Ukraine tritt bei Fußball-EM mit nationalistischem Trikot an | Anti-Spiegel

07-06-21 09:43:00,

Die UEFA hat die Trikots der Ukraine für die Fußball-EM genehmigt. Pikant daran ist die Aufschrift, die man mit “Heil der Ukraine! Heil den Helden!” übersetzen müsste.

Es ist eine Streitfrage, wie man den ukrainischen Nationalslogan „Слава Україні! Героям слава!“ („Slava Ukraine! Gerojam Slava!“) übersetzen sollte. Westliche Medien übersetzen ihn wahlweise mit „Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden!“ oder „Ehre der Ukraine! Ehre den Helden!“

„Ruhm“ oder „Heil“?

Das ist nicht falsch, denn das alte slawische Wort bedeutet beides: „Ehre“ und „Ruhm“, der Google-Übersetzer wirft auch noch „Berühmtheit“, „Leumund“ und „Ruf“ aus. Es ist also ein schwer zu übersetzendes Wort mit vielen Bedeutungen, das sowohl eine Ehrerbietung sein kann, als auch eine Begrüßungsformel oder auch ein Glückwunsch.

Das Problem ist, dass es auch ein altes deutsches Wort gibt, dass diese Bedeutungen hatte. Es ist das seit der Nazi-Zeit verrufene Wort „Heil“. Genauso wie „Slava“ ist es ein sehr altes Wort, das noch auf germanische Sprachen zurückgeht und das man daher auch im Englischen als „Hail“ findet. So konnte man bei Shakespeare lesen “ All hail, Macbeth!“ was früher als „Heil dir, Macbeth!“ übersetzt wurde.

Früher wurde auch der lateinische Gruß „Ave Cäsar!“ mit „Heil Dir, Cäsar!“ übersetzt. In der Kaiserzeit gab es Lieder, in denen man „Heil unserem Kaiser“ hören konnte. Auch viele bis heute übliche Formulierungen wie „Ski heil“ oder Petri heil“ gehen darauf zurück. Wenn die Nazis das deutsche Wort „Heil“ nicht so sehr entehrt hätten, hätte „Heil“ heute immer noch ungefähr die gleiche Bedeutung, wie das slawische Wort „Slava“. „Heil“ war einst ein normales Wort.

Aber die Geschichte ist, wie sie ist und es gab die Nazis nun einmal, weshalb das deutsche Wort „Heil“ zurecht nicht mehr benutzt werden sollte. In slawischen Ländern ist man sich der Bedeutung des Wortes „Slava“ durchaus bewusst, aber es wurde zum Beispiel auch in Sowjetunion benutzt, wenn man dem Kommunismus „Slava“ gewünscht hat. Und die Sowjetunion stand nicht in dem Verdacht, ein Nazi-Staat gewesen zu sein.

Der springende Punkt ist also die Frage, in welchem Kontext das Wort „Slava“ genutzt wird, um zu verstehen, ob man es mit „Ruhm“ oder „Ehre“ übersetzt, oder mit „Heil“.

In der Ukraine ist der genannte Slogan „Slava Ukraine! Gerojam Slava!“ nach dem Maidan so etwas wie eine offizielle Grußformel des „neuen Staates“ geworden und selbst ukrainische Präsidenten beenden ihre Reden oft mit dieser Formel.

 » Lees verder

Wie die Ukraine in kürzester Zeit zur Diktatur Absurdistan geworden ist | Anti-Spiegel

17-05-21 06:06:00,

Die Entwicklungen in der Ukraine der letzten Wochen wären noch vor kurzem kaum vorstellbar gewesen. Eine Aufstellung der Ereignisse der letzten Zeit zeigt deutlich auf, wie das Land endgültig zur Diktatur Absurdistan geworden ist.

Im Nachrichtenrückblick „Nachrichten der Woche“ des russischen Fernsehens hat der Moderator die Entwicklungen in der Ukraine in einem fast 17-minütigen Beitrag kommentiert. Ich empfehle diesen Beitrag ausdrücklich gerade jenen, die sich in der Ukraine nicht auskennen, oder vielleicht noch immer den westlichen Medien glauben.

Da es sich dabei um einen russischen Beitrag handelt, werden solche Menschen das als „russische Propaganda“ bezeichnen, aber alles, was der Moderator sagt, ist wahr, auch wenn man sich das kaum vorstellen kann. Daher habe ich in dem Text Kommentare mit Erklärungen und Links eingebaut, die aufzeigen, dass all das genauso geschehen ist, wie es im russischen Fernsehen zusammengefasst wird. Ich hoffe, dass er trotzdem einigermaßen flüssig zu lesen ist.

