Trump’s Unpardonable Pardons

26-01-21 08:55:00,

One keeps hearing that former President Donald Trump will be judged well by the history books because he was the only American head of state in recent memory who did not start any new wars. Well, the claim is itself questionable as Jimmy Carter, for all his faults, managed to avoid entering into any new armed conflict, and Trump can hardly be described as a president who eschewed throwing his weight around, both literally and figuratively. He attacked Syria on two occasions based on fabricated intelligence, assassinated an Iranian general, withdrew from several arms and proliferation agreements, and has been waging economic warfare against Iran, Syria, Venezuela and Iraq. He has sanctioned individuals and organizations in both China and Russia and has declared Iranian government components and Yemeni Houthi rebels to be terrorists. He has occupied Syria’s oil producing region to “protect it from terrorists” and has generally exerted “maximum pressure” against his “enemies” in the Middle East.

So no, Donald Trump is no antiwar activist. But Trump’s most pervasive foreign policy initiatives have involved Israel, encouraging the Jewish state’s attacks on Palestinian, Iranian, Lebanese and Syrian targets with impunity, killing thousands of civilians on his watch. Trump has given Israel everything it could possibly ask for, with no consideration for what the U.S. interests might actually be. The only thing he did not do for the Jewish state was to attack and destroy Iran, and even there, reports suggest that he sought to do just that in the waning days of his administration but was talked out of it by his cabinet.

Trump’s pander to Israel started out with withdrawing from the nuclear monitoring agreement with Iran, followed by his shutting down the Palestinian offices in the United States, halting U.S. contributions for Palestinian humanitarian relief, moving the U.S. Embassy to Jerusalem, recognizing Israeli sovereignty over the Syrian Golan Heights, giving a green light for Israel to do whatever it wishes on the formerly Palestinian West Bank, and, finally permitting paroled former Israeli spy Jonathan Pollard to go “home” to Israel where he received a hero’s welcome. Trump, to be sure, was aided in his disloyalty to his own country by former bankruptcy lawyer Ambassador David Friedman in place in Israel, an ardent Zionist and a cheerleader for whatever atrocities Prime Minister Benjamin Netanyahu decided to commit.

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Trumps letzte Entscheidung zum Krieg in Jemen ist viel schlimmer als der „Sturm auf das Kapitol“

19-01-21 10:13:00,

In Zeiten massenmedialer Dauerberieselung ist die Aufmerksamkeit des Publikums ein knappes Gut. Die gilt es, sich zu sichern, wenn man eine Agenda durchsetzen will. Im Zentrum der Aufmerksamkeit ist derzeit der „Sturm auf das Kapitol“. Anderes geht völlig unter, zum Beispiel der Krieg im Jemen: Dort sind 80 Prozent der Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen, Millionen vom Hungertod bedroht. Jetzt hat US-Außenminister Pompeo in seinen letzten Amtstagen eine Entscheidung getroffen, die die Lage der Menschen im Jemen weiter verschärfen wird, schreibt Caitlin Johnstone. Übersetzung: Susanne Hofmann.

Während Politik und Medien die Randale am Kapitol hysterisch mit Pearl Harbor und der Kristallnacht vergleichen, hat die Trump-Administration etwas getan, das weit, weit schlimmer ist, aber weit, weit weniger Aufmerksamkeit bekommt.

Das US-Außenministerium hat offiziell seine Absicht erklärt, die Huthis im Jemen auf die Terrorliste zu setzen. Davor war schon von vielen Seiten gewarnt worden. Humanitäre Organisationen verurteilen den Schritt, weil er Hilfe für die Bevölkerung weiter erschweren wird, die bereits Opfer der brutalsten Gräueltaten der Welt ist – Gräueltaten vonseiten der Saudis, die ohne die Hilfe der westlichen Macht-Allianz nicht möglich wären. Einige Folgen dieser Bezeichnung als Terroristen sind bereits zu erkennen.

Dave DeCamp von Antiwar berichtet Folgendes:

Der Terror-Stempel wird die Bemühungen internationaler Wohltätigkeitsorganisationen behindern, die Nahrungsmittel in die von den Huthis kontrollierten Gebiete bringen, wo 70 Prozent des jemenitischen Volkes leben und wo Unterernährung am weitesten verbreitet ist.

