Studie: Viele Steuervergünstigungen verfehlen ihr Ziel und kosten Milliarden

studie:-viele-steuervergunstigungen-verfehlen-ihr-ziel-und-kosten-milliarden

05-11-19 01:23:00,

Lesezeit: 1 min

05.11.2019 12:28

Die Ergebnisse einer Studie zu Steuervergünstigungen, die ein Forscherteam jetzt vorgelegt hat, sind erschütternd: Viele Projekte erreichen ihr Ziel nicht und sind zudem noch teuer.

Studie: Viele Steuervergünstigungen verfehlen ihr Ziel und kosten Milliarden

Forscher gehen mit Steuervergünstigungen hart ins Gericht (Foto: dpa).

Foto: Monika Skolimowska

Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar


Lesen Sie die DWN online schon ab 11,99 monatlich

Jederzeit kündbar

Unbegrenzter Zugriff auf sämtliche Online Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten

Inklusive unserem täglichen Newsletter für Abonnenten, dem DWN Telegramm

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Eine Publikation der schwedischen Verlagsgruppe Bonnier

Bonnier

Schnelle und sichere Bezahlung

Innovation des Jahres 2018

Bonnier Award

 » Lees verder

Der Spiegel über Studie zu Migranten aus Afrika: “Afrikas Beste kommen” – Was der Spiegel verschweigt | Anti-Spiegel

der-spiegel-uber-studie-zu-migranten-aus-afrika:-“afrikas-beste-kommen”-–-was-der-spiegel-verschweigt-|-anti-spiegel

21-10-19 12:12:00,

Wenn der Spiegel über Studien berichtet, dann ist Vorsicht geboten, wie ich schon mehrmals ausgeführt habe. So auch heute, wenn der Spiegel über eine UNO-Studie über afrikanische Migranten berichtet.

Wenn im Spiegel über Studien berichtet wird, habe ich immer viel Arbeit, aber es lohnt sich, denn der Spiegel berichtet dabei regelmäßig unwahr. Entweder sind die Studien unbrauchbar, weil sie von Lobbyisten in Auftrag gegeben wurden und keinerlei objektiven Kriterien genügen, sondern ein vorher festgelegtes Ergebnis untermauern sollen oder der Spiegel zitiert aus den Studien nur das, was ihm in sein politisches Konzept passt.

So war es im Falle einer Bertelsmann-Studie über Zuwanderung, die keinerlei wissenschaftlichen Maßstäben genügte, aber schon kurz danach als Grund für das Fachkräftezuwanderungsgesetz herangezogen wurde.

Auch über eine Studie über die Situation der Frauen weltweit hat der Spiegel berichtet, dabei hatte die Studie keinerlei Aussagekraft darüber, denn in ihren Fragestellungen wurde gar nicht nach der Situation von Männern und Frauen getrennt gefragt. Auftraggeber war eine Frauenrechtsorganisation und das Ergebnis fiel entsprechend aus: Ohne jede objektive Grundlage kam die Studie zu dem gewünschten Ergebnis und sicherlich hat die Organisation, die hinter der Studie steht, danach eine Menge Spendengelder eingesammelt.

Gleiches konnte man bei einer Studie über die Klimaschädlichkeit von Erdgas beobachten, über die der Spiegel berichtet hat. Die Studie war von einer Lobbyorganisation in Auftrag gegeben worden, die von Firmen der regenerativen Energien bezahlt wird. Und die Studie war eine Frechheit für jeden, der sie gelesen hat: Auf nur fünf Seiten und mit vier Quellen kam die Studie zu dem von den Lobbyisten gewünschten Ergebnis. Das ist nicht nur unwissenschaftlich, das ist auch noch unseriös, aber der Spiegel hat trotzdem über die „Studie“ und ihrer „wichtigen Ergebnisse“ berichtet.

Die Liste der Beispiele ist also lang und bestätigt, dass der Spiegel gerne als Lobbyisten-Unterstützer auftritt, wenn er über Studien berichtet.

Heute also ging es im Spiegel um eine Studie der UNO über Migranten aus Afrika. Da der Spiegel uns ja immer erklären will, wie gut Migration aus Afrika für Deutschland ist und dass die Migranten gebildete Menschen mit guten Chancen auf Integration sind, gab die Überschrift schon die gewünschte Richtung vor: „Migration nach Europa – Afrikas Beste kommen

Für die Studie wurden nur Migranten befragt,

 » Lees verder

Studie: Alkohol im Straßenverkehr 10 mal tödlicher als Cannabis!

studie:-alkohol-im-strasenverkehr-10-mal-todlicher-als-cannabis!

04-05-19 10:08:00,

Eine Prüfung von über 3.600 Fällen kommt zu dem Schluss, dass Alkohol zehnmal tödlicher auf der Straße ist als Cannabis – eine Tatsache, die gerade erst durch die Legalisierung bestätigt wird.

Gegner der Legalisierung haben lange argumentiert, dass legales Cannabis eine erhebliche Gefahr auf den Straßen darstellen würde, aber wie sich einmal mehr bestätigen lässt, ist es in der Tat viel “sicherer” als Alkohol, eine Droge, die allein auf Amerikas Straßen Hunderttausende von Menschen getötet hat. Die Studie wurde in Frankreich durchgeführt und konzentrierte sich auf Daten aus allen tödlichen Unfällen in Frankreich im Jahr 2011.

Sie bewertet das erhöhte Risiko, unter dem Einfluss verschiedener Substanzen zu fahren, und stellte fest, dass “Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol 17,8-mal häufiger verantwortlich für einen tödlichen Unfall sind”, im Vergleich zu völlig nüchternen Fahrern. Fahrer, die unter dem Einfluss von Cannabis stehen, sind dagegen 1,65-mal häufiger für einen tödlichen Unfall verantwortlich.

Die Ergebnisse dieser Studie sind sehr relevant für die Debatte über die Legalisierung von Cannabis und bestätigen weiterhin die Argumente, die von Befürwortern der Legalisierung angebracht werden.

