Die unbequeme Wahrheit | KenFM.de

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01-12-19 07:08:00,

Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass auch wir endlich einmal unsere „Komfortzone“ verlassen müssten? Endlich einmal unsere Erwartung kritisch hinterfragen, andere, die Politiker könnten das Klimaproblem für uns lösen, während wir weiterhin verschwenderisch unseren Lebensstil leben, für den, würde die ganze Welt so leben wie wir, wir mindestens zwei oder wahrscheinlich sogar drei Erden bräuchten?

Mit Komfortzone-Verlassen ist aber auch gemeint, auf die Straße zu gehen, unseren wütenden Protest über das gefährliche Spiel mit der Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen kundzutun und nicht nur am Computer zu sitzen und in den Kommentarspalten unseren Senf zu allem dazu zu geben.

Dirk Pohlmann, einer der derzeit investigativsten Journalisten im deutschsprachigen Raum, wirkt bei diesem Videointerview recht entspannt. Obwohl er zwischen zwei Reisen nur kurz Zeit für uns hat, bleibt Pohlmann sachlich, gelassen und kommt wie immer präzise auf den Punkt.

„Wenn wir über globale Erwärmung sprechen, müssen wir auch über den notwendigen Systemwandel sprechen“, so Pohlmann. Dahinter verbirgt sich natürlich auch eine heftige Ohrfeige für den Neoliberalismus, der seit über 40 Jahren Kritik an unserer verschwenderischen Lebensweise systematisch unterdrückt und den Raubbau an unserer Natur weiter beschleunigt.

Da wird also in unserer Gesellschaft munter diskutiert und gespalten, um den Bürger bei diesem Thema grundlegend in die Irre zu führen, damit er seinen gesunden Menschverstand nicht gebraucht.

Quizmaster Robert Lemke fragte einst in seiner Sendung „Wer bin ich?“: Welches Schweinderl hätten sie denn gerne? So frage ich Sie heute: Welches Untergangsszenario hätten Sie denn gerne? Von der Sonne verbrannt zu werden? Eine Trinkwasser- oder Nahrungsmittelnot? Einen großen Krieg mit Atomwaffen? Eine weltweite Umweltkatastrophe à la Fukushima oder Tschernobyl? Oder wäre Ihnen der Erstickungstod lieber, weil uns nach und nach der Sauerstoff zum Atmen ausgeht?

Überlegen Sie kurz, bevor Sie antworten oder lesen Sie am besten das neue Rubikon-Buch „Die Öko-Katastrophe“ — mit vielen namhaften Autoren und Wissenschaftlern, die ihr Handwerk verstehen und wissen, dass wir uns, wenn wir so weiter machen, im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode debattieren.

Mit Beiträgen von Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek,

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Die unbequeme Wahrheit

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30-11-19 08:47:00,

Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass auch wir endlich einmal unsere „Komfortzone“ verlassen müssten? Endlich einmal unsere Erwartung kritisch hinterfragen, andere, die Politiker könnten das Klimaproblem für uns lösen, während wir weiterhin verschwenderisch unseren Lebensstil leben, für den, würde die ganze Welt so leben wie wir, wir mindestens zwei oder wahrscheinlich sogar drei Erden bräuchten? Mit Komfortzone verlassen ist aber auch gemeint, auf die Straße zu gehen, unseren wütenden Protest über das gefährliche Spiel mit der Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen kundzutun und nicht nur am Computer zu sitzen und in den Kommentarspalten unseren Senf zu allem dazu zu geben.

Dirk Pohlmann, einer der derzeit investigativsten Journalisten im deutschsprachigen Raum, wirkt bei diesem Videointerview recht entspannt. Obwohl er zwischen zwei Reisen nur kurz Zeit für uns hat, bleibt Pohlmann sachlich, gelassen und kommt wie immer präzise auf den Punkt. „Wenn wir über die Klimaerwärmung reden, geht es nicht ohne über einen Systemwandel nachzudenken“, so Pohlmann. Dahinter verbirgt sich natürlich auch eine heftige Ohrfeige für den Neoliberalismus, der seit über 40 Jahren Kritik an unserer verschwenderischen Lebensweise systematisch unterdrückt und den Raubbau an unserer Natur weiter beschleunigt.

Da wird also in unserer Gesellschaft munter diskutiert und gespalten, um den Bürger bei diesem Thema grundlegend in die Irre zu führen, damit er seinen gesunden Menschverstand nicht gebraucht. Quizmaster Robert Lemke fragte einst in seiner Sendung Wer bin ich: Welches Schweinderl hätten sie denn gerne? So frage ich Sie heute: Welches Untergangsszenario hätten Sie denn gerne? Von der Sonne verbrannt zu werden? Eine Trinkwasser- oder Nahrungsmittelnot? Ein großer Krieg mit Atomwaffen? Eine weltweite Umweltkatastrophe à la Fukushima oder Tschernobyl? Oder wäre Ihnen der Erstickungstod lieber, weil uns nach und nach der Sauerstoff zum Atmen ausgeht?

Überlegen Sie kurz, bevor Sie antworten oder lesen Sie am besten das neue Rubikon-Buch „Die Öko-Katastrophe“, mit vielen namhaften Autoren und Wissenschaftlern, die ihr Handwerk verstehen und wissen, dass wir uns, wenn wir so weiter machen, im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode debattieren.

Mit Beiträgen von Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain,

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Der unbequeme Aufschrei

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13-02-19 08:00:00,

Vorbemerkung für die Leser:

„Desinformation durch Unterlassung“: Nicht ein einziges journalistisches Mainstream-Medium im Westen hat Nicolas Maduros Offenen Brief an das US-amerikanische Volk veröffentlicht, zitiert oder es kommentiert.

