Unbequeme Enthüllungen

15-12-20 02:25:00,

Welchen Maßstab man auch immer anlegt, Dr. Judy Mikovits gehört zu den fähigsten Wissenschaftlern ihrer Generation. Mit einem Abschluss als Bachelor of Arts (BA) in Chemie von der University of Virginia betrat sie am 10. Juni 1980 als Proteinchemikerin am National Cancer Institute (NCI) die Welt der Wissenschaft. … Die Qualität ihrer Arbeit und ihre zuverlässigen Geistesblitze beförderten sie bald an die Spitze der von Männern dominierten Welt der wissenschaftlichen Forschung. …

2009 war Mikovits in der akademischen Welt angekommen. Zusammen mit Ruscetti, der weiterhin am National Cancer Institute (NCI) arbeitete, leitete sie ein Team, das einen starken Zusammenhang zwischen einem bislang unbekannten Retrovirus und Myalgischer Enzephalomyelitis entdeckte. Diese Erkrankung ist allgemein bekannt als Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) (Chronic Fatigue Syndrome/Myalgic Encephalomyelitis — ME/CFS). Wie vorherzusehen war, stand das Retrovirus auch im direkten Zusammenhang mit bestimmten Arten von Blutkrebs. …

Die Medizin ist dem Chronischen Erschöpfungssyndrom, das vorwiegend Frauen betrifft, mit bösem Misstrauen begegnet, seitdem es Mitte der 1980er-Jahre in Erscheinung trat. Das medizinische Establishment verspottete ME/CFS als „Yuppie-Grippe“ und schrieb es der psychologischen Zerbrechlichkeit von Karrierefrauen zu, die in Unternehmenskulturen unter hohem Druck ihre Karrieren verfolgten. Mikovits fand bei etwa 67 Prozent der vom Chronischen Erschöpfungssyndrom betroffenen Frauen und bei knapp 4 Prozent der gesunden Kontrollpersonen Belege für das Retrovirus.

Am 8. Oktober 2009 veröffentlichten Mikovits und Ruscetti ihre explosiven Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift Science. Sie beschrieben die erste Isolation des kürzlich entdeckten Retrovirus XMRV und seinen Zusammenhang mit ME/CFS. Ihre Enthüllung über ME/CFS löste unmittelbar wütende Reaktionen von neidischen, mächtigen Krebszentren aus, die sich stur jeder Wissenschaft widersetzten, die Krebs und neuroimmunologische Krankheiten mit Viren in Zusammenhang brachte.

Die Angriffe wurden noch unerbittlicher, als Mikovits‘ spätere Forschung den Schluss nahelegte, dass das neue Retrovirus, das man ursprünglich in Mäusen gefunden hatte, auf irgendeine Weise über kontaminierte Impfstoffe auf den Menschen übergesprungen war.

Mikovits‘ Belege drohten für die pharmazeutischen Unternehmen der Welt wegen ihrer nachlässigen Verwendung von tierischen Zellkulturen zur Produktion von Impfstoffen und anderen pharmazeutischen Produkten zu einer finanziellen Katastrophe zu werden. Ihre Forschungsergebnisse gefährdeten Milliarden von Dollar an Einnahmen aus einer ganzen Arzneimittelgruppe, die als Biologika bezeichnet wird und von tierischem Gewebe und entsprechenden Produkten abhängig ist. …

Gierige Konzerne und käufliche Regierungsbehörden haben sich immer wieder als willfährig gezeigt, die Wissenschaft zu verdrehen,

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Der Unbequeme

13-03-20 04:03:00,

Der Stempel „Kontaktschuld“ wird heute schneller benutzt als noch vor Jahren. Hat A mit B Kontakt und B gehört nicht zu den Guten, ist A auch niemand mehr, mit dem man sich gern in der Öffentlichkeit fotografieren lässt. Auch der Bruder von A gilt schnell als belastet und wird in die gleiche Ecke wie B gestellt. Ob die Vorwürfe nun stimmen oder nicht, die häufige Wiederholung lässt — wenn auch unbewusst — Spuren zurück. Sich davon frei zu machen, ist nicht einfach. Selbst wenn man denkt, man sei nicht davon befallen. Eine Erfahrung, die ich selbst machen musste.

Als ich hörte, dass Marcel Wojnarowicz — besser bekannt als Wojna von der Bandbreite — bei „Kündigt Ramstein Air Base“ auftreten sollte, war ich nicht begeistert. Die Bandbreite — das sind doch die, die schon bei der AfD gespielt haben … muss das sein? Mal abgesehen davon, dass diese Art von Hip-Hop beziehungsweise Rap nun ganz und gar nicht „meine“ Musik ist. Der Gedanke, dass ich Seite an Seite mit jemandem auf die Straße gehen soll, der sich laut Mundpropaganda für die AfD einsetzt, war für mich ziemlich unerträglich. Dann hörte ich von anderen aus der Orga-Gruppe, dass Wojna eben kein Anhänger der AfD sei, dass er sich im Gegenteil dafür einsetzt, die Feindbilder in deren Köpfen abzubauen. Da wurde ich neugierig. Das passte gar nicht zusammen.

