Tagesdosis 26.3.2020 – Corona-Krisenmaßnahme: Diskreditierung über die Öffentlich-Rechtlichen Medien | KenFM.de

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26-03-20 12:03:00,

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen

Die Zusammenarbeit zwischen Politik und Medien greift auch in der Diskussion um das Corona-Virus. Bei den zurückliegenden Kämpfen und Krämpfen der Deutungshoheit zum Thema Klimaveränderungen eine eingeschworene, eingespielte und kooperierende Macht. Nun möchte diese bekannte Koalition aus Öffentlich-Rechtlichen Medien und handelnder Politik mit ihren jeweiligen Darstellern der aktuellen Verpflichtung nachkommen.

Die Viren-Leugner müssen zum Schweigen gebracht werden.

Auch hier das bekannte Muster. Diskreditierung der Meinungseignung, Hinterfragen der Seriosität und wenn das nicht reichen sollte, die entsprechende Person auf persönlicher Ebene attackieren, ins Lächerliche ziehen. Unter Beobachtung stellen.

Die Rolle der Politik besteht wiedermals darin, die neue Gefahr vorzustellen, entsprechend zu verkaufen, d.h. den Bürgern die anstehende Dramatik entsprechend zu verkünden, das Szenario einer unmittelbaren Bedrohung zu formen, zu forcieren und zu vermitteln.

Die gewünschte Übermittlung erfolgt über Bildschirme aus dem Bundestag und einberufenen Pressekonferenzen, über die täglichen Nachrichtensendungen und geeigneten Talkshows. Parallel dazu wird über die Reste der existierenden Printmedien versucht die Dramatik der Sachlage über begleitende Aufklärung in Schrift – und Bildform in die Wohnstuben zu platzieren.

Ist der Bürger weiterhin beratungsresistent finden sich sogenannte Prominente der A bis D Liga, die über entsprechende breite Kampagnen und Mechanismen, wie Instagram und WhatsApp, gegenüber ihren Bewunderern und Fans die Aufgabe haben, das schlechte Gewissen zu vermitteln, um damit eine breite Welle der Identifikation der Krise schaffen. #zuhausebleiben

Die Zeit des freundlichen Abtasten ist nun mit dieser Woche vorbei. Der mediale Zweifrontenkrieg ist eröffnet. Ja, leider muss nun das Wort Krieg, welches ich noch letzte Woche im Rahmen dieser Diskussion hinterfragt, als unangebracht bewertet habe, gewählt werden. Ist die Vehemenz der Reaktion, die Aggressivität der Berichterstattung und Einwirkung auf das öffentliche Leben diesmal angebrachter und nachvollziehbarer?

Betrachten wir aktuelle Beispiele. Die Sichtweisen, Handlungen und Standpunkte der Politik, in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und Medizin sind hinsichtlich bekannt. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist jedoch wesentlich höher in seiner Wirkung, gegenüber der zurückliegenden Klimadiskussion, die auffällig ruhig geworden ist, auch seitens ihrer führenden Repräsentanten.

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Tagesdosis 25.3.2020 – Das schlimmste Virus – der Sapiens | KenFM.de

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25-03-20 02:34:00,

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Das schlimmste Virus ist eine Idee, deren Inhalt ein Gegenentwurf zur Natur darstellt. 

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

COVID 19 im Vergleich zu 9/11

Das Schlimmste, was man über die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel früher sagen konnte, war, dass sie irgendwen aus ihrem Kabinett stark gelobt hatte. Dieser oder diese war dann kurze Zeit später in irgendeinem Skandal untergegangen und konnte sein Amt räumen. Heute nach den offenen Grenzen für Flüchtlinge, nach der CO2-Klima-Spaltung der Gesellschaft scheint ihr mit Abstand größter Skandal zwar in der Gegenwart Realität anzunehmen, aber als ein solcher wird er wohl erst viel später im Volk selbst ankommen. Der Corona-Skandal. 9/11, also der Zusammenbruch der drei Türme in New York ist dagegen ein kleineres Ereignis. Kleiner deswegen, weil am Tag der Zusammenbrüche nur die New Yorker Bürger dabei waren. Bei Corona ist nun ganz Europa, also alle Europäer und viele Menschen anderer Länder ganz direkt betroffen. Fast die ganze Menschheit ist daran beteiligt. Nicht nur als Zuschauer, sondern als Akteure, die in Angst und Schrecken vor einem Killervirus geraten sind. Es gibt zwar keine offizielle Ausgangssperre, keine Gesetze darüber, dass alle zuhause bleiben müssen. Es gibt nur Regeln, so die Kanzlerin (1) – zumindest in Deutschland.

Das Schweigen der Lämmer als Dauerzustand der Gesellschaft

Was wir alle jetzt beobachten und erkennen können, ist, wie der schlimmste Virus, den es überhaupt gibt, zuschlägt und wie eine echte Pandemie den Großteil aller sapiens befallen hat: der Gehorsams- und Autoritätsglaube-Virus. Fast alle Bürger glauben, dem folgen zu müssen, was andere ihnen sagen. Sie stehen im Gehorsam zu diesen Autoritäten, denen sie ihr Leben anvertraut haben. Das tun sie immer und tagtäglich. Ich weiß. Doch in so einem Experiment wie dem, was wir jetzt erleben, zeigt sich, wie stramm die meisten Menschen noch immer denen folgen, zu denen sie lieber im Widerstand leben sollten. Auf Rubikon schreibt Roland Rottenfußer(2), Zitat Anfang: Schaut man sich an, wie der Hitler-Faschismus und andere totalitäre Regime hierzulande rezipiert werden, gewinnt man den Eindruck, es mit einem Volk aus lauter verhinderten Helden zu tun zu haben.

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Tagesdosis 24.3.2020 – Wuhan-Virus? | KenFM.de

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24-03-20 02:46:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Am 8. Mai 2015, zufällig der 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges in Europa, veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation eine Empfehlung zur Benennung von Infektionskrankheiten.

Behörden und Medien sollten es vermeiden, eine neue Krankheit nach dem angeblichen Ort oder der Nation des Ausbruchs zu benennen, wie es bei der „Spanischen Grippe“  getan wurde, oder nach dem Trägerorganismus wie bei der „Schweinegrippe“ oder „Vogelgrippe“, nach Berufsgruppen, wie der „Legionärskrankheit“, oder nach dem Namen des Entdeckers, wie der „Chagas-Krankheit“.

Den offiziellen Namen legt letztlich die WHO fest, sie vermeidet Zuschreibungen der beschriebenen Art.

Die WHO begründet das folgendermaßen: „Dies mag einigen Personen als Belanglosigkeit erscheinen, aber die Benennung ist von Bedeutung für die Betroffenen. Wir mussten feststellen, dass bestimmte Krankheitsnamen negative Auswirkungen auf bestimmte religiöse oder ethnische Gruppen zur Folge hatten, ungerechtfertigte Hindernisse für die Bewegungsfreiheit oder den Handel hatte und zu unnötigen Massenschlachtungen von Haustieren führte. Die Benennung kann einschneidende Auswirkungen auf das Leben und die Existenz von Menschen haben“

Das könnte Donald Trump, der vom China-Virus spricht, oder Mike Pompeo, der sie Wuhan-Virus nennt, vielleicht dadurch erläutert werden, dass Trump es wohl mindestens „very, very sad“ fände, wenn die Spanische Grippe von 1917, die je nach Schätzung 25 bis 50 Millionen Menschen getötet hat, also mehr Tote als der 1. Weltkrieg forderte, als „USA-Seuche“ bezeichnet würde. Denn mittlerweile wird angenommen, dass die Spanische Grippe aus den USA stammt. Ihren Namen hat sie nur durch die Tatsache, dass die ersten Berichte über die Krankheit in Spanien veröffentlicht wurden, und ihre Existenz dort, anders als in den anderen Ländern des Auftretens, nicht der Kriegszensur unterlag.

Trump hat kürzlich auf einer Pressekonferenz gesagt, dass er die Krankheit so nenne, weil sie aus China stamme. Diese Aussage ist falsch, möglicherweise gleich doppelt unwahr.

Denn erstens ist es nicht klar, ob die Krankheit wirklich das erste mal in Wuhan aufgetreten ist und von dort stammt. Hausärzte aus Norditalien berichten nämlich, dass eine bisher unbekannte Lungenentzündung mit denselben Symptomen wie COVID 19 bereits im November 2019 in Norditalien auftrat,

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Tagesdosis 23.3.2020 – Corona-Pandemie: Wer ist eigentlich die WHO? | KenFM.de

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23-03-20 01:25:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Führung des Kampfes gegen das neuartige Corona-Virus liegt in den Händen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie gibt die Zahlen von Infizierten, Verstorbenen und Genesenen bekannt, informiert über die Ausbreitung der Krankheit und koordiniert die Maßnahmen zu deren Eindämmung.

Wer ist diese Organisation? Wer hat sie gegründet? Wie hat sie ihren Auftrag bisher erfüllt? Wer finanziert sie? 

Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Fakten: 

Die WHO (englisch: World Health Organization) wurde 1948 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ihr Hauptsitz befindet sich in Genf, sie hat zurzeit 194 Mitgliedsstaaten und wird seit 2017 von dem ehemaligen äthiopischen Gesundheits- und Außenminister Dr. Tedros Ghebreyesus geleitet. 

Der offizielle Auftrag der WHO besteht in der „Erreichung des höchstmöglichen Gesundheitsniveaus durch alle Völker“. Sie ist berechtigt, international anerkannte Standards für die Behandlung von Krankheiten, den Umgang mit Umweltgiften und den Schutz vor nuklearen Gefahren zu setzen. Außerdem stellt sie technische Hilfe für bedürftige Länder bereit und unterstützt und koordiniert internationale Reaktionen auf gesundheitliche Notfälle.

Die zwei Finanzierungsquellen der WHO 

Die WHO verfügt derzeit über einen Haushalt von ca. 4,4 Milliarden US-Dollar und hat zwei Haupteinnahmequellen: Zum einen festgelegte Beiträge, die die Regierungen der Mitgliedsstaaten zahlen und die sich nach der Bevölkerungszahl und der Höhe ihres Sozialproduktes richten. Zum anderen freiwillige Beiträge von Mitgliedsstaaten, Stiftungen, Unternehmen und Einzelpersonen.

Die festgelegten Beiträge werden zur Deckung allgemeiner Ausgaben und Programm-Aktivitäten verwendet. Freiwillige Beiträge werden von den Spendern für bestimmte Aktivitäten vergeben und sind zweckgebunden.

In den ersten drei Jahrzehnten ihres Bestehens wurde die WHO hauptsächlich durch festgelegte Beiträge der Mitgliedsstaaten finanziert, wobei die USA der größte Geldgeber waren. Mit der globalen Deregulierung und dem zunehmenden Einfluss des Neoliberalismus begann Mitte der Siebziger Jahre eine Privatisierungswelle, die auch vor der WHO nicht haltmachte. Der Anteil privater Gelder an ihrem Budget nahm in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich zu. 

1993 setzten die USA durch, dass die Pflichtbeiträge eingefroren wurden. 2017 verfügte US-Präsident Trump eine Kürzung des US-Anteils um fast die Hälfte.

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Tagesdosis 21.3.2020 – Liebe in Zeiten von Corona | KenFM.de

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21-03-20 02:21:00,

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Wie kann man in der Krise so denken, fühlen und handeln, dass unser aller Leben reicher und die Krise überwunden wird? Wie finden wir heraus aus Angst und Überforderung?