“Diese Ergebnisse stimmen mit den neuesten Studien zu Alkohol und Cannabis und dem Risiko für das Autofahren überein. Anfang dieses Jahres untersuchte David Bienenstock die Schätzungen über Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und stellte fest, dass THC-positive Fahrer ein um 5% höheres Unfallrisiko haben als Fahrer ohne Drogen oder Alkohol im Körper. Diese Zahl stammt aus der bisher größten nationalen Fall-Kontroll-Studie in den USA, die von der dortigen Bundesbehörde für Verkehrssicherheit veröffentlicht wurde. Die gleiche Studie ergab, dass Fahrer mit einem Blutalkoholspiegel von 0,8 Promille, die gesetzliche Grenze in den meisten US-Staaten, um 293% wahrscheinlicher in einen Unfall verwickelt waren. Fahrer, die mit SMS-Textnachrichten beschäftigt waren, trugen eine um 310% höhere Unfallwahrscheinlichkeit.”

Im Jahr 2015, zeigte eine damals erste Studie ihrer Art, dass Cannabis geringe bis gar keine signifikanten Auswirkungen auf das Fahren hatte, und schloss die folgenden vier wichtigen Erkenntnisse ein:

Fahrer unter dem Einfluss von nur Cannabis zeigten im Vergleich zu Fahrern, die unter dem Einfluss von Alkohol oder beiden Substanzen standen, eine geringe Einschränkung ihrer Fahrtüchtigkeit.

Fahrer mit Blutkonzentrationen von 13,1 μg/l THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol, das den Wirkstoff in Cannabis darstellt) zeigten eine ähnliche Beeinträchtigung wie Fahrer mit einer 0,8 Promill-Atemalkoholkonzentration,

 » Lees verder

Studie vertuscht? Ernährungsministerin Klöckners Geschenk an Lebensmittelindustrie

studie-vertuscht?-ernahrungsministerin-klockners-geschenk-an-lebensmittelindustrie

30-04-19 12:26:00,

Wie können Verbraucher besser erkennen, welche Lebensmittel ungesund sind? Ernährungsministerin Julia Klöckner will dazu im Sommer eine Nährwert-Kennzeichnung vorstellen. Aus internen Emails geht jetzt hervor, dass die CDU-Politikerin anscheinend eine wichtige Studie zu dem Thema vertuschen wollte – zu Gunsten der Lebensmittelindustrie.

Es könnte so einfach sein: Eine Kennzeichnung von Lebensmitteln mit einer kleinen Ampel könnte je nach Farbe anzeigen, wie gesund oder ungesund ein Produkt ist. Dagegen läuft die Lebensmittelindustrie allerdings Sturm: Ferrero, Coca Cola und viele weitere Konzerne müssten auf ihren Waren eine rote und damit äußerst ungesunde Kennzeichnung fürchten. Ernährungsministerin Julia Klöckner scheint sich in dieser Frage nicht für Verbraucher, sondern für die Lebensmittel-Lobby einzusetzen.

Lebensmittel (Symbolbild)

Kurz nachgeschaut…

Die Debatte dreht sich um den so genannten „Nutri-Score“, eine kleine Tabelle, die Lebensmittel in fünf Kategorien einteilt. Dabei geht die Skala von A – Dunkelgrün für besonders gesunde Produkte bis hin zu E – Rot für sehr ungesunde Waren. Über die Frage, wie der Gehalt an Fett, Salz, oder Zucker bei Lebensmitteln gekennzeichnet werden soll, wird seit mehr als zehn Jahren gestritten.

Unter Verschluss…

Aus einer internen Email aus dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geht nun hervor, dass Ministerin Klöckner über den Nutzen des „Nutri-Scores“ eine Studie anfertigen ließ, doch das Ergebnis gefiel der CDU-Politikerin anscheinend nicht. Wie die Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ berichtet, habe das Studienergebnis des Max-Rubner-Instituts der Kennzeichnungs-Tabelle ein positives Zeugnis ausgestellt – bereits vor einem halben Jahr. Klöckner habe die Erkenntnisse laut „Foodwatch“ jedoch vertuscht. In einem internen Vermerk heiße es, die Ministerin habe „ausdrücklich darum gebeten” im Zusammenhang mit der Studie „größte Vertraulichkeit sicherzustellen”.

​Es wäre nicht das erste Mal, dass die Ministerin vor der Lebensmittelindustrie einnkickt. Als es um eine festgeschriebene Zuckerreduktion für besonders ungesunde Lebensmittel ging, setze Klöckner auf eine „freiwillige Selbstverpflichtung“ der Branche, das Ergebnis war dementsprechend überschaubar. Als es um das Thema Lebensmittelverschwendung ging, wollte die Ministerin der Industrie ebenfalls keine Vorgaben machen, sie kündigte Gespräch und einen „runden Tisch“ an. Auch hier: Das Ergebnis überschaubar. Im Sommer will Klöckner nun final eine für Deutschland mögliche Nährwertkennzeichnung vorstellen. Eine Kennzeichnungspflicht ist aber auch hier kaum zu erwarten, auf freiwilliger Basis wird das System aber wohl ebenfalls nur einen überschaubaren Nutzen haben.

Andere Sputnik-Artikel: Deutschland sagt Zucker, Salz und Fett den Kampf an

 » Lees verder

Nieuwe studie: glyfosaat verhoogt kankerrisico met 41%..!

nieuwe-studie-glyfosaat-verhoogt-kankerrisico-met-41.

21-03-19 11:56:00,

 

Een voorbeeld van hoe megalomane bedrijven overheden manipuleren. Volgens dit krantenartikel zou alleen al Big Pharma, een lobbybudget van maar liefst € 90 miljoen hebben om, net als in de VS, de politiek fundamenteel te beïnvloeden..!

Wat er mis is met ons huidige politiek-maatschappelijke systeem..? Nou, heb je even een paar uur..? In het kort komt het hier op neer. De grote megalomane bedrijven, in elke categorie werkzaam van de wereldeconomie, zijn de afgelopen decennia, met hun miljardenwinsten en wereldwijde aanwezigheid, veel en veel krachtiger geworden dan de politieke systemen in de landen waar zij opereren.

Deze politieke systemen zijn veelal ook nog eens op een democratisch prinicipe gegrondvest, waardoor beïnvloeding door factoren-van-buiten, een heel simpele methode is geworden, om jouw product en/of dienst dóór te drukken in de markten van die landen.