Nach einer ersten Recherche wurde deutlich, dass die Geschichte irgendwie doch „etwas“ anders verlaufen war, als es die Gerüchteküche kolportiert hatte. Zutage kamen sehr schnell die „üblichen Verdächtigen“ — die „Freunde“ aus der Anti-Deutschen Ecke, die dafür gesorgt hatten, dass ein linker Hip-Hop-Musiker zur „verschwörungstheoretischen“, „antisemitischen“, „sexistischen“, „antimuslimischen“ und „homophoben“ Persona non grata mutiert war.

Ganz unschuldig war Wojna an dieser Entwicklung aber auch nicht. Da er zu den Menschen gehört, die nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, bevor sie es „´raushauen“ und auch in seinen Texten das eine oder andere Mal eine Wortwahl präsentierte, die zwar in der heutigen Jugend als „normal“ gilt, für Menschen wie mich aber in die Kategorie „ziemlich geschmacklos“ fällt, bot er hinreichend viel Angriffsfläche.

Das Resultat: Heute befindet sich der Musiker in einer beruflichen Neuorientierung, da er von den wenigen Auftritten, bei denen es sich die Veranstalter noch „antun“, mit der Kritik und Drohungen von außen umzugehen,

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Die unbequeme Wahrheit | KenFM.de

01-12-19 07:08:00,

Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass auch wir endlich einmal unsere „Komfortzone“ verlassen müssten? Endlich einmal unsere Erwartung kritisch hinterfragen, andere, die Politiker könnten das Klimaproblem für uns lösen, während wir weiterhin verschwenderisch unseren Lebensstil leben, für den, würde die ganze Welt so leben wie wir, wir mindestens zwei oder wahrscheinlich sogar drei Erden bräuchten?

Mit Komfortzone-Verlassen ist aber auch gemeint, auf die Straße zu gehen, unseren wütenden Protest über das gefährliche Spiel mit der Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen kundzutun und nicht nur am Computer zu sitzen und in den Kommentarspalten unseren Senf zu allem dazu zu geben.

Dirk Pohlmann, einer der derzeit investigativsten Journalisten im deutschsprachigen Raum, wirkt bei diesem Videointerview recht entspannt. Obwohl er zwischen zwei Reisen nur kurz Zeit für uns hat, bleibt Pohlmann sachlich, gelassen und kommt wie immer präzise auf den Punkt.

„Wenn wir über globale Erwärmung sprechen, müssen wir auch über den notwendigen Systemwandel sprechen“, so Pohlmann. Dahinter verbirgt sich natürlich auch eine heftige Ohrfeige für den Neoliberalismus, der seit über 40 Jahren Kritik an unserer verschwenderischen Lebensweise systematisch unterdrückt und den Raubbau an unserer Natur weiter beschleunigt.

Da wird also in unserer Gesellschaft munter diskutiert und gespalten, um den Bürger bei diesem Thema grundlegend in die Irre zu führen, damit er seinen gesunden Menschverstand nicht gebraucht.

Quizmaster Robert Lemke fragte einst in seiner Sendung „Wer bin ich?“: Welches Schweinderl hätten sie denn gerne? So frage ich Sie heute: Welches Untergangsszenario hätten Sie denn gerne? Von der Sonne verbrannt zu werden? Eine Trinkwasser- oder Nahrungsmittelnot? Einen großen Krieg mit Atomwaffen? Eine weltweite Umweltkatastrophe à la Fukushima oder Tschernobyl? Oder wäre Ihnen der Erstickungstod lieber, weil uns nach und nach der Sauerstoff zum Atmen ausgeht?

Überlegen Sie kurz, bevor Sie antworten oder lesen Sie am besten das neue Rubikon-Buch „Die Öko-Katastrophe“ — mit vielen namhaften Autoren und Wissenschaftlern, die ihr Handwerk verstehen und wissen, dass wir uns, wenn wir so weiter machen, im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode debattieren.

Mit Beiträgen von Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek,

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Die unbequeme Wahrheit

30-11-19 08:47:00,

Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass auch wir endlich einmal unsere „Komfortzone“ verlassen müssten? Endlich einmal unsere Erwartung kritisch hinterfragen, andere, die Politiker könnten das Klimaproblem für uns lösen, während wir weiterhin verschwenderisch unseren Lebensstil leben, für den, würde die ganze Welt so leben wie wir, wir mindestens zwei oder wahrscheinlich sogar drei Erden bräuchten? Mit Komfortzone verlassen ist aber auch gemeint, auf die Straße zu gehen, unseren wütenden Protest über das gefährliche Spiel mit der Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen kundzutun und nicht nur am Computer zu sitzen und in den Kommentarspalten unseren Senf zu allem dazu zu geben.

