Syrien: Ein ganzes Volk in Geiselhaft. – Spendensammlung für syrisches Krankenhaus war erfolgreich

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09-12-18 05:01:00,

Die NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser haben die Pfaffenhofener Initiative Freundschaft-mit-Valjevo und ihren Initiator Bernd Duschner dabei unterstützt, Spenden für das Italienische Krankenhaus in Damaskus zu sammeln. Bernd Duschner berichtet über das Ergebnis und in diesem Zusammenhang auch über die verzweifelte Lage in Syrien. Albrecht Müller.

Bernd Duschner in einer Mail vom 4.12.2018:

Die Spendenaktion für das Italienische Krankenhaus in Damaskus ist ein großer Erfolg. Mittlerweile konnten wir dem Krankenhaus bereits über 36.000 EUR für den Kauf dringend benötigter medizinischer Geräte, darunter EKG`s, Larygoskope, Spritzpumpen, Krankenhauskleidung und -wäsche zur Verfügung stellen. Gleichzeitig haben wir weitere 2.000 EUR dem dortigen Don Bosco Kindergarten für den Einkauf von Lehrmaterial und Spielsachen zukommen lassen. Als Folge der Sanktionen sind die syrischen Bank vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Die Vertreter des Krankenhauses mussten deshalb in den Libanon reisen, um dort die Gelder in Empfang nehmen und die benötigten medizinischen Geräte einzukaufen zu können.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, die diese humanitäre Hilfe ermöglicht haben und den „NachDenkSeiten“, die mitgeholfen haben, diese Aktion, die auch ein Zeichen der Solidarität mit der syrischen Bevölkerung ist, bekannt zu machen.

Trotz ihres großen Erfolges kann diese Spendensammlung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Die entscheidende Voraussetzung für für jede nachhaltige Verbesserung der syrischen Bevölkerung und den Wiederaufbau des Landes ist die Aufhebung der Sanktionen. Wir sind alle gefordert, uns dafür einzusetzen.
Wir bitten weiter um Spenden auf unser Konto bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort Krankenhaus Damaskus.

Für die Spendenbescheinigungen benötigen wir die genaue Adresse der Spender und bitten, sich direkt mit uns in Verbindung zu setzen:
[email protected]

Die Sanktionen – Eine Hauptursache der Not in Syrien

Mit ihren Wirtschafts- und Finanzsanktionen haben EU und Bundesregierung seit 2011 das gesamte syrische Volk in Geiselhaft genommen. Sie beharren darauf, jede Verbesserung der Lebensbedingungen der syrischen Bevölkerung und den Wiederaufbau des Landes solange zu blockieren, bis sich das Land unterwirft und eine Umgestaltung seiner Wirtschaft und eine Neuausrichtung seiner Politik entsprechend den Vorgaben von USA und Nato vornimmt. Diese Expressung auf Kosten von Millionen Menschen erfolgt gegenüber einem Land, dessen Infrastruktur nach 8 Jahre Krieg weitgehend zerstört ist und in dem, so die Weltbank,

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Hilferuf für Syrien

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07-12-18 09:17:00,

Christen fürchten Sturz von Assad. Sanktionen und Abwerbung von Fachkräften treffen das kriegszerstörte Land. Rüdiger Göbel gibt für die NachDenkSeiten einen Überblick und schildert ein Dilemma, das so gar nicht zur Syrien-Berichterstattung des medialen Mainstreams passt.

Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt mit einer Spendenkampagne den Wiederaufbau der syrischen Stadt Aleppo. Im laufenden Jahr werden über 120 Einzelmaßnahmen in Syrien mit einer Gesamtsumme von sieben Millionen Euro gefördert. Es sind Tropfen auf den heißen Stein in dem seit bald acht Jahren kriegsgeplagten und kriegszerstörten Land. Millionen Euro Spendengelder lindern die Not, notwendig sind Milliarden für den Wiederaufbau. Syrien braucht einen Marshall-Plan.

Aleppo, wo „Kirche in Not“ vornehmlich engagiert ist, gehört zu den vom bald acht Jahre dauernden Krieg am meisten betroffenen Städten des Landes. In den von islamistischen Kampfgruppen besetzten östlichen Bezirken tobten monatelang schwere Kämpfe. Ende 2016 befreite die syrische Armee mit Unterstützung der russischen Luftwaffe die okkupierten Stadtteile, die Waffen schweigen. Rund ein Drittel der Gebäude in der Stadt sind zerstört. Auch zahlreiche Kirchen sind von Treffern gezeichnet. Die Al-Qaida-nahen Kampfgruppen wollten mit ihnen die Symbole für die jahrhundertelange christliche Tradition in der Stadt auslöschen.

Das katholische Hilfswerk unterstützt unter anderem die Wiederherstellung von drei Kathedralen: der armenisch-katholischen, der maronitischen und der syrisch-katholischen. Das nicht aus missionarischem Eifer, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe. „Die Kirchen sind so etwas wie Leuchttürme im Meer. Sie vermitteln Sicherheit und Hoffnung. Das gesamte soziale Leben spielt sich in den Kirchengemeinden ab“, erklärt Projekt-Referent Andrzej Halemba. Von den wiederaufgebauten Kirchen gehe eine „wichtige Signalwirkung“ aus: „Die vertriebenen Christen können den ersten Schritt Richtung Rückkehr wagen.“

Dazu passend ist in der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 29. November ein Interview mit Michael Theuerl erschienen, das mit „In Damaskus erregt ein Kreuz keinen Anstoß“ überschrieben ist. Der Teltower Pfarrer berichtet von seinen bei einer Syrien-Reise gewonnenen Eindrücke, die so gar nicht zum medialen Mainstream der Konfliktbeschreibung passen. „Syrische Christen wünschen sich mehr Solidarität westlicher Staaten und Kirchenführer. Es genügt ihnen nicht, dass der Westen fordert: Assad muss weg! Sie glauben, Deutschland werbe durch seine Willkommenspolitik wichtige Bürger des Landes ab und beschleunige so auch das Sterben der orientalischen Kirchen. Außerdem fürchten sie, dass es nach einem Sturz Assads für sie gefährlicher werden könnte.“ Dieses „Dilemma“ sei in Deutschland kaum Thema,

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Versöhnungszentrum in Syrien: “Weißhelme” drehen Fake-Videos für eine C-Waffen-Provokation

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29-10-18 09:22:00,

Newsticker

29.10.2018 • 21:08 Uhr

Versöhnungszentrum in Syrien: “Weißhelme” drehen Fake-Videos für eine C-Waffen-Provokation (Symbolbild)

Nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in Syrien hat die umstrittene Organisation “Weißhelme” bereits begonnen, inszenierte Videos für eine Provokation mit Chemiewaffen zu drehen. Dabei würden Personen eingesetzt, die den Einheimischen unbekannt sind, berichtete der russische Generalleutnant Wladimir Sawtschenko am Montag.

Er ergänzte, dass die Terroristen das Gegenfeuer der syrischen Armee in der Nähe der Ortschaft Marea entlang der Kontaktlinie provozieren wollen, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti seine Worte. Weiter soll auf dem Gebiet, das von den Terroristen kontrolliert wird, ein Artilleriebeschuss unter Einsatz von Giftstoffen inszeniert werden, als ob er vonseiten der syrischen Armee durchgeführt worden wäre. Danach wolle man wiederum die Opfer des “Chemiewaffeneinsatzes” der Weltgemeinschaft vorführen. Außerdem sei es nicht ausgeschlossen, dass die Terroristen dabei auch versuchen werden, die Stadt Tel Rifat im nördlichen Gouvernement Aleppo zu erobern.

Mehr zum Thema – Russlands Verteidigungsminister zieht nach drei Jahren Einsatz in Syrien Bilanz

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Nach 5 Jahren: USA in Syrien wieder am Rande eines Krieges gegen Russland – www.NachDenkSeiten.de

Nach 5 Jahren: USA in Syrien wieder am Rande eines Krieges gegen Russland – www.NachDenkSeiten.de

17-09-18 07:23:00,

17. September 2018 um 8:55 Uhr | Verantwortlich:

Nach 5 Jahren: USA in Syrien wieder am Rande eines Krieges gegen Russland

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Militäreinsätze/Kriege, Strategien der Meinungsmache

Was Syrien betrifft, erlebt man zur Zeit ein Déjà-vu, die USA stehen vor einer Konfrontation mit Russland und Donald Trump vor seiner wichtigsten Entscheidung als Präsident, kommentiert Ray McGovern. Josefa Zimmermann hat den Text für die NachDenkSeiten ins Deutsche übertragen.

Am 11. September 2013 kam die New York Times dem Wunsch des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach, „direkt zum amerikanischen Volk und seinen politischen Führern zu sprechen” über „die jüngsten Ereignisse rund um Syrien”.

Putins Artikel in der Times erschien unter dem Titel: „A plea for Caution from Russia“ [Russland mahnt zur Vorsicht]. Darin warnte er, dass ein „Militärschlag der USA gegen Syrien unschuldige Opfer und eine Eskalation zur Folge haben wird und möglicherweise zu einer Ausdehnung des Konfliktes weit über die Grenzen Syriens hinaus führt … und eine neue Welle des Terrorismus entfesseln könnte. … Er könnte das gesamte internationale System von Recht und Ordnung aus dem Gleichgewicht bringen.”

Am 21. August, drei Wochen vor Putins Artikel, fand in Ghouta, einem Vorort von Damaskus, ein Angriff mit Chemiewaffen statt und der syrische Präsident Bashar al-Assad wurde sofort als der Schuldige identifiziert. Bald jedoch gab es umfangreiche Beweise für einen provozierten Vorfall, um eine direkte US-Militärbeteiligung gegen Assad zu erzwingen, damit die syrischen Regierungstruppen ihre Motivation behalten und die dschihadistischen Rebellen besiegen.

In einem Memorandum an Präsident Barack Obama am 6. September, fünf Tage vor Putins Artikel, hatte die Gruppe Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) den Präsidenten gewarnt, dass es sich bei dem Vorfall in Ghouta vermutlich um eine False Flag handelte.

Trotz seiner Sorge über einen möglichen Angriff der USA war Putins wichtigste Botschaft in diesem Presseartikel positiv und er sprach von wachsendem gegenseitigen Vertrauen:

„In den letzten Tagen hat sich erneut die Möglichkeit eröffnet, militärische Aktionen zu vermeiden. Die Vereinigten Staaten, Russland und alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft müssen die Bereitschaft der syrischen Regierung nutzen, ihr Chemiewaffenarsenal unter internationale Kontrolle zu stellen, um es später zu vernichten. Nach den Äußerungen von Präsident Obama zu urteilen,

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Syrien: Russisches Verteidigungsministerium warnt weiter vor inszeniertem Giftgasangriff

Syrien: Russisches Verteidigungsministerium warnt weiter vor inszeniertem Giftgasangriff

16-09-18 08:47:00,

Angeblich eine Aufnahme aus Idlib.

