Systemfrage: Von sozialen Dilemmata und dem Trittbrettfahrerproblem | www.konjunktion.info

23-07-21 08:30:00,

23. Juli 2021 · 141 Aufrufe

Scheideweg - Bildquelle: Pixabay / Siegella; Pixabay License

Scheideweg – Bildquelle: Pixabay / Siegella; Pixabay License

Unter dem Stichwort Gefangenendilemma versteht man

eine Situation, in der individuell rationales Verhalten der einzelnen Gruppenmitglieder zu einem für die Gruppe nicht Pareto-optimalem Ergebnis führt. Obwohl demnach ein Gleichgewicht vorhanden ist, ist dieses nicht gesellschaftlich optimal.

Meist wird dabei die

Situation mehrerer Gefangener, die nicht miteinander kommunizieren und unabhängig voneinander verhört werden, wobei die Kronzeugenregelung gilt, [als Beispiel aufgeführt]. Gefangene, die gestehen und damit ihre Mitgefangenen überführen, gehen mit geringer Strafe aus, während die durch Geständnisse ihrer Komplizen Belasteten einer verschärften Bestrafung unterliegen. Das Entscheidungsdilemma liegt darin, dass jedem isoliert handelnden Gefangenen ein Geständnis vorteilhaft scheint. Folglich werden alle Gefangenen als dominante Strategie gestehen und sich dadurch einer Bestrafung aussetzen, der sie durch gemeinsames konsequentes Leugnen hätten ausweichen können.

Dabei findet das Gefangendilemma sprichwörtlich täglich in unserem eigenen Umfeld statt. Einige alltägliche Szenarien, in denen wir diese und andere Arten von – dann besser – sozialen Dilemmata beobachten (z. B. Überkonsum von staatlichen Gütern oder Versorgungsleistungen, wenn die Kosten in einigen Eigentumswohnungen geteilt werden) sind hier nur beispielhaft genannt.

Angesichts der umfassenden Probleme, die wir derzeit in den wirtschaftlichen Versorgungsketten erleben, und angesichts der steigenden Inflationsraten konnte diese kleine Untersuchung dazu beitragen, etwas Licht in die Frage zu bringen, warum die Menschen übermäßig konsumieren.

Soziale Dilemmata im realen Leben sind kostspielig

Die Tragödie der Allmende ist ein sehr reales wirtschaftliches Problem, bei dem Einzelne dazu neigen, gemeinsam genutzte Ressourcen so auszubeuten, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und die Ressource in der Folge für die Allgemeinheit nicht mehr verfügbar ist. – Tragödie der Allmende, Investopedia

(The tragedy of the commons is a very real economic issue where individuals tend to exploit shared resources such that the demand greatly outweighs supply, and subsequently the resource becomes unavailable for the whole. – Tragedy of the commons, Investopedia)

Probleme entstehen, wenn zu viele Gruppenmitglieder sich dafür entscheiden, individuellen Profit und sofortige Befriedigung zu verfolgen, anstatt sich im besten langfristigen Interesse der Gruppe zu verhalten… Beispiele für Phänomene, die mit sozialen Dilemmas erklärt werden können, sind Ressourcenerschöpfung,

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Systemfrage: Der Krieg der Eliten gegen die Bevölkerungen | www.konjunktion.info

26-03-21 10:20:00,

26. März 2021

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Warren Buffett - Bildquelle: www.konjunktion.info

Warren Buffett – Bildquelle: http://www.konjunktion.info

Das politpropagandistische Ausspielorgan der Bundesregierung des Regimes in Berlin, die Bundeszentrale für politische Bildung, schreibt in seiner “Kriegsdefinition”:

Der Politologe Sven Chojnacki beschreibt Krieg als eine “Extremform militärischer Gewalt zwischen mindestens zwei politischen Gruppen”. Über eine genauere Begriffsbestimmung herrscht selbst unter Wissenschaftlern insgesamt keine Einigkeit. Eine häufig verwendete Kriegsdefinition ist aber die der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF). Sie sieht Krieg als einen gewaltsamen Massenkonflikt, der alle folgenden Merkmale aufweist:

a. an den Kämpfen sind zwei oder mehr bewaffnete Streitkräfte beteiligt, bei denen es sich mindestens auf einer Seite um reguläre Streitkräfte […] der Regierung handelt;
b. auf beiden Seiten muss ein Mindestmaß an zentralgelenkter Organisation der Kriegführenden und des Kampfes gegeben sein […];
c. die bewaffneten Operationen ereignen sich mit einer gewissen Kontinuierlichkeit und nicht nur als gelegentliche, spontane Zusammenstöße, d. h. beide Seiten operieren nach einer planmäßigen Strategie, gleichgültig ob die Kämpfe auf dem Gebiet einer oder mehrerer Gesellschaften stattfinden und wie lange sie dauern.”

