Peru – Mit Toten und Schwerverletzten, ein neuer Aufstand gegen den maroden „Minimal-Staat“

18-11-20 11:51:00,

Innerhalb einer Woche traten in Peru zwei Präsidenten zurück. Menschenmassen demonstrieren seit dem 9. November in den Straßen der Hauptstadt Lima und anderer Städte Perus. Am Samstag, dem 14. November, sammelten sich landesweit hunderttausende Menschen zum größten Protestmarsch der vergangenen 20 Jahre in dem Andenland. Ein Bericht unseres Südamerika-Korrespondenten Frederico Füllgraf.

Die Demonstrationen begannen, nachdem der peruanische Kongress mit einem mehrheitlichen Misstrauensvotum Präsident Martín Vizcarra Cornejo des Amtes enthob, der seit Monaten ohne minimale politische Basis im Parlament regierte. Die Absetzung wurde mit Korruptionsvorwürfen und „dauerhafter moralischer Unfähigkeit“ begründet und Vizcarra wurde durch den Parlamentspräsidenten Manuel Merino ersetzt. Die Protestmärsche wurden während der wenigen Tage von Merinos Amtszeit mit brutaler Polizeigewalt, zwei Toten und hunderten von Schwerverletzten beantwortet. Wogegen sich am vergangenen Wochenende neue Proteste erhoben und im forcierten Rücktritt des seit weniger als einer Woche regierenden Präsidenten Merino gipfelten.

Lawfare made in USA: die Korruptionsvorwürfe gegen Martín Vizcarra

Der rechtsliberale Ingenieur Vizcarra amtierte von Ende Juli 2016 bis Ende März 2018 als Vize des wegen nachgewiesener Korruption zu Fall gekommenen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski und regierte Peru als dessen legaler Nachfolger bis zum vergangenen 9. November. Die fragwürdige Entscheidung seiner Absetzung wurde von der nicht weniger umstrittenen Parlamentsleitung nur wenige Monate vor den für April 2021 geplanten Präsidentschaftswahlen durchgepeitscht. Der Entschluss stieß auf massive Ablehnung in der Bevölkerung. In deren Proteste mischen sich offensichtliche Enttäuschungen, Frustrationen und Abscheu gegen das ultraliberale Wirtschaftsmodell, das das Land seit den 1990er Jahren zermürbt und mit mehr als 937.000 Infektionsfällen und 35.230 Toten bei einer Gesamtbevölkerung von 32 Millionen Einwohnern zwar eine kontroverse Covid-19-Gesundheits-Administration offenlegte, der jedoch unter Vizcarra die Vorbeugung einer Katastrophe gelang.

Als Dreh- und Angelpunkt des Korruptionsvorwurfs gegen Vizcarra veröffentlichte das Parlament mitgehörte Audio-Ausschnitte, die belegen sollen, dass der Präsident und sein engster Kreis angeblich versucht hätten, eine unregelmäßige Einstellung des Sängers Richard Swing im Kulturministerium zu verheimlichen. Doch die politisierte Staatsanwaltschaft sieht darin mehr als nur Peanuts und eröffnete ein Ermittlungsverfahren. Ähnlich wie im Fall Lula wirft der Ableger von Scharfrichter Sergio Moros Lava-Jato-Einsatzgruppe in der peruanischen Staatsanwaltschaft dem abgesetzten Präsidenten angebliche Bestechung in zwei Fällen an Privatunternehmen vor, als Vizcarra vor Jahren Gouverneur von Moquegua war. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin beim Obersten Gerichtshof,

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Die toten Afrikaner

10-09-20 12:10:00,

Die WHO sah sich in diesen Tagen erneut gezwungen zuzugeben, dass eine große internationale Impfstoff-Initiative, hinter der unter anderem Bill Gates steckt, der ja momentan möglichst jeden Menschen auf diesem Planeten mit regelmäßigen und gefährlichen Corona-Zwangsimpfungen beglücken will, tatsächlich einen tödlichen Ausbruch genau der Krankheit verursacht, die sie eigentlich ausrotten sollte.

21st Century Wire schreibt zu dem Impf-Skandal, der in den deutschen Qualitätsmedien nicht vorkommt (1, 2):

„Dies sollte eigentlich einer der größten Skandale im Bereich der öffentlichen Gesundheit in diesem Jahrzehnt sein, aber stattdessen wird ihm wenig Aufmerksamkeit geschenkt — vor allem wegen des hohen Bekanntheitsgrades der beteiligten Personen und Organisationen.