Der Westen will die Offensive auf Idlib abwenden und damit die zehntausenden dschihadistischen Kämpfer schützen

Mit großem Nachdruck und immer wieder wird vom russischen Verteidigungsministerium behauptet, dass in Idlib ein Giftgasanschlag vorbereitet wird, der dazu dienen soll, einen erneuten Angriff zu rechtfertigen. Die USA haben zusammen mit Frankreich und Großbritannien bereits mit Militärschlägen gedroht, wobei nur Syrien, Iran und Russland im Visier stehen. Offenbar wird ausgeschlossen, dass auch eine der zahlreichen islamistischen Gruppen, die sich in Idlib aufhalten, einen solchen Angriff fingieren könnte. Das passt nicht in die Eskalationslogik (Alle Seiten spielen mit dem Szenario eines Giftgasangriffs in Idlib).

Russland behauptet, das sei auch das letzte Mal in Duma der Fall gewesen, wo mit der Hilfe der Weißhelme ein gefakter Giftgasangriff inszeniert wurde. Das Trio USA, Frankreich und Großbritannien hat Beweise oder auch den Befund der OPCW gar nicht abgewartet, sondern gleich syrische Ziele beschossen, die angeblich mit dem syrischen Chemiewaffenprogramm zu tun haben. Die schnelle Reaktion, die auch eine Gefährdung der gerade in Damaskus eingetroffenen OPCW-Inspektoren einschloss, macht misstrauisch, dass es sich um ein abgekartetes Spiel zwischen bewaffneten, in der Regel dschihadistischen Gruppen in Syrien, die vom Westen, der Türkei oder von Golfländern unterstützt werden, und amerikanischen, britischen oder französischen Geheimdiensten handelte.

Abgesehen davon ist kaum nachzuvollziehen, warum syrische Truppen und letztlich auch Russland einen solchen angeblichen Chemiewaffeneinsatz wie in Duma, der militärisch völlig bedeutungslos war, im Wissen riskieren sollten, damit Angriffe zu provozieren. Unterstellen müsste man dann, dass Damaskus – und Moskau – eine direkte militärische Konfrontation mit den USA und Alliierten provozieren wollen, wofür aber nichts spricht.

Oder wollen Damaskus und Moskau den USA eine Falle stellen, indem sie vorgeben, dass ein demnächst sich ereignender Chemiewaffeneinsatz von den bewaffneten Gruppen in Idlib begangen wurde, was dann rechtfertigen würde, mit massiven Angriffen gegen sie vorzugehen? Schließlich werden Damaskus und Russland unter Druck gesetzt, Idlib nicht anzugreifen, weil damit 3 Millionen Zivilisten gefährdet werden können, wobei man allerdings unterstellen muss, dass der Westen so zumindest Teile der bewaffneten Gruppen – die Rede ist von bis zu 100.000 Kämpfern, darunter 10.000 bis 30.000 Kämpfern der mit al-Qaida verbundenen HTS – als Bollwerk gegen die Assad-Regierung schützen will.

Die Verbündeten des Westens in Idlib?

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Syrien: Wohin mit 60.000 Kämpfern für einen islamistischen Staat?

Syrien: Wohin mit 60.000 Kämpfern für einen islamistischen Staat?

14-09-18 09:00:00,

Kämpfer von Kämpfer von Jaysh al-Izza

Sollen sie von westlichen Ländern aufgenommen werden? Ein Kommentar zur Irreführung in der “Rebellen”-Berichterstattung

Im Kiosk der englischsprachigen Weltpresse wird, wie auch in führenden französischen und deutschen Medien, im Syrienkonflikt fast ausschließlich “Rebellen” als Sammelbegriff für den Widerstand gegen die Regierung Assad verwendet. Milizen wäre schon etwas genauer.

Das Problem, das die Bezeichnung “Rebellen” mit sich bringt, wird in vielen Kommentaren zum propagandistischen Sprachgebrauch der Medien mit großer Reichweite als Verharmlosung dargestellt. Diese misst sich am Gegenstück dazu: Die beiden verbündeten Regierungen in Damaskus und in Moskau verwenden den Sammelbegriff “Terroristen”.

Die Irreführung durch “Rebellen” reicht aber über die Polarisierung in der Lagerdebatte – Aufständische versus Terroristen – hinaus. Denn, was der deutsche Afghanistan-Experte Thomas Rüttig als “weit verbreitete irrige Auffassung” über die Taliban herausstellt, trifft auf Ähnlichkeiten oder Parallelen zur Haltung im Westen gegenüber der bewaffneten “Opposition” in Syrien.

“Keine politische Partei”

Der Gemeinsamkeit liegt in der Erwartung, dass diese Regierungsgegner irgendwie bereit wären als “politische Partei zu agieren und sich als solche sogar in das derzeitige politische System einordnen” (Thomas Ruttig). Der Begriff “Rebellen” nährt solche Erwartungen, besonders da er die Milizen eng mit dem zivilen Widerstand verbindet.

Was aber Ruttig für die Taliban in Afghanistan klarstellt, dass sie nämlich eine Überarbeitung der gegenwärtigen afghanischen Verfassung fordern, “was wohl auch zu Änderungen im politischen Gesamtsystem führen würde”, gilt nach allem, was die Öffentlichkeit über die dominierenden Kräfte der “Rebellen” in Syrien erfahren hat, durch ihre Proklamationen wie durch ihre Praxis, ganz besonders für die Islamisten dort.

Sollte es noch Milizen geben, die ein säkular ausgerichtetes Syrien wollen und den Schutz von Minderheiten ernst nehmen, so spielen sie, wenn überhaupt, nur eine Randrolle. Die Allianzen, die Gewicht haben, sind auf ein anderes politisches Gesamtsystem aus. Sie zielen auf den Umsturz. Sie bilden keine politischen Parteien mit Forderungen, die sich irgendwie in das System in Syrien integrieren ließen. Und wahrscheinlich auch nicht in irgendeins der Nachbarländer.

Die Reaktion aus den Niederlanden

Die Reaktion der Staatsanwaltschaft in den Niederlanden auf die Unterstützung von “Rebellen” in Syrien ist vielsagend, wenn es darum geht, wie Europäer reagieren würden, wenn ihnen diese Art des Rebellentums tatsächlich auf die Pelle rückt (vgl.

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Syrien: False Flag-Operation und der gestrige Artikel | www.konjunktion.info

Syrien: False Flag-Operation und der gestrige Artikel | www.konjunktion.info

12-09-18 09:25:00,

Eigentlich ist es nicht meine Art Artikel wie den gestrigen Artikel Eilnachricht: Nach Angaben Moskaus haben die Inszenierungen für eine False Flag-Giftgas-Operation begonnen online zu stellen. Weil a) die Quellenlage nicht die beste war (hier waren es nur russische Quellen) und b) Alarmismus immer auf einen zurückfallen kann bzw. meist auch tut.

Ich hatte mich gestern aber dann doch dazu entschlossen diese Meldung zu bringen, weil ich die Gefahren einer solchen False Flag-Operation durch westliche Geheimdienste/vom Westen unterstützte Terroristen in Syrien durchaus als real ansehe. Auch weil dies bereits – wie im eingangs erwähnten Artikel angemerkt – bereits im Februar der Fall war (Syrien: White Helmets und Al-Nusra planen laut Russland einen “chemischen” False Flag-Angriff). Auch damals sprach Moskau eine Warnung vor einen False Flag-Giftgas-Operation in Syrien aus, die nur wenige Wochen danach wirklich stattfand und vom Propagandaarrm des Daesh, den Weißhelmen, medial “begleitet” wurde und zwischenzeitlich von der Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW, Organisation für das Verbot chemischer Waffen) als Falschnachricht bewertet wird (OPCW-Bericht: Kein Giftgasanschlag in Douma, Syrien im April 2018). Und doch wird bis heute diese inszenierte False Flag-Operation seitens des Westens als Begründung für die Bombardierungen einzelner Armeestellungen in Syrien benutzt.

Genau aus diesem Grund war es mir wichtig diese Meldung gestern zu bringen. Denn ich glaube nach wie vor, dass eine erneute False Flag-Operation durch die vom Westen unterstützten und angeleiteten Terroristen und ihrer PR-Gruppe namens Weißhelme möglich und wahrscheinlich ist. Vielleicht erfolgt die Operation nicht in den nächsten Tagen, aber wir sollten angesichts der Geschehnisse in der Vergangenheit äußerst wachsam sein.

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.  » Lees verder

Syrien oder Iran: “Bekommt” Trump seinen “eigenen” Krieg? | www.konjunktion.info

Syrien oder Iran: “Bekommt” Trump seinen “eigenen” Krieg? | www.konjunktion.info

10-09-18 10:20:00,

Gallup Umfrage - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.comGallup Umfrage - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.com

Gallup Umfrage – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.com

“Bekommt” Trump seinen Krieg?

Bislang hat sich Donald Trump noch damit zurück gehalten seinen “eigenen” Krieg vom Zaun zu brechen. Aber die aktuellen Geschehnisse (Entwicklung rund um den Iran und vor allem eine mögliche False Flag-Operation aka ein inszenierter Giftgasanschlag in Syrien) lassen schlimmes befürchten. Insbesondere da eine Konfrontation mit diesen beiden Ländern, zwangsläufig Russland und auch China auf den Plan rufen wird.

Als Georg H. W. Bush (der ältere Bush) seinen ersten Krieg mit dem Iran begann, verwandelten sich die USA innerhalb von wenigen Stunden dank der Brutkastenlüge in ein Land, dass sich hinter dem Sternenbanner und “unseren Truppen” vereinte. Ähnlich beim zweiten, illegalen Krieg gegen den Irak unter Georg W. Bush (dem jüngeren) 2003, der uns medial bestens aufbereitet direkt in die Wohnzimmer geliefert wurde. Sogenannte embedded journalists zeigten einen “sauberen, gerechten Krieg” und jeder der sich gegen diesen Wahnsinn stellte, wurde sofort von den üblichen Kriegstreibern nicht nur in den USA scharf angegangen. Rede- und Meinungsfreiheit wurden plötzlich ad acta gelegt. Die Unterstützung der Truppen wurde zumindest in den USA zu einer Art Verpflichtung deklariert.

Heute wissen wir, dass Bush und Konsorten die Welt schlicht angelogen haben; es gab nie irgendwelche Massenvernichtungswaffen im Irak – frei erfunden und eine platte Lüge, die auch in unserer Hochleistungspresse bis heute nicht thematisiert wird. Bis heute wurden die Kriegstreiber um Bush und Blair nicht zur Verantwortung gezogen. Keine Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bis heute glauben viele Menschen, dass der Krieg gegen den Irak im Zusammenhang mit den inszenierten Anschlägen von 11. September steht und daher gerechtfertigt gewesen ist. Die damalige Kriegspropaganda hat bis heute ihre Spuren in den Köpfen der Menschen hinterlassen.