Hilfsorganisationen befürchten, dass ihre Arbeit im Nord-Jemen nunmehr kriminalisiert wird, da die Huthis dort das Sagen haben und die Organisationen sich mit ihnen bei der Abwicklung ihrer Hilfslieferungen verständigen müssen. Die Einstufung als Terroristen durch die USA ebnet Sanktionen gegen Personen oder Gruppen den Weg, die mit jenen Geschäftsbeziehungen unterhalten, die Washington als Terroristen brandmarkt.

Pompeo sagte zwar, es würden Ausnahmen für humanitäre Güter gemacht. Doch jede zusätzliche Straßensperre, die Hilfsorganisationen überwinden müssen, werden mehr Leid im Jemen verursachen, da die Lage dort so aussichtslos ist. „Selbst wenn es Ausnahmen gibt, werden die Hilfslieferungen darunter leiden“, sagte Janti Soeripto, der Präsident von Save the Children laut AP News.

Laut konservativen Schätzungen der Vereinten Nationen sind rund 233.000 Jemeniten im Krieg zwischen den Huthis und der von den USA unterstützten und von den Saudis angeführten Koalition getötet worden,

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Trumps letztes Gefecht | Von Rüdiger Rauls | KenFM.de

18-01-21 05:46:00,

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Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Auch wenn US-Präsident Trump nun seinen Platz für seinen Nachfolger Biden räumt, sind seine Anhänger doch weiterhin in der amerikanischen Gesellschaft vorhanden. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung ist deren Stimmung eine wichtige Grundlage für die weitere innere Entwicklung der politischen Verhältnisse in den USA.

Unerwartet

Als Trump 2016 die Wahl gewann, fielen die Propheten, Meinungsforscher und Meinungsmacher aus allen Wolken. Unglaubliches war geschehen: Sie hatten sich geirrt. Die Wirklichkeit hatte sich sich doch tatsächlich anders verhalten, als ihre Theorien vorsahen. Ein Großteil der Wähler hatte sich offensichtlich der Beeinflussung durch die Meinungsmacher entzogen.

Trotz aller Kritik und Spott gegenüber Trump und der Geringschätzung seiner Anhänger durch die Medien, die Clinton lieber als Siegerin gesehen hätten, hatte Trump die Wahl gewonnen. Das Ergebnis hatte zu Ernüchterung und der kleinlauten Erkenntnis geführt, dass dieses Verhalten gegenüber den Wählern Trumps im Vorfeld nicht nur überheblich, „sondern auch undemokratisch“ gewesen war (1).

Das Wahlergebnis in den USA war – ähnlich wie das der Brexit-Abstimmung in Großbritannien – die Rache einer sozialen Gruppe, die trotz ihres hohen Anteils an der Bevölkerung und ihrer Bedeutung für das Funktionieren der Gesellschaft kaum noch öffentlich wahrgenommen wird. „Sie werden als Vertreter der bildungsfernen weißen Unterschicht charakterisiert … und in jedem Falle lächerlich gemacht.“ (2). Bei ihnen handelt es sich um die proletarisch geprägten Kreise der Gesellschaft, die früher als Arbeiterklasse im weitesten Sinne bezeichnet wurde.

Zwei Welten, zwei Kulturen

Dieser „vermeintlich ungebildete rechte Rand der Bevölkerung macht die Hälfte der Bevölkerung aus“ (3). Was da als bildungsfern bezeichnet wird, ist nicht ohne Bildung. Dieser eher proletarisch geprägte Teil der Gesellschaft verfügt über handwerklich-praktisches Wissen, was dem intellektuellen Bildungsbegriff fremd ist. Es handelt sich bei ihnen um zwei gesellschaftliche Kulturen, die so gut wie keinen Kontakt mehr zueinander haben.

Dementsprechend scheint im Weltbild der intellektuellen Macher der Medienwelt, der Talkshows, der Kultur- und der politischen Magazine dieser Teil der Bevölkerung gar nicht zu existieren. Sie ist „eine Masse, die sie nicht mehr versteht“ (4).

