26. Juni 2020 – Tag der Folteropfer • STANDPUNKTE | KenFM.de

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29-06-20 05:01:00,

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Opfer, die in Deutschland regelmäßig „vergessen“ werden.

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Zum Tag der Folteropfer am Freitag, den 26.06.2020, sind in den deutschen Medien wieder zahlreiche Beispiele von Opfern in den Ländern medial aufbereitet worden, mit denen Deutschland im Wirtschafts- oder Schießkrieg stehen. Wir werden zum Beispiel über Syrien, den Iran oder Venezuela hören und lesen, sicher aber nicht über Opfer in den USA oder (…) Israel. Dabei ist gerade Israel eines der Länder das sogar ganz offiziell, mit richterlicher Genehmigung und systematisch foltert. Allerdings niemals jüdische Bürger, ausschließlich Palästinenser. Daher hier einige Berichte, welche man in Deutschland sonst nicht wahrnimmt.

Eine Fernsehdokumentation, die verstört

Am 2. September 2019 berichtete Global Research über eine Fernsehdokumentation, die in Australien gezeigt worden war, und die Folterung palästinensischer Kinder zum Thema hat. Der Titel lautete: »Vom israelischen Staat gesponserte Folter von jungen nichtjüdischen Kindern«:

»Dieser Dokumentarfilm legt offen, was die israelischen Unterstützungsmedien immer wieder zu vertuschen versuchen. Es gibt viele aufwühlende Szenen in diesem Film, daher wird dem Zuschauer empfohlen, den Film mit Vorsicht anzuschauen« i.

Das Video wurde mit Altersbegrenzung veröffentlicht ii. Es dauert 45 Minuten und zeigt ein Bild der Besatzung und seiner Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung, insbesondere der Kinder. Bilder wie Siedler auf Jugendliche schießen, während die Armee zuschaut, und viele andere Ungeheuerlichkeiten, die in unseren Medien niemals erwähnt werden. Auch mit Aussagen von jüdischen Aktivisten, die verzweifelt gegen die Gewalt kämpfen. Auch jüdische Opfer von Gewalt, die es natürlich auch gibt, werden erwähnt. Wobei allerdings nicht ausgeführt wird, dass die Siedler und die israelische Besatzungsarmee längst das Land hätte verlassen sollen. Außerdem, darauf weist der Bericht hin, werden »Steinewerfen« oft als Vorwand genommen, um Jugendliche oder Kinder mit der Besatzungsjustiz zu verfolgen.

Der Bericht beschreibt die Foltermethoden, mit denen Geständnisse von den Jugendlichen und Kindern erpresst werden. Und das sind nicht nur Methoden der psychischen, sondern auch physischen Folter. Und der Bericht beschreibt auch Gerichtsverfahren im Sekundentakt.

Mindestens die Praxis, Kinder in Käfigen im Freien während der kalten Jahreszeit der Kälte als Strafe auszusetzen,

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Chinesische Zustände • STANDPUNKTE | KenFM.de

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22-06-20 04:44:00,

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Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Nach der Darstellung westlicher Medien ist es mit der Meinungsfreiheit in China nicht weit her. Nach ihrer Sichtweise bestimmt die Partei, was gedacht werden darf. Nun scheinen auch die westlichen Medien derselben Methoden zu bedienen, die sie in China und Russland verurteilen.

Alles Politik

Seit Jahren berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) sehr umfangreich über Leben und gesellschaftliche Vorgänge in China. Dabei kommen in der Regel nur die Kritiker und Feinde Chinas zu Wort. Obwohl es dem Land gelungen ist, Hunderte von Millionen Menschen aus der Armut zu führen, ein Vorgang, der bisher in der Menschheitsgeschichte einmalig ist, kommen aber diese Gewinner und Befürworter der chinesischen Politik so gut wie nie in der Zeitung zu Wort.

Ähnlich verhält es sich mit der Berichterstattung über die Bewältigung der Corona-Krise in China. Was immer auch getan wurde, es stieß bei den Frankfurtern auf Kritik. Entweder war es zu spät oder nicht genug, zu diktatorisch oder aber nur geschehen mit dem Hintergedanken, den Machtanspruch der kommunistischen Partei zu sichern. Selbst der weltweit bewunderte Aufbau zweier Krankenhäuser in Wuhan traf bei der FAZ auf Skepsis. Die zum Teil kostenlose Hilfen an westliche Staaten wurden herabgewürdigt als „Maskendiplomatie“.

Bisher aber brachte die Zeitung kaum Nachweise für die Unterstellungen, dass die Pekinger Führung mit ihrer Unterstützung in erster Linie politische Absichten verfolge. Statt auf Quellen verlegt man sich sehr oft auf Spekulationen, Vermutungen und sehr viele Aussagen im Konjunktiv.

In dieser Sichtweise äußert sich aber nicht die Wirklichkeit sondern das eigene Denken, die eigenen Einstellungen und Werte. Offenbar kann man sich nicht vorstellen, dass dem Handeln Chinas andere Motive und Absichten zugrunde liegen als diejenigen, nach denen man selbst die Welt beurteilt und darstellt. Dabei geht man aber davon aus, dass die Chinesen in denselben Kategorien denken wie die Meinungsmacher im Wertewesten. Insofern sind Zweifel angebracht, ob die Darstellung der wirklichen Verhältnisse in China überhaupt im Interesse solcher Meinungsmacher liegt.

Westliches Vorrecht

Wie anders lässt sich sonst erklären, dass die FAZ ihre Medienmacht aufbot, um die Ausstrahlung eines Beitrags über China zu torpedieren,

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Die Pseudo-Journalisten • STANDPUNKTE | KenFM.de

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03-06-20 10:48:00,

Eines Tages werden die Schreiberlinge der selbsternannten „Qualitätsmedien“ bestenfalls noch Auftragsarbeiten mit Pseudonym unter die Leute bringen können.

Ein Standpunkt von Gerd Reuther.

Zusammenhänge sind nicht jedermanns Sache. Zu leicht stößt man bei Nachforschungen und bei Fragen nach dem Nutzen von Vorgängen auf Beziehungen, die nicht bekannt werden sollen.

Investigative Journalisten haben ihre Arbeit immer wieder mit ihrem Leben bezahlt. Der Spezies des Beschwichtungsjournalisten kann dies nicht passieren. Diese bewegt sich immer im Koordinatensystem der offiziellen Sprachregelungen. Dabei kann man niemandem mit Macht und Einfluss auf die Füße treten.

Wozu auch? Verschwörungen und Intrigen gibt es doch nur in Märchen, Romanen und den Köpfen phantasiebegabter Zeitgenossen, oder? Eine Verschwörung muss schon auf offener Bühne wie der Mord an Julius Cäsar mit 60 Personen stattfinden, damit sie ihnen glaubhaft erscheinen.

John F. Kennedy und sein Bruder Robert seien dagegen jeweils von Einzeltätern ermordet worden, die nur das Kunststück fertig bringen mussten, von einer Position aus Schüsse aus mehreren Richtungen auf ihre Opfer abzugeben. So einfach ist die Welt der Beschwichtigungsjournalisten. Oder so abstrus. Kein Wunder, dass niemand aus der Zunft bei den Geschichten von Claas Relotius Verdacht schöpfte.

Wenn es überhaupt eine Ursache für einen Vorgang gibt, dann entstammt diese am besten der Natur. Nicht industrielle Kohlenwasserstoffe sind eine Gefahr für das Weltklima; es ist das Kohlendioxid, ohne das Pflanzen nicht existieren können. Die aktuelle Pandemie ist durch ein Virus bedingt, das wie ein Floh von einer Fledermaus auf den Menschen übergesprungen ist.

Heuschnupfen und Asthma werden durch Pollen, Hausstaub und Milben hervorgerufen, haben auf jeden Fall nichts mit Stickoxiden aus Pkw-Motoren oder Feinstaub aus Verbrennungsvorgängen und Verkehr zu tun. Und wenn jetzt Kinder immer wieder rätselhafte Gefäßentzündungen bekommen, dann kann das auch nur das SARS-COV-2-Virus sein. Tatsächlich ist das aber eine unerwünschte Wirkung vieler Impfungen, die sogar in den Beipackzetteln steht oder bis vor kurzem noch stand (1).

Überhaupt sind die Beschwichtiger sehr zurückhaltend, wenn sich Probleme auftürmen.

Schulschließungen? Kein Problem, das geht alles digital. Weggesperrte Alte? Besser überlebt als von den Angehörigen besucht. 150 Milliarden neue Schulden? Zahlen wir mit links ab. Ein erneuter Lockdown im Herbst? Sitzen wir auf einer Backe ab. Einschränkungen der Grundrechte? Eine Pandemie ist eben kein Kindergeburtstag! Löschungen auf YouTube,

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STANDPUNKTE • Corona-Demos: Ein Blick auf die mentale Verfasstheit der Medien | KenFM.de

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26-05-20 12:33:00,

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Warum haben Medien ein Problem damit, wenn Bürger gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren? Warum qualifizieren Journalisten Demonstranten pauschal als Verschwörungstheoretiker, Spinner oder Nazis ab? Ein Blick auf die mentale Verfasstheit der Medien liefert die Gründe. Deutlich wird: Wenn Leitmedien über die Demonstrationen berichten, sticht missionarischer Eifer das journalistische Erkenntnisinteresse.

Ein Standpunkt von Marcus Klöckner

Das Beharren auf die Grundrechte behagt vielen Medienvertreter dieser Tage nicht nur nicht, nein, viel schlimmer: Unter Verdrehung der Realität, die mühelos George Orwells Dystopie „1984“ zugeordnet werden kann, versuchen sie das Aufbegehren der Bürger als perversen Akt eines falsch verstandenen Freiheitsverständnisses abzuqualifizieren.

