Fall Epstein: Wie der Spiegel von dem Skandal ablenkt und seine Leser auf die falsche Fährte führt | Anti-Spiegel

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03-12-19 09:11:00,

Wie sehr die deutschen Medien im Fall Epstein von der tatsächlichen Geschichte ablenken, ist zum Augenreiben. Ich will das an einigen Artikeln des Spiegel aus den letzten Tagen einmal zeigen.

Epstein wurde 2008 zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er mit Minderjährigen Sex gehabt und sie dafür bezahlt hat. Es ging aber nicht nur darum. Es ging auch darum, dass er Minderjährige zur Prostitution gezwungen haben soll und zwar mit seinen sehr einflussreichen Freunden. Dabei ging es um führende Politiker der USA, auch Bill Clinton wurde genannt, um Hollywood Schauspieler, Geschäftsleute und auch um internationale Größen, wie Prinz Andrew. Aber das Gericht hat sich dafür nicht interessiert.

2019 wurde er erneut festgenommen und dieses Mal ging es ganz ausdrücklich um Prostitution von Minderjährigen. Die Details finden Sie hier.

Die wichtigste Frage war nun: Wer waren seine Kunden? Diese müssten wegen Sex mit Minderjährigen, Pädophilie und ähnlichem angeklagt werden. In vielen US-Staaten ist ja sogar Prostitution selbst illegal, von Prostitution mit Minderjährigen ganz zu schweigen. Epstein war aber so freundlich, sich im Gefängnis das Leben zu nehmen. Das zumindest ist die offizielle Version. Und sie hat einen Riesenvorteil für seine Kunden: Gegen einen Toten kann der Staatsanwalt kein Verfahren mehr führen, es wird also keine Prozess geben, bei dem Epstein unerwünschte Details und Namen preisgeben könnte.

Dabei gibt es an der Selbstmordthese einige Zweifel. Epstein hat angeblich schon vorher einen Selbstmordversuch um Gefängnis gemacht. Nach den gültigen Regeln hätte er als selbstmordgefährdeter Gefangener besonders bewacht werden müssen und in seiner Zelle durfte nichts sein, womit er sich gefährden könnte. Er saß in einem Hochsicherheitsgefängnis und sogar seine Bettwäsche war aus einer Art Papier. Das müsste reißen, wenn man damit versucht, sich aufzuhängen.

Aber er hat sich gemäß offizieller Version in seiner Zelle unbemerkt aufgehängt. Wie es der Zufall will, haben sämtliche Überwachungskameras bei Epsteins Zelle in der Nacht seines Selbstmordes nicht funktioniert. Und die Wachen, die ihn regelmäßig kontrollieren sollten, haben das in der Nacht nicht getan und ihre Protokolle gefälscht. Gegen diese Wachleute wurde nun Anklagen erhoben. Die Anwälte von Epstein zweifeln die Selbstmordthese an und sogar ein in den USA berühmter Pathologe, der bei der Obduktion von Epstein dabei war, zweifelt die offizielle Version an und spricht von „Beweisen für Mord“.

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Syrien-Update: Wie der Spiegel alles Wichtige verschweigt, was im November geschehen ist | Anti-Spiegel

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24-11-19 10:19:00,

Da ich schon länger keinen Überblick über die Entwicklungen in Syrien geschrieben habe, werde ich hier die Entwicklungen seit Anfang zusammenfassen und auch die beeindruckende Desinformation, die der Spiegel darüber fabriziert hat.

Im Oktober ist Bewegung in die Situation in Syrien gekommen. Die Türkei wollte die Unterstützung der PKK durch syrische Kurden unterbinden und hat einen Einmarsch in Nordsyrien angekündigt, um eine Sicherheitszone an der türkisch-syrischen Grenze zu errichten. Da die USA im Nordosten des Landes die Kurden unterstützt haben, drohte sogar eine Konfrontation türkischer und amerikanischer Soldaten. Das hat die Türkei jedoch in Kauf genommen, woraufhin Trump den überstürzten Abzug seiner Truppen angeordnet hat.

Daraufhin marschierte die Türkei ein und dann es kam zu einem Treffen von Putin und Erdogan in Sotschi, bei dem die beiden ein Abkommen ausgehandelt haben, was die Lage wieder beruhigt hat. Im Ergebnis haben sich die Kurden mit Assad auf eine Zusammenarbeit geeinigt und syrische Truppen sind in das Gebiet eingerückt. Damit es nicht zu Zusammenstößen mit den Türken kommen konnte, sind auch russische Truppen eingerückt und haben eine Pufferzone zwischen Türken und Syrern geschaffen. Im Ergebnis patrouillieren nun russische und türkische Soldaten gemeinsam die Grenze und sichern sie so vor kurdischer Unterstützung für die PKK in der Türkei.

Wer allerdings gehofft hatte, dass es nun – nachdem die Kurden und die syrische Regierung sich geeinigt hatten und auch wieder zusammenarbeiten – zu einem Abzug der US-Truppen aus Syrien kommen würde, der hat sich zu früh gefreut. Die USA haben Truppen in Ostsyrien belassen und die syrischen Ölfelder besetzt, um sie zu „beschützen“. Die Frage ist, vor wem.

Das Öl wird nun in LKW über die irakische Grenze gebracht. Wer die Erlöse aus dem gestohlenen und geschmuggelten Öl einstreicht, ist nicht klar. Die USA behaupten, die Kurden würden die Gelder bekommen, aber belegt ist das nicht und es ist nicht ausgeschlossen, dass die USA die Millionen selbst einstreichen. Dass es den USA in Syrien nun, nachdem ihr Regimechange gescheitert und Assad weiterhin Präsident des Landes ist, in der Hauptsache ums Öl geht, sagen die USA auch ganz offen. Trump sagte am 2. November vor Journalisten:

„Der Waffenstillstand in Syrien ist fest etabliert. Wir haben das Öl gerettet. Offen gesagt, können andere an der Grenze in Syrien patrouillieren.

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Spiegel: AfD provoziert Abbruch von Bundestagsstitzung – Was der Spiegel dabei NICHT erwähnt | Anti-Spiegel

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08-11-19 08:22:00,

Die AfD hat am Donnerstag den Abbruch einer Bundestagssitzung provoziert, erfahren wir im Spiegel. Welche Gesetze daher nicht beschlossen werden konnten, wird jedoch im Spiegel nicht erklärt, dabei ist das hochinteressant.

Manchmal verbergen sich hinter unscheinbaren Meldungen sehr interessante Hintergründe. Der Spiegel meldete am Freitag unter der Überschrift „Zu wenige Abgeordnete – AfD-Fraktion provoziert Abbruch der Bundestagssitzung„, dass einige Gesetzesvorlagen nicht beschlossen werden konnten:

„Neben der Abstimmung über das Energiewirtschaftsgesetz, mit dem eine EU-Richtlinie zum Erdgasbinnenmarkt umgesetzt werden soll, entfielen dadurch auch mehrere Abstimmungen über weitere Gesetzentwürfe.“

Das klingt alles andere als interessant, denn der Spiegel erzählt seinen Lesern nicht, worum es bei den Gesetzen geht. Tatsächlich geht es um brisante Gesetze für Nord Stream 2.

Ich habe schon Mitte September über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Opal-Pipeline berichtet. Da kaum jemandem diese Pipeline ein Begriff ist, muss ich das kurz erklären. Nord Stream 1 bringt Erdgas aus Russland nach Deutschland, wo es in zwei Pipelines innerhalb Europas weiter verteilt wird. Die Nel-Pipeline bringt einen Teil des Gases nach Westen, Opal bringt den anderen Teil nach Süden, also in die Tschechei, nach Österreich und so weiter.

Europäische Richtlinien sehen vor, dass die Infrastruktur (also die Pipelines) rechtlich von den Nutzern (also den Verkäufern des Gases) getrennt sein müssen. Das mag Sinn machen, wenn eine Pipeline mehrere Anbieter bedient, damit sich niemand auf Kosten des anderen einen Vorteil bei den Transportkosten sichern kann. Aber im Falle von Pipelines wie Opal, an die nur ein Anbieter angeschlossen ist, ist die Regelung recht unsinnig. Zumal auch kein Anbieter in Sicht ist, der sich an Opal anschließen möchte.

Trotzdem hat Polen geklagt und das Ergebnis ist nun, dass Opal nur noch zu 50 Prozent genutzt werden darf, weil es eine rechtliche Verbindung zwischen den Eigentümern von Gas und Pipeline gibt. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, aber das Urteil hat die Betreiber von Nord Stream 2 aufgeschreckt, die befürchten, diese Pipeline und auch ihre Verlängerungen an Land nur zu 50 Prozent nutzen zu können.

Das ganze geht zurück auf Anfang des Jahres, als die neue EU-Richtlinie zum Erdgasbinnenmarkt ausgehandelt wurde. Deutschland hat damals viel Druck gemacht, um Nord Stream 2 zu schützen, aber anscheinend gibt es trotzdem noch Hintertüren und die sollten am Donnerstag im Bundestag geschlossen werden.