Ein Kommentar von Christiane Borowy

Zurzeit werden die Menschen von der Angst vor dem Corona-Virus oder den entsprechenden politisch-gesellschaftlichen Folgen so mitgerissen, dass sie fast den Verstand zu verlieren scheinen. Beinahe-Schlägereien um Toilettenpapier und Mehl im Supermarkt oder in der Schlange vor dem Geldautomaten sind Szenarien, welche diese Angst zum Ausdruck bringen. Demgegenüber gib es auch viele Menschen, die kritisch sind und eine politisch gewünschte Panikmache zur Duldung massiver Einschränkungen der Freiheitsrechte erkennen. Es wird dabei zwischen den Extremen geschwankt: Entweder man handelt aus Angst irrational oder man handelt ausschließlich rational und ruft denen, die Angst haben noch zu: „Checkt endlich mal, dass das alles nur Hysterie und Manipulation ist!“. Beide Handlungsweisen sind, was der Münchner Traumaforscher Franz Ruppert als Kopfgeburt bezeichnet. Die Menschen verharren sowohl in ihrem Denken als auch Handeln in Überlebensstrategien. Es geht um Leben oder Tod. Entweder sterben wir alle am Virus oder durch den Verlust der Freiheitsrechte.

In ihrer dramatischen Fernsehansprache vom 18.03.2020 spricht die Bundeskanzlerin Angela Merkel davon, dass es ernst sei. Zu dieser Erkenntnis sei die Regierung durch intensiven Austausch mit Experten des Robert-Koch-Institutes gekommen. Sie wählt drastische Worte, ruft die Bevölkerung zu Verantwortung und Solidarität auf. Parallel dazu werden die Einschätzungen des Internisten und Lungenarztes Wolfgang Wodarg zum Corona-Virus intensiv diskutiert und schon titelt Die Welt am 19.03.2020: „Christian Drosten zerlegt Wodarg“.

Das Corona-Monster unter dem Bett

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Es ist wichtig, wach und aufgeklärt zu bleiben, sich zu informieren und alles, was einem medial präsentiert wird, infrage zu stellen. Ich möchte auch zeigen, dass es nicht per se ein Problem ist, sich ein paar Vorräte zuzulegen. Es ist ebenfalls nicht von vornherein ein Problem, die schnelle und plötzliche Einschränkung von Freiheitsrechten infrage zu stellen. Im Gegenteil kann beides sehr wichtig sein.

Ich sehe es jedoch als ausgesprochen schwierig an,

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Tagesdosis 20.3.2020 – Déjà Vue – Mit Rettungspaketen wieder die Reichen beschenken | KenFM.de

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20-03-20 04:11:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Aktuell stellt die Administration von Präsident Donald Trump glaubwürdigen Berichten zufolge ein wirtschaftliches und finanzielles Maßnahmenpaket in Höhe von über einer Billionen-Dollar (Tausend Milliarden) zusammen, um die US-Wirtschaft vor dem Absturz in die befürchtete Depression zu bewahren. Aber wie bereits in der letzten Krise geht es dabei hauptsächlich um mit Steuergeldern finanzierte Rettungsaktionen für Big Business, mit dem einzigen Unterschied, dass diesmal (noch) nicht die Banken an erster Stelle stehen sondern andere, sogenannte „systemrelevante“ Industriebranchen wie z.B. die Fluggesellschaften und Konzerne beispielsweise der schwer angeschlagene Aerospace-Konzern Boeing.

Anfang dieser Woche hatte Trump bereits in einer Pressekonferenz 50 Milliarden Dollar an Rettungsgeldern allein für US-Fluggesellschaften in Aussicht gestellt. Trump sagte: „Wir werden die Fluggesellschaften zu 100 % unterstützen – es ist nicht ihre Schuld“. Das stimmt nicht. Es ist sehr wohl ihre Schuld, und das hat mit dem Corona Virus nichts zu tun. Denn in den guten Zeiten haben die Vorstände der Konzerne alles getan, um die Aktionäre, aber vor allem auch sich selbst zu bereichern und statt Geld für schlechtere Zeiten zurückzulegen, haben sie verantwortungslos zusätzliche Schulden aufgenommen. Und nun soll das vorgeschlagene Rettungspaket vor allem die Anteilseigner aber auch mit einem weitaus geringeren Anteil die ungesicherten Gläubiger, z.B. Zulieferer, die den Fluggesellschaften Kredite eingeräumt haben, retten.

Die Alternative zur Rettung der Aktionäre wäre ein Insolvenzverfahren nach Kapitel 11 des US-Unternehmensrechts, das den betroffenen Fluggesellschaften ermöglichen würde, weiter zu operieren, während es zugleich in die Hände der Gläubiger übergeben würde. Die Aktionäre würden dabei alles oder einen großen Teil ihres Aktienwertes verlieren. Wenn die Firma auf Grund eines überarbeiteten oder neuen Geschäftsmodells weiterhin wirtschaftlich ist, dann gibt es für sie einen schuldenfreien Neustart mit neuen Eigentümern und einer neuen Geschäftsführung.

Aktuell geht es um die vier großen US-Fluggesellschaften – Delta, United, American und Southwest –, deren Aktien seit Mitte Februar 2020 in den Sturzflug übergegangen sind und mit Stand von gestern bis zu drei Viertel ihres Aktienkurses verloren haben. Da der Flugbetrieb wegen Covid-19 weitgehend eingestellt und Besserung nicht in Sicht ist,

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Tagesdosis 19.3.2020 – Corona-Krise – “Wir befinden uns im Krieg” | KenFM.de

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19-03-20 01:59:00,

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War on Terror war gestern. War on Corona ist die Gegenwart

Ein Kommentar von Bernhard Loyen

Am 16.März sprach Präsident Emmanuel Macron zu den französischen Bürgern. Nach einleitenden Worten zur Lage der Nation, in Zeiten der Corona-Krise, formulierte er folgende Sätze, Zitat: Wir befinden uns im Krieg, einem Gesundheitskrieg, ganz sicher. Wir kämpfen weder gegen eine Armee noch gegen eine andere Nation, aber der Feind ist da, unsichtbar, flüchtig und auf dem Vormarsch. Und das erfordert unsere allgemeine Mobilisierung. Wir befinden uns im Krieg. Alle Maßnahmen der Regierung und des Parlaments müssen nun auf die Bekämpfung der Epidemie ausgerichtet werden, Tag und Nacht. Nichts darf uns davon ablenken (1). Am Ende seiner Ansprache hatte er sieben Mal das Wort Krieg verwendet.

Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten Joe Biden sieht die Notwendigkeit des Einsatzes der Armee zur Unterstützung desselben Krieges auf US-Boden (2). Der Korrespondent der Welt, aus dem Hause Springer, bestätigte ebenfalls am 16.03. mit sehr ernster Miene die dramatischen Zahlen aus den USA, Zitat: Wo fang ich an, vielleicht mit den Zahlen. Wir haben inzwischen mehr als 3000 Infizierte, 61 Tote (2). Mit Stand 19.03. sind es schockierende 9500 Infizierte und 102 Tote. Das sind bei aktuell 327,2 Millionen Einwohner natürlich bestürzende Zahlen. Nein, ich möchte nicht zynisch klingen. Es wird aber zusehends schwierig, die eingeforderte Meinungscontenance einzuhalten.

Donald Trump twitterte am 17.März: Die Welt befindet sich im Krieg mit einem verborgenen Feind. WIR WERDEN GEWINNEN! (3) . Am gestrigen Abend sprach dann Kanzlerin Merkel via Bildschirm zu uns Bürgern. Sprach sie von Krieg, nicht direkt. Sie sprach von der größten Herausforderung für das Land nach dem 2.Weltkrieg und viel von Glauben und Überzeugung, Zitat:

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als ihre Aufgabe begreifen. Deswegen lassen sie mich ihnen sagen: Es ist ernst, nehmen sie es auch ernst (4). Das kleine Problem, wir, also die Bürger, können nicht individuell entscheiden,

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Tagesdosis 18.3.2020 – Der Corona-Pandemie-Wahn: Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft? | KenFM.de

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18-03-20 02:25:00,

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Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Was ist hier los?

Es ist für mich unfassbar, wie in Zeiten des Internets, in denen sich im Prinzip jeder zu relevanten Themen seine Informationen zusammensuchen kann, nun eine Handvoll Virologen mit einseitigen schulmedizinischen Vorstellungen das Denken der meisten Menschen und nun auch der Politiker beherrscht. Da gäbe es nun einen neuartigen Virus, der sich rasch über zwischenmenschliche Kontakte verbreite und dann statistisch berechenbar in absehbarer Zeit einen Teil der Bevölkerung dahinraffen werde. Dabei hat im Moment nur einer von vielen Viren einen selbst von Laien gut aussprechbaren Namen bekommen („Corona“). Coronaviren, die ständig mutieren müssen, um Zugang zu menschlichen Zellen zu gelangen, sind den Virologen schon längst bekannt. Es gibt keine Anzeichen und schon gar keinen Beweis dafür, dass die Gefährlichkeit des neu mutierten Virus für die menschliche Gesundheit höher ist als der anderer Influenza- oder Rhinoviren. Selbst Hendrik Streek, ein ausgewiesene Corona-Viren-Spezialist von Deutschland sieht keine Anzeichen dafür, dass dieser aktuelle Virus-Typ (SA-Covid-19) besonders gefährlich sei. Was ist hier los? Warum fahren Politiker weltweit und nicht nur in Deutschland gerade ihre ganze Gesellschaft an die Wand?

Der Virus als Serienkiller?

Wenn es tatsächlich so wäre, dass es einen Serienkiller gäbe, der jeden anderen Menschen zu einem Serienkiller macht, indem er ihm die Hand gibt und ihm ins Gesicht haucht, dann wäre in einer Gesellschaft tatsächlich Feuer unterm Dach und es müsste diesem Mörder so schnell wie möglich das Handwerk gelegt werden. De facto haben wir es im Moment aber mit Mini-Kleinstlebewesen zu tun, sogenannten Viren, die für sich genommen gar nicht überlebensfähig sind, sondern Makro-Lebewesen brauchen, um dort Unterschlupf zu finden. Es ist auch gar nicht der Zweck der Viren, diese Großlebewesen zu töten, sondern sie wollen sich in diesen selbst am Leben erhalten. Das gefällt diesen Großlebenwesen in der Regel nicht, weswegen sie mit ihrer Immunpolizei versuchen, diese ungebetenen Gäste wieder aus ihrem Haus zu schmeißen. Manchmal gelingt es den Viren dann dennoch, sich in irgendeiner Ecke des Hauses zu verstecken und bei Gelegenheit aus ihrem Versteck zu kommen,

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Tagesdosis 17.3.2020 – Pandemie von kleinen und großen Parasiten | KenFM.de

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17-03-20 08:57:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

