“Ukraine-Skandal” und Treffen von Erdogan und Trump: Das russische Fernsehen über die Woche in den USA | Anti-Spiegel

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18-11-19 09:09:00,

Auch an diesem Sonntag hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ wieder einen Blick auf die Ereignisse der Woche in den USA geworfen, der für Konsumenten deutscher Medien einige Überraschungen enthalten dürfte.

Es ging in dieser Woche in den USA um zwei Themen: Um den Besuch von Erdogan bei Trump, der von den deutschen Medien als recht harmonisches Treffen von zwei Buhmännern der deutschen Presse hingestellt wurde. Dabei konnte von Harmonie keine Rede sein. Und auch beim zweiten Thema, den Anhörungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen Trump, hören sich die Meldungen aus Russland völlig anders an, als in Deutschland. Daher habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 13. November flog der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Amerika. Als Geschenk brachte er den unverschämten Brief von Donald Trump mit, in dem der amerikanische Präsident Erdogan aufforderte, „kein Narr zu sein“. Ein solcher Anfang verheißt nichts Gutes. Und während Trump die Gespräche in seiner üblichen Art als „hervorragend“ bezeichnete, gefielen ihm die Ergebnisse sicherlich nicht.

Erdogan ist ein harter Hund. Trotz aller Überzeugungsversuche und Versprechungen weigerte er sich vehement, das Abkommen mit Russland über die Lieferung von Flugabwehrsystemen vom Typ S-400 an die Türkei aufzukündigen. Für Trump ist das natürlich eine Pleite, denn er möchte für US-Militärunternehmen milliardenschwere Aufträge an Land ziehen.

Aber er hat jetzt keine Zeit, lange verärgert zu sein, weil das Amtsenthebungsverfahren in vollem Gange ist. Und Trump ist derzeit für alle das wichtigste Ziel. Sowohl für die Demokraten, als auch für seine eigenen Republikaner.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent

Das Amtsenthebungsverfahrens läuft mit Vollgas. Als bisher letzter wurde der Mitarbeiter der US-Botschaft in Kiew, David Holmes, verhört. Am Tag nach Trumps Gespräch mit Selensky im Juli, aus dem das Verfahren entstanden ist, dinierte Holmes in einem Kiewer Restaurant mit dem US-Botschafter bei der EU, Sondland. Der rief das Weiße Haus an. Der vollständige Wortlaut seiner Aussage ist veröffentlicht worden.

David Holmes sagte hinter verschlossenen Türen aus, aber laut der New York Times hörte er, wie Sondland Trump sagte, dass der ukrainische Präsident alles Notwendige für die Ermittlungen gegen Biden tun werde. Nach dem Anruf sagte Sondland laut Holmes, Trump interessiere sich nicht für die Ukraine,

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“Ukraine-Skandal”: Was die deutschen Medien über die aktuellen Entwicklungen alles NICHT berichtet haben | Anti-Spiegel

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17-11-19 09:47:00,

Im sogenannten „Ukraine-Skandal“ haben die öffentlichen Anhörungen im Amtsenthebungsverfahren gegen Trump begonnen. Daher schreibe ich hier eine Zusammenfassung dessen, was die Aussagen bisher erbracht und was die deutschen Medien bei der Gelegenheit alles verschwiegen haben.

Der „Ukraine-Skandal“ müsste eigentlich „Biden-Korruptionsskandal“ oder „Clinton-Wahlbetrugsskandal“ heißen. Der Grund ist, dass um einen zusammenhängenden Themenkomplex geht, in dem sowohl die Korruptionsvorwürfe gegen Biden eine Rolle spielen, als auch der Wahlkampf 2016, bei dem Clinton erst mit undemokratischen Mitteln ihren Konkurrenten bei den Demokraten, Sanders, aus dem Rennen geworfen hat, um dann in der Ukraine belastendes Material gegen Trump zu suchen. Ich möchte auf die Details hier nicht erneut eingehen, dann wird dieser ohnehin lange Artikel noch länger. Details zu den Korruptionsvorwürfen gegen Biden finden Sie hier, Details zu Clintons fragwürdigen Intrigen 2016 finden Sie hier.

Die Demokraten haben jedoch nun den Vorwurf in den Raum gestellt, Trump habe den neuen ukrainischen Präsidenten unter Druck gesetzt, damit er gegen Biden ermitteln lässt. Das sei Amtsmissbrauch von Trump gewesen, um seinem Gegner bei den nächsten Wahlen, Joe Biden, zu schaden. Auch dieser „Ukraine-Skandal“ ist wohl kein Skandal von Trump, denn die Frage ist ja, warum in den USA nicht gegen Biden ermittelt wird. Sollte er unschuldig sein – um so besser für ihn – er könnte dann mit einer weißen Weste gegen Trump antreten. Die Details zu der Vorgeschichte des „Ukraine-Skandals“ und die Antworten auf die zentralen Fragen finden Sie hier.

Nachdem die Demokraten zunächst hinter verschlossenen Türen Zeugen verhört haben und auch republikanische Abgeordnete zu den Anhörungen keinen Zutritt hatten, begann nun das offizielle Verfahren, bei dem die Anhörungen öffentlich im Fernsehen übertragen werden.

Über die inzwischen veröffentlichten Aussagen hinter verschlossenen Türen sind inzwischen Protokolle veröffentlicht worden, die jedoch nichts belastendes erbracht haben. Bisher sind es alles Aussagen von Menschen, die Trump nicht freundlich gegenüber stehen. Und alles, was sie vorgebracht haben, waren Aussagen darüber, was sie von anderen gehört haben wollen oder was ihnen Sorgen gemacht hat. Das mag interessant sein, ist aber kaum juristisch von Belang. Und die Aussage, man habe etwas von jemandem erfahren, der etwas gehört haben will, ist auch nicht gerade ein Beweis. Aber mehr ist tatsächlich bisher nicht herausgekommen.

Zunächst will ich noch einige Aussagen aus den Verhören hinter verschlossenen Türen nachreichen,

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“Ukraine-Skandal”: Was die deutschen Medien in den letzten Tagen alles NICHT berichtet haben | Anti-Spiegel

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06-11-19 05:35:00,

Im sogenannten „Ukraine-Skandal“ bombardieren uns die deutschen Medien mit Artikeln. Wer jedoch die internationalen Nachrichtenagenturen verfolgt, stellt fest, dass die deutschen Medien über alles, was nicht in ihre politische Linie passt, nicht berichten. Daher habe ich hier einiges zu ergänzen, was die deutschen Medien „übersehen“ haben.

