STANDPUNKTE • Palästina-Diskussion – Die Macht der Propaganda | KenFM.de

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20-07-19 06:49:00,

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Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Ende Juli wird im NIBE Verlag mein Buch erscheinen (1), mit dem die Absurdität der Reden der Bundestagsabgeordneten vom 17. Mai 2017 und ihre Diskriminierung der BDS Bewegung (Boykott, Desinvestition, Sanktionen) welche gegen die Apartheidpolitik der israelischen Regierung gerichtet ist, nachgewiesen wird. Aber nur wenige werden davon überhaupt erfahren. Gleichzeitig aber erscheint ein Buch, das die Narrative unterstützt, die von der zionistischen Bewegung und Lobbygruppen in Deutschland, sowie der Regierung und den Abgeordneten verbreitet werden. Das Marketing dieses Buches jedoch kennt kaum Budgetbeschränkungen. Hören wir, was ein Artikel der liberalen israelischen Zeitung Haaretz dazu sagt:

Die Überschrift des Artikels lautet: »Das Übel, das neue Gespenst, das Deutschland heute heimsucht. Kritik an Israels Politik wurde verboten und wird als Antisemitmus bestraft, und wer die Fäden in Israel zieht«. Wobei mit »Bestrafung« die Bestrafung durch die Gesellschaft, die Organisationen und die Verwaltungen gemeint ist, nicht die Bestrafung durch die Justiz.

Der Artikel erklärt, dass ein neues Buch erschien, das den Titel trägt »Der neu-deutsche Antisemit: Gehören Juden heute zu Deutschland?«(2). Der Autor, so erklärt der Artikel, ist Arye Sharuz Shalicar, der auf Promotion Tour durch Deutschland reist. Die deutsche Regierung würde für die Kampagne bezahlen, oder besser gesagt der »Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus«. Die Position war vor ungefähr einem Jahr eingerichtet worden. Und die Autorin des Haaretz-Artikels erklärt:

»Und so erhielt ich die Möglichkeit, während meines Besuches in Berlin, ein bisschen von dem Mummenschanz zu schmecken, was heute als »jüdisches Leben« erklärt wird. Dies unter der Aufsicht von offener und verdeckter Intervention der israelischen Regierung und seiner Institutionen. Ich nahm an einem Mittagessen für das Buch teil, das an der Humboldt-Universität von Berlin stattfand.«

Ilana Hammermann, die Autorin des Artikels, schreibt, dass Shalicar ein israelischer Bürger sei, der Major der Streitkräfte Israels,

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