In meiner Eigenschaft als  konspirologischer Forscher habe ich in den letzten Wochen viele Hinweise bekommen, dass es sich bei  dem Virus „Sars Cov-2“ nicht um eine natürliche Mutation, sondern um eine Biowaffe handelt. Den eher vagen Indizien dazu bin ich aber nicht weiter nachgegangen, auch wenn es nicht auszuschließen und den üblichen Verdächtigen ein solcher Anschlag zuzutrauen wäre, geben die Fakten dazu wenig her – außer eben Anlass zu Spekulationen. Dass eine wenige Wochen vor dem ersten Ausbruch durchgeführte Simulation namens „Event 201“ – finanziert von der Bill Gates Stiftung – eine globale Corona-Epidemie durchspielte und 65 Millionen Tote voraussagte  – und dies das Vorspiel für den geplanten und inszenierten realen Ausbruch gewesen sein soll, ist mir als Beweis für eine globale Großverschwörung  zu dünn. Es sei denn wir glauben an einen sinistren Dr. No, der von seiner geheimen Insel diesen Virus freigesetzt hat, um die Weltbevölkerung zu reduzieren, die Börsen und die Weltwirtschaft zu crashen und die Weltherrschaft zu übernehmen, denn seinen geheimen Impfstoff bekommen nur diejenigen, die sich ihm unterwerfen. Abgesehen von einem solchen James-Bond-artigen Megaschurken wüsste ich aber niemanden, den ich aktuell zum Verursacher und Sündenbock der Seuche machen könnte. Sie scheint den globalen Kapitalismus sehr viel härter zu treffen als den menschlichen Organismus, was die üblichen Verdächtigen („Finanzelite“, „Militärisch Industrieller Komplex“) als Täter eher ausschließt. Dass die christliche Heilige Corona die Patronin des Geldes und der Schatzsucher ist, mag Zufall sein – die Bekämpfung des Namesvetters der Märtyrerin hat an der Wall Street jedenfalls schon mehr Kapital vernichtet als der letzte große Crash im Jahr 1987. Und dieser Crash war erst der Anfang, denn was der „lockdown“ ganzer Nationen, die weltweiten Quarantäne-Verordnungen und Reisebeschränkungen ökonomisch noch alles anrichten, ist kaum abzusehen. Und wenn die Corona-Krise die  Blase von 200 Billionen an Derivaten platzen lässt, dann schlägt ein Finanz-Meteorit von apokalyptischen Ausmaß ein. Dagegen sind die allgemeinen Hamsterkäufe von Klopapier, die Panik auf der Keramik, wirklich ein Fliegenschiss…

Tendenziell um einen solchen handelt es sich handelt es sich freilich auch bei der ganzen aktuellen Corona-Epidemie,

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Tagesdosis 16.3.2020 – Corona-Virus: Hinter der Panikmache steckt Methode | KenFM.de

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16-03-20 03:21:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Corona-Krise ist in den vergangenen Tagen in ihre zweite Phase eingetreten. 

In der ersten haben wir erlebt, wie Politik und Behörden das Problem nicht ernst genommen, es heruntergespielt und uns alle trotz eindringlicher Warnungen von Ärzten und Wissenschaftlern in keiner Weise auf eine Pandemie vorbereitet haben. In der zweiten Phase erleben wir nun eine Mischung aus Kopflosigkeit, hysterischen Überreaktionen und grenzenloser Inkompetenz. 

Das alles wirkt auf den ersten Blick chaotisch, hat aber Methode. Wer sich die Mühe macht, den hier wirkenden Kräften nachzuspüren, der erfährt sehr viel über die Rolle der Politik in der parlamentarischen Demokratie. 

Als das Virus auftauchte, sich langsam verbreitete und begann, zu einem Störfaktor für die Wirtschaft zu werden, bestand das Hauptinteresse der Finanzelite darin, die Finanzmärkte – wie in den vergangenen 11 Jahren – auch weiterhin in immer neue Höhen zu treiben und die Bereicherungs-Orgie der letzten Jahre ungestört fortzusetzen. Die Politik hat sie dabei kräftig unterstützt, indem sie die sich anbahnende Pandemie kleingeredet und verharmlost hat – ohne jede Rücksicht darauf, dass nach und nach mehrere zehntausend Menschen infiziert wurden, mehrere tausend starben und ernstzunehmende Wissenschaftler dringend vor einer Verharmlosung warnten. 

Dann aber zeichnete sich ab, dass die Pandemie ein nie dagewesenes Ausmaß annehmen und Wirtschaft und Finanzmärkte in existenzielle Not bringen würde. Die Politik reagierte, indem sie radikal umsteuerte und aus dem Beschwichtigungs- und Besänftigungsmodus in einen vollkommen hysterischen Overdrive-Modus umschaltete. 

Warum? Weil klar wurde, dass die Finanzelite in derart großen Schwierigkeiten steckt, dass sie diesmal eine noch viel größere Umverteilung von unten nach oben braucht als 2007/08. Es muss also dringend davon abgelenkt werden, dass die größten und rücksichtslosesten Finanzzocker uns allen mit Hilfe der Zentralbanken erneut in die Taschen greifen – und zwar in unvorstellbarem Ausmaß. 

So hat allein die US-Zentralbank Federal Reserve in der vergangenen Woche der Wall Street zum Ausgleich ihrer Verluste Kredite in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar zugesagt. Wenige Tage vorher hatte das Weiße Haus den Senat um 2,5 Milliarden zur Bekämpfung der Corona-Krise gebeten.

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Tagesdosis 14.3.2020 – Die eingefrorene Gesellschaft – Nichts geht mehr? | KenFM.de

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14-03-20 02:18:00,

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Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Meine letzte Tagesdosis hatte die Frage gestellt, was dran ist an der Furcht vor der Pandemie Covid-19/SARS-CoV-2 (1). Da war noch unklar, in welchem Maße die Warnungen berechtigt sind. Auch jetzt ist diese Frage noch nicht eindeutig zu beantworten. Als Lackmustest hatte ich den Umgang mit dem NATO-Großmanöver Defender 2020 ausgemacht: wenn diese gigantische Kriegsübung mit dem geplanten Personal von insgesamt 38.000 Soldaten durchgezogen wird, ist entweder die Pandemie-Kampagne ein großer Schwindel, oder die Generäle und ihre politischen Vorgesetzten handeln grob fahrlässig.

Wird Defender 2020 abgesagt, muss wohl was dran sein an der Aussage, dass Covid-19 sehr gefährlich ist. Auch hier ist die Nachrichtenlage sehr unübersichtlich. So berichtet der Blog „Augen geradeaus“, dass das Manöver Defender 2020 „eingefroren“ werden soll (2).

Das bedeutet: 5.500 US-Soldaten sind schon aus den USA nach Deutschland geflogen worden, um an dem Großmanöver teilzunehmen. Aber aufgrund der massiven Ausbreitungspotentiale sollen nun die etwa 13.000 restlichen US-Rekruten nicht nach Deutschland kommen. Der Blog „Augen Geradeaus“ ist nun kein offizielles Verlautbarungsorgan der NATO. Allerdings steht dieser Blog den führenden „Sicherheitskreisen“ des Westens sehr nahe, und auch der Reservistenverband hat diesen Blog bereits mit dem „Goldenen Igel“ ausgezeichnet. Die Nachricht von der „Einfrierung“ von Defender 2020 hat sich zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Tagesdosis noch nicht in die großen Mainstream-Medien durchgebohrt. Nur in regionalen Tageszeitungen wurde darüber berichtet.

Noch am 4. und 5. März trafen sich 27 Verteidigungsminister der Europäischen Union in Zagreb, um sich über den Ablauf von Defender 2020 abzustimmen (3). NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg pries in jenem Forum erneut den „größten Einsatz von US-Truppen in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges.“ Die anwesenden Minister machten sich Sorgen darüber, dass die Infrastruktur in Europa zwar ausreichend für zivilen Verkehr ausgelegt sei, dass aber leider seit 25 Jahren nicht getestet wurde, ob man auch große Truppenverbände über die Autobahnen, Kanäle und Eisenbahnschienen transportieren könne.

Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Defender 2020 im Schlamm der Corona-Krise steckenbleiben wird.

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Tagesdosis 13.3.2020 – Hochkonjunktur für Panik und Inkompetenz | KenFM.de

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13-03-20 06:49:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Panik wegen Corona, Panik an den Aktienbörsen, Panik am Ölmarkt, Panik im Finanzsystem. — Panik allein genommen ist schon schlimm genug, denn sie lähmt die Menschen und erschwert rationale Reaktionen.

Wenn aber Panik gepaart ist mit Inkompetenz der selbsternannten, politischen Eliten, dann potenziert sich das Gefahrenpotential mit verheerenden Folgen für Gesellschaft und Staatengefüge.

Bei einer Sitzung der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag am Dienstag hat laut Berichten von anwesenden Mitgliedern Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, dass sie davon ausgehe, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Menschen in Deutschland sich mit dem neuen Corona-Virus anstecken könnten. Das wären plus/minus 50 Millionen Deutsche. Ähnlich Zahlen hatten zuvor schon anerkannte Virologen genannt.

Natürlich würden nicht alle 50 Millionen Deutschen auf einmal angesteckt werden, sondern die „Durchseuchung“ der Bevölkerung könnte mehrere Jahre dauern. Bei einer von deutschen Experten zugrunde gelegten Sterblichkeitsrate von 1 Prozent wären das immerhin 500.000 Tote und ein Mehrfaches von dauerhaft geschädigten Lungenkranken. Auch wenn diese Opferzahl über mehrere Jahre verteilt wäre, wäre das immer noch eine Katastrophe. Aber es könnte noch schlimmer kommen.

Laut einer Erklärung der Weltgesundheitsbehörde WHO beträgt die Sterblichkeitsrate des Covid-19, wie der Corona-Virus nun offiziell heißt, 3,4 Prozent. Die jetzt aus Italien gemeldeten Zahlen sind noch furchterregender: auf knapp 9000 Infizierte kamen am Dienstag dieser Woche 476 Tote, also etwa 5,2 Prozent.

Allerdings gibt es gute Gründe, dass sowohl die Zahlen der WHO als auch die aus Italien zu hoch gegriffen sind. Denn vielen Hinweisen zufolge können sich die Bemessungsgrundlagen für die Zählung der von Corona Infizierten stark unterscheiden.

Zum Beispiel fallen all jene Menschen aus der Zählung der Infizierten heraus, die von Covid-19 angesteckt waren, die aber die Krankheit wie jede andere Grippe erlebt und auch auskuriert haben, ohne dass ihr Fall in die Statistik eingegangen wäre. In anderen Ländern ist das Gesundheitssystem zu chaotisch, um überhaupt verlässliche Zahlen der Patienten zu produzieren. Hinzu kommt, dass das Land mit der bisher größten und längsten Erfahrung mit Covid-19, nämlich China, im Verlauf der Krankheit mehrfach die Definition des Virus geändert hat,

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Tagesdosis 12.3.2020 – Viren, Verbote und das Lächeln der Angela Merkel | KenFM.de

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12-03-20 02:19:00,

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Zwei Diskussionen beherrschen die letzten Tage. Der Coronavirus und die Situation der Flüchtlinge auf Lesbos. Wie schafft man Irritationen, Unsicherheit, bis hin zu aggressiven Stimmungsbildern in der Bevölkerung? Durch manipulative Berichterstattung auf verschiedenen Ebenen.

Beispiel Coronavirus. Was am 10.03. für die BILD Zeitung noch ein großer Aufmacher war, Zitat: Paukenschlag in der Unionsfraktion! (1), wurde gestern auf der gemeinsamen Pressekonferenz der Kanzlerin mit Gesundheitsminister Jens Spahn unaufgeregt in einem Nebensatz bestätigt.

Bei der Bild las sich das so, Zitat: „60 bis 70 Prozent der Menschen in Deutschland werden sich mit dem Coronavirus infizieren“, sagte Kanzlerin Merkel (65, CDU) kurz nach Beginn der Fraktionssitzung. Da herrschte Stille in der Fraktion, berichten Teilnehmer (1) und Freude in der Bild-Redaktion. Es winken Panikzeiten.