Beim „Ukraine-Skandal“ machen die deutschen Medien den Eindruck, Trump wäre unter großem Druck und alle Zeugen, die der Kongress verhört, würden Trump belasten. Das ist nicht so.

In den letzten zwei Tagen ging es in den Medienberichten in erster Linie um die Befragungen der Ex-US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, des ehemaligen US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, und des US-Botschafters bei der EU, Gordon Sondland. Die Protokolle ihrer Verhöre sind veröffentlicht worden und es ist faszinierend, was Spiegel-Leser alles nicht erfahren und wie der Spiegel geschickt einen falschen Eindruck bei seinen Lesern erweckt, ohne direkt zu lügen. Die Hintergründe zum „Ukraine-Skandal“ finden Sie hier.

Zuerst wurde die Befragung von Yovanovitch veröffentlicht. Der Spiegel titelte: „Aussage in der Ukraineaffäre – Frühere US-Botschafterin in Kiew fühlte sich durch Trumps Worte bedroht

Wer das Protokoll der Befragung liest, stellt fest, dass sie im Grunde nichts zu sagen hatte. Es geht ja um die Frage, ob Trump Druck auf Selensky gemacht hat, damit dieser Ermittlungen gegen Joe Biden durchführen lässt. Dazu konnte sie rein gar nichts sagen. Also wählte der Spiegel diese dramatische Überschrift, die so klingt, als hätte Trump die Frau bedroht. Auch der Artikel schlägt in dieselbe Kerbe. In Wahrheit ging es nur darum, dass sie Angst hatte, Trump könne sie abberufen. Das allerdings ist ein normaler Vorgang, Botschafter von Ländern werden ständig abberufen oder ernannt. Das machen die Außenministerien jeden Tag.

Dass die Dame Angst um ihre Karriere hat, ist menschlich. Aber um mehr ging es dabei nicht. Dass sie sagt, sie habe sich „bedroht“ gefühlt, ist ihr subjektives Empfinden, sie hat jedoch nichts Konkretes vorgelegt, was eine tatsächliche „Bedrohung“ belegt hätte. Dass Trump mit ihrer Arbeit unzufrieden war, ist kein Geheimnis. Es ist möglich, dass Trump ihre Entlassung gegen einen gewissen Widerstand im Außenministerium durchgesetzt hat, aber auch das wäre keine große Sache. Der Botschafter eines Landes hat die Politik der Regierung zu vertreten. Merkel würden einen Botschafter, der mehr oder weniger offen gegen sie arbeitet,

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“Ukraine-Skandal”: Identität des Whistleblowers wurde enttarnt | Anti-Spiegel

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04-11-19 10:08:00,

Am Sonntag hat das russische Fernsehen sich in der Sendung „Nachrichten der Woche“ wieder mit der politischen Situation in den USA befasst. Die russische Sicht auf die Vorgänge dort unterscheidet sich doch sehr, von dem, was man in Deutschland dazu hört.

Ich habe über den „Ukraine-Skandal“ schon viel berichtet und in der Sache gibt es kaum Neuigkeiten, außer der Tatsache, dass die Identität des Whistleblowers gelüftet zu sein scheint. Das russische Fernsehen hat darüber berichtet, weshalb ich mir einen eigenen Artikel dazu heute spare und den lesenswerten Bericht des russischen Fernsehens übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Den Demokraten im US-Kongress gelang es endlich, das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump offiziell einzuleiten. Das Repräsentantenhaus stimmte für den Beginn der Anhörungen, ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen, bei denen Trump erneut gewinnen will.

Eine realistische Aussicht auf eine Amtsenthebung ist schwer zu erkennen, da ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten nur mit Zustimmung des Senats durchgeführt werden kann, wo Trump eine Mehrheit hat. Aber die Demokraten nutzen jede Gelegenheit, um Schlagzeilen zu produzieren.

Trump selbst hat die Nutzung einer minimalen Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus bereits als zynische Lynchjustiz bezeichnet, bei der das Opfer ohne Gerichtsverfahren gehängt wird. Eine traurige amerikanische Tradition.

Die Demokraten sind jedoch vom Hass so geblendet, dass sie nicht einmal bemerken, wie kompromittiert sie selbst sind. Der Verlust der Objektivität wirkt wie ein politischer Kopfschuss. Danach dürften von ihnen nur noch die Knochen eingesammelt werden können. Laut Trump hat in den Vereinigten Staaten die „größte Hexenjagd“ in der Geschichte des Landes begonnen.

In den Vereinigten Staaten machen Präsidentschaftskandidaten nicht nur Wahlkampf für sich selbst, sondern die Politiker bitten die Wähler auch, sie mit Geld unterstützen. Jeder hat eine Fundraising-Website. So machen es im Internet Bernie Sanders, Joe Biden und der Milliardär Trump. Er bittet auch um Geld. Er hatte den größten Erfolg von allen. Das Geld floss in Strömen auf sein Konto, nachdem über ein Amtsenthebungsverfahren gesprochen wurde. Trump sammelte zwischen September und Oktober 125 Millionen Dollar ein. Das ist mehr als bei Obama, als der um seine zweite Amtszeit gekämpft hat.

Trumps Wählerschaft ist in der Provinz und da sind auch die meisten Spender. In New York und Washington D.C. wird dem Präsidenten die Unterstützung verweigert.

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Trumps “Ukraine-Skandal” – Von welchen aktuellen Entwicklungen Spiegel-Leser nichts erfahren | Anti-Spiegel

trumps-“ukraine-skandal”-–-von-welchen-aktuellen-entwicklungen-spiegel-leser-nichts-erfahren-|-anti-spiegel

29-10-19 05:47:00,

Im sogenannten „Ukraine-Skandal“ berichten deutsche Medien nur über das, was ihnen ins Kalkül passt. Daher ist es interessant, worüber im Zusammenhang mit diesem „Skandal“ in Deutschland eher nicht berichtet wird.

Die Medien in Deutschland berichten über den „Ukraine-Skandal“ ausgesprochen einseitig. Alles, was angeblich Trump belastet, wird breitgetreten, auch wenn es von Anfang offensichtlich unwahr ist. Es geht ausschließlich darum, Trump in ein schlechtes Licht zu rücken. Dafür gäbe es genug Gründe, der „Ukraine-Skandal“ gehört jedoch nicht dazu. Die wichtigsten Fragen, Antworten und Hintergründe zu dem Skandal finden Sie hier.

