Der Spiegel über Unruhen in den USA: Professionelle Täuschung der Leser | Anti-Spiegel

05-11-20 05:52:00,

Dass der Spiegel sich als Wahlkampfhelfer von Joe Biden versteht und daher seine Leser mal durch Unwahrheiten und mal durch einfaches Weglassen oder Verdrehen täuscht, ist bekannt. Die dabei eingesetzten Methoden konnte man am Donnerstag an zwei Spiegel-Artikeln eindrucksvoll studieren.

Der Spiegel stellt es regelmäßig so dar, als seien Trumps Anhänger für die Unruhen in den USA verantwortlich. Dabei ist das Gegenteil der Fall, es sind die vom Spiegel als „überwiegend friedlich“ bezeichneten Black Lives Matter.

Am Donnerstag hat der Spiegel einen Videobeitrag veröffentlicht, in dem es um Proteste von Trump-Anhängern ging. Videos sind eine tolle Sache, mit ihnen können beim Leser besonders leicht Emotionen geweckt werden. Und die Überschrift war eindeutig: „„Stoppt die Auszählungen“ – Trump-Anhänger belagern Wahllokal in Detroit

In dem Video ist zu sehen, wie eine relativ kleine Gruppe vor einem Wahllokal das Ende der Auszählungen fordert. Der Kommentar dazu klingt martialisch:

„Wähler, die versuchen, die Auszählung von Wahlzetteln zu verhindern. In einer westlichen Demokratie. Im 21. Jahrhundert. Es sind erschütternde Verhältnisse so kurz nach der US-Präsidentschaftswahl – befeuert durch den Präsidenten selbst.“

Der Protest der Trump-Anhänger richtet sich gegen die Briefwahl, bei der wegen der schlecht geführten Wählerverzeichnisse niemand kontrollieren kann, wer die Wahlzettel zugeschickt bekommen, ausgefüllt oder eingeworfen hat. Details zu dem Problem finden Sie hier. Im Spiegel-Video hingegen heißt es zu dem Thema:

„Der Vorwurf: Die Demokraten würden manipulierte Briefwahlstimmen für die Demokraten quasi nachträglich in die Auszählung schummeln. Beweise gibt es dafür nirgends. Zahlreiche Studien zeigen, dass Wahlbetrug bei Briefwahlen statistisch gesehen verschwindend gering ausfällt.“

Interessant, dass der Spiegel hier zumindest eingesteht, dass es Wahlbetrug gibt, wenn er auch „statistisch gesehen verschwindend gering ausfällt.“ Da es jedoch bei dieser Wahl derzeit gleich in mehreren Staaten um nur wenige Tausend Stimmen Unterschied zwischen den Kandidaten geht, kann schon eine gering ausfallende Manipulation wahlentscheidend sein. Das allerdings wird in dem Video nicht gesagt.

Dabei gibt es dazu sogar schon Verdachtsfälle aus einigen Staaten, bei denen plötzlich zig tausende pro-Biden-Stimmen auftauchten, aber gleichzeitig keine einzige pro-Trump-Stimme, wie diese Grafiken aus den USA zeigen.

Das erwähnt der Spiegel jedoch nicht, stattdessen wird in dem Beitrag dann mit Blick auf die Anhänger von Biden behauptet:

„Und auch die Bevölkerung ging auf die Straße,

 » Lees verder

Syrien und Corona – Bezahlte Propaganda im Spiegel oder wofür Bill Gates dem Spiegel 2,3 Mio. “gespendet” hat | Anti-Spiegel

28-10-20 07:39:00,

Vor einigen Tagen habe ich darauf hingewiesen, wie der Spiegel in Sachen Syrien Desinformation betreibt. Nun hat der Spiegel selbst meinen Bericht bestätigt und auch noch bezahlte Propaganda von Bill Gates hinzugefügt. Entstanden ist ein Meisterwerk der Propaganda.