Bei der gestrigen Pressekonferenz formulierte sie schon nach knapp drei Minuten folgende Sätze, Zitat: Weiter muss man verstehen, wenn das Virus da ist und noch keine Immunität der Bevölkerung gegenüber diesem Virus vorliegt, keine Impfmöglichkeiten existieren, auch noch keine Therapiemöglichkeiten, dass dann ein hoher Prozentsatz, Experten sagen 60 – 70 % der Bevölkerung, infiziert werden, solange dieser Zustand so bleibt(…) (2)

Die Kanzlerin erwähnte immerhin die Quelle ihres Halbwissens, die Experten. Sie meinte damit z.B. den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité. Der erklärte nämlich schon am 28. Februar das Phänomen, Zitat: „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“ (…) „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger“, sagte er weiter. Problematisch werde das Infektionsgeschehen nur, wenn es in komprimierter, kurzer Zeit auftrete. „Darum sind die Behörden dabei, alles zu tun, um beginnende Ausbrüche zu erkennen und zu verlangsamen.“ (3) Soll heißen, viele Menschen tragen den Virus natürlich in sich, was nicht automatisch bedeutet, dass sie daran erkrankt sind, erkranken werden. Trotzdem können sie ihn als Virusträger unbeabsichtigt rein theoretisch weitergeben.

Diese Normalität, von der Kanzlerin bestätigt, wird jedoch gleichzeitig von der Politik und entsprechenden Medien in das Unnormale umgekehrt.

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Tagesdosis 11.3.2020 – “Ich sag euch, der Faschismus kommt wieder!” | KenFM.de

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11-03-20 08:36:00,

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(Zitat aus dem Kinofilm: JFK, Tatort Dallas)

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Es ist das Ende der Menschheit angebrochen, liest man die Medien nicht nur hierzulande. Reißerisch schreibt der Journalist Marc Pitzke aus New York für den Spiegel, der Virusleugner (1). Gemeint ist damit, wen wundert es, der US-Präsident Donald Trump. Dieser, so der Spiegel-Journalist, würde das Coronavirussterben in New York sowie die dramatischen Auswirkungen des Virus in der Wall Street herunterspielen, ja nicht einmal ernsthaft gegen das Virus vorgehen. Man könnte glauben, die in unserer Zeit wichtigste Währung bei Staatsoberhäuptern sei die Besonnenheit. Das kennt man schon vom russischen Präsidenten Vladimir Putin, gegen den die NATO gerade, kurz vor der russischen Grenze, ein Manöver abhält. By the way, das ist doch eine Massenveranstaltung. Ob die sich auflöst, weil das Coronavirus die Truppen schwächen oder gar dezimieren könnte? Würde Trump so unbesonnen, wie der türkische Präsident gerade in Syrien handelt, handeln, so würde er der nordamerikanischen Pharmaindustrie grünes Licht für eine globale Vollverimpfung aller dort ansässigen Menschen geben. 

Mein Geschwätz von Gestern

In good old Germany jedenfalls ist der Coronavirus-Hype komplett ausgebrochen. Viele hier glauben vermutlich, er sei noch schrecklicher als das Ebola-Virus und merken nicht, dass das Geschäft der Angstmacherei hier in vollem Gange ist. Virusleugner, das Wort triggert viele in die Angst hinein. Niemand redet oder schreibt noch über Greta Thunberg und den anthropogenen Neurotizismus, dass die Erde nun bald untergeht. Schon vor dreizehn Jahren schrieb die Bild-Zeitung (2), dass in dreizehn Jahren die Erde wegen des Klimawandels untergehen werde. Das würden Wissenschaftler sagen. 2020 und wir leben noch. Wer hätte das 2007 gedacht!? Wenn man die Leute ständig in Angst hält, sorgt man dafür, dass diese Menschen in Stress geraten. Gerät ein Mensch dauerhaft unter Stress und kann ihn nicht abbauen und weiterer Stress kommt noch hinzu, dann macht das einfache Sapiensgehirn daraus einen Fressfeind und innerlich geht es dann um die Wurst. Esse ich welche oder werde ich selbst zu Wurst verarbeitet? 

Diese Frage macht das Unterbewusstsein zu einer Tageshaltung,

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Tagesdosis 10.3.2020 – Und, wie war ich? Das ZDF will´s wissen | KenFM.de

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10-03-20 01:52:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Heute abend, zwischen 18:30 und 19:30 stellt sich das ZDF nach eigenen Angaben im „Bürgerdialog“ der Diskussion und den Fragen der Koblenzer. Originalton ZDF: Bürgerinnen und Bürger sind zu beiden kostenlosen Veranstaltungen herzlich eingeladen. „Was gefällt am ZDF-Programm, was könnte besser werden? Erfassen die Medien die Lebenswirklichkeit der Menschen? Einblicke in die ZDF-Berichterstattung geben Chefredakteur Peter Frey, Susanne Gelhardt, Leiterin des ZDF-Landesstudios Rheinland-Pfalz und Andreas Wunn, Leiter der Redaktionen „ZDF-Morgenmagazin“ und „ZDF-Mittagsmagazin“.

Sogar Kritik soll an diesem Tag erlaubt sein! Das ist sensationell! Da will ich nicht abseits stehen, sondern dem ZDF in die Seite treten, selbst wenn ich in Koblenz nicht dabei sein kann. 

Zuerst einmal: Natürlich wird die Audienz der TV Führung folgenlos bleiben und natürlich dient sie vor allem dazu, Dialogbereitschaft zu simulieren. Schon wenige Stunden nachdem Vox Populi/Vox Rindvieh sich ausmähren durfte, wird alles beim alten bleiben, wird zurückgesendet werden. Denn die Rollen sind verteilt, die Kommunikationsrichtung eindeutig. Hier Sender, dort Empfänger.

Ein bisschen Geschichte:

1961 verbot das Bundesverfassungsgericht Bundeskanzler Konrad Adenauer seinen Plan für den „Deutschland Fernsehen GmbH“ umzusetzen, eine Mischung aus Staats und Industriefernsehen. Adenauer wollte einen Schwarzen Kanal gegen den von ihm als Rotfunk erlebte ARD, so wie später Bundeskanzler Kohl das Privatfernsehen als Gegengift gegen den von ihm so erlebten Rotfunk  Report, Monitor und Panorama installieren wollte. 

Aber das Bundesverfassungsgericht verfügte, dass der Rundfunk weder dem Staat noch einer gesellschaftlichen Gruppe ausgeliefert werden dürfe. Vielmehr müsse der Rundfunk „so organisiert sein, dass alle in Betracht kommenden Kräfte in ihren Organen Einfluss haben und im Gesamtprogramm zu Wort kommen können“.

In drei weiteren Urteilen präzisierte das Bundesverfassungsgericht seine Aufgabenbeschreibung. 

Drei wesentliche Regeln bestimmen den Rundfunk nach der Auffassung des höchsten Gerichtes. Er muss pluralistisch sein, das bedeutet, dass die Meinungen in der Bevölkerung auch im Rundfunk zu Wort kommen müssen, er muss ausgewogen sein, dass heißt, dass die Strömungen in etwa der Stärke zu Wort kommen müssen, wie sie in der Bevölkerung vorhanden sind und er muss staatsfern sein,

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Tagesdosis 9.3.2020 – Finanz-Tsunami: Jetzt kommt das Derivate-Beben | KenFM.de

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09-03-20 01:01:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

In der vergangenen Woche schien es, als ob die Finanzmärkte verrückt spielten. An den Aktienbörsen gab es trotz gewaltiger Kursverluste Rekordsprünge nach oben, an den Anleihenmärkten kam es trotz immer geringerer Renditen zu einer riesigen Kaufwelle und der Goldpreis erlebte einen gewaltigen Aufschwung, obwohl er mehrmals von Großinvestoren attackiert wurde.

Was bei oberflächlicher Betrachtung wie ein unerklärliches Chaos wirkte, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als logische Folge einer historisch einmaligen Situation: Noch nie in der gesamten Geschichte der Menschheit hat ein einzelnes Ereignis die Weltwirtschaft so stark in Mitleidenschaft gezogen wie die Corona-Pandemie.

Die rasante Verbreitung des Virus sorgt dafür, dass in immer mehr Ländern Produktionsstätten stillgelegt und Lieferketten unterbrochen werden. Da gleichzeitig auch Absatzmärkte wegfallen, ist sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite betroffen – ein Phänomen, das es in diesem Ausmaß bisher nicht gegeben hat. 

Trotzdem haben die Finanzmärkte das Problem zunächst ignoriert – in der Hoffnung, dass die Pandemie gestoppt werden und die Welt zur Normalität zurückkehren könnte. In der vergangenen Woche aber haben sie offenbar eingesehen, dass ihr Hoffen vergebens war und plötzlich sehr heftig reagiert. Den Verantwortlichen in den Zentralbanken, der Politik und den Vorstandsetagen der Finanzinstitute dürfte daraufhin ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen sein, und das aus zwei Gründen: 

Zum einen, weil die Turbulenzen die für sie äußerst ernüchternde Erkenntnis brachten, dass die Mittel, mit denen das globale Finanzsystem seit 2007/08 am Leben erhalten worden ist, nicht mehr wirken. 

So hat die US-Zentralbank Federal Reserve am Mittwoch in einer überhasteten Notaktion den Leitzins um 0,5 Prozent gesenkt – um doppelt so viel Basispunkte wie bei den letzten Zinssenkungen im vergangenen Jahr. Zugleich wurden am Repo-Markt allein am Dienstag  und am Mittwoch 200 Milliarden Dollar an frischem Geld an die Wall Street vergeben.

Doch obwohl damit die seit langem schärfsten Geschütze der FED aufgefahren wurden, blieb der Effekt aus: Die Aktienkurse fielen weiter, Investoren flohen in Anleihen und Gold. 

Warum? 

Weil Zinssenkungen und Geldinjektionen nichts daran ändern,

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Tagesdosis 7.3.2020 – Mutige Frauen braucht das Land | KenFM.de

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07-03-20 03:03:00,

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Alle Jahre wieder wird versucht, mit dem internationalen Frauentag am 8. März die Unterdrückungsmechanismen gegenüber Frauen zu verschleiern und damit zu verstetigen.

Ein Kommentar von Christiane Borowy.

Der längste Krieg ist der zwischen den Geschlechtern. Vielleicht wurde deshalb der internationale Frauentag von den Vereinten Nationen als Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden ernannt. Die Taz schreibt am 4.März 2020 in einem Artikel zum diesjährigen internationalen Frauentag: „Geld hat ein Geschlecht“ (1). Die amerikanische Schriftstellerin und Historikerin Rebecca Solnit bringt es präziser auf den Punkt: „Gewalt hat ein Geschlecht“ (2). Die Trennung der Geschlechter ist wie jede Trennung eine Illusion, ein gedankliches Konstrukt. Wir alle sind Menschen, die eine Menschheitsfamilie bilden. Doch an der Trennungs-Illusion wird kräftig mitgearbeitet, auch von Frauen – und das ist ein Problem, das gerade am internationalen Frauentag Beachtung finden kann.

Das Bild der Frau

Zu Zeiten von Simone de Beauvoir, von der ich sicher bin, dass sie sich im Grabe rumdreht, schien ja alles ganz klar. Da gab es die Trennung zwischen Mann und Frau. Der Mann durfte studieren, die Frau eher nicht. Der Mann durfte wählen, die Frau nicht. In der Erziehung hatte der Mann das letzte Wort. Da wusste man als Frau noch, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Im Vergleich dazu hat sich viel geändert. Also ist doch alles tutto bene, oder? Wozu brauchen wir jetzt noch einen Frauentag?

Genau diese Frage stellt sich die Welt in einem aktuellen Artikel scheinbar auch.