Die meisten Menschen werden dieser Definition folgen und denken, dass ein Krieg, offener Konflikt immer mit “klassischer Waffengewalt unter Einsatz von Streitkräften” erfolgt. Aus meiner Sicht ist diese Denkweise längstens überholt. Heute werden Kriege nicht mehr (allein) mittels Armeen geführt. Vielmehr gibt es eine Vielzahl an “Waffen”, die nicht der altbekannten Definition des Begriffs “Kriegswaffe” entsprechen, die heute in geopolitischen Konflikten als auch gegen die Menschen selbst eingesetzt werden.

Die aktuelle Plandemie ist für mich eine dieser “Nichtwaffen”, die gegen die Bevölkerungen in diesem Krieg der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) gegen die Weltbevölkerung eingesetzt werden. Ja, wir befinden uns im 3. Weltkrieg, der einmal mehr von einer kleinen Clique initiiert wurde und der sich – wie immer – gegen die Menschen richtet, die zudem noch so manipuliert wurden, dass sie sich wieder in diesem von den IGE gewollten Krieg instrumentalisieren und letztlich verheizen lassen. Die IGE als Initiatoren und Profiteure der aktuellen illegalen Zwangsmaßnahmen, durchgesetzt durch eine gekaufte Kaste aus Politik und Hochleistungspresse, haben uns,

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Systemfrage: Hat der von der Bevölkerung initiierte “Große Neubeginn” angefangen? | www.konjunktion.info

22-03-21 10:14:00,

22. März 2021

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Neubeginn - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Neubeginn – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Manchmal ist ein Blick zurück, auch ein Blick des Erkennens. Ein Blick um heutige Geschehnisse besser bewerten und einordnen zu können.

Spulen wir doch einmal um knapp fünf Jahre zurück. August 2016. Ab diesem Monat wurde auch in Deutschland verstärkt über das Thema Notfallplanung, Vorsorgemaßnahmen, u.ä. gesprochen:

Auch im Angelsächsischen wurde damals das Wort “Prepardness (Vorbereitung)” ab Mai verstärkt verwendet. Sei es im Fall zur Vorbereitung auf eine plötzliche Krise (Lebensmittel, Wasser, Medikamente, usw.) oder aufgrund möglicher Naturkatastrophen:

Eines der Dinge, die wir im Laufe der letzten siebeneinhalb Jahren gelernt haben, ist, dass die Regierung eine entscheidende Rolle spielt, aber es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein. Und das bedeutet, proaktive Schritte, wie einen Evakuierungsplan zu haben, eine gut bestückte Katastrophenausrüstung zu haben. Wenn Ihre lokalen Behörden Sie zu einer Evakuierung auffordern, müssen Sie Folge leisten. Warten Sie nicht ab. – US-Präsident Barack Obama im Mai 2016

(One of the things that we have learned over the course of the last seven and a half years is that government plays a vital role, but it is every citizen’s responsibility to be prepared for a disaster. And that means taking proactive steps, like having an evacuation plan, having a fully stocked disaster supply kit. If your local authorities ask you to evacuate, you have to do it. Don’t wait. – US-President Barack Obama, May 2016)

Was damals für viele vollkommen aus der Welt schien, hat seitdem nicht nur zahlreiche Prepper zum Handeln animiert. Galt bis vor wenigen Jahren der Grundgedanke, dass einer der eigentlichen Aufträge eines Staates darin liegt, die eigene Bevölkerungen zu schützen, ist dieser Glaube der Realität gewichen. Ich möchte versuchen dies genauer – gerade im Hinblick auf die stattfindende P(l)andemie – auszuführen:

Bis zu einem gewissen Grad müssen sich Regierungen von ihren Bürgern abkoppeln,

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Systemfrage: Vom “Event 201” zu “Cyber Polygon” – Die WEF-Simulation einer kommenden “Cyber-Pandemie” | www.konjunktion.info

15-03-21 12:24:00,

Veröffentlicht 15. März 2021

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Event 201 gilt vielen als Blaupause für die aktuelle P(l)andemie. Nur wenige dürften allerdings wissen, dass es ähnliche “vorausschauende Übungen” auch für den Bereich der “Cyber-/Security und IT-Welt” gibt. Johnny Vedmore und Whitney Webb haben sich in ihrem nachfolgend ins Deutsche übersetzen Artikel From “Event 201” to “Cyber Polygon”: The WEF’s Simulation of a Coming “Cyber Pandemic” mit einer dieser “Übungen” befasst: Cyber Polygon.

Interessant ist aus meiner Sicht dabei insbesondere das Russland Teil dieser Übungsreihe ist und die russische Sberbank im Jahr 2020 sogar Ausrichter der jährlichen Übung war. Für mich ein Hinweis, dass China und Russland als Gegenpart zum Westen nur ihre Rolle im Vielfach von mir geschilderten falschen Ost-West-Paradigma spielen. Aber lesen Sie bitte selbst und besuchen Sie bitte auch die Website der beiden Autoren Unlimited Hangout.

