Technokratie: Das digitale Panoptikum des Weltwirtschaftsforums | www.konjunktion.info

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14-02-20 01:11:00,

Global Goals - Bildquelle: ActivistPost.comGlobal Goals - Bildquelle: ActivistPost.com

Global Goals – Bildquelle: ActivistPost.com

Das Weltwirtschaftsforum in Davos (World Economic Forum, WEF) findet jedes Jahr im Januar statt. Viele sehen es als reines Stelldichein der Großen, reichen und politischen Kräfte, das keinerlei Bedeutung hat und keinerlei Einfluss auf unser tägliches Leben nehmen würde. Ein Fehlschluss wie nachfolgender Artikel aufzeigen wird.

Denn das WEF unterstützt vollumfänglich die Nachhaltigkeitsziele der UN. Dabei muss man verstehen, dass diese 17 Nachhaltigkeitsziele nichts weiter als eine andere Umschreibung für Technokratie sind.

Kurzinformation zum Thema Technokratie
Technokratie definiert sich selbst als soziale Bewegung, eine Philosophie, eine wissenschaftliche Lösung für politische und ökonomische Probleme und ein neuer Weg die Welt zu ordnen. Aber im Grunde genommen ist es eine Idee für eine neue internationale Wirtschaftsordnung, die bis ins kleinste Detail von den Technokraten definiert wurde.
Der Autor Patrick Wood erklärt in seinem Buch Technocracy Rising: The Trojan Horse of Global Transformation:

Technokratie wurde 1938 durch ihre eigene Publikation The Technocrat’s Magazine sehr prägnant definiert. Sie nennen es ein System der wissenschaftlich-technischen Gesellschaft. Sie glaubten, dass sie alleine die einzigen waren, die die Gesellschaft richtig führen könnten. Als Resultat der Technologie, die aufkam und die Struktur der Gesellschaft veränderte, hassten sie die Politiker, sie hassten das Establishment, die Organisation der Gesellschaft, wie sie ist, weil sie nicht effizient war, es war nicht auf den Erhalt basierend, wenn man Ressourcen schonen würde. Daher sahen sie sich in der Pflicht, das ökonomische Modell zu definieren, das den Kapitalismus und das freie Unternehmertum ersetzen würde, und genau das war es, ein Ersatz des Wirtschaftssystems.

(Technocracy was defined very succinctly in 1938 by their own publication The Technocrat’s Magazine. They call it a system of scientifically engineering society. They believed that they alone were the only ones that could run society correctly. As a result of technology having come in and change the fabric of society, they hated politicians, they hated the establishment, the organization of society they way it is because it was not efficient, it was not conservation based if you will to conserve resources. So they took it upon themselves to define the economic model that would replace capitalism and free-enterprise and that’s exactly what it was,

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Technokratie: 5G, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz und Smart Cities – Die totale Herrschaft über die Daten | www.konjunktion.info

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01-03-19 08:32:00,

Die Technokratie ist eine Form der Regierung oder Verwaltung, in der alle Handlungen auf wissenschaftlichem und technischem Wissen aufbauen sollen. Wissenschaftler, Ingenieure und andere naturwissenschaftlich und technisch fähige Personen, oft auch aus der Praxis der Wirtschaft, ersetzen dabei Politiker. Im Vordergrund steht die rationale, effektive Planung und Durchführung zielorientierter Vorhaben. Während sich die Aufmerksamkeit ganz auf Mittel und Wege konzentriert, verringert sich die Bedeutung der Parteien, der demokratischen Willensbildung und politischer Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Wahl gesellschaftlicher Ziele. Technokraten bilden ihre Thesen auf der (angenommenen) Tatsache, dass es keinen ideologischen Weg gebe, die staatliche Stabilität aufzubauen und somit für das Wohl der Menschen zu sorgen. (Diese Annahme ist allerdings ihrerseits auch eine Ideologie). Technokratische Kabinette sind meist typische Vertreter der parteilosen Regierungen, und werden in Zeiten parteipolitischer Wirren installiert. – Wikipedia

1932 veröffentlichte Aldous Huxley seinen dystopischen Roman Schöne Neue Welt, in dem er einen totalitären Überwachungsstaat thematisiert, der sich längst zu einer Realität entwickelt hat.

5G - Bildquelle: Pixabay / PrographerMan; CC0 Creative Commons5G - Bildquelle: Pixabay / PrographerMan; CC0 Creative Commons

5G – Bildquelle: Pixabay / PrographerMan; CC0 Creative Commons

Heute gilt das Smartphone als wichtigstes Kommunikationsmittel und die Funktechnologien 3G und 4G als zu leistungsschwach, um die gewünschten Datensätze noch transportieren zu können. Um diesen “Flaschenhals aufzulösen”, wird aktuell alles daran gesetzt 5G weltweit auszurollen. Viele glauben, dass 5G nur die Weiterentwicklung der Alttechniken darstelle und damit ein bessere Netzabdeckung erreicht werden kann.

Diese Sichtweise kratzt allerdings nur an der Oberfläche. Es muss einen weit wichtigeren Grund dafür geben, warum all die Vorstandsvorsitzenden der Mobilfunkanbieter und all die Politiker eine schnellstmögliche Realisierung von 5G einfordern. Der Grund hat dabei weniger mit den persönlichen Anforderungen und Wünschen der Kunden, was die Kommunikation und Erreichbarkeit anbelangt, zu tun, sondern es geht vielmehr darum ein kollektives System zu schaffen, in der das Internet der Dinge (IdD) das Herzstück bildet, um endlich die Voraussetzungen für sogenannte Smart Cities erfüllen zu können.

“In Echtzeit” ist dabei die magische Formel. 5G ist um ein zigfaches schneller als die bisherigen Technologien. Es ist vergleichbar mit einer direkten Anbindung an das Glasfasernetz – rasend schnelle Datenübertragungen.

4G kann aktuell 10 Megabits in der Sekunde transportieren.

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