In dem Artikel: „Warum der 8. März als Frauentag eine schlechte Wahl ist“ (3) findet der Autor vor allem zentral, ein anderes Datum zu wählen, und zwar wegen der ehemaligen DDR, in welcher der 8. März seiner Einschätzung nach ein „gleichermaßen verklemmtes wie bemühtes Ritual“ war, obendrein noch von der Kommunistin und „Säulenheiligen der SED“ Clara Zetkin initiiert. Aber sonst gibt es keine Probleme? Angeblich nicht. In 100 Jahren Frauentag hat man schließlich viel erreicht. Als Beispiel wird angeführt: „Fridays for future sind in der Außendarstellung zu 100 Prozent feminin.

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Tagesdosis 6.3.2020 – Die Türkei in Syrien | KenFM.de

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06-03-20 02:14:00,

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Mit Vollgas in die Sackgasse eines nicht zu gewinnenden Kriegs.

Ein Kommentar von Rainer Rupp

In der nord-östlichen syrischen Provinz Idlib sind in den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen die Kämpfe gefährlich eskaliert. Zeitweise war bereits zu befürchten, dass sich der immer noch regionale Konflikt zu einem größeren Flächenbrand ausweiten könnte. Diese Gefahr hat sich mit Stand vom 5. März zwar abgeschwächt, aber sie ist längst nicht beigelegt.

In Idlib steht auf der einen Seite die Syrisch Arabischen Armee (SAA), also die Soldaten der rechtmäßigen Regierung in Damaskus, die von ihren russischen, iranischen libanesischen Verbündeten mit Kampfeinheiten zu Lande und in der Luft unterstützt werden. Ihnen gegenüber stehen Dutzende von islamistischen Terror-Organisationen, die auf etwa 50. – 60.000 Kämpfer geschätzt werden, die von regulären türkischen Truppen mit schwerem militärischem Gerät unterstützt werden. Was die Terroristen betrifft, stellt die Tahrir al-Sham-Gruppe die kampfstärkste Formation. Sie ist eine Vereinigung verschieden islamistischer Gruppen, die von der ehemaligen Nusra-Front– ein Al-Kaida-Ableger – dominiert wird.

Mit zunehmenden Erfolgen der SAA bei der Befreiung Syriens war Idlib zu einem Anzugspunkt für die aus den anderen Landesteilen flüchtenden Kopfabschneider geworden. Diese unbequeme Wahrheit für den Wertewesten hatte am Donnerstag letzter Woche der Sprecher der von den USA angeführten Anti-ISIS-Koalition Oberst Myles Caggins deutlich gemacht, als er Idlib als „Magnet“ für alle möglichen Terrorgruppierungen bezeichnete, die eine “Plage, eine Bedrohung und eine Gefahr” nicht nur für die dort lebenden Menschen seien.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, wie Politiker und Medien des Wertewestens je nach Lage der Dinge die in Idlib hausenden Terrorgruppen entweder als „Rebellen und Freiheitskämpfer gegen den Schlächter Assad“ beschreiben, oder aber – praktisch im selben Atemzug – sie „als islamistische Terroristen“ bezeichnen. Als Beispiel dafür sei auf die Episode verwiesen, als die Türken letztes Jahr ihre Terror-Schützlinge aus Idlib unter der Bezeichnung „Freie Syrische Armee“ als Hilfstruppen in der Offensive gegen die Rojava-Kurden in Ost-Syrien entlang der Grenze zur Türkei eingesetzt hatten.

Weil der Wertewesten damals plötzlich ein Herz für die angeblich von Präsident Trump verratenen Rojava-Kurden entdeckt hatte,

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Tagesdosis 5.3.2020 – Wem nützt Covid-19? Ein öffentliches Nachdenken über Corona und ihre Freunde | KenFM.de

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05-03-20 02:17:00,

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Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Cui bono? Wem nützt die Corona-Seuche?

Ich bin ratlos. Denn der Tsunami an klugen Leuten, die uns Corona, oder eben genauer: Covid-19, in Talkshows, Vorträgen, youtube-Ergießungen oder Facebook erklären, macht mich von Tag zu Tag ratloser. Mir ergeht es wie dem Zuschauer eines packenden Tischtennisspiels. Das zarte weiße Bällchen federt von Spieler zu Gegenspieler und zurück, und ich drehe meinen Kopf, dem Bällchen mit den Augen folgend, immer von rechts nach links und zurück von links nach rechts. Bis zur perfekten Nackenstarre. Sieht nicht gerade intelligent aus.

Da sagen die Einen: die Gefahr einer Massenepidemie durch das garstige Covid-19-Virus kann man gar nicht ernst genug nehmen. Unsere Vorsorge muss zu Höchstform auflaufen. Das Fräulein Corona versteht keinen Spaß. Der Staat und dessen Behörden arbeiten indes noch immer viel zu langsam. Wenn das so weitergeht, werden wir eine furchtbare Pandemie auch in Deutschland haben. Alles Quatsch, sagen die anderen: Corona ist nicht gefährlicher als herkömmliche Grippe-Epidemien und Pandemien auch. Eigentlich ist Corona ein Witz. Eine schamlos aufgeplusterte Massenaufregung. Eine Generalprobe für den tiefen Sicherheitsstaat. Wem also nützt Covid-19? Dem Pentagon, der Pharmaindustrie, Freimaurern, Aliens oder Jesuiten?

Immerhin sind wir schon derart verunsichert, dass meine Frau und ich bei Aldi einige Packungen Nudeln und Reis mehr gekauft haben als wir in den nächsten Wochen verarbeiten können, sowie Weizen und Dinkel, um Brötchen selber backen zu können. Wir backen sowieso schon selbst, was soll‘s. Dies ist die große Stunde der Prepper-Szene, also jener Leute, die sich schon jetzt auf die Apokalypse vorbereiten und dann einige NATO-Brotdosen länger leben werden als wir uninformierten Normalidioten.

Wem nützt es? Bei den meisten Seuchen der letzten beiden Jahrzehnte ist das ganz klar. Vogel- und Schweinegrippe waren ein beispielloser Akt des organisierten Verbrechens. Eines gigantischen Diebstahls unseres gemeinsamen öffentlichen Vermögens durch Kleptokraten aus Politik, Wissenschaft, Medien und so genannter „freier“ Wirtschaft. Wir haben nämlich mittlerweile den Zustand erreicht, dass staatliche Stellen, Universitäten und sogar die UNO unterwandert sind von Maulwürfen der Pharmaindustrie. So konnte Laurent Kaiser in den frühen 2000er Jahren als Leiter des Zentralen Virologischen Labors Genf der dortigen Universitätsklinik zehn wissenschaftliche Aufsätze so zusammenstellen,

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Tagesdosis 4.3.2020 – Liegt Idlib in Syrien oder der Türkei? | KenFM.de

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04-03-20 01:41:00,

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Die Absurdität deutscher und Geopolitik am Beispiel von Idlib

Ein Kommentar von Jochen Mitschka.

Die Frage, ob Idlib in Syrien oder nicht doch in der Türkei liegt, drängte sich dem Leser einer Nachricht von Außenminister Heiko Maas im Nachrichtendienst Twitter am 28. Februar auf. Dort schrieb er: „Wir verurteilen die fortgesetzten Angriffe des syrischen Regimes und seiner russischen Verbündeten im Norden Syriens. Unser Mitgefühl gilt unseren türkischen Partnern. Wir brauchen eine humanitäre Waffenruhe für #Idlib, die den Weg für politische Gespräche öffnet.“

Man konnte sich fragen, wie denn die syrische Regierung und ihre Verbündeten „fortgesetzte Angriffe“ im eigenen Land begehen konnten. War Idlib vielleicht doch nicht syrisches Hoheitsgebiet? Hunderte von Likes bestätigten, dass viele Menschen mit dem deutschen Außenminister übereinstimmten. Allerdings waren die fast 200 Antworten auf den Tweet das Gegenteil von Verständnis. Was war tatsächlich passiert?

Im September 2018 hatte Ankara mit Moskau die Einrichtung einer Deeskalationszone (2) in Idlib vereinbart und unterzeichnete das begleitende Sotschi-Memorandum of Understanding (3). Dieses verpflichtete Ankara dazu, terroristische Gruppen aus Idlib zu vertreiben und eine sichere Durchfahrt auf den Autobahnen M4 und M5 zu ermöglichen. In Punkt 5 heißt es ausdrücklich: „5. Alle radikalen terroristischen Gruppen werden aus der entmilitarisierten Zone bis 15. Oktober entfernt.“ Gemeint war das Jahr 2018! Im Gegenzug sollte die syrische Regierung Angriffe auf die „moderate Opposition“ unterlassen. Ausgeschlossen waren die vom Sicherheitsrat als Terrororganisationen eingestuften Terrorgruppen.

Dies war von Anfang an praktisch unmöglich, da es keine klare Unterscheidung zwischen Terroristen und den „Rebellen“ gab. Die Kämpfer wechselten ständig und immer wieder tauchten Videos auf, in denen angebliche Rebellen, die von der Türkei unterstützt wurden, Armabzeichen von Terrorgruppen trugen. Dann erklärte die türkische Regierung, dass Syrien sich nicht an die Abmachungen halten würde, weil es auch moderate „Rebellen“ angreifen würde.

Nach fast zweijährigen Gesprächen, ständigen Angriffen der Terrorgruppen gegen Aleppo, und gemeinsamen Bemühungen, die Vereinigten Staaten zum Rückzug aus Syrien zu drängen, ist das Verhältnis Ankaras zu Russland abgekühlt. Das russische Militär erzwang zumindest zeitweise eine De-facto-Flugverbotszone über Idlib,

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Tagesdosis 3.3.2020 – Der kafkaeske Schauprozess gegen den Wikileaks-Gründer | KenFM.de

tagesdosis-332020-–-der-kafkaeske-schauprozess-gegen-den-wikileaks-grunder-|-kenfm.de

03-03-20 02:14:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Einen Tag früher als erwartet sind am Donnerstag die Anhörungen zur Auslieferung von Julian Assange an die USA zu Ende gegangen. Der letzte Tag endete im Streit darüber, ob der Wikileaks-Gründer dem Verfahren im Glaskasten oder auf der Bank mit seinen Anwälten folgen darf. Die vorsitzende Richterin am Woolwich Court, Vanessa Baraitser, hatte den Antrag abgelehnt. Ein außerhalb der für schwer gewalttätige Angeklagte vorgesehenen Panzerglas-Box sitzender Julian Assange stelle, so die Richterin, eine “Gefahr für die Öffentlichkeit“ dar. Doch derartige Einlassungen sind längst nicht die einzigen Schikanen, denen sich Assange in diesem Prozess ausgesetzt sieht, für den das Prädikat „kafkaesk“ sehr angemessen scheint – was die Öffentlichkeit allerdings kaum erfahren würde, denn um einen der sage und schreibe 16 Plätze im Zuschauerraum zu ergattern muss man so früh aufstehen wie Craig Murray. Der ehemalige Diplomat und Botschafter hatte sich jeweils morgens um 6 Uhr angestellt, um einen der Plätze zu bekommen – vor allem seinen Reportagen über die vier Verhandlungstage verdankt sich das Wissen über das an Kafka gemahnende Schauspiel dieses Prozesses.

