Unbestechliche Ärzte mahnen zu Vorsicht bei Corona-Impfstoffen

13-12-20 07:17:00,

Unbestechliche Ärzte, die sich 2007 in der Initiative MEZIS – »Mein Essen zahl’ ich selbst« zusammengeschlossen haben, mahnen zu Vorsicht und Umsicht bei der Anwendung der neuartigen Corona-Impfstoffe. »Unbestechlich« nennen sich die Ärzte deswegen, weil sie sich gegen den »allgegenwärtigen Einfluss« der Pharmaindustrie auf das Gesundheitswesen und das ärztliche Handeln zur Wehr setzen.

Unbestechliche Ärzte

Screenshot der Webseite von mezis.de

In einem Appell an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen, der am 10. Dezember veröffentlicht wurde, warnt MEZIS davor, die Impfstoffsicherheit dem »Zeitdruck« oder dem »Profit« zu opfern. Vielmehr gehe es darum, auch in Pandemiezeiten die Maximen der Besonnenheit, der Transparenz und Sorgfalt walten zu lassen.

Während sich die Politik und das Gesundheitswesen mit Hochdruck darauf vorbereiten, breite Bevölkerungsschichten gegen das COVID-X Virus zu impfen, ruft die Ärzteinitiative die Bundesregierung und die Entscheidungsträger im Gesundheitswesen dazu auf, die Massenimpfungen mit den neuartigen Impfstoffen sorgfältig zu beobachten sowie deren Nutzen, Risiken und Kosten kontinuierlich gegeneinander abzuwägen. Der Verein, dem laut Jahresbericht 2019 rund 1030 Ärzte in Deutschland angehören, erinnert an die Skandale um die von GlaxoSmithKline entwickelte Pandemrix-Impfung gegen die Schweinegrippe 2009[1] und das Grippemittel Tamiflu von Roche[2], die ebenfalls unter Druck eingeführt bzw. angewendet wurden und entweder unwirksam waren oder schwerwiegende Nebenwirkungen hatten. Sie erinnern die Verantwortlichen an ihre Pflicht, für ein Klima zu sorgen, in dem jeder Einzelne eine fundierte, wohlerwogene Entscheidung für oder gegen eine Impfung fällen kann, die sowohl die Interessen der Gesellschaft als auch die individuellen Interessen gegeneinander abwägt. Die Bundesregierung, so die MEZIS-Ärzte, müsse garantieren, dass nicht »durch die Hintertür« eine Impflicht eingeführt werde – etwa bei Reisenden oder medizinischem Personal.

Von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und dem Paul-Ehrlich-Institut erwarten sie, dass sie ihrer Verantwortung als Zulassungsbehörden gerecht werden und auch im Fall der Corona-Pandemie der Sicherheit von Arzneimitteln die höchste Priorität einräumen.

Da die beschleunigten Zulassungsverfahren keine ausreichende Testung im Vorfeld zuließen, sei es um so notwendiger, die Anwendung der Impfstoffe um so kritischer kontinuierlich zu überwachen. Diese Überwachung und kritische Begleitung sollte ihrer Auffassung nach dem neutralen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG übergeben werden,

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Der unbestechliche Wahrheits-Algorithmus

04-09-20 08:17:00,

Der unbestechliche Wahrheits-Algorithmus

Merkels-Wahrheits-App im ersten Funktionstest

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Wäre es nicht wunderschön, gäbe es auf dieser Erde jemanden, oder etwas, dem es gelingt, in jeder strittigen Frage schnell und ohne Restzweifel, die Wahrheit zu erkennen?

Die KI-Forscher des Neuköllner Instituts für konstruktives Denken (NIFKOD) sind der Lösung nahe und haben den Prototypen eines Algorithmus vorgestellt, der den Anforderungen bereits weitgehend entspricht. Noch bestehende „Kinderkrankheiten“, die im Testbetrieb mit ausgewählten Nutzern aufgefallen sind, sollen bis Jahresende behoben sein. Dann soll das Programm für 99 Euro als App zum Download für alle Plattformen erhältlich sein, allerdings wird es zunächst nur an lupenreine Demokraten abgegeben, um möglichen Missbrauch zu verhindern.

Wahrheit-Wahrheitsalgorithmus-Wahrheitsanfrage-Wahrheitsapp-Wahrheitsfindung-Wahrheitswert-Kritisches-Netzwerk-La-Bocca-della-Verita-Manipulation-Konditionierung

Wir haben uns mit dem Chef-Entwickler, Herrn Linus Gutwahr, über das Projekt und die Strategien der Software bei der Wahrheitsfindung unterhalten.

EWK: Herr Gutwahr, seit der erste Philosoph vom Himmel gefallen ist, gilt „die Wahrheit“ als das größte, sich seiner endgültigen Feststellung stets entziehende Abstraktum der Geisteswissenschaften. Wie kommt man auf die wahnwitzige Idee, etwas so Ungreifbares wie die Wahrheit mittels einer App von nicht mehr als 1,5 Megabyte unfehlbar dingfest zu machen?

heiko_maas_aussenminister_kriegstreiber_kriegsrethorik_internetzensur_netzwerkdurchsetzungsgesetz_netzdg_kritisches_netzwerk_meinungsfreiheit_ueberwachung_sozialdemokrat_spd.pngLinus Gutwahr: Nun, da muss ich mich in aller Bescheidenheit zurücknehmen und zugeben, dass die Idee dazu nicht in unserem Institut entstanden ist. Es war der damalige Justizminister, Heiko Maas, der in der Arbeit am Netzwerkdurchsetzungsgesetz nach einem einfachen Instrument suchte, das den Vollstreckern der Löschungsersuchen in den sozialen Netzwerken Rechtssicherheit verschaffen könnte. Wir wollten uns ja eigentlich weigern, weil wir den Ansatz für vollkommen unrealisierbar hielten, doch dann haben wir halt doch lieber die fünf Millionen genommen, die für die erste Studienphase ausgeworfen wurden, und uns an die Arbeit gemacht. Und das hat sich gelohnt.

EWK: Es ist Ihnen also mit Ihrem Algorithmus so etwas gelungen, wie das Ei des Kolumbus, die Quadratur des Kreises oder die Umkehr des Zeitpfeils?

Linus Gutwahr: Bitte, bitte – übertreiben Sie nicht. Was wir gemacht haben, ist eine ganz und gar bodenständige Arbeit. Geschaffen haben wir eine App, die einfach nur feststellt, ob etwas wahr oder unwahr ist.

EWK: Das ist mir immer noch unvorstellbar. Die Welt ist voller unbekannter und nur halbverstandener Fakten, sie ist voller Meinungen, Auffassungen, Annahmen, Theorien,

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