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+++ Trumps Corona-Infektion +++ Willkommen im medialen Gagaland

06-10-20 09:24:00,

Friedrich Merz, Boris Johnson, Jair Bolsonaro, Silvio Berlusconi und nun auch Donald Trump – wäre man zynisch, könnte man sagen, es gab schon Viren mit besserem Geschmack. Dass die Corona-Infektion des mächtigsten Mannes der Welt auch und vor allem die deutschen Medien in einen hysterischen Rausch versetzt, war ja leider zu erwarten. Trump plus Corona, die beiden Lieblingsthemen deutscher Medien in einer Story? Das lässt die Herzen der Qualitätsjournalisten schneller schlagen. Der SPIEGEL war derart begeistert, dass er (Stand 6. Oktober 10:00) bislang ganze 67 redaktionelle Artikel, unzählige Agenturmeldungen, zahlreiche Eilmeldungen und einen Ticker mit dem Namen „+++ Trumps Corona-Infektion +++“ zur präsidialen Infektion veröffentlichte, nur um sich heute auch noch ernsthaft über das „PR-Spektakel“ zu echauffieren. Doch dies ist nicht die einzige skurrile Randnotiz. Eine Polemik von Jens Berger.

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Sehen wir die ganze Debatte doch zunächst einmal kühl rational. Als an Covid-19 erkrankter Mann Mitte 70 hat Donald Trump eine statistische Überlebenswahrscheinlichkeit von 99,52%. Sieht man sein Übergewicht als „Vorerkrankung“, sind es immer noch 95,65%. Und diese Zahlen beziehen sich auf den Durchschnitt und nicht auf einen Patienten mit der wohl besten medizinischen Versorgung der Welt, dem sogar eine Behandlung mit experimentellen „monoklonaren Antikörpern“ zur Verfügung steht. Davon kann ein gleichaltriger Bewohner eines Trailerparks im mittleren Westen ohne Krankenversicherung natürlich nur träumen. Doch rationale Argumente dürfen natürlich keine Rolle spielen, wenn die Kommentatoren die Story des Jahres gewittert haben. Stattdessen spielte man wenige Stunden nach Trumps Krankmeldung via Twitter beim Redaktionsnetzwerk Deutschland bereits das Szenario durch, was nun passiert, wenn Trump stirbt, und der SPIEGEL sah sogar die Gefahr einer „Staatskrise“ – schließlich zeige der präsidiale Patient ja „leichte Symptome“.

Nachdem bereits am Freitag mehr geschrieben wurde, als zu schreiben war, füllten ab Samstag immer absurdere Nebenkriegsschauplätze die Zeilen. Wer hat wann was gewusst? Welcher Arzt sagt die Wahrheit? Wen hat Trump angesteckt? Die Botschaft dabei: Trump ist der „Superspreader Nr.1“ (Zitat Theo Sommer in der ZEIT). Irrtum ausgeschlossen. Die Möglichkeit, dass Trump – ein wenig pathetisch formuliert – nicht Täter, sondern Opfer sein könnte und bei einem der von den Medien akribisch aufgelisteten Events selbst angesteckt wurde,

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Trump’s tax scandal is ‘nothing burger’ as this is how all corporate America & US elite function – RT’s Keiser Report

04-10-20 03:45:00,

With President Donald Trump’s taxes making headlines, the worst part of the scandal is that the entire US “corrupt” tax system works differently for the super rich and the rest of the population, RT’s Keiser Report explains.

When Trump refused to release tax returns during his previous presidential campaign and during his presidency, some media started to speculate that this was because of his alleged ties with Russia, the hosts of the show, Max and Stacy, reminded viewers. However, the real reason is rooted in how the US tax code and the entire industry works, but most billionaires and corporations know what loopholes to use. 

“There is nothing illegal here, it’s just like the industry of property speculation means you’re carrying huge debts which gobble up, the write-offs are huge so the net taxes could be zero,” Max Keiser says.

Some “power centers” – like Silicon Valley, New York City and Washington DC, Texas and Chicago – have huge tax advantages against the rest of the country, Stacy noted. She points out that Trump is a real estate developer from Manhattan, where no such businessman pays taxes.

“You become a billionaire in America by not paying taxes,” she said. She later added that the elite are “losers” on paper because that’s the only way to avoid paying, while they can afford to hire lawyers to find the necessary loopholes which are different for each sphere.

“The big Trump ‘gotcha moment’ is backfiring because the tax side of the story is a nothing burger… but it does now firmly solidify and prove foreign influence was a non-starter and propaganda by MSNBC and the New York Times, straight up propaganda,” Max noted.

For more stories on economy & finance visit RT’s business section

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