Bevor wir zu den aktuellen Ereignissen kommen, will ich für alle, die den Fall nicht so gut kennen, ein paar Hintergründe zeigen, die ich mit Links versehen habe, damit Sie sie bei Bedarf im Detail nachlesen können.

In dem „Ukraine-Skandal“ geht es laut der deutschen Medien darum, dass Trump den ukrainischen Präsidenten Selensky gedrängt haben soll, gegen den potenziellen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, zu ermitteln. Dabei behaupten die Medien, es gäbe keine Belege für Trumps Vorwürfe gegen Biden. Das ist gelogen.

In dem Skandal geht es darum, dass Joe Biden sein Amt genutzt hat, um seinem Sohn einen guten Posten in der Ukraine zu besorgen und dann seine Macht als US-Vizepräsident eingesetzt hat, um einen Generalstaatsanwalt in Kiew zu feuern, der wegen Korruption gegen Biden juniors Arbeitgeber ermittelt hat.

Diese Geschichte ist wahr. Niemand bestreitet, dass Biden junior den Job mit 50.000 Dollar Monatsgehalt bekommen hat und Joe Biden selbst hat öffentlich ganz stolz erzählt, wie er den „Hurensohn“ („Son of a bitch“) von Staatsanwalt gefeuert hat.

Joe Biden Brags about getting Ukranian Prosecutor Fired


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Außerdem wurden in der Ukraine Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass Biden junior zusätzlich zu seinem Monatsgehalt von 50.000 Dollar noch über 900.000 Dollar auf verschlungenen Wegen von seinem Arbeitgeber bekommen hat. Das Ganze hat den Geruch von Korruption, aber die Medien versuchen, das als „Verschwörungstheorie“ hinzustellen, obwohl all dies nachprüfbar wahr ist.

Da es dabei zusätzlich auch noch um die angebliche Wahleinmischung Russlands in die US-Wahlen von 2016 geht, die es nie gegeben hat, wie der Mueller-Bericht aufgezeigt hat, hat die Geschichte eine besondere Brisanz. Bei der Veröffentlichung der Dokumente in der Ukraine kamen nämlich auch Fakten ans Licht,

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Faktencheck zum “Ukraine-Skandal” im Spiegel: Wie Fakes zu Fakten gemacht werden | Anti-Spiegel

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23-10-19 08:50:00,

Die Ereignisse in Syrien haben in letzter Zeit den „Ukraine-Skandal“ überdeckt. Heute hat der Spiegel mal wieder daran erinnert und eine Art Faktencheck dazu gebracht. Da wollen wir doch mal sehen, wie viele objektive Unwahrheiten wir da finden.

Dass der Spiegel bei dem Thema „Ukraine-Skandal“ einer Agenda und ihren Narrativen folgt, ist bekannt. Bei diesem Artikel zeigt es schon die Überschrift. Die lautete zunächst „Donald Trump und die Ukraine-Affäre – Die wichtigsten Fragen und Antworten“ und wurde dann in „Das Wichtigste zur Ukraineaffäre – Die Akte Trump“ umgeändert. Offensichtlich wollte man eine Überschrift, die schon durch die Wortwahl eine Schuld Trumps suggeriert. So sieht die neutrale, kritische und objektive Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ aus.

In der Einleitung verspricht der Spiegel seinen Lesern:

„Die Ukraineaffäre ist für US-Präsident Trump enorm gefährlich. Ein Amtsenthebungsverfahren wird immer wahrscheinlicher. Was ist bekannt? Wie schwer wird Trump belastet? Der große Überblick zu den Hintergründen.“

Im Artikel stellt der Spiegel dann Fragen und gibt Antworten. Die erste Frage ist laut Spiegel:

Was ist über den Ursprung der Affäre bekannt?

Für den Spiegel lautete die Antwort:

„Nach allen bislang vorliegenden Aussagen und ergänzenden Recherchen von US-Medien begann die Affäre im Spätherbst 2018. Damals zeichnete sich ab, dass Ex-Vizepräsident Biden einer der möglichen Gegenkandidaten für Trump bei der Präsidentenwahl 2020 werden könnte.“

Daraufhin sei dann Trumps Anwalt Giuliani in Aktion getreten und habe in der Ukraine nach belastendem Material über Biden gesucht. Im Spiegel heißt es dazu:

„Die Idee dahinter: Hunter Biden hatte als Berater für die ukrainische Energiefirma Burisma gearbeitet. Sein Vater habe als Vizepräsident dafür gesorgt, dass ein Ermittler, der wegen Korruption gegen Burisma vorgehen wollte, von der Regierung in Kiew gefeuert worden sei, lautete der Vorwurf. So habe Biden seinen Sohn beschützen wollen. Das Problem ist nur, das stimmt nicht. Zwar arbeitete Hunter Biden tatsächlich für Burisma. Doch die Entlassung des Ermittlers forderten nicht nur Biden und die USA, sondern auch praktisch alle anderen westlichen Partner und der Internationale Währungsfonds (IWF). Der Vorwurf: Der Ermittler tat nicht zu viel gegen Korruption, sondern zu wenig.“

Man kann seine Leser sehr gut in die Irre führen, indem man nicht der Chronologie folgt. Der Spiegel behauptet zuerst, der Ukraine-Skandal habe Ende 2018 mit Ermittlungen von Giuliani begonnen und springt danach in der Zeit zurück zu Hunter Bidens Tätigkeit in der Ukraine ab 2014 und Joe Bidens Bemühungen im Jahre 2016,

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Der Spiegel und der “Ukraine-Skandal” – offene Lügen in fast jedem Artikel | Anti-Spiegel

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14-10-19 08:42:00,

Wenn der Spiegel über den „Ukraine-Skandal“ berichtet, kann man immer eine Ansammlung von Un- und Halbwahrheiten erwarten. Wenn Frau Hebel, die Moskau-Korrespondentin etwas schreibt, gibt es immer reine Desinformation. Und wenn Frau Hebel über den „Ukraine-Skandal“ schreibt? Sehen Sie selbst.