Am 23. Oktober habe ich an einem Spiegel-Artikel aufgezeigt, wie der Spiegel seine Leser für dumm verkauft, indem er je nach Situation andere Bezeichnungen verwendet. Der Spiegel hatte darüber berichtet, dass die USA im syrischen Idlib Al-Qaida-Kämpfer bombardiert haben. In dem Spiegel-Artikel fehlte aber jeder Hinweis darauf, dass der Spiegel die Islamisten in Idlib normalerweise nicht als „Al-Qaida-Kämpfer“ bezeichnet, sondern verharmlosend als „Rebellen“. Nur wenn die USA diese „Rebellen“ bombardieren, dann sind es plötzlich Terroristen der Al-Qaida. Wenn Russland und Syrien sie bombardieren, sind sie jedoch arme und unterstützenswerte „Rebellen“. Meinen Artikel dazu vom 23. Oktober finden Sie hier. Spiegel-Wording: Mal „Rebellen“ und mal „Al-Qaida-Kämpfer“

Heute nun hat der Spiegel meine These selbst bestätigt. Heute lernen vom Spiegel etwas über das Leben in Idlib und schon taucht das Wort Al-Qaida in dem Artikel mit der Überschrift „Tagebuch aus Nordsyrien – „Ich will nicht, dass meine Kinder wieder frieren““ nicht mehr auf. Plötzlich klingt der ganze Artikel so, als müssten sich dort arme Menschen, die vor den bösen und Russen und dem bösen Assad geflohen sind, unter dem Schutz der „Rebellen“ verstecken.

Der Spiegel-Artikel ist nach dem Lehrbuch für Propaganda geschrieben. Laut Lehrbuch muss die „Information“ emotional rüber gebracht werden, nicht sachlich. Und deshalb beginnt der Artikel, indem über mehrere Absätze die Geschichte von Omar und seiner Familie erzählt wird, die in die Region Idlib – der Spiegel spricht vom „Nordwesten Syriens“ – geflohen sind und es wird von ihrem schweren Leben dort im Flüchtlingslager erzählt. Alles ganz emotional, der Leser soll Mitgefühl für die armen Menschen und Sympathie für die „Rebellen“ entwickeln, die den Flüchtlingen Schutz gewähren. Also für die „Rebellen“, die vor fünf Tagen, als sie von den USA bombardiert worden sind, vom Spiegel noch als „Al-Qaida“ bezeichnet wurden.+

Natürlich darf dabei der Hinweis auf die bösen Russen nicht fehlen:

„Bei russischen Luftangriffen in der Region waren am Montag mindestens 78 Rebellen ums Leben kommen, als Reaktion darauf haben Rebellen im Nordwesten Syriens nach Angaben von Aktivisten bei Bombardements mindestens zwölf Regierungskämpfer getötet.“

Wer da auf was reagiert,

 » Lees verder

Wie der Spiegel seinen Lesern das verheimlicht: Selensky bricht erneut offen das Minsker Abkommen | Anti-Spiegel

20-10-20 08:30:00,

Die Ukraine verstößt offen gegen praktisch alle Punkte des Minsker Abkommens. Nun hat der ukrainische Präsident Selensky in seiner Rede an die Nation weitere Verstöße angekündigt und der Spiegel hat seinen Lesern das auf eine ausgesprochen kreative Weise verheimlicht.

Im Abkommen von Minsk, das im Februar 2015 unterschrieben wurde, sind die Maßnahmen, die den Krieg im Donbass beenden sollen konkret und deutlich festgelegt (alle Details über das Minsker Abkommens finden Sie hier). Ein Punkt, der bei jedem Bürgerkrieg, den man friedlich und auf dem Verhandlungswege beenden möchte, ist, dass man eine Generalamnestie durchführen muss. Kein bewaffneter Kämpfer wird die Waffe niederlegen, wenn er anschließend Verfolgung und Haft fürchten muss. Ohne Amnestie, also Straffreiheit, lässt sich ein Bürgerkrieg nicht friedlich beenden. Daher lautet Punkt 5 des Minsker Abkommens, zu dessen Umsetzung Kiew sich verpflichtet hat:

„Sicherstellen einer Begnadigung und Amnestie über das Inkraftsetzen eines Gesetzes, das die Verfolgung und Bestrafung von Personen in Verbindung mit den Ereignissen verbietet, die in einzelnen Kreisen der Donezker und Lugansker Oblast der Ukraine stattgefunden haben.“

Kiew hätte demnach schon 2015 ein solches Amnestiegesetz beschließen müssen, denn das Abkommen sah vor, dass der Donbass schon Ende 2015 wieder unter die Kontrolle Kiews fallen sollte, sobald Kiew die Voraussetzungen dafür geschaffen hätte. Die Amnestie ist eine dieser Voraussetzungen, aber wie alle anderen in dem Abkommen beschlossenen Maßnahmen, hat Kiew das bisher nicht umgesetzt.