Sollte sich der aktuelle Bewohner des Weißen Hauses ebenfalls zu seinem, “eigenen” Krieg entscheiden, werden wir erneut die ganze Armada der Kriegspropaganda, die ganzen Lügen und Verdrehungen erleben, die uns bereits 2003 aufgetischt wurden. Wieder wird man in den USA die Forderungen nach Unterstützung der Truppen ausrufen. Wieder wird man bei jeder Gelegenheit die Stars & Stripes sehen. Und wieder wird man jedwede Kritik gegen einen solchen Krieg als Kritik an der US-Regierung ansehen und demjenigen Anti-Amerikanismus vorwerfen,

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Syrien: Russland warnt vor Giftgas, USA bereiten Eingreifen vor

Syrien: Russland warnt vor Giftgas, USA bereiten Eingreifen vor

09-09-18 07:23:00,

Donald Trump und Wladimir Putin am 16.07.2018 in Helsinki. (Foto: dpa)

Donald Trump und Wladimir Putin am 16.07.2018 in Helsinki. (Foto: dpa)

Das russische Militär gibt an, „unwiderlegbare“ Informationen darüber erhalten zu haben, dass Terrorgruppen, einschließlich Jabhat an-Nusra am vergangenen Sonntag in der syrischen Provinz Idlib zusammengekommen sind, um einen Giftgas-Anschlag vorzubereiten. Dies teilte der Sprecher des russischen Verteigungsministeriums, Igor Konaschenkow, laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti am Samstag mit. Die Militanten hätten demnach die letzten Vorbereitungen für chemischen Angriffe getroffen, die von der syrischen Armee in den Städten Jisr asch-Shugur, Serakab, Taftanaz und Sarmin erwartet werden. Konaschenkow sagte: „Die volle Bereitschaft aller Beteiligten, die Provokationen durchzuführen, wird bis zum Abend des 8. September sichergestellt.“ Konaschenkow sagte, dass die Terroristen ein „besonderes“ Signal von einigen „ausländischen Freunden der syrischen Revolution“ erhalten werden, um die Operation zu starten. Details über ihre Erkenntnisse nannten die Russen nicht.

Auch die Amerikaner bereiten sich auf ein Eingreifen vor. Sie geben jedoch an, dass sie eingreifen würden, wenn die Syrische Armee Giftgas einsetzen solle. Der US-Sonderbeauftragte Jim Jeffrey hatte am Donnerstag in Washington gesagt: „Es gibt viele Beweise, dass chemische Waffen vorbereitet werden.“ Auch die USA nannten keine Details über ihre Erkenntnisse.

Die Vereinigten Staaten könnten Informationen über Vorbereitungen für einen angeblichen Angriff mit dem Einsatz chemischer Waffen in der syrischen Idlib nach Russland über bilaterale Leitungen weiterleiten, wenn Washington solche Informationen habe, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag: „Wir haben sichtbare Beweise in Bezug auf die Vorbereitungen für einen Angriff mit chemischen Waffen durch Terroristen. Wir haben nicht nur darüber gesprochen, sondern sachliche Beweise geliefert. Wenn die USA einige sachliche Beweise haben, können sie uns diese über unseren bilateralen Kanäle zukommen lassen.“

Über eine militärische Operation der Amerikaner gebe es laut Reuters einen „Routinedialog“ mit Präsident Donald Trump, sagte Generalstabschef Joseph Dunford am Samstag auf einer Indien-Reise vor Journalisten. Es sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen, ob die Vereinigten Staaten militärische Gewalt anwenden würden, sollte Syrien chemische Waffen bei einem Angriff auf Idlib einsetzen. Trump sei über die Entwicklung solcher Optionen unterrichtet worden.

Dunford sagte, Trump erwarte, dass das US-Militär Optionen vorbereite. Trump hatte zwei Mal – im April 2017 und im April 2018 – wegen Vorwürfen des Einsatzes von Chemiewaffen syrische Stellungen bombardieren lassen. Dunford sagte, er wisse nicht, ob irgendetwas die Offensive auf Idlib noch abwenden könne.

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Syrien bereit zur Aufnahme einer Million Flüchtlinge – Putin

Syrien bereit zur Aufnahme einer Million Flüchtlinge – Putin

08-09-18 09:42:00,

Politik

18:01 07.09.2018(aktualisiert 18:06 07.09.2018) Zum Kurzlink

Syrien hat notwendige Bedingungen zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen geschaffen, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag bei dem Gipfeltreffen in Teheran erklärte.

„Syrien hat die Bedingungen zur Aufnahme von bis zu einer Million Flüchtlinge geschaffen. Die Regierung hat feste Garantien für Sicherheit und Nichtdiskriminierung der zurückkehrenden Bürger gegeben. Das betrifft auch die Eigentumsfragen“, sagte Putin.

Weitere Sputnik-Artikel: Weitere Sputnik-Artikel: Russland will zum Wiederaufbau Syriens verstärkt beitragen – Lawrow” rel=”nofollow” target=”_blank”Russland will zum Wiederaufbau Syriens verstärkt beitragen – Lawrow

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Wie die USA den Regierungswechsel in Syrien planten

Wie die USA den Regierungswechsel in Syrien planten

28-08-18 09:14:00,

Helmut Scheben / 28. Aug 2018 –

Die USA haben den Sturz Assads von langer Hand vorbereitet. Das zeigt ein von Wikileads veröffentlichtes Dokument von 2006.

Im Dezember 2006 schickte William Roebuck, US-Botschafter in Damaskus, eine Nachricht an das Aussenministerium in Washington. Diese Depesche war nicht mehr und nicht weniger als eine detaillierte Liste von Vorschlägen zur Destabilisierung Syriens. Aufgezählt wurden die wichtigsten Verwundbarkeiten (vulnerabilities) der Regierung Assad und die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten (possible action) der USA, um einen Regierungswechsel zu erreichen.

Ausschnitt aus der geheimen Depesche aus dem Jahr 2006 von William Roebuck, damals US-Botschafter in Syrien. Bild: Scheben.

Das als geheim eingestufte Dokument wurde von Wikileaks – mit einer Flut von weiteren Dokumenten – am 30. August 2011 publik gemacht und von den Medien kaum beachtet. Zu diesem Zeitpunkt war der bewaffnete Aufstand mit Terrorattacken bereits in vollem Gang. Er wurde aber unter dem Einfluss der grossen westlichen Medien in der öffentlichen Meinung als ein Resultat des sogenannten arabischen Frühlings wahrgenommen.

Die Mär vom unbeeinflussten Volksaufstand

Die USA und ihre Verbündeten verbreiteten äusserst wirkungsvoll die Erzählung, das syrische Volk habe sich im Sog des arabischen Frühlings gegen Assad erhoben und habe “zu den Waffen greifen müssen”, um sich gegen die Unterdrückung zu wehren. Noch heute liest man unter dem Stichwort Bürgerkrieg in Syrien auf Wikipedia: “Auslöser des Konflikts war ein friedlicher Protest gegen das autoritäre Regime Assads im Zuge des Arabischen Frühlings Anfang 2011.” An dieser Darstellung halten Washington, London, Paris und Berlin bis heute mit Verbissenheit fest, und die westlichen Leitmedien folgen ihnen weitgehend kritiklos, obwohl eine Reihe von Fakten beweisen, dass die USA den Sturz unliebsamer Regierungen im Nahen und Mittleren Osten seit den Anschlägen von 9/11 angeheizt hatten.

Frappierend in der Depesche von Botschafter Roebuck ist die Feststellung, Syrien werde (bereits 2006!) zunehmend von radikalislamischen Gruppen bedrängt. und die Regierung der Syrisch Arabischen Republik (SARG) sehe sich gezwungen, gegen Al Kaida vorzugehen: “Extremist elements increasingly use Syria as a base , while SARG has taken some actions against groups stating links to Al-Qaeda.”

Als Syrien aber 2011 die Vereinten Nationen um Hilfe gegen fundamentalistische Terrorgruppen bat, wurde dies im Westen als eine Propagandalüge Assads abgetan.

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Syrien: Wie Hilfe der NGOs an Dschihadisten kommt

Syrien: Wie Hilfe der NGOs an Dschihadisten kommt

24-08-18 12:57:00,

Miliz Ahrar al-Sham. Foto (2017): Twitter/Propaganda

Ermittlungen der USAID bestätigen in der Bevölkerung verbreitete Vorbehalte gegen Korruption von NGO-Mitarbeitern und Mafiaherrschaft der Milizen

Zuvor war meist nur von Waffen aus dem Westen die Rede, die dann am Ende bei den syrischen Dschihadisten landeten. In jüngster Zeit gibt es mehr Aufmerksamkeit für andere Hilfen, vor allem Geld, die eigentlich für die “gute” syrische Opposition gedacht war oder für die Zivilbevölkerung, die dann aber ebenso selbstverständlich wie die Waffen zu einem guten Teil bei den Dschihadisten landeten.

“Selbstverständlich”, weil es doch gar nicht anders sein kann, wenn die Dschihadisten die militärisch mächtigsten Akteure sind und alle anderen in ihrem Herrschaftsgebiet kontrollieren. Die Mafiaherrschaft verlangt ihre Tribute.

Korruption, Infiltration und Mafia-Forderungen

Von der syrischen Bevölkerung, die mit den Praktiken in den von westlichen Medien weiterhin beharrlich “Rebellengebiete” genannten Zonen der Herrschaft von Milizen mit al-Qaida-Agenda vertraut ist, gab es schon lange Klagen über Geschäfte oder Abmachungen, die zwischen NGOs und den Dschihad/Islamisten-Milizen laufen.

Bewohner bekamen Korruption und Mafia-Forderungen vor Ort mit, wie Elizabeth Tsurkov in ihrem durch Hunderte von Interviews gestützten Befund: The Breaking of Syria’s Rebellion berichtet (vgl. Syrien: Bevölkerung angewidert von Milizen). Ein Ausschnitt:

Abdul Kader, ein Aktivist der in Idlib lebt und jahrelange Erfahrung in der Aufsicht und Einschätzung der humanitären NGOs innerhalb Syriens hat, erzählte mir, dass sich alle Fraktionen einen kleinen Teil der Lieferungen holen, die für die Bevölkerung gedacht sind, “nicht nur Hayat Tahrir a-Sham, aber auch Ahrar [a-Scham], Faylaq [a-Scham] und die Freie Armee. Die Milizenfraktionen zwingen die NGOs auch dazu, einen Anteil der Jobs an ihre Kader abzugeben. Das wird von den Milizen dazu genutzt, um befähigte Leute zu rekrutieren, damit diese dann bei den NGOs arbeiten.

Arbeitsplätze in den NGOs sind extrem lukrativ, da sie gut bezahlt sind, besser als andere Positionen in Syrien und physisch nicht so erschöpfend sind wie Arbeit im Baugeschäft oder in der Landwirtschaft und viel weniger gefährlich, als wenn sie sich einer Miliz anschließen.

Elizabeth Tsurkov, Common Perception of Corruption in the Ranks of NGOs and Local Councils

Nervöse Abgrenzungen

Angesichts des Aufmerksamkeitswirbels, der aktuell um eine anstehende Offensive der regierungstreuen Militärverbände auf Idlib gemacht wird,

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Das neue Syrien: Wird Rakka an Baschar al-Assad zurückgegeben?

Das neue Syrien: Wird Rakka an Baschar al-Assad zurückgegeben?

