11.900 US-Soldaten verlassen Deutschland – Wie der Spiegel seine Leser über wachsende Kriegsgefahr belügt | Anti-Spiegel

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30-07-20 09:36:00,

Trump macht ernst und zieht US-Soldaten aus Deutschland ab. Was eigentlich eine gute Nachricht ist, erhöht jedoch die Kriegsgefahr in Europa. Aber Spiegel-Leser erfahren darüber nichts.

Nun wurden die Details bekannt: Die USA ziehen 11.900 Soldaten und wohl auch ihre zwei Hauptquartiere aus Deutschland ab. Die Hauptquartiere der US-Armee für Europa (Eucom) und für Afrika (Africom) sind in Deutschland angesiedelt, letzteres, weil kein afrikanischer Staat solche US-Besatzer auf seinem Territorium haben wollte. Aber Deutschland hat sich ja gefreut, als besetztes Land solche Hauptquartiere beherbergen zu dürfen.

Eucom soll nun nach Belgien, in die Nähe des Nato-Hauptquartiers, verlegt werden, bei Africom steht die endgültige Entscheidung noch aus.

Die Tatsache, dass fast 12.000 US-Soldaten Deutschland verlassen, ist eigentlich eine gute Nachricht. Ein kompletter Abzug – inklusive der US-Atombomben – wäre noch besser gewesen. Allerdings jammert der Spiegel furchtbar, dass die US-Truppen gehen und seine einzige Freude ist, dass ein Teil der Truppen trotzdem in Europa bleibt.

In einer „Analyse“ darf ein Spiegel-Redakteur Namens Konstantin von Hammerstein (der heißt wirklich so) die Sache auf den Punkt bringen und kritisiert die deutsche Regierung sehr deutlich, weil sie das durch ihre Weigerung, schon das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu erfüllen