Die Vereinten Nationen sahen sich gezwungen zuzugeben, dass eine große internationale Impfstoff-Initiative tatsächlich einen tödlichen Ausbruch genau der Krankheit verursacht, die sie eigentlich ausrotten sollte. (…)

Gesundheitsbehörden haben nun zugegeben, dass ihr Plan, die ‚wilde‘ Kinderlähmung zu stoppen, nach hinten losgeht, da zahlreiche Kinder durch einen tödlichen Stamm des Erregers, der aus einem Lebendimpfstoff gewonnen wird, gelähmt werden — was eine virulente Welle der Kinderlähmung auslöst.“

In dem Beitrag „UN says new polio outbreak in Sudan caused by oral vaccine“ von abc-News heißt es zu dem Thema (3):

„Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass ein neuer Polio-Ausbruch im Sudan mit einer andauernden, durch Impfstoffe ausgelösten Epidemie im Tschad in Verbindung steht — eine Woche, nachdem die UN-Gesundheitsbehörde den afrikanischen Kontinent für frei vom Polio-Wildvirus erklärt hatte.

In einer Erklärung erklärte die WHO diese Woche, dass zwei Kinder im Sudan — eines aus dem Bundesstaat Süd-Darfur und das andere aus dem Bundesstaat Gedarif, nahe der Grenze zu Äthiopien und Eritrea — im März und April gelähmt waren. Beide waren kürzlich gegen Polio geimpft worden. Die WHO sagte, dass erste Untersuchungen des Ausbruchs zeigen, dass die Fälle mit einem andauernden, durch Impfstoffe ausgelösten Epidemie im Tschad in Verbindung stehen, der im vergangenen Jahr erstmals entdeckt wurde und sich nun im Tschad und in Kamerun ausbreitet.“

Im deutschen Ärzteblatt heißt es in dem Artikel „Polio: Uno meldet neue Fälle durch Impfungen im Sudan“ (4):

„Auch in Proben aus dem Bundesstaat Khartum wurde demnach ein Poliovirus-Typ aus Impfstoffen nachgewiesen, was nach Einschätzung der UNO auf eine ‚weite Verbreitung‘ dieses Virustyps in dem Land hindeuten könnte.

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Die geheilten Toten

16-07-20 01:33:00,

In den Meldungen der Stadt Krefeld zur Coronakrise vom Montag, 6. Juli 2020, heißt es unter der Überschrift „27 Krefelder aktuell mit Corona infiziert“ (1):

„Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen.“

Es zählen also für das RKI — und damit die Bundesregierung — nicht nur Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, zu den Corona-Toten, sondern auch Menschen, die ohne Corona gestorben sind.

Nach dieser Logik ist jeder, der in seinem Leben einmal Masern, Herpes oder Durchfall hatte, ein Maserntoter, Herpestoter oder Durchfalltoter.

Bereits seit Monaten weisen Experten zudem darauf hin, dass fast alle „Corona-Toten“ nicht an Corona gestorben sind, sondern an anderen Krankheiten, aber „mit Corona“. Der Pathologe Professor Dr. Püschel hat als einer der ersten umfangreiche Obduktionen von „Corona-Toten“ durchgeführt (2):

„Und Püschel hat bereits erste Erkenntnisse gewonnen: So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben. ‚Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.‘ Da sei das Virus sozusagen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. ‚Wir hatten — das weiß noch keiner — gerade auch die erste 100-Jährige, die an Covid-19 verstorben ist.‘ Ob es da auch der letzte Tropfen gewesen sei? ‚Der allerletzte‘, so Püschel.“

Unter Umständen können auch falsche Behandlungsmethoden für einen Teil der „Corona-Toten“ verantwortlich sein (3, 4).

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.krefeld.de/de/inhalt/corona-aktuelle-meldungen/

(2) https://www.mopo.de/hamburg/rechtsmediziner–ohne-vorerkrankung-ist-in-hamburg-an-covid-19-noch-keiner-gestorben–36508928

(3) https://www.rubikon.news/artikel/todliche-rettung

(4) http://blauerbote.com/2020/05/20/250-expertenstimmen-zur-corona-krise/


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Mit Toten spielt man nicht!

31-05-20 09:46:00,

Neulich trudelte wieder eine Lieferung frisch gebackener Zahlen ins Haus. Solide, aus zuverlässigen Quellen, wissenschaftlich sauberer Expertise entsprungen — alles prima, meint man. Wenn da nicht das leidige Problem wäre, dass eine Zahl allein zunächst nur eine Zahl ist und erst einen Sinn ergibt, wenn sie mit einer weiteren Zahl in Relation gesetzt wird, welche wiederum und idealerweise auf die gleiche Art und Weise entstanden ist wie die erste Zahl.

Da sprang der um Klarheit ringende analytische Geist auf und machte sich an die Arbeit, die Zahlen sichtbar und simplifiziert auf einen Nenner zu bringen. Als die neu geschaffene Statistik vollendet war und der Meister eine Weile im Angesicht des sich nun offenbarenden Irrsinns meditierte, ließen sich Tränen von Wut und Verzweiflung kaum unterdrücken.