Dirk Pohlmann, einer der derzeit investigativsten Journalisten im deutschsprachigen Raum, wirkt bei diesem Videointerview recht entspannt. Obwohl er zwischen zwei Reisen nur kurz Zeit für uns hat, bleibt Pohlmann sachlich, gelassen und kommt wie immer präzise auf den Punkt. „Wenn wir über die Klimaerwärmung reden, geht es nicht ohne über einen Systemwandel nachzudenken“, so Pohlmann. Dahinter verbirgt sich natürlich auch eine heftige Ohrfeige für den Neoliberalismus, der seit über 40 Jahren Kritik an unserer verschwenderischen Lebensweise systematisch unterdrückt und den Raubbau an unserer Natur weiter beschleunigt.

Da wird also in unserer Gesellschaft munter diskutiert und gespalten, um den Bürger bei diesem Thema grundlegend in die Irre zu führen, damit er seinen gesunden Menschverstand nicht gebraucht. Quizmaster Robert Lemke fragte einst in seiner Sendung Wer bin ich: Welches Schweinderl hätten sie denn gerne? So frage ich Sie heute: Welches Untergangsszenario hätten Sie denn gerne? Von der Sonne verbrannt zu werden? Eine Trinkwasser- oder Nahrungsmittelnot? Ein großer Krieg mit Atomwaffen? Eine weltweite Umweltkatastrophe à la Fukushima oder Tschernobyl? Oder wäre Ihnen der Erstickungstod lieber, weil uns nach und nach der Sauerstoff zum Atmen ausgeht?

Überlegen Sie kurz, bevor Sie antworten oder lesen Sie am besten das neue Rubikon-Buch „Die Öko-Katastrophe“, mit vielen namhaften Autoren und Wissenschaftlern, die ihr Handwerk verstehen und wissen, dass wir uns, wenn wir so weiter machen, im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode debattieren.

Mit Beiträgen von Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain,

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Der unbequeme Aufschrei

13-02-19 08:00:00,

Vorbemerkung für die Leser:

„Desinformation durch Unterlassung“: Nicht ein einziges journalistisches Mainstream-Medium im Westen hat Nicolas Maduros Offenen Brief an das US-amerikanische Volk veröffentlicht, zitiert oder es kommentiert.

Dieser Brief ist adressiert an das US-amerikanische Volk. Bitte verbreiten Sie diesen Brief im ganzen Land.

US-Amerikaner können sich dann entscheiden — bin ich für oder gegen eine militärische Intervention der Trump-Regierung in Venezuela?

Wenn ich über etwas Bescheid weiß, dann sind es die Menschen, denn wie auch Sie alle bin ich ein Mensch des Volkes. Ich wurde in einem Vorort von Caracas geboren und wuchs dort auf. Ich formte mich selbst in der Hitze der Volks- und Gewerkschafts-Kämpfe eines Venezuela, das durch Ausgrenzung und Ungleichheit charakterisiert war.

Ich bin kein Tycoon, ich bin ein Arbeiter, durch Herz und Vernunft bestimmt, und heute genieße ich das Privileg, einem neuen Venezuela vorzustehen, das auf dem Entwicklungsmodell von Inklusion und sozialer Gleichheit beruht, an dem Kommandant Hugo Chávez, inspiriert durch das bolivarische Erbe, seit 1998 schmiedete.

Wir leben heute in einem Zustand historischer Trance. Diese Tage werden die Zukunft unserer Länder entscheiden: Wird es Frieden geben oder Krieg?

Ich sage dem US-amerikanischen Volk: Eure Repräsentanten in Washington wollen denselben Hass an ihre Grenzen tragen, den sie in Vietnam gesät haben.

Sie wollen in Venezuela einfallen und intervenieren — im Namen der Demokratie und der Freiheit, so sagen sie heute und haben es auch damals gesagt, aber so ist es nicht. Die Geschichte der Usurpation der Macht in Venezuela ist so falsch wie die der Massenvernichtungswaffen im Irak. Es ist eine Falschaussage — aber eine, die dramatische Konsequenzen für unsere ganze Region haben kann.

Venezuela ist ein Land, das auf Grund seiner Verfassung von 1999 seine partizipatorische und protagonistische Volks-Demokratie umfassend ausgebaut hat und das in beispielloser Weise eines der Länder ist, das in den letzten zwanzig Jahren die höchste Anzahl an Wahlvorgängen weltweit vorweisen kann.

Sie mögen unsere Ideologie nicht mögen, Sie mögen unser Erscheinungsbild nicht mögen, es gibt uns aber und wir sind Millionen.

Ich richte diese Worte — unterschrieben von Millionen Venezolanern — an das US-amerikanische Volk, um es dringend auf die Schwere und Gefährlichkeit hinzuweisen, die durch die Absicht mancher Teile des Weißen Hauses entsteht,

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