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Und wieder: Der Spiegel lenkt von Kriegsverbrechen der USA in Afghanistan ab und verharmlost sie | Anti-Spiegel

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31-10-19 05:17:00,

Wieder einmal gibt es Zahlen zu den Kriegsopfern in Afghanistan und wieder versucht der Spiegel zu vertuschen, dass es die USA sind, die für hunderte tote Zivilisten in kurzer Zeit verantwortlich sind.

Schon Anfang August habe ich über einen ähnlichen Fall berichtet. Damals hatte die UNO Zahlen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die USA mit ihren Luftangriffen mehr Zivilisten in Afghanistan umbringen, als die bösen Taliban. Auch damals nannte der Spiegel das Problem nicht beim Namen und sprach in der Überschrift von „der afghanischen Regierung und ihren Verbündeten“, anstatt die USA beim Namen zu nennen.

Das gleiche Spiel hat sich am Donnerstag wiederholt. Dieses Mal lautet die Überschrift im Spiegel: „Human Rights Watch – Menschenrechtler werfen afghanischen Sondereinheiten Kriegsverbrechen vor“ und wieder werden die USA dabei in der Überschrift nicht erwähnt.

Dass in Wirklichkeit die USA die volle Verantwortung für die Kriegsverbrechen tragen, kann man erst erkennen, wenn man den Artikel aufmerksam liest. Er beginnt so:

„Afghanische Einheiten, die vom US-Geheimdienst CIA unterstützt werden, haben der Organisation Human Rights Watch (HRW) zufolge schwere Menschenrechtsverletzungen begangen. Diese Einheiten hätten bei Operationen unrechtmäßig Zivilisten getötet, Festgenommene verschwinden lassen oder etwa Kliniken angegriffen, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation.“

Es sind demnach die Afghanen, die für die Kriegsverbrechen verantwortlich sind. Die CIA unterstützt sie nur. Die CIA kann also eigentlich gar nichts dafür, denkt sich der Leser.

Erst später kann man lesen:

„Die Einheiten gehörten nominell dem afghanischen Geheimdienst NDS an, sie fielen aber weder unter dessen normale Befehlskette noch unter US-amerikanische Befehlsketten, heißt es in dem Bericht. Ihre Mitglieder würden größtenteils von der CIA angeworben, geschult, ausgerüstet und beaufsichtigt.“

Das ist schon näher an der Wahrheit. Es ist also die CIA verantwortlich und nicht die Afghanen. Die CIA rekrutiert die Täter, bildet sie aus und führt sie. Die CIA lässt andere auf ihren Befehl die Drecksarbeit machen. Und der Spiegel nennt das nicht beim Namen, sondern versteckt es hinter solchen umständlich formulierten Absätzen, anstatt die Sache in einem einfachen Satz beim Namen zu nennen.

Den UNO-Bericht, über den der Spiegel Anfang August berichtet hatte, erwähnt der Spiegel heute in dem Zusammenhang lieber nicht. Stattdessen kann man über US-Luftangriffe folgendes lesen:

„Auch die Zahl der US-Luftschläge in dem Land nahm zuletzt zu und war im September so hoch wie noch nie seit 2013.

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Der Spiegel über Studie zu Migranten aus Afrika: “Afrikas Beste kommen” – Was der Spiegel verschweigt | Anti-Spiegel

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21-10-19 12:12:00,

Wenn der Spiegel über Studien berichtet, dann ist Vorsicht geboten, wie ich schon mehrmals ausgeführt habe. So auch heute, wenn der Spiegel über eine UNO-Studie über afrikanische Migranten berichtet.

Wenn im Spiegel über Studien berichtet wird, habe ich immer viel Arbeit, aber es lohnt sich, denn der Spiegel berichtet dabei regelmäßig unwahr. Entweder sind die Studien unbrauchbar, weil sie von Lobbyisten in Auftrag gegeben wurden und keinerlei objektiven Kriterien genügen, sondern ein vorher festgelegtes Ergebnis untermauern sollen oder der Spiegel zitiert aus den Studien nur das, was ihm in sein politisches Konzept passt.

So war es im Falle einer Bertelsmann-Studie über Zuwanderung, die keinerlei wissenschaftlichen Maßstäben genügte, aber schon kurz danach als Grund für das Fachkräftezuwanderungsgesetz herangezogen wurde.

Auch über eine Studie über die Situation der Frauen weltweit hat der Spiegel berichtet, dabei hatte die Studie keinerlei Aussagekraft darüber, denn in ihren Fragestellungen wurde gar nicht nach der Situation von Männern und Frauen getrennt gefragt. Auftraggeber war eine Frauenrechtsorganisation und das Ergebnis fiel entsprechend aus: Ohne jede objektive Grundlage kam die Studie zu dem gewünschten Ergebnis und sicherlich hat die Organisation, die hinter der Studie steht, danach eine Menge Spendengelder eingesammelt.

Gleiches konnte man bei einer Studie über die Klimaschädlichkeit von Erdgas beobachten, über die der Spiegel berichtet hat. Die Studie war von einer Lobbyorganisation in Auftrag gegeben worden, die von Firmen der regenerativen Energien bezahlt wird. Und die Studie war eine Frechheit für jeden, der sie gelesen hat: Auf nur fünf Seiten und mit vier Quellen kam die Studie zu dem von den Lobbyisten gewünschten Ergebnis. Das ist nicht nur unwissenschaftlich, das ist auch noch unseriös, aber der Spiegel hat trotzdem über die „Studie“ und ihrer „wichtigen Ergebnisse“ berichtet.

Die Liste der Beispiele ist also lang und bestätigt, dass der Spiegel gerne als Lobbyisten-Unterstützer auftritt, wenn er über Studien berichtet.

Heute also ging es im Spiegel um eine Studie der UNO über Migranten aus Afrika. Da der Spiegel uns ja immer erklären will, wie gut Migration aus Afrika für Deutschland ist und dass die Migranten gebildete Menschen mit guten Chancen auf Integration sind, gab die Überschrift schon die gewünschte Richtung vor: „Migration nach Europa – Afrikas Beste kommen

Für die Studie wurden nur Migranten befragt,

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Der Spiegel titelt: Situation in Syrien ist ein Geburtstagsgeschenk für Putin – Stimmt das? | Anti-Spiegel

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15-10-19 05:35:00,

Der Spiegel veranstaltet ein Feuerwerk an Artikeln über die Lage in Syrien. Von „Geburtstagsgeschenken an Putin“, von einem „Pakt mit dem Diktator“ und anderem ist die Rede. Aber spielen die Ereignisse in Syrien tatsächlich Russland in die Hände?

Die Frage, die sich stellt ist, wer profitiert von dem Rückzug der USA aus Syrien und dem Angriff von Erdogan. Um das zu verstehen, müssen wir uns kurz die Ziele und Interessen der beteiligten Länder und Politiker anschauen.

Russland und Syrien haben das gleiche Ziel: Syrien soll wieder komplett von der syrischen Regierung kontrolliert werden. Das deckt sich mit dem Völkerrecht. Die Besetzungen von Teilen Syriens durch ausländische Truppen, seien es Truppen der USA und ihrer Verbündeten, seinen es türkische oder auch israelische Truppen (Golanhöhen), sind allesamt völkerrechtswidrig. Daher muss man festhalten, auch wenn man Assad und Putin vielleicht nicht mag, dass ihre Position nichts anderes ist, als die Durchsetzung des Völkerrechts.

Die Türkei hat unter Erdogan das Ziel, die Position der Türkei als eine der führenden Regionalmächte auszubauen. Im Idealfall würde Erdogan wohl gerne Teile Nordsyriens besetzen. Er hat das im Nordwesten Syriens (siehe Idlib) getan und derzeit will er es auch im Nordosten tun. Aber Erdogan ist letztlich von Russland abhängig, da die Türkei nicht alleine gegen den Westen und Russland bestehen kann. Der Westen führt gegen Erdogan aber einen Wirtschaftskrieg mit Sanktionen, Drohungen und auch durch die stillschweigende oder offene Unterstützung des Putschversuches 2016. Daher weiß Erdogan, dass er sich auf den Westen nicht verlassen kann. Die Details dieser komplizierten Zusammenhänge finden Sie hier.

Erdogan bleibt damit nur Russland als Partner, also wird Erdogan mittelfristig seine Forderungen reduzieren und aus Syrien abziehen müssen. Russland würde, wenn Erdogan die Lage in Syrien nicht mehr sabotiert, sicher im Gegenzug Unterstützung beim Ausbau des politischen Gewichts der Türkei in der Region anbieten.

Erdogan will außerdem, dass die Unterstützung der PKK durch ihren syrischen Ableger YPG aufhört, den die USA im Westen unterstützen und von dem wir meistens als „demokratische Kräfte Syriens“ lesen. Syrien und Russland können ein Ende der Unterstützung der PKK aus Syrien sicherlich garantieren, sobald die sie die Nordgrenze Syriens wieder kontrollieren.

Die Kurden wollen einen eigenen Staat. Auch das ist vom Völkerrecht gedeckt.