Bild

Quellen: 1, 2, 3

Unter dem Titel „Tägliche Sterbefälle in Deutschland 2016-2020“ tanzten bunte Linien den wilden Totentanz unserer zutiefst menschlichen Realität, riefen deutlich vernehmbar: „Auch deine Zeit ist irgendwann abgelaufen!“ Einige Momente, gefüllt mit einer Mischung aus versuchter Ignoranz, aufgesetzter Fröhlichkeit und heruntergespielter Todesangst, vergingen und mündeten schließlich in eine tiefere, friedliche Erkenntnis: „Ja, ich Mensch bin endlich.“

Die stillen Zahlen zeigten Tote, Verstorbene, Dahingeschiedene, Geliebte, Einsame, Bettler, Millionäre, allesamt verblichen am Ende des Weges alles Natürlichen.

Wäre da nicht dieser elend kleine Störfaktor, dieser unsichtbare und feige aus dem Hinterhalt angreifende Feind, gegen den ein weiterer heiliger Krieg angezettelt wurde. Ein Krieg gegen ein unberechenbares und hochgefährliches Virus, welches das mögliche Ende der Menschheit bedeuten könnte. Dieser lächerlich harmlose Feind musste auf jeden Fall ausgerottet und vernichtend geschlagen werden, koste es was es wolle. Pharma gegen Menschheit. Bis zur letzten Impfdosis. So machte man unsere Toten zum bloßen Objekt in einem perfide ausgeklügelten Kriegsspiel.

Nein, liebe Obrigkeit — auch diesen Krieg werdet ihr nicht gewinnen! Genauso wenig wie die Kriege gegen den Terror, gegen Hunger, gegen Armut, gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, anderer Religion und einer anderen Sicht auf die Wahrheit des Lebens, genauso wenig wie damals den Krieg gegen die „jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung“, welcher zwar gerade einmal 75 Jahre vorbei ist, aber der Welt immer noch tief in der Seele brennt.

„Man muss mit dem Frieden beginnen, sonst wird man nie bei ihm ankommen!“ (Eugen Drewermann).

Also, du Mensch, schließe Frieden — mit deinen nächsten Verwandten,

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“Sie töten uns! Diese Teufel killen unsere Träume!”

11-05-20 10:49:00,

Bild: Mirella Avila/CC BY-2.0

  1. “Sie töten uns! Diese Teufel killen unsere Träume!”

  2. “Ich sage den Europäern: Kämpft für das Leben! Es gibt nichts Schöneres …”

  3. “Die Welt macht uns depressiv, geben wir der Welt unsere Traurigkeit und unsere Wut zurück”

  4. “Julian geht es sehr, sehr schlecht – physisch und psychisch”


  5. Auf einer Seite lesen

Gespräch mit Renata Avila Pinto, Kopf des Anwalts-Teams des globalen Staatsfeindes No. 1, Julian Assange, über den Relaunch von “Progressive International” mit Sanders, Varoufakis, Sennett und die Haft ihres Mandanten

Die junge Renata Avila Pinto ist die Sprecherin des größeren internationalen Teams von Rechtsanwälten, das Julian Assange (WikiLeaks) in seiner vermutlichen Spionage- und Hochverratsanklage betreut und juristisch vertritt, analog zur Snowden-Vertretung durch die Berliner Kanzlei Kaleck/Scharmer/Gerloff.

Pinto, spezialisiert auf “geistiges Eigentum” und Technologie, leitet auch die Intelligent Citizenship Foundation in Santiago de Chile und in Rio de Janeiro. Bekannt wurde sie durch Genozid-Klagen in Guatemala und als Advokatin von Rigoberta Menchu, nachdem sie in Italien und Den Haag Internationales Recht studierte, sehr rar unter Juristen. Heute ist sie auch u.a. Vorstand von Creative Commons und DiEM25 Europe. Sie äußerte sich kritisch im Film “Hacking Justice” und mit Justiz-Legende Baltasar Garzon betreute sie auch global Whistleblower und Journalisten in Sachen Personen- und Rechtsschutz. Assanges Anwälte waren vermutlich bereits verdeckten Maßnahmen der CIA ausgesetzt. Renata lebt derzeit in Berlin.

“Progressive International” (PI) ist ein seit heute globaler Zusammenschluss von Politikern, Künstlern, Aktivisten und Bürgern, entstanden aus dem Paneuropa-Netzwerkes DiEM25 von Yanis Varoufakis und US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders. Bekannteste Mitglieder und Unterstützer sind zudem u.a. der Ex-Präsident von Ecuador, Rafael Correa, die Premierministerin Islands, Jakobsdottir, Fernando Haddad (BRA), Eli Acorta (Ministerin Argentinien), Naomi Klein, Mike Davis, Arundhati Roy, Aruna Roy, Apolena Rychlikova, Schauspieler Gael Garcia Bernal, Gender-Internationalistin Lyn Ossome, Sexwork-Aktivistin Sarika Sinha, Nanjala Nyabola, CEO Harry Halpin, Wang Hui, Vanessa Nakate, Regisseur Avi Lewis, Ertuglu Kürkcu, sowie zahlreiche (Ex-)Minister und Ex-Diplomaten aus aller Welt.

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