Kijken we naar alle klokkenluiders, die de afgelopen decennia hun verhaal hebben verteld, op het gebied van deze beïnvloeding van politiek-democratische systemen, dan zien we dat het hoog tijd wordt om te handelen. Waarbij wij van wanttoknow ook nog eens waarschuwen voor een GEZAMENLIJKE VERBOGEN AGENDA van deze grote bedrijven.

Wanneer zij die kijken en ZIEN en luisteren en HOREN hun werk doen, zal deze verborgen agenda zichtbaar worden. De onvrede van veel burgers, die dit verrotte systeem in de realiteit van alledag zien functioneren, toont aan, dat er wel degelijk steeds grotere groepen mensen zijn, die weten wat er speelt.

Waarom is onze politiek dan niet op de hoogte van deze mega-manipulaties…? Beseffen zij dan niet, dan het verdelen van de poet en het grijpen van de macht, voor deze bedrijven GEZAMENLIJK een doel op zich is. En natuurlijk doen ze dat in het donker van de wandelgangen, want ze weten ‘duivelsgoed’, dat wat ze doen, de volledige democratie van een land, de gezondheid van haar bevolking en de financiële middelen van land en burgers volledig UITPUT..! Het is dus tij dom wakker te worden en in ACTIE te komen.

Kijk naar het onderstaande bericht. Al bijna 10 jaar roepen wij met onze site, evenals bijna al onze collega’s van de alternatieve media, dat dátgene wat Monsanto doet, regelrechte oplichting, manipulatie en bedrog is.. Zij weten, jazeker duivelsgoed, wat ze aan het doen zijn.. Het gaat niet meer om het verdienen van geld en het verkrijgen van een ‘dominante positie op de wereldmarkt’… Voor de goede opletter is het duidelijk dat verborgen agenda’s worden uitgerold..

 » Lees verder

Studie: Großkonzerne zahlen nirgendwo die offiziellen Steuersätze

studie-groskonzerne-zahlen-nirgendwo-die-offiziellen-steuersatze

22-01-19 10:10:00,

Mit einer Registrierung können Sie diesen Artikel KOSTENLOS lesen.

Registrieren Sie sich hier

Sie sind bereits registriert? Hier Anmelden

 » Lees verder

Studie: Drohnen werden in der Bevölkerung negativ assoziiert

studie-drohnen-werden-in-der-bevolkerung-negativ-assoziiert

02-01-19 12:51:00,

Frauen stehen der zivilen Nutzung von Drohnen in Deutschland eher skeptisch gegenüber, während Männer dem Einsatz der Technologie vorwiegend zustimmen. Das geht aus einer Studie hervor, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Institut für angewandte Sozialforschung (infas) zur Akzeptanz unbemannter Luftfahrzeuge erstellt hat.


Wir haben unser 2018 Ziel erreicht. Danke!
Für mehr netzpolitik.org 2019 spenden!

netzpolitik.org – unabhängig & kritisch dank Euch.

Für die repräsentative Umfrage wurden Telefoninterviews mit 832 Personen zwischen 14 und 94 Jahren geführt. Auch das Alter ist demnach für die Unbekümmertheit gegenüber Drohnen maßgeblich: Nur 27% der jungen Befragten zeigten sich besorgt, bei SeniorInnen lag dieser Wert bei 65%.

Ältere Menschen zeigen sich gegenüber Drohnen eher besorgt. Alle Rechte vorbehalten DLR
Häufigste Assoziation „Ausspähen/ Spionage/ Überwachung“

Auch die weiteren Ergebnisse der Studie sind interessant. So sind Drohnen nahezu allen Befragten bekannt, zehn Prozent haben sogar schon einmal selbst eine geflogen. In der Umfrage wurde auch gefragt, für welche „weiteren technischen Möglichkeiten“ Drohnen eingesetzt werden könnten. Genannt wurden zuerst die Bereiche „Überwachung/ Spionage“ sowie „Militär/ Waffe/ Waffentransport“. Der Begriff „Drohne“ wird aber häufig negativ beschrieben. Zu den häufigsten Assoziationen gehören demnach „Ausspähen/ Spionage/ Überwachung“ (30%), gefolgt von „Filmaufnahmen/ Luftaufnahmen/ Vermessung/ Aufklärung“. 16% der Befragten assoziieren Drohnen mit „Militär/ Waffe“.

Laut der Studie ist die Akzeptanz einer Nutzung durch Polizei und Feuerwehr aber sehr hoch. Diese sollten demnach auch über Möglichkeiten verfügen, mithilfe entsprechender Verfahren eine kontrollierte Landung der Drohnen herbeizuführen. Auch die Überwachung des Verkehrs oder von Anlagen zur Energieversorgung mit zivilen Drohnen wird grundsätzlich positiv gesehen. Bezüglich der Behörden mit Sicherheitsaufgaben wurde jedoch nur nach Einsätzen im Rettungs- und Zivilschutz gefragt. Die Umfrage erkundigte sich nicht nach der Meinung zur Überwachung von Liegenschaften, Fußballspielen oder Demonstrationen, wie es von der Polizei in einigen Bundesländern betrieben wird.

Zustimmung für polizeiliche Nutzung für Rettungseinsätze. Aber nicht zur Überwachung? Alle Rechte vorbehalten DLR

Am Ende des Telefoninterviews wurden die Teilnehmenden gefragt, ob sich die Einstellung mit dem Verlauf des Telefonats geändert hat. Die Studienleiterin Maria Stolz vom DLR-Institut für Flugführung in Braunschweig erkennt eine „leichte Verschiebung ins Positive“. Daraus folgert das Institut, dass „die Beschäftigung mit dem Thema und die Informationsvermittlung bereits zustimmungsfördernd auf das Meinungsbild“ wirken.