Wer auch nur mit leiser Stimme andeutet, dass der Kaiser nackt sein könnte, dass also jene Grundprämissen, jene Datenbasis, die Politik dazu veranlassen, Grundrechtsverstöße en masse zu begehen, etwas zu dürftig sind, dem wird per Leitartikel oder ARD-Kommentar quasi die politische Mündigkeit abgesprochen.

Schon seit langem hat sich eine Kultur im Journalismus entwickelt, die Diskussionen durch Diffamierung, Argumente durch Raunen und Meinungsaustausch durch Denkverbote ersetzt. Wenn große Medien über die Corona-Demonstrationen berichten, dann sticht missionarischer Eifer das journalistische Erkenntnisinteresse. Im Folgenden ein Beispiel, entnommen aus einem Beitrag von Spiegel TV mit dem Titel „Wut unterm Aluhut“ vom 12. Mai:

Stimme aus dem Off: „Viele Demonstranten tragen eine Aluminiumkugel um den Hals. Das neue Erkennungszeichen vermeintlich aufgeklärter Menschen.“
Frage der Reporterin an eine Demonstrantin: „Was soll das für eine Kette sein?“
Demonstrantin: „Das ist die Querdenker-Bommel. Das heißt, dass ich wage, mein Gehirn einzuschalten und nicht alles zu glauben, was die Medien mir präsentieren. Einfach selber denken. Die Sachen zusammenzählen und sich ein gesundes Bild machen.“
Reporterin: „Wollen Sie sich da auch vor irgendetwas schützen, vor Strahlung oder so?“
Demonstrantin: „Nein, ein Zeichen, das man denkt.“

Die Stimme aus dem Off liefert die Deutungshilfe für die Szene mit. Wir erfahren: Es handelt sich bei der Demonstrantin,

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STANDPUNKTE • Die Umklammerung | KenFM.de

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23-05-20 06:01:00,

Es ist weniger Trotz als Sorge, wenn ein unglücklicherweise aus Verschluss entflohenes Dokument an die Bundesregierung eine marketing-psychologische Handlungs- und Gebrauchsanweisung für Politiker darstellt. Es ist betitelt mit „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ und ich vermisse das letzte Wort: „könnten“. Stellt das nicht die Urteilsfähigkeit meines Souveräns in Frage?

Souverän ist das Parlament, Autorität ist die Regierung und die Gewalten sind geteilt. Das ist das Rückgrat einer Demokratie. Der Ausnahmezustand fordert dagegen die Regierung an mehreren Fronten und seine Deklaration erhebt sie zum Souverän. Und immer steht die Glaubwürdigkeit des gesellschaftlichen Status quo auf dem Spiel. Jedes System braucht Stabilität, deren Garantie eine zentrale Forderung jeden Bürgers an das System Staat ist.

Ganz gleich, wo eine Bedrohung dieser Stabilität gesehen wird: Ob die progressive Linke ein Wirtschaftssystem als Quelle von Chaos verantwortlich sieht oder andere die Überfremdung zum Urgrund eines unfähigen Staates erheben; die Ursache liegt in tatsächlichen Lebensumständen und dem daraus erwachsenden Gefühl der Schutzlosigkeit. Das rüttelt an den Grundfesten einer Gesellschaft.

Naturkatastrophen und Pandemien sind allerdings Lebensumstände, deren imminente existentielle Gefahr tatsächliche Aktion benötigt. Das aus Politik zu Gesetz geronnene Recht kann hier keine Richtung vorgeben. Sein Rahmen wird für die Autorität unter Umständen zu beklemmend. Es wird zum Hindernis, sei es durch Prozess oder Materie. Es bleibt mir das Vertrauen auf die gerechten, die richtigen Entscheidungen derjenigen, die sich außerhalb der Rechtsordnung bewegen.

Gerechtigkeit ist keine hohle Phrase. Sie kann das Recht umschließen, jedoch nicht notwendig die Autorität, welche das Recht setzt. Der Ausnahmezustand teilt letzterer die fragile Möglichkeit von Autoritarismus zu. Seine Urteile müssen sich an dem Maßstab der Gerechtigkeit messen lassen.

Kann ich von Politikern Allwissen verlangen? Sie sind eben keine Philosophen-Könige, die den Ideen für eine gerechtere Gesellschaft zu Leben verhelfen könnten. Von der Regierung verlange ich zumindest Transparenz in ihren Überlegungen und Entscheidungen. Strategiepapiere sind offenbar Handlungsanweisungen, von einer Autorität an den Souverän des Ausnahmezustands; jemand flüstert ihm zu, wie zu handeln sei. Ein gewähltes Parlament disputiert offen, es streitet. Ohne die Verfassung als Ermächtiger des Souveräns und Korrektiv seiner Handlungen bin ich den Fesseln des positiven Rechts ausgeliefert, dessen Unrecht prinzipiell keine Grenzen gezogen sind.

Ich muss weder die Geschichte bemühen, noch auf Militärregierungen verweisen, um klar zu machen,

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STANDPUNKTE • Die ARD interviewt Markus Söder – ein Schandfleck auf dem deutschen Journalismus | KenFM.de

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20-05-20 01:33:00,

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Ein Standpunkt von Norbert Häring.

Man mag eigentlich gar nicht mehr darüber schreiben, aber man darf die ARD mit ihrem zunehmend antidemokratischen und regierungshörigen Journalismusersatz in der Corona-Krise nicht durchkommen lassen. Das jüngste ARD-Extra zur Corona-Lage lehrt uns allzu viel über den korrekten Umgang mit kritischen Minderheitsmeinungen und erlauchten Regierungsfürsten.

Gleich nach der Corona-Tagesschau und vor der Coraona-Talkshow und den Corona-Tagesthemen leitet Fritz Frey das wohl 60. ARD-Extra zur Corona-Lage am 18. Mai mit der Feststellung ein, dass laut Deutschlandtrend 67 Prozent der Bürger mit dem Krisenmanagement der Regierung zufrieden oder sehr zufrieden seien. Dem lässt er Worte folgen, die man kaum glauben möchte, wenn man von der ARD in letzter Zeit nicht schon so viel Unglaubliches gehört hätte.

Weil sich die Zuschauer wundern könnten, warum die ARD meint, zum x-ten Mal auf Demonstranten gegen Corona-Maßnahmen eindreschen zu müssen, fragt Frey ganz offensiv:

Warum also sollten wir uns Protestlern zuwenden, die zwar laut, aber eben nur eine Minderheit sind?

Und gibt eine Antwort, die ebenso bemerkenswert ist wie die Frage:

Wir tun es trotzdem, weil Verfassungsschützer und Innenminister warnen.

Demonstrierende nehmen für die ARD kein für die Gesellschaft wichtiges demokratisches Grundrecht war, sondern sie sind “Protestler”, das ist so etwas wie Nörgler. Jedenfalls, wenn sie gegen die erleuchtete deutsche Regierung protestieren, und nicht gegen diejenige von Russland oder Venezuela.

Sie sind in der Minderheit und deshalb eigentlich nicht berichtenswert.

Aber wenn der Staat sagt, sie seien ein Problem, dann sind sie berichtenswert (und zu verunglimpfen).

Wie nennt man ein Fernsehen, das nach solchen Maximen agiert? Staatsfernsehen?

Die Reporter finden zwar wieder einmal keinen, der eine knackige Verschwörungstheorie ausbreitet und nur eine einsame Reichsbürgerfahne, über die sich ein anderer Demonstrant beschweren darf, einen mutmaßlich Rechtsextremen, der “am Rande der Demo” (!) eine unbeachtete Rede hält, sowie einen rechten AFD-ler, der sich unter eine Demo mischt. Dafür wird dann die “Bürgerrechtlerin” Katharina Nocun dazwischengeschnitten,

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STANDPUNKTE • Digitaler Kapitalismus | KenFM.de

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18-05-20 04:12:00,

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Ein Standpunkt von Andreas Mäckler.

Ist Geldverdienen schlecht? Sicher nicht in einer kapitalistisch orientierten Welt. Ein dreistelliges Milliardenvermögen, wie es Digitalunternehmer wie Bill Gates (Microsoft), Jeff Bezoz (Amazon), Mark Zuckerberg (Facebook) und andere in wenigen Jahren erwirtschaftet haben, wird mit Millionen ehrenamtlich erstellter Wikipedia-Artikel aber wohl nicht so schnell zu verdienen sein – oder? Gleichwohl hat die Wikimedia Foundation in Amerika Milliardenwert, so Jimmy Wales.1 Und wenn die FAZ im Jahr 2016 ein »Vermögen von stolzen 92 Millionen Dollar«2 konstatiert, dann dürften die Gewinne inzwischen weiter gestiegen sein.3 Spötter meinen ohnehin – nicht nur mit einem Augenzwinkern –, das einzig Professionelle an der Wikipedia sei die alljährliche Spendenkampagne zur Mehrung des Vermögens weniger Nutznießer. Dem ist schwerlich zu widersprechen.

Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr, Diakonien, Telefonseelsorge – rund ein Viertel der 82,6 Millionen Deutschen sind ehrenamtlich tätig und sehen darin Sinnstiftendes für die Gesellschaft sowie ihr eigenes Leben.4 Das Geschäft mit Ehrenamtlichen boomt also in einer wachsenden Freizeitgesellschaft, in der selbst Mittellose dank Grundsicherung mit dem Lebensnotwendigsten ausgestattet sind, dazu zählen TV, Handy und PC. Erstaunlich viele Menschen sitzen täglich an ihren digitalen Geräten, als gäbe es keine anderen Optionen, Lebenszeit sinnvoll zu füllen. So hat sich eine rasant wachsende globale Unterhaltungsmaschinerie zwischen World of Warcraft und Wikipedia entwickelt, die unser Bewusstsein beeinflusst.