Wer den Aussagen des russischen Moderators in dem Beitrag nicht glaubt, ist eingeladen und aufgefordert, die verlinkten Belege zu überprüfen. Daher habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens vom Sonntagabend übersetzt. Ich empfehle auch, sich den Beitrag selbst anzuschauen, denn zusammen mit meiner Übersetzung ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich und man sieht die Quellen, auf die sich dort berufen wird. Das ist im russischen Fernsehen – im Gegensatz zum deutschen Fernsehen – üblich.

Beginn der Übersetzung:

Die Ukraine verschärft die politische Unterdrückung. So wurde der Oppositionsführer Viktor Medwedtschuk in einem lächerlichen Verfahren mit einer elektronischen Fußfessel unter Hausarrest gestellt – und das gleich für zwei Monate. Seine Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“ liegt laut Umfragen Kopf an Kopf mit der Partei „Diener des Volkes“ von Präsident Selensky und zeitweise sogar vor ihr.

Die Regionalwahlen im vergangenen Oktober brachten Medwedtschuks Partei den Sieg in gleich sechs Regionen: Odessa, Mykolaiv, Cherson, Saporischschja, Donezk und Lugansk. Selenskys „Diener des Volkes“ hatte ein bescheideneres Ergebnis: die Mehrheit in nur vier Regionen: Czernowitz, Schytomyr, Sumy und Dnipropetrowsk.

Nach heutigem Stand der Umfragen ist der Abstand minimal. Nach den neuesten Daten des Kiewer Instituts für soziologische und Marketing-Forschung würden 23,5% der Befragten bei Wahlen für die Diener des Volkes stimmen, während 20,2% für die Oppositionsplattform stimmen würden. Der Unterschied ist wirklich ziemlich unbedeutend, nahe der Fehlermarge. (Anm.

 » Lees verder

Ukraine Confirms Boost in U.S. Military Aid, Invitation to Biden, Harris During Blinken Visit – News From Antiwar.com

10-05-21 10:37:00,

Ukrainian President Volodymyr Zelensky and U.S. Secretary of State Antony Blinken held a press conference after a meeting with the two, Ukraine’s prime minister and foreign minister and Under Secretary of State for Political Affairs Victoria Nuland earlier in the day.

While acknowledging that it was too early to discuss the matter in detail, Zelensky said that “speaking of the military support and financial support and technical assistance coming from the U.S. for Ukraine, yes, it is happening.”

“It is unfolding,” he added, and expressed gratitude to both houses of the U.S. Congress and to Democrats and Republics alike for boosting military aid to his nation. Earlier this year the U.S. provided $125 million in defense assistance to Kiev, and currently the U.S. Senate is working on a bill that provides an additional $300 million.

Zelensky also confirmed that he has extended invitations to President Joe Biden and Vice President Kamala Harris to visit Ukraine this year on the 30th anniversary of its independence. Blinken thanked him for the invitation and said he’d relay it to Biden when he returns to Washington. The president, he was sure, would welcome the chance to return to a nation “where he spent much time in the past.”

The Ukrainian head of state also said he and the U.S. secretary of state had discussed security matters in the Black Sea and the Sea of Azov, and “and we can see some joint action there.” In both cases he’s alluding to rivalry with Russia; in the case of the Sea of Azov and the Kerch Strait that connects it to the Black Sea, the control of the strait has been a bone of contention between Kiev and Moscow for years, with an open clash between the two nations occurring there in 2018.

Blinken offered unambiguous confirmation of the Ukrainian position and an equally unqualified pledge of support in these blunt words:

“Let me just say also that we spent some time talking about the threat that Russia continues to pose to Ukraine. We’ve been watching this very, very closely and very, very carefully. We’re proud to have supported Ukraine in the face of years of Russian aggression and pressure, from the invasion of Crimea to hostilities in the Donbas.

 » Lees verder

Ukraine: Präsident Selenskyj vertieft Bündnis mit Rechtsextremen

04-05-21 07:39:00,

Inmitten der anhaltenden militärischen Konfrontation mit Russland sind Berichte aufgetaucht, laut denen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Rechtsextremen Sergij Sternenko zum Leiter des Inlandsgeheimdienstes SBU in Odessa ernennen will. Auf diese Weise versucht er, sein Bündnis mit rechtsextremen Kräften zu stärken.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenksyj [Quelle: en.kremlin.ru]

Als ehemaliger Führer der Neonazi-Organisation Rechter Sektor in Odessa war Sternenko 2014 direkt in die Ermordung von 46 Menschen im städtischen Gewerkschaftshaus verwickelt. Er ist ein verurteilter Verbrecher, und momentan wird in einem Mordprozess gegen ihn ermittelt.