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Der Spiegel und der “Ukraine-Skandal” – offene Lügen in fast jedem Artikel | Anti-Spiegel

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14-10-19 08:42:00,

Wenn der Spiegel über den „Ukraine-Skandal“ berichtet, kann man immer eine Ansammlung von Un- und Halbwahrheiten erwarten. Wenn Frau Hebel, die Moskau-Korrespondentin etwas schreibt, gibt es immer reine Desinformation. Und wenn Frau Hebel über den „Ukraine-Skandal“ schreibt? Sehen Sie selbst.

Wenn der Spiegel über den „Ukraine-Skandal“ berichtet, fehlen immer die wichtigsten Informationen, weshalb ich alle paar Tage dazu ein Update schreibe. Und wenn Frau Hebel, die für Desinformation der Leser zu Russland und der Ukraine zuständig ist, aus Moskau für den Spiegel über das Thema schreibt, wird auch schon mal offen gelogen, wie ich hier aufgezeigt habe. Das war wohl selbst dem Spiegel zu viel, weshalb er die offene Lüge dann in dem Artikel durch eine andere, ebenfalls nicht gerade wahre, Formulierung ersetzt hat. Natürlich hat der Spiegel seine Leser nicht darauf aufmerksam gemacht, dass er den Artikel nachträglich verändert und damit eine dreiste Lüge vertuscht hat.

Am Sonntag durfte Frau Hebel wieder etwas zum „Ukraine-Skandal“ bei Spiegel-Online veröffentlichen. Dieses Mal schrieb sie über den – tatsächlich – bedauernswerten ukrainischen Präsidenten Selensky. Der ist dabei in einen Skandal gerutscht, für den er gar nichts kann. Es geht schließlich um Dinge, die sein Vorgänger Poroschenko angestellt hat. Der hat nämlich zum Beispiel im US-Wahlkampf 2016 Informationen über Trumps Wahlkampfmanager Manafort an das Team von Clinton weitergegeben, um Trump zu schaden und Clinton zu helfen. Das ist die Art von ausländischer Einmischung in US-Wahlen, die die Demokraten Trump in der sogenannten „Russlandaffäre“ vorgeworfen haben, nur dass es eben nicht Trump, sondern Clinton und nicht Russland, sondern die Ukraine war.

Bei Frau Hebel lesen sich die Dinge, für die Trump sich nun interessiert, so:

„die Veröffentlichung von Schwarzgeld-Zahlungen etwa, die Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort ins Gefängnis brachten. Der US-Präsident betrachtet diesen Schritt der ukrainischen Behörden als Wahleinmischung.“

Geschickt formuliert, oder? Woran denken Sie bei dem Wort „Schwarzgeld-Zahlungen“? Es macht den Eindruck, als habe Manafort Schwarzgeld angenommen. Das ist aber nicht wahr, er wurde vom ukrainischen Präsidenten Janukowitsch regulär als Berater bezahlt. Manaforts Vergehen war, dass er das Geld nicht in den USA versteuert hat. Dafür wurde er verurteilt. Bei Frau Hebel klingt es aber nicht nach Steuerhinterziehung, sondern nach schwarzen Kassen,

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Wie der Spiegel pro-saudische Kriegspropaganda betreibt | Anti-Spiegel

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30-09-19 01:31:00,

Heute hat der Spiegel in einem bemerkenswerten Artikel pro-saudische Propaganda gebracht. Jede Behauptung der Saudis wurde unkommentiert übernommen, es gab kein kritisches Wort. Wie der Spiegel sich zum Sprachrohr einer der unmenschlichsten Diktaturen der Welt macht, will ich an diesem Artikel einmal aufzeigen.

Der Spiegel heult ja bei jeder Gelegenheit auf, wenn irgendwo seiner Meinung nach Menschenrechte verletzt werden. Aktuell können wir das in Hongkong beobachten, wo der Spiegel die Gewalt der Demonstranten verschweigt und kürzlich auch in Moskau, wo der Spiegel von angeblicher Polizeigewalt gegen Demonstranten gefaselt hat, ohne auch nur ein Beispiel zu zeigen. Von der angeblichen Unterdrückung von Homosexuellen in Russland (die es gar nicht gibt, hier finden Sie die Details) gar nicht zu reden.

Aber wenn es um Saudi-Arabien geht, wo eine absolutistische Monarchie herrscht, wo ein Land durch die Vetternwirtschaft einer Großfamilie regiert wird, wo Homosexuelle öffentlich enthaupten werden, wo schon kleinste Vergehen durch öffentliches Abhacken von Gliedmaßen bestraft werden, wo Frauen keinerlei Rechte haben und als Eigentum der Männer gelten, dann ist der Spiegel erstaunlich unkritisch und hat wenig zu meckern. Das bestätigt heute wieder ein Artikel über ein Interview mit dem saudischen Kronprinz, über das der Spiegel berichtet.

Über die Zustände in dem Land verliert der Spiegel kein Wort, während kein Artikel über China und Russland ohne die übliche Kritik an den dortigen Regierungen und der angeblichen Unterdrückung der Menschen auskommt. Bei Saudi-Arabien dazu kein Wort, erst recht keine Kritik. Dafür werden Aussagen des Kronprinzen ausführlich zitiert und nicht hinterfragt.

Der Kronprinz Mohammed bin Salman, der das Land regiert, warnte vor einer Verschärfung des Konfliktes mit dem Iran und sagte mit Blick auf den Angriff auf eine saudische Raffinerie laut Spiegel:

„Wenn die Welt keine starken und entschlossenen Maßnahmen ergreift, um Iran abzuschrecken, dann werden wir weitere Eskalationen sehen, die die Interessen der Welt bedrohen werden“, sagte der Kronprinz in einem am Sonntag vom US-Sender CBC News ausgestrahlten Interview. „Die Ölversorgung wird unterbrochen, und die Ölpreise werden auf unvorstellbar hohe Zahlen steigen, die wir in unserem Leben noch nicht gesehen haben.“

Da könnte er durchaus recht haben, das Problem ist nur, dass wir diese Probleme gar nicht hätten, wenn die USA sich an ihre Verpflichtungen aus dem Atomabkommen gehalten hätten,

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UN-Klimagipfel: Wie der Spiegel Merkels Klimapolitik feiert und die tatsächlichen Fakten verschweigt | Anti-Spiegel

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25-09-19 07:35:00,

Der Spiegel hat heute mal wieder ein Loblied auf Angela Merkel gesungen und ihre „Erfolge“ bei der UN gefeiert. Da habe ich mir überlegt, dass es doch interessant wäre, wenn wir uns diese Liste der Merkel-Erfolge, über die der Spiegel so begeistert berichtet hat, einmal näher anschauen.

Der Spiegel gefällt sich ja weitgehend in der Rolle eines inoffiziellen Pressesprechers von Merkel. Manchmal denkt man, dass auch der echte Regierungssprecher Seibert seine Chefin kaum blumiger über den grünen Klee loben könnte, als es der Spiegel tut. Ein besonders absurdes Beispiel gab es heute zu lesen und schon die Überschrift stimmte den Leser auf Merkels geradezu übermenschliche Fähigkeiten beim Besuch der UNO ein: „Kanzlerin in New York – Über den Wolken

In dem Artikel können wir lesen, dass die Deutschen eigentlich ein wirklich undankbares Volk sind. Wir haben eine international so anerkannte und erfolgreiche Kanzlerin, aber wir wissen sie einfach nicht zu schätzen. Das konnte man schon in der Einleitung lesen:

„Am Ende dieses zweiten Tages bei den Vereinten Nationen kümmert sich Angela Merkel wieder um die großen Konflikte dieser Welt, vor allem jene, die unlösbar scheinen.“

Die Heilsbringerin Merkel löst unlösbare internationale Konflikte? Das schauen wir uns doch mal an. Bevor er zum Klima kommt, geht der Spiegel in dem Artikel um ein Treffen von Merkel mit Trump ein, wo es um den Iran und den Welthandel ging.

Kann mir jemand sagen, was Merkel in letzter Zeit für den Welthandel getan hat? Gegen Trumps Zölle konnte sie nichts tun, dafür hat sie sich aber Sanktionen gegen verschiedene Länder angeschlossen, die alle dem Handel nicht genützt, sondern geschadet haben. Bei dem Thema gibt es also keinen Erfolg für Merkel.

Beim Iran sieht es noch schlimmer aus. Merkel folgt der Linie der USA, die den Iran unter massiven Verstößen gegen Völkerrecht und gültige Verträge in die Zange nehmen. Dazu habe ich gerade gestern, direkt nach Merkels desaströsem Auftritt bei der UN, einen Artikel geschrieben, die Details finden Sie hier.

Aber natürlich ging es bei der UNO auch um das Klima. Und da wurde Merkel von allen sehr gelobt, wie wir im Spiegel lernen können:

„Selbst beim Thema Klima sind kritische Stimmen unter den anderen Landesvertretern kaum zu vernehmen.