Die Voraussetzungen für den digitalen Kapitalismus, der auch Wikipedia hervorgebracht hat, sind selbstverständlich vielfältiger, deshalb konzentrieren wir uns auf die globale Nutzung von Publikationen zum Nulltarif und die Ausbeutung unzähliger Menschen zum wirtschaftlichen Nutzen weniger. Sozialisierung der Kosten und Privatisierung von Gewinnen gehören bekanntlich seit Jahrtausenden zu den tradierten Prinzipien erfolgreichen Wirtschaftens. So verwundert es nicht, dass zunehmend mehr Vermögen auf wenige konzentriert ist.5 Umfragen zufolge bedauern viele Menschen in der »Ersten Welt« die Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne in der »Dritten Welt«. Die Ausbeutung Hunderttausender von Autoren weltweit, die honorarfrei in 303 Sprachausgaben der Wikipedia schreiben und bearbeiten, darunter 2 391 108 Artikel in Deutsch,6 und dabei ihre Produktionsmittel ebenso selbst finanzieren wie ihren Lebensunterhalt – sofern dies nicht der Steuerzahler tut –,

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STANDPUNKTE • Der 17. Mai, Tag der Schande des deutschen Bundestages | KenFM.de

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17-05-20 08:13:00,

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Wenn die Staatsräson Grundgesetz, Völkerrecht und Menschenrechte ersetzt

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der E-Mail an eine deutsche Bundestagsabgeordnete kritisierte ich die Diskriminierung der BDS-Bewegung im Deutschen Bundestag am 17. Mai. Ich bot Informationen in Form eines E-Books an (1). In der Regel antworteten die Abgeordneten überhaupt nicht, oder sie schickten einen Link zur offiziellen Fraktionsmeinung. Niemand war interessiert an einer Diskussion, einem Disput oder angebotenen Informationen. Zwei Antworten ragten jedoch aus den Reaktionen heraus. Diese Abgeordneten waren offensichtlich empört, dass ich ihre Meinung in Frage stellte. Eine E-Mail strahlt so viel Unwissen oder Chuzpe aus, dass ich sie dem geschätzten Wähler nicht vorenthalten will, um aufzuzeigen, welchen, von den Parteien ausgesuchten Repräsentanten sie durch Wahlen ihre Legitimität gegeben haben.

Die Behauptungen einer Bundestagsabgeordneten:

„Sehr geehrter Herr Mitschka, für Ihr Schreiben vom gestrigen Tage danke ich Ihnen. Sie kritisieren die Mehrheitsentscheidung des Deutschen Bundestages, BDS als antisemitisch zu bezeichnen. Auch Ihre jüdischen Freunde seien entsetzt. Meine jüdischen Freunde sind es nicht. Auch die Rückmeldungen von jüdischen Verbänden und Organisationen sind einhellig positiv. Selbst diejenigen, die der Regierung Netanjahu kritisch gegenüber stehen, bezeichnen BDS als das, was es ist: antisemitisch.“

Offensichtlich kennt diese Abgeordnete nur Verbände und Organisationen, die nicht in Opposition zur Apartheidpolitik stehen. Vermutlich hat sie auch noch nie die Internetseite von BTselem.org besucht, eine auch von der EU finanzierte Menschenrechtsorganisation. Vermutlich kennt sie auch nicht die Al-Haq – Palestinian Organization for Human Rights (POHR), das PHRIC, die PHR, oder das PCATI. Mal ganz zu schweigen von der Organisation „Breaking the Silence”, in dem sich ehemalige israelische Soldaten outen, die im Dienst der Besatzungstruppen standen (2).

Was die Abgeordnete wohl auch nicht weiß, ist die Tatsache, dass auch die so genannte „Opposition zu Netanjahu“ im Knesset einen Zionismus vertritt, der die ethnische Säuberung Israels während der Staatengründung und auch der besetzten Gebiete heute, als legitim ansieht. David Sheen hat dies in einer Vorlesung deutlich gemacht:

„(…) Es war die Labour-Partei, die sich zur Nakba verpflichtete,

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STANDPUNKTE • Europas Geheimdienste sind der „tiefe Staat“ im „Berner Club“ | KenFM.de

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14-05-20 06:53:00,

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Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Kürzlich verlangte der deutsche Außenminister Heiko Maas von China mehr Transparenz zum Wuhan-Institut, vermeidet aber öffentliche Anschuldigungen wegen Corona. Seine Informationen bezieht er teilweise über den „Berner Club“, dem geheimen Bündnis aller europäischen Inlandsgeheimdienste.

Der „Berner Club“, in dem sich Direktoren von Inlandsgeheimdiensten der EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegens und der Schweiz organisieren, ist inzwischen zu einem weltweiten Netzwerk gewachsen. Demnach ist der „Berner Club“ in einen internationalen Informationsaustausch mit Geheimdiensten des anderen Clubs, genannt „Five Eyes“ und aus Israel, eingebunden. Die europäische Schützenhilfe für die „Five Eyes – Geheimdienstkooperation“ bewegt sich in einer Grauzone, denn die Europäische Union hat laut ihren Verträgen kein Mandat zur Koordinierung ihrer Geheimdienste.

Obwohl der Vertrag von Lissabon die geheimdienstliche Zusammenarbeit ausklammert, kooperieren europäische Inlandsdienste wie das Bundesamt für Verfassungsschutz mit Europol und einem gemeinsamen Lagezentrum in Den Haag mit dem Namen „INTCEN“. Der holländische Geheimdienst AIVD, der für das operative Lagezentrum verantwortlich ist, mauert. «Wir kommentieren nie etwas zum Club de Berne.»

Die nationalen Kontaktstellen der Geheimdienstgruppe kommunizieren über ein Computernetzwerk mit dem Namen „Poseidon“. Es ermöglicht neben dem Versand von Nachrichten auch Telefongespräche und Videokonferenzen. Weitere Internetdienste macht der „Berner Club“ in einem Netzwerk mit dem Namen „Neptun“ verfügbar, gemeinsam nutzen sie eine Datenbank mit dem Namen „Phönix“.

Die Berner Club Mitarbeiter verschiedener Nachrichtendienste werden gebündelt, um Aufgaben zu erledigen. Das wirft weitere Fragen auf: etwa wie viele Ressourcen Deutschland für den Berner Club abstellt – und ob Infrastruktur in Berlin für Aufgaben des Clubs genutzt wird. Auch dazu gab es bislang keine Antworten.

Als einen „Raum ohne Aufsicht“ bezeichnet die schweizerische WOZ die Aktivitäten der Nachrichtendienste im Berner Club – das gilt wohl auch für sein deutsches Pendant. „Es gibt weder eine gesetzliche Legitimierung für die Aktivitäten des Berner Clubs, noch haben die Kontrollgremien aus den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, die Datennutzung zu kontrollieren“, sagt ein Insider.

Schon Mitte der 90er Jahren wurde in der Europäischen Union unter dem Titel ENFOPOL im Geheimen die flächendeckende Überwachung der Kommunikationsnetze entwickelt.

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STANDPUNKTE • Krieg gegen einen Joker | KenFM.de

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11-05-20 09:28:00,

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Die Pharmaindustrie und ihre Virologen versuchen derzeit, den Erreger SARS-CoV-2 als stabilen Feind zu definieren. Für den „Krieg gegen das Virus“ braucht man die Gefahr in Form einer Stachelkugel. Eine „coronafreie Welt“ ist das erklärte Ziel von Bill Gates und seinen politischen Freunden. Auch im Hinblick auf eine mögliche Impfung wird versucht, der Öffentlichkeit die Illusion eines klar definierbaren Gegners in der Welt der Viren einzureden. Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei all diesen Bemühungen – schonend ausgedrückt – um gefährliche Irrwege.

Ein Standpunkt von Wolfgang Wodarg.

Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat? Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis? Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich, ebenso die Wirkung eines Impfstoffes. Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.

Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren ein riskanter Nonsens und gegebenenfalls Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist – wie bei der Influenza-Impfung – der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es außerdem so, dass sich andere Viren ausbreiten, wenn einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.

Die Wuhan-Viren sind längst Schnee von gestern

Entscheidend ist die extrem hohe Mutationsrate von RNA-Viren, zu denen auch SARS-CoV-2 gehört. Die Rate wird eindrucksvoll von Forschern der Universität Glasgow demonstriert, die für das Virus schon in einem sehr kurzen Zeitraum von circa 4 Monaten folgende Mutationen beschreiben:

  • 7237 nicht-synonyme, das heißt, Aminosäure verändernde Mutationen (replacements)
  • 6 Einfügungen von zusätzlichen Basen (insertions)
  • 87 Wegfälle von Basen in der Gensequenz (deletions)

Das ist für ein Genom, das selbst nur aus etwa 30.000 Basen besteht, eine enorme Anzahl von Mutationen,

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STANDPUNKTE • Impfpflicht oder nicht Impfpflicht, das ist hier die Frage | KenFM.de

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10-05-20 07:49:00,

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Was planen die Regierungen?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Eigentlich sollte man ein Buch darüber schreiben. Es gibt so viel Material, das in den letzten Monaten bekannt geworden ist, dass es fast unmöglich erscheint, das Thema in diesem Format abzuhandeln. Ich möchte nun mit einem Outing beginnen, weil ich vieles Verkürzen muss, und der Leser wissen sollte, aus welchem Blickwinkel ich berichte. Am Dienstag, den 5. Mai erklärte mir der Chefarzt eines Krankenhauses im Rhein-Siegkreis, dass ich auf Grund einer Autoimmunerkrankung zu der Risikogruppe gehören würde, die sich unbedingt vor COVID-19 und anderen Infektionen schützen müsste. Ich sehe dennoch keinen Grund, warum ich andere zwingen sollte, gegen ihren Willen eine Impfung zu akzeptieren, damit ich geschützt bin.

