The “Titanic” Analogy You Haven’t Heard: Passively Accepting Oblivion

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18-10-20 09:25:00,

Authored by Charles Hugh Smith via OfTwoMinds blog,

Whether we realize it or not, we’re responding with passive acceptance of oblivion.

http://www.zerohedge.com/

You’ve undoubtedly heard rearranging the deck chairs on the Titanic as an analogy for the futility of approving policy tweaks to address systemic crises. I’ve used the Titanic as an anology to explain the fragility of our financial system and the “glancing blow” of the pandemic:

Why Our Financial System Is Like the Titanic (March 15, 2016)

Coronavirus and the “Unsinkable” Titanic Analogy (January 29, 2020)

But there’s a powerful analogy you haven’t heard before. To understand the analogy, we first need to recap the tragedy’s basic set-up.

On April 14, 1912, the liner Titanic, considered unsinkable due to its watertight compartments, struck a glancing blow against a massive iceberg on that moonless, weirdly calm night. In the early hours of April 15, the great ship broke in half and sank, ending the lives of the majority of its passengers and crew.

Of the 2,208 passengers and crew onboard, 1,503 perished and 705 survived. The lifeboats had a maximum capacity of 1,178, so some 475 people died unnecessarily. Passengers of the Titanic (wikipedia)

The initial complacency of the passengers and crew after the collision is another source of analogies relating to humanity’s near-infinite capacity for denial.

The class structure of the era was enforced by the authorities–the ship’s officers. As the situation grew visibly threatening, the First Class passengers were herded into the remaining lifeboats while the steerage/Third Class passengers–many of them immigrants–were mostly kept below decks. Officers were instructed to enforce this class hierarchy with their revolvers.

Two-thirds of all passengers died, but the losses were not evenly distributed: 39% of First Class passengers perished, 58% of Second Class passengers lost their lives and 76% of Third Class passengers did not survive.

Rudimentary calculations by the ship’s designer, who was on board to oversee the maiden voyage, revealed the truth to the officers: the ship would sink and there was no way to stop it. The ship was designed to survive four watertight compartments being compromised,

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Panik auf der Titanic

Panik auf der Titanic

04-07-18 06:24:00,

Der Feind ist Russland – und Russland muss der Feind bleiben.

Die WELT, für die schon das Treffen von Trump/Kim eine „unerhörte Verlobung” war (1), ist bei der Aussicht auf das Gipfeltreffen Trump/Putin geradezu in Panik geraten und warnt vor einem „Worst-Case-Szenario für Europa”:

„Das Albtraum-Szenario wäre ein Deal zwischen Washington und Moskau über die Köpfe der Europäer hinweg” (2).

Die Welt steht auf dem Kopf. Ausgerechnet so ein „verrückter“ US-Präsident hat die verrückte Idee und will persönlich prüfen, ob Russland nicht doch Freund sein könnte.

Die NATO stehe vor einer „existentiellen Krise“ warnt die London Times (3). „Es droht Gefahr!”, schreien die europäischen NATO-Büttel.

Ausgerechnet deren Chef droht das Feindbild Russland zu zertrumpeln, das man in jahrelanger transatlantischer Vertrautheit mit seinen Vorgängern gebastelt hat.

Gleichzeitig fordert der Chef, endlich die 2014 eingegangene Verpflichtung zur Erhöhung der Militärausgaben einzulösen, um die Lasten in der NATO gerechter zu verteilen.

Jetzt aber mal ehrlich: Hat der nicht Recht? Warum sollen die USA eigentlich mehr für die „Verteidigung” der europäischen Verbündeten gegen die „russische Gefahr” zahlen als diese selbst? Der Russe sitzt doch schließlich vor deren Haustür.

Es heißt, der Chef verliere die Geduld vor allem mit dem deutschen Büttel. Der versucht nämlich, die geforderte Gesamterhöhung des Mitgliedsbeitrags im Verein noch etwas hinauszuschieben. Warum so umständlich? Die NATO ist doch kein Zwangsverein. Austritt genügt und spart viel Geld.