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Spiegel spricht von “Zufriedenheit” mit der Regierung, aber die Minister bekommen die Noten 4 bis 6 | Anti-Spiegel

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20-09-19 10:34:00,

Der Spiegel veröffentlicht monatlich einen „Regierungsmonitor“ der die „Zufriedenheit“ der Deutschen mit den Regierungsmitgliedern anzeigt. Das ist jede Mal wieder Realsatire, denn das einzige, was er anzeigt, ist die Unzufriedenheit der Deutschen mit der Regierung, wie ich nun zeigen werde, indem ich die Ergebnisse in Schulnoten umrechne.

Die Überschrift des Spiegel-Artikels zum „Regierungsmonitor“ soll uns darauf aufmerksam machen, dass AKK als Verteidigungsministerin noch unbeliebter wird, als sie es ohnehin schon war. Das sollte niemanden überraschen. Wie sollte sie in einem Ministeramt Punkte bei dem Wählern sammeln, von dem sie rein gar nichts versteht?

Aber wie jeden Monat zeigt der „Regierungsmonitor“ des Spiegel vor allem etwas anderes, nämlich wie unbeliebt die Regierung bei den Deutschen ist. Der „Regierungsmonitor“ fasst die Antworten von mindestens 6.000 Befragten zu den einzelnen Ministern zusammen. Die Menschen durften dabei zwischen „sehr zufrieden“, „zufrieden“, „unzufrieden“ und „sehr unzufrieden“ wählen. Das Ergebnis wird in Zahlen ausgedrückt, wobei die Antworten „sehr zufrieden“ bzw. „sehr unzufrieden“, jeweils doppelt bewertet werden.

Das Ergebnis wird in Werten von Plus 200 bis minus 200 ausgedrückt. Wenn wir das grob in Schulnoten umrechnen, dann würde das folgendes bedeuten: eine Eins wäre von plus 200 bis plus 134, eine Zwei wäre von plus 133 bis 67, eine Drei wäre von plus 66 bis Null, eine Vier wäre von minus 1 bis minus 67, eine Fünf wäre von minus 68 bis minus 134 und alles unter minus 135 wäre eine Sechs.

Damit ergeben sich folgende Schulnoten für die Regierung:

Platz 1 Bundeskanzlerin Merkel mit -26, also einer Vier.
Platz 2 Familienministerin Giffey mit -38, also auch einer Vier
Platz 2 Entwicklungsminister Müller mit -46, also einer Vier
Platz 3 Gesundheitsminister Spahn mit -49, also einer Vier Minus
Platz 4 und 5 Außenminister Maas und Arbeitsminister Heil mit jeweils -52, also auch Vier Minus
Platz 6 Verbraucherministerin Lambrecht mit -55, also ebenfalls Vier Minus
Platz 7 Finanzminister Scholz -62, also gerade noch eine Vier Minus
Platz 8 Umweltministerin Schulze mit -80, also schon nur noch eine Fünf Plus
Platz 9 Innenminister Seehofer mit -90, also einer glatten Fünf
Platz 10 Wirtschaftsminister Altmaier mit -98, also auch einer Fünf
Platz 11 Forschungsministerin Karliczek mit -107, auch eine Fünf
Platz 12 und 13 Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Landwirtschaftsministerin Klöckner mit jeweils -109,

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CO2 im Spiegel: Über eine unbrauchbare Studie, die nur mit viel Merlot zu ertragen ist | Anti-Spiegel

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20-09-19 10:17:00,

Wenn es einen Preis für die dümmsten Milchmädchenrechnungen gäbe, wäre der aktuelle Artikel im Spiegel, den Julia Merlot beisteuern durfte, ein ganz heißer Anwärter. Es geht natürlich um CO2 und darum, wie Deutschland die Welt retten kann.

Vorweg wie üblich der Hinweis: Mein Thema ist nicht der Klimawandel selbst, damit kennen sich andere besser aus. Mir geht es darum, wie die Medien das Thema instrumentalisieren und darstellen.

Wenn Frau Merlot Artikel im Spiegel schreiben darf, dann braucht es eine Menge Gläser des gleichnamigen Getränkes, um das zu ertragen, was man dort lesen muss. Normalerweise ist sie für Pharma- und Chemielobbyismus zuständig und beschreibt wahlweise, dass Glyphosat ganz harmlos ist oder dass Tierversuche eigentlich ganz niedlich sind.

Heute darf sie über CO2 schreiben und beruft sich auf eine Studie. Wenn der Spiegel über Studien berichtet, dann werde ich immer hellwach, weil man dabei in er Regel kein Wort glauben darf, ohne die Studie gelesen zu haben, wie ich erst vor einer Woche wieder aufgezeigt habe.

Und nun also Merlot und eine Studie in einem Spiegel-Artikel, das wird spaßig!

Leider hat der Spiegel die Studie diesmal nicht verlinkt, aber auch die Beschreibung im Artikel reicht schon aus, um das Prinzip zu verstehen. Frau Merlot schreibt:

„Der International Council on Clean Transportation (ICCT), der auch wissenschaftliche Analysen für Behörden erstellt, hat untersucht, wie viel Kohlendioxid (CO2) die kommerzielle Luftfahrt 2018 emittiert hat.“

Der International Council on Clean Transportation ist eine Klima-Lobbygruppe, die seit 2005 existiert und so unwichtig ist, dass es auf Wikipedia gerade mal in drei Sprachen kurze Artikel gibt. Das einzige, was es bisher wert war, bei Wikipedia erwähnt zu werden, ist dass die Gruppen den „VW-Dieselskandal“ in den USA aufgedeckt hat.

Und schon die Vorgehensweise der Studie zeigt, dass das gewünschte Ergebnis schon vorher feststand, wie man im Spiegel lesen kann:

„Als Datenquelle dienten öffentlich zugängliche Informationen über startende Flugzeuge, etwa von Flughafenbetreibern. Aus den Informationen errechneten die Experten den CO2-Ausstoß der Flüge.“

Nun weiß jeder, der auch nur ein bisschen von der Fliegerei versteht, dass Flugzeuge beim Start Vollgas geben. Die Studie nimmt also den höchstmöglichen Wert als Berechnungsgrundlage, was gelinde gesagt unseriös ist und nur dazu führen soll,

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Gute Annektion, böse Annektion: Wie der Spiegel israelische Völkerrechtsbrüche herunterspielt | Anti-Spiegel

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11-09-19 02:51:00,

Israels Ministerpräsident Netanyahu hat die israelische Annektionen von palästinensisch bewohnten Gebieten angekündigt. Die offensichtlichen Völkerrechtsbrüche Israels werden von Medien und Politik in Deutschland wahlweise ignoriert oder heruntergespielt.

Der Spiegel hat heute über Netanyahus Pläne berichtet, nach seiner Wiederwahl das Westjordanland zu annektieren. Es ist erstaunlich, wie dieses Thema in den Medien behandelt wird, wenn man es mit der „Annektion“ der Krim vergleicht. Im Falle der Krim wurden von der „westlichen Wertegemeinschaft“ Sanktionen verhängt und Russland wird bei jeder Gelegenheit wegen dieses Völkerrechtsbruches“ kritisiert. Im Falle von Israel findet sich jedoch kein Wort der Kritik in den Medien, wie wir gleich am Beispiel eines aktuellen Spiegel-Artikels sehen werden.

Dass es sich bei der Krim gar nicht um eine Annektion, sondern um eine Sezession gehandelt hat, erwähnen die Mainstream-Medien nicht. Aber es gibt eine andere Frage, die in meinen Augen viel wichtiger ist. Die „westliche Wertegemeinschaft“ bezeichnet sich als demokratisch, daher müsste doch die entscheidende Frage sein, was die Menschen in einer betroffenen Region wollen. Das sieht auch das Völkerrecht so, wenn dort vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ die Rede ist. Es wäre also aus Sicht des Völkerrechts und der Demokratie entscheidend, die Menschen in der Region zu fragen, was sie wollen.

Ich möchte hier das Thema Krim nicht weiter behandeln, ich habe dazu eine Leseprobe aus meinem Buch über die Ukraine-Krise von 2014 veröffentlicht, die sich ausführlich mit den Ereignissen auf der Krim und auch der völkerrechtlichen Einordnung beschäftigt.

Wenn man die Menschen in der jeweiligen Region fragt, dann ist die Sache klar: Auf der Krim wollten und wollen über 80 Prozent der Menschen Teil Russlands sein. Im Westjordanland ist die Sache ebenfalls klar: In dem dünn besiedelten Gebiet leben ca. 11.000 israelische Siedler und über 60.000 Palästinenser, die nach einer Annektion in Jericho in einer Enklave eingekesselt wären. Bei einer Abstimmung wären also wahrscheinlich über 80 Prozent der Menschen im Westjordanland gegen einen Anschluss an Israel.

Trotzdem ist fehlt jede Aufregung im Westen bei Politik und Medien über den offen völkerrechtswidrigen Schritt von Netanyahu. Und das wollen wir uns nun an einem Artikel im Spiegel beispielhaft anschauen.