08-08-18 03:34:00,

Bild: Mahmoud Bali (VOA) / gemeinfrei

  1. Das neue Syrien: Wird Rakka an Baschar al-Assad zurückgegeben?

  2. De-Eskalation und “Versöhnungen”


  3. Auf einer Seite lesen

Die Rolle der Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und Vertretern der Kurden für neue Weichenstellungen

Wie wird das neue Syrien in Rakka (bzw. Raqqa) aussehen? Vor etwa einem Jahr, im Oktober 2017, äußerte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian große Vorbehalte gegen eine Rückgabe Rakkas an Baschar al-Assad.

Auf die Frage der Zeitung Journal du Dimanche, ob Rakka wieder in die Hände des syrischen Präsidenten zurückgegeben werden soll, antwortete er: “Sicher nicht. Schließlich ist Rakka von oppositionellen Kräften (aus der Kontrolle des IS, Anm. d.V.) zurückerobert worden. Jetzt ist die Zeit gekommen, um sich über einen Weg und ein adäquates Forum zu verständigen, wo man über die Zukunft Syriens spricht und verhindert, dass sich das Land balkanisiert.”

Die Position, “Rakka wird nicht an Baschar al-Assad zurückgegeben”, womit an dieser Stelle ein Artikel überschrieben wurde, ist wahrscheinlich nicht zementiert. Vor Jahresfrist zeichnete sich ab, dass Rakka vom Westen als “Pfand” verwendet werden könnte, um Einflusssphären in Syrien zu behalten. Wirklichen Einfluss auf das Geschehen im aktuellen Syrien hätte der etwas selbstherrliche Präsident der ehemaligen Mandatsmacht Frankreich auch gerne.

Seit Oktober 2017 zeigt sich noch deutlicher, dass die syrische Regierung unter Baschar al-Assad und Russland die Sieger sind, mit denen zu verhandeln ist, wenn es um das “neue Syrien” (Emmanuel Macron) geht. Sie sind die Adressen für Weichenstellungen und Wünsche.

Der neue Staatschef al-Assad wird der alte sein – auch wenn in den nächsten Tagen, wie das z.B. von einem BBC Syria Producer angekündigt wird, weitere Horrornachrichten von Tausenden im Gefängnis getöteten Oppositionellen an die Öffentlichkeit kommen oder es in den nächsten Wochen zu einer Offensive gegen die Milizen in Idlib kommt, wo zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen leben sollen und Opfer unter der Zivilbevölkerung zu erwarten sind.

“Keine Alternative”

Die Zeiten, wo bei Gesprächen in Genf die Ablösung Baschar al-Assads durch eine Übergangsregierung das Thema war, das die Genfer Runden regelmäßig zum Absturz brachten,

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Syrien: Der gescheiterte Regime Change und seine geplante Fortsetzung im Iran | www.konjunktion.info

Syrien: Der gescheiterte Regime Change und seine geplante Fortsetzung im Iran | www.konjunktion.info

08-08-18 11:21:00,

Terror - Bildquelle: Pixabay / OpenClipart-Vectors; CC0 Creative CommonsTerror - Bildquelle: Pixabay / OpenClipart-Vectors; CC0 Creative Commons

Terror – Bildquelle: Pixabay / OpenClipart-Vectors; CC0 Creative Commons

Am 19. Juli fand eine Pressekonferenz des US Central Command (CENTCOM) statt, bei der sich der US Army General Joseph Votel bzgl. Syrien und der von den USA angedachten Zukunft für das kriegsgeplagte Land folgendermaßen äußerte:

Unsere Mission ist sehr, sehr klar: Sie konzentriert sich auf die Niederlage des IS und hilft dann unseren Partnern sowohl im Irak als auch in Syrien, die Situation zu stabilisieren und speziell im Irak zu helfen, eine Plattform zu schaffen, die zu einer langfristigen politischen Lösung mittels des UN-Prozesses führen kann.

(Our mission is very, very clear: It is focusing on the defeat of ISIS and then helping our partners in both Iraq and Syria stabilize the situation and specifically in Iraq to help create a platform that can lead to a long-term political solution through the U.N. process.)

Aus dieser kurzen Erklärung Votels wird bereits klar, welches Ziel das Imperium in Syrien verfolgte und wie die weitere Zukunft aussehen soll. Doch der Reihe nach:

Die USA haben den IS (Daesh) erschaffen und beschützen diesen

Votels wiederholt in seiner Erklärung das ewige Mantra, dass die USA immer das Ziel verfolgt hätten, den Daesh zu bekämpfen. Dabei wissen wir, dass der Daesh durch Washington und seine regionalen Partner überhaupt erst möglich aka geschaffen wurde. Im Jahre 2012 wurde ein Memo des US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) der Öffentlichkeit zugespielt, in dem zu lesen ist:

Wenn die Situation sich entwirrt, besteht die Möglichkeit, ein erklärtes oder nicht deklariertes salafistisches Fürstentum in Ostsyrien (Hasaka und Der Zor) zu errichten, und genau das ist es, was die unterstützenden Kräfte der Opposition wollen, um das syrische Regime zu isolieren, was die strategische Tiefe der schiitischen Expansion (Irak und Iran) stützt.

(If the situation unravels there is the possibility of establishing a declared or undeclared Salafist principality in eastern Syria (Hasaka and Der Zor), and this is exactly what the supporting powers to the opposition want, in order to isolate the Syrian regime, which is considered the strategic depth of the Shia expansion (Iraq and Iran).)

Im DIA-Memo findet man auch genau,

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Syrien: Rückkehr von Flüchtlingen erst nach Ende der EU-Sanktionen

Syrien: Rückkehr von Flüchtlingen erst nach Ende der EU-Sanktionen

08-08-18 09:35:00,

Der syrische Un-Botschafter Bashar Jaafari mit dem UN-Vertreter Chinas, Li Baodong, in New York im Februar 2012. (Foto: dpa)

Der syrische Un-Botschafter Bashar Jaafari mit dem UN-Vertreter Chinas, Li Baodong, in New York im Februar 2012. (Foto: dpa)

Der syrische UN-Botschafter Baschar al-Jafaari hat am vergangenen Sonntag alle syrischen Flüchtlinge im Ausland dazu aufgerufen, nach Syrien zurückzukehren, berichtet die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA. Al-Jaafari wies darauf hin, dass die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge nicht nur mit der syrischen Regierung, sondern mit vielen Staaten zusammenhängt, die dem syrischen Volk sogenannte “einseitige Zwangsmaßnahmen auferlegten”, die nicht auf Resolutionen des UN-Sicherheitsrats basieren. Der syrische Diplomat betonte damit, dass eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge direkt davon abhängt, ob die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien aufgehoben werden. Al-Jafaari fügte hinzu, dass China eine effektive und entscheidende Rolle nicht nur bei der Lösung der Krise in Syrien, sondern auch als permanentes Mitglied des UN-Sicherheitsrats spielt. China sei ein “prinzipientreuer Verbündeter”, was einzigartig sei.

Über die Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Syrien sagte Dr. Joseph Fares, Direktor des italienischen Krankenhauses in Damaskus, im vergangenen Jahr dem Middle East Eye: “Wir können Lachgas, das für Anästhetika benötigt wird, nicht importieren, weil man sagt, dass damit Bomben hergestellt werden können. Wir benötigen Helium, um unsere MRI-Scanner zu kühlen, aber wir dürfen keine importieren. Viele MRI-Zentren sind in ganz Syrien außer Betrieb”. Früher wurde das italienische Krankenhaus von Damaskus teilweise durch Spenden aus Italien finanziert, aber “wir können kein Geld mehr aus Italien bekommen, weil sie keine Gelder an syrische Banken überweisen können”, so Fares. “Die Sanktionen waren auf die syrische Regierung ausgerichtet, aber ich kann nicht verstehen, warum alle Syrer leiden sollten”, meint er.

Die christlich-arabischen Würdenträger Johannes X. von Antiochien, Gregor III. Laham und Mar Ignatius Aphrem II. forderten bereits im Jahr 2016 von der internationalen Gemeinschaft einen sofortigen Stop der Sanktionen gegen Syrien. Sie forderten die internationale Gemeinschaft auf, die “Belagerung des syrischen Volkes zu beenden”, da Sanktionen die Isolation Syriens vorantreiben und die Ärmsten der Armen treffen würden.

Asia Times zitiert die Erklärung: “Obwohl das Hauptziel der Verhängung dieser Sanktionen politischer Natur ist, betrifft ihr Einfluss das Leben des gesamten syrischen Volkes, insbesondere der Armen und der Arbeiterklasse (…) die soziale Situation und die Armut und das Leid der syrischen Bevölkerung nehmen ständig zu. Daher erheben wir, die drei Patriarchen, die in Damaskus leben, wo wir das Leid der syrischen Bevölkerung spüren, (…) unsere Stimme in diesem humanitären Appell und fordern die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen auf der Grundlage der Menschenrechtscharta und anderer internationaler Pakte”.

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„Weißhelme“ aus Syrien: Darf man einer Kriegspartei das Asyl verweigern? – www.NachDenkSeiten.de

„Weißhelme“ aus Syrien: Darf man einer Kriegspartei das Asyl verweigern? – www.NachDenkSeiten.de

31-07-18 10:17:00,

31. Juli 2018 um 10:27 Uhr | Verantwortlich:

„Weißhelme“ aus Syrien: Darf man einer Kriegspartei das Asyl verweigern?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Militäreinsätze/Kriege

Zahlreiche „Rebellen“-Sanitäter – sogenannte Weißhelme – wurden vergangene Woche in einer aufwendigen Aktion aus Syrien evakuiert. Deutschland hat die Weißhelme wie viele westliche Staaten großzügig gefördert und gewährt Teilen der Gruppe nun Asyl. Dagegen haben Bundestagsabgeordnete der LINKEN Bedenken angemeldet, was eine Debatte über die Partei hinaus entfacht hat. Von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

Um keine in den Syrienkrieg verwickelte Gruppierung wird der Kampf der Interpretationen so verbissen geführt wie um die sogenannten Weißhelme. Die Verteidiger des Angriffs auf die Regierung Präsident Bashar al-Assads unterstützen die „Syria Civil Defense“ seit Jahren mit Millionen von Euros und Pfund und Dollars und mit Preisen – sowie mit einer ausufernden und emotionalen Berichterstattung, in der die Gruppe als unabhängig und nur der Humanität verpflichtet dargestellt wird. Kritiker des mittlerweile islamistisch dominierten Kriegs gegen den syrischen Staat sehen in den Weißhelmen dagegen ein von westlichen Geheimdiensten gegründetes und genutztes Propaganda-Instrument – also eine Kriegspartei.

