Stralsund: Kellner serviert ohne Maske und landet in Polizeigewahrsam

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08-10-20 12:46:00,

Die Missachtung von Anti-Corona-Regeln in einem Restaurant in Stralsund ist in einem Polizeieinsatz und einem Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung geendet. Ähnliches hatte sich in dieser Woche in einem Hotel in Bamberg zugetragen.

Beamte waren am Mittwochabend zu einem Einsatz in ein Restaurant in der Stralsunder Innenstadt gerufen worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Restaurantbesucher hätten zuvor darauf hingewiesen, dass ein Kellner beim Bedienen keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz getragen und auch die Gäste aufgefordert habe, ihren ebenfalls abzulegen.

Darüber hinaus soll der Restaurant-Betreiber nicht wie vorgeschrieben die persönlichen Daten der Gäste erfasst haben, um die Nachverfolgung bei einer möglichen Corona-Infektion zu gewährleisten.

„Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme trat der betroffene 29-jährige georgische Kellner den Beamten gegenüber aggressiv auf. Der in Stralsund wohnhafte Mann äußerte sein Unverständnis für die Maßnahmen der Landesregierung und war darüber hinaus nicht bereit, seine Personalien gegenüber der Polizei anzugeben“, so die Polizei.

Kellner „trat aggressiv auf“

Der Kellner soll im weiteren Verlauf die Polizeibeamten beleidigte und versucht haben, zwei von ihnen mit der Faust zu schlagen. „Der 29-Jährige wurde daraufhin zur Polizeidienststelle gebracht und in Gewahrsam genommen.“

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der versuchten Körperverletzung ermittelt. Darüber hinaus ahndeten die Beamten den Verstoß gegen die Corona-Lockerungs-Landesverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Am Dienstag waren vier Polizisten bei einem Einsatz in einem Hotel in Bamberg verletzt worden, das Anti-Corona-Regeln nicht eingehalten und sogar explizit für Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz geworben haben soll. Ein Tourist hatte die Polizei auf den Missstand verwiesen. Als die Beamten eintrafen, gerieten sie mit dem Hotelier und seiner Frau aneinander. Vier Beamte wurden leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz.

leo/tm

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Märchenstunde in Stralsund – Deutschland braucht ein reinigendes Gewitter | KenFM.de

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25-08-19 12:26:00,

Ein Beitrag von Willy Wimmer.

Wenige Tage sind vergangen, nachdem die Bundeskanzlerin ihre Abwesenheit  aus Deutschland beendete. Alleine die vergangene Woche und die  öffentlichen Auftritte der Bundeskanzlerin zwischen Stralsund am 14. August 2019 und dem Besuch des britischen Premierministers, Herrn Boris Johnson, machte deutlich, was alles dominiert: die einsame, Deutschland und Europa spaltende Entscheidung der Bundeskanzlerin, die deutschen Grenzen schutzlos zu stellen.

Der Gast aus London brachte es mit dem  bekannten Seitenhieb auf den Punkt, als er die vor Arroganz platzende  Aussage: „Wir schaffen das“, zitierte. Tage zuvor hatte, nach  entsprecheden Wiedergaben in der deutschen Presse, die Bundeskanzlerin  sich in Stralsund wie folgt vernehmen lassen:  „Und trotzdem würde ich immer sagen, daß es richtig war, dass wir in einer humanitären Ausnahme-und Notsituation geholfen haben“ und: “Mit der Kontroverse über ihre Flüchtlingspolitik müsse sie leben“.

Bei der Erinnerungsfeier im ungarischen Sopron ließ sie sich ebenfalls entsprechend dieser Aussagen vernehmen. Jeder in Deutschland ist sich darüber im klaren, dass die Verhaltensweise nicht nur der Bundeskanzlerin sondern des damaligen Deutschen Bundestages den gesamten Land einen entscheidenden Stoß versetzt hat. Das brachte vor wenigen Wochen der ehemalige Bundesverteidigungsminister und hochgeschätzte Rechtsprofessor, Herr Prof. Dr. Scholz, mit den in der Presse wiedergegebenen Aussagen von einem „fortdauernden Verfassungsbruch“ zum Ausdruck. Geradezu widerlich ist der Umstand, dass diejenigen, die die politische Ordnung und politische Substanz Deutschlands über die ungeordnete Migration nach Deutschland platzen lassen, nichts dabei finden, die wesentliche Errungenschaft der nach-nationalsozialistischen Zeit, den Rechtsstaat, gleich mit den Bach herunter gehen zu lassen.

Das ist in der gleichen Weise zu verurteilen wie die angeblichen Schutzbehauptungen der Bundeskanzlerin. „Fluchtursachen bekämpfen?“. Wer führt denn auf der Rechtsbasis vom 1. September 1939 seit dem völkerrechtswidrigen Krieg 1999 gegen Jugoslawien Krieg gegen Völker und Staaten, die in die  Steinzeit zurückgebomt werden? „Ausnahme-und Notsituation?“. Das muss ausgerechnet der Kanzlerin einfallen, die seit nunmehr vier Jahren den Dauerzustand aufrechterhält. Die Migration in ihrer teilweisen Dimension ist spätestens seit den Moskauer Gesprächen im September 1989 zur deutschen Wiedervereinigung bekannt. Sie führte zu Bemühungen der Regierung Kohl/Kinkel, sich der Herausforderung durch Aufnahme der Region zwischen Syrien und Marokko in europäische Sicherheits-und Wirtschaftsstrukturen zu stellen, bis diese Bemühungen durch die USA nach 1994 zunichte gemacht wurden.

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