Stadt der Migranten

stadt-der-migranten

05-09-19 09:25:00,

Gudrun Wassermann ist eine bedeutende bildende Künstlerin und Filmemacherin, die kürzlich ihren 85. Geburtstag gefeiert hat. 1994 wurde sie mit dem renommierten „Gabriele Münter Preis“ und 1996 mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Sie hat im Rahmen ihres Kaliningrad-Projektes seit 2011 mehrere bemerkenswerte Dokumentarfilme über das heutige Kaliningrad geschaffen. Die beiden ersten Dokumentarfilme (1, 2) wurden in den letzten Jahren mehrfach im Kieler Kino „Die Pumpe“ von einem größeren Publikum mit großem Interesse angesehen.

Ende 2018 wurde der dritte Film dieses künstlerischen Projektes mit dem Titel „Menschen unterwegs — Kaliningrad“ fertig gestellt (3). Er beschreibt die inner-russische Migration, die als Teil eines globalen Geschehens im Westen weitgehend unbekannt ist. Im Oktober 2018 wurde der Film in Kaliningrad in einer Migrationsausstellung des Baltic Branch of the National Center for Contemporary Arts Kaliningrad, ROSIZO (abgekürzt: BB NCCA) veröffentlicht und im März 2019 im ausverkauften Kino „Die Pumpe“ in Kiel im Rahmen einer Matinee uraufgeführt. Dieser Film hat mich ganz besonders angesprochen und mich dazu bewegt, mit Gudrun Wassermann das nachfolgende Interview zu führen.

Für eine Würdigung des künstlerischen Schaffens von Gudrun Wassermann (4) sei auf einen umfangreichen Artikel des Kunsthistorikers Ulrich Bischoff — von 1994 bis 2013 Direktor der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden — verwiesen, der für das Werkverzeichnis von Gudrun Wassermann geschrieben wurde. Daraus seien die beiden folgenden kurzen Passagen zitiert (5):

„Ferne und Nähe sind ebenso wie Himmel und Erde konstitutive Elemente einer künstlerischen Arbeitsweise, die sich ein Bild zu machen versucht von einer menschlichen Erfahrung, die ganz wesentlich in der Vergegenwärtigung von etwas liegt, das eigentlich völlig unvereinbar ist: Geschichte als vergangene und erinnerte und Gegenwart als hellwache Unmittelbarkeit.“

„Ferne und Nähe sind auch Kategorien, die einem einfallen, wenn man eine Landkarte vom heutigen Russland betrachtet und an seiner nördlichen Westgrenze die kleine Insel „Oblast Kaliningrad“ entdeckt.“

Klaus-Dieter Kolenda: Liebe Frau Wassermann, Sie beschäftigen sich als Künstlerin schon seit vielen Jahren mit dem Kaliningrad-Projekt. Deshalb meine erste Frage: Warum haben Sie sich so intensiv gerade mit dieser Örtlichkeit beschäftigt, mit dieser kleinen Insel am Rande des riesigen Russlands, die heute „Kaliningrad Oblast“ genannt wird? Warum nicht mit Sankt Petersburg, dem früheren Leningrad, oder mit Moskau? Was war Ihre Motivation dafür?

Gudrun Wassermann: In meiner künstlerischen Arbeit sind Erinnerung,

 » Lees verder

USA: Großstadt Berkeley führt geschlechtsneutrale Sprache ein

usa:-grosstadt-berkeley-fuhrt-geschlechtsneutrale-sprache-ein

19-07-19 10:20:00,

Studenten auf dem Campus der Universität Berkeley. (Foto: dpa)

Studenten auf dem Campus der Universität Berkeley. (Foto: dpa)

 » Lees verder

Chinesische Stadt testet Gesichtserkennungssystem zur Bezahlung von U-Bahn-Fahrten

chinesische-stadt-testet-gesichtserkennungssystem-zur-bezahlung-von-u-bahn-fahrten