Zu den Kritikern des deutschen Asyls für Weißhelme gehören etwa die Bundestagsabgeordneten der LINKEN Heike Hänsel und Diether Dehm. So hat Hänsel die Aufnahme der Weißhelme in Deutschland als „Skandal“ bezeichnet, und Dehm hat ihr – angesichts des erwartungsgemäßen medialen Aufruhrs – nun seine Solidarität bekundet und schreibt:

„Die ‚Weißhelme‘ und die ‚Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte‘ mit Büro in London gehören zu den neueren Kreationen imperialistischer Medienpropaganda. (…) Es wäre eine Aushöhlung des von Antifaschisten erkämpften politischen Asylrechts in Deutschland, Befürwortern des islamistischen Terrorismus, Grauen Wölfen und anderen Faschisten aus der Türkei, Erdogans Geheimdiensten und saudi-arabischen Gewaltverherrlichern dieselben Rechte und Standards einräumen zu wollen wie Julian Assange, Edward Snowden, PKK-Kämpferinnen, Sinti und Roma und all denjenigen, deren politisches Asyl in der großen Tradition von Bertolt Brecht, Thomas Mann, Lion Feuchtwanger, Wilhelm Pieck und Albert Einstein steht.“

Das Asylrecht gilt für alle Verfolgten – auch für Kriegs-Propagandisten

Die in der Überschrift formulierte Frage muss dennoch mit „Nein“ beantwortet werden: Das Recht auf Asyl gilt ausnahmslos für alle von Krieg und Verfolgung bedrohten Menschen – unbesehen der politischen Einstellung der Betroffenen.

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Syrien: Der lange Weg des Westens bis zu einer “Normalisierung” mit Assad

Syrien: Der lange Weg des Westens bis zu einer “Normalisierung” mit Assad

27-07-18 06:12:00,

Checkpoint. Foto (2012): Elizabeth Arrott/VOA. Gemeinfrei

  1. Syrien: Der lange Weg des Westens bis zu einer “Normalisierung” mit Assad

  2. Die Klage der Opposition

  3. Erboste Reaktionen auf Kooperationen


  4. Auf einer Seite lesen

Der syrische Präsident wirbt für die Rückkehr der Flüchtlinge. Die Opposition klagt

Die schnelle Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien, ist für Baschar al-Assad sehr wichtig. Sie sei Hauptthema bei Gesprächen zwischen Damaskus und Moskau, melden Nachrichtenagenturen. Auch der brutale, extrem mörderische IS-Angriff auf Soweida am Mittwoch wird mit der “Kommt wieder nach Hause”-Politik in Verbindung gebracht.

Nach Auffassung der politischen Kreise in Damaskus hatten die gut vorbereiteten, bestens koordinierten und hoch effektiven Killerangriffe einige Botschaften. Als Botschaft Nummer 4 notiert der gut verdrahtete belgische Journalist Magnier:

ISIS hat es geschafft, Russland zu treffen. Deren Gesandte sind in allen Nachbarländern (Jordanien, Libanon, Türkei und andere) unterwegs, um Geflüchtete einzuladen, dass sie in das sichere und befreite Syrien (mit Ausnahme des Nordens unter türkischer und US-amerikanischer Besatzung) zurückkehren. Damaskus hat mit den Maßnahmen für den Empfang von Flüchtlingen begonnen und die Botschaft des ISIS zielt auf die Aussage: “Das ist ein voreiliger Schritt.”

Elijah J. Magnier

Die russische Regierung legt sich sichtbar in Zeug, um die Regierung von Baschar al-Assad dabei zu unterstützen, dass für den Wiederaufbau und den Neustart des Landes notwendige Kräfte wieder ins Land zurückkommen.

Schätzungen der Flüchtlinge, die nach Syrien zurück wollen

Auf der englisch-sprachigen Seite des russischen Verteidigungsministeriums ist mit Datum des 25. Juli ein Bulletin des “Zentrums für den Empfang von Flüchtlingen, Verteilung und Ansiedlung” zu lesen, in dem auf Einer-Einheiten genau die Zahlen von Rückkehrern (“426 Personen in den letzten 24 Stunden”) in die syrisch-arabische Republik verzeichnet werden – und wunderbarerweise auch Schätzungen der Zahlen derjenigen, die nach eigenen Angaben “nach Syrien zurück wollen”.

Wie man auf die genauen Zahlen gekommen ist, geht nicht exakt hervor, wahrscheinlich sind es Angaben des UNHCR, wie das weiter unten für die Zahl der aus Syrien Geflüchteten erwähnt wird:

Laut Schätzungen haben 1.712.166 Syrer in acht Ländern den Wunsch geäußert,

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Der Kampf um Syrien

Der Kampf um Syrien

27-07-18 10:20:00,

„Russland lobt die israelischen Streitkräfte dafür, nicht auf eine ‚groß angelegte Provokation‘ des ‚Islamischen Staates‘ in Syrien hereingefallen zu sein.“ So lautete die Überschrift eines kurzen Artikels, der am Donnerstag (26. Juli 2018) bei Russia Today, dem englischsprachigen russischen Nachrichtensender, zu lesen war.

Angesichts von mehr als 200 Toten, die am Tag zuvor einer großangelegten Angriffswelle des „Islamischen Staates“ in der südsyrischen Stadt Sweida und Umgebung zum Opfer gefallen waren, rieb sich die Autorin zunächst ungläubig die Augen.

Immerhin hatten die israelischen Streitkräfte erst am Dienstag (24. Juni 2018) einen syrischen Kampfjet abgeschossen, der gegen die Armee „Khalid Ibn al Walid“ im Jarmuk-Tal im syrischen Südwesten im Einsatz war.

Die Truppe mit ihren rund 2.000 Kämpfern kooperiert seit ihrer Gründung 2015 mit dem „IS“ und al-Qaida und war darum im Juli 2017 vom UN-Sicherheitsrat als „Terrororganisation“ gelistet und damit zur Verfolgung freigegeben worden.

Genau das hatte der syrische Kampfjet getan, als er von der israelischen Armee abgeschossen wurde. Angeblich sei die Maschine zwei Kilometer weit in israelisches Territorium – gemeint sind natürlich die von Israel besetzten syrischen Golanhöhen – eingedrungen, so die israelische Armeeführung. Der Pilot wurde getötet, als der Jet im Jarmuk-Tal aufprallte. Die Trümmer der Maschine und sein Leichnam wurden von den „IS“-Kämpfern triumphierend in den „sozialen Medien“ zur Schau gestellt.

Einen Tag später startete der „IS“ für seine „Brüder“ im Jarmuk-Tal mit den Angriffen auf Sweida einen Entlastungsfeldzug. Sie nahmen Rache an der Bevölkerung, die bereits viele ihrer Männer in den vergangenen Kriegsjahren bei der Verteidigung ihrer Heimat gegen terroristische Gotteskrieger verloren hatte.

Diese „Gotteskrieger“ und ihre politischen Vertreter waren seit Beginn des Krieges in Syrien (2011) von Israel politisch, humanitär und auch militärisch unterstützt worden. Tel Aviv schloss mit ihnen sogar Vereinbarungen, wie israelische Medien berichteten. Ihre Kämpfer wurden in israelischen Krankenhäusern behandelt, israelische Nichtregierungsorganisationen waren in den von Kampfgruppen kontrollierten Gebieten in Deraa und Qunaitra aktiv, Einheiten der „Weißhelme“ sollen in Israel ausgebildet worden sein und wurden kürzlich von Israel über die besetzten Golanhöhen nach Jordanien evakuiert.

Viele Male hatte das israelische Militär syrische Armeestellungen unter dem Vorwand angegriffen, man sei von dort beschossen worden, es werde dort Giftgas produziert, Raketen gebaut oder es handele sich um iranisches Militär, das sich in Syrien „eingraben“ wolle, um Israel anzugreifen.

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Auf Syrien folgt Afrika: Pentagons Schattenkrieger sind auf dem Vormarsch

Auf Syrien folgt Afrika: Pentagons Schattenkrieger sind auf dem Vormarsch

26-07-18 03:19:00,

In Afrika brodelt es. Irgendwo auf dem afrikanischen Kontinent gibt es immer einen Bürgerkrieg, Terrorbanden oder Warlords nehmen ganze Staaten unter ihre Kontrolle. Da schreibt die „New York Times“, dass es in Westafrika in den Jahren 2015 bis 2017 mindestens ein Dutzend Angriffe auf US-Sondereinheiten gab, über die bislang niemand berichtete.

Die Special Forces der USA sind in Afrika seit langem aktiv. Was die Sondereinheiten auf dem afrikanischen Kontinent treiben, daraus macht das Pentagon kein Geheimnis. Es sind Aufklärungsmissionen, Blitzoffensiven, Geiselbefreiungen, Anti-Terror-Einsätze und natürlich Unterstützungen in Sicherheitsbelangen.

„Beraten, betreuen und begleiten“ heißen solche Missionen im Fachjargon des US-Militärs. Warum soll man auch nicht helfen, wenn eine Staatsführung die Mittel hat, die Einsätze der Spezialkräfte aus Übersee zu bezahlen? Hochspezialisierte Kampfexperten sind schließlich ein ebenso begehrtes Gut wie tragbare Panzer- oder Flugabwehrwaffen.

Es gibt sogar ein nebulöses Gesetz – die sog. Section 127e – das den Green Berets, den Rangers und den Navy SEALs Einsätze im Ausland nicht nur erlaubt, sondern laut der Zeitung „Politico“ geradezu vorschreibt.

©
AFP 2018 / Issouf Sanogo

Fast schon selbstverständlich ist da die Teilnahme der US-Spezialkräfte an allerlei Übungen, Manövern und „Kriegsspielen“: In der EU ist das möglich, in der Ukraine ebenso – warum dann nicht auch in Afrika?

Enden die Missionen erfolgreich (und so enden sie meistens) erfährt die Öffentlichkeit nichts davon. Laut „New York Times“ waren die Sondertruppen des Pentagons letztes Jahr in 133 Ländern der Welt im Einsatz. Die Zahl ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern von der Zentrale bereitgestellt worden, die die Sondereinsätze der USA koordiniert und befehligt: dem US Special Operations Command (USSOCOM).

Angaben darüber, dass die Zahl der Einsätze zurückgeht, sind nicht bekannt. Durch eine einfache Internetrecherche kann ermittelt werden, wie viele Einsatzkräfte dem USSOCOM unterstehen. Die Zahl ist imposant: Mehr als 70.000 Soldaten plus die Reservisten und die Nationalgarde – macht alles in allem circa 100.000 Mann.

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AFP 2018 / Mohamed Abdiwahab

Soldat der somalischen Armee an einem Maschinengewehr

Ein paar Beispiele aus dem Alltag dieser Leute. Im Februar dieses Jahres trainierten US-Rangers in Deutschland Kampfeinsätze zur Winterszeit. Eine ähnliche Mission übten im Februar-März die Green Berets in Schweden. Und im April waren die „Greens“ dann auch schon in Afrika,

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Syrien: Pläne zur Evakuierung der Weißhelme

Syrien: Pläne zur Evakuierung der Weißhelme

21-07-18 01:03:00,

Foto (2014): USAID / gemeinfrei

  1. Syrien: Pläne zur Evakuierung der Weißhelme

  2. Kritische Fragen zur Arbeit der Weißhelme


  3. Auf einer Seite lesen

Großbritannien, Deutschland und die Niederlande sind im Gespräch als Aufnahmeländer. Das Vorantreiben der Evakuierung soll beim Nato-Gipfel beschlossen worden sein

Mitglieder der obskuren Weißhelme könnten bald nach Deutschland gebracht werden. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, stehen in der US-Administration Evakuierungspläne für Hunderte von Mitgliedern der “Syria Civil Defense”, wie sich die umstrittene Organisation selbst nennt, vor dem Abschluss. Sie sollen aus einer Zone im Südwesten Syriens herausgebracht werden, bevor sie die syrische Armee erreicht.