Wenn der Spiegel über den „Ukraine-Skandal“ berichtet, fehlen immer die wichtigsten Informationen, weshalb ich alle paar Tage dazu ein Update schreibe. Und wenn Frau Hebel, die für Desinformation der Leser zu Russland und der Ukraine zuständig ist, aus Moskau für den Spiegel über das Thema schreibt, wird auch schon mal offen gelogen, wie ich hier aufgezeigt habe. Das war wohl selbst dem Spiegel zu viel, weshalb er die offene Lüge dann in dem Artikel durch eine andere, ebenfalls nicht gerade wahre, Formulierung ersetzt hat. Natürlich hat der Spiegel seine Leser nicht darauf aufmerksam gemacht, dass er den Artikel nachträglich verändert und damit eine dreiste Lüge vertuscht hat.

Am Sonntag durfte Frau Hebel wieder etwas zum „Ukraine-Skandal“ bei Spiegel-Online veröffentlichen. Dieses Mal schrieb sie über den – tatsächlich – bedauernswerten ukrainischen Präsidenten Selensky. Der ist dabei in einen Skandal gerutscht, für den er gar nichts kann. Es geht schließlich um Dinge, die sein Vorgänger Poroschenko angestellt hat. Der hat nämlich zum Beispiel im US-Wahlkampf 2016 Informationen über Trumps Wahlkampfmanager Manafort an das Team von Clinton weitergegeben, um Trump zu schaden und Clinton zu helfen. Das ist die Art von ausländischer Einmischung in US-Wahlen, die die Demokraten Trump in der sogenannten „Russlandaffäre“ vorgeworfen haben, nur dass es eben nicht Trump, sondern Clinton und nicht Russland, sondern die Ukraine war.

Bei Frau Hebel lesen sich die Dinge, für die Trump sich nun interessiert, so:

„die Veröffentlichung von Schwarzgeld-Zahlungen etwa, die Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort ins Gefängnis brachten. Der US-Präsident betrachtet diesen Schritt der ukrainischen Behörden als Wahleinmischung.“

Geschickt formuliert, oder? Woran denken Sie bei dem Wort „Schwarzgeld-Zahlungen“? Es macht den Eindruck, als habe Manafort Schwarzgeld angenommen. Das ist aber nicht wahr, er wurde vom ukrainischen Präsidenten Janukowitsch regulär als Berater bezahlt. Manaforts Vergehen war, dass er das Geld nicht in den USA versteuert hat. Dafür wurde er verurteilt. Bei Frau Hebel klingt es aber nicht nach Steuerhinterziehung, sondern nach schwarzen Kassen,

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“Ukraine-Skandal”-Update und worüber der Spiegel seine Leser NICHT informiert | Anti-Spiegel

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11-10-19 06:47:00,

Im „Ukraine-Skandal“ verschweigt der Spiegel die aktuellen Entwicklungen und veröffentlicht nur, was in sein Narrativ passt: Trump ist böse, Biden ist ein Saubermann. Daher gibt es hier die Neuigkeiten der letzten zwei Tage.

Im „Ukraine-Skandal“ geht es um die Frage, ob Joe Biden, als er nach dem Maidan für die Ukraine verantwortlich war, in Korruption verstrickt war. Es geht dabei vor allem um die Geschäfte, die sein Sohn Hunter in der Ukraine gemacht hat. Und es geht um die Frage, ob Trump auf den neuen ukrainischen Präsidenten Selensky Druck ausgeübt hat, damit er in der Sache ermitteln lässt. Das ist aber noch nicht alles, denn es geht auch darum, ob die Poroschenko-Regierung das Wahlkampfteam von Clinton 2016 mit Schmutz über Trump versorgt hat.

Nun, man kann die Fragen leicht beantworten. Hunter Biden wurde keine zwei Monate nach dem Maidan Vorstand eines ukrainischen Gaskonzerns, wobei Hunter für den Nebenjob (er war ja kaum in Kiew) 50.000 Dollar monatlich bekommen hat und für den Job in keiner Weise qualifiziert war. Außerdem hatte Hunter in der Zeit, sein Bruder war gerade an Krebs gestorben, Drogen- und Alkoholprobleme und war kaum arbeitsfähig.

Aber nachdem Biden junior den Job bekommen hatte, wurden die Ermittlungen wegen Korruption und Geldwäsche gegen den Gaskonzern Burisma eingestellt. Joe Biden selbst hat 2018 ganz stolz öffentlich erzählt, wie er dafür gesorgt hat, dass der ermittelnde Generalstaatsanwalt der Ukraine, der „Hurensohn“ Schokin (Zitat Biden „Son of a bitch“), gefeuert wurde. Dessen Nachfolger hat die Ermittlungen dann wunschgemäß eingestellt.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired


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Trump hat am 25. Juli mit Selensky telefoniert und um Ermittlungen gebeten. Druck hat er keinen gemacht, wie aus den inzwischen veröffentlichten Telefonat hervorgeht. Das brauchte er auch nicht, da die Korruption unter Poroschenko in der Ukraine ein großes Thema ist und Selensky selbst ein großes innenpolitisches Interesse an der Aufklärung hat.

Und das Wahlkampfteam von Clinton hat im Wahlkampf tatsächlich „Schmutz“ aus der Ukraine verwendet. Damals musste Trumps Wahlkampfmanager Manafort zurücktreten. Es hieß, er habe Verbindungen mit Russland gehabt, das war Teil der sogenannten „Russlandaffäre„. Später wurde Manafort wegen Steuerhinterziehung verurteilt, denn er hatte aus der Ukraine Honorare für Beratung erhalten und nicht versteuert.

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“Ukraine-Skandal”: Neue Unterlagen belegen, wie Biden Millionen aus Kiew erhalten hat | Anti-Spiegel

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09-10-19 11:11:00,

Der Ukraine-Skandal beherrscht die Schlagzeilen, was aber im Westen nicht berichtet wird, finden Sie hier. Zum Beispiel das: Am Mittwoch hat in Kiew ein Abgeordneter eine Pressekonferenz gegeben und ukrainische Unterlagen präsentiert, die die Korruption von Joe und Hunter Biden in der Ukraine belegen. Ich habe seine Aussagen zusammengefasst und alle veröffentlichten Dokumente verlinkt.

Diese Pressekonferenz des Abgeordneten Andrej Derkatsch ist Dynamit, denn er zeigte mit allen Unterlagen die Korruptionschemen der Bidens und die Beeinflussung der US-Wahl 2016 zu Gunsten von Hillary Clinton durch die Poroschenko-Regierung. Nur werden wir davon im Westen wohl erst einmal nichts hören, man wird abwarten müssen, was noch alles geschehen muss, damit die westlichen Medien feststellen, dass sie mit Biden und Clinton korrupte Gesetzesbrecher verteidigen und dass Trump – so unsympathisch er uns auch sein mag – zu Unrecht beschuldigt wird.