 » Lees verder

Studie: Obdachlosigkeit in Großbritannien nimmt stark zu

studie-obdachlosigkeit-in-grosbritannien-nimmt-stark-zu

23-12-18 08:00:00,

Newsticker

23.12.2018 • 16:20 Uhr

Studie: Obdachlosigkeit in Großbritannien nimmt stark zu (Symbolbild)

Die Zahl der Obdachlosen hat in Großbritannien einen neuen Negativ-Rekord erreicht. Etwa 170.000 Familien und Einzelpersonen schlafen etwa in Zelten, Autos oder öffentlichen Verkehrseinrichtungen, wie aus einer am Sonntag von der Wohltätigkeitsorganisation “Crisis” veröffentlichten Studie hervorgeht. Nach jüngsten offiziellen Statistiken sind fast 600 Obdachlose im vergangenen Jahr in England und Wales gestorben.

Die meisten Obdachlosen schlagen sich der Studie zufolge mit Couchsurfing und Übernachtungen in Hostels durch. Doch etwa 12.300 schlafen auf der Straße, fast 12.000 in Fahrzeugen und Zelten sowie etwa 21.000 Menschen in “unzumutbaren vorübergehenden Unterkünften”. Diese Formen der Obdachlosigkeit hätten in fünf Jahren um 100 Prozent zugenommen, so die Studie.

“Crisis” rief kurz vor Weihnachten die Regierung dazu auf, das Problem endlich an der Wurzel zu packen. Die Betroffenen müssten stärker sozial unterstützt werden, um aus der Obdachlosigkeit geholt zu werden. (dpa)

Mehr zum Thema –  Mitgefühl – vor allem in der Kälte: Wie Moskauer sich für Obdachlose engagieren

 » Lees verder

Studie: Reiche sind oft nur mit dem zwei- oder dreifachen Vermögen zufrieden

studie-reiche-sind-oft-nur-mit-dem-zwei-oder-dreifachen-vermogen-zufrieden

14-12-18 08:49:00,

Friedrich Merz ist Einkommensmillionär, gehört damit zu den obersten 0,04% der Steuerpflichtigen, die sich offenbar gar nicht so reich sehen und gerne immer noch mehr hätten

Schon wieder musste Friedrich Merz eine Niederlage einstecken. Und schon wieder gegen eine Frau. Ganz knapp verlor er gegen Annegret Kramp-Karrenbauer beim Rennen um den Parteivorsitz. Das könnte auch damit zu tun haben, dass der neoliberale Mann aus der Finanzwirtschaft doch nicht genügend Delegierte vollends überzeugte, die sich schwertun, wenn einem Reichen, der sein Geld bei der Vermögensverwaltung BlackRock macht, bei der Rente nur wieder einfällt, diese durch Wertpapiere zu ergänzen.

Als Friedrich Merz seine Kandidatur für die Wahl zum Parteivorsitzenden bekannt gemacht hatte, antwortete er Mitte November auf die Frage eines Lesers bei einem “Bild”-Talk, ob er Millionär sei, ausweichend, er lebe “in geordneten persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen”. Auf Nachfrage, räumte er ein, er wisse schon, ob er Millionär ist, um schließlich zu sagen: “Ich liege jedenfalls nicht darunter.” Er betonte, er sehe sich als “Teil der gehobenen Mittelschicht”, aber nicht der “kleinen, sehr vermögenden, sehr wohlhabenden Oberschicht”.

Das war natürlich peinlich, Merz wollte sich unbedingt als Mann der Mitte darstellen und fürchtete, wenn er sich als Millionär, gar vielleicht als mehrfacher, bezeichnet, um seine Chancen beim Neueinstig in die politische Karriere. Oberschicht, nein um Gottes willen. In einem Land, in dem die Armutsgefährdungsquote bei 16,1 Prozent liegt, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beziehen (= ein ÄquivalenzEinkommen von 21.920 Euro pro Jahr), muss man da schon aufpassen. Nach dem Statistikamt sind 19,0 % von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das sind die da unten, die nach Merz wohl nicht “in geordneten persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen” leben.

Nach dem Reichtumsbericht der Bundesregierung gehörten 2012, neuere Zahlen gibt es offenbar nicht, 2,4 Prozent der Bevölkerung zu den Top-Nettovermögenden, die ein Nettovermögen über 500.000 Euro haben. Der Durchschnitt liegt bei rund 123.000 Euro je Haushalt, wobei die untere Hälfte der Haushalte gerade einmal über 1 Prozent des gesamten Nettovermögens verfügt. Aber wir wissen ja nicht, ob Merz ein Vermögen von einer Million hat oder ein Einkommensmillionär ist. Zuletzt erklärte er, dass er “rund eine Million Euro brutto” verdiene. Als einkommensreich gilt, wer 200 (7,5%) oder 300 Prozent (1,9%) über dem Nettoäquivalenzeinkommen der Gesamtbevölkerung erzielt.

 » Lees verder

Studie: Industrie dominiert mediale Berichterstattung über Künstliche Intelligenz

studie-industrie-dominiert-mediale-berichterstattung-uber-kunstliche-intelligenz

13-12-18 10:19:00,

Die Interessen großer Konzerne stehen bei Medienberichten über Künstliche Intelligenz (KI) in Großbritannien klar im Vordergrund. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Reuters-Instituts für Journalismusforschung der Universität Oxford. Die bei weitem häufigste Quelle für Artikel zum Thema KI seien Pressemeldungen von Unternehmen, schreibt Co-Autor Scott Brennen. KI werde häufig als relevante und passende Lösung für eine ganze Reihe von Problemen beschrieben.


netzpolitik.org – unabhängig & kritisch dank Euch.

Die Studie analysierte 760 in diesem Jahr erschienene Artikel in britischen Medien. Sie kommt zu dem Schluss:

  1. Nahezu 60 Prozent der Artikel konzentrieren sich auf neue Produkte, Ankündigungen oder Initiativen von Unternehmen. Bezüge zu KI finden sich in Berichten über Smartphones und Laufschuhe, Sexroboter und die Konservierung von Gehirnen.
  2. Medien berichten regelmäßig über PR-Event von Unternehmen, neue Startups, Übernahmen, Investitonen und Konferenzen
  3. Ein Drittel der Artikel beruhen auf Industrie-Quellen – hauptsächlich Firmenchefs und führende Manager. Sie kommen sechs Mal so oft vor wie Regierungsquellen und doppelt so oft wie Quellen aus der Wissenschaft.
  4. Zwölf Prozent der Artikel nennen namentlich Tesla-Chef Elon Musk.
  5. KI-Produkte werden oft als Lösung für eine ganze Reihe von Problemen beschrieben, von Krebs bis zu erneuerbarer Energie und der Auslieferung von Kaffee. Journalisten und Kommentatoren hinterfragen selten, ob KI-basierte Technologie die beste Lösung für solche Fragen ist oder erwähnen kritische Debatten über die möglichen Auswirkungen von KI.
  6. Mediale Berichterstattung über KI ist politisiert: Rechtsgerichtete Medien beleuchten wirtschaftliche und geopolitische Fragen; linke Medien schreiben über ethische Fragen wie Diskriminierung, algorithmische Verzerrung und Privatsphäre.