Wie war es doch bequem, von den USA als Frontstaat gegen die bösen Kommunisten aufgepäppelt zu werden und sich unter ihrem preiswerten Schirm zur stärksten europäischen Wirtschaftsmacht und zum Exportweltmeister zu mausern.

Und jetzt? Die Bundeswehr, na ja, die gibt’s wohl nicht her – und die Schaffung einer EU-Armee ist wohl etwas schwer. Da ist es doch besser weiter im Windschatten des US Militärs zu segeln, um die eigenen wirtschaftlichen und strategischen Interessen durchzusetzen. Die NATO als Garant für den Zugang zu den Rohstoffen und der eigenen wirtschaftlichen Expansion. Und der Feind Russland als Garant für den Fortbestand der NATO.

Der Feind muss bleiben! Das Mantra von den Angriffsabsichten der Sowjetunion beziehungsweise Russlands muss aufrechterhalten werden, obwohl doch „alle Fakten auf dem Tisch liegen, die diese Behauptung als geradezu absurd entlarven” (4).

Internationale Entspannung stört das so penetrant gepflegte Feindbild.

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Die deutsche Titanic

Die deutsche Titanic

28-06-18 02:11:00,

  1. Die deutsche Titanic

  2. Angst vor dem Abstieg

  3. Das Söder-Gen


  4. Auf einer Seite lesen

Historische Schmach im Land der Tataren: Deutschland ist Weltmeister – des Hochmuts und der Angst. Ein Land hat sein Wintermärchen

Noch immer das hölzern pedantische Volk, / noch immer ein rechter Winkel / In jeder Bewegung, und im Gesicht / Der eingefrorene Dünkel.

Heinrich Heine “Deutschland – Ein Wintermärchen

Soll man die Erzählung mit dem Aussehen anfangen? Mit den kurzgeschorenen, akkurat nach hinten gekämmten Haaren von Süle, Kimmich, Kroos, die bei manchen sofort den Gedanken “Nazifrisuren” aufkommen lassen, auch wenn sie bei Kroos noch mit Gel glattgeschmiert und gelegt sind. Oder mit den Tatoos?

“Tätowierungen sind die Verletzungen der Seele, die nach Außen ragen”, hat C.G. Jung mal gesagt. Früher waren es primitive Naturvölker und die Sträflinge, die sich tätowiert haben – jetzt die Sportler, die modernen Gladiatoren. Stärke und Härte wird hier simuliert, aber man sieht die Kindergesichter in der kruppstahlharten Maskerade nur noch deutlicher. Bubis, Hipster, kaum Männer.

Hummels wirkt am ehesten noch normal, anderen möchte man lieber nicht im Dunkeln begegnen, die Draxlers, Werners und Brandts sind Kinder, und selbst Neuer, zweifellos ein gottbegnadeter Fußballer, aber angeblich auch Kapitän und “Führungsspieler” dieser National-Mannschaft, wirkt wie einer, der Klassen übersprungen hat und jetzt Abi macht.

Kroos ist da eine wohltuende Ausnahme. Er steht zwischen den Alten und den Jungen, er ist wie Müller, schon erfahren, aber immer noch nicht am Zenit angekommen.

Und die Erwachsenen unter ihnen, Khedira und Gomez z.B., sind alle so seltsam zurückgenommen. Sie reden wie die Mannschaft spielt: Zart, leise, tastend, wenn man es freundlich sagen will; müde, blutleer, vollkommen uninspiriert, wäre präziser. Immer fehlt irgendwas. Eine große, zumindest erkennbare Emotion und sei es Verzweiflung, Wut, Zorn. Aber kein Zug, kein Ruck ging durch ihre Sätze und schon gar nicht durch ihr Spiel auf dem Rasen.

Die Mannschaft der Hipster war ausgelaugt, müde, fertig. Das lag auch an einer kräftezehrenden Saison – weil diese aber auch Spieler anderer Mannschaften hinter sich hatten,

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