In dem Artikel geht es zunächst um den israelischen Wahlkampf und Netanyahus Ankündigung, nach einem Wahlsieg das Westjordanland zu annektieren. Aber anstatt auf das Völkerrecht und die Folgen eines solchen Schrittes hinzuweisen,

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BlackRock, Spiegel & Karrenbauer | KenFM.de

blackrock,-spiegel-&-karrenbauer-|-kenfm.de

02-09-19 01:45:00,

Russenangst macht Umsatz und Macht.

Von Uli Gellermann.

Erst neulich wieder: „Russischer Geheimdienst womöglich in Mord an Exil-Georgier verwickelt“ war im Hamburger SPIEGEL zu lesen. Auch wurde der Mörder ein „mutmaßlicher“ genannt. Im Artikel wimmelt es nur von „soll“ und „möglich“. Wie fast immer, wenn es um die Russen geht, triumphiert der Konjunktiv über den Journalismus. Drohend geht der Russe um in den deutschen Medien. Flugs tauchte der mutmaßlich Ermordete auch im FOCUS auf: „Spur in Berliner Fahrrad-Mord führt zu russischem Geheimdienst“. Und im Berliner TAGESSPIEGEL: „Nun verdichten sich Hinweise auf eine Verstrickung Russlands“. Immer, wenn sich Hinweise wie von selbst verdichten, sind Dichter am Werk. Legenden-Dichter der Angst vor Russland. Da kann nicht mal das eigentlich seriöse Onlinemagazin TELEPOLIS beiseite stehen. In einem Artikel über den Mordfall schreibt das Heise-Projekt unversehens: „Im Jargon der russischen Nachrichtendienste wurden Mordoperationen, weil bei ihnen meist Blut fließt, verharmlosend als `nasse Sachen´ bezeichnet.“ Zusammenhang zum Fall? Null. Verdächtigung? Hundert.

Diese jüngste Kampagne, eine von den vielen, vielen im Verdächtigungs-Dauerfeuer gegen „den Russen“, lässt fragen, wem das nützt. Die Energie-Industrie macht prima Geschäfte mit den Russen. Die Automobilindustrie auch. Ebenfalls Siemens, Bayer, SAP. Die einzigen, die am Geschäft mit der Angst vor den Russen bombig verdienen, sind die Unternehmen der Rüstungsindustrie. Allen voran RHEINMETALL. Und kratzt man an der Fassade der RHEINMETALL-Besitzverhältnisse, dann findet man BlackRock, das Finanzmonster, das dort seinen dubiosen Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzenden Larry Fink als Vertreter des Großaktionärs installiert hat. Larry Fink gilt als mächtigster Mann der Wall Street und BlackRock gilt als das größte Finanzimperium der Welt. Das verwaltete Vermögen des Konzerns lag Ende 2017 bei 6,29 Billionen Dollar. Das Glaubensbekenntnis dieser Umsatzmaschinen heißt Profit, Profit, Profit. Und den wirklich fetten Profit macht man immer noch mit Waffen. Deshalb schüren die Dealer des Todes die Angst vor Feinden, vorzugsweise den Russen, die seit Adolf Hitler die Lieblings-Hassobjekte der deutschen Rüstungsindustrie sind, als RHEINMETALL noch „Reichswerke Hermann Göring“ hieß und stolz den Namen des Führerstellvertreters trug und man sein Geld mit dem Nazikrieg und mit Zwangsarbeitern verdiente.

Nur kurz nahm eine erschrockene deutsche Öffentlichkeit an, dass Friedrich Merz das Monster BlackRock in der deutschen Regierung vertreten würde.

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Der Spiegel über die Proteste in Moskau – Unsere tägliche Portion Desinformation gib uns heute | Anti-Spiegel

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07-08-19 04:24:00,

Ich bin dem Spiegel ja selten dankbar, aber heute ist so ein Tag. In dem aktuellen Artikel bestätigt der Spiegel vieles von dem, was ich in den letzten Tagen geschrieben habe. Allerdings versucht er dabei, einiges zu verdrehen und das werden wir uns mal anschauen.

Die kleinen Demonstrationen in Moskau werden von den Medien in Deutschland zu einem Volksaufstand aufgebauscht. Wie absurd hier Tatsachen verdreht werden, zeigt heute der Chef des Spiegel-Büros in Moskau.

Wir reden aktuell über eine Demonstration, die am Samstag stattgefunden hat und bei der gerade mal 1.500 Teilnehmer waren. Und das in einer Stadt mit über 12 Millionen Einwohnern, das wäre so, als wenn in Berlin 500 Leute demonstrieren. Das wäre keine Meldung wert, aber wenn es in Moskau passiert, dann wird täglich berichtet.

Um diese Zahlen größer erscheinen zu lassen, nennt der Spiegel erst gar keine genauen Zahlen. In dem Artikel heißt es:

„Seit Juli haben Tausende Moskauer gegen den Ausschluss der oppositionellen Kandidaten von den Wahlen zum Stadtparlament demonstriert.“

Über die Hintergründe und warum die Kandidaten nicht zur Wahl zugelassen werden, habe ich hier geschrieben. Aber anstatt die Entscheidungen der Wahlkommission vor Gericht anzufechten, haben sie zu Demonstrationen aufgerufen.

Allerdings sind diese Demonstrationen keineswegs eine Volksbewegung, sie werden vielmehr aus dem Westen finanziert und organisiert, wie man leicht überprüfen kann. Und diese Unterstützung ist massiv, selbst ausländische Botschaften und die russischen Ableger westlicher Medien feuern die Spannungen an. Der deutsche staatliche Auslandssender Deutsche Welle spielt dabei eine besonders unrühmliche Rolle und versuchte, diese Vorwürfe zu entkräften. Aber es reichen schon rudimentäre Russischkenntnisse oder sogar der Google-Übersetzer, um diese Lügen, die die Deutsche Welle ihren deutschen Lesern erzählt, zu entlarven.

Über die Demonstrationen vom 27. Juli und 3. August habe ich jeweils ausführlich berichtet.

Während nun in westlichen Medien von Polizeigewalt berichtet wird, sah es in Wahrheit ganz anders aus: Im Gegensatz zu Demonstrationen in Deutschland oder vor allem in Frankreich, gab es keine Wasserwerfer, kein Tränengas und schon gar keine Gummigeschosse. Die Räumung verlief friedlich und gewaltfrei und der einzige, der eine Nacht im Krankenhaus verbracht hat, war ein Polizist, der sich die Schulter ausgerenkt hat.

Aber der Spiegel schreibt stattdessen folgendes:

„Die Polizei reagierte rabiat: Allein an den zwei vergangenen Samstagen gab es insgesamt fast 2500 Festnahmen.“

Ich habe immer wieder darauf hingewiesen,

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Wie der Spiegel Kriegsverbrechen der USA in Afghanistan verharmlost | Anti-Spiegel

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02-08-19 06:43:00,

Der Krieg in Afghanistan ist ein reines Fiasko und zu allem Überfluss töten die USA mit ihren Verbündeten mehr Zivilisten, als die bösen Taliban. Wäre es nicht so tragisch, dann wären die Versuche des Spiegel, das zu verschleiern, lustig. So aber so ist es nur peinlich.

Der Spiegel hat am Mittwoch über Zahlen der UNO über in Afghanistan getötete und verwundete Zivilisten berichtet. Die Versuche des Spiegel, um jeden Preis zu vermeiden, dass der Leser bemerkt, dass es die USA sind, die mehr Zivilisten töten, als jede andere Kriegspartei, sind bemerkenswert.

Es ist spannend zu analysieren, wie der Spiegel das anstellt. Er spricht von der „afghanischen Regierung und ihren Verbündeten“ anstatt von den „USA und ihren Marionetten in Kabul“. Letzteres wäre eine passendere Bezeichnung für die von den USA gestützten Männer in Kabul, die außer Kabul kaum noch Teile des Landes kontrollieren, aber vom Spiegel trotzdem als „afghanische Regierung“ bezeichnet werden.

