The Wolff of Wall Street: Modern Monetary Theory | KenFM.de

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16-08-19 12:21:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Modern Monetary Theory“.

Die Volkswirtschaftslehre wird seit Jahrzehnten von 2 Strömungen beherrscht – dem Keynesianismus und dem Neoliberalismus. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden besteht in der Einschätzung der Rolle des Staates.

Die Keynesianer verlangen, dass der Staat in wirtschaftlichen Krisenzeiten in das Geschehen eingreift, indem er zum Beispiel den Bau von Straßen, Brücken oder öffentlichen Gebäuden finanziert. Durch solche Infrastrukturprojekte würden Arbeitsplätze geschaffen, die Beschäftigten würden dem Staat nicht mehr auf der Tasche liegen und könnten außerdem durch ihren Konsum die Wirtschaft wieder ankurbeln.

Die Neoliberalen dagegen verlangen, dass sich der Staat so weit wie möglich aus dem Wirtschaftsgeschehen heraushält. Ihre Grundforderungen sind die Deregulierung, also die Abschaffung einengender Regelungen für den Wirtschafts- und vor allem den Finanzsektor, und eine rigorose Sparpolitik des Staates.

In jüngster Zeit hat nun eine weitere Strömung zahlreiche Anhänger gewonnen – die Modern Monetary Theory, kurz MMT. Sie vertritt die grundsätzlichen Positionen des Keynesianismus, geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter. Die MMT verquickt nämlich die Rolle des Staates mit der der Zentralbank.

Der MMT zufolge schafft die Zentralbank Geld, während der Staat es in Gestalt von Steuern wieder einzieht. Das wichtigste Argument der MMT-Befürworter lautet: Zwischen beiden Vorgängen muss kein Gleichgewicht bestehen, die Zentralbank kann wesentlich mehr Geld schöpfen als der Staat anschließend einzieht.

Als Beleg für die Richtigkeit ihrer Thesen verweisen die MMT-Anhänger auf das Beispiel Japan: Dort hat die Zentralbank seit der Jahrtausendwende mehr Geld ins System gepumpt als in irgendeinem anderen Land der Erde – ohne dass es zu einer nennenswerten Inflation gekommen ist.

Diese Argumentation aber hat einen Haken. Das von der Zentralbank geschaffene Geld ist nämlich – so wie in allen anderen Ländern – nie bei der arbeitenden Bevölkerung angekommen, sondern auf direktem Weg in die Taschen von Finanzspekulanten geflossen – und die haben es nicht in die Realwirtschaft gesteckt,

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The Wolff of Wall Street: Marshallplan | KenFM.de

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10-08-19 06:24:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Marshallplan“.

Der Marshall-Plan – benannt nach dem amerikanischen General und zeitweiligen US-Außenminister George C. Marshall – gilt bis heute als eines der großen Hilfsprogramme des 20. Jahrhunderts.

Der Plan wurde 1947, also zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs beschlossen und in den Jahren 1948 – 1952 umgesetzt. Offiziell diente er dazu, Europa mit amerikanischer Unterstützung wirtschaftlich wieder auf die Beine zu helfen. Daher auch der richtige Name „European Recovery Program“ – zu Deutsch: „Europäisches Wiederaufbauprogramm“.

In der Tat lagen damals viele europäische Staaten wirtschaftlich und finanziell am Boden – zum einen wegen der Schulden, die sie zur Kriegsführung aufgenommen hatten und zum anderen wegen der Schäden, die die Kämpfe hinterlassen hatten.

Die USA dagegen waren nach dem 2. Weltkrieg der größte Gläubiger der Welt, hielten die größten Goldvorräte, verfügten über die mit Abstand stärkste Wirtschaft und das mächtigste Militär. Zudem hatten sie ihre Währung, den US-Dollar, 1944 zur weltweiten Leitwährung erklären lassen und sich damit auch die globale Finanzhoheit verschafft.

Allerdings hatten die USA ein großes Problem, und das war die Überproduktion. Nach der Umstellung von der Kriegswirtschaft auf die Friedenswirtschaft stellten die amerikanischen Konzerne mehr Waren her als der heimische Markt aufnehmen konnte. Die USA brauchten deshalb neue Märkte.

Der wichtigste Markt war Europa, dessen östlicher Teil allerdings amerikanischen Waren und amerikanischem Kapital wegen der Errichtung von Planwirtschaften in Ländern wie u.a. Polen, Ungarn, Bulgarien und der DDR entzogen war. Was also tun, um sich zumindest Westeuropa zu sichern?

Die Antwort war schnell gefunden, denn die USA hatten aus zwei Weltkriegen gelernt: Die beste Art, sich in anderen Ländern Einfluss zu verschaffen, besteht in der Vergabe von Krediten. Und je dringender der Empfänger Geld braucht, umso einfacher ist es, dessen Auszahlung an Bedingungen zu knüpfen.

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The Wolff of Wall Street: Leerverkäufe | KenFM.de

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02-08-19 11:07:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Leerverkäufe“.

Wer sein Geld investiert, der will Gewinn machen. Wer zum Beispiel Aktien kauft, der setzt darauf, dass ihr Kurs steigt und er sie irgendwann zu einem höheren Preis verkaufen kann.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, von fallenden Kursen zu profitieren. Dazu muss man nur umgekehrt verfahren, die Aktie also zuerst verkaufen und dann kaufen. Das mag für Außenstehende seltsam klingen, ist aber im Finanzwesen gängige Praxis und funktioniert folgendermaßen:

Erhält ein Investor Informationen, die ihn vermuten lassen, dass sich die Geschäfte einer Aktiengesellschaft verschlechtern werden, dann kann er sich Aktien der AG leihen, sie umgehend verkaufen und abwarten, bis sich ihr Kurs tatsächlich verschlechtert. Dann kann er sie zu einem niedrigeren Preis aufkaufen, sie an den Verleiher zurückgeben – und die Differenz zwischen Verkaufspreis und Kaufpreis als Gewinn einstecken.

Einen solchen Vorgang bezeichnet man als einen gedeckten Leerverkauf. Im Fall eines ungedeckten Leerverkaufs würde unser Investor noch einen Schritt weitergehen und ein Aktienpaket verkaufen, das er sich nicht geliehen hat und auch gar nicht besitzt – das also zum Zeitpunkt des Verkaufs nur imaginär existiert.

In beiden Fällen – also beim gedeckten und beim ungedeckten Leerverkauf – wettet der Investor auf eine Entwicklung zum Nachteil des betroffenen Unternehmens. Da seine Rechnung aber nur dann aufgeht, wenn dessen Aktienkurs tatsächlich fällt, geht er ein Risiko ein, das im Fall des ungedeckten Leerverkaufs höher ausfällt, da er ja nach dem Kursverfall auch noch jemanden finden muss, dem er die Aktien zum Niedrigpreis abkaufen kann.