In seiner Einleitung beschuldigte Derkatsch Poroschenko, daran Schuld zu sein, dass die Ukraine nun in diesen US-Skandal verstrickt ist, weil er Hillary Clinton im Wahlkampf unterstützt und mit Informationen versorgt hat, die Trump diskreditieren sollten. Das führte später zu der Anklage von Trumps Wahlkampfmanager Manafort wegen Steuerhinterziehung. Die Informationen darüber, dass Manafort einst in der Ukraine als Berater Geld bekommen und in den USA nicht versteuert hat, kam von der Poroschenko-Regierung. Aber: Es hatte nichts mit Trump zu tun und auch nichts mit Russland. Es ging im Endeffekt „nur“ um Steuerhinterziehung.

In seiner Präsentation begann Derkatsch mit der Präsentation von Dokumenten, die die Korrespondenz zwischen dem Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (NABU) und der US-Botschaft in Kiew zeigen. NABU hat demnach Informationen an die US-Botschaft weitergeben, die „den Fortgang der Ereignisse in der Ukraine und den USA beeinflusst haben.“

Der Hintergrund ist nach den ukrainischen Unterlagen, dass gegen den Eigentümer des ukrainischen Gaskonzerns Burisma, Nikolaj Slotschevski, ab 2013 internationale Ermittlungen liefen, weil er 35 Millionen Dollar gewaschen haben soll. Nach dem Maidan kontaktierte Slotschevski US-Vizepräsident Biden und Außenminister John Kerry und schlug ihnen vor, sie an den Gewinnen von Burisma zu beteiligen, wenn dafür die Ermittlungen aufhören würden.

Gemäß Unterlagen der Ukraine und Lettlands wurden in der Folgezeit 16,5 Millionen Dollar als Beraterhonorare über Offshore-Konten an vier Personen bezahlt, darunter die Firma Rosemont Seneca Partners, an der Joe Bidens Sohn Hunter beteiligt ist.

Hunter Biden wurde im Mai 2015,

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“Ukraine-Skandal”: Der Whistleblower hat für einen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gearbeitet | Anti-Spiegel

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09-10-19 02:11:00,

Vor dem US-Kongress hat der Generalinspektor der Geheimdienste, Michael Atkinson, ausgesagt und mitgeteilt, dass der Whistleblower für einen der Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, also vermutlich für Joe Biden, gearbeitet hat.

Dass der „Ukraine-Skandal“ kein Skandal von Trump, sondern eine Intrige der Demokraten ist, liegt schon lange mehr als nur in der Luft. Inzwischen ist bekannt, dass der Whistleblower sich mit dem Vorsitzendem des Geheimdienstausschusses, Adam Schiff, getroffen hat, bevor er seinen Bericht geschrieben hat. Und während er danach seinen Bericht geschrieben hat, wurden die Richtlinien für Whistleblower-Berichte so verändert, dass der Bericht überhaupt erst bearbeitet werden konnte. Vorher wäre er, weil der Bericht nichts belastbares enthält und nur auf Hörensagen basiert, direkt im Mülleimer gelandet.

Laut Dienstweg geht der Bericht eines Whistleblowers, nachdem Generalinspektor Michael Atkinson ihn als relevant eingestuft hat, zum Koordinator der Geheimdienste, der ihn, wenn auch er ihn als relevant einstuft, an den Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses Adam Schiff weiterleitet. Der Koordinator der Geheimdienste hielt den Bericht aber für belanglos. Als der Bericht nicht, wie erwartet, auf Adam Schiffs Schreibtisch landete, begann am 20. September das politische Theater in Washington.

Adam Schiff ließ vermelden, er wisse von einem Bericht eines Whistleblowers, der zurückgehalten werden. Kein Wunder, er hatte sich ja mit dem Whistleblower abgesprochen, bevor der seinen Bericht geschrieben hatte und wartete nun auf den Bericht. Und auch die Führerin der Demokraten, Nancy Pelosi, die all die Jahre gegen ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingetreten war, weil es keine Aussicht auf Erfolg hatte, war nun plötzlich für ein solches Verfahren.

Man beachte: Sie hatte den Bericht zu diesem Zeitpunkt offiziell noch gar nicht gelesen. Woher dieser Sinneswandel, wenn sie doch offiziell noch gar keine neuen Informationen hatte?

Fox hatte schon vor einiger Zeit berichtet, der Whistleblower wäre ein Demokrat. Nun ist Fox auf der Seite Trumps, daher war ich mit der Meldung vorsichtig. Aber heute stellte sich heraus, dass es stimmt. Vor dem Kongress wurde heute Michael Atkinson verhört. Er hat zwar die Identität des Whistleblowers nicht preis gegeben, aber mitgeteilt, dass es sich um einen (möglicherweise auch ehemaligen) Mitarbeiter eines der Präsidentschaftskandidaten der Demokraten handele. Und damit dürfte Joe Biden gemeint sein.

Aber es gibt noch eine Neuigkeit in dem Fall,

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“Ukraine-Skandal”: Wie und was das russische Fernsehen darüber berichtet | Anti-Spiegel

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07-10-19 01:35:00,

Der sogenannte „Ukraine-Skandal“ war am Sonntag auch Thema in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ und das russische Fernsehen berichtet völlig anders darüber, als die deutschen Medien.

Da in Deutschland Trump als der große Buhmann in dem „Ukraine-Skandal“ hingestellt wird, der in Wahrheit ein Skandal der Demokraten um Korruption und Vetternwirtschaft ist, ist es um so interessanter, sich anzuschauen, wie in anderen Ländern über die Geschichte berichtet wird. Daher habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Lange war die Lage in den Staaten rund um Trump nicht so angespannt, wie jetzt. Das geht so weit, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von einem Putschversuch spricht. Das heißt, wenn die USA einen Staatsstreich im Ausland durchführen, ist es in Ordnung, bei sich zu Hause finden sie es aus irgendeinem Grund nicht so gut.

Der amerikanische Fernsehsender Fox berichtete, dass ein ungenannter amerikanischer Geheimdienstoffizier ein Telefongespräch von zwei Präsidenten, den Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Ukraine, abgehört hat. Und dann gab er es nicht an seine Vorgesetzten weiter, sondern an Adam Schiff, den Leiter des Geheimdienstausschusses im Kongress.