15-03-19 09:13:00,

Newsticker

14.03.2019 • 17:58 Uhr

Chinesische Stadt testet Gesichtserkennungssystem zur Bezahlung von U-Bahn-Fahrten

Die U-Bahn der chinesischen Stadt Shenzhen testet ein System, das es ermöglicht, per Gesichtserkennungsfunktion die Fahrten zu bezahlen. Die Fahrgäste an der Station Futian brauchen keine Fahrkarten mehr vorzulegen oder QR-Codes auf ihren Handys zu scannen. Um die Zugangssperre zu passieren, soll man sein Gesicht durch ein installiertes Tablett scannen lassen. Das Geld wird dann automatisch vom Konto abgehoben.

Das System befindet sich derzeit in der Testphase. Die Einführung der Gesichtserkennung stellt einen weiteren Schritt der chinesischen Regierung dar, auf künstlicher Intelligenz basierende Technologien mit dem alltäglichen Leben zu verflechten, berichtet die Zeitung South China Morning Post

Mehr zum Thema – Gesichtserkennung überlistet: Frau entsperrt mit eigenem Gesicht Handy des Bruders

 » Lees verder

Die neoliberale Stadt

die-neoliberale-stadt

08-11-18 09:24:00,

Die Zerstörung der Städte
von Craig Murray

Von den drei Wohnungen auf der Etage meiner derzeitigen Mietwohnung in Edinburgh direkt im Viertel Canongate waren zwei bewohnt und eine war eine Ferienwohnung. Seit diesem Monat sind nur noch wir Mieter, die anderen beiden Wohnungen sind Ferienwohnungen. Zuvor habe ich im Apartmentblock Holyrood Park gewohnt. Von den vierzehn Wohnungen auf unserer Etage waren nur drei bewohnt. Elf waren Ferienwohnungen. Unsere Miete wurde alle sechs Monate erhöht. Als sie auf über 1500 Pfund pro Monat – etwa 1700 Euro – gestiegen war, sahen wir uns schließlich zum Auszug gezwungen. Ein Taxifahrer, der mich einmal dorthin nach Hause brachte, erzählte mir, er habe zuvor noch nie einen Bewohner dort abgesetzt, nur Urlaubsgäste; er wusste nicht, dass dort überhaupt jemand dauerhaft wohnte.

Eine Edinburgher Website allein prahlt damit, dass mehr als 2.000 Edinburgher Apartmentbesitzer ihren kurzfristigen Vermietungsservice nutzen – und wahrscheinlich besitzt ein erheblicher Teil dieser mehrere Apartments. Die Behörden können schlichtweg nicht wissen, wie viele Wohnungen in Edinburgh als Ferienunterkünfte dienen. Das Ganze ist ein riesiger Schwarzmarkt, bei dem Einkommenssteuern sowie Brandschutz, Sicherheitsbelange und andere Vorschriften umgangen werden, und der oftmals illegale Untervermietungen einschließt. In dem Apartmentblock, in dem ich nun lebe, gibt es mit Sicherheit Wohnungen, die als Ferienunterkünfte genutzt werden, obwohl sie als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Das Ausmaß des Missbrauchs könnte man an der Tatsache ablesen, dass wir eine Tiefgarage mit nur einem schmalen Parkplatz pro Wohnung haben – im Zentrum von Edinburgh gibt es einen hohen Bedarf an Parkplätzen –, doch außerhalb der alljährlichen Festivalzeiten habe ich die Tiefgarage nie mehr als zu 20 Prozentbelegt gesehen.