Leerverkäufe, die übrigens nicht nur – wie im eben genannten Beispiel – im Börsenhandel, sondern zum viel größeren Teil außerbörslich getätigt werden – lassen also einzelne Marktteilnehmer vom Schaden anderer profitieren und erhöhen die Risiken im System. Dabei schaffen sie keinerlei Werte, tragen aber dazu bei,

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The Wolff of Wall Street: Europäische Zentralbank (EZB) | KenFM.de

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26-07-19 11:52:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Europäische Zentralbank (EZB)“.

Die EZB nimmt unter allen Zentralbanken der Welt eine Sonderstellung ein. Sie legt nämlich die Geldpolitik einer Währung fest, die nicht nur in einem Land offizielles Zahlungsmittel ist, sondern in insgesamt 19 Ländern – der sogenannten Eurozone. Sie ist also im Grunde Teil eines Experiments, das es so in der Geschichte des Geldes noch nicht gegeben hat.

Welche Bedeutung die EZB für das globale Finanzsystem hat, erkennt man daran, dass der Euro in der Rangliste der weltweit gehandelten Währungen hinter dem US-Dollar an zweiter Stelle steht.

Die EZB wurde 1998 – also 3 Jahre vor der Einführung des Euro – gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2015 residieren ihre etwa 2.500 Bediensteten in einem Gebäude, das eigens für sie gebaut wurde – mit Steuergeldern in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.

Die Leitung der EZB liegt in der Hand eines Direktoriums, das nicht gewählt, sondern von den Finanz- und Wirtschaftsministern der EU-Staaten vorgeschlagen und von den amtierenden Staats- und Regierungschefs der EU eingesetzt wird. Die EZB ist also einer Kontrolle durch die Wähler entzogen.

Offiziell bestehen die wichtigsten Aufgaben der EZB in der Festlegung der Leitzinsen, der Verwaltung der Währungsreserven des Euro-Raums, der Genehmigung der Ausgabe von Banknoten, der Beobachtung der Preisentwicklung und der Kontrolle der Geldmenge und der Inflation.

Inoffiziell besteht ihre Hauptaufgabe aber seit über zehn Jahren darin, ein eigentlich totes Finanzsystem zusammen mit den übrigen Zentralbanken künstlich am Leben zu erhalten. Da nach der Weltfinanzkrise von 2007/08 die Staatshaushalte wegen der Rettung des Systems durch die Regierungen riesige Löcher aufwiesen, mussten nämlich anschließend die Zentralbanken in das Geschehen eingreifen.

Im Zuge dieser 2. Rettungsaktion hat die EZB nicht nur Unmengen an Geld aus dem Nichts geschaffen und den Leitzins bis auf Null gesenkt,

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The Wolff of Wall Street: Cum-Ex | KenFM.de

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19-07-19 10:33:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Cum-Ex“.

Wer Aktien kauft, beteiligt sich damit am Grundkapital einer Aktiengesellschaft, kurz AG genannt. Entwickelt sich das Geschäft der AG positiv, dann profitiert der Aktionär doppelt: Zum einen steigt der Kurs der Aktie, sie wird also wertvoller, zum anderen erhält er einen jährlichen Anteil am Reingewinn des Unternehmens – die Dividende.

Um die Höhe dieser Dividende festzulegen, kommen die Aktionäre einmal im Jahr zu einer Hauptversammlung zusammen. Am Tag nach der Hauptversammlung, dem Dividenden-Stichtag, erfolgt dann die Ausschüttung.

Vor dieser Ausschüttung notiert die Aktie „cum dividende“ (vom lateinischen Wort cum = mit), nach der Ausschüttung „ex dividende“ (vom lateinischen Wort ex = ohne).

Bei der Ausschüttung zahlen deutsche AG’s ihren Aktionären aber nicht den Gesamtbetrag aus, sondern – nach geltendem Steuerrecht – nur 75 Prozent davon aus. Die restlichen 25 Prozent gehen als Kapitalertragssteuer direkt an das Finanzamt.

Für private Anleger ist die Sache damit erledigt. Bei institutionellen Investoren wie Fonds oder Banken ist das anders. Sie können sich die Kapitalertragsteuer wieder zurückzahlen lassen, weil Dividenden für sie steuerfrei sind. Diese Rückerstattung haben sich einige Investoren in der Vergangenheit aber nicht nur einmal, sondern zweimal, dreimal oder sogar noch häufiger auszahlen lassen, und zwar mit Hilfe des Leerverkauf-Prinzips. Zur Erläuterung: Ein Leerverkäufer verkauft etwas, das er nicht besitzt, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zu kaufen.

Bei Cum-Ex hat das folgendermaßen funktioniert:

Ein Leerverkäufer verkaufte vor der Hauptversammlung eine Aktie mit Anspruch auf Dividende (also „cum“), beschaffte sich die Aktie aber erst nach der Hauptversammlung (also „ex“), weil sie zu diesem Zeitpunkt günstiger war, und leitete sie erst dann an den Käufer weiter.

Da sowohl der Leerverkäufer als auch der ursprüngliche Aktienbesitzer zum Zeitpunkt der Hauptversammlung, also des Wechsels von cum zu ex,

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The Wolff of Wall Street: Internationaler Währungsfonds (IWF) | KenFM.de

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05-07-19 01:53:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Internationaler Währungsfonds (IWF)“.

Beim IWF handelt es sich um die mächtigste Finanzorganisation der Welt. Ihm gehören fast alle Länder der Erde an, er verfügt über eine eigene Währung und kann in Krisensituationen das Schicksal ganzer Staaten entscheiden.

Der IWF ist nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden, hat seinen Sitz in Washington und kann keine Entscheidung ohne die Zustimmung der USA treffen, die über den größten Stimmenanteil verfügen.

Im Grunde funktioniert der IWF wie eine länderübergreifende Bank, deren Ziel es ist, das bestehende globale Finanzsystem funktionsfähig zu erhalten. Das Prinzip: Die Mitgliedsländer zahlen entsprechend ihrer Wirtschaftskraft ein, und wenn eines von ihnen in Schwierigkeiten gerät, kann es sich vom IWF einen Kredit geben lassen.

Auf den ersten Blick sieht das nach einem fairen Arrangement aus. Der Eindruck ändert sich allerdings, wenn man genauer hinsieht.

Zum einen wird das bestehende globale Finanzsystem von einer einzigen Währung, dem US-Dollar beherrscht. Die Stabilisierung des Systems durch den IWF bedeutet also auch immer eine Festigung dieser Vorherrschaft.

Zum anderen knüpft der IWF die Kredite, die er vergibt, an Bedingungen. Diese Bedingungen hat er Ende der siebziger Jahre unter dem Oberbegriff „Strukturanpassungsprogramme“ zusammengefasst. Ihre vier wichtigsten Punkte sind die Liberalisierung, die Deregulierung, die Stabilisierung und die Privatisierung.