Schiff ist ein Demokrat, also ein eindeutiger politischer Gegner Trumps. Die Demokraten sind nur damit beschäftigt, den republikanischen Präsidenten zu jagen und ihm regelrecht die Hände zu binden. Gerade erst wurde das Thema der Beziehungen zu Russland geschlossen, da tauchte schon die Ukraine auf, deren Präsident von Trump angeblich bedrängt wurde, Schmutz über den Sohn seines Hauptrivalen bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr, Joseph Biden, zu liefern.

Trump hat, wie wir uns erinnern, sofort eine Abschrift seines Gesprächs veröffentlicht. Als da nichts anstößiges drin war, begannen alle zu behaupten, es sei nicht komplett veröffentlicht worden und er hätte ganz anders mit Selensky gesprochen. Und auch die Transkripte der Gespräche mit Putin müssten jetzt veröffentlicht werden. Putin hat nichts dagegen.

„Ich arbeite nicht mein ganzes Leben in der Eigenschaft, in der ich heute bin, und mein altes Leben hat mich gelehrt, dass jedes Gespräch veröffentlicht werden kann und davon gehe ich immer aus.“ sagte der russische Präsident.

Aber das ist Putins eigene Meinung. Aber wenn es zur Regel wird, Transkripte der Verhandlungen von Staatsoberhäuptern jederzeit zu veröffentlichen, wird dies die Diplomatie als solche und die Möglichkeit der vertrauensvollen Kommunikation zwischen Staatsoberhäuptern zerstören.

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“Ukraine-Skandal”: Was am Donnerstag unbeachtet von den deutschen Medien geschah | Anti-Spiegel

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04-10-19 08:08:00,

Während die deutschen Medien damit beschäftigt sind, immer neue Artikel zu schreiben, in denen von der Panik die Rede ist, die Trump angeblich befallen hat, verschweigen sie die tatsächlichen Neuigkeiten des Tages. Daher hier eine Zusammenfassung der Ereignisse im „Ukraine-Skandal“ vom Donnerstag.

Ich lasse die Vorgeschichte hier weg, Sie können hier eine Zusammenfassung der Chronologie der Ereignisse hier finden. Und hier können Sie nachlesen, warum der „Ukraine-Skandal“ höchstwahrscheinlich keiner ist, denn offensichtlich hatten die verantwortlichen Demokraten mit dem Whistleblower schon Kontakt, bevor er seinen Bericht geschrieben hat und weil der Bericht, so wie er verfasst war, gemäß den zu dem Zeitpunkt geltenden Richtlinien nicht bearbeitet werden durfte, haben sie auch noch schnell die Richtlinien verändert und „passend gemacht“.

Wenn Sie diese Hintergrundinformationen nicht kennen, lesen Sie sie gerne zum Verständnis in den verlinkten Artikeln nach. Wir kommen hier nun direkt zu den Neuigkeiten vom 3. Oktober.

Eine der Kernfragen in dem „Ukraine-Skandal“ ist, ob Joe Biden in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der USA 2015 und 2016 versucht hat, Korruptionsermittlungen in der Ukraine zu stoppen. Die Ermittlungen richteten sich gegen den privaten Gaskonzern Burisma, in dessen Aufsichtsrat Bidens Sohn Hunter saß. Hunter Biden hatte den Nebenjob, für den er mindestens 50.000 Dollar monatlich bekommen hat, nach dem Maidan angetreten, als sein Vater unter Obama direkt für die Ukraine zuständig war.

Fakt ist, dass der damalige Generalstaatsanwalt der Ukraine, Schokin, gegen Burisma ermittelt hat und dass Joe Biden 2018 öffentlich damit geprahlt hat, dass er die ukrainische Regierung 2016 erpresst hat: Entweder sie feuern Schokin oder sie bekommen eine Milliarde US-Dollar nicht ausgezahlt. Schokin wurde natürlich gefeuert.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired


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Heute hat der Mann, der nach der Kündigung von Schokin für einige Monate kommissarisch Generalstaatsanwalt der Ukraine war, bis ein Nachfolger gefunden war, in Tokio ein Interview gegeben hat. Der Mann heißt Juri Servuk und er sagte in Japan über einen Besuch Bidens in Kiew Ende 2015: „Direkt nach Bidens Besuch hat Poroschenko Generalstaatsanwalt Schokin zu sich gerufen und ihn angewiesen, seinen Rücktritt zu erklären, weil er einen schlechten Ruf habe.“

Das deckt sich mit den Aussagen Schokins.

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Spiegel-Berichte über den “Ukraine-Skandal”: Unsere tägliche Propaganda gib uns heute | Anti-Spiegel

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03-10-19 12:54:00,

In der sogenannten „Ukraine-Skandal“ dreht der Spiegel am Donnerstag völlig durch und präsentiert seinen Lesern einen Artikel, der vor Unwahrheiten nur so strotzt.

In dem Artikel geht es um ein Treffen von Trump und dem finnischen Präsidenten vor der Presse, so kann man im Spiegel lesen, dreht Trump angeblich durch:

„Fast 20 Minuten dauert der selbst für Trump surreale Wutausbruch. Das drohende Amtsenthebungsverfahren und die Whistleblower-Affäre setzen dem US-Präsidenten offensichtlich zu: Er bepöbelt die Demokraten als „Pack“, er droht, flucht, verleumdet – und lügt noch mehr als sonst. Niinistö, zur Stippvisite in Washington, kommt kaum zu Wort.“

Dass allerdings der „Ukraine-Skandal“ das Thema der Journalisten bei dem Treffen mit Niinistö war, ist kaum überraschend. Ich habe das vollständige Video davon nicht gefunden, weil der Spiegel es wie üblich nicht verlinkt hat, damit der Leser sich kein eigenes Bild machen kann. Im Spiegel ist lediglich eine kurze Zusammenfassung zu sehen. Aber ich habe viele solche Pressetermine mit verschiedenen Staatschefs angeschaut und es ist oft, so dass sie Fragen zu dem gerade aktuellen „Skandal“ stellen und nicht zu dem aktuellen Gast. Und dass US-Journalisten sich mehr für den „Ukraine-Skandal“ und das drohende Amtsenthebungsverfahren gegen Trump interessieren, als für Finnland, ist verständlich. Wer in den USA weiß schon, wo Finnland liegt?