Nun hat Selensky im ukrainischen Parlament seine alljährliche Rede an die Nation gehalten und noch einmal offen gesagt, dass Kiew nicht gewillt ist, diesen Punkt zu erfüllen. So etwas stellt die „Qualitätsmedien“ vor Riesenprobleme, schließlich behaupten sie immer, Russland halte das Abkommen nicht ein. Dass Russland in dem Abkommen erstens nicht erwähnt wird (wie soll man ein Abkommen einhalten, in dem man weder erwähnt wird, noch Forderungen an einen gestellt werden?) und dass es zweitens Kiew ist, das gegen 9 der 13 Punkte des Abkommens verstößt, verheimlichen die „Qualitätsmedien“ ihren Lesern seit über fünf Jahren. Wie der Spiegel (nicht) berichtet

Der Spiegel hat unter der Überschrift „Waffenruhe in der Ukraine – Selenskyj sieht Anlass zur Hoffnung auf Frieden“ über Selenskys Rede berichtet und schon die Überschrift ist ein Hohn und lenkt von dem eigentlichen Thema ab. In der Einleitung wird es vom Spiegel dann so dargestellt, als mache Selensky ein großzügiges Angebot:

„Der ukrainische Präsident Selenskyj lobt die anhaltende Waffenruhe im Osten des Landes.

 » Lees verder

Wenn der Spiegel über Trump und Biden berichtet, dann sind Lügen garantiert | Anti-Spiegel

04-08-20 07:36:00,

Was der Spiegel über Trump und Biden schreibt, ist unerträglich. Einerseits lügt der Spiegel hemmungslos über Trump, andererseits verschweigt er alles über die längst unwiderlegbare Korruption von Joe Biden. Eine Zusammenfassung aus aktuellen Spiegel-Artikeln.

Wie immer gleich vorweg: Es geht hier nicht um pro oder contra Trump. Anti-Spiegel-Leser wissen das: Ich finde sehr vieles an Trumps Politik (vor allem auf der internationalen Bühne) schlicht unerträglich und inakzeptabel. Nehmen wir als Beispiele nur seine Politik gegenüber dem Iran, Israel, Venezuela, dem Völkerrecht insgesamt und so weiter.

Mir geht es hier nur um wahre Berichterstattung. Und damit hat der Spiegel ein echtes Problem, wie ich nun an Beispielen heutiger Spiegel-Artikel aufzeigen will.

Ist Trumps Kritik an der Briefwahl berechtigt?

Man darf bei dieser Frage nicht von deutschen Verhältnissen ausgehen, sondern man muss erklären, wie das in den USA läuft. Das tut der Spiegel nicht. In den USA gibt es kein Meldewesen, wie in Deutschland. In den USA müssen Menschen sich als Wähler registrieren lassen, um zur Wahl gehen zu dürfen. Die Wählerlisten werden jedoch schlampig geführt. Bei jeder US-Wahl machen Fälle Schlagzeilen, dass Wähler nicht in den Listen waren und nicht wählen durften. In den Listen werden auch längst Verstorbene geführt oder Menschen, die längst umgezogen sind. Dieses Problem macht bei jeder US-Wahl Schlagzeilen.

Wenn also Wahlzettel in den USA per Post verschickt werden, kann niemand sagen, wer sie bekommt, wer sie ausfüllt und wer sie in die Briefkästen steckt. Wenn man das weiß (und die Spiegel-Redaktion weiß das, denn sie berichtet bei jeder US-Wahl über diese Probleme), dann kann man sich nur schwer für das aussprechen, was derzeit in demokratisch regierten US-Bundesstaaten wie Kalifornien getan werden soll: Es soll jeder registrierte Wähler einen Wahlzettel per Post bekommen. Schon wegen der ungenauen geführten Wahllisten kann das niemand, der an einer fairen Wahl interessiert ist, befürworten.

