Die Macher: Transparente Demokratie mit der DEMOCRACY App | KenFM.de

06-05-19 12:36:00,

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Wir leben in einer Demokratie. So heißt es zumindest. Trotzdem fühlt sich der Gang zur Urne im Vierjahrestakt nicht gerade wie das höchste aller „partizipatorischen Gefühle“ an. Scheinbar ist irgendwo Sand ins Getriebe unseres repräsentativen Systems geraten. Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass die „Partei der Nichtwähler“ seit Jahrzehnten zu den stärksten unseres Landes gehört.

Wenn jedoch jedes Volk die Regierung(-sform) hat, die es verdient, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass wir eine als repräsentative Demokratie verkappte Elitenherrschaft verdienen? „Nein!“ – sagt Marius Krüger, 25 Jahre jung, Visionär, Macher und Initiator des Projektes „Democracy Deutschland e.V.“.

Zusammen mit zwei befreundeten Programmierern hat Marius sich auf dem Weg gemacht, um an jenen Stellschrauben des Systems zu drehen, die ihm alt und verrostet vorkommen. Dass Marius dieses Projekt in Angriff genommen hat, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Er selbst stammt aus einem gut situierten Umfeld, also aus dem Teil der Bevölkerung, der gerade zu den 10 Prozent unserer Gesellschaft gehört, deren Interessen von der Politik nicht nur wahrgenommen, sondern auch gehegt und gepflegt werden. Diese selektive Interessenvertretung für eine kleine Bevölkerungsschicht ist es, die Marius einerseits empört und ihm andererseits die Kraft dazu gibt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Und da der Glaube an eine Idee bekanntlich Berge versetzen kann, ist bei dem Projekt der drei Demokratiefreunde eine App herausgekommen, die das Potenzial besitzt, das politische System, wie wir es heute kennen, völlig auf den Kopf zu stellen.

Jetzt liegt es an uns. Nur wir können dafür sorgen, dass dieses Potenzial einer schon lange überfälligen Idee auch zur vollen Entfaltung kommt. Wie wir das machen können und worum es genau geht, seht ihr in einer neuen vor Optimismus nur so strotzenden Folge von „Die Macher“.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.democracy-deutschland.de/

Inhaltsübersicht:

0:00:08 Wer ist Marius Krüger?

0:17:37 Die Geburt einer Idee

0:38:38 Der transparente „App“-geordnete

0:51:24 Friedliche Korrekturen an einem fehlerhaften System

1:03:48 Über die Funktionsweise der App

1:14:34 Werde User!

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Transparente Wasserqualität wäre «ein PR-Alptraum»

25-05-18 09:30:00,

Red. / 25. Mai 2018 –

Die Trump-Administration verhindert mit der US-Umweltbehörde das Veröffentlichen einer brisanten Gesundheitsstudie.

Im US-Trinkwasser befinden sich gemäss einer Studie des US-Gesundheitsministeriums gefährliche Mengen toxischer Chemikalien. Den Behörden ist das seit spätestens Ende Januar bekannt. Ein Veröffentlichungstermin für die Studie steht noch immer nicht fest, denn das Weisse Haus und die US-Umweltbehörde EPA versuchen, die Veröffentlichung zu verzögern oder zu verhindern. Sie fürchten hohe Kosten und die Reaktion der Öffentlichkeit, berichtet das US-Magazin Politico.

Das zeigen E-Mails, deren Herausgabe von der Non-Profit-Organisation «Union of Concerned Scientists» über den «Freedom of Information Act» erzwungen wurde. «Die Öffentlichkeit, die Medien und der Kongress werden heftig auf die Zahlen reagieren», schrieb ein nicht namentlich bekannter Angestellter des Weissen Hauses in einer E-Mail, die Ende Januar geforwarded wurde. «Die Auswirkungen auf das Umwelt- und Verteidigungsministerium werden extrem schmerzhaft sein». Die Studie wird als «potenzieller PR-Albtraum» bezeichnet.