Laut AP, die sich auf ungenannte Quellen in der US-Administration stützt, sollen die USA, Großbritannien und Kanada federführend an der Evakuierung arbeiten, die die Weißhelm-Mitglieder in Transitzentren in Nachbarländer bringen soll. Von dort aus sollen sie in Drittländer weitergeschickt werden. Genannt werden: Großbritannien, Deutschland, Niederlande und “möglicherweise” Kanada. Beim Nato-Gipfel vor kurzem sei beschlossen worden, die Evakuierung voranzutreiben.

Glamouröse Unterstützung

Ein wichtiges Unterstützerland, Frankreich, fehlt bei den Genannten. Führende Mitglieder der Weißhelme waren bei Präsident Hollande gern gesehene Gäste im Elysee-Palast, wo sie Fototermine bekamen gute Presse in die ganze Welt hinaus. Auch sein Nachfolger Macron empfing sie im Präsidentenpalast. Die Organisation verfügt auch mit dem ehemaligen Kaffeekapselwerber George Clooney über einen namhaften Unterstützer, der der Truppe Hollywood-Glanz gibt.

Die White Helmets sollten sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden – ein Anzeichen dafür, welche Rolle gut inszenierte Auftritte spielen, die Notwendigkeit der Gewissensberuhigungen in elitären Kreisen und modisches, selbstverliebtes Namedropping, wenn es um Charity und gute Taten geht.

Die Organisation ist hochumstritten, um das Mindeste zu sagen, und spielte eine bedeutende Rolle, nämlich die der Hauptbelastungszeugen, wenn es um Vorwürfe von Chemiewaffenangriffen ging, die von der syrischen Armee mit Verantwortung Baschar al-Assads ausgeführt worden sein sollen. Die Anklagen haben den Krieg in Syrien weitergetrieben. Charity-harmlos ist das nicht.

Die Weißhelme als Kriegspartei

Für den Vorwurf, dass die Weißhelme Kriegspartei sind, spricht einiges. Zum Beispiel der derzeitige Aufenthaltsort. Laut Times of Israel, das den AP-Bericht mit eigenen Informationen ergänzt,

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Syrien: FSA-Rebellen wechseln massenweise zu Assad – Gleich zehn Orte ergeben sich

Syrien: FSA-Rebellen wechseln massenweise zu Assad – Gleich zehn Orte ergeben sich

24-06-18 11:37:00,

Politik

13:13 24.06.2018(aktualisiert 13:22 24.06.2018) Zum Kurzlink

Die Truppen der Freien Syrischen Armee (FSA), die elf Siedlungen im Süden Syriens kontrollierten, sind laut dem russischen Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien freiwillig zu den Regierungstruppen übergelaufen.

„In den letzten Tagen nach der Abwehr einer groß angelegten Offensive der Truppen von „Dschabhat an Nusra“ in der südlichen Zone der Deeskalation sind die Verbände der  Freien Syrischen Armee (FSA), die  die Siedlungen Habab, Khirbat el-Msap, Dscherfi, Asem, Sheikh Gharbi, Sheikh-Sharqi, El Shumari, Khirbat al-Zababir, Deir-Dame, Asch-Shchaich und Dzhadal kontrollierten, freiwillig zu den Regierungstruppen übergelaufen“, heißt es in der Erklärung.

Nach Angaben des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien sind diese Siedlungen am Ende des 23. Juni von den syrischen Behörden vollständig unter Kontrolle gebracht worden.

„Die dort agierenden FSA-Truppen haben sich den Einheiten der Regierungstruppen angeschlossen, um gemeinsame Operationen gegen die Terrorgruppierungen IS* und „Dschabhat an Nusra“ durchzuführen“, so das russische Militär.

Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien hat Arbeiten zur Lieferung von humanitärer Hilfe und Notversorgung der Zivilisten in den befreiten Gebieten im Süden Syriens organisiert.

Die FSA ist die größte Rebellengruppe, die seit Jahren für den Sturz von Präsident Baschar al-Assad kämpft. Sie hatte sich 2011 zu Beginn des Syrien-Krieges aus Deserteuren der regulären syrischen Truppen gebildet.

* „Islamischer Staat“, auch Daesh, eine in Russland verbotene Terrororganisation

 

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Syrien: 40 Tonnen Chemikalien auf Territorium von Terroristen entdeckt – Moskau

Syrien: 40 Tonnen Chemikalien auf Territorium von Terroristen entdeckt – Moskau

22-06-18 11:00:00,

Politik

12:33 22.06.2018(aktualisiert 13:29 22.06.2018) Zum Kurzlink

Mehr als 40 Tonnen Giftstoffe sind in Gebieten Syriens entdeckt worden, die kürzlich von Terroristen befreit wurden. Das erklärte der Chef der ABC-Abwehrtruppen Russlands, Igor Kirillow. Die OPCW-Organisation wies ihm zufolge mehrmals die Bitten der syrischen Regierung zurück, Inspektionen in Lagern mit Chemikalien der Kämpfer zu unternehmen.

„Auf dem Territorium Syriens wurden von den ABC-Truppen mehrfach illegale Chemielaboratorien und Lager für toxische Chemikalien der Kämpfer gefunden. Am 9. November 2017 wurde in Al-Zahery ein Lager mit speziellen Behältern in einer Anzahl von fünf Stück mit einem Umfang von jeweils 840 Liter (insgesamt 4200 Liter) sowie ein Laboratorium zur handwerklichen Herstellung von Giftstoffen gefunden“, so Kirillow.

Auf den von Terroristen befreiten Gebieten wurden demnach mehr als 40 Tonnen Giftstoffe entdeckt.

Die syrischen Behörden forderten ihm zufolge mehrmals die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen (OPCW), ihre Spezialisten zu diesen Fundorten zu schicken. Doch „in der Organisation wurde dies mit einer Absage beantwortet, wobei man dies mit dem Fehlen von sicheren Bedingungen begründete oder die Funde rechtfertigte, wie im Fall mit dem Chlor und seinem Einsatz für die Desinfektion von Schwimmbecken“.

Kirillow betonte dabei, dass am 17. April in Duma ein vermintes Chemie-Laboratorium und ein Lager mit Chemikalien entdeckt worden seien, die die Terroristen für die Herstellung von Spreng- und Giftstoffen genutzt haben.

„Die beiden Objekte, die den OPCW-Spezialisten während ihrer Arbeit in Duma vorgestellt wurden, haben aus für uns klaren Gründen kein entsprechendes Interesse bei ihnen ausgelöst“, sagte Kirillow dazu.

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“Verbrannte Erde”? Syrien wirft USA vor, Ölfelder vorsätzlich beschossen zu haben

“Verbrannte Erde”? Syrien wirft USA vor, Ölfelder vorsätzlich beschossen zu haben

23-05-18 01:58:00,

Newsticker

23.05.2018 • 15:21 Uhr

“Verbrannte Erde”? Syrien wirft USA vor, Ölfelder vorsätzlich beschossen zu haben (Symbolbild)

Die von den USA geführte Koalition gegen den IS soll vorsätzlich Ölfelder in Syrien bombardiert und einen Großteil der Erdölförderpumpen unwiederbringlich zerstört haben, damit Syriens Regierung sie nicht mehr nutzen kann. Dies behauptet der stellvertretende syrische Außenministers Faisal al-Miqdad gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. “Sie haben alles getan, damit es Dutzende Millionen Euro kostet, die Arbeit auf diesen Ölfeldern wieder aufzunehmen”, meint Al-Miqdad.

Der Diplomat vermerkte, dass eine ganze Reihe an Erdölvorkommen momentan unter der Kontrolle diverser Seiten des syrischen Konflikts stehe, darunter der kurdisch dominierten Einheiten der Demokratischen Kräfte Syriens (Syrian Democratic Forces, SDF). In Damaskus sei man zudem der Meinung, dass die Vereinigten Staaten die kurdischen Milizen unterstützten, aber nur solange die Interessen zwischen diesen und dem Amerikanern zusammenfallen – und dass die USA die SDF dabei “gnadenlos verheizen” würden. Al-Miqdad unterstrich demgegenüber, dass sich auch die Kurden des Schutzes durch die Regierung in Damaskus sicher sein könnten: “Kurden sind ein Teil des syrischen Volkes. Wir wollen nicht, dass irgendjemand – ob Kurde, Araber oder Assyrer – im Interesse anderer Länder gegen Syrien arbeitet.”

Mehr zum Thema –  Gewerkschaft für Terroristen nötig? IS kürzt Löhne um 90 Prozent dank Russlands Einsatz in Syrien

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Tagesdosis 14.4.2018 – Syrien im Fadenkreuz: Vorgeschobene und tatsächliche Kriegsgründe | KenFM.de

Tagesdosis 14.4.2018 – Syrien im Fadenkreuz: Vorgeschobene und tatsächliche Kriegsgründe | KenFM.de

15-04-18 09:29:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Der bekannte Ausspruch „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“ müsste eigentlich „Das erste Opfer vor dem Krieg ist die Wahrheit“ lauten.

Vor allem die USA haben sich als erfinderisch erwiesen, wenn es darum ging, die Welt über ihre Kriegsabsichten in die Irre zu führen. Den meisten Menschen dürften Saddam Husseins nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen noch gut im Gedächtnis sein.

Ältere Mitbürger erinnern sich wahrscheinlich auch noch an den „Vorfall“ im Golf von Tonkin im August 1964. Damals behauptete die US-Regierung unter Präsident Johnson, nordvietnamesische Schnellboote hätten zwei US-Kriegsschiffe beschossen und begründete damit ihre Ausweitung des Vietnamkrieges. Jahre später erfuhr die Welt: Den Vorfall hatte es nie gegeben.

Auch der Koreakrieg (1950 – 1953) wurde unter dem Vorwand eines nordkoreanischen Angriffs begonnen. Tatsächlich handelte es sich um die Reaktion Nordkoreas auf zahlreiche gezielte Provokationen seitens der USA und ihrer südkoreanischen Verbündeten. Der anschließende „Hilferuf“ der südkoreanischen Regierung, der das militärische Engagement der USA vor der Weltöffentlichkeit rechtfertigen sollte, erfolgte durch einen Diktator, den die USA ausgebildet und selbst mit an die Macht gebracht hatten.

Seit einigen Tagen präsentieren die USA nun einen Giftgasangriff der syrischen Regierung als Grund für einen Vergeltungsschlag durch die USA und ihre Verbündeten. Dass dabei auf Bilder zurückgegriffen wird, die sogar von zahlreichen Mainstreammedien bereits als Fälschungen entlarvt wurden, passt nicht nur ins Schema, sondern zeigt vor allem eines: Die Verantwortlichen nehmen sich nicht einmal die Zeit, ihre Kriegsvorwände sorgfältig zu konstruieren oder zu belegen.

