CO2-Steuer: Wenn aus einer angeblichen Verschwörungstheorie gelebte Realität wird | www.konjunktion.info

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21-11-19 03:32:00,

Windräder - Bildquelle: Pixabay / fill; Pixabay LicenseWindräder - Bildquelle: Pixabay / fill; Pixabay License

Windräder – Bildquelle: Pixabay / fill; Pixabay License

1. Dezember 2014:

Es gab bereits einige Versuche eine solche globale Steuer zu erheben. Eine der Ideen, die mehrmals in den letzten Jahren aufgegriffen wurde, war die einer globalen Kohlenstoffsteuer. Nach jahrzehntelanger Indoktrination ist jetzt ein großer Teil der westlichen Öffentlichkeit bereit zu glauben, dass Kohlendioxid die Ursache der Klimaerwärmung ist und dass die Welt zu Grunde geht aufgrund der (angeblich vom Menschen verursachten) Erwärmung um 0,6 Grad, die in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten beobachtet wurde (plus/minus 0,3 Grad). Daher ist eine große Zahl von Menschen davon überzeugt, dass die Antwort für die Fortsetzung der Zivilisation die Besteuerung derselben – bis hin zu ihrer Auslöschung – ist. Dies ist die Essenz des “globalen Kohlenstoffsteuer”-Vorschlags, der 2008 in einem Leitartikel von Ralph Nader im Wall Street Journal mit dem Titel “Wir brauchen eine globale Kohlenstoff-Steuer” und von Suresh Naidu in einem Gastbeitrag im Jakobiner Mag 2014 ebenfalls mit dem Titel “Wir brauchen eine globale Kohlenstoff-Steuer” befeuert wurde.

7. Oktober 2015:

Ziel 13: Dringende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen einführen
Übersetzung: Cap and Trade (Emmissionshandel), Kohlenstoffsteuern/-gutschriften, Foodprint-Steuern

18. November 2015:

Paris als Nachfolgekonferenz von Kyoto und Rio de Janeiro ist der nächste ambitionierte Versuch das umstrittene Mantra einer globalen durch den Menschen verursachten Erderwärmung in die Köpfe der Menschen und in die Gesetzbücher der Staaten zu “bringen”: Weniger CO2, Steuern auf CO2, Emissionshandel, das volle Programm. Mit den Folgen, dass alle Nationen weniger Energie verbrauchen und vor allem weniger Energie “zugeteilt” bekommen werden, was wiederum zu einer weiteren Verarmung und zu noch größerem Ungleichgewicht und Chaos führen wird.

15. Juni 2016:

Die Kontrolle des Energieverbrauchs mit Hilfe von Smart Metern durch Einschränkungen der Individualverkehrs, Einrichtung einer PKW-Maut, eine CO2-Steuer usw. basiert vollständig auf der Idee des Mensch gemachten Klimawandels.

8. März 2019:

100% Saubere Energie bis 2030

Es ist interessant zu sehen, dass diese Politik deckungsgleich mit der UN Nachhaltigkeitsagenda für 2030 ist. Nach wie vor gibt es keinen schlüssigen,

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Wer sich die CO2-Steuer „schönlügt“ tut sich und der Debatte damit keinen Gefallen

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13-05-19 09:59:00,

Dass eine CO2-Steuer wichtige Impulse setzen könnte, ist weitestgehend unumstritten. Doch für den Klimaschutz ins eigene Portemonnaie wollen auch nur wenige greifen. Daher werden selbst in CDU-Kreisen – die sonst gänzlich unverdächtig sind, sich Sorgen um die Ärmeren zu machen – nun Stimmen laut, die eine soziale Schieflage bei einer Besteuerung des Klimagases fürchten. Doch weit gefehlt, so tönt es bei Frankfurter Rundschau und taz. „Ärmere würden [sogar] von einer CO2-Steuer profitieren“, „Klimaschutz [sei] sozial“ und alles andere sei „Unsinn“. Gut gebrüllt und schlecht gelogen. Unsinn ist vielmehr, was die beiden linksliberalen Blätter sich da zusammenrechnen. Da muss man sich nicht wundern, wenn Teile der Bevölkerung sich „veräppelt“ fühlen und sogar ganz vom wichtigen Klimaschutz abwenden. Von Jens Berger.

Lesen Sie zu diesem Thema auch Winfried Wolfs Artikel „Noch eine Verbrauchssteuer?“ und die Leserbriefe zu diesem Artikel.

Wenn es um die angeblichen Auswirkungen einer CO2-Steuer geht, müsste stets der erste Satz jeder Debatte sein, dass es DIE CO2-Steuer gar nicht gibt. Es gibt vielmehr unzählige Varianten, wie und wie hoch man Kohlendioxid-Emissionen direkt oder indirekt besteuern könnte und was man mit den Steuereinnahmen anstellt. Ein allgemein anerkanntes Konzept gibt es dabei jedoch ebenso wenig wie eine Übereinkunft, dass diese Steuer aufkommensneutral sein soll, also in welcher Form auch immer an anderer Stelle an die Bürger zurückgezahlt wird. Alleine schon aus diesem Grund ist die FR-Überschrift „Ärmere profitieren von CO2-Steuer“ unseriös und schlicht falsch und die taz-Variante „Klimaschutz ist sozial“ einfach nur „deppert“. Man kann nun einmal keine pauschalen Aussagen zu einem Steuermodell machen, für das es noch nicht einmal einen vagen, geschweige denn einen konkreten Plan gibt.

Wie kommen FR und taz eigentlich zu dieser Aussage?

Um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen, hat die Rundschau eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik aufgegriffen, die taz verweist zusätzlich noch auf Untersuchungen des MCC, des CO2-Abgabe e.V. und des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, wobei groteskerweise die MCC-Untersuchung selbst von einer „regressiven relativen Belastung bezogen auf das Nettoeinkommen“ spricht, also offen eingesteht, dass wohlhabende Haushalte nach den verwendeten Rechenmodellen geringer belastet werden als normale oder gar geringe Einkommen. Offenbar hat man bei der taz die verlinkten Studien und Untersuchungen noch nicht einmal richtig gelesen.

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