Zum Teil ist es ein AirBnB-Phänomen, doch nicht nur. Es gibt noch viele andere Websites. Eine Suche nach „nur Apartments“ auf booking.com für den 6. bis 8. November ergibt erstaunliche 877 verfügbare Apartments – zusätzlich zu denen, die bereits vermietet sind, oder die von einer Vielzahl anderer Websites und Agenturen als verfügbar angeboten werden. Es muss mindestens 3.000 nicht als Ferienunterkünfte konzipierte Wohneinheiten geben, die aus dem Edinburgher Wohnbestand genommen wurden und für diesen Zweck genutzt werden. Von diesen stehen, wie ich aus direkter Beobachtung weiß, die meisten für den Großteil des Jahres einfach leer, doch durch Hogmanay und das Festival allein kann ein Wohnungsbesitzer mehr Geld verdienen, als eine arbeitende Familie in einem Jahr an Miete zahlen könnte.

 » Lees verder

9/11 – Kernwaffen und die Großstadt | KenFM.de

9/11 – Kernwaffen und die Großstadt | KenFM.de

03-10-18 07:54:00,

Vom Wesen der Naturwissenschaft

Ein Wiederhol-Experiment von Heinz Pommer.

Das Wesen der Naturwissenschaft ist die Beobachtung natürlicher Vorgänge und deren Klassifizierung, um später an Hand von Erklärungsmodellen diese Vorgänge vereinfacht zu berechnen und – ganz oder teilweise – wiederholen zu können.

Die Brisanz der 9/11-Thematik liegt darin, dass die Anwendung der naturwissenschaftlichen Prinzipien unweigerlich zur Aufdeckung der Lüge führt. Somit ist die Naturwissenschaft der Erzfeind des 9/11-Lügengebäudes.

Sie erfasst und schematisiert gerade diejenigen Vorgänge, die im 9/11-Journalismus als „kann-das-denn-überhaupt-sein?“ schwammig abgehandelt werden. Diese bisherige Undefinierbarkeit der Vorgänge ermöglicht erst die Lüge.

Das Entkernen der Lüge

Die Verwässerung der Beobachtungen und das bewusste Einweben von Widersprüchen erlaubt es, den Nebelschleier über den rätselhaften Zusammenbruch von drei Stahltürmen nach wie vor so dicht zu legen, dass eine echte Erklärung verhindert wird. Die Dramatik für die Verfechter des 9/11-Lügengebäudes liegt jedoch darin, dass bereits eine naturwissenschaftliche Spielerei [sic !] die wahren Zusammenhänge aufdeckt.

Nutzen wir also die Werkzeuge der Naturwissenschaft. Fordern wir die Reproduzierbarkeit der Beobachtungen als Bedingung für ein Experiment!

Bedingungen für ein Wiederhol-Experiment

Wir systematisieren die Beobachtungen, zunächst aus der Luft [A]

Beim Betrachten der Videos, die aus mehreren Hubschraubern aus etlichen Kilometern Entfernung aufgenommen wurden, fällt zunächst auf: nicht nur ist die Qualität auf Grund der Entfernung meist sehr schlecht, es treten auch – teils massiv – Bildstörungen auf.

Die Bildstörung einer einzigen Kamera darf als „Technischer Defekt“ gewertet werden. Wenn jedoch mehrere Kameras aus verschiedenen Hubschraubern ähnliche Interferenz- oder Störungsmuster zeigen, dann zwingt uns die Methodik zur Formulierung einer 9/11-Bedingung:

  • BEDINGUNG 1 für eine vollständige Wiederholung des 9/11-Experiments:
    • vor und nach dem Zusammenbruch der drei Türme müssen massive Interferenz-Störungen in den Hubschrauber-Kameras aus 7 km Entfernung registriert werden

Systematisieren wir die Beobachtungen am Boden [B]

Bereits vor dem Zusammenbruch der Türme standen etliche Autos in Flammen. Dies ist durch Fotos und Video-Aufnahmen belegt. Mindestens ein Video zeigt das Aufflammen eines Autos direkt am Südturm.

Mindestens vier Kameras am Boden zeigen farbige Interferenzblitze während der Aufnahme. Weiter ist das Aufsteigen eines weißen Nebels an der Basis der Türme durch Fotos und Videos belegt.

 » Lees verder