Vermutlich vertrauen sie der weltweiten Übermacht der Mainstreammedien und dem Einfluss der offiziellen Politik, die einmal mehr alles tun, um die Weltöffentlichkeit von den tatsächlichen Kriegsgründen abzulenken. Dabei gibt es derzeit neben dem angeblichen Giftgasangriff des Assad-Regimes noch ein zweites Thema, durch das die Menschen offensichtlich auf eine falsche Fährte gelockt werden sollen: das Chaos im Weißen Haus.

Angeführt von der Washington Post und dem TV-Sender CNN stellen die US-Massenmedien die Administration Trump als heillos desorganisiert und vollkommen aus dem Ruder gelaufen dar. Sie unterstellen damit,

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Syrien braucht Frieden!

Syrien braucht Frieden!

14-04-18 09:10:00,

US-Verteidigungsminister Mattis bei der Pressekonferenz zu den Militärschlägen. Bild: DoD

Hört der Wahnsinn niemals auf? Ein Kommentar

Seit Jahrtausenden gilt in der Außenpolitik der altrömische Grundsatz: “Wer Frieden will, muss den Krieg vorbereiten”. Ergebnis: Immer wieder Krieg. Tausende Kriege – ständig Massenmord – unendliches menschliches Leid – unvorstellbare Verschwendung wertvoller Ressourcen. Hört denn der Wahnsinn niemals auf?

Es gibt immer Alternativen. Kriege sind kein Naturgesetz und schon gar nicht gottgewollt. Die Bergpredigt, alle Weisheitslehren, alle Religionen und der gesunde Menschenverstand sagen uns: Frieden ist möglich. Auch jetzt!

Wir müssen freilich lernen, den alten römischen Grundsatz umzudrehen: ” Wer wirklich Frieden will, muss den Frieden vorbereiten.”.Probleme, die Menschen geschaffen haben, können auch von Menschen gelöst werden.

Was heißt das in der jetzigen Situation in Syrien, in der die Welt wie blind auf einen Dritten Weltkrieg zusteuert?

Die Schlüsselfigur ist Waldimir Putin. Und an dieser Stelle ist eine Putin-Versteherin und Realpolitikerin wie Angela Merkel gefragt. Die deutsche Bundeskanzlerin hat beim jetzigen Konflikt rechtzeitig gesagt, dass sich Deutschland nicht an einem möglichen Raketenangriff auf syrische Ziele beteiligen werde. Deshalb kann und muss Merkel jetzt zwischen Trump und Putin vermitteln. Deutschland kann mit seiner Politik der relativen militärischen Zurückhaltung jetzt endlich seiner Vermittlerrolle zwischen Ost und West gerecht werden und einen Interessenausgleich mit Russland suchen.

Die ostdeutsche Kanzlerin weiß, dass für Putin der Niedergang der Sowjetunion das große Trauma seines politischen Lebens war. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Trauma durchzuarbeiten und ihm dabei zu helfen. Putin braucht gerade jetzt die ausgestreckte Hand des Westens.

Das könnte zum Beispiel heißen: Wirtschaftliche Kooperation statt wirtschaftliche Sanktionen, Zurückhaltung der NATO an den russischen Grenzen statt militärischer Übungen, Sicherheitsgarantien für Russland. Angebote an Russland für künftige gemeinsame Entwicklungen und Aktionen für ein friedliches Europa vom Atlantik bis zum Ural, wie es einst Michail Gorbatschow vorgeschlagen hatte.

Gorbatschow und Merkel könnten gemeinsam Putin von den Vorteilen für Russland überzeugen. Viele russische und westliche Unternehmer könnten dafür gewonnen werden. Sie warten geradezu darauf.

Freilich müssen die beiden großen Völker und Länder zwischen Ost- und Westeuropa, die Ukraine und Polen wie auch die vielen kleineren osteuropäischen Länder in diese gesamteuropäischen Interessen eingebunden werden. Sie alle sind noch immer besorgt über deutsch-russische Alleingänge über ihre Köpfe hinweg.

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Syrien: Armee entdeckt “Lager” für Chemiewaffen im von Terroristen zurückeroberten Gebiet bei Ost-Ghouta | www.konjunktion.info

Syrien: Armee entdeckt “Lager” für Chemiewaffen im von Terroristen zurückeroberten Gebiet bei Ost-Ghouta | www.konjunktion.info

13-03-18 08:55:00,

Sputnik International berichtete dieser Tage, dass die syrische Armee behauptet, dass sie in Ost-Ghouta einen “Workshop” für Chemiewaffen ausgehoben habe, nachdem das Gebiet durch die syrischen Regierungskräfte zurückerobert worden war.

In der Stadt Aftris in Ost-Ghouta sei beim Zurückdrängen der vom Westen unterstützten Terroristen das entsprechende Lager entdeckt worden. Oberst Feruz Ibrahim von der syrischen Armee dazu:

Vermutlich könnte die Ausrüstung dieses Materials als Teil eines Vorwurfs unter falscher Flagge produziert worden sein, so dass [es den Anschein hat, dass] Regierungstruppen chemische Waffen verwendeten.

(Presumably, the equipment of these munitions could be produced as part of a false flag accusation that government troops used chemical weapons.)

Proteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.comProteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.com

Proteste zu Syrienangriff – Bildquelle: www.activistpost.com

Ibrahim bestätigt letztlich die Aussagen zahlreicher unabhängiger Forscher und Journalisten wie Brandon Turbeville, die seit längerem davon ausgehen, dass die Terroristen die Fähigkeiten und Möglichkeiten besitzen, um False Flag-Operationen mit chemischen Waffen durchführen zu können, die man dann fälschlicherweise der syrischen Regierung in die Schuhe schiebt. Alles zum Zwecke der Rechtfertigung weiterer militärischer Aktionen und Luftschläge gegen die syrische Armee durch das Angriffsbündnis NATO und die USA.

Das syrische Außenministerium hatte erst vor kurzem darüber berichtet, dass Extremisten in Ost-Ghouta möglicherweise einen Chemiewaffenangriff planen, um diesen dann Damaskus anzulasten. Faisal Mekdad, der stellvertretende syrische Außenminister, versicherte der anwesenden Presse, dass Damaskus willens ist und jede erdenkliche Mitarbeit leisten wird, um Ermittlungen bzgl. chemischer Augriffe durchzuführen. Er wies aber auch darauf hin, dass es zahlreiche “internationale Organisationen” gibt, die eine solche Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung strikt ablehnen.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Russische Zentrum für Versöhnung darüber berichtet, dass die Möglichkeit besteht, dass Terroristen einen Chemiewaffenangriff im Gebiet von Ost-Ghouta planen, den man dann der syrischen Armee anlasten wolle.

Es scheint so zu sein, dass die russische Regierung Pläne der Terroristen, die Anschläge mit Chemiewaffen planen, gezielt bekannt gibt. Einige Versuche des Westens dürften damit zunichte gemacht worden sein, so dass diese False Flag-Operationen nicht auf der internationalen Bühne “genutzt” werden konnten.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat bereits vor längerem bestätigt,

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Kriegsschauplätze in Syrien – Was wir über die östliche Ghouta, Afrin und das Euphrat-Tal wissen sollten – www.NachDenkSeiten.de

Kriegsschauplätze in Syrien – Was wir über die östliche Ghouta, Afrin und das Euphrat-Tal wissen sollten – www.NachDenkSeiten.de

02-03-18 07:36:00,

2. März 2018 um 15:48 Uhr | Verantwortlich:

Kriegsschauplätze in Syrien – Was wir über die östliche Ghouta, Afrin und das Euphrat-Tal wissen sollten

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Länderberichte, Militäreinsätze/Kriege

Jeden Tag hören wir – meist schlechte – Nachrichten aus Syrien. Auch wenn wir von den NachDenkSeiten versuchen, ein wenig Licht in den Nebel zu bringen und Ihnen eine Alternative zur der meist sehr einseitigen Berichterstattung in den klassischen Medien anzubieten, so ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Daher haben wir die Journalistin und Nahostexpertin Karin Leukefeld, die zu den wenigen Quellen aus der Region gehört, auf deren Urteil wirklich Verlass ist, gebeten, die aktuelle Gemengelage in Syrien für die Leser der NachDenkSeiten in einer verständlichen Form aufzubereiten. Was dabei herauskam, ist ungemein lesenswert. Bitte reichen Sie diesen Artikel auch an Ihre Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen weiter. Es lohnt sich.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Die Ghouta

Die Ghouta war einst ein Naherholungsgebiet für die Einwohner von Damaskus. Ghouta bedeutet „Oase“, hier sprudelten die Wasser des Barada-Flusses, Wälder und Wiesen luden zum Verweilen ein. Reisende, Schriftsteller, Dichter besangen das Gebiet als „Paradies auf Erden“. Der französische Philosoph Constantin Francois de Volney schrieb Ende des 18. Jahrhunderts voller Begeisterung:

„Von den Bergen strömen viele Bäche, die aus dem Gebiet von Damaskus den bestbewässerten und lieblichsten Ort Syriens machen. Die Araber sprechen nur mit Begeisterung von ihm; und sie werden nicht müde, das Grün und die Frische der Obstgärten, die Fülle und Mannigfaltigkeit der Früchte, die Zahl der Quellen wie auch die Klarheit der Springbrunnen und Gewässer zu preisen.“

Der so üppig beschriebene Grüngürtel von Damaskus teilte sich in die östliche Ghouta, die sich entlang der Verbindungsstraße nach Homs erstreckte, in die südliche und westliche Ghouta, die bis zu den Golan-Höhen reichte.1925 sammelte sich in der Ghouta der Widerstand gegen die französische Mandatsherrschaft, der blutig niedergeschlagen wurde.

Die Ghouta besteht ursprünglich aus vielen Dörfern, Weilern, die ihre eigene Geschichte haben. In Jobar zum Beispiel, nur knapp 3 km von der Altstadt von Damaskus entfernt,

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Syrien: White Helmets und al-Nusra planen laut Russland einen “chemischen” False Flag-Angriff | www.konjunktion.info

Syrien: White Helmets und al-Nusra planen laut Russland einen “chemischen” False Flag-Angriff | www.konjunktion.info

15-02-18 08:25:00,

Dass die White Helmets ein Propagandainstrument sind, um die Meinung der westlichen Öffentlichkeit zu manipulieren, dürfte jeden bekannt sein, der sich schon länger und intensiver mit Syrien beschäftigt oder den einen oder anderen Artikel auf diesen Blog dazu gelesen hat.

Proteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.comProteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.com

Proteste zu Syrienangriff – Bildquelle: www.activistpost.com

Nach Informationen des Russischen Zentrums für Versöhnung, das natürlich auch parteiisch ist und dessen Meldungen auch unter diesem Kontext zu sehen sind, plant die Terrorgruppe Jobhat al-Nusra einen “chemischen” False Flag-Angriff, der wiederum von den White Helmets medial, also propagandistisch “begleitet” werden soll. Letztlich einmal mehr der Versuch die syrische Regierung unter Assad zu dämonisieren.