 » Lees verder

Studie: 64 praktische Vorschläge für eine bessere Kontrolle der Massenüberwachung

studie-64-praktische-vorschlage-fur-eine-bessere-kontrolle-der-massenuberwachung

16-11-18 08:44:00,

Thorsten Wetzling und Kilian Vieth arbeiten bei der Stiftung Neue Verantwortung. Ihre Studie „Upping the Ante on Bulk Surveillance“ erschien bei der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schriftenreihe Demokratie.


netzpolitik.org – unabhängig & kritisch dank Euch.

Die verdachtsunabhängige Kommunikationsüberwachung durch Geheimdienste wird so schnell nicht verschwinden. Das zeigen zwei Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte aus diesem Sommer. Die Richter erklärten die schwedische Gesetzesgrundlage für Massenüberwachung für menschenrechtskonform und kritisierten ein britisches Überwachungs-Gesetz nur im Detail, aber nicht im Ganzen. Es wird weitere Klagen und Urteile geben, aber grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass Staaten weiter einen großen rechtlichen Spielraum haben, um Massenüberwachung zu betreiben.

Demokratische Kontrolle

Wenn also auf dem Rechtsweg vermutlich keine grundsätzliche Kehrtwende zu erwarten ist, dann ist es umso wichtiger, die massenhafte Überwachung unserer Kommunikation wirksamer demokratisch zu kontrollieren. Nur so kann Geheimdienstarbeit legitim sein. Auch das Straßburger Gericht hat in seiner Entscheidung strengere Garantien gegen Missbrauch für die Verarbeitung und Analyse von Daten eingefordert.

Doch wie hat die effektive Kontrolle von Überwachungsmaßnahmen eigentlich in der Praxis auszusehen? Um das herauszufinden, lohnt der Blick über den eigenen Tellerrand. In den letzten Jahren haben viele Staaten Veränderungen am Recht der Geheimdienste und der Kontrolle umgesetzt. Für die Heinrich-Böll-Stiftung haben wir in einer Studie insgesamt 64 internationalen Beispiele aufgezeigt, wie die umstrittene Praxis der Massenüberwachung rechtsstaatlich begrenzt und kontrolliert werden kann. Viele dieser Maßnahmen würden auch in Deutschland den Schutz der Grundrechte und die Transparenz voranbringen.

Alle Menschen sind Ausländer

Beispielhaft lassen sich folgende Aspekte aus der Studie hervorheben: Die Bundesrepublik gesteht Menschen im Ausland nur einen abgeschwächten Schutz des Fernmeldegeheimnisses zu. Das bedroht Menschenrechte wie die Pressefreiheit, aber auch etwa das Demonstrationsrecht. Aktuell sind mehrere Beschwerden am Bundesverfassungsgericht anhängig, die klären sollen, ob das überhaupt erlaubt ist.

Die Niederlande haben währenddessen die nicht mehr zeitgemäße Unterscheidung zwischen „inländischen“ und „ausländischen“ Daten gänzlich abgeschafft. Ein wichtiger und richtiger Schritt, denn in einer globalisierten Welt sind wir alle Ausländer, fast überall. Warum sollte also das Abfangen von E-Mails schwächer kontrolliert werden, nur weil sie über Server im Ausland geleitet werden?

 » Lees verder

Studie bewijst: Guardian, BBC vooringenomen tegen Corbyn | Uitpers

Studie bewijst: Guardian, BBC vooringenomen tegen Corbyn | Uitpers

02-10-18 09:43:00,

Cover van het onderzoeksrapport (MRC)

Een studie van de Britse berichtgeving over Labour en anti-semitisme stelt “systematisch falen” vast. Onjuiste berichtgeving werd het meest begaan door de Guardian, openbare omroep BBC en de tabloid Sun. Britse academici gesteund door Noam Chomsky en Yanis Varoufakis eisen aandacht voor deze vaststellingen.

Cover van het onderzoeksrapport (MRC)

De Media Reform Coalition (MRC) is een initiatief van academici aan de University of London sinds september 2011. Ze werd opgericht naar aanleiding van een mediaschandaal. Kranten van de Murdochgroep hadden de gsm van een vermist meisje gehackt en er zelf boodschappen op geplaatst in de hoop zo een of andere sensationele scoop te produceren. Het meisje bleek echter reeds verkracht en vermoord, zodat de politie bleef denken dat ze nog in leven was. Murdoch zag zich verplicht zijn krant News of the World volledig op te doeken. Een parlementaire onderzoekscommissie zou strenge wetten formuleren maar bleef tandeloos. Dit zette een aantal academici aan om MRC op te richten. MRC brengt sindsdien onderzoekers en organisaties samen voor media-analyse.

Zomer 2018

Het MRC- onderzoek spitste zich toe op de zomerperiode van 2018, toen de hetze rond anti-semitisme in Labour zijn hoogtepunt bereikte. Wat zij vaststelden was een patroon van onjuistheden, verdraaiingen, selectief bronnengebruik, weglaten van essentiële context, verhinderen van recht op antwoord, verkeerde quoteringen of gedeeltelijke quoteringen zonder context, een overweldigend onevenwicht in de keuze van bronmateriaal, valse beweringen door journalisten of door bronnen die door journalisten niet werden uitgezocht, gedubbelcheckt of kritisch bevraagd. Er was volgens het onderzoeksteam sprake van “systematisch falen van de berichtgeving”.