Durch die Liberalisierung des Welthandels – also die Beseitigung von Zöllen und Tarifen und die Öffnung der Märkte für ausländische Produkte – konnten vor allem US-amerikanische, aber auch europäische Großkonzerne die Märkte von Entwicklungsländern mit ihren Waren überschwemmen und deren einheimische Produktion weitgehend zerstören.

Die Deregulierung hat dazu beigetragen, die Finanzsysteme und die Wirtschaften von Entwicklungs- und Schwellenländern für Großbanken und Hedgefonds der Industriestaaten zu öffnen und sie deren Interessen zu unterwerfen.

Durch die Stabilisierung sind zahlreiche diktatorische Regimes,

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The Wolff of Wall Street: Rating-Agenturen | KenFM.de

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28-06-19 09:36:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Rating-Agenturen“.

Der größte Teil des globalen Kapitals fließt heute nicht mehr über Investitionen in die Realwirtschaft, sondern zu Spekulationszwecken in die Finanzmärkte.

Spekulation aber birgt Risiken. Um sie einzugrenzen, muss man sie einschätzen und bewerten. Genau diese Arbeit verrichten die Rating-Agenturen. Sie tragen alle verfügbaren Informationen über Unternehmen oder auch Staaten zusammen und kategorisieren diese dann in einem Schema, das von AAA = sehr sicher bis zu D = zahlungsunfähig reicht.

Mit der Explosion des Finanzsektors in den vergangenen 30 Jahren haben der Einfluss und die Bedeutung der Rating-Agenturen gewaltig zugenommen. Das hat zu einem heftigen Konkurrenzkampf geführt, aus dem drei US-Agenturen als Sieger hervorgegangen sind: Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. Die drei beschäftigen zusammen etwa 20.000 Mitarbeiter und beherrschen mehr als 95 Prozent des globalen Rating-Marktes.

Seit der Krise von 2007/2008 hat ihr Geschäft einen kräftigen Schub erhalten: Da die Zinsen immer weiter gesenkt wurden, ist es heute nicht mehr möglich, sein Geld einfach anzulegen, sich zurückzulehnen und die Zinszahlungen abzuwarten. Niedrig-Zinsen, Null-Zinsen und Negativ-Zinsen zwingen immer mehr Anleger in die Spekulation.

Wegen der Risiken, die das mit sich bringt, greifen vor allem institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Rentenfonds, die eher konservativ handeln, auf Rating-Agenturen zurück und lassen sich von ihnen beraten. Meist sichern sie das angelegte Geld auch noch über Versicherungen ab, wobei die Höhe der Prämien sich auch nach der Einstufung der jeweiligen Anlageklasse durch die Agenturen richtet.

Die Arbeit der Rating-Agenturen hat also für die gesamte Finanzbranche eine immense Bedeutung. Deshalb sollte man doch annehmen, dass dafür gesorgt ist, dass es sich bei ihnen um seriöse, kompetente und vor allem unabhängige Organisationen handelt. Schauen wir, um das zu überprüfen, einmal auf die vergangenen fünf Jahre und beginnen wir mit der Seriosität.

Die Rating-Agentur Fitch ist im Juli 2016 von der Europäischen Börsen- und Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA wegen unlauterer Geschäftspraktiken zu einer Strafzahlung von 1,4 Mio.

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The Wolff of Wall Street: Federal Reserve System | KenFM.de

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21-06-19 10:02:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Federal Reserve System“.

Beim Federal Reserve System, auch FED genannt, handelt es sich um die US-amerikanische Noten- oder Zentralbank. Sie wurde 1913 gegründet und besteht aus 12 regionalen Federal-Reserve-Banken und einer Vielzahl weiterer Mitgliedsbanken.

Das wichtigste Gremium der FED ist der Offenmarktausschuss, der über die Geld- und Währungspolitik der USA, also über das Schicksal des US-Dollars, entscheidet. Diese Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Welt, weil die Zentralbanken rund um den Globus zurzeit etwa 2/3 ihrer Fremdwährungsbestände in US-Dollar halten, es sich beim Dollar also um die bedeutendste Reservewährung der Welt handelt.

Das F im Wort FED steht für federal, zu deutsch: föderativ oder bundesstaatlich. Es erweckt den Eindruck, dass es sich bei der FED um eine staatliche Einrichtung handelt. Das aber entspricht nicht den Tatsachen. Die FED wurde nicht vom Staat, sondern von einer Handvoll Wall-Street-Banker unter Mithilfe einiger Politiker ins Leben gerufen. Die FED gehört auch nicht dem amerikanischen Staat, sondern mehrheitlich den Besitzern ihrer Mitgliedsbanken. Sie ist ein mit dem Staat verschmolzenes Bankenkartell in der Hand zumeist privater Eigentümer.

Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Banken begann bereits 3 Jahre vor der Gründung der FED: 1910 traf sich eine Gruppe führender Wall-Street-Banker heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit einigen US-Spitzenpolitikern. Die Absicht der Banker war es, eine Zentralbank nach dem Vorbild der Bank of England zu schaffen und ihr vom amerikanischen Staat das Geldschöpfungsmonopol übertragen zu lassen.

Der Plan wurde ins US-Parlament eingebracht, scheiterte dort aber. Der Grund: Die Abgeordneten fürchteten die Reaktion des Volkes, das damals sehr stark gegen die Banken eingestellt war und die Gründung eines Bankenkartells wahrscheinlich nicht ohne weiteres hingenommen hätte.

Die Banker ließen sich jedoch nicht entmutigen und verfolgten ihren Plan weiter. Sie änderten ihr Konzept leicht ab und griffen dann zu einem überaus raffinierten Trick: Sie wiesen die von ihnen kontrollierten Zeitungen an,

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The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung | KenFM.de

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14-06-19 12:58:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Steuervermeidung“.

Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Diese Steueroasen bieten sehr wohlhabenden Privatpersonen an, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen und entweder sehr geringe oder gar keine Steuern zu zahlen, und sie bieten finanzstarken Konzernen an, dort Zweigniederlassungen in Form von Briefkastenfirmen zu gründen und so Steuerzahlungen auf Gewinne in den Ländern, in denen sie erzielt werden, zu vermeiden.

Die Steueroasen helfen also, den Ländern Steuern vorzuenthalten, in denen das Geld verdient und deren Infrastruktur, deren Ressourcen und deren Arbeitskräfte dabei genutzt werden. Vor allem aber schaden sie den schwächsten Teilen der Gesellschaft, und zwar aus folgendem Grund: Der größte Posten in allen Staatshaushalten sind die Sozialausgaben, und wann immer gespart werden muss, wird bei ihnen angesetzt, und zwar bei dem Teil der Bevölkerung, von dem am wenigsten Widerstand zu erwarten ist – und das sind – die Armen,

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The Wolff of Wall Street: Kryptowährungen | KenFM.de

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07-06-19 07:07:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Kryptowährungen“.

Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist für uns alle seit langem eine Selbstverständlichkeit. Wir überweisen Geld, wir zahlen mit der Karte oder mit dem Handy – und das in ständig zunehmendem Ausmaß.

Seit einiger Zeit hat sich nun das Kryptogeld zu diesen bargeldlosen Zahlungs-Möglichkeiten hinzugesellt. Allerdings als Außenseiter: Die Zahlung mit Kryptogeld unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von den herkömmlichen Methoden.

Zuerst einmal wird das Kryptogeld nicht in der vorherrschenden Währung, bei uns also dem Euro, gehandelt, sondern in seiner eigenen Einheit. Beim bekanntesten Kryptogeld ist das der Bitcoin.

Beim Bitcoin und den anderen Krypto-Einheiten handelt es sich um digitale Datensätze, die eine besondere Eigenschaft aufweisen: Sie sind fälschungssicher und können vom Absender direkt an den Empfänger übermittelt werden. Damit sind wir auch schon beim wichtigsten Unterschied zwischen der Zahlung mit Kryptogeld und sämtlichen herkömmlichen bargeldlosen Zahlungsweisen:

Beim Kryptogeld sind nämlich nur 2 Parteien am Zahlungsvorgang beteiligt: Der Absender und der Empfänger. Bei allen anderen bargeldlosen Geld-Transfers ist immer noch ein Dritter im Spiel, nämlich ein Finanzdienstleister – also eine Bank, ein Kreditkarten-Konzern oder ein Bezahldienst.

Dieser Dritte ist über jeden Zahlungsvorgang informiert und kann diese Informationen natürlich auch weitergeben. Beim Kryptogeld ist das ausgeschlossen. Kryptogeld ermöglicht also etwas, das bisher dem Bargeld vorbehalten war: einen anonymen Zahlungsvorgang.

Das hat viele Kritiker des gegenwärtigen Geldsystems veranlasst, im Kryptogeld DIE demokratische Währung der Zukunft zu sehen. Das aber ist ein Trugschluss, und zwar aus folgendem Grund:

Bis vor etwa 300 Jahren hatten Banken in Europa das Recht, ihr eigenes Geld herauszugeben. Mit dem Aufkommen der Nationalstaaten wurde dieses Recht abgeschafft, es wurden nationale Währungen eingeführt.

Wie die Herkunft des Wortes besagt, handelte es sich hierbei um eine Gewährleistung. Die Bank garantierte den Besitzern von Geldnoten und Münzen bei Bedarf deren Umtausch in einen Sachwert – zum Beispiel eine bestimmte Menge eines Edelmetalls.

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The Wolff of Wall Street: Bargeldabschaffung | KenFM.de

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31-05-19 04:09:00,

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Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Bargeldabschaffung“.

Geld gibt es weltweit in zwei verschiedenen Formen: Zum einen als Bargeld, also in Form von Münzen und Banknoten, und zum anderen als Buchgeld oder Giralgeld, heute fast ausschließlich in elektronischer Form.

Beide Geldformen existieren gleichberechtigt nebeneinander. Das heißt: Ob ich etwas bar kaufe oder bargeldlos zahle – also per Überweisung, mit der Kreditkarte oder über das Handy – der Betrag, den ich zahlen muss, ist immer der gleiche.

Trotzdem besteht zwischen beiden Vorgängen ein grundlegender Unterschied: An einer Barzahlung sind nämlich nur zwei Parteien beteiligt – der Käufer und der Verkäufer. Sonst niemand.

Bei der bargeldlosen Zahlung ist das anders: Da ist außer dem Käufer und dem Verkäufer immer auch ein Dritter beteiligt, nämlich ein Finanzdienstleister – also eine Bank oder ein Kreditkarteninstitut oder ein Bezahldienst.

Dieser Dritte weiß nicht nur über alle Zahlungsvorgänge Bescheid, er kann diese Informationen auch an andere weitergeben – zum Beispiel an interessierte Unternehmen oder an staatliche Einrichtungen.

Aus diesem Grund hat das bargeldlose Zahlen in den vergangenen Jahren ganz erheblich zugenommen: IT-Industrie, Finanzdienstleister und Datenhändler haben es zu einem lukrativen Geschäftsfeld entwickelt, und auch der Staat unterstützt die Entwicklung, weil er seine Bürger anhand der Aufzeichnung ihrer Geldströme besser kontrollieren und überwachen kann.

Vor einigen Jahren hat die Zurückdrängung des Bargeldes einen neuen Schub bekommen: 2010 sind die G 20 – also die 20 wirtschaftsstärksten Länder der Welt – ein Bündnis eingegangen, das sich „Globale Partnerschaft zur finanziellen Inklusion“ nennt.

Das Wort „Inklusion“ bedeutet „Einbeziehung“. Es soll nahelegen, dass derjenige, der mit Bargeld bezahlt, ein finanziell Ausgeschlossener ist. Um diese vermeintlich Ausgeschlossenen ins System zu integrieren, wurde zur Umsetzung der G-20- Ziele 2012 die „Better Than Cash Alliance“ (auf deutsch: Besser-als-Bargeld-Allianz“) gegründet.

Dieser weitgehend unbekannten,

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The Wolff of Wall Street: Deregulierung | KenFM.de

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24-05-19 01:33:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Deregulierung“.

Es gibt im gesamten 20. Jahrhundert keinen anderen von der Politik und der Wirtschaft in Gang gesetzten Prozess, der das Leben so grundlegend und so nachhaltig verändert hat und es heute so sehr prägt wie die Deregulierung, die Mitte der siebziger Jahre begonnen hat.

Zuvor hatte die Welt den „Nachkriegsboom“ erlebt, in dem die Weltwirtschaft von 1948 an etwa ein Vierteljahrhundert lang ununterbrochen wuchs. Der größte Nutznießer dieser Entwicklung waren die Banken, die dieses Wachstum vor allem durch die Vergabe von Krediten anheizten, kräftig daran verdienten und dadurch von Jahr zu Jahr mächtiger wurden.

Als dann in den siebziger Jahren die Wirtschaft abkühlte, ging auch das Geschäft der Banken zurück. Das gefiel ihnen natürlich nicht, und deshalb nutzten sie ihre Machtstellung aus und drängten die Politik, ihnen mehr Spielraum zum Geldverdienen zu geben. Zu diesem Zweck forderten sie, die Regeln, denen sie unterlagen, zu lockern, also zu deregulieren.

Besonders aktiv waren in den siebziger und achtziger Jahren die amerikanischen und die britischen Banken, also die Wall Street und die City of London. Sie bekamen Hilfe von zwei Politikern, nämlich von US-Präsident Ronald Reagan und der britischen Premierministerin Margaret Thatcher.

Die beiden räumten den Banken immer mehr rechtliche Hindernisse aus dem Weg, bis Margaret Thatcher im Oktober 1986 mit dem sogenannten „Big Bang“ – also dem „Urknall“, den Höhepunkt setzte, indem sie in der City of London unter anderem die Trennung zwischen normalen Banken und Investmentbanken aufheben ließ.