Teil einer E-Mail von James Herz, der im OMB (Office of Management and Budget) Umweltfragen beaufsichtigt, an Holly Greaves, CFO der US-Umweltbehörde EPA. (DoD = US-Verteidungsministerium, ATSDR = Agency for Toxic Substances and Disease Registry), Quelle: Union of Concerned Scientists. Ganzer E-Mailverlauf Teil1 und Teil2

Für Scott Pruitt, den derzeitigen Leiter der US-Umweltschutzbehörde, ist das kein angenehmes Szenario. Der republikanische Politiker steht seit seinem Amtsantritt wegen seiner industriefreundlichen Haltung, verschiedener Konflikte mit Wissenschaftlern sowie wegen seines lockeren Umgangs mit Lobbyisten in der Kritik.

Die Fluorchemikalien, um die es geht, sind alte Bekannte

Die Chemikalien PFOA (Perfluoroktansäure) und PFOS (Perfluoroctansulfonsäure), um die es geht, haben schon öfter für Schlagzeilen gesorgt. Bis vor wenigen Jahren wurden sie breit eingesetzt, beispielsweise in wasser-, schmutz- und fettabweisenden Ausrüstungen in Teppichen, Kleidung oder bei der Herstellung von teflonbeschichteten Pfannen. Bereits Anfang der Nullerjahre wurde ihr gesundheitsschädliches Potenzial öffentlich. PFOA und PFOS werden mit verschiedenen Krebsarten, Schilddrüsenerkrankungen und Hormonstörungen in Verbindung gebracht und stehen im Verdacht DNA-Änderungen zu verursachen. Den Herstellern war dies zwar bekannt gewesen, der Öffentlichkeit aber jahrzehntelang verheimlicht worden (Infosperber: «Der Mann, der DuPont das Fürchten lehrte»).

Die EPA hat derzeit einen nicht verbindlichen Grenzwert von 70 ppt (Parts per Trillion) festgelegt. Dieser sei viel zu hoch,

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fakeodernews – Transparente Informationen zu kritischen Themen in einer interaktiven Spielanwendung

09-02-18 10:55:00,

fakeodernews – Transparente Informationen zu kritischen Themen in einer interaktiven Spielanwendung

In diesem Interview reden wir mit Simon Sonnenberg, Gründer und Initiator von fakeodernews, einer digitalen Plattform, die Menschen interaktiv mit Themen rund um Politik und Gesellschaft in Berührung bringen soll. Diese Plattform hat die Absicht jeden Tag kritische Fragen mit kontroversen Aussagen, informativen Antworten, transparenten Quellen und vergleichenden Statistiken zur Verfügung stellen. Dabei soll der Spielcharakter dieser Plattform eine einfache Annäherung an gesellschaftlich relevante Nachrichten bieten und die Quellen- und Informationskompetenz stärken.

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VIDEO: fakeodernews – Transparente Informationen zu kritischen Themen in einer interaktiven Spielanwendung

Wenn Sie weitere Vereine kennenlernen möchten, die mit lösungsorientierter Arbeit Tag für Tag einen Beitrag leisten, besuchen Sie unsere YouTube-Playlist „Der Funke“.

ÜBER SIMON SONNENBERG

Simon Sonnenberg fakeodernewsSimon Sonnenberg ist der Initiator von fakeodernews. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Politikwissenschaften mit Zwischenstationen im Vertrieb und Marketing in der freien Wirtschaft, entschied er einen neuen Weg einzuschlagen, der seiner Begeisterung für die Politik gerecht würde.

Anfang 2017 entstand somit die Idee zu fakeodernews. Seitdem verantwortet er das Projekt. fakeodernews soll eine digitale Plattform werden, die Menschen interaktiv mit Themen rund um Politik und Gesellschaft in Berührung bringt, indem täglich kritische Fragen mit kontroversen Aussagen, informativen Antworten, transparenten Quellen und vergleichenden Statistiken geboten werden. Der Spielcharakter soll dabei eine einfache Annäherung an gesellschaftlich relevante Nachrichten ermöglichen und die Quellen- und Informationskompetenz stärken.

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