Dass jeder Angeklagte das Recht auf Verteidigung und auf die Vertraulichkeit der Kommunikation mit seinem Verteidiger hat, ist ein grundlegendes Element der Rechtsordnung. Wenn einem Angeklagten eine solche Vertraulichkeit nicht gewährt wird, kann von einem fairen Strafverfahren keine Rede mehr sein. Schon gar nicht, wenn die gesamte Kommunikation eines Angeklagten mit seinen Verteidigern abgehört und diese Aufzeichnungen an die Partei des Klägers weitergereicht werden. Wie genau das im Fall Julian Assange geschehen ist,  wird derzeit von einem spanischen Gericht untersucht, gegen den Gründer der Firma „Undercover Global“, die Assange in der ecuadorianischen Botschaft ausspioniert und die Daten an die CIA weitergeleitet haben soll. Finanziert wurde die Aktion, bei der die  Gespräche Assanges mit seinen Verteidigern aufgezeichnet wurden, von dem  Großspender Donald Trumps und Casino-Milliardär Sheldon Adelson. Dies wurde von der Verteidigung Assanges am ersten Tag der Anhörung vorgebracht – als eines der Argumente, warum eine Auslieferung des Wikileaks-Gründer abzulehnen ist. Diese ist ausgeschlossen, wenn der Mandant vor dem Gericht,

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Tagesdosis 2.3.2020 – Corona-Virus: Das Börsenbeben ist nur der Anfang | KenFM.de

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02-03-20 01:23:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Das globale Finanzsystem hat in der vergangenen Woche eines der schwersten Börsenbeben seiner Geschichte erlebt. In den USA stellte der Dow Jones Index gleich zwei Rekorde auf – den schnellsten Kurssturz seit der Großen Depression und den größten Tagesverlust seit seiner Gründung vor 130 Jahren. 

Börsenwerte von insgesamt sechs Billionen US-Dollar wurden vernichtet, ein Drittel der Gewinne, die seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump gemacht worden waren, lösten sich in Luft auf. 

Auch die europäischen Börsen wurden nach unten gerissen. Der Dax brach um 1850 Punkte ein und erlebte mit einem Minus von 13,5 Prozent die schwärzeste Woche seit der Weltfinanzkrise von 2007/08. 

Der tatsächlich entstandene Schaden dürfte jedoch erheblich größer sein als diese Zahlen nahelegen. Da Derivate – also Wetten auf steigende und fallende Kurse – auch zur Absicherung von Risiken eingesetzt werden, kann man davon ausgehen, dass der Kurssturz an den Börsen Großbanken und Hedgefonds weit mehr als nur die ausgewiesenen Verluste gekostet hat.

Das allein würde das globale Finanzsystem bereits in seinen Grundfesten erschüttern. Hinzu kommt aber noch, dass wir es zurzeit mit der höchsten Verschuldung aller Zeiten zu tun haben. Vorsichtigen Schätzungen zufolge müssen weltweit mehr als 250 Billionen US-Dollar an Schulden bedient werden. Da viele Gläubiger nervös werden, weil ihre Schuldner durch die Börsenturbulenzen in Zahlungsschwierigkeiten geraten, geht die Angst vor einem Margin Call um – also einem plötzlichen großflächigen Einfordern der Schulden durch die Gläubiger. 

Als seien diese beiden Probleme noch nicht genug, kommen noch weitere hinzu: Wegen der Niedrigzinsen und der bereitwilligen Geldvergabe durch die Zentralbanken haben viele Investoren, die davon ausgingen, der mehr als 12jährige Boom an den Börsen halte ewig an, mit geliehenem Geld spekuliert, das sie nun verloren haben und zurückzahlen müssen.

Andere wiederum haben das „Leveraging“ praktiziert, sich also Geld geliehen, um die eigenen Wetteinsätze zu erhöhen oder, um es in der Sprache der Banker auszudrücken: Sie haben ihre Einsätze gehebelt – und ihre Verluste auf diese Weise vervielfacht. 

Zudem hat sich in der letzten Woche noch ein weiterer Krisenherd aufgetan: Angesichts des Börsenbebens haben viele Anleger nach sicheren Häfen gesucht und ihr Geld in Staatsanleihen und Gold umgeschichtet.

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Tagesdosis 29.2.2020 – Studie: Fast jeder 4. Richter am EGMR ist eng mit Soros verbunden | KenFM.de

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29-02-20 02:37:00,

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Eine Studie behauptet, dass fast ein Viertel der Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) enge Verbindungen zu NGOs von Soros haben und trotzdem über Fälle entscheiden, in die Soros-NGOs verwickelt sind.

Ein Kommentar von Thomas Röper

Wie immer, wenn ich über Studien berichte, schaue ich mir die Studie auch an und vor allem interessiert mich, wer sie in Auftrag gegeben und bezahlt hat. In diesem Fall kommt die Studie vom European Center for Law and Justice. Das ist eine Unterorganisation des American Center for Law and Justice, einer Organisation von evangelikaler Christen in der USA, die für konservative Werte inklusive eines Abtreibungsverbotes kämpfen. Aber diese NGO beschränkt sich nicht auf diese Themen, sie tritt auch für Menschenrechte und Meinungsfreiheit ein.

Nichtsdestotrotz hat mich diese Organisation als Autor der Studie mit dem Titel „NGOs und die Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 2009-2019“  (1) misstrauisch gemacht und ich habe die Studie genau überprüft. Dazu gleich mehr. Zunächst kommen wir zum Ergebnis der Studie, dass sich im Abstract (also der Zusammenfassung) der Studie findet. Ich habe es aus dem Englischen übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

NGOs haben einen zunehmenden Einfluss auf und innerhalb internationaler Institutionen, insbesondere innerhalb des Systems zum Schutz der Menschenrechte.

Dieser Bericht zeigt, dass mindestens 22 der 100 ständigen Richter, die zwischen 2009 und 2019 am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gedient haben, ehemalige Vertreter oder Mitarbeiter von sieben NGOs sind, die vor dem Gerichtshof sehr aktiv sind. Zwölf Richter sind mit dem Netzwerk der Open Society Foundation (OSF) verbunden, sieben mit den Helsinki Committees, fünf mit der International Commission of Jurists, drei mit Amnesty International und je einer mit Human Rights Watch, Interights und dem A.I.R.E.-Centre. Das Netzwerk Open Society Foundation zeichnet sich durch die höchste Anzahl der mit ihm verbundenen Richter und die Tatsache aus, dass es die anderen sechs in diesem Bericht genannten Organisationen finanziert.

Seit 2009 gab es mindestens 185 Fälle, bei denen mindestens eine dieser sieben NGOs offiziell in Verfahren involviert waren.

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Tagesdosis 28.2.2020 – Bernie Sanders muss verhindert werden! | KenFM.de

tagesdosis-2822020-–-bernie-sanders-muss-verhindert-werden!-|-kenfm.de

28-02-20 02:24:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Schon nach den ersten Runden in dem Wettbewerb der Präsidentschaftskandidaten der „Demokratischen Partei“, liegt US-Senator Bernie Sanders an der Spitze. Alle anderen Wettbewerber haben inzwischen entweder aufgegeben oder liegen laut der fast täglichen Umfrageergebnisse weit abgeschlagen hinter dem 78 Jahre alten Sanders. Dagegen liegt der vom demokratischen Partei-Establishment aufgestellte Kandidat, der ehemalige Vize-Präsident von Barack Obama, Joe Biden, in der Wählergunst und der Einnahme von Wahlspenden hoffnungslos zurück.

Auch die Chancen von Pete Buttigieg, offensichtlich der Liebling von Amerikas reichsten Männern und Frauen, sehen alles andere als vielversprechend aus. Laut dem Finanzmagazin Forbes (1) unterstützen nicht weniger als vierzig der reichsten US-Milliardäre den bis vor kurzem noch unbekannten Buttigieg, der bisher Bürgermeister von South Bend war, eine ebenso unbekannte Stadt im Bundesstaat Indiana Stadt. Besonders starke Unterstützung erhält Buttigieg dabei von dem rabiaten US-Zionisten Seth Klarman, der seine vielen Milliarden mit Finanzspekulationen als Gründer verschiedener Hedge Funds gemacht hat.

Laut dem investigativen Journalisten Max Blumenthal werden die sogenannten „israelischen Siedler“ in den besetzten Gebieten Palästinas, die nicht anderes sind als skrupellose Landräuber, von seit Jahren von Klarman mit Hilfsgeldern (2) geradezu überschwemmt. Zu Hause in den USA hat ist Klarman auch dafür bekannt, einer der größten Spender zur Finanzierung der CIA-Gedenkstiftung zu sein.

Klarman ist auch Besitzer der rechtsradikalen israelischen Zeitung „Times of Israel“, die einst einen Aufruf zum palästinensischen Völkermord veröffentlicht hatte. Der Meinungsartikel von Yochanan Gordon mit dem Titel “When Genocide is Permissible”, zu Deutsch „Wenn der Genozid erlaubt ist“ wurde auf Grund vieler Proteste später von der Webseite der Zeitung gelöscht.

Allerdings kann der unsägliche Völkermordaufruf über diesen Link (3) auf der Webseite von „Mondoweiss“, die von einem bekannten jüdisch-amerikanischen Kritiker der Zionisten betrieben wird, nachgelesen werden. Die Lektüre ist insbesondere all jenen zu empfehlen, die bei der geringsten Kritik an der israelischen Regierung und deren Unterdrückungs- und Landraubpolitik sofort „Antisemitismus“ schreien. Denn dieser Genozid-Aufruf in der „Times of Israel“ gibt Aufschluss über die in Israel grassierende, mörderisch-rassistische Mentalität dieser Herrenmenschen.

Wie Milliardär Klarman und Co.

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Tagesdosis 27.2.2020 – Fragen zu Hanau. Der Code 18 erfährt eine weitere Bedeutung | KenFM.de

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27-02-20 02:30:00,

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und wie funktioniert ein kommunales Frühwarnsystem gegen Rechtsterrorismus?

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Zwei herausragende Geschehnisse prägen das junge Jahr. Beide vereint die daraus sich weiter vertiefende Spaltung der Gesellschaft dieses Landes. Das Wort der Stunde für viele Menschen – warum?

Warum soviel Hass? Warum soviel Missdeutung? Warum so differente Betrachtungen von gesellschaftlichen Prozessen und Begebenheiten? Warum so viele Ungereimtheiten?

Nach der politischen Eruption aufgrund der Wahlen in Thüringen, nun das Ereignis, der Einschnitt in Hanau. 11 Menschen kamen zu Tode. Für sehr viele Betrachter scheint die Sachlage schnell und final geklärt. Für manche bleiben offene Fragen. Seitens der Politik gibt man sich variabel schockiert, vordergründig emotional ergriffen, nicht verwundert aber doch beeindruckt. Wiedermals spielen die Medien bei der Definition der Sachlage die führende und treibende Rolle.

Am Tag nach den Morden sendete das ZDF im Rahmen des Formats Markus Lanz (1,32 Millionen Zuschauer (1)) ein sehr exemplarisches Beispiel. Es wurden geladen (2): ein Investigativ-Journalist und Extremismus-Experte, eine Forensikerin, ein Kriminalkommissar, ein Grünen-Politiker mit Migrationshintergrund und wichtig, ein Experte für die Themen Desinformation, Fake News und Rechtsextremismus.

Zitat der Psychiaterin Nahlah Saimeh aus der Sendung vom 20.02.(2): Es ist eine rassistisch politisch motivierte Tat, im Sinne einer Gewalttat im öffentlichen Raum, ich würde jetzt bewußt nicht Terror sagen. Es ist sicher als Terror gemeint, aber nicht alles was so gemeint ist, ist es ja dann auch…Es ist eine extremistisch motivierte Tat, Gewalttat, im öffentlichen Raum durch eine komplex schwer gestörte Persönlichkeit.

Der platzierte Gast neben ihr, der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Sebastian Fiedler, sah sich gezwungen unmittelbar die Analyse über den vermeintlichen Täter zu erweitern.