Het onderzoeksteam ontkent niet dat er incidenten zijn geweest met leden van Labour die anti-semitische uitspraken deden, waaronder enkelen met functies in het partij-apparaat. Bovendien stelt het team dat het in een competitieve mediamarkt normaal is dat journalisten af en toe fouten kunnen maken. Zij stelden echter vast dat in dit specifieke geval de tekortkomingen in de berichtgeving over Jeremy Corbyn, Labour en anti-semitisme te talrijk zijn om van toevallige of begrijpelijke fouten te spreken. Het aantal vastgestelde feiten is daarvoor te groot.

In 250 berichten en artikels van mainstream tv-nieuws en op online-platformen van kranten stelden zij 95 duidelijke voorbeelden vast van misleidende of onjuiste berichtgeving. Twee derde van alle nieuwssegmenten op tv bevatten minstens één fout in de berichtgeving of een belangrijke verdraaiing.

 » Lees verder

Studie: Steuersümpfe verstärken Umweltzerstörung – Kontrast.at

Studie: Steuersümpfe verstärken Umweltzerstörung – Kontrast.at

19-09-18 10:16:00,

Konzerne verschieben jährlich Milliarden-Gewinne in Niedrigsteuer-Länder – das haben die Panama- und Paradise-Papers gezeigt. Ein Forscherteam hat jetzt erstmals untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen Niedrigsteuerländern und Umweltzerstörung gibt. Das Ergebnis: Steuersümpfe sind im illegalen Fischfang und in der Regenwald-Abholzung im Amazonas involviert.

Den Staatshaushalten entgehen jährlich Milliarden Einnahmen, wenn sich Konzerne vor ihrer Steuerpflicht drücken und ihre Gewinne in Steuersümpfe auslagern. Allein aus Österreich haben Unternehmen 2015 rund 3,6 Mrd. Euro Gewinne unversteuert ins Ausland transferiert. Österreich verliert durch diese Praktik jährlich eine Milliarde Euro an Steuereinnahmen. Weltweit gesehen verschieben transnationale Konzerne rund 40 Prozent ihrer Gewinne in Niedrigsteuerländer und Steueroasen. Den EU-Ländern entgehen in Summe 20 Prozent der Steuern, die ihnen zustehen würden. Dieses Geld fehlt in der Gesundheit, der Bildung und der Infrastruktur. Kurzum: Konzerne drücken sich vor der Pflicht, ihren Beitrag für die Allgemeinheit und zum Erhalt des Wohlfahrtsstaats zu leisten. Steuersümpfe, die diese Tricks ermöglichen, schaden den Menschen in allen anderen Ländern.

Doch damit nicht genug: Eine Studie des Resilience Centers in Stockholm hat ergeben, dass Steuersümpfe auch mit der Umweltzerstörung verbunden sind. Zum ersten Mal überhaupt haben WissenschaftlerInnen analysiert, welche Folgen Finanzgeheimnisse und Geldflüsse auf die Umwelt haben. Untersucht haben sie die Abholzung des Regenwalds in Brasilien und den weltweiten Fischfang. Das Ergebnis: Über Niedrigsteuer-Länder wird umwelt- und klimaschädliches Handeln kaschiert.

Illegaler Fischfang unter Flagge von Steuersümpfen

Mehr als 30 Prozent der großen kommerziellen Fischgründe gelten derzeit als überfischt. Schätzungen zufolge werden weltweit zwischen 11 und 26 Millionen Tonnen Fisch auf illegale Weise gefangen. Diese Praxis wird von den Vereinten Nationen als „eine der größten Bedrohungen für Fischbestände und Meeres-Ökosysteme“ identifiziert. Überfischung bedroht die biologische Vielfalt und gefährdet die Ernährungs- und Einkommensgrundlage von Fischern in vielen Ländern.

Die Studie des Resilience Centers zeigt jetzt, dass Steuersümpfe eine Rolle bei illigaler Fischerei spielen: In Steuersumpf-Ländern werden Schiffe, die internationale Gesetze brechen, nicht gemeldet – illegale Praktiken im Fischfang bleiben ohne Sanktionen. Außerdem helfen ihre steuerlichen Schlupflöcher dabei, Einnahmen aus dem illegalen Fischverkauf nicht anzugeben oder über Tochterfirmen zu verschleiern. Viele Reeder melden ihre Schiffe daher in diesen Ländern an.

Der Wettbewerbsvorteil für Reeder bedeutet eine Gefahr für den Fischbestand

Insgesamt segeln etwa 70 Prozent jener Schiffe, die an unregulierter bis illegaler Fischerei beteiligt sind,

 » Lees verder

Studie: Firmen tracken Nutzer*innen trotz Adblockern

Studie: Firmen tracken Nutzer*innen trotz Adblockern

16-08-18 07:58:00,

Über die letzten zwei Jahrzehnte ist rund ums Online-Marketing eine hochentwickelte Industrie entstanden, die große Gewinne aus der Extraktion und Analyse von User-Daten schöpft. Doch wo diese Datenströme fließen und wer sich Daten abzwackt, ist für Außenstehende völlig intransparent. Zwei Forscher an der Northeastern University in Boston haben nun versucht, das komplexe Firmengeflecht der Online-Werbung nachvollziehbar zu machen. Ihre Studie [pdf] liefert spannende Einsichten in den Aufbau und die internen Abläufe der Online-Werbeindustrie.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Besonders beunruhigend sind die Ergebnisse mehrerer Simulationen, mit denen die Wirksamkeit von fünf Adblocking-Strategien im Hinblick auf die Privatsphäre von Nutzer*innen getestet wurde. Die populäre Browser-Erweiterung Adblock Plus etwa verhindert in der Standardeinstellung die Verbreitung der Daten ihrer Nutzer*innen nicht, weil wesentliche Werbebörsen aufgrund der Sonderregeln für akzeptable Werbung nicht blockiert werden: „Adblock Plus hat überhaupt keinen Effekt, es ist kein Stück besser als gar nicht zu blocken“, so Muhammad Ahmad Bashir, Co-Autor der Studie, kürzlich in einem Vortrag. Die besten Ergebnisse wurden mit Disconnect erzielt, das die Privatsphäre deutlich erhöht. Trotzdem: Auch die stärksten Blocking-Strategien verhindern der Studie zufolge nicht, dass Personen in 40-80 Prozent der Fälle zumindest von den einflussreichsten Unternehmen beobachtet werden, wenn sie eine Webseite besuchen.