Diese Trennung war einmal eingeführt worden, um Bankkunden zu schützen. Sie verbot normalen Geschäftsbanken nämlich, mit den Einlagen ihrer Kunden zu spekulieren. Mit dieser – für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sehr wichtigen – Sicherheit ist es seit dem Big Bang vorbei.

Da Margaret Thatcher außerdem verfügte, dass für ausländische Banken fortan dieselben Bestimmungen wie für britische Banken gelten sollten,

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The Wolff of Wall Street: Neoliberalismus | KenFM.de

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17-05-19 11:40:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Neoliberalismus“.

Beim „Neoliberalismus“ handelt es sich um eine Strömung innerhalb der Wirtschaftswissenschaft, die vor allem auf die „Kräfte des Marktes“ setzt und die in den vergangenen 50 Jahren erheblichen Einfluss auf die Politik gewonnen hat. Am besten lässt sich der Neoliberalismus verstehen, wenn man ihn seinem Gegenspieler im bürgerlichen Lager, nämlich dem Keynesianismus, gegenüberstellt.

Der Keynesianismus, der auf den britischen Ökonomen und Politiker John Maynard Keynes zurückgeht, verlangt, dass der Staat in Zeiten wirtschaftlicher Krisen helfend in das Geschehen eingreifen solle. Regierungen sollten die Wirtschaft zum Beispiel mit Hilfe großer Infrastrukturprojekte – wie dem Bau von Straßen, Brücken oder öffentlichen Gebäuden – ankurbeln. Auf diese Weise würden Arbeitsplätze geschaffen, die Menschen könnten das verdiente Geld wieder ausgeben und so die Wirtschaft über die erhöhte Nachfrage wieder in Gang bringen.

Der Neoliberalismus dagegen, der auf den österreichischen Ökonomen Friedrich von Hayek zurückgeht, lehnt staatliche Eingriffe in die Wirtschaft rigoros ab. Er steht auf dem Standpunkt, der Markt müsse entstehende Probleme ohne Eingriffe von außen regeln. Der Neoliberalismus kritisiert die in seinen Augen zu hohen Ausgaben des Sozialstaates und die ausufernde staatliche Bürokratie. Er fordert eine Politik der Austerität, also eine Sparpolitik des Staates, und setzt auf die Deregulierung, also die Abschaffung staatlicher Vorschriften, die die Wirtschaft einengen. Außerdem verlangt er die Privatisierung von Staatsbetrieben und die Liberalisierung des Welthandels, das heißt den Abbau von Handelshindernissen wie zum Beispiel Zöllen.

Der Neoliberalismus begründet seine Forderungen damit, dass der Staat seine Bürger nicht bevormunden dürfe, man auf die Initiative des Einzelnen setzen und vor allem den Wettbewerb ermutigen solle, da der ja dafür sorge, dass der Bessere sich durchsetzt und am Ende gewinnt.

Theoretisch hat das alles einen Hauch von Freiheit, Fairness und Chancengleichheit. Aber praktisch sieht das anders aus: Das erkennt man schon daran,

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Is A Wall Street Journal Writer Blaming Russia for American 5G Opposition Too? Even The Telecom Industry Admits They Have No Evidence That 5G is Safe.

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15-05-19 02:01:00,

By B.N. Frank

Many people won’t read past the title of a recent Wall Street Journal op-ed piece that seems to blame Russia for American opposition to 5G.  Regardless, The Telecom Industry gave congressional testimony in February that they cannot provide any evidence that 5G is safe.

You can’t save people from themselves.  We can’t stop American journalists and news outlets from continuing to defend the safety of 5G despite this congressional testimony and the research that proves 5G is harmful.  The New York Times announced a joint venture with Verizon for a 5G journalism lab last month before publishing their article blaming Russia for American opposition earlier this week.

For those just learning about the 5G controversy, Americans aren’t the only ones opposed to it and Americans have every right to not want it installed in their communities (see 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10).  U.S. elected officials are concerned about it too.  (see 1, 2, 3).

The Wall Street Journal actually published an investigative article in 2014 about RF radiation from cell towers and Americans’ concerns about exposure.

Over the last 48 hours, Activist Post has posted other articles about folks who are blaming Russia for American opposition to 5G.  Whatever.

For more information, visit the following websites:

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The Wolff of Wall Street: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) | KenFM.de

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10-05-19 03:21:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)“.

Als „graue Eminenz“ bezeichnet man in der Politik Personen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, nach außen aber kaum in Erscheinung treten – deren wahre Macht der Öffentlichkeit also weitgehend verborgen bleibt.

Auch im internationalen Finanzwesen gibt es eine solche „graue Eminenz“. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Person, sondern um eine Bank, nämlich die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ. Kaum jemand weiß etwas über sie, kaum jemand kennt ihr Führungspersonal oder versteht ihre Funktion – und das, obwohl es sich bei der BIZ um eines der mächtigsten Finanzinstitute der Welt handelt.

Was also verbirgt sich hinter dieser in Basel in der Schweiz angesiedelten Bank? Zunächst einmal eine sehr exklusive und elitäre Einrichtung. Die BIZ hat nämlich nur ganze 120 Kunden. Allerdings gehören zu ihnen die 60 größten Zentralbanken der Welt, darunter die der USA, Englands, Japans, Chinas und der Europäischen Union.

Die Gebäude der BIZ dürfen von der Schweizer Polizei nicht betreten werden, ihre Einlagen und Guthaben sind ebenfalls dem Zugriff der Behörden entzogen. Ihre Mitarbeiter genießen Steuerfreiheit und diplomatische Immunität. Das 18köpfige Direktorium besteht aus den Chefs der wichtigsten Zentralbanken der Welt, die alle eines gemeinsam haben: Sie werden von niemandem gewählt und sind niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig.

In Bankerkreisen wird die BIZ auch Zentralbank der Zentralbanken genannt, denn ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die Geldpolitik der Zentralbanken zu koordinieren, das globale Finanzsystem für sie zu überwachen und das Bankwesen in ihrem Sinne zu ordnen. Einer ihrer Ausschüsse hat zum Beispiel mit Basel 1, 2 und 3 die zurzeit geltenden Eigenkapital-Regeln für Banken festgelegt.

In kritischen Situationen wie z.B. 2008 nach dem Zusammenbruch der US-Großbank Lehman Brothers oder während der Eurokrise verwandelt sich die BIZ in ein internationales Krisenzentrum,

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The Wolff of Wall Street: Weltfinanzkrise | KenFM.de

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03-05-19 04:03:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Weltfinanzkrise“.

In den Jahren 2007 und 2008 hat die Welt ihre bisher größte und folgenreichste Finanzkrise erlebt. Das gesamte System stand damals kurz vor dem Aus, hat es aber trotzdem geschafft zu überleben. Deshalb stellen sich folgende Fragen:

1. Wie konnte es zu der Krise kommen?
2. Wie wurde das System gerettet?
3. Welche Folgen hat diese Rettung?

Beginnen wir mit der 1. Frage: Wie konnte es zu der Krise kommen?