Hinzu kommt, dass man dabei nicht kontrollieren kann, ob jemand, der per Briefwahl abgestimmt hat, nicht auch noch einmal im Wahllokal abstimmt.

Mehr noch: In den USA gibt es flächendeckende Massenunruhen. Trump spricht davon, dass Briefkästen geklaut oder angezündet werden können. Wer will das bestreiten, wenn man sich die derzeitigen Zustände in den USA anschaut? Und wer will bestreiten, dass die Vandalen, die dort teilweise die Straßen beherrschen,

 » Lees verder

US-Wahlkampf: Wie der Spiegel seinen Lesern ungerührt längst widerlegte Lügen von Clinton auftischt | Anti-Spiegel

18-07-20 01:08:00,

Das Hauptthema beim Anti-Spiegel sind derzeit die „BidenLeaks“. Bei all den Telefonaten und Kontoauszügen, die in der Ukraine bekannt geworden sind, sollte man meinen, die „Qualitätsmedien“ würden irgendwie reagieren. Tun sie auch, mit noch mehr Lügen, wie ein heutiger Spiegel-Artikel zeigt.

Leser des Anti-Spiegel wissen, dass mich die Vorgänge in der Ukraine sehr interessieren und dass ich viel darüber berichte. Alleine über die Ukraine-Krise 2014 habe ich ein fast 700 Seiten dickes Buch geschrieben. Daher war es für mich natürlich ein Highlight, dass ich mit Aleksander Onischenko einen Mann interviewen konnte, der bei all dem nicht nur Zuschauer war, sondern als Vertrauter von Poroschenko und Klitschko als handelnde Person in der ersten Reihe gestanden hat.

Insider packt aus: Wie Biden und Soros in der Ukraine über 1,5 Mrd. erbeutet haben

Insider packt aus: Wie Biden und Soros in der Ukraine über 1,5 Mrd. erbeutet haben
Dieses Video auf YouTube ansehen

Viele haben mich nach der Veröffentlichung des Interviews gefragt, wie wohl die „Qualitätsmedien“ reagieren werden. Meine Antwort war, dass sie es weiterhin verschweigen werden. Es handelt sich ja bei dem, was Onischenko erzählt, nicht um seine Fantasie, sondern es wird durch Kontoauszüge und mit geschnittene Telefonate bestätigt, deren Echtheit niemand ernsthaft bestreitet. Daher haben die „Qualitätsmedien“ gar keine andere Wahl, als das Thema totzuschweigen, denn bestreiten hat keinen Sinn.

Dass es tatsächlich so gekommen ist, sehen wir aktuell. Es gibt keinerlei Berichte über das Interview, das nun seit drei Tagen online ist. Dafür hat der Spiegel heute einen Artikel veröffentlicht, der ungerührt die bisherigen Lügen weiter erzählt. Der Artikel erschien unter der Überschrift „Acht Milliarden – Der Auslands-Podcast – Der Mann, der Donald Trump erfand“ und wiederholt eine Menge Lügen, die längst als solche entlarvt sind. Den Spiegel scheint das nicht zu stören.

Die alten Lügen in einem neuen Spiegel-Artikel

In dem Artikel geht es um Roger Stone, eine graue Eminenz in Washington, der eng mit Trump verbunden war und im Zuge der angeblichen russischen Wahleinmischung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde und den Trump nun begnadigt hat:

„Stone geriet damit ins Visier von Sonderermittler Robert Mueller; ein Gericht verurteilte ihn später wegen Falschaussage, Zeugenbeeinflussung und Justizbehinderung zu 40 Monaten Haft. Stone hätte die Strafe fast angetreten – dann aber, am vergangenen Freitag, boxte Donald Trump seinen alten Kumpel frei und erließ ihm die Strafe.“

Das ist alles richtig,

 » Lees verder