Zitat: …bei der wir aber ziemlich sicher hinterher feststellen werden, dass er die nicht wirklich autark, für sich alleine betrieben hat. Ich wäre sehr verwundert, wenn diese Radikalisierung ohne Außenkontakte stattgefunden hätte und wenn sie sich nicht in irgendwelchen Foren hochgeschaukelt hätte, mit anderen Personen…

Man möchte ihn spontan fragen,

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Tagesdosis 26.2.2020 – „Psychisch krank“ oder „rechtsradikal“? | KenFM.de

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26-02-20 01:37:00,

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Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Hanau – wieder ein Amoklauf mit anschließendem Suizid des Täters, der zunächst einmal zeigt, dass nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland die Waffenlobby mächtig ist. Jeder, der das Bedürfnis nach einer Waffe hat und schießen will, bekommt schließlich auch einen Waffenschein. Ohne Waffe hätte Tobias R. seine Taten nicht so einfach verüben können.

Was die Motive des Täters anbelangt, wird nun darüber gerätselt, ob dieser psychisch krank oder rechtsradikal sei. Von einem wirklichen Verständnis der menschlichen Psyche sind die Vertreter beider Lager meines Erachtens jedoch meilenweit entfernt.

Diejenigen, die meinen, bei Tobias R. handele es sich um einen psychisch kranken Menschen, verweisen auf Symptome wie „Verfolgungswahn“, „Stimmen hören“ und „Realitätsverlust“ und schon ist die Diagnose „Paranoide Schizophrenie“ gestellt. Woher nun diese Symptome kommen, welchen Ursprung sie in der Biografie dieses Menschen haben, wird nicht weiter aufgeklärt. Es gäbe eben Menschen, die seien grundsätzlich psychisch krank und andere, die von Hause aus psychisch gesund seien. Diese Sichtweise ist nicht deshalb so weit verbreitet, weil sie wissenschaftlich gut begründet wäre. Stefan Weinmann hat erst vor kurzem eine fundamentale Kritik psychiatrischen Denkens vorgelegt, die mit der Vorstellung, die Psychiatrie wäre eine wissenschaftlich fundierte Angelegenheit, gründlich aufräumt. Daher verdankt sich die Beliebtheit psychiatrischer Diagnosen meines Erachtens eher dem Umstand, dass sich aufgrund dessen die Mehrheit der Menschen als psychisch gesund bezeichnen darf, da ja nur sehr wenigen seitens der Psychiater eine „psychische Krankheit“ attestiert wird.

Auch das Argument „rechtsradikal“ verdankt sich eher einem Schwarz-Weiß-Denken als einer gründlichen Analyse der Psyche solcher Menschen. „Rechtsradikal“ = schlecht, weil damit haben die Deutschen bereits einen Krieg verloren, und „demokratisch“ = gut, weil damit fahren wir Deutschen in der Mehrheit im Moment ja nicht schlecht. Warum jemand solche irren Verschwörungstheorien aufgreift und zu radikalen Gewaltlösungen bereit ist, was das mit seiner Psyche und seiner Lebensgeschichte zu tun hat, wird nicht weiter aufgeklärt.

Da dem wohl bekanntesten Amokläufer und Selbstmörder der Neuzeit, Adolf Hitler keine psychische Krankheit attestiert wurde, ist er im allgemeinen Bewusstsein eben ein schlechter und böser Mensch gewesen.

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Tagesdosis 25.2.2020 – Westlessness | KenFM.de

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25-02-20 01:22:00,

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Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Die Münchner Sicherheitskonferenz 2020 hatte ein Oberthema ausgegeben: Westlessness. Ein frisch erfundener Begriff, den man mit Westlosigkeit übersetzen kann. Er sollte auf Wunsch der Veranstalter unter verschiedenen Aspekten diskutiert werden. 

Die Münchner Sicherheitskonferenz, sonst eine Art NATO-Party, bei der die US-Regierung die Marschrichtung vorgibt, im Wortsinn, bei der die Vasallen dem Hegemon huldigen und ihm ewige Treue versichern, wollte sich diesmal auf die Couch legen, man hatte sich eine Gesprächstherapie verordnet. 

Der Westen sieht sich selbst offenbar als den kranken Mann der Welt. Die USA sind zunehmend mit sich selbst beschäftigt, während ihr Stern sinkt, Europa treibt mit Schlagseite zwischen den schmelzenden Eisbergen dahin, das Ausscheiden Großbritanniens ist keine Erfolgsstory. Ist das die Götterdämmerung für den Westen?

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz ging es also um das Selbstbewusstsein des Westens, in beiden Bedeutungen des Wortes. Zum einen: weiß der Westen, was er ist, welche Werte er hat, was ihn ausmacht? Zum anderen: Hat der Westen Lebenswillen, den Willen zur Macht, hat er ein Sendungsbewusstsein?

Und, mit melodramatischem Anschwellen eines imaginären Symphonie-Filmorchesters, stellten sich die NATO Staaten die Frage, ob der Westen der Bedrohung durch den brutalen Russen und den hinterhältigen Chinesen gewachsen sei. Ob man vielleicht doch ordentlich aufrüsten muss? Eine rhetorische Frage.

Man reibt sich die Augen. Wie war das vor 31 Jahren? 1989 begannen mit dem Mauerfall, vielleicht auch vorher, die Planungen für das neue amerikanische Jahrhundert. Der Triumph im Kalten Krieg sollte die Vorherrschaft der einzigen Supermacht bringen, in Ewigkeit, Amen. Francis Fukuyama hatte unter dem verhaltenen Beifall der westlichen Systemakademiker sogar das Ende der Geschichte ausgerufen. Liberale Demokratie und Kapitalismus, zwei Seiten einer Medaille, die angeblich untrennbar miteinander verbunden sind, hatten triumphiert, der Westen würde nach dem großen Sieg die Welt noch einmal feucht durchwischen, und dann würde ein Gottesdienst nach dem anderen für den Gott Mammon abgehalten. Um deren Gestaltung und Finanzierung sich die Tributpflichtigen schlagen würden.

Das Geheimnis des Erfolges: die westlichen Werte. Wir alle kennen sie. Sie sind die Grundlage unserer Zivilisation, ach was, jeder Zivilisation.

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Tagesdosis 24.2.2020 – Corona-Virus – Game over: Die Geldschwemme wird den Crash nicht verhindern | KenFM.de

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24-02-20 06:18:00,

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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Das Corona-Virus verbreitet sich rasant außerhalb der Grenzen Chinas und hat inzwischen mehr als dreißig weitere Länder erreicht. In Südkorea wurden bis zum Sonntag sechshundert Infektionen und fünf Todesfälle registriert. In der Millionenstadt Daegu (in etwa so groß wie Hamburg oder München) wurden die Einwohner aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. In Gumi stellte einer der größten Handy-Produktionsstandorte des Weltkonzerns Samsung die Arbeit bis auf weiteres ein, in Icheon schickte Apple-Zulieferer Hynix achthundert Beschäftigte nach der Aufdeckung eines Infektionsfalles heim. Im gesamten Land gilt seit Sonntag die höchste Warnstufe. 

Auch im Nahen Osten und in Europa beschleunigt sich die Entwicklung. Im Libanon und in Israel wurden die ersten Fälle registriert. Der Iran meldete bis Sonntag acht Todesfälle, 43 nachgewiesene Infektionen und 750 Verdachtsfälle. In der iranischen Stadt Ghom wurden alle Schulen und Hochschulen geschlossen; die 1,2 Millionen Einwohner wurden aufgefordert, unnötigen physischen Kontakt zu vermeiden. Der Irak, die Türkei und Pakistan schlossen die Grenze zum Iran und stellten ebenso wie Katar den Flugverkehr dorthin ein. 

In Italien starben bis Sonntag drei Infizierte. Am Freitag ordneten die Behörden in zehn norditalienischen Städten die Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen in den betroffenen Orten für mindestens eine Woche geschlossen bleiben. Am Samstagabend wurde ein Dekret erlassen, dass es 53.000 Einwohnern der betroffenen Gebiete unter Androhung einer dreimonatigen Haftstrafe verbietet, ihre Orte zu verlassen. 

China hat mittlerweile die Bewegungsfreiheit von 760 Millionen Menschen eingeschränkt. In der chinesischen Provinz Hubei, dem Zentrum des Ausbruches, wurden diese Woche aus Krankenhäusern und Gefängnissen hunderte von Neuinfektionen gemeldet. In chinesischen Häfen stapeln sich mittlerweile mehr als 300.000 Container, da viele Wanderarbeiter noch immer nicht an ihre Arbeitsplätze zurückkehren dürfen. Vor den Häfen drängen sich Frachter, die Schifffahrt aus China nach Europa und Amerika ist bereits um über fünfzig Prozent eingebrochen. 

Die Behörden in Hubei schlossen eine Wiedereröffnung der Betriebe vor dem 10. März aus. Es ist mehr als fraglich, ob die Produktion tatsächlich am 11.

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Tagesdosis 22.2.2020 – Presse-Feigheit 2.0 | KenFM.de

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22-02-20 09:38:00,

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Aktuelles und wegweisendes Urteil des OLG Hamburg zur De-Anonymisierung von Autoren politischer Beiträge und Hetze im Internet wird in den Massenmedien komplett ignoriert.

Ein Kommentar von Christiane Borowy.

„Hass ist ein Gift in unserer Gesellschaft“ zitiert die Tagesschau am 20.02.2020 (1) Angela Merkel nach den Ereignissen in Hanau, bei denen 11 Menschen getötet wurden und das als rechtsextremistisch motiviertes „Massaker“ (2) bezeichnet wird. Während die massenmedialen Blätter in diesen Tagen über rechtsextremen Terror und Hetze in Hanau fabulieren und sich echauffieren, regt sich kein Hauch im Blätterwald in Bezug auf ein Urteil, das Prozess- und Mediengeschichte schreiben könnte.

Frau Merkel hat natürlich vollkommen Recht. Hetze im Internet geht gar nicht. Da sind wir uns alle einig. Sogar das Oberlandesgericht in Hamburg. Es hat in einem entscheidenden Urteil vom 18.2 2020 zugelassen, dass Autoren, die politisch motivierte Beiträge in der Enzyklopädie Wikipedia veröffentlichen de-anonymisiert werden dürfen. Das betrifft etwa 300 Autoren auf Wikipedia, denen es erlaubt ist, kontroverse Beiträge zu kontrollieren, und das unter einem Pseudonym. Den Journalisten Dirk Pohlmann und Markus Fiedler ist es gelungen, die Identität eines der Autoren offenzulegen, der unter dem Namen „Feliks“ Beiträge subjektiv redigiert hat. Das sah so aus, dass er Wikipedia-Einträge zu Biographien von Politikern der Linkspartei redigiert hat, obwohl er selbst Mitglied der Linken ist und sogar mal im Vorstand der bayerischen PDS war. Weiterhin hat er Beiträge gebrandmarkt und verächtlich gemacht, die nicht seiner politischen Haltung zum Nahost-Konflikt entsprachen. (3 kompa)

Nachdem „Feliks“ versucht hat per einstweiliger Verfügung zu erreichen, dass er anonym bleiben kann, hatte im Februar 2019 das Landgericht Hamburg bereits entschieden, dass die Offenlegung zulässig ist, und das Oberlandesgericht Hamburg hat dieses Urteil nun vor wenigen Tagen, am 18.02.2020 bestätigt. Wie der Anwalt der Journalisten schreibt, hat das Oberlandesgericht außerdem die Hürden zur De-Anonymisierung von Autoren, die nachweisbar Interessenkonflikte haben und die sich politisch äußern und abwertend kommentieren, herabgesenkt.