Auslöser der dramatischen Entwicklungen war ein rein amerikanisches Problem, nämlich die Subprime-Hypothekenkrise. Dazu erst einmal eine Erklärung:

In der US-Mittelschicht ist es Tradition, sich in relativ jungem Alter ein Haus zu kaufen, es irgendwann mit Gewinn zu verkaufen und dann ein größeres Haus zu erwerben. Das Ganze funktioniert allerdings nur so lange, wie die Preise steigen – und das wiederum ist nur der Fall, so lange eine kontinuierliche Nachfrage nach Häusern besteht, der Markt also nicht gesättigt ist.

Genau dieses Problem aber bestand um die Jahrtausendwende: Immer weniger zahlungskräftige Menschen suchten damals nach Häusern. Deshalb haben Wohnungsmakler und Banken versucht, Kunden mit geringer Bonität – also Menschen, die den Banken die von ihnen geforderten Sicherheiten nicht bieten können – anzulocken, und zwar mit Krediten, die so gestaffelt waren, dass in der Anfangsphase kaum etwas gezahlt werden musste.

Da den Banken von Beginn an klar war, dass diese als subprime – also minderwertig -eingestuften Kredite hochriskant waren, haben sie die Schulden auf die betroffenen Häuser, also die Subprime-Hypotheken, gebündelt, mit etwas besser abgesicherten Hypotheken gemischt und als Wertpapiere in alle Welt verkauft – das Risiko also auf diese Weise weitergegeben und zu einem erheblichen Teil ins Ausland verlagert.

Als dann Anfang der Zweitausender Jahre die Hauspreise sanken und durch die Krise von 2007/2008 zahlreiche Hausbesitzer arbeitslos wurden,

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The Wolff of Wall Street: Inflation & Deflation | KenFM.de

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26-04-19 01:20:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Inflation & Deflation“.

Bei einer Inflation steigen die Preise auf breiter Front. Das führt dazu, dass die Kaufkraft sinkt, das Geld also an Wert verliert. Die Ursache hierfür verrät uns der Begriff selbst: Das Wort Inflation kommt vom lateinischen Verb inflare = aufblasen. Ausgelöst wird eine Inflation durch ein Aufblasen der Geldmenge. Zuständig für diese Geldmenge ist – die Zentralbank.

Eine Inflation ist also nichts anderes als die Folge einer Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank.

Bei einer Deflation handelt es sich um den entgegengesetzten Prozess: Hierbei fallen die Preise auf breiter Front, so dass die Kaufkraft steigt, man also für die gleiche Menge Geld mehr Waren erhält. Ursache ist in diesem Fall eine Abnahme der umlaufenden Geldmenge.

Diese Abnahme kann verschiedene Ursachen haben. Es kann an einer Überproduktion liegen, durch die das Angebot die Nachfrage übersteigt – mit der Folge, dass die Anbieter, um ihre Waren loszuwerden, die Preise senken müssen. Es kann aber auch an sinkender Kaufkraft liegen, zum Beispiel bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit oder bei stagnierenden oder fallenden Reallöhnen. Es kann aber auch an einer Rezession liegen, also einem deutlich Rückgang des Wirtschaftswachstums, was einerseits zu Massenentlassungen und andererseits zu vermehrtem Sparen führt, weil die Menschen aus Zukunftsangst zögern, ihr Geld auszugeben.

Das Grundproblem in unserem Wirtschaftssystem besteht darin, dass der Fortschritt der Technik und die ständige Rationalisierung der Massenproduktion die Herstellungskosten von Waren unablässig senken, wir es also mit einer tendenziellen Deflation zu tun haben. Andererseits aber ist das System kreditgetrieben und es gibt niemanden, der eine solche Deflation mehr fürchtet als diejenigen, die Schulden haben.

Warum? Bei einer Deflation sinken nicht nur die Preise, sondern auch die Einnahmen sowohl der Unternehmen als auch des Staates. Was aber nicht sinkt, ist der Schuldenstand,

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The Wolff of Wall Street: Die Deutsche Bank | KenFM.de

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19-04-19 08:03:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Deutsche Bank“.

Die Deutsche Bank ist seit Jahrzehnten die größte Bank Deutschlands und zählt weltweit zu den „systemisch relevanten Finanzinstituten“. Das heißt: Ihr Zusammenbruch würde das gesamte globale Finanzsystem gefährden. Aus diesem Grund gilt sie als „too big to fail“, muss also unter allen Umständen am Leben erhalten werden.

Genau diesen Prozess erleben wir seit einigen Jahren, denn die Deutsche Bank ist aus eigener Kraft schon länger nicht mehr lebensfähig. Der ständige Wechsel im Management, der Absturz ihres Aktienkurses, die Schließung von Filialen und die Entlassung von tausenden Mitarbeitern sind dabei nur äußere Zeichen des Verfalls.

Das größte Problem der Deutschen Bank liegt in den Risiken, die sie eingegangen ist, um einen ehrgeizigen Plan zu verfolgen – nämlich zur größten Bank der Welt zu werden.

Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Ende des Nachkriegsbooms in der Mitte der siebziger Jahre. Davor war die Deutsche Bank über mehr als ein Vierteljahrhundert zum wichtigsten Kreditgeber der deutschen Wirtschaft aufgestiegen, hatte sich mehrere hundert Aufsichtsrats- und Vorstandsposten gesichert und war dadurch zum Zentrum dessen geworden, was man damals als „Deutschland AG“ bezeichnete.

Als der Nachkriegsboom dann endete, nutzte die Deutsche Bank diese Macht auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Geldverdienens und drängte die Politik, ihr mehr und mehr rechtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, also zu deregulieren.

Der Prozess begann zunächst zaghaft, nahm aber in den achtziger Jahren durch die internationale Entwicklung an Fahrt auf. 1989 nutzte die Deutsche Bank die massive Deregulierung in Großbritannien, um die Investmentbank Morgan Grenfell aufzukaufen und vor allem im Derivate-Bereich, also im Bereich der damals explodierenden Finanzwetten, aktiv zu werden.

Zehn Jahre später übernahm die Deutsche Bank das amerikanische Investmentinstitut Bankers Trust und erreichte ihr Ziel: Sie wurde zur größten Bank der Welt.

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The Wolff of Wall Street: Die Eurokrise | KenFM.de

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12-04-19 07:35:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Eurokrise“.

Das globale Finanzsystem war nach der Weltfinanzkrise von 2007/2008 eigentlich am Ende. Dass es trotzdem weiter existiert hat, verdankt es in erster Linie dem Eingreifen von Regierungen: Sie haben damals zahlreiche Finanzinstitute mit Hilfe von Steuergeldern am Leben erhalten.