Datenschleuder Echtzeit-Auktion

Die beiden Forscher aus Boston führen dies auf die Effekte von Echtzeit-Auktionen (engl. Real Time Bidding) an Werbebörsen (engl. Ad Exchange) zurück. Diese Werbebörsen funktionieren prinzipiell so: Eine Herausgeberin einer Webseite möchte mit Werbung Geld verdienen und wendet sich daher an eine Werbebörse (oder wird durch eine Demand-Side-Plattform an eine solche vermittelt). Sie implementiert einen JavaScript-Tracker der Werbebörse auf ihrer Webseite. Wird die Webseite von einer Person besucht, lädt sich die Werbebörse in Echtzeit die über ihren Tracker abgegriffenen User-Daten herunter. Diese können Informationen wie beispielsweise Alter, Geschlecht, besuchte Webseiten oder Interessen umfassen. An der Börse können Werbetreibende dann an einer Echtzeit-Auktion (engl. Real Time Bidding) um den Werbeplatz auf der Seite der Herausgeberin teilnehmen. Wer am meisten bietet, kann der Person mit dem gewünschten Profil eine Anzeige schalten.

Beispiel: Obwohl eine Person auf CNN nur von 4 Akteuren getrackt wird (graue Kanten),  » Lees verder

Erschreckende Studie: Über 40 Millionen Menschen weltweit in Sklaverei

Erschreckende Studie: Über 40 Millionen Menschen weltweit in Sklaverei

23-07-18 07:02:00,

Panorama

22:18 22.07.2018(aktualisiert 22:37 22.07.2018) Zum Kurzlink

Die internationale Menschenrechtsorganisation Walk Free hat aktualisierte Angaben über die Zahl der Menschen, die in verschiedenen Formen der modernen Sklaverei leben, in ihrer Studie veröffentlicht.

Laut der Studie, in der die Daten aus 167 Ländern der Welt erfasst sind, waren im Jahr 2017 40,3 Millionen Menschen Opfer von heutigen Formen der Sklaverei. 

©
AP Photo / Darko Vojinovic

Nach Einschätzungen der Organisation ist die Sklaverei am stärksten in 

Nordkorea

verbreitet, wo 2,64 Millionen Menschen (die gesamte Bevölkerung des Landes beträgt 25 Millionen – Anm. d. Red.) vom Staat gezwungen sind, Sklavenarbeit zu leisten. 

Die ersten zehn Plätze sollen neben Nordkorea auch Eritrea, Burundi, die Zentralafrikanische Republik, Afghanistan, Mauretanien, der Südsudan, Pakistan, Kambodscha und der Iran belegen.   

In diesem Ranking liegt Russland auf Platz 64, Deutschland nahm Platz 134 ein. Der Walk Free zufolge sind in Russland etwa 794.000 Menschen von moderner Sklaverei betroffen, während sich in Deutschland die Zahl der Opfer auf 167.000 beläuft.

 » Lees verder

Studie zu Armut: „Wie groß die Unterschiede ausfallen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“ – www.NachDenkSeiten.de

Studie zu Armut: „Wie groß die Unterschiede ausfallen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“ – www.NachDenkSeiten.de

07-07-18 06:20:00,

6. Juli 2018 um 9:13 Uhr | Verantwortlich:

Studie zu Armut: „Wie groß die Unterschiede ausfallen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Interviews, Ungleichheit, Armut, Reichtum

Ein Verdiener reicht heute in vielen Fällen kaum noch aus, um die Familie vor Armut zu bewahren. Ist die Mutter in einer Paarfamilie länger nicht erwerbstätig, leben 32 Prozent der Kinder dauerhaft oder wiederkehrend in Armut. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor. Noch gravierender ist die Situation, wenn die Mutter alleinerziehend und arbeitslos ist: Dann liegt der Anteil bei 96 Prozent. Im NachDenkSeiten-Interview gehen die beiden Sozialwissenschaftler Claudia Wenzig und Torsten Lietzmann näher auf ihre Studie ein und betonen, dass der Kampf gegen Armut ein zentrales Thema ist und bleibt. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Sie haben sich gerade in einer Studie mit „Armutslagen“ in Deutschland auseinandergesetzt. Sind Familien besonders von Armut bedroht, wenn nur ein Elternteil arbeitet?

Torsten Lietzmann: Aus vielen Untersuchungen weiß man, dass die Erwerbssituation in einem Haushalt ein wichtiger Einflussfaktor für die Armutsgefährdung ist. Wir haben uns dies in unseren Analysen daher genauer angesehen und haben in einem Fünf-Jahres-Zeitraum sowohl die Einkommenslagen eines Haushaltes als auch die Erwerbsbeteiligung untersucht. Zusätzlich haben wir noch unterschieden zwischen Kindern in Paar-Familien und Kindern, die nur mit einem Elternteil zusammenleben. Auch in unserer Untersuchung zeigt sich der starke Zusammenhang zwischen der Erwerbssituation der Mutter und den Armutslagen von Kindern.

Zu welchen Ergebnissen sind Sie in Ihrer Studie gekommen?

Torsten Lietzmann: In Paarfamilien beispielsweise leben nahezu alle Kinder in einer abgesicherten Lage, wenn die Mutter dauerhaft Vollzeit oder Teilzeit oder geringfügig arbeitet. Wenn sie dauerhaft nicht erwerbstätig ist, ändert sich das Bild. 32 Prozent der Kinder sind dann in einer dauerhaften oder wiederkehrenden Armutslage.

Was haben Sie noch herausgefunden?