So beginnt es schon bei der Überschrift im Spiegel: „Uno-Bericht – Afghanische Regierung und Verbündete töten mehr Zivilisten als die Taliban„. Danach beginnt der Artikel mit einem Bericht über einen aktuellen Anschlag der Taliban. Erst danach kann man lesen:

„Und doch waren die Taliban und andere Islamistengruppen laut einem Bericht der Uno-Unterstützungsmission in Afghanistan (Unama) im ersten Halbjahr 2019 nicht für die meisten getöteten Zivilisten in dem Land verantwortlich, sondern die afghanischen Truppen und ihre Verbündeten. Demnach sind in Afghanistan in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 1300 Zivilisten getötet und rund 2400 weitere verletzt worden. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 30 Prozent gesunken. Die Zahl der Zivilisten, die allein durch regierungstreue Truppen und ihre Verbündeten getötet wurden, ist allerdings um 31 Prozent gestiegen: auf 717 Todesfälle.“

Und auch über den Grund für den Anstieg der Opferzahlen durch die USA und ihre Unterstützer berichtet der Spiegel:

„Der Anstieg der Todesfälle durch Einsatzkräfte, die die afghanische Regierung unterstützen, geht laut dem Bericht vor allem auf Luftangriffe zurück. Dabei wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 363 Menschen getötet und 156 verletzt. Auffällig ist, dass die Zahl der Verletzten zurückging, während sich die Zahl der Todesopfer mehr als verdoppelt hat. Diese Entwicklung zeige den „tödlichen Charakter dieser Taktik“, heißt es in dem Bericht.“

Aber erst im fünften Absatz des Artikels werden die USA das erste Mal direkt erwähnt:

„Mehr als drei Viertel der Luftangriffe (83 Prozent) gehen laut dem Bericht auf Operationen der internationalen Streitkräfte zurück – und damit auf die USA“

Wir halten fest: Die USA töten in Afghanistan mehr Zivilisten,

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Propaganda: Wie der Spiegel das Thema Klimawandel in die anti-russische Kampagne einbindet | Anti-Spiegel

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14-07-19 10:00:00,

Die deutschen Medien erwecken den Eindruck, dass der Klimawandel ein Thema ist, das die ganze Welt bewegt. Vor dem Hintergrund hat der Spiegel heute einen Artikel veröffentlicht, der zeigen soll, wie der böse Putin angeblich die „Fridays for Future“ unterdrückt. Was ist an der Sache dran?

Zunächst möchte ich sagen, dass ich mich hier nicht mit dem Klimawandel selbst beschäftige. Das ist nicht mein Thema, da kennen sich andere besser aus und die sollen dazu schreiben. Mir geht es nur darum, wie das Thema von Medien und Politik künstlich angeheizt und für politische Ziele genutzt wird. Und dabei ist es völlig egal, ob jemand an den menschengemachten Klimawandel und die Gefahr durch CO2 glaubt oder nicht. Es geht nur darum, zu analysieren, wie das Thema für verschiedene politische Ziele missbraucht wird.

Ich habe schon darüber berichtet, welchen Stellenwert Greta in Russland hat, nämlich gar keinen. Wenn Sie in Russland Menschen fragen, was sie von Greta halten, dann bekommen Sie zur Antwort: „Von wem?“. Niemand hat je von ihr gehört. Die Greta- und Friday-Bewegung sind ein sehr deutsches Phänomen, das auch noch in Westeuropa eine Rolle spielt, darüber hinaus aber nicht. Und Deutschland und Westeuropa sind bekanntlich nur ein sehr kleiner Teil der Welt. Ich habe mal analysiert, wie bekannt die Bewegung außerhalb Deutschlands ist und es war sogar für mich überraschend, wie wenig das Thema außerhalb der deutschen bzw. westeuropäischen medialen Filterblase bekannt ist. Wohl gemerkt: „Bekannt ist“, von Unterstützung ist da noch nicht einmal die Rede.

Das ist auch kein Wunder, denn das Thema wurde von den Medien in Deutschland ja erst erschaffen, es ist keineswegs eine Graswurzelbewegung von unten. Das Thema wurde künstlich geschaffen und wird nun für verschiedenste politische Ziele genutzt.

Und das kann man an dem heutigen Spiegel-Artikel hervorragend sehen. Schon die Überschrift zeigt, dass es in erster Linie darum geht, Stimmung gegen Putin zu machen, der den armen Schülern angeblich verbietet, gegen den Klimawandel zu demonstrieren: „„Fridays for Future“ in Moskau – Allein gegen Putins Klimapolitik

Was passiert, wenn das Thema nicht täglich von der Presse durch das mediale Dorf getrieben wird, kann man in Moskau sehen, wie der Spiegel schreibt:

„Seit mehr als drei Monaten hält ein einsamer Klimaaktivist die Stellung in der russischen Hauptstadt.

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Spiegel: Ukrainischer Präsident will mit Putin über die Krim reden | Anti-Spiegel

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08-07-19 02:53:00,

Wenn deutsche Medien über den ukrainisch-russischen Konflikt berichten, dann sind die Berichte immer unvollständig. Daher will ich die Hintergründe der aktuellen Meldungen erklären.

Im Spiegel kann man heute lesen:

„Schon kurz nach seiner Wahl zum Präsidenten der Ukraine betonte Wolodymyr Selenskyj, er sei bereit für einen Dialog mit Russland. Nun macht er ernst: In einer Videobotschaft fordert er Präsident Wladimir Putin zu einem Treffen in Minsk auf. „Und jetzt möchte ich mich an den russischen Präsidenten Wladimir Putin wenden. Müssen wir reden? Das ist nötig“, sagt er darin. „Lassen Sie uns darüber sprechen, zu wem die Krim gehört und wer nicht im Donbass ist.““

Was der Spiegel nicht berichtet, ist der große Skandal um die Worte „Wir müssen reden“, der heute die Meldungen in Russland und der Ukraine beherrscht. Daher kann der Spiegel-Leser gar nicht verstehen, was hinter diesen Worten Selenskys steckt.

In der Ukraine wurden nicht nur russische Medien weitgehend verboten, sondern auch Medien in russischer Sprache. Die Ukraine führt derzeit den versuch einer gewaltsamen Assimilierung ihrer Minderheiten durch und die größte Minderheit sind die ethnischen Russen. Den Minderheiten ist es inzwischen per Gesetz verboten, bei fast allen Anlässen ihre Sprache zu benutzen. Auch ein russischsprachiger Arzt muss gemäß Gesetz mit seinem russischsprachigen Patienten nun Ukrainisch sprechen, ansonsten drohen empfindliche Strafen. Zur Überwachung wurden Sprach-Inspektoren ernannt, die auch Dokumente einsehen dürfen, um zu prüfen, ob eine andere Sprache als Ukrainisch verwendet wurde.

Vor diesem Hintergrund war die Meldung des russischen Fernsehens vom Sonntag, es sei eine Live-Sendung mit einem ukrainischen Sender geplant, in der normale Menschen aus Russland und der Ukraine live im Fernsehen bei einer Schalte zwischen Kiew und Moskau direkt miteinander diskutieren sollten, eine wahre Sensation. Der Name der Sendung war: „Wir müssen reden“.

Es war zu erwarten, dass in Kiew die Reaktionen heftig ausfallen würden. Die radikalen Nationalisten in Kiew haben das Steuer fest in der Hand und für sie ist ein Dialog mit Russen etwas Ungeheuerliches.

Und so kam es auch. Der ukrainische Sender „News One“, der die Sendung machen wollte, bekam so massive Drohungen gegen den Sender, die Journalisten und die Mitarbeiter, dass der Sender schon einen Tag später, am heutigen Montag,

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Der SPIEGEL und seine „Billionen-Bombe“

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02-07-19 01:15:00,

Glaubt man der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL (hier die kostenfreie Kurzversion), stellen die Kredite, die China an Entwicklungsländer vergeben hat, eine „Billionen-Bombe“ dar. Von „Schuldknechtschaft“ und einer Gefahr für das Finanzsystem ist da die Rede. Es geht angeblich um sechs Billionen Dollar. Doch diese Berechnung ist hoch manipulativ und grenzt schon fast an „Fake News“. Insgesamt taugt der Artikel vor allem als Fallbeispiel, wie sehr „doppelte Standards“ bereits das Denken deutscher Journalisten vernebelt haben. Von Jens Berger.

Die Sechs-Billionen-Dollar-Manipulation

Auf sechs Billionen US-Dollar beläuft sich inzwischen das Auslandsvermögen Chinas. Aber wohin das Geld zu welchen Konditionen geflossen ist und welche Risiken dadurch für die Empfängerländer entstehen, weiß außerhalb des Pekinger Regierungsviertels so gut wie niemand.

SPIEGEL 27/2019

Wenn „so gut wie niemand“ etwas über die sechs Billionen Dollar wüsste, die das Ausland China schuldet, wären diese Forderungen wohl das wertvollste Mysterium seit dem Verschwinden des Schatzes der Nibelungen. Doch es besteht zum Glück kein Grund zur Panik. Den größten Posten dieser Forderungen stellen Staatsanleihen der USA dar. Zur Zeit beträgt dieser Posten rund 1.400 Mrd. US$. An zweiter Stelle kommen Staatsanleihen der Eurozone, die rund 850 Mrd. US$ ausmachen – darunter nimmt Deutschland übrigens mit 370 Mrd. US$ den Spitzenplatz ein. Hinzu kommen japanische Staatsanleihen (210 Mrd. US$), britische Staatsanleihen (190 Mrd. US$) und Anleihen zahlreicher kleinerer Länder. Insgesamt summieren sich die von der chinesischen Zentralbank gehaltenen Staatsanleihen auf rund drei Billionen US$ und es ist – anders als der SPIEGEL unterstellt – genau bekannt, zu welchen Konditionen diese Schuldentitel ausgegeben wurden. Interessant ist, dass im SPIEGEL-Artikel an keiner Stelle überhaupt die Rede davon ist, dass der Löwenanteil der chinesischen Auslandsforderungen an die großen Wirtschaftsräume USA, Eurozone und Japan gerichtet ist und es sich dabei zu einem großen Teil um simple Staatsanleihen handelt.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der dazu führt, dass die chinesischen Zahlen imposanter wirken, als sie eigentlich sind. Und hier kommen die Forscher des IfW Kiel, der LMU München und die berühmt-berüchtigte Harvard-Ökonomin Carmen Reinhart ins Spiel, die für die „wissenschaftliche Arbeit“ verantwortlich zeichnen, auf die der SPIEGEL sich bezieht. China ist bekanntermaßen ein staatskapitalistisches System, in dem die Unternehmen der Schlüsselsektoren – und hier vor allem die großen Banken – in Staatsbesitz sind und daher statistisch zum Staatssektor gezählt werden.