Der Artikel im Spiegel enthält keinerlei neue Informationen, dafür sage und schreibe neun Absätze, in denen über Trumps angeblichen Kontrollverlust bei dem Pressetermin berichtet wird. Erst nachdem der Leser so richtig gegen Trump in Stellung gebracht wurde, kommt eine Auflistung, die dem Spiegel-Leser Trumps Schandtaten zeigen soll. Und diese Auflistung ist eine Ansammlung aus Unwahrheiten und Weglassen. Um also die „bösen Worte“ zu benutzen, es ist eine Ansammlung aus „Lügenpresse“ und Lückenpresse“. Das werden wir uns nun anschauen.

Die ersten zwei Vorwürfe des Spiegel betreffen den Demokraten Adam Schiff, der als Leiter des Geheimdienstausschusses im Kongress eine Schlüsselrolle spielt. Im Spiegel steht:

„Er beschimpfte den Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, den Demokraten Adam Schiff als „zwielichtig“ und warf ihm erneut Landesverrat vor – obwohl Schiff sich strikt an das Prozedere in solchen Fällen hält.
Er log, Schiff habe den Whistleblower-Bericht persönlich mitverfasst – obwohl Schiffs Büro und der Anwalt des Informanten das sofort dementierten.“

Schiff hält sich an das Prozedere?

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“Ukraine-Skandal”: US-Demokraten hatten Kontakt zu Whistleblower, bevor er den Bericht geschrieben hat | Anti-Spiegel

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03-10-19 07:49:00,

Gibt es den „Ukraine-Skandal“ überhaupt oder ist er von den US-Demokraten erfunden und konstruiert worden? Letzteres scheint der Fall zu sein, wie man in der New York Times lesen kann.

Am Dienstag habe ich bereits darüber berichtet, dass der Bericht des Whistleblowers, der den sogenannten „Ukraine-Skandal“ ins Rollen gebracht hat, gemäß den internen Richtlinien für Berichte von Whistleblowern gar nicht hätte bearbeitet werden dürfen. Dass er doch bearbeitet wurde, lag daran, dass diese Regeln im September so verändert wurden, dass er doch zulässig wurde. Diese Änderung wurde in dem im September veröffentlichten Dokument auf August zurückdatiert. Pikant daran: Der Bericht des Whistleblowers ist vom 12. August. Die Details finden Sie hier.

Das hat bei mir den Verdacht geweckt, dass da mindestens jemand den Bericht gesehen und sich gedacht hat: „Damit können wir Trump schaden“. Daraufhin wurden dann die Richtlinien geändert und der eben noch unzulässige Bericht wurde zulässig gemacht und das ganze wurde so zurückdatiert, dass es passte. Es hätte aber auch so sein können, dass der Whistleblower und Trumps Gegner unter einer Decke stecken und sich abgesprochen haben.

Das klingt jetzt wie eine total krasse Verschwörungstheorie, oder?

Der Zufall wollte es so, dass der Mann, der die Sache in die Öffentlichkeit gebracht hat, Adam Schiff ist. Der Mann ist Demokrat und Vorsitzender des Ausschusses für Geheimdienste im Repräsentantenhaus. Ein Mann also, der durchaus Einfluss auf diese Richtlinie hat. Er könnte also damit zu tun haben, war mein Gedanke.

Das war mir dann doch zu schräg, um es zu schreiben. Also habe ich nur geschrieben, dass es bei der Geschichte zu viele „zufällig“ zusammenfallende zeitliche Ereignisse gibt, so dass der Verdacht nahe liegt, jemand habe den Bericht gesehen und dann die Richtlinie verändert.

Aber nun scheint das ganz und gar nicht mehr „zu schräg“ zu sein, denn die New York Times berichtete am späten Abend des 2. Oktober, dass der Whistleblower Adam Schiff kontaktiert habe, bevor er seinen Bericht geschrieben hat. Und mehr noch, das ist kein Gerücht, das hat der Sprecher von Adam Schiff, Patrick Boland, der New York Times bestätigt.

Adam Schiff, der die Sache Ende September losgetreten hat, die nun zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump führen soll,

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Neues im “Ukraine-Skandal” – Was die Medien in Deutschland am Montag alles NICHT berichtet haben | Anti-Spiegel

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01-10-19 08:05:00,

Wer geglaubt hat, die US-Präsidentschaftswahlen 2016 zwischen Trump und Clinton wären der absolute Tiefpunkt gewesen, der wird 2020 erleben, wie sehr das Theater von 2016 noch steigerungsfähig ist.

Der Wahlkampf 2016 ist noch nicht ganz verdaut, da steht schon 2020 vor der Tür und die Schatten von 2016 sind schon da. Es geht um die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen, die sich jedoch als ukrainische Einmischung herausstellt. Und auch nicht zu Gunsten von Trump, sondern zu Gunsten von Clinton. Und während man unterstellt hat, Russland sei 2016 ein Akteur gewesen, war es nicht Russland, sondern die Ukraine. Und sie war nur ein Instrument, kein Akteur.

Ich möchte hier nicht die ganze Vorgeschichte wiederholen, die bis ins Jahr 2014 zurückreicht, als die Obama-Regierung in Kiew nach dem Maidan ihre Vasallenregierung installiert hat. Die Aufsicht darüber hat Joe Biden geführt, der die Ukraine oft besucht, an Sitzungen der Regierung teilgenommen und dabei wie selbstverständlich auf Präsident Poroschenkos Platz am Kopfende des Kabinettstisches gesessen hat. Eine Zusammenfassung der Vorgeschichte finden Sie hier. Das russische Fernsehen hat am Sonntag mit Fernsehbildern von damals gezeigt, wie sehr der damalige US-Vizepräsident Biden sich in Kiew als Hausherr aufgeführt hat.

Die Geschichte um den „Ukraine-Skandal“ nimmt nun in den Medien Fahrt auf und es steht zu befürchten, dass die Schlagzeilen uns bis zur US-Wahl im November 2020 begleiten werden. Sollte Trump gewinnen, dann werden wir das Thema wohl noch vier weitere Jahre genießen dürfen.

Die Medien verdrehen dabei die Fakten und lassen wichtige Hintergründe einfach weg. Das war auch schon bei der angeblichen russischen Wahleinmischung zu beobachten, von der nach dem Mueller-Bericht nichts übrig geblieben ist. Das hindert die Medien aber nicht daran, immer wieder an die angebliche Wahleinmischung zu erinnern und so den Menschen den Eindruck zu vermitteln, da sei doch irgendetwas dran gewesen.