Eine solche Entscheidung hat es im Medienrecht noch nicht gegeben. Es hat jemand im Internet manipuliert und Hetze gegen Andersdenkende betrieben, im Verborgenen. Jetzt gibt es ein Urteil des Oberlandesgerichtes Hamburg,

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Tagesdosis 21.2.2020 – Der Gipfel der Heuchelei | KenFM.de

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21-02-20 06:07:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

„Tabubruch“, „Dammbruch“, „Empörung“.

Angesichts der geheimen Absprache zur Wahl des Ministerpräsidenten im Thüringer Landtag am 5. Februar zwischen der national-konservativen CDU, der neoliberalen FDP und der neoliberal-nationalistischen AfD fand die moralische Entrüstung der selbst erklärten „politisch Anständigen“ kein Ende. Da spielte es keine Rolle, dass trotz großartig zelebrierter Entrüstung der etablierten Politikereliten und des nicht enden wollenden Mediengetöses die Wahl des Ministerpräsidenten unter strikter Einhaltung demokratischer Spielregeln abgelaufen ist. Der beste Beweis dafür ist, dass keiner der Kritiker das Wahlergebnisses unter Verweis auf Missachtung der demokratischen Regeln kritisiert hat.

Dennoch wurde die Regionalwahl in Thüringen von den großkopferten Parteieliten in Berlin und ihren medialen Hofschranzen als ein Putsch, eine Art von Staatsstreich der AfD gegen unsere geheiligte „liberale Demokratie“ dargestellt. Dabei hat doch Frau Merkel und ihre fleißigen Helfer in den letzten 15 Jahren unser Land längst in eine „marktgerechte“, neoliberal-globalisierte Demokratur verwandelt, zu der es die Wähler angeblich „keine Alternative“ mehr haben. Im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise hatte diese der damalige Bundesfinanzminister Dr. Schäuble dem griechischen Volk unumwunden erklärt.

Damals hatte die linksgerichtete, EU-kritische Partei Syriza für die Beendigung der brutalen Politik der Rentenkürzungen und des Sozialhilfeabbaus bei der Wahl die meisten Stimmen bekommen. Daraufhin hatte Schäuble die Griechen gewarnt, dass sie „wählen könnten, was sie wollten“, aber die TROIKA aus EU, EZB und IWF, würden unterstützt von Berlin dafür sorgen, dass die gleiche Politik fortgesetzt werde. Diese Aussage des Edeldemokraten Schäuble verurteilte später der Linke-Politiker Gregor Gysi in einer Rede im Bundestag (1) als „einen Angriff auf die Demokratie und auf demokratische Wahlen“.

Vielleicht sollte man auch Gysi in Bezug auf die Aufregung der Linken über die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen an seine damalige Rede erinnern. Aber – so lautet der empörte Einwand – das ist doch diesmal etwas ganz anderes, denn es ist die AfD, die davon profitiert. Aha, die demokratischen Spielregeln gelten also nicht für Parteien, die in Teilen des Volkes zwar populär sind, aber den selbsternannte Edeldemokraten nicht gefallen. Aber dann kommt als Rechtfertigung für das undemokratische Vorgehen das bekannte Totschlagargument,

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Tagesdosis 20.2.2020 – Eine Rede an die Menschen in Russland | KenFM.de

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20-02-20 03:29:00,

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Anlässlich des größten, gegen Russland gerichteten Manövers seit dem Kalten Krieg.

Ein Kommentar von Jochen Mitschka.

Menschen Russlands! Ich möchte gerne „liebe Freunde“ sagen, aber ich traue mich nicht. Ich möchte gerne euer Freund sein, aber ich verstehe, wenn das nach den Gräueltaten, welche Deutschland den Menschen der Sowjetunion und insbesondere den Menschen Russlands antat, nicht einfach zu akzeptieren ist. 27 Millionen Tote, die größte aller Opferzahlen des zweiten Weltkriegs. Aber ich möchte euch erklären, warum ich euch bitten möchte, meine Freundschaft zu akzeptieren, trotz der Politik meines Landes, welche vollkommen losgelöst von der Meinung der Mehrheit der Menschen in Deutschland durch andere Kräfte bestimmt wird. Und ich möchte erklären, warum ich, stellvertretend für viele Menschen, die nach dem Krieg geboren, aber von der Kriegsgeneration aufgezogen wurden, euer Freund sein möchte.

Entscheidend für meine Sozialisierung in Deutschland war mein Vater. Er wurde im Krieg sieben Mal verwundet, aber immer wieder zu anderen Fronten geschickt, bis ihn ein Splitter im Kopf kurz vor dem Kriegsende lebenslang behinderte. Er war kein „stolzer Krieger“. Meine Mutter erzählte mir, wie einmal ehemalige Soldaten ihn besuchen wollten, um ihm zu danken, weil er sie unter Beschuss gerettet hatte. Aber er wollte nichts mehr vom Krieg wissen, er hätte sie weggeschickt, erzählte mir meine Mutter.

Mein Vater wollte nicht gerne über den Krieg sprechen. Er schämte sich dafür, mitgeschwommen zu sein, als Soldat für ein System gedient zu haben, das er Verbrechen begehen sah. Aber als ich mich gegen seinen Willen Anfang der 1970er Jahre für vier Jahre in der Bundeswehr verpflichtete, davon 2 Jahre in Mons bei der NATO „diente“, da erzählte er mir, wie er im Krieg wieder religiös geworden war. Er berichtete, dass Menschen den Verstand verloren, wenn die „Stalinorgeln“ einen Angriff der Infanterie vorbereiteten und rechts und links die Menschen zerfetzt wurden, und wie er in dieser Situation wieder begonnen hatte, zu beten. Damals sagte ich ihm, dass die neue Bundeswehr ja gar nicht für den Krieg bestimmt ist, sondern dass die Aufgabe der neuen Soldaten der wäre,

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Tagesdosis 19.2.2020 – Wenn die Lösung das Problem ist | KenFM.de

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19-02-20 07:07:00,

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Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

„In den besseren Stunden aber wachen wir so weit auf, dass wir erkennen, dass wir träumen.“
Ludwig Wittgenstein an Paul Engelmann

Der erste Teil dieses Textes ist zunächst purer Sarkasmus, vereinzelt auch Satire. Nehmt daher diesen ersten Teil bitte nicht all zu ernst. Danke.

Thüringens Landtagswahl im Februar 2020 ist zu einem echten Lehrstück deutscher Demokratie geworden. Demokratie wurde den Deutschen nach ihrem offiziellen Sündenfall von 1933 bis 1945 verordnet. Daher ist sie auch so anfällig, weil sie nicht errungen wurde. 

Demokratie. Die Einen sagen, es handle sich bei dessen Bedeutung um die Herrschaft einer Dorfgemeinschaft, in der Wahlen, wie wir sie kennen, gar nie vorgesehen waren. Die Anderen sagen, es handle sich bei ihr um eine Volksherrschaft, in der die Bürger die Souveräne darstellen und die Politiker den Willen dieser Souveräne zu verwirklichen hätten. Ohne eine von den Volkssouveränen gewählte, benannte und verifizierte Verfassung ist eine Staatsform keine von den Souveränen legitimierte Demokratie, und daher überhaupt gar keine Demokratie. Demokratie, wessen Schoß du dich hinwendest, dessen Freier dich verzehrt. 

Teil 1

Die ehrwürdige Vorsitzende Frau Dr. Angela Merkel

Befreiungsschlag, Respekt und Überraschung nun, da Bodo Ramelow den kühnen Vorschlag unterbreitet hat, die frühere CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht als Übergangs-Regierungschefin für das Bundesland Thüringen vorzuschlagen (1). 

Wir erinnern uns. Zuvor wurde Anfang Februar ein FDP-Kandidat zum Minister des Landes gewählt. Da er mit den Stimmen der AfD dorthin gewählt wurde, entschlossen sich spontan fast alle anderen Parteien dazu, sogar bundesweit, dass man diese Wahl als undemokratisch zu verstehen habe und der nun als FDP-Ministerpräsident ernannte Mann, ein ganz böser Lump sei. Denn niemand darf sich bei einer demokratischen Wahl zum Ministerpräsidenten ernennen lassen, wenn AfD-Abgeordnete mit demokratischer List eine Frau oder einen Mann für dieses Amt wählen, der den etablierten alten Parteien angehört. Das nennt man dann eine Schande der Demokratie, auch dann, wenn eine solche Wahl demokratischer Natur sei. Die Hüter der Demokratie, die Antifaschisten, erkannten sofort ihre zahlreichen Aufträge darin und sandten kühn und ritterlich hunderte von Faustschlägern,

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Tagesdosis 18.2.2020 – Corona-Virus: Viren mit Macht bekämpfen | KenFM.de

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18-02-20 11:43:00,

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Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Viren sind lebendige Organismen, die zu ihrem Selbsterhalt und ihrer Vermehrung Wirtskörper benötigen. Sie nehmen sich, was sie bekommen können. Das bedeutet, jeder Organismus, der sich vor ihnen nicht ausreichend schützen kann, wird allmählich von Viren aufgefressen und stirbt möglicherweise sogar daran. Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren, so dass die Viren nur zeitweise Zugriff auf den Wirtskörper haben, z.B. wenn dieser in seiner Immunabwehr geschwächt ist. Selbstschutzprogramme der Wirtskörper und Mutationen der Viren liefern sich einen beständigen Wettlauf, wer für eine gewissen Zeit die Nase vorne hat.

Der Corona-Virus scheint ein sehr gefräßiger Virus zu sein, der nun nicht nur wie bislang Tierkörper, sondern nun auch Menschenkörper besiedeln kann. Er kann diese relativ schnell zum Sterben bringen, weil denen bald die lebenswichtigen Herz- und Atemfunktionen abhandenkommen.

Viren sind Nationalitäten und Staatsgrenzen egal. Sie wandern mit ihren menschlichen Wirtskörpern mit. In einer global vernetzten Welt sind sie schnell überall vorhanden. Daher sind auch universelle Schutzmaßnahmen erforderlich, welche das übliche zwischenstaatliche Konkurrenzgebaren so weit wie möglich außen vor lassen müssen. Der Corona-Virus erfordert derzeit offenbar besonders massive Schutzmaßnahmen, um ihn an seiner ungehemmten Verbreitung zu behindern.

Was gerade in China geschieht, hat mit einer rein sachgerechten Eindämmung des Virus wenig zu tun. Da werden Menschen in überfüllte Krankenhäuser gebracht oder in Massenunterkünfte hineingezwungen, in denen die gegenseitige Ansteckungsgefahr sich noch zusätzlich erhöht und mangelnde hygienische Bedingungen die Gefahr weiterer Infektionskrankheiten heraufbeschwören. Statt den infizierten und bereits geschwächten Menschen mitfühlend Ruhe und saubere Luft für ihre Erholung zu bieten, werden sie unter Druck gesetzt, es werden ihre Ängste noch mehr gesteigert, so dass ihr Immunsystem weiter geschwächt wird. Das erzwungene Fiebermessen an der Stirn mit Geräten, die Pistolen nicht unähnlich sehen, trägt auch nicht gerade zur Stressminderung bei. Daher geraten auch diejenigen, die noch nicht infiziert sind, immer mehr und öfter in Panik und untergraben damit ihre eigenen Selbstheilungskräfte. Statt auf diese zu bauen, soll es die Staatsmacht richten. Zu ihrer Angst gesellt sich dann auch noch ihre Wut,

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