Und ich bin überzeugt, dass viele Andere in meiner Situation ähnlich denken. Und ich bin natürlich auch gegen eine Isolationsinhaftierung von Menschen wie mir, wie sie andere Menschen über sich ergehen lassen mussten, nur um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, welches durch Privatisierung und Profitarisierung immer stärker „auf Kante“ arbeiten soll. Außerdem sollte der Leser wissen, dass ich mich gegen verschiedene Krankheiten impfen ließ, bevor ich in Risikogebiete Afrikas und Asiens reiste, ich also kein absoluter Impfgegner bin. Dies vorausgeschickt nun zu der Diskussion, ob eine direkte oder indirekte Impfpflicht in Deutschland eingeführt werden sollte.

Die Fehler der Regierung

Man sollte auch wissen, dass ich nicht daran glaube, dass unsere Regierung Teil einer weltweiten, lange geplanten und vorbereiteten Verschwörung ist. Viel mehr ist sie meiner Meinung nach unfähig, und hat sich lediglich opportunistisch einer „Welle“ angeschlossen, um über das eigene Versagen der politischen Führung hinweg zu täuschen. Wie erklärt man sonst, dass die Erkenntnisse in China vollkommen ignoriert wurden, Karneval und Urlaubsreisen nicht eingeschränkt wurden, keinerlei Schutzkleidung und Mund-Nasen-Schutz gelagert war, weshalb es ja am Anfang der Krise, als Mundschutz sinnvoll gewesen wäre, gesagt wurde, wissenschaftlich wäre erwiesen, dass dies nichts bringt, was dann ein paar Wochen später, als genügend Mundschutz-Materialien vorhanden waren, in sein Gegenteil verkehrt wurde. Und wie erklärt man die Tatsache, dass noch nach dem Shutdown,

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STANDPUNKTE • Bundesregierung wusste offenbar schon im März, dass Gefahr übertrieben dargestellt wurde | KenFM.de

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07-05-20 04:56:00,

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Die Covid-19-Welle ist so gut wie beendet. Vorliegende Daten zeigen, dass die Welle in Deutschland und Schweden nahezu gleich verlief. Durch eine starke Ausweitung der Testaktivität entstand zu Beginn der falsche Eindruck einer enormen Dynamik. Die Lockdown-Maßnahmen waren unsinnig – sie begannen, als die Welle von selbst zurückging. Eine juristische Aufarbeitung der Vorgänge ist dringend geboten.

Ein Standpunkt von Dirk Gintzel

Aus den Tagesberichten des Robert Koch-Instituts (RKI) lassen sich wichtige Schlüsse ziehen. In der vorliegenden Arbeit soll dies unter anderem anhand von Grafiken nachvollziehbar gemacht werden. Einleitend ein paar Worte zur Methodik: Die grundlegende Idee dieser Analyse beruht darauf, dass das Verhältnis von Infizierten zu Toten nach der Zählung des RKI konstant sein sollte und man ausgehend von der Zahl der täglichen Todesfälle den Verlauf der Epidemie verlässlicher darstellen kann, als anhand der Zahl der positiv Getesteten.

Prof. Streeck hat in seiner Heinsberg-Studie angegeben, dass 0,37% der Infizierten gemäß RKI-Zählung mit Covid-19 gestorben sind. Diese Prozentrate wird auch als „infection fatality rate“ (IFR) bezeichnet. Wie groß die IFR tatsächlich ist, spielt bei dieser Betrachtung keine Rolle, weil hier mit den RKI-Zahlen der Covid-19-Todesfälle gearbeitet wird.

Die durchschnittliche Zeit von der Infektion bis zum Tod eines Covid-19-Patienten beträgt 23 Tage. Multipliziert man die Zahl der Toten an einem Tag mit 270 (=1/0,0037) ergibt das ungefähr die Anzahl der Menschen, die sich 23 Tage zuvor infiziert haben. Zu den 23 Tagen kommt ein durchschnittlicher Meldeverzug von mind. 3 Tagen, auf den weiter unten eingegangen wird.

Auf diese Weise kann die Covid-19-Welle wesentlich genauer geschätzt werden, als dies mit der Zahl der positiv Getesteten möglich wäre. Dies wird im Folgenden gezeigt. Erstmals erhält man dadurch auch eine gute Schätzung der tatsächlich Infizierten. Dies erlaubt auch einen Blick (ab 9. Februar) auf den Beginn der Welle, bevor in größerem Maße getestet wurde. Es lassen sich außerdem eine Reihe weiterer Schlüsse ziehen.

Die blaue Kurve ist, wie oben beschrieben, die Zahl der Toten (laut den RKI-Lageberichten), multipliziert mit 270 und zeitverschoben um 26 Tage.

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STANDPUNKTE • Dann gibt es nur eins! | KenFM.de

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06-05-20 01:40:00,

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Eine Adaption von Nino Schrepfer.

Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern kurz arbeiten und zuhause bleiben. dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst eineinhalb, besser zwei Meter Abstand halten und dein Gesicht verdecken, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst

Kredite aufnehmen, die deine Kinder und Kindeskinder abbezahlen sollen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Virus erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine eigenen Gedanken denken, du sollst dichten, was sie dir vorlegen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du

sollst Menschen gegen ihren Willen impfen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst in Gottes namen Angst unter deinen Gläubigen säen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Ertrinkenden retten – sondern so schnell wie möglich deine Waren ausliefen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Polizist auf der Straße. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Menschen verhaften, die für die Freiheit einstehen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Schneider auf deinem Brett. Wenn sie dir morgen befehlen,

du sollst Mundschutzmasken zuschneiden, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Entrechtung der Menschen mit deiner Autorität untermauern,

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STANDPUNKTE • Frankreich plante P4 Hochsicherheitslabor in Wuhan | KenFM.de

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04-05-20 05:17:00,

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Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser

Das Hochsicherheitslabor P 4 sollte ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt werden. Die Franzosen lieferten ungeachtet Bedenken der US-Regierung das Knowhow 
für das Institut für Virologie in Wuhan. Doch die Chinesen zeigten nach dessen Fertigstellung Frankreich die kalte Schulter und liesen das Projekt platzen. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) gab im Februar 2017 bekannt, dass das „Wuhan National Bio-Safety Level 4 Lab“ der CAS die Laborakkreditierung durch den „China National Accreditation Service for Conformity Assessment“ (CNAS) erhalten und offiziell in Dienst gestellt wurde. Dies ist die erste Inbetriebnahme eines P4-Labors der höchsten biologischen Sicherheitsstufe in Asien. Es symbolisiert auch, dass die Volksrepublik die strengen Voraussetzungen zur Erforschung von virulenten Erregern wie dem Ebola-Virus und ihrem Umgang bereits erfüllen könnte. Neben der Volksrepublik gibt es P4-Labore nur in Frankreich, Kanada, Deutschland, Australien, den USA, Großbritannien, Schweden, Gabun (vom französischen Institut Pasteur) und Südafrika. Das Labor in Wuhan sollte die gleichen Standards wie das S4-Labor des Robert Koch-Instituts in Berlin erfüllen. Seit 1972 sind durch die Biowaffenkonvention, welche auch China unterzeichnet hat, die Entwicklung, die Herstellung und der Einsatz biologischer Waffen verboten.

China arbeitet von der Weltgemeinschaft fast unbemerkt schon lange an einem eigenen Biowaffen-Programm und will dieses neue Labor des Virologischen Institutes der Universität Wuhan (WIV) für militärische Forschungszwecke mit nutzen. Jetzt haben die chinesischen Militärs mit Hilfe der Franzosen offenbar die ganze Welt mit Corona verseucht. Dieser einmalige Biowaffen-Unfall und die damit verbundenen weltweiten Wirtschaftsverluste sind der Grund, warum Donald Trump und die US-Regierung alles unternehmen Beweise über die „chinesische Corona-Seuche“ zu sichern. China soll nach der Krise für die Verbreitung seines in den USA genanntes „Wuhan-Virus“ haften. Im Weissen Haus wird schon über das Einfrieren von chinesischen Auslandsvermögen und chinesischen Firmenbeteiligungen nachgedacht. Die verantwortlichen Politiker und Militärs in China sollen vor ein internationales Tribunal gestellt und ihr Vermögen weltweit eingezogen werden, so Insider der Trump Administration.

Es klingt wie eine wilde Verschwörungstheorie – und doch hat es der französische Virologe Luc Montagnier bei einer französischen Fernsehdiskussion vor laufenden Kameras offen ausgesprochen: Das heimtückische Coronavirus,

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STANDPUNKTE • Covid-19 – ein Fall für Medical Detectives | KenFM.de

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03-05-20 03:20:00,

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Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt, deren Familien aus Regionen stammen, wo Malaria endemisch war oder ist. Sie werden derzeit mit Hydroxychloroquin, einem für sie unverträglichen Medikament behandelt, das jetzt überall auf der Welt im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt wird. Wenn dies nicht rasch aufhört, droht ein Massensterben, vor allem in Afrika.

Ein Standpunkt von Wolfgang Wodarg.

Bevor ich meine Recherchen zu diesen mich sehr beunruhigenden Befunden schildere, zunächst ein paar Worte zur Einschätzung der Corona-Krise, zur Verlässlichkeit des SARS-CoV-2 PCR-Tests sowie zur allgegenwärtigen Angst und dazu, wie diese politisch benutzt wird.

Bei meinen Untersuchungen zu den Ereignissen nach Wuhan, welche die Welt seit Anfang 2020 völlig verändert haben, bin ich mir schnell sicher gewesen, dass wir zwar eine neue Coronavirus-Variante erleben, dass diese sich angesichts der deutschen Daten zur Mortalität (Sterblichkeit) und Morbidität (Krankheitshäufigkeit) allerdings nicht wesentlich von dem unterscheidet, was in den vergangenen Jahren beobachtet wurde oder hätte beobachtet werden können.

Coronaviren standen bisher weltweit nicht im Mittelpunkt epidemiologischer Beobachtung, da sie, außer kurzfristig in China (SARS 2002/2003) und in den arabischen Ländern (MERS ab 2012), nicht wesentlich zu den globalisierten virusbedingten saisonalen Atemwegserkrankungen beitrugen. Auch gab es gegen sie keine jährlich neu kombinierbaren Impfstoffe, wie sie gegen Influenza verkauft werden.