Claudia Wenzig: In Ein-Eltern-Familien hängt das Armutsrisiko von Kindern noch stärker an der Erwerbstätigkeit der Mütter. Nur wenn eine alleinerziehende Mutter über einen längeren Zeitraum in Vollzeit erwerbstätig ist,

 » Lees verder

Studie: Deutschlands Blogger. Die unterschätzten Journalisten

Studie: Deutschlands Blogger. Die unterschätzten Journalisten

30-06-18 08:10:00,

Prof. Dr. Olaf Hoffjann ist Professor für Medien und Marketing am Institut für öffentliche Kommunikation an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter. Die Studie „Deutschlands Blogger. Die unterschätzten Journalisten“ ist unter Mitarbeit von Oliver Haidukiewicz entstanden und wurde von der Otto-Brenner-Stiftung veröffentlicht. Dieser Beitrag erschien zunächst in journalist – das Medienmagazin, Ausgabe 05/2018.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Für viele Journalisten sind Blogs noch immer etwas Minderwertiges, kommunikativer Krimskrams. Selbst in der Kommunikationswissenschaft wird diese kritische Perspektive zum Teil geteilt, wenn – wie etwa von dem Münchner Medienforscher Christoph Neuberger – Blogger als „Amateurjournalisten“ bezeichnet werden und ein kategorialer Unterschied zwischen Journalisten einerseits und Bloggern andererseits gemacht wird.

Unsere Studie, die seit Anfang 2016 in Salzgitter an der Ostfalia-Hochschule mit Unterstützung der Otto-Brenner-Stiftung durchgeführt wurde, hat dagegen einen anderen Ansatz verfolgt. Sie nimmt eine funktionale Gemeinsamkeit zum Ausgangspunkt: Professioneller Journalismus und journalistische Blogs werden beide als journalistische Angebote verstanden. Die Studie geht damit von der Vermutung aus, dass Technik-, Mode-, oder Reiseblogs einem journalistischen Anspruch genügen, wenn sie publizistische Kriterien wie redaktionelle Autonomie, Aktualität oder Periodizität erfüllen. Damit ist auch abgesteckt, wofür sich die Studie nicht interessiert hat: weder für Influencer, die Plattformen wie Instagram oder YouTube nutzen, noch für nicht-journalistische Blogger oder Privatpersonen, die etwa über ihre Hochzeitsreise bloggen.

Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung, an der 936 professionelle Journalisten und 463 journalistische Blogger teilgenommen haben. Zusätzlich wurden Experteninterviews mit 20 Bloggern durchgeführt, ergänzt von einer Publikumsbefragung mit 156 Nutzern. Denn nicht nur die Einstellungen von Bloggern und Journalisten sollten miteinander verglichen werden, sondern auch ihre Ziele mit den Erwartungen der Nutzer.

Alle wollen informieren

Bloggern wird vielfach unterstellt, dass ihnen vor allem eine persönliche und unterhaltsame Ansprache sowie eine direkte Interaktion mit den Lesern wichtig sei. Blogger erscheinen also gegen Journalisten vom Schlage eines Bob Woodward eher als Leichtgewichte. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass es auch unterhaltungsorientierte Journalisten und ebenfalls kritische Blogger wie zum Beispiel netzpolitik.org-Gründer Markus Beckedahl gibt. Wie unterscheiden sich Blogger und Journalisten nun jenseits solcher Einzelfälle?

 » Lees verder

Studie: Die biometrische Datenbank SIBIOS und die Menschenrechte in Argentinien

Studie: Die biometrische Datenbank SIBIOS und die Menschenrechte in Argentinien

10-01-18 03:40:00,

Die argentinische Bürgerrechtsorganisation Asociación por los Derechos Civiles (ADC) hat eine Studie zu Biometrie und Menschenrechten veröffentlicht. Die Studie (PDF) analysiert das argentinische biometrische Identifikationssystem SIBIOS, gibt aber auch Hinweise auf generelle Probleme der Nutzung biometrischer Merkmale.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Biometrische Daten lassen sich in drei Klassen aufteilen: biologische Daten, morphologische Daten und verhaltensbasierte Daten. Zu den biologischen Daten gehören Gendaten und Blutdaten, zu den morphologischen Daten wie Fingerabdrücke, Gesichtsbiometrie, Iris, aber auch die Stimme. Zu den verhaltensbasierten Daten gehören die menschliche Gangart oder die Art zu schreiben oder zu tippen.

In den letzten Jahren ist die Nutzung biometrischer Daten stark angestiegen und hat in den Alltag Einzug gehalten, beispielsweise beim Entsperren von Smartphones durch den Fingerabdruck. Dabei sind biometrische Daten, im Gegensatz zu einem Passwort, nicht wirklich geheim. Im Gegensatz zu einem Passwort kann ein Mensch dazu gezwungen werden, seinen Fingerabdruck abzugeben oder sein Gesicht fotografieren zu lassen. Dies sei vor allem bei der Nutzung der Biometrie zu Sicherheitszwecken ein Unsicherheitsfaktor, heißt es in der Studie.

Fehlerquoten führen zur fälschlichen Kriminalisierung

Zudem hätten Systeme zur biometrischen Erkennung eine Fehlerquote, die einerseits die Merkmale nicht erkennt oder falsch zuordnet. Zudem könne ein Daten-Bias die Erkennung verzerren. Werde nun ein System, beispielsweise zur Gesichtserkennung, angewandt, würde ein falsche Erkennung schnell zur fälschlichen Kriminalisierung oder sozialen Exklusion von Personen führen. Ein weiteres Problem sei die zentrale Speicherung von biometrischen Daten, die schon allein aus Gesichtspunkten der IT-Sicherheit schwierig sei und Angriffe ermögliche.

Zu diesen Problemfeldern treten die unsichtbaren Gefahren der biometrischen Überwachung. Systeme, die einer Identifizierung dienen, üben einen dämpfenden Effekt (chilling effect) auf die Freiheit aus. Wer sich überall mit vollem Namen erfasst sieht, wird sich anders verhalten als jemand, der unbeobachtet handeln kann. Die Studie hebt die Wichtigkeit der Privatsphäre hervor:

Privatsphäre ist das Recht einer Person, selbst zu entscheiden, inwieweit sie bereit ist, ihre Gedanken, Gefühle und persönlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen. Dank der Privatsphäre können wir Räume schaffen, um alles, was uns zu Menschen macht, wie unsere familiären und romantischen Bindungen, Freundschaften, berufliche Beziehungen, unsere Vorlieben, Gedanken und all das, was unsere Persönlichkeit ausmacht,

 » Lees verder