Das Russische Zentrum für Versöhnung gab am Montag bekannt, dass es einen Telefonanruf eines Einwohners aus Serakab in der Provinz Idlib erhalten habe, der die geplante Aktion detailliert beschrieb. Laut der Quelle soll die Terrorgruppe Jobhat al-Nusra am 12. Februar drei Autos nach Serakab gebracht haben, die mit 20 Behältern Chlor und “persönlicher Schutzausrüstung” beladen waren.

Die Quelle führte weiterhin aus, dass die White Helmets in Serakab “individuelle Schutzmaßnahmen” probten sowie “Erste Hilfe für Einwohner”, die Opfer einer Vergiftung geworden sind.

Bislang stammen die Informationen nur aus einer Quelle und sind nicht von einer zweiten bestätigt worden. Dennoch scheinen die Informationen für das Russische Zentrum für Versöhnung so stichhaltig und glaubwürdig zu sein, dass man damit an die Öffentlichkeit geht und vor der Möglichkeit eines “chemischen” False Flag-Angriffs in Syrien warnt.

Bereits bei den letzten, medial bestens “begleiteten” Chemieattacken in Syrien geht man davon aus, dass diese von Terrorgruppen inszeniert bzw. durchgeführt wurden – zum Teil in “Zusammenarbeit” mit den White Helmets, die dann den propagandistischen Part übernahmen. Erwähnenswert ist hier insbesondere der Chemiewaffenangriff auf Khan Sheikhoun für den es zahlreiche Beweise gibt, die darauf hindeuten, dass dieser von den Gegnern Assads durchgeführt wurde.

Zwar kommt diese Information der inszenierten Giftgaseinsätze immer mehr im Mainstream an, aber nichtsdestotrotz bleiben sie auch “medial gefährlich”. Wie das Beispiel Khan Sheikhoun gezeigt hat, nutzen die USA wiederholt diese angeblichen Angriffe als Entschuldigung,

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Syrien: White Helmets und al-Nusra planen laut Russland einen “chemischen” False Flag-Angriff | www.konjunktion.info

Syrien: White Helmets und al-Nusra planen laut Russland einen “chemischen” False Flag-Angriff | www.konjunktion.info

15-02-18 08:25:00,

Dass die White Helmets ein Propagandainstrument sind, um die Meinung der westlichen Öffentlichkeit zu manipulieren, dürfte jeden bekannt sein, der sich schon länger und intensiver mit Syrien beschäftigt oder den einen oder anderen Artikel auf diesen Blog dazu gelesen hat.

Proteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.comProteste zu Syrienangriff - Bildquelle: www.activistpost.com

Proteste zu Syrienangriff – Bildquelle: www.activistpost.com

Nach Informationen des Russischen Zentrums für Versöhnung, das natürlich auch parteiisch ist und dessen Meldungen auch unter diesem Kontext zu sehen sind, plant die Terrorgruppe Jobhat al-Nusra einen “chemischen” False Flag-Angriff, der wiederum von den White Helmets medial, also propagandistisch “begleitet” werden soll. Letztlich einmal mehr der Versuch die syrische Regierung unter Assad zu dämonisieren.

Das Russische Zentrum für Versöhnung gab am Montag bekannt, dass es einen Telefonanruf eines Einwohners aus Serakab in der Provinz Idlib erhalten habe, der die geplante Aktion detailliert beschrieb. Laut der Quelle soll die Terrorgruppe Jobhat al-Nusra am 12. Februar drei Autos nach Serakab gebracht haben, die mit 20 Behältern Chlor und “persönlicher Schutzausrüstung” beladen waren.

Die Quelle führte weiterhin aus, dass die White Helmets in Serakab “individuelle Schutzmaßnahmen” probten sowie “Erste Hilfe für Einwohner”, die Opfer einer Vergiftung geworden sind.

Bislang stammen die Informationen nur aus einer Quelle und sind nicht von einer zweiten bestätigt worden. Dennoch scheinen die Informationen für das Russische Zentrum für Versöhnung so stichhaltig und glaubwürdig zu sein, dass man damit an die Öffentlichkeit geht und vor der Möglichkeit eines “chemischen” False Flag-Angriffs in Syrien warnt.

Bereits bei den letzten, medial bestens “begleiteten” Chemieattacken in Syrien geht man davon aus, dass diese von Terrorgruppen inszeniert bzw. durchgeführt wurden – zum Teil in “Zusammenarbeit” mit den White Helmets, die dann den propagandistischen Part übernahmen. Erwähnenswert ist hier insbesondere der Chemiewaffenangriff auf Khan Sheikhoun für den es zahlreiche Beweise gibt, die darauf hindeuten, dass dieser von den Gegnern Assads durchgeführt wurde.

Zwar kommt diese Information der inszenierten Giftgaseinsätze immer mehr im Mainstream an, aber nichtsdestotrotz bleiben sie auch “medial gefährlich”. Wie das Beispiel Khan Sheikhoun gezeigt hat, nutzen die USA wiederholt diese angeblichen Angriffe als Entschuldigung,

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Syrien: Eine Kampagne falscher Twittermeldungen rollt auf uns zu – Der verzweifelte Versuch des Westens die letzten Daesh-Überreste zu unterstützen | www.konjunktion.info

Syrien: Eine Kampagne falscher Twittermeldungen rollt auf uns zu – Der verzweifelte Versuch des Westens die letzten Daesh-Überreste zu unterstützen | www.konjunktion.info

14-01-18 05:07:00,

Das syrische Militär hat in den letzten Monaten (mit Unterstützung Russlands, Irans und der Hisbollah) zahlreiche Gebiete zurück erobern können. Auch in der Provinz Idlib befindet sich die Armee Damaskus weiter auf dem Vormarsch. Idlib ist das letzte, größere Gebiet, das sich noch unter der Kontrolle des vom Westen unterstützten Daesh befindet.

Der Verlust dieses letzten Rückzugsgebiets der Terroristen bringt einmal mehr die Hochleistungspresse auf den Plan, die natürlich ganz im Auftrag ihrer Herren Angst hat, dass Assad auch diese letzte Hochburg erobert. Die westliche Hochleistungspresse setzt dabei erneut das gern genommene Mem der “Bombardierung von Zivilisten durch Assad” ein. Die exakt gleiche Geschichte, die wir bereits bei der Befreiung Homs, Deir ez-Zour und Aleppo lesen mussten. Wird dem gleichen “Berichterstattungszeitplan” gefolgt, werden wir alsbald hören, dass Assad und Putin selbst die Bombardierungen befohlen haben und dass in Idlib “das letzte vorhandene Krankenhaus vom Diktator Assad zerstört wurde”. Analog zu Aleppo werden wir dann feststellen müssen, dass es in Idlib zahlreiche “letzte Krankenhäuser” gibt, bevor – hoffentlich – die Befreiung der Provinz erfolgt ist.

Die jetzt anlaufende Propagandakampagne gegen das syrische Militär und seiner Operation in Idlib wird bereits jetzt in den sozialen Netzen “eingeführt”. So konnte die für al-Sura schreibende Journalistin Sarah Abed eine Twitter-Kampagne identifizieren, die den Hashtag #Outrage4Idlib benutzt, um die syrischen Militäroperation zu verunglimpfen und falsche “Gräueltaten” dem syrischen Militär anzulasten.

Ein kleiner Auszug aus dem Artikel Syrian Opposition Groups Fabricate “Atrocities” For Media Campaign In Idlib (Syrische Oppositionsgruppen erfinden “Grausamkeiten” für eine Medienkampagne in Idlib) von Sarah Abed:

Während die Syrische Arabische Armee (SAA) große Fortschritte bei der Befreiung von Idlib und den umliegenden Gebieten macht, nutzen Gruppen, die die syrische Al-Qaida (HTS) unterstützen, Twitter, um eine Propagandakampagne gegen die SAA zu starten. Eine massenproduzierte Liste vorgefertigter Tweets, die “Grausamkeiten” aufzeigen [sollen], die noch bevorstehen, wurde von Oppositionsgruppen veröffentlicht, um Unterstützung für die syrische Al Qaida zu erhalten, die derzeit in Idlib gegen syrische Regierungstruppen kämpft.

Solche fiktiven Tweets dienen dazu, die anti-syrische Regierung in den sozialen Medien zu fördern,

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Iran: Syrien reloaded – “Demonstranten” fordern weitere Sanktionen des Westens gegen das eigene Land und beginnen sich als “Freiheitskämpfer” zu bezeichnen | www.konjunktion.info

Iran: Syrien reloaded – “Demonstranten” fordern weitere Sanktionen des Westens gegen das eigene Land und beginnen sich als “Freiheitskämpfer” zu bezeichnen | www.konjunktion.info

04-01-18 07:54:00,

Während man in den ersten Tagen der Unruhen im Iran nicht so recht wusste, ob die Demonstranten eine echte Graswurzelbewegung sind, die sich in ihren Rechten beschnitten fühlen und die aufgrund der wirtschaftlichen Lage auf die Straße gehen, gehen inzwischen immer mehr davon aus, dass die gewalttätiger werdenden Proteste von außen gesteuert werden. So bringt es der investigative Journalist und Kenner des Nahen/Mittleren Osten, Brandon Turbeville mit wenigen Sätzen auf den Punkt:

Als die Tage vergingen und die Gewalt zunahm und immer mehr Iraner sich zu Wort meldeten, wurde es immer deutlicher, dass die Demonstrationen etwas anderes als echte Ausdrucksformen von Wut waren.
In der Tat, jetzt, am sechsten Tag, ist es klar, dass die Proteste nichts anderes als eine weitere Kriegsfront für die Vereinigten Staaten, die NATO, den GCC und Israel sind.

(As the days passed and the violence grew and as more and more Iranians began speaking out, it subsequently became more and more clear that the demonstrations were something other than organic expressions of anger.
Indeed, now on day six, it is abundantly clear that the protests are nothing more than another warfront for the United States, NATO, GCC, and Israel.)

Betrachtet man die westlichen Medienlandschaft und deren Berichterstattung zu den Unruhen im Iran, erkennt man sehr schnell, die hinter den Protesten transportierte Ideologie und seine westlichen Ursprünge. So muss beispielsweise ein Artikel des den Republikanern Nahe stehenden US-Senders FOX News so gelesen werden, dass die Demonstranten nichts weiter als “Hilfsangestellte zur Umsetzung der Agenda des Westens” sind – was wohl von Anfang an die eigentlich Intention war.

Laut FOX News begrüßen die “Demonstranten” nicht nur die per Twitter veröffentlichte Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trumps, sie fordern gar weitreichendere “Hilfe” von den USA, wie weitere Sanktionen gegen ihr Land (welche Logik soll hier eigentlich dahinter stecken, wenn gerade die Sanktionen doch mit der Grund für die schlechte wirtschaftliche Lage des Irans sind, die die “Demonstranten” der eigenen Regierung vorwerfen?) und ein Ende der Unterstütuzng Teherans für Palästina, den Libanon und Syrien fordern. Genau auf Linie mit der US- und israelischen Politik, die beide eine Verschärfung der Sanktionen und ein Ende der Hilfe für die Hisbollah,

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