Die Rettungsaktion hatte allerdings Folgen: Die Haushalte der betroffenen Staaten wiesen anschließend gewaltige Löcher auf. Deshalb dauerte es nicht lang, bis es in einigen Ländern der Eurozone zu ersten Zahlungsausfällen kam.

Diese Ausfälle zogen sehr schnell ein noch viel größeres Problem nach sich: Die betroffenen Länder waren nämlich bei europäischen und US-amerikanischen Banken hoch verschuldet. Da diese Schulden auch noch über Kreditausfallversicherungen bei weiteren Banken abgesichert waren, hätte der Staatsbankrott dieser Länder einige dieser Banken in große Schwierigkeiten bringen können. Das hätte möglicherweise einen Domino-Effekt ausgelöst und das globale Finanzgefüge ins Wanken gebracht.

Was also tun?

Zunächst wurde der Vorschlag gemacht, einzelne Länder aus dem Euro zu entlassen. Das aber wurde umgehend verworfen, denn eine solche Maßnahme hätte das Vertrauen der gesamten Finanzwelt in den Euro erschüttert. Kein Investor der Welt wäre bereit gewesen, einem Land der Eurozone weiterhin Geld zu leihen, wenn es sich bei Zahlungsproblemen einfach aus seiner Währung verabschieden konnte.

Damit aber war klar: Der Euro musste gerettet, die Löcher in den Haushalten der betroffenen Länder mussten irgendwie gestopft werden. Also wurden umgehend Notmaßnahmen ergriffen. Diese wurden in ihrer Gesamtheit als „Euro-Rettungsschirm“ bezeichnet und sahen folgendermaßen aus:

Es wurde eine Troika gebildet, die aus Vertretern der Europäischen Zentralbank EZB, der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfonds IWF bestand. Dann wurden die betroffenen Länder unter die Zwangsverwaltung dieser Troika gestellt. Das heißt: Gewählte Regierungen mussten die Ordnung ihrer Staatsfinanzen den nicht gewählten Technokraten von EU, EZB und IWF überlassen.

Zudem wurden die provisorische Europäische Finanz-Stabilisierungs-Fazilität EFSF und dann der provisorische Europäische Finanz-Stabilisierungs-Mechanismus EFSM gegründet,

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The Wolff of Wall Street: Bail-out / Bail-in | KenFM.de

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05-04-19 12:31:00,

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Veröffentlicht am: 5. April 2019

Anzahl Kommentare: 2 Kommentare

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The Wolff of Wall Street: Die Hedgefonds | KenFM.de

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29-03-19 12:50:00,

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Veröffentlicht am: 29. März 2019

Anzahl Kommentare: noch keine

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The Wolff of Wall Street: Die Geldschöpfung | KenFM.de

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22-03-19 01:55:00,

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Veröffentlicht am: 22. März 2019

Anzahl Kommentare: 8 Kommentare

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The Wolff of Wall Street: Das System von Bretton Woods | KenFM.de

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15-03-19 12:55:00,

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Veröffentlicht am: 15. März 2019

Anzahl Kommentare: 1 Kommentar

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The Wolff of Wall Street: Der Petrodollar | KenFM.de

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08-03-19 01:06:00,

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Veröffentlicht am: 8. März 2019

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The Big Wall Street Giveaway the 115th Congress Hopes the 116th Won’t Notice

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02-03-19 07:23:00,

Environment & Health

Petrochemical Giants Are Slowly Killing Black Louisiana Communities

Human Rights

Decriminalizing Sex Work Is a Matter of Survival

Culture & Media

The Role of Media in Democracy: An Interview With Gary Younge

Economy & Labor

The Oakland Teachers Strike Is a Direct Challenge to Neoliberalism

Economy & Labor

The Big Wall Street Giveaway the 115th Congress Hopes the 116th Won’t Notice

Environment & Health

Insecticide Linked to Increased Breast Cancer Risk — 40 Years After Exposure

Candidates in the Democratic presidential primary are tripping over each other to declare themselves enemies of the billionaire class. Bank CEOs are fretting about both the makeup of the House Financial Services Committee and the landscape of the presidential election. But no matter how they may whine publicly, Wall Street still has plenty to celebrate. And with predictions of a downturn coming, their gifts from the 115th Congress should make the rest of us plenty nervous.

In February alone, the financial services industry delivered a one-two punch to consumers. First of all, its friend at the Consumer Financial Protection Bureau, Kathy Kraninger, decided to radically scale back regulations on payday lenders, betraying the mission that is literally the first three words of the bureau’s name. Then, SunTrust and BB&T announced plans to merge, adding another bank to the ranks of the “too big to fail” for the first time since the financial crisis.

How is this happening? Shouldn’t our democracy prevent payday lenders and bailed out banks — two of the most despised actors in society — from getting the best of the public?

Not when the federal government has been controlled by Wall Street-funded Republicans for two years. The financial services industry got a staggering number of gifts from the 115th Congress, in most cases thanks to Republicans, which are detailed in this report from my employer, Americans for Financial Reform.

For each piece of news that consumers are reeling from right now, you can draw a straight line back to a vote knowingly taken by Republicans in the Senate and House.

Uncompromised,

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The Wolff of Wall Street: Kreditausfall-Versicherung | KenFM.de

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01-03-19 11:17:00,

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Veröffentlicht am: 1. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Derivate | KenFM.de

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22-02-19 11:08:00,

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Veröffentlicht am: 22. Februar 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Zentralbanken | KenFM.de

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15-02-19 07:20:00,

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Veröffentlicht am: 15. Februar 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Finanzmärkte | KenFM.de

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08-02-19 01:28:00,

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Veröffentlicht am: 8. Februar 2019

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How Wall Street Finances the Battle against Neoliberalism? – Global Research

how-wall-street-finances-the-battle-against-neoliberalism-8211-global-research

20-01-19 08:36:00,

Today I read an interesting article referring to Mexico on how neoliberal economists through the application of “strong IMF economic medicine” contributed to “wreaking  havoc” on the global poor while “protecting the financial elites”.

And then I arrived at the foot of the article published by Alternet:

“This article was produced by Globetrotter, a project of the Independent Media Institute”.

It was published by Alternet, which is also funded by the Independent Media Institute, a tax exempt charity foundation supported by George Soros, a multibillion dollar Wall Street tycoon and hedge fund manager largely involved in speculative trade in the commodity and foreign exchange markets.

The Independent Media Center is described as an

“Internet-based, news and events bulletin board [which] represents an invariably leftist, anti-capitalist perspective and serves as a mouthpiece for anti-globalization/anti-America themes.”

Globetrotter is a projet of the IMC which (according to the IMC):

“explores the struggles for independence, dignity and democracy in the developing world, from economic models to war and imperialism.”

Needless to say, I was puzzled. Wall Street finances the battle against neoliberalism?

A critique of the IMF macro-economic agenda for Latin America is funded by a foundation owned by one of Wall Street’s most prominent financiers.