Alleine am Montag gab es beim Spiegel mehr als ein halbes Dutzend Artikel über den angeblichen „Ukraine-Skandal“ von Trump. Ich schaffe es nicht, auf alle Artikel und den Blödsinn einzugehen, der dort geschrieben wurde. Daher werde ich eine Zusammenfassung der Ereignisse von Montag schreiben und dabei auf einige der Spiegel-Artikel kurz eingehen.

Da am Montag eine Menge passiert ist, werde ich den Artikel in drei Themenfelder aufteilen.

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“Ukraine-Skandal”: Das russische Fernsehen über die Geschäfte von Joe Bidens Sohn in der Ukraine | Anti-Spiegel

“ukraine-skandal”:-das-russische-fernsehen-uber-die-geschafte-von-joe-bidens-sohn-in-der-ukraine-|-anti-spiegel

30-09-19 01:45:00,

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat das russische Fernsehen über die Geschäfte und Verstrickungen der Familie Biden in der Ukraine und die damit verbundenen Korruptionsskandale berichtet. Ein solcher Bericht wäre im deutschen Fernsehen undenkbar.

Das russische Fernsehen hat über die bekannten, aber von westlichen Medien verheimlichten Verwicklungen von Joe und Hunter Biden in die Ukraine berichtet. Diese Dinge sind längst bekannt, ich selbst habe darüber schon vor längerer Zeit berichtet. Die Medien in Deutschland verheimlichen diese Hintergründe jedoch, denn sie könnten erklären, warum und nach welchen Informationen Trump in der Ukraine sucht. Da diese Dinge sowohl in Russland, als auch in der Ukraine allgemein bekannt sind, würde es auch erklären, warum Trump gar keinen Druck auf Selensky ausüben musste. Selensky hat ein eigenes, innenpolitisches Interesse, diese Dinge, in die die vorherige ukrainische Regierung unter Poroschenko verwickelt war, aufzuklären.

Da es interessant ist, wie in Russland über diese Sache berichtet wird, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Details über die Aktivitäten der Familie Biden in der Ukraine. Der Ältere ist Joseph, Trumps Hauptrivale bei den US-Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr. Deshalb sind ihre ukrainischen Interessen so kitzelig für die Familie. Wir erinnern uns: Selensky hat Trump versprochen, die unter Poroschenko geschlossene Untersuchung in der Sache wieder aufzunehmen.

Biden hat es selbst zugegeben, hat die Erpressung gestanden. Im Januar 2018 prahlte Joseph Biden öffentlich damit, wie er Poroschenko unter Druck gesetzt hat, den Generalstaatsanwalt Schokin binnen sechs Stunden zu feuern.

„Ich sagte, Ihr bekommt die Milliarde Dollar nicht. Ich gehe Euch sechs Stunden und wenn der Staatsanwalt nicht gefeuert wird, werdet Ihr das Geld nicht bekommen. Und dieser Hurensohn wurde gefeuert“ sagte Biden.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired


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Seine Enthüllungen sorgten im Publikum nur für zustimmendes Gelächter. Doch diese Detektivgeschichte provozierte von Anfang an Ermittlungen.

Der amerikanische Kurator Biden wurde in Kiew immer als lieber Gast begrüßt: am Flugzeug der rote Teppiche und der traditionelle Laib Brot von Mädchen in ukrainischen Trachten. Bei einem Treffen mit der politischen Elite saß Poroschenko an der Seite und Biden – anstelle von Poroschenko – am Kopfende des Tisches.

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“Ukraine-Skandal”: US-Regeln für Whistleblower wurden passend für die Beschwerde verändert | Anti-Spiegel

“ukraine-skandal”:-us-regeln-fur-whistleblower-wurden-passend-fur-die-beschwerde-verandert-|-anti-spiegel

29-09-19 01:52:00,

Ob diese Meldung wohl in deutschen Medien erscheinen wird? Die internen Anforderungen an Beschwerden von Whistleblowern in den USA wurden unmittelbar vor der Veröffentlichung der Beschwerde über Trumps Telefonat mit Selensky so verändert, dass sie zugelassen werden konnte.

Um nicht alles zu wiederholen, finden Sie hier die Hintergründe des „Ukraine-Skandals“. Die 9-seitige Beschwerde des Whistleblowers finden Sie hier im englischen Wortlaut und hier finden eine Zusammenfassung auf Deutsch.

Schon als ich den Wortlaut der Beschwerde analysiert und die Zusammenfassung geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass die Beschwerde mehr als merkwürdig ist und nichts Neues enthält. Auf der ersten Seite erklärt er (oder sie), dass er sich gerade mal auf etwas über ein „halbes Dutzend“ Quellen im Weißen Haus und der Regierung beruft. Er selbst sei bei all dem, worüber er schreibt, kein direkter Zeuge gewesen. Er berichtet also über das, was er von anderen gehört hat und nicht über etwas, was er aus erster Hand weiß.

Hinzu kommt, dass auf den neun Seiten das fragliche Telefonat zwischen Trump und Selensky nur wenige Absätze auf weniger als einer Seite ausmacht. Danach kommt nur noch eine Zusammenfassung von längst bekannten Meldungen der Presse und die Besorgnis, von der ihm einige „Offizielle“ erzählt haben. Im Grunde enthielt die Beschwerde also Klatsch und Tratsch, den sich Regierungsmitarbeiter beim Kaffee erzählen und viele bekannte Pressemeldungen, aber keine Informationen aus erster Hand.

Das Telefonat selbst war zu dem Zeitpunkt, als die Beschwerde veröffentlicht wurde, schon veröffentlicht worden. Der Whistleblower hat den Inhalt zwar korrekt wiedergeben, aber er hat behauptet, Trump habe Druck auf Selensky ausgeübt, damit die Ukraine die Machenschaften von Joe Bidens Sohn in der Ukraine untersucht. Aus dem Protokoll des Telefongespräch geht zwar hervor, dass Trump darum gebeten hat, aber er hat keinen Druck ausgeübt, im Gegenteil hat er bei Selensky offene Türen eingerannt, denn auch Selensky hat aus innenpolitischen Gründen ein großes Interesse daran, die Korruptionsvorwürfe gegen den ehemaligen Arbeitgeber von Biden junior, den Gaskonzern Burisma, aufzuklären. Den veröffentlichten Wortlaut des Telefons habe ich übersetzt, Sie finden ihn hier.

Zusammenfassend habe wir also folgende Situation: Joe Biden hat 2016 unbestritten die damalige ukrainische Regierung erpresst, um einen Generalstaatsanwalt zu feuern, der wegen Korruption gegen eine Firma und ihren Vorstand,

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