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Der “Spiegel” bringt den Juso-Vorsitzenden auf den Titel und versucht, ihn zum kommenden SPD-Vorsitzenden hoch zu schreiben.

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11-06-19 12:36:00,

Das geschieht mit einem Strauß von manipulativen Formulierungen. Die NachDenkSeiten geben die ersten Seiten dieses Spiegeltitels wieder, am Rande versehen mit Fragen und Bemerkungen. Das zwangsläufige Fazit: Wie so oft kann man sich die Lektüre dieses angeblichen Nachrichtenmagazins sparen. Prüfen Sie selbst. Albrecht Müller.

Es wird unentwegt maßlos übertrieben.

Eine Mutmaßung folgt der anderen.

Eine Behauptung ohne Beleg folgt der anderen.

Die Quellen absonderlicher Aussagen werden nicht genannt. Sie bleiben anonym. Zum Beispiel wird von “mächtigen Genossen” gesprochen.

Fazit: Die gesamte Titelgeschichte ist ein Beleg für die manipulative Kraft des “Spiegel”. Dass er immer noch Leser findet, ist erstaunlich.

Hier die wichtigsten Seiten der Titelgeschichte mit handschriftlichen Anmerkungen:

Die Spiegel-Leser werden einige Seiten vorher, auf Seite 6 des “Spiegel” implizit auf die große Leistung des Juso-Vorsitzenden eingestimmt, auf den Widerstand gegen die große Koalition.

Diese Koalition will ich partout nicht verteidigen, aber die ewige Aggression gegen diese Koalition, die ständig ohne Beleg und vor allem ohne Aussage darüber getätigt wird, was denn die Alternative wäre, geht einem schon ganz schön auf die Nerven.

Hier also wieder und zwar als Leitartikel von Dirk Kurbjuweit. Hier wird dem Bundespräsidenten vorgeworfen, ihm sei die Bildung der letzten und zurzeit amtierenden großen Koalition zu verdanken.

Der Person des amtierenden Bundespräsidenten Steinmeier kann man in der Tat und berechtigterweise vieles vorwerfen. Er hat einen beachtlichen Anteil am Niedergang der SPD und unseres Landes. Er war Gerhard Schröders Gehilfe bei der Konzeption der Durchsetzung der Agenda 2010. Darunter leidet seine Partei bis heute. Gemessen daran ist sein Drängen auf die letzte große Koalition zwischen Merkel und Nahles harmlos.

Übrigens kann man an diesem Leitartikel auch ganz gut beobachten, wie die Methode “B sagen und A transportieren” funktioniert. Man muss wie in diesem Fall jemanden angreifen und transportiert damit zugleich die Botschaft, dass der Gegenstand des Angriffs negativ zu bewerten ist. Also: Steinmeier wird angegriffen wegen seiner Rolle bei der Bildung der großen Koalition und damit ist über diese Koalition der Stab gebrochen.

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Einen Spiegel so lange reiben bis er blind ist | KenFM.de

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14-05-19 09:09:00,

Von Ralph Valenteano.

Issam, der Schüler eines bekannten Sufiweisen, kam eines Tages aufgeregt in den Tagesraum der für die Schüler, des Sufi vorgesehen war. „Wo ist der Meister?„ Wollte er aufgeregt wissen. Der Meister ist im Garten bei seinen Blumen, du wirst ihn dort aufsuchen müssen schallte es aus der für die Schüler groß angelegten Küche. Issam, lief den Gang hinunter, pflückte sich noch einen Apfel von den Apfelbäumen die den Weg zum Garten des Meisters säumten, und kam dann, endlich bei ihm an. Ich grüße dich oh Meister, sprach Issam, der Meister war so sehr in die Arbeit mit seinem Garten vertieft, dass er ihn fast nicht bemerkte, er fuchtelte etwas unbeholfen in der Luft herum und hatte dabei ein recht seltsam anmutenden Zylinder auf dem Kopf, der ihn vor übermäßigen Bienenstichen schützen sollte, und er glich damit eher einem verirrten Astronauten, als dem gewohnten Bild des entspannten Sufimeisters. Issam versuchte sich das Lachen zu verkneifen. Als der Meister etwas erschrocken herumfuhr, verrieten seine für Sekunden aufgerissenen Augen, dass er sich tatsächlich ganz der Meditation seiner Blumen hingegeben hatte. „Huch! Issam, was machst du denn hier?„ wollte er wissen. Issam hatte auf einem Teil des wunderschön angelegten Gartens Platz genommen, und bewunderte in aller Stille die wundervoll duftende Farbenpracht. „Ich muss dich etwas fragen Meister. „Das tust du doch immer, Issam“ lachte der Meister zu ihm herüber „Ja, aber das hier beschäftigt mich schon eine ganze Weile, und ich wusste nicht, wie ich die Frage stellen sollte. Lass sie einfach frei lachte der Meister. „Djadi hat den jüngeren in der Schule erklärt, dass sie alle noch nichts von Spiritualität und dem wahren Wissen verstehen könnten, weil sie noch nicht in die Weisheit der Schriften eingetaucht wären. Sie wären alle noch kleine dumme Schafe und sollten lernen den Mund zu halten, wenn ein älterer zu ihnen spricht. Der Meister, legte seine Schere für einen Moment bei Seite und sagte dann. Weißt du Issam, die Ohren sind nur Werkzeuge um Klänge und Töne zu erzeugen und aufzunehmen, und manchmal ist das was Menschen sagen, nicht mehr als Lärm. Lerne in deinem Herzen zu lesen, statt in den Büchern dieser Welt, denn in den Büchern dieser Welt liest du nur,

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Der Spiegel als Lobbyist für US-Fracking-Gas | Anti-Spiegel

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08-05-19 04:23:00,

Wieder einmal berichtet der Spiegel negativ über Nord Stream 2. Für jemanden, der den Sachverhalt nicht kennt, klingt der Artikel sehr sachlich. Tatsächlich ist er ein anschauliches Beispiel für Meinungsmache.

Die EU braucht mehr Gas. Das bestreitet niemand, denn die Nachfrage nach Gas wächst, aber die Förderung der eigenen Vorkommen, vor allem in der Nordsee, geht zurück. Russlands bestehende Pipelines durch die Ukraine, Weißrussland und die Ostsee (Nord Stream 1) sind bei fast 100 Prozent Auslastung. Um die steigende Nachfrage zu bedienen muss also ein Lösung her.

In diese Lücke wollen die USA mit ihrem Fracking-Gas stoßen. Das Problem ist, dass Fracking erstens extrem umweltschädlich und zweitens sehr teuer ist. Und dann kommt noch der teure Transport hinzu, bei dem das Gas in Terminals verflüssigt werden muss, bevor es auf spezielle Tanker verladen werden kann. Diese Flüssiggas (LNG) wird dann nach Europa gefahren und dort ebenfalls in Terminals zurück in den gasförmigen Zustand gebracht.

Diese Kombination aus teurer Förderung und teurem Transport führt dazu, dass das US-Gas, wenn es in der EU ankommt, ca. 30 Prozent teurer ist, als das russische Gas.

Wenn die EU keine wirtschaftlichen Nachteile durch unnötig teure Energie haben möchte, dann hat sie ein großes Interesse daran, günstiges Gas aus Russland zu beziehen, anstatt teures Gas aus den USA. Hinzu kommt, dass Russland, bzw. vorher die Sowjetunion, seit Jahrzehnten immer zuverlässig geliefert hat, egal wie schwierig die politische Lage zwischen Russland und dem Westen auch gewesen sein mag.

Soweit die Fakten.

Heute berichtet der Spiegel, dass die ukrainische Gasgesellschaft Naftogaz einen Brief an die EU geschrieben hat, mit dem sie Nord Stream 2 in letzter Minute verhindern will:

„Der staatliche ukrainische Gaskonzern Naftogaz hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das deutsch-russische Pipelineprojekt Nord Stream 2 eingelegt. Zur Begründung hieß es, man könne keine wirtschaftliche Begründung für den Bau der Pipeline erkennen, weshalb „ihr Zweck nur wettbewerbswidrig sein“ könne, erklärte Naftogaz.“

Die Ukraine hat Interessen, daher kann man ihr nicht einmal übel nehmen, wenn sie so etwas schreibt. Aber der Spiegel sollte neutral berichten und auf die oben genannten Fakten hinweisen. Tut er aber nicht, er berichtet nur über das Schreiben der Naftogaz und verbreitet nur deren Standpunkt. Das nennt man „einseitig informieren“.

