Tierversuche mit BioNTech-Impfstoff zeigen gefährliche Konzentration von Nano-Partikeln in Organen

03-06-21 12:52:00,

In Japan hat die Zulassungsbehörde auf Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz die bisher nicht zugänglichen Tierversuchsdaten zum mRNA-Impfstoff von Pfizer/BioNTech veröffentlicht. Aus den Daten geht hervor, dass die mRNA-Nanopartikel nicht wie von den Herstellern behauptet an der Einstichstelle im Muskelgewebe verbleiben, sondern in vielen Fällen hochkonzentriert in die Organe gelangen. RT DE fragte das Gesundheitsministerium auf der Bundespressekonferenz nach dessen Bewertung.

FRAGE WARWEG:

Die japanische Zulassungsbehörde für Impfstoffe hat jetzt ihre Auswertungen zu Tierversuchen mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech vorgelegt bzw. veröffentlicht. Daraus kann man unter anderem ersehen, dass entgegen der Behauptung des Herstellers die mRNA-Nanopartikel nicht bei der Einstichstelle verbleiben, sondern sich teilweise hochkonzentriert in Organen finden, bei Weibchen insbesondere auch in den Eierstöcken. Da würde mich interessieren: Liegen dem Bundesgesundheitsministerium ähnliche Daten für Deutschland vor, und falls die vorliegen, wie bewerten Sie die?

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NAUBER:

Wir haben in Deutschland vier Impfstoffe, die von der EMA zugelassen worden sind mit den entsprechenden Daten, die dafür vorgelegt wurden. Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist einer dieser vier Impfstoffe. Dabei würde ich es belassen.

ZUSATZFRAGE WARWEG:

Meine Frage bezog sich ja darauf, dass zumindest aus diesen Daten der japanischen Zulassungsbehörde deutlich wird, dass diese mRNA-Nanopartikel nicht an der Einstichstelle verbleiben, sondern hochkonzentriert in den Organen gefunden wurden. Die Bundesregierung wird sicherlich auch entsprechende Daten zu Tierversuchen mit dem Impfstoff in Deutschland haben. Hat dieses Phänomen sich dabei auch beobachten lassen?

NAUBER:

Ich kann die Äußerungen der japanischen Zulassungsbehörde hier nicht kommentieren. Ich kann Ihnen sagen, dass dieser Impfstoff durch die EMA geprüft worden ist und eine reguläre Zulassung erhalten hat. Da er diese Zulassung hat, kann er in Deutschland genauso wie in allen anderen EU-Staaten eingesetzt werden.

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Screenshot von einem Datenblatt der japanischen Zulassungsbehörde zum Pfizer/BioNTech-Impfstoff. Dokumentiert wird in der Tabelle, wie sich das Spike-Protein in verschiedenen Organen anreichert, wohin es eigentlich nach Herstellerangaben gar nicht gelangen sollte. In gelber Farbe sind die Werte für Eierstöcke (Ovaries) und Milz (Spleen) hervorgehoben:

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Tierversuche auf Rekordhoch – 90 Prozent der Tests scheitern in klinischen Studien

17-01-18 04:18:00,

Die Zahl der Tierversuche in Deutschland ist so hoch wie noch nie. Doch es wird „viel Zeit und Geld aufgewendet für Tests, die für Menschen keine Aussagekraft haben“. Dabei gibt es längst Alternativen zu den unnötigen Tierversuchen. Der Geschäftsführer für Wissenschaft im Deutschen Tierschutzbund, Roman Kolar, im Sputnik-Interview.

Um über 50.000 Fälle ist die Zahl der Tierversuche in den zurückliegenden zwei Jahren in Deutschland angestiegen. Diese Nachricht war für viele Tierschützer hierzulande ein echter Schock. Denn spätestens nachdem vor nunmehr 15 Jahren der Tierschutz als sogenanntes Staatsziel in Form des Artikels 20a Einzug in das Grundgesetz gefunden hat, dachten viele, die Zahl der Tierversuche werde zurückgehen. Und tatsächlich waren die Zahlen zunächst rückläufig. Sie stiegen aber in den letzten Jahren kontinuierlich wieder an.

Roman Kolar, von Haus aus Biologe und im Deutschen Tierschutzbund Geschäftsführer für den Bereich Wissenschaft, macht im Gespräch mit Sputnik zwei Gründe für diese Entwicklung verantwortlich: „Das eine ist die Gentechnik, und das zweite ist einfach das mangelnde Eingreifen des Gesetzgebers bei der Genehmigung von Tierversuchen.“

Die Verwendung von gentechnisch veränderten Lebewesen in Tierversuchen, vor allem von Mäusen, hat signifikant zugenommen. Schätzungen zufolge ist inzwischen jedes dritte Tier eine Lebensform, die es so in freier Natur nicht gibt. Und für Roman Kolar geht damit das Problem schon los, bevor noch der erste Tierversuch überhaupt begonnen hat:

„Denn diese gentechnisch veränderten Tiere müssen erstmal hergestellt werden, um es etwas zynisch zu sagen. Bei der Produktion solcher gentechnisch veränderter Linien kommt es immer wieder vor, dass es missgebildete Nachkommen gibt. Und für die Muttertiere ist das meistens auch sehr belastend, denn man darf sich nicht vorstellen, dass das jetzt alles natürliche Fortpflanzungs- und Geburtsvorgänge sind, die da in den Labors stattfinden.“

Inkonsequente Politik verhindert alternative Tests ohne Tiere

Versuchstiere werden gentechnisch verändert, damit an ihnen effektiver Wirkstoffe von Kosmetika oder Medikamenten getestet werden können. Doch das ist eigentlich bereits in vielen Fällen vermeidbar, kritisiert Kolar. Insbesondere Tierversuche für kosmetische Artikel könnten deutlich reduziert werden, weil es inzwischen eine Vielzahl von – zum Teil mit Forschungspreisen hoch gelobte – Alternativen wie z.B. künstliche Haut, Zellkulturen oder sogenannte Bio-Chips gibt.

Doch nicht nur diese Ignoranz ärgert den Tierschutz-Experten, sondern vor allem die Inkonsequenz der Politik. Das Bundesforschungsministerium rühmt sich seiner sogenannten 3R-Strategie,

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