Dieser Brief ist adressiert an das US-amerikanische Volk. Bitte verbreiten Sie diesen Brief im ganzen Land.

US-Amerikaner können sich dann entscheiden — bin ich für oder gegen eine militärische Intervention der Trump-Regierung in Venezuela?

Wenn ich über etwas Bescheid weiß, dann sind es die Menschen, denn wie auch Sie alle bin ich ein Mensch des Volkes. Ich wurde in einem Vorort von Caracas geboren und wuchs dort auf. Ich formte mich selbst in der Hitze der Volks- und Gewerkschafts-Kämpfe eines Venezuela, das durch Ausgrenzung und Ungleichheit charakterisiert war.

Ich bin kein Tycoon, ich bin ein Arbeiter, durch Herz und Vernunft bestimmt, und heute genieße ich das Privileg, einem neuen Venezuela vorzustehen, das auf dem Entwicklungsmodell von Inklusion und sozialer Gleichheit beruht, an dem Kommandant Hugo Chávez, inspiriert durch das bolivarische Erbe, seit 1998 schmiedete.

Wir leben heute in einem Zustand historischer Trance. Diese Tage werden die Zukunft unserer Länder entscheiden: Wird es Frieden geben oder Krieg?

Ich sage dem US-amerikanischen Volk: Eure Repräsentanten in Washington wollen denselben Hass an ihre Grenzen tragen, den sie in Vietnam gesät haben.

Sie wollen in Venezuela einfallen und intervenieren — im Namen der Demokratie und der Freiheit, so sagen sie heute und haben es auch damals gesagt, aber so ist es nicht. Die Geschichte der Usurpation der Macht in Venezuela ist so falsch wie die der Massenvernichtungswaffen im Irak. Es ist eine Falschaussage — aber eine, die dramatische Konsequenzen für unsere ganze Region haben kann.

Venezuela ist ein Land, das auf Grund seiner Verfassung von 1999 seine partizipatorische und protagonistische Volks-Demokratie umfassend ausgebaut hat und das in beispielloser Weise eines der Länder ist, das in den letzten zwanzig Jahren die höchste Anzahl an Wahlvorgängen weltweit vorweisen kann.

Sie mögen unsere Ideologie nicht mögen, Sie mögen unser Erscheinungsbild nicht mögen, es gibt uns aber und wir sind Millionen.

Ich richte diese Worte — unterschrieben von Millionen Venezolanern — an das US-amerikanische Volk, um es dringend auf die Schwere und Gefährlichkeit hinzuweisen, die durch die Absicht mancher Teile des Weißen Hauses entsteht,

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Eine unbequeme Wahrheit

Eine unbequeme Wahrheit

06-10-18 08:14:00,

Manchmal ist es erhellend, eine Erkenntnis mit ein paar persönlichen Bemerkungen zu verbinden. Ich gehöre zu den wenigen meiner Generation, welche die Hippie-Bewegung mit vollem Bewusstsein erlebt haben, aber keine Freaks geworden sind, sondern Drogen und freie Liebe schon bald wieder hinter sich ließen. Das Misstrauen gegen die Mächtigen aber ist geblieben und hat in meinem Fall dazu geführt, dass ich mich nie in eine hierarchische Struktur einordnen konnte oder wollte, weder in die Hierarchie einer Rundfunkanstalt noch in die einer großen Firma, einer staatlichen Organisation oder der deutschen Hochschul-Wissenschaft. Das erklärt meine Distanz zum System und aus der Distanz hat man einen besseren Überblick.

Die Zeiten vor fünfzig Jahren ohne PC, Laptop und Smartphone waren erstaunlich kommunikativ, es gab eine Bewusstseinserweiterung nach der anderen, auch ohne LSD. Daher war sich die Jugend so sicher, dass Love and Peace nicht nur Schlagworte, sondern Ideale sind, die für den Rest des Lebens gelten.

Ein besonders sinnreicher, wenn auch unscheinbarer, Spruch ist der Satz von Bob Dylan:

Don’t think twice! Also: „Denke nicht zweimal!″

Das ist kein Sponti-Spruch, sondern eine Faustregel für den Umgang mit der eigenen Intelligenz. Man sollte versuchen, den ersten Gedanken zu verfolgen. Also nicht ohne zu denken handeln, aber auch nicht zweimal denken, ohne zu Handeln.

Wenn die Synapsen sich beim ersten Denken zusammenfügen, soll man sie erst einmal so belassen. Die erste Möglichkeit, die aufleuchtet, nicht mit einem zweiten Gedanken schon verwerfen. Das ist etwas, das gerade intelligente und gebildete Leute (dazu gehören ja auch einige Politiker) immer wieder falsch machen, sie übergehen das Nächstliegende zugunsten von Lösungen zweiten Grades.

Wenn es überall zu viel Müll und Abfälle gibt, ist wohl der erste Gedanke: Die Abfallmenge reduzieren! Doch diese Idee wurde nicht durchgesetzt. Reduzierung entspricht nicht dem System von Konsumgesellschaft und Wirtschaftswachstum. Stattdessen hat man sich als zweites die Abfalltrennung ausgedacht: Graue Tonne, gelbe Tonne, grüne Tonne, blaue Tonne…

Nichts gegen Mülltrennung, sie ist ein Fortschritt, doch sie verleitet die Konsumbürger dazu, den ersten und besten Gedanken, Reduzierung des Abfalls durch Begrenzung des Konsums zu verdrängen und dann schnell zu vergessen.

Was mit dem zweitklassigen zweiten Nachdenken zusammen hängt, ist eine andere Unsitte: Wenn jemand einen konkreten Vorschlag macht, sucht man gleich nach einem Gegenargument, anstatt darüber nachzudenken,

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