Die Ukraine ist zu einem US-Vasallen geworden und so verwundert es nicht,

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Two More Spiegel Employees Out After Fake News Scandal Expands

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29-12-18 07:14:00,

Two senior editors at Germany’s Der Spiegel have been fired amid the country’s largest newsroom scandal in decades. 

Ullrich Fichtner, and editor-in-chief, and Matthias Geyer, a chief editor, have been “suspended until the (magazine’s) internal commission has completed its investigation into the affair,” according to editor-in-chief Steffen Klusmann, according to AFP, citing a copy of an internal letter obtained on Friday.

“Superstar” journalist Claas Relotius, a 33-year-old reporter for Der Spiegel and several other publications, falsified at least 14 articles according to Klusmann. Relotius abruptly resigned amid the December 19 announcement by Der Spiegel. 

“The Relotius affair raises the question as to whether” Ullrich and Fichtner “can continue in their jobs after such a disaster,” said Klusmann. “The first discovered it for Der Spiegel, the second hired him and was until recently his superior.”

“We could now hold to account anyone who has dealt with Relotius, and that could continue up to the top of the hierarchy,” Klusmann added. 

Relotius, meanwhile, has “gone underground,” according to the Guardian, returning several awards for his work while being stripped of others, such as CNN’s two Journalist of the Year awards. A German publication also stripped the journalist of a similar accolade. 

At least 14 articles by Relotius for Der Spiegel were falsified, according to Steffen Klusmann, its editor-in-chief. They include an award-winning piece about a Syrian boy called Mouwiya who believed his anti-government graffiti had triggered the civil war. Relotius alleged he had interviewed the boy via WhatsApp.

The magazine – a prestigious weekly – is investigating if the interview took place and whether the boy exists. Relotius won his fourth German reporter prize this month with a story headlined “Child’s Play”.

Klusmann admitted the publication still had no idea how many articles were affected. On Thursday it was revealed that parts of an interview with a 95-year-old Nazi resistance fighter in the US were fabricated. –The Guardian

According to Relotius’ Der Spiegel colleague Juan Moreno – who busted Relotius after conducting his own research after his bosses failed to listen to his doubts, released a video in which he attempted to describe how Relotius got away with his fabrications. 

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Der „SPIEGEL“ verrührt etwas Export-Esoterik mit einem Schuss Querfront-Rhetorik und nennt das Ganze dann auch noch „Analyse“ – www.NachDenkSeiten.de

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24-11-18 10:54:00,

24. November 2018 um 11:45 Uhr | Verantwortlich:

Der „SPIEGEL“ verrührt etwas Export-Esoterik mit einem Schuss Querfront-Rhetorik und nennt das Ganze dann auch noch „Analyse“

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Also, man hat sich ja mittlerweile schon daran gewöhnt, dass die Debatte um die deutschen Exportüberschüsse mehr durch Mythen, Märchen und Glaubenssätze geprägt ist als durch ökonomischen Sachverstand. Insofern ist es wohl auch vergebliche Liebesmüh jeder abweichenden Meinung mit rationalen Argumenten hinterherzujagen. Was allerdings in der Printausgabe des „SPIEGEL“ vom vergangenen Wochenende geschrieben steht, bedarf dann doch der Kommentierung. Konkret geht es um den Artikel „Bachblütenökonomie – Warum Deutschlands Handelsüberschüsse keine Arbeitslosigkeit verursachen“ des SPIEGEL-Redakteurs Christian Reiermann. Von Thomas Trares[*].

Dieser versucht nämlich dem Leser weiszumachen, dass Deutschlands Exportüberschüsse keine Arbeitslosigkeit verursachen, und dass die negativen Auswirkungen eben jener Exportüberschüsse im Grunde nur die Erfindungen irrlichternder Populisten vom Schlage Donald Trumps und Oskar Lafontaines sind. Garniert wird das Ganze dann noch mit etwas Querfront-Rhetorik: „Es gilt die Hufeisentheorie: Linkes und rechtes politisches Spektrum kommen sich häufig sehr nah.“

Leider ist der Artikel online nur teilweise einsehbar[1]. Wer den vollständigen Text lesen will, muss also zur Printausgabe greifen oder die Bezahlschranke überwinden. Die Kernargumentation in dem Artikel ist folgende: Deutschland und die USA sind derzeit nahe der Vollbeschäftigung, die USA haben aber weltweit das höchste Handelsbilanzdefizit, Deutschland dagegen den höchsten Überschuss. Für Reiermann steht somit fest: die Frage, ob die Handelsbilanz im Plus oder im Minus ist, ist für die wirtschaftspolitische Debatte schlichtweg irrelevant. Konkret heißt es dazu in dem Artikel:

„Wenn es aber möglich ist, dass zwei Länder mit komplett gegensätzlichen Leistungsbilanzen wie Deutschland und die USA am Rande der Vollbeschäftigung operieren, dann drängt sich eine Erkenntnis auf: Leistungsbilanzsalden taugen nicht als Orientierungsgröße für wirtschaftspolitisches Handeln. Sie sind nicht viel mehr als Restgrößen, die sich aus Entscheidungen von Milliarden Verbrauchern auf dem ganzen Globus ergeben. Dass lässt nur einen Schluss zu: Es gibt drängendere Probleme zu lösen auf der Welt.“

Aha! Leistungsbilanzsalden sind also das Ergebnis individueller Entscheidungen überall auf der Welt, sie haben somit nichts mit der Entwicklung ökonomischer Größen wie Löhnen, Preisen, Einkommen oder Wechselkursen zu tun. So einfach ist das also!

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Der Blick in den Spiegel

Der Blick in den Spiegel

08-02-18 12:11:00,

Der Verbreitung von negativen Vorurteilen über Juden schenken Politik und Medien breite Beachtung. Gängiger Ausdruck, unter dem solche Vorurteile subsummiert werden, ist “Antisemitismus” – eine befremdliche Übernahme des positiv, selbstlobend gemeinten Begriffs, den sich die gutbürgerlichen deutschen Fremdenfeinde 1879 gaben, als der jüdische Auswandererstrom aus dem Zarenreich begann, und in dessen Namen die Nazis den industriellen Massenmord an den Juden Europas organisierten.

Der Bundestag beschloss im November 2008 und Dezember 2014 die Berufung jeweils eines Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus. Der dreihundert Seiten starke aktuelle Bericht des zweiten Expertenkreises vom April 2017 (1) enthält Empfehlungen, wie man dem Antisemitismus besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen könnte, unter anderem durch “ein regelmäßiges, vom Bund finanziertes Monitoring antisemitischer Einstellungen in Form einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung sowie qualitativer Studien unter Berücksichtigung besonderer Bevölkerungsgruppen” ((1), Seite 290).

Diese Empfehlung wird ausgesprochen, obwohl die Verbreitung negativer Vorurteile über Juden seit Jahrzehnten und zusätzlich nochmals in den letzten fünfzehn Jahren immer mehr zurückgegangen ist.

Für die letzten fünfzehn Jahre liegen sehr gut vergleichbare Daten vor, da immer die gleichen Fragebögen benutzt wurden: Solche Vorurteile wurden 2002 von ungefähr 10 Prozent der Befragten geteilt, 2016 nur noch von circa 5 Prozent ((1), Seite 62). Und auch der relativ hohe Ausgangswert von 10 Prozent von 2002 ist offenbar weit niedriger als die Zustimmungsquote zu Vorurteilen gegen Juden in der Weimarer Republik, im Dritten Reich und auch noch in der Nachkriegszeit: Laut Umfragen der US-Besatzungsmacht (zitiert in (2)) hatten noch 1946 mindestens 40 Prozent der deutschen Bevölkerung solche Vorurteile. Ein drastischer Rückgang dieser Vorurteile über die Jahrzehnte bestätigt sich auch beim Vergleich verschiedener Jahrgangsgruppen (von 1910 bis 1989) in einer 1996 und 2006 durchgeführten Umfrage mit über 5.000 Teilnehmern (3).

Trotzdem wird das Problem dieser Vorurteile weiter ernst genommen. Als neue Problemgruppe erscheint die muslimische Bevölkerung, dort insbesondere eingewanderte oder junge Personen ((1), Seite 290). In der Tat zeigte sich zum Beispiel bei einer neuen Studie aus Großbritannien (4), dass circa 13 Prozent der muslimischen Bevölkerung starke negative Vorurteile gegenüber Juden hatten, bedeutsam mehr als in der allgemeinen Bevölkerung (circa 3 Prozent).

In den Augen der Politik gilt also besondere Wachsamkeit gegenüber Vorurteilen gegen Juden, unter anderem auch insbesondere bei jungen Moslems (5). Verwirrend sind aber Ereignisse wie dieses:

“Eine jüdische Frau und ihre Mutter wurden in der New Yorker U-Bahnstation Forest Hills von einem 40-jährigen Mann verprügelt,

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