Der ehemalige Leiter von Selenskyjs Verwaltungsstab, Andrij Bogdan, wurde auf Facebook von einem Reporter der Nachrichtenseite Strana gefragt, ob das Gerücht stimme, dass Selenskyj Sternenko den Posten angeboten hat. Bogdan bestätigte das Angebot und antwortete: „Ich glaube, er hat es getan, als sie sehr schnell eine Liste von Kandidaten für Regierungsposten zusammengestellt haben. Sie sprachen von einem akuten Personalmangel.“

Sternenko hatte zwar zuvor behauptet, dass er sich persönlich mit Selenskyj getroffen habe und dass ihm der Posten schon 2019 angeboten wurde. Allerdings hat nie zuvor jemand aus dem Umfeld des Präsidenten Verbindungen zwischen den beiden bestätigt.

Selenskyj kam im Jahr 2019 aufgrund der weit verbreiteten Desillusionierung und des Abscheus über seinen rechten nationalistischen Amtsvorgänger Petro Poroschenko an die Macht. Die Bestätigung seines Angebots an Sternenko zeigt jedoch, dass er in Wirklichkeit das offensichtliche Bündnis zwischen der ukrainischen Oligarchie und Neonazi-Schlägertrupps fortgesetzt und vertieft hat.

Als rechtsextremer Polit-Akteur hat Sternenko eine blutige politische und kriminelle Geschichte. Gegen ihn wurde u.a. wegen Drogendelikten, Entführung und Mord ermittelt.

Im Februar dieses Jahres wurde er zu sieben Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, weil er im Jahr 2015 in Odessa den Bezirksrat Sergij Schtscherbytsch von der pro-russischen Partei Rodina entführt und ausgeraubt hatte.

Nach dem Urteil kam es im ganzen Land zu Protesten rechtsextremer nationalistischer Kräfte für Sternenkos Freilassung. Dabei wurden u.a. Selenskyjs Amtssitz verwüstet und 27 Polizeibeamte verwundet.

Sergij Sternenko im Juni 2020 vor Gericht in Kiew (Quelle: RBC Ukraine via Wikipedia / CC-BY-SA 4.0)

Auch die wichtigsten rechten Politiker der Ukraine unterstützten Sternenko und kritisierten das Urteil, darunter der ehemalige Präsident Petro Poroschenko und die ehemalige Premierministerin Julia Timoschenko.

Abgesehen von der Anklage wegen Entführung wird gegen Sternenko auch wegen der Ermordung von Iwan Kusnezow im Jahr 2018 ermittelt.

 » Lees verder

NATO Adds Ukraine and Georgia to Its Eastern Flank – News From Antiwar.com

28-04-21 10:44:00,

Late last week Ukrainian Foreign Minister Dmytro Kuleba traveled to Bucharest, Romania to join a meeting of what he called NATO’s Eastern flank: Poland, Romania and Turkey.

The Ukrainian foreign minister posted this on his Facebook page: “Greetings from Bucharest. Today, for the first time, Ukraine is taking part in the negotiations of the Romania, Poland, and Turkey triangle – NATO’s Eastern flank.”

The trilateral format was created at the North Atlantic Treaty Organization summit in Chicago in 2012.

This year Georgia as well as Ukraine participated. In Kuleba’s words: “Today, for the first time, they invited guests – Ukraine and Georgia – to join their format. And this isn’t just an invitation. It’s a political signal and concrete action to support Ukraine in a difficult moment.”

As reported in the Ukrainian press, the foreign ministers of the five states, all but Poland on the Black Sea, “discussed in detail the issues of regional security in the context of Russia’s aggressive actions, the prospects for NATO enlargement, and the support of Allied partners.”

The five nations – Turkey (85 million people), Ukraine (44 million), Poland (38 million), Romania (19 million) and Georgia (4 million) – have a total population of 190,000,000. If the other members of NATO’s eastern border are included – members Bulgaria, Estonia, Latvia and Lithuania and Enhanced Opportunities Partner Finland – the total is 209,000,000; far larger than Russia’s 144,000,000.

Ukraine and Turkey also recently held a meeting in Ankara of the Strategic Ukrainian-Turkish Council, with President Volodymyr Zelensky of Ukraine and President Recep Tayyip Erdoğan of Turkey jointly pledging support for Ukraine seizing the breakaway regions of Donetsk and Lugansk, Crimea being returned to the country also after having reunited with Russia in 2014, and Ukraine joining NATO and the European Union.

The Bucharest meeting attendees discussed plans for the first summit of the Crimean Platform in August. According to Ukraine’s first deputy foreign minister, Emine Dzheppar, “the strategic goal of the Crimean Platform is the de-occupation of Crimea….”

Romanian Foreign Minister Bogdan Aurescu confirmed his nation will dispatch a military unit to participate in a military parade in the Ukrainian capital, and he and Ukrainian Foreign Minister Dmytro Kuleba stated the two countries are prepared to form a strategic partnership.

 » Lees verder