I read through the article once more: The article does not actually bash the Wall Street financial elites involved in destabilizing the Mexican economy. It largely focuses on the failures of the IMF bureaucracy without acknowledging that the IMF bureaucracy always acts on behalf of Wall Street.

While the author accuses the IMF mission to Mexico of window dressing, “[n]othing in the IMF staff statement indicated a policy that would tackle Mexico’s grave problems of poverty and inequality”.

One is however left with the impression that it’s all a big management failure which can be rectified by changing the IMF recipe and training IMF officials to learn the realities of developing countries:

Someone should encourage the IMF to stop sending staff teams into countries like Mexico. Each report is identical to the previous one. Nothing seems to be learned by these teams. Years ago, a senior IMF economist told me that when he arrived in a Central Asian country he knew nothing of that country,

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For The First Time Ever, Wall Street Banks Top $100 Billion In Profit

for-the-first-time-ever-wall-street-banks-top-100-billion-in-profit

17-01-19 09:38:00,

One may not know it by looking at banker bonuses last year, but 2018 was a banner year if only for bank shareholders and upper management: this is the year when the 6 biggest banks generated (well) over $100 billion in profit. They can thank Trump’s tax cuts, the Fed’s payment of interest on reserves, rising interest rates, a jump in dealmaking and a retail-banking boom (if not so much the “bad volatility” that resulted in a plunge in fixed income, currency and commodity trading fees).

As Bloomberg first noted, JPMorgan, Bank of America, Wells Fargo and their peers have already reported more than $111 billion of profit for 2018, and Morgan Stanley will complete the money-center picture tomorrow when it releases its fourth-quarter results Thursday and only makes this number bigger.

While JPMorgan and Bank of America both had record years, Goldman and Citigroup had their biggest annual profits since the financial crisis. The staggering profits, coupled with upbeat commentary about 2019 may ease fears that rate hikes and trade wars will bring an end to good times for the biggest banks.

To be sure, the banks’ bosses see not a cloud in sight: “Is it the end of a cycle? We don’t think so,” JPM CFO Marianne Lake said Tuesday. “We think the outlook for growth in the economy is still strong. The consumer is still strong and healthy, and we’re expecting to see, maybe slower, but still global growth going forward.”

Her optimism may have been a bit stretched as this quarter JPM missed earnings estimates for the first time in 15 quarters, while the bank’s provision for loan losses surged to $1.55 billion, far above the expected $1.3 billion.

Meanwhile, the question is whether or not the market already reflects the banks’ massive profits, or if there is room for bank stocks to run more: the KBW Bank Index surged 10% this month, on the back of a furious bear market rally and following generally strong fourth-quarter results; however, it comes after banks slumped into a bear market, plunging 20% in 2018, the worst performance in seven years.

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“Die Wall Street ist immer das Erdbeben-Epizentrum des Kapitalismus”

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05-12-18 01:39:00,

Yanis Varoufakis. Bild: acTVism.org

Yanis Varoufakis über Julian Assange, Wirtschaftspolitik & die Zukunft Europas

Zain Raza von acTVism.org sprach mit Yanis Varoufakis, dem ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer des Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25). Das Schicksal von Julian Assange sieht er als Warnung: “Zuerst holen sie sich Julian. Dann Sie. Mich. Und alle anderen. Es betrifft ganz klar die Pressefreiheit und das Recht der Bürger zu wissen, was die Regierungen, angeblich in ihrem Namen, hinter ihrem Rücken tun.”

Die Entwicklungen seit der Finanzkrise 2008 gleichen für ihn denen nach der Weltwirtschaftskrise 1929: “2008 war das 1929 unserer Generation. Wie 1929 begann alles an der Wall Street. Die Wall Street ist immer das Erdbeben-Epizentrum des Kapitalismus. Wenn der Kapitalismus über eine bestimmte Schwelle hinaus ein unhaltbares Niveau erreicht, dann bricht er in der Wall Street zusammen. ” Damals wie heute wurde versucht, die Krise auf dem Rücken der Schwachen zu lösen: “Und das Ergebnis war Faschismus. Das ist genau das, was heute passiert. Brexit, der Fall von Angela Merkel, Matteo Salvinis faschistische Bewegung in Italien, Orbán in Ungarn.”

Für ihn ist die Gefahr groß, dass die EU auseinanderfällt. Man müsse jetzt handeln, bevor es zu spät ist, alle Demokraten und Progressive müssten sich vereinen, das versuche er mit DiEM25. Dabei sei das Verständnis der Ökonomie wichtig: “Wirtschaft ist langweilig. Wirtschaft nervt. Aber es ist die Sprache, in der Politik verhandelt und betrieben wird. Und jeder von uns muss ihre Grundlagen verstehen, damit unsere Teilnahme am politischen Kampf effektiv sein kann.”

(Zain Raza)

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How Wall Street Drove Public Pensions Into Crisis and Pocketed Billions in Fees

How Wall Street Drove Public Pensions Into Crisis and Pocketed Billions in Fees

20-10-18 01:09:00,

A Wall Street Coup

Thousands of Kentucky public school teachers swarmed the state Capitol earlier this year, angry not about low salaries, but about their shrinking pensions. Among their concerns: the high portion of their money that has ended up in the hands of Wall Street in opaque, high-cost products that seem to benefit no one aside from the people who sold them. Rising pension costs helped to send teachers in Colorado into the streets in protest a few weeks later. In the last year, pension woes have also prompted teachers in Ohio and Oklahoma to march. And police, firefighters, and other public employees in Michigan have been staging protests since at least 2016 to preserve their public pensions, more than one-third of which is invested in “alternatives”: private equity, hedge funds, commodities, distressed debt, and other opaque Wall Street investment vehicles.

A “Wall Street coup” — that’s how pension expert Edward “Ted” Siedle describes it. Public pensions across the country now squander tens of billions of dollars each year on risky, often poor-performing alternative investments — money public pensions can ill afford to waste. For all the talk of insolvency, $4 trillion now sits in the coffers of the country’s public pensions. It’s a giant pile of money of intense interest to Wall Street — one generally overseen by boards stocked with laypeople, often political appointees. “Time and again,” Siedle has written, “hucksters successfully pull the wool over these boards’ eyes.”

In 1974, in the wake of the spectacular collapse of the Studebaker car company and its pension plan, Congress passed a piece of landmark legislation, the Employee Retirement Income Security Act. Under ERISA, companies are required to adequately fund their pensions and follow what was then called the “prudent man” rule, which barred those in charge from putting pension dollars into overly risky investments. The departments of Labor, Treasury, and Commerce were charged with overseeing the country’s pensions and a new body was created, called the Pension Benefit Guaranty Corporation, that would backstop pensions should a business default.

Except Congress left out public employees entirely — with a yawning loophole that granted an exemption to public pensions. ERISA expressly exempts public pensions operated by state and local governments — the plans that provide for the country’s teachers,

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