Die normalen weltumkreisenden Krankheitsepisoden werden bekanntlich seit der Schweinegrippe 2009 in inflationärer Weise und jeweils auf einzelne Erreger fokussierend mit dem Begriff „Pandemie“ bezeichnet. In diesem Zusammenhang ist schon lange Wachsamkeit und historisch berechtigtes Misstrauen geboten. Denn wenn schon unsere normalen, sich wandelnden und global kreisenden viralen Wintergäste, wie die H1N1-Viren im Jahr 2009, die Kriterien einer Pandemie erfüllen, dann ist der Begriff sinnentleert geworden. Vor 2009 war das noch anders, zu dieser Zeit gehörten zu den notwendigen Charakteristika einer Pandemie auch sehr viele schwere Krankheitsverläufe und zahlreiche Todesfälle mit weltweiter katastrophaler Überlastung der Gesundheitsversorgung.

Die reinen infektionsepidemiologischen Aspekte des Wuhan-Phänomens sind für mich weitgehend übersichtlich.

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STANDPUNKTE • Der Verfassungsnotstand | KenFM.de

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01-05-20 01:25:00,

Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke veröffentlicht eine Corona-Musterklage und Dr. Bodo Schiffmann erklärt, warum friedlicher Widerstand aller Demokraten jetzt unabdingbar notwendig ist.

Ein Standpunkt von Jens Wernicke.

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem gestrigen Spin mit der „gefährlich steigenden Reproduktionszahl“, die sich auf den ersten Blick als Zahlenmanipulation, also bewusste Fälschung herausstellte, besteht für mich kein Zweifel mehr darüber, wie ernst die Lage im Land ist:

Die Politik will diesen Notstand — und das offenbar auf Dauer und mit allen Kollateralschäden und Toten, die deswegen bereits zu verzeichnen sind.

Selbst FDP-Vize Wolfgang Kubicki kommt inzwischen nicht mehr umhin, dem Grauen der sogenannten neuen Realität ins Antlitz zu schauen — vergisst dabei jedoch, dass jedwede Debatte um „Übertragungsgeschwindigkeiten“ in Anbetracht der relativen Gefahrlosigkeit des Erregers ohnehin Desinformation ist:

„Wolfgang Kubicki hat das Robert Koch-Institut und seinen Präsidenten Lothar Wieler wegen der regelmäßig verbreiteten Corona-Zahlen scharf kritisiert. Diese ‚vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert‘, sagte Kubicki (…). Er wies insbesondere auf die Reproduktionszahl hin, die nach RKI-Angaben bundesweit von 0,9 auf 1,0 gestiegen ist. Während Ministerpräsident Markus Söder für Bayern, das Land mit den meisten Infektionen, einen R-Wert von 0,57 verkünde, melde das RKI bundesweit einen Wert von 1. ‚Woher dieser Wert bei sinkenden Infektionsraten kommen soll, erschließt sich nicht einmal mehr den Wohlmeinendsten.‘ (…) Hinzu komme, dass die vom Helmholtz-Zentrum und der TU Ilmenau ermittelten Werte deutlich von den Schätzungen des RKI abwichen, sagte Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist. ‚Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der R-Wert des RKI steigt ausgerechnet zur Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, bei der vor weiteren Lockerungen gewarnt werden soll.‘“

Ich hatte an dieser Stelle vor einigen Tagen angekündigt, gegen das menschenverachtende und verfassungswidrige Notstands-Regime vor Gericht zu ziehen. Das ist inzwischen geschehen — und ich stelle hiermit meine Klageschrift zur allseitigen Verfügung.

Meine Anwälte und ich sind fest entschlossen und „zu allem bereit“. Folgerichtig werden wir notfalls durch alle Instanzen gehen.

Meine Bitten an Sie lauten:

  • Bitte verbreiten Sie diese Klage als Muster und Aufforderung,

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STANDPUNKTE • Die Maskenpflicht verändert das gesellschaftliche Klima | KenFM.de

28-04-20 11:05:00,

Die von der Regierung beschlossene Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Betreten von Geschäften und Supermärkten ist weniger eine medizinische als eine psychologische Maßnahme: Bürger werden wie unmündige Kinder behandelt und zum öffentlich sichtbaren Gehorsam genötigt.

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

Schon seit einiger Zeit hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auf eine Maskenpflicht in Deutschland gedrängt. Da sich kein bundesweiter Konsens erzielen ließ, preschte Bayern am 20. April vor. Innerhalb weniger Tage folgten die übrigen Bundesländer dem Beispiel, so auch meine Heimat Mecklenburg-Vorpommern, wo man am wenigsten vom Coronavirus betroffen ist. Laut Robert Koch-Institut kommen hier auf 100.000 Einwohner weniger als 50 positiv Getestete (der Bundesdurchschnitt beträgt 175). Bislang kam es zwischen Wismar und Greifswald ingesamt zu 15 Todesfällen. In Rostock, der mit 200.000 Einwohnern größten Stadt des Landes, erklärte der Bürgermeister diese Woche, man sei „Corona-frei“, es gäbe keine neuen Fälle.

Dennoch hat auch die von Manuela Schwesig (SPD) geführte Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns am Mittwoch verfügt:

„Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit wird dringend empfohlen. Für den Bereich des ÖPNV (Busse, Straßenbahn, Taxis) sowie beim Betreten eines Geschäfts ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 27. April verpflichtend vorgeschrieben.“

Der NDR berichtet dazu:

„Wer sich von Montag an weigert, im öffentlichen Personennahverkehr eine Maske zu tragen, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro rechnen. Dieses Bußgeld droht auch, wenn man ohne Maske in ein Geschäft begibt und sich bei einer entsprechenden Aufforderung zum Verlassen des Geschäfts widersetzt, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Nachmittag erläuterte. (…) Noch am Dienstag hatte Schwesig erklärt, eine Maskenpflicht in Geschäften sei wegen der geringen Infektionszahlen im Nordosten vorerst nicht geplant. Das sei auch juristisch nicht zu begründen. Wenn sich die Maskenpflicht in anderen Bundesländern durchsetze, werde Mecklenburg-Vorpommern aber nachziehen.“

Man folgt im Zweifel also einfach der Mehrheit. Fakten und Gesetze bleiben zweitrangig. Im Schweriner Parlament wurde die weitreichende Verordnung nicht diskutiert. Die letzte Sitzung dort fand ohnehin schon am 1. April statt und bestand im Wesentlichen aus dem Verlesen von Vorlagen und Beschlüssen sowie dem anschließenden Handheben. Kritische Diskussionen – Fehlanzeige.

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STANDPUNKTE • Schluss mit dem Notstands-Regime! | KenFM.de

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27-04-20 07:38:00,

Ein Standpunkt von Jens Wernicke.

Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke zieht gegen den Notstand der Republik vor Gericht und fordert: „Aufklärung jetzt!“.

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt ist das Maß voll.

Unter dem Schleier der Angst werden wir alle entmündigt, unserer Würde und Grundrechte beraubt und kollektiv traumatisiert.

Zudem besteht ob der aberwitzigen Fehlsteuerung des deutschen Gesundheitswesens inzwischen wohl allgemein „Lebensgefahr“:

  • Mehr als 50 Prozent aller geplanten Operationen wurden abgesagt, der „OP-Stau“ geht in die Tausende.
  • 30 bis 40 Prozent weniger Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall werden behandelt, da diese sich nicht mehr in die Kliniken trauen.
  • Bundesweit stehen 150.000 Krankenhaus- und 10.000 Intensivbetten leer.
  • In Berlin sind nur 68 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, die Notklinik mit 1.000 Betten bleibt ungenutzt.
  • Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine offizielle Empfehlung veröffentlicht, nach der Menschen nach Herzstillstand nicht mehr beatmet werden sollen.
  • In Großbritannien sterben bereits circa 3.000 Menschen pro Woche an den Effekten des Lockdowns, wegen der allgemeinen Panik und des teilweisen gesellschaftlichen Zusammenbruchs.

Millionen Existenzen werden vernichtet und wehr- und hilflose alte Menschen in Pflege- und Altenheimen sowie Krankenhäusern isoliert, zu Objekten gemacht und zu Tode geängstigt.

Und selbst die für viele wohl gefährliche Corona-Zwangsimpfung wird immer wahrscheinlicher.

Politik und Medien nennen all das „Hilfe“, „Fürsorge“ und „Schutz“. Doch etwas Liebloseres, Entmündigenderes und Gesundheitsschädigenderes ist nur schwer vorstellbar. Ob jemand sich schützen und wie jemand leben und sterben möchte — das ist und bleibt ganz allein seine Entscheidung und Verantwortung.

Dennoch werden im Namen der „Volksgesundheit“ nun multimorbide 80-Jährige gezwungen, statt noch einige gute Wochen im Kreise ihrer Lieben zu erleben, ihre letzten Tage isoliert, ängstlich und oftmals bis zum Todeintensivmedizinisch gequält“ zu verbringen.

Die Menschenwürde ist, wie es scheint, keinen Pfifferling mehr wert. Asozialität und Unmenschlichkeit sollen die neue „Liebe“ sein.

Vorgeblich geht es bei all dem um Corona.

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STANDPUNKTE • „Die Maßnahmen wirken“ | KenFM.de

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25-04-20 05:04:00,

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Die Regierung lobt sich selbst, verbreitet Durchhalteparolen und bremst zugleich beim Erheben grundlegender Daten, mit denen sich die Verbreitung und Gefährlichkeit des Virus verlässlich messen ließe. Schnell und entschlossen handeln die Behörden dagegen beim Ausbau von fragwürdigen Instrumenten, wie neuen „Corona-Apps“ zur kollektiven Pulsmessung und Kontaktverfolgung. Welche Agenda wird hier verfolgt?