BI.ZONE-CEO Dmitry Samartsev präsentiert auf der ersten Cyber-Polygon-Sitzung auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums, Januar 2020. Quelle: BI.ZONE

BI.ZONE-CEO Dmitry Samartsev präsentiert auf der ersten Cyber-Polygon-Sitzung auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums, Januar 2020. Quelle: BI.ZONE

Letztes Jahr hat sich das Weltwirtschaftsforum mit der russischen Regierung und globalen Banken zusammengetan, um eine hochkarätige Cyberattacken-Simulation durchzuführen, die auf die Finanzindustrie abzielte – ein tatsächliches Ereignis, das den Weg für einen “Reset” der Weltwirtschaft ebnen würde. Die Simulation mit dem Namen Cyber Polygon war möglicherweise mehr als eine typische Planungsübung und weist Ähnlichkeiten mit der vom WEF gesponserten Pandemie-Simulation Event 201 auf, die kurz vor der COVID-19-Krise stattfand.

Am Mittwoch kündigte das Weltwirtschaftsforum (WEF) zusammen mit der russischen Sberbank und ihrer Cybersecurity-Tochter BI.ZONE an, dass im kommenden Juli eine neue globale Cyberangriffssimulation stattfinden wird, um die Teilnehmer in der Entwicklung sicherer Ökosysteme” zu unterweisen, indem ein Cyberangriff auf die Lieferkette simuliert wird, ähnlich dem jüngsten SolarWinds-Hack, der die “Cyber-Resilienz” der Übungsteilnehmer bewerten soll. Auf der neu aktualisierten Veranstaltungswebsite warnt die Simulation mit dem Namen Cyber Polygon 2021 unheilvoll davor, dass angesichts der Digitalisierungstrends, die vor allem durch die COVID-19-Krise vorangetrieben wurden, “ein einziges verwundbares Glied ausreicht,

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Systemfrage: Das Manifest des Großen Erwachens. Gegen den Großen Neustart (Great Reset). | www.konjunktion.info

04-03-21 08:32:00,

4. März 2021

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Alexander Dugin ist ein russischer Politiker, Politologe und Publizist. Laut der allwissenden Müllhalde” Wikipedia ist er ein “Ideengeber einer intellektualisierten extremen bzw. Neuen Rechten in Russland”. Desweiteren schreibt das Online-Lexikon:

Dugin vertritt antiwestliche und antiliberale Positionen und propagiert über internationale Netzwerke das geopolitische Konzept eines „Neo-Eurasismus“ auf der Basis eines in Opposition zu den Vereinigten Staaten stehenden großrussischen Reiches. Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten lehnt er Antiamerikanismus jedoch ab und spricht stattdessen von einem “Sumpf” globalistischer Eliten, den er als Gegner betrachtet und der seiner Ansicht nach in Amerika und Europa trockengelegt werden solle.

Diese Information sei der nachfolgenden, sehr langen Übersetzung Dugins vorangestellt. Ich übersetze den Artikel trotzdem, da Dugin im Originalartikel The Manifesto of Great Awakening. Against Great Reset. einige sehr wichtige Dinge anspricht, die losgelöst von irgendwelcher Gesinnung eine wichtige Einordnung zum Themenkomplex des “Großen Neustarts” anspricht. Man kann sicherlich zu dem einen oder anderen Punkt eine andere Meinung haben, aber trotzdem bitte ich den geneigten Lesern vorbehaltlos an die Übersetzung heran zu gehen, da insbesondere der historische Abriss im Gesamtbild des “Großen Neustarts” oder die Einbindung der “neuen Ideologien” (wie die Zerstörung der Familie oder den Genderwahnsin) sehr wichtig sind. Auch wenn ich nicht alle Ansichten teile (z.B. die Rolle Chinas oder Russlands beim “Großen Erwachen”), ist es aus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Essay.

Erwachen - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; Pixabay License

Erwachen – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; Pixabay License

Der “Große Neustart” beginnt mit Bidens Sieg.

Teil 1. Großer Neustart

Die 5 Punkte von Prinz Charles

Auf dem Forum in Davos verkündeten der Gründer des Forums, Klaus Schwab, und Charles, der Prinz von Wales, im Jahr 2020 einen neuen Kurs für die Menschheit, den “Großen Neustart”.

Der Plan, so der Prinz von Wales, besteht aus fünf Punkten:

  1. Die Vorstellungskraft und den Willen der Menschheit einfangen – der Wandel wird nur stattfinden, wenn die Menschen ihn wirklich wollen;
  2. Der wirtschaftliche Aufschwung muss die Welt auf den Weg zu nachhaltiger Beschäftigung, Lebensgrundlagen und Wachstum bringen. Langjährige Anreizstrukturen, die perverse Auswirkungen auf unsere planetarische Umwelt und die Natur selbst gehabt haben,

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