Ein Standpunkt von Paul Schreyer

Regierungsvertreter sind sich in diesen Tagen einig: Die Maßnahmen wirken. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem „Zwischenerfolg“, es dürfe nun aber kein „falsches Vorpreschen“ geben. Die Botschaft ist klar: „Wir müssen verstehen, dass wir so lange mit dem Virus leben müssen, wie es keine Medikamente und insbesondere keinen Impfstoff gibt.“ Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), ermahnt gleichen Sinnes: „Die Disziplin, die wir in den letzten Wochen gehalten haben, die sollten wir weiter halten. Umso schöner wird die Belohnung sein.“

Am Montag bekräftigte Merkel, der Rückgang der Infektionen sei „sozusagen das Ergebnis der Kontaktbeschränkungen“. Die Unschärfe in der Formulierung ist auffällig. Sicher weiß auch die Bundeskanzlerin, dass der behauptete Effekt der Kontaktsperre nicht plausibel ist. Die Schulen und viele Geschäfte wurden ab 16. März geschlossen, die Kontaktsperre galt ab 23. März. Wie die unten abgebildete Grafik zeigt – entnommen aus dem RKI-Lagebericht vom Samstag –, sinkt die Zahl der Neuerkrankungen aber schon seit dem 18. März kontinuierlich. Da die Inkubationszeit von Covid-19 laut RKI 5 Tage beträgt, geht die Anzahl der Neuinfektionen somit bereits seit dem 13. März zurück. Die politischen Maßnahmen können daher nicht die Ursache der Trendwende hin zu einem Rückgang sein.

Warum aber sinken die Zahlen dann schon seit einem Monat? Es scheint, als spielte der Wechsel der Witterung im Laufe des Frühlingsbeginns die entscheidende Rolle. Wie folgende Grafik aus dem letzten RKI-Influenza-Wochenbericht zeigt, sind seit der ersten Märzwoche alle Atemwegserkrankungen in Deutschland stark rückläufig. Dies steht nicht nur im zeitlichen Einklang mit den sinkenden Zahlen zu Covid-19-Erkrankungen, sondern, wie unten zu sehen, auch mit den Werten von Atemwegserkrankungen in den Vorjahren.

Um es noch einmal deutlich zu machen: Die Aussage,

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STANDPUNKTE • Corona-Krise und die notwendige Reform der öffentlich rechtlichen Medien | KenFM.de

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23-04-20 08:34:00,

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Vor jeder politischen „Demokratisierung“ müssen die Informationsmedien reformiert werden

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wer am 15. April die Verlautbarungen der deutschen Bundeskanzlerin verfolgte wird festgestellt haben, dass die Außerkraftsetzung der Bürgerrechte damit gerechtfertigt wurde, dass die Gefahr bestand, dass angesichts der Pandemie das deutsche Gesundheitssystem kollabieren könnte (5).

Keiner der bei den Pressekonferenzen anwesenden Journalisten wagte nachzufragen, warum das Gesundheitssystem denn so schlecht und unvorbereitet aufgestellt wäre, dass solche Maßnahmen notwendig waren, obwohl es doch schon seit 2013 bekannt war, dass eine solche Pandemie auftreten würde (2). Auch fragte niemand nach, warum es bis zum 14. April gedauert hatte, bis die Bundesregierung Erkenntnisse verbreitete, die in Asien schon lange bekannt sind, wie zum Beispiel die Nützlichkeit von Alltagsmasken im Öffentlichen Nahverkehr. Und ebenfalls fragte niemand, warum wir die Reproduktionszahl des Virus auf max. R=1 drücken musste, um den Shutdown zu lockern, wo doch diese Reproduktionszahl nach Angaben des Robert-Koch-Institutes schon zu Beginn der Außerkraftsetzung des Grundgesetzes erreicht war. Diese Art von Hofberichtserstattung wirft ein deutliches Licht auf die Rolle der „offiziellen“ Medien.

Dr. Wittkowski hatte in seinen Modellen, die auf vergangenen Epidemien basierten (3), nachgewiesen, dass Deutschland seinen Shutdown zu früh eingeleitet hatte, und dass dadurch ein Rebound äußerst wahrscheinlich wurde (4). Insgesamt würde zwar durch die extremen Maßnahmen eine „Überlastung des Gesundheitssystems“ verhindert werden, aber die Gesamtzahl der Opfer könnte insgesamt dann sogar noch höher ausfallen, als im Fall eines Eingreifens mit angemessenen Maßnahmen zu einem etwas späteren Zeitpunkt als in Deutschland gesehen. Aber das immer stärker privatisierte und profitarisierte Gesundheitssystem hatte weder ausreichende Vorräte, die man durch kluge Lagerhaltung (first-in – first out) durchaus hätte organisieren können, noch waren Pflegekapazitäten oder Betten vorhanden, um einem erwarteten Ansturm angemessen stand zu halten. Und so hatten die Politiker bei gleichzeitig eintretender, in den Medien erzeugter Panikstimmung keine andere Wahl, als ihre Fehler durch einen weiteren Fehler zu korrigieren. Und niemand in den Qualitätsmedien brachte es auf die Titelseite. Bei den öffentlich-rechtlichen, weil die politischen Parteien die Feder führen, bei den privaten, weil das auch die Privatisierung des Gesundheitswesens hätte kritisch beleuchten müssen.

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STANDPUNKTE • Versammlungsrecht im Jahre 2020 | KenFM.de

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22-04-20 04:47:00,

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Ein Standpunkt von Sean Henschel.

Das Bundesverfassungsgericht hat letzte Woche am 15. und 17. April über zwei Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (§ 32 BVerfGG) gegen Versammlungsverbote entschieden. Es handelte sich dabei um zwei verschiedene Sachverhalte mit unterschiedlichen Problemen. Um schon zu Beginn einen wichtigen Punkt vorwegzunehmen: Das Bundesverfassungsgericht hat in den beiden Entscheidungen nicht entschieden, dass die betroffenen Versammlungen vorbehaltlos stattfinden müssen.

Im Fall Gießen ging es darum, dass der von dem Versammlungsverbot Betroffene am 4. April 2020 mehrere Versammlungen unter dem Motto „Gesundheit stärken statt Grundrechte schwächen – Schutz vor Viren, nicht vor Menschen“ mit einer zu erwarteten Teilnehmerzahl von ungefähr 30 Personen bei der zuständigen Behörde anmeldete. Nach einem erfolglosen Kooperationsgespräch verfügte die Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen durch Bescheid vom 9. April 2020, gestützt auf § 15 Abs. 1 Versammlungsgesetz, unter Anordnung der sofortigen Vollziehung ein Verbot der Versammlungen.

Bei dem Bescheid in Form einer Verbotsverfügung handelt es sich um einen Verwaltungsakt. Ein Verwaltungsakt ist nach § 35 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) „jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist“. Bei der Verbotsverfügung handelt es sich um einen für den Betroffenen belastenden Verwaltungsakt, weil dieser negativ in seine Rechte eingreift, in diesem Fall das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus Art. 8 GG. Es gibt aber auch begünstigende Verwaltungsakte die für den Adressaten vorteilhaft sind, weil sie beispielsweise ein subjektiv öffentliches Recht oder einen rechtlich erheblichen Vorteil begründen oder bestätigen. Klassische Beispiele für begünstigende Verwaltungsakte sind Ernennungen, Bewilligungen und Erlaubnisse.

Zudem gibt es Verwaltungsakte, die sowohl begünstigend als auch belastend sein können. Die Juristen sprechen hier von Verwaltungsakten mit Doppelwirkung. In diesem Zusammenhang wird gewöhnlich die Baugenehmigung genannt, die für denjenigen, der bauen will, vorteilhaft ist, für den Nachbarn aber möglicherweise nachteilig.

Gegen einen belastenden Verwaltungsakt hat der Betroffene die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. In der Regel hat der eingelegte Widerspruch eine aufschiebende Wirkung, den sogenannten Suspensiveffekt. Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs bedeutet, dass bis zur endgültigen bzw.

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STANDPUNKTE • Die Corona-Bilanz | KenFM.de

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21-04-20 10:19:00,

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Seit einem Monat sind wir eingesperrt, drei Monate leben wir mit dem Virus — was ist geschehen?

In dem Sturm, der durch medialen Terror, Einsperrung und Bestrafung über die Bürgerinnen und Bürger gekommen ist, wurden sie zuerst der Fähigkeit zu verstehen, zu unterscheiden, zu handeln beraubt. Dann hat man ihnen auch noch ein Gefühl der Schuld am Verlust der verfassungsmäßigen Grundrechte aufgebürdet. Sie müssen nun zunächst den verzerrenden Spiegel durchschreiten, in dem alle einander sehen können, der aber diejenigen verdeckt, die, durch diese Maskerade verschleiert, hinter unserem Rücken operieren.

Ein Standpunkt von Fulvio Grimaldi.

Von „Gott, Heimat und Familie“ zu „Leben, Gesundheit und Isolation“

Zur Erpressung um der Gesundheit und des Lebens willen, des eigenen Lebens und desjenigen seiner Lieben, in der Nachfolge jener, die wir um der durch AIDS, Terrorismus und das Klima bedrohten Sicherheit willen erlebt haben, gesellt sich die zähere Täuschung einer Rhetorik des Widerstandes, eines päpstlichen „Wir sitzen alle im selben Boot“, des „Alles wird gut“, des Gebrülls einfältiger VIPs aus Unterhaltung und Sport nur ja zu Hause zu bleiben, des Patriotismus gefestigter Verkäufer von Heimat und Souveränität hinzu.

Diesen Ruf zu den Waffen, begleitet von all den sprachlichen Vorwänden eines heiligen Krieges gegen das Böse, der uns rekrutiert für diejenigen, die darauf aus sind, uns ihrem Interesse zu opfern (nicht anders als in anderen Kriegen, 1915 und 1940), durch einen Partisanenwiderstand, der von Entmystifizierung und korrekter Information ausgeht, zu ersetzen, sollte höchstes Ziel des bewussten Bürgers sein.

Den Beweis für eine Verschwörung mit unklaren Zielen, die man aber aus historischer Erfahrung leicht identifizieren kann, stellt die Geschlossenheit der politisch-medialen Front dar, die Risse nicht erlaubt und mit dem Zement der Repression verschließt, wo immer sie sich zeigen. Während der gesamten Operation gab man den Bürgern keine Gelegenheit, eine einzige wissenschaftliche oder mediale Stimme zu vernehmen, die das offizielle Narrativ fürs Volk in Frage stellte.

Wir erleben eine Kriminalisierung des Dissens, sogar der sokratischen Bürde des Zweifels, der unabweisbaren antidogmatischen hippokratischen wie auch galiläischen Logik.

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STANDPUNKTE • Katastrophengesellschaft in Bestform – vorläufige Überlegungen | KenFM.de

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19-04-20 10:09:00,

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Die Aufregung ist groß und die Stimmung gereizt. Fast hat man den Eindruck, wir erlebten zurzeit etwas noch nie Dagewesenes, etwas völlig Neues unter der Sonne. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Wir befinden uns in einer geradezu klassischen Konstellation. Sie lässt sich in beinahe jeder Krisen- oder Katastrophenlage beobachten.

Ein Standpunkt von Ulrich Teusch.

I.

Beginnen wir mit dem Privaten! Die von den Regierungen im Rahmen der Corona-Krise verhängten Maßnahmen führten „Millionen Familien an den Rand des Nervenzusammenbruchs“, schrieb Paul Schreyer in einem lMultipolar-Beitrag am 06.April. Ich kann diese Aussage nur bestätigen und unterstreichen. Meine Familie und ich – wir sind in der Tat am Rand des Nervenzusammenbruchs, vielleicht sogar schon einen Schritt weiter.

Es ging mir in meinem Leben selten so schlecht wie gegenwärtig. Ich fühle mich komplett überfordert. Ich finde keinen ruhigen Schlaf, habe Angst- und Albträume. Ich wache nachts immer wieder mit Herzrasen auf, fürchte mich vor dem kommenden Tag.

Dabei gelten meine Sorgen und Ängste keineswegs in erster Linie dem Virus. Sie gelten auch nicht mir selbst, sondern vielmehr „den Meinen“, für die ich Verantwortung trage.

Meine Kinder (8 und 12) tun mir leid. Sie „drehen am Rad“. Das jüngere Kind ist ein soziales Wesen par excellence. Es fällt gerade in eine immer schwerere Depression, ist todunglücklich und versteht die Welt nicht mehr.

Das andere Kind benötigt dringend eine ärztliche beziehungsweise therapeutische Behandlung, die einen längeren Klinikaufenthalt erfordert. Diese Behandlung hatte vor einem Monat auch begonnen, und sie zeigte schon nach drei, vier Tagen zu unserer Überraschung und Freude erste positive Ergebnisse. Doch dann wurde sie unvermittelt abgebrochen, von einem Tag auf den anderen: „wegen Corona“.

Man müsse Betten für potentielle Pandemieopfer freihalten, hieß es. Diese Betten sind jetzt, fast drei Wochen später, immer noch nicht belegt. Unser Kind wurde – wie auch viele andere kleine Patienten der Klinik – einfach nach Hause geschickt. Sollen doch die Eltern sehen, was sie mit ihm anfangen! Wir, die Eltern, sind am Ende unseres Lateins.

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STANDPUNKTE • Der Wahnsinn und die Realität | KenFM.de

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17-04-20 07:38:00,

Als erstes fällt mir auf, dass sie zu Anfangs sagen:

“Ich Jens Wernecke, der Herausgeber von Rubikon leiste einen unverzichtbaren Realitätsabgleich.” Zitat Ende.

Das ist eine Behauptung und noch dazu eine ziemlich unbescheidene. Woher nehmen Sie hierzu die Fakten? Das können Sie privat sagen, aber nicht als Reporter. Das ist Bildzeitungs Niveau bzw. heute eben Tagesschau Niveau.

Schlimmer jedoch noch ist, dass Sie sich als eben so großartig herausstellen, und auch noch anprangern, dass nur über die Auswirkungen gesprochen wird, aber gar nicht über Corona selber.

Was mir dabei auffällt ist, dass Sie ebenfalls genau das was Sie vorwerfen, machen. Doch eine Ebene höher.

Sie sprechen noch über Corona, aber keiner spricht über das Warum?

Die Politiker sind in sehr inkompetent, wenn man Ihre Stellenbeschreibung liest, aber Ihren Job der Vermittlung und der Verwaltung machen sie im Sinne der PR ausgezeichnet. Ebenfalls großartig ist die Leistung welche Sie zusammen mit Medien erbringen, dass Sie so viele Menschen bestimmen können. Ob wir das gut finden oder nicht. Es bleibt außerordentlich.

Doch der Punkt eben den Sie hier übersehen ist eben das Warum Corona. Die Politiker sind eben nicht blöd und es geht hier nicht um Bill Gates oder ein Geschäft. Das wird genutzt – die Gelegenheit ist günstig. Ebenfalls wird Corona genutzt, denn auch hier ist die Gelegenheit günstig. (Übrigens sieht jeder etwas nicht und wir alle sind Gefangener der Grenzen unseres Horizontes – nur sollte man dies bedenken bevor man sich als so großartig darstellt).

Also zurück zur Frage: Warum das Ganze. Ganz einfach. Der Crash ist da. Die Finanzwelt ist am Boden. Nach 2008 hat sich nichts geändert, wobei es sich eigentlich ziemlich viel geändert hat, jedoch nur verstärkend zum Schlimmeren.

Anstatt , dass die Politik gegengewirkt hat, hat Sie mitgemacht. Sie hat davon profitiert, bis auf die Ärmeren haben alle davon profitiert. Mehr Geld für die Kleineren tragenden Hände der Gesellschaft war nicht übrig. Aber großartige Gewinne im oberen und Mittleren Sektor.

Was glauben Sie passiert, wenn es crasht, und die Leute sagen: Die Politik und Bänker haben nichts gemacht und ich habe jetzt meinen Job verloren, meine Wertsachen haben an Wert verloren. Essen wird auch nicht mehr ganz so vorrätig sein,- jedenfalls nicht so für jeden.

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STANDPUNKTE • Die Politik und die Wissenschaft im Fall von COVID-19 | KenFM.de

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15-04-20 01:49:00,

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Wenn die „wichtigsten Entscheidungen seit dem 2. Weltkrieg“ gefällt werden

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Natürlich ist es lobenswert, wenn Politiker Menschenleben vor wirtschaftliche Gründe stellen. Aber sollte es den normalen Medienkonsumenten nicht verwundern, wenn eben jene Politiker, die noch vor einem Jahr für die Abschaffung der Hälfte der Krankenhäuser und für eine weitere Privatisierung des Gesundheitswesens plädiert haben, nun zum Beschützer von Alten und Kranken werden?

Sollte es nicht Fragen aufwerfen, wenn Politiker plötzlich Maßnahmen „nur zum Schutz der Gesundheit von Menschen“ veranlassen, die dutzende von Milliarden Euro kosten, während sie aber weitgehend taub waren, oder Symbolpolitik betrieben, als Pflegekräfte den Notstand ausriefen und Patienten über Probleme bei der Vereinbarung von Fachärzteterminen, oder dem Finden von Hausärzten, besonders auf dem Land, berichteten?

Ist es nicht seltsam, dass jene Politiker, welche deutsche Pflegekräfte und Mediziner in Schutzausrüstung an die Front schicken, die in keinem Verhältnis zu der Schutzausrüstung steht, welche sich in China als sinnvoll herausgestellt hatte, und dazu führte, dass nach dessen Einführung keine Krankheitsübertragungen auf Pfleger und Ärzte mehr passierten, dass diese Politiker Kritiker der das Grundgesetz aussetzende Maßnahmen als „Tote in Kauf nehmend“ verleumden?

Sollte es nicht Stirnrunzeln erzeugen, dass Politiker, welche die Bundestagssitzung im Jahr 2013, mit der eine Pandemie als sicher irgendwann eintretend bezeichnet wurde, ignorierten, und weder Vorräte an Schutzbekleidung anlegten, noch ausreichend Pflege- und Arztstellen oder Laborreserven bereit waren zu finanzieren, dass diese Politiker sich nun zu Retter der Menschen erklären, indem sie die Grundrechte außer Kraft setzen, aber gleichzeitig jede Diskussion über den Grad der Gefährdung abwürgen und als „Verschwörungstheorie“ bezeichnen?

Ist es nicht seltsam, dass die Stellungnahmen des Robert Koch Instituts immer passend zur politischen Lage klingen? Beispiel Mundschutz: Als kein Mundschutz wegen des Versagens der Politik verfügbar war, war er nutzlos. Dann, als sich die Lage verbesserte, nun doch nützlich. Und während die Politik jede Diskussion über den Grad der Gefährdung durch COVID-19 abwürgt, wenn sie nicht in das offizielle Raster passt, spricht sich das Robert Koch Institut gegen eine Prüfung der Todesursache der Menschen aus,

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STANDPUNKTE • Coronavirus: Regierung ignoriert grundlegende Daten | KenFM.de

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10-04-20 01:36:00,

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Amtliche Zahlen aus den Labors zeigen, dass sich das Virus erheblich langsamer ausbreitet als behauptet. Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts bemühen sich um Transparenz – während die Behördenleitung und die Regierung notwendige Untersuchungen verweigern und eine Aufklärung erschweren.

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

Der nachfolgende Text erschien zuerst im Magazin Multipolar: https://multipolar-magazin.de/ Multipolar ist leserfinanziert und veröffentlicht die Artikel frei und ohne Bezahlschranke. Falls Ihnen der Text gefällt, unterstützen Sie das Magazin: https://multipolar-magazin.de/ich-moechte-multipolar-unterstuetzen

Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) veröffentlichten am 2. April erstmals – und von der Presse weitgehend unbemerkt – detailliertere Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus. Wie von Multipolar bereits berichtet, hatten sich vom 9. bis 22. März nicht nur die Fallzahlen verdreifacht, sondern auch die Anzahl der durchgeführten Tests. Der Anteil der positiv Getesteten an der Gesamtzahl der Untersuchten war in diesem Zeitraum laut RKI nur geringfügig von 6 % auf 7 % angestiegen.

In einem neuen Bericht vom Donnerstag (2.4.), verfasst von Wissenschaftlern des RKI, finden sich nun präzisere Angaben zur Entwicklung der Quote der positiv Getesteten:

Wie zu sehen ist, stieg die Quote von anfänglich 2,5 % am 1. März auf 10 % am 29. März an. Nach einer Verdopplung in der ersten Märzwoche verlangsamte sich der Anstieg in der Folge deutlich: von 5 % auf 8 % in der zweiten Märzwoche (KW 11), sowie von 8 % auf 10 % in der dritten Märzwoche (KW 12). In der letzten Märzwoche (KW 13) stagnierte der Anteil bei 10 %.

Das heißt: Die von der Regierung und vielen Medien verbreitete Behauptung, das Virus verbreite sich gefährlich schnell (Angela Merkel am 3. April: „Das Coronavirus breitet sich immer noch mit hoher Geschwindigkeit in Deutschland aus“), ist falsch bzw. grob irreführend.

Der Anstieg der Fallzahlen lässt sich nicht isoliert betrachten, sondern muss ins Verhältnis zum Anstieg der Tests gesetzt werden. Dies betonte am 31. März im Interview mit dem Spiegel auch Gerd Antes,

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STANDPUNKTE • COVID-19 – Das politische Surfen auf der Krise | KenFM.de

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24-03-20 02:51:00,

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Und darunter die Spaltung der Gesellschaft.

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

Man kann es nicht mehr hören. Corona hier, Covid-19 dort. Und wer seine Sicht nicht auf die offiziellen Massenmedien beschränkt wird feststellen, dass ein Glaubenskrieg ausgebrochen ist, welcher wieder erneut die Gesellschaft spaltet. Hier die Menschen, die nach Ausgangssperren und staatlich verordnete und am liebsten durch das Militär gesicherte Einschränkungen der Bürgerrechte rufen, nach schärferen Gesetzen und „Anpassung“ des Grundgesetzes. Und dort einige Alternative, welche das Ganze, wie in der Vergangenheit gesehen, als Kabale des Establishments ansehen, mit der einerseits die Pharmaindustrie unterstützt, andererseits die Herrschaft durch Einschränkung von Rechten der einfachen Menschen immer weiter gestärkt werden soll.

Da gibt es Hinweise auf eine geplante Weltregierung oder den durchaus berechtigten Verdacht, dass auf der Virus-Welle versucht wird, den Zusammenbruch des Kapitalismus nicht als systemimmanent erkennen zu lassen, sondern ihn auf einen eigentlich harmlosen Virus zu schieben. Da wird Covid-19 als „europäisches 9/11“ bezeichnet, als Ereignis, das in den USA als Vorwand genommen wurde um Kriege mit Millionen Opfern zu führen, Kriege, welche einige Wenige unermesslich reich, den Mittelstand aber arm gemacht haben.

Es ist müßig darüber zu streiten, ob und wie gefährlich Covid-19 ist, die Erkrankung, welche durch das angeblich neue Virus ausgelöst wird. Auch finde ich die Diskussion darüber, welche Maßnahmen nun angemessen sind, und welche unsere „Persönlichkeitsrechte“ verletzten, müßig. Letztlich muss man im Zweifel immer die Gesundheit und das Leben der Menschen als wichtigsten Beweggrund für gesellschaftliche bzw. politische Maßnahmen anerkennen. Wenn die dann später für mehr gesellschaftliche Kontrolle missbraucht werden, ist das ein anderes Thema.

Dabei muss man erkennen, dass der Umgang mit der Fokussierung auf Maßnahmen äußerst unterschiedlich darstellt, je nachdem welches gesellschaftliche System betroffen ist.

Die Nachrichten am 15. März erklärten, dass die USA mehr Soldaten, Raketen, Waffen in den Irak brachten, während gleichzeitigt China und Kuba Ärzte und medizinische Ausrüstung einflogen. Am gleichen Tag wurde bekannt, dass der US-Präsident Trump versuchte, eine deutsche Firma zu korrumpieren, um die aus den Forschungsergebnissen resultierenden Impfstoffe exklusiv für die US-Pharmaindustrie zu reservieren.

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STANDPUNKTE • Das Corona Virus: weltweite Gefahr oder völlig übertriebene Hysterie? | KenFM.de

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23-03-20 11:24:00,

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Ein Standpunkt von Ulrike von Aufschnaiter.

Covid-19 (Coronavirus) wird nun täglich in allen Medien präsentiert. Das Virus verbreitet sich auf den unterschiedlichen Kontinenten. Zum Schutz der Bevölkerung werden drastische Maßnahmen angeordnet: Menschen werden unter Quarantäne gesetzt, Veranstaltungen werden flächendeckend abgesagt, weltweit schließen Länder ihre Grenzen.

Aber wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Wie wirksam sind die angeordneten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung? Gibt es für jeden einzelnen Möglichkeiten zur Vorsorge? Welche Maßnahmen können Bürger bei Ansteckung ergreifen, um einen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen?

Um Fragen wie diese beantworten zu können, ist ein Verständnis von Grundlagen physiologischer Prozesse notwendig: Was ist ein Virus? Wie interagieren Viren mit dem menschlichen Organismus? Welche Schutzmechanismen kann der Körper selbst mobilisieren, wenn er effektive Unterstützung erhält? Diesen Fragen gehen wir im folgenden Beitrag nach.

Was sind Viren und wie wirken sie im menschlichen Organismus?

Viren sind organische Strukturen die Zellen von Lebewesen befallen und diese als Wirt nutzen, um sich darin zu vermehren und neue Viren zu produzieren. Sie verbreiten sich mithilfe von Übertragungen, werden also „sprichwörtlich“ von Menschen, Tieren oder mithilfe von Luft von einem Lebewesen zum anderen getragen.

Viren besiedeln den ganzen Planeten und einige von ihnen leben – genauso wie Bakterien, Milben und Pilze – in und auf unserem Körper. Sie sind ein beständiger und natürlicher Teil des menschlichen Organismus.

Zurzeit sind ca. 3000 unterschiedliche Virenarten identifiziert, möglicherweise gibt es aber deutlich mehr Arten von Viren. Einzelne Virenarten sind spezialisiert auf bestimmte Zellstrukturen oder auch Bakterienstämme. Nicht jedes Virus greift also alle Zellen an, sondern immer nur bestimmte Arten. Das Corona-Virus zum Beispiel, hat sich – ebenso wie andere Erkältungsviren – auf das Befallen von Lungenzellen spezialisiert. Es nutzt diese als Wirt, um sich zu vermehren.

Viren – ebenso wie andere Mikroorganismen – mutieren ständig und passen sich an ihre Umgebung an. Das heißt der Wirt – in unserem Fall der Mensch – muss ebenfalls ständig neue Abwehrmechanismen entwickeln, um sich gegen neue und potenziell schädigende Virenarten zu behaupten.

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STANDPUNKTE • Die Pseudo-Krise | KenFM.de

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22-03-20 04:16:00,

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Wir alle verhalten uns zunehmend wie ein Elefant, der von einer Hauskatze angegriffen wird und dann, genervt und um ihr auszuweichen, versehentlich von einer Klippe springt und stirbt.

Ein Standpunkt von Sven Böttcher.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Alltäglich sterben 150.000 Menschen auf der Welt. 25.000 davon verhungern, aber Hunger ist ja nicht ansteckend, also brauchen wir auch wegen dieser 25.000 kein zusätzliches Klopapier. 15.000 unser 150.000 täglichen Toten sterben an den Folgen des Rauchens. Auch Passivrauchen ist nicht ungefährlich, aber wir schaffen wegen dieser Gefahr nicht die Versammlungsfreiheit ab. Und wegen unserer zahlreichen Verkehrstoten reißen wir auch nicht all unsere Autobahnen aus dem Boden.

Etwa 1.800 Menschen versterben alltäglich an Grippeviren. Es sterben nicht 25.000 oder 15.000 Menschen täglich an Corona. Sondern ungefähr 250. Weltweit. Einschränkung: Etliche dieser Menschen sterben wohl nicht an Corona. Sondern mit Corona. Die behandelnden Ärzte weisen darauf ausdrücklich hin: Alle bisher Verstorbenen hatten zahlreiche ernste Vorerkrankungen, an denen sie ohnehin eher früher als später verstorben wären. Es ist daher mehr als kühn zu behaupten, die bisherigen cirka 8.000 Todesopfer seien „an“ Corona gestorben.

Abermals: Es handelt sich bei den global allenfalls 250 pro Tag Verstorbenen nicht um junge Verhungernde.

Zahlen, bitte (#1): Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind). Alle Coronatoten waren alt und/oder hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen. Hierzu lassen sich zwei Spoiler nicht vermeiden. Spoiler 1: Wer sich mit zwei, drei ernsten Vorerkrankungen (Kategorie Krebs, Diabetes, Herzschwäche), diversen Pharmadauerpräparaten in den Blutbahnen und 85 Lebensjahren auf dem Buckel auch noch eine Lungenentzündung einfängt, stirbt. Das ist kein Corona-Phänomen, sondern normal. Ärzte bezeichnen die Lungenentzündung als Freund der ganz Alten, denn wir müssen an irgendwas sterben und das Wegdämmern ins Ewige ist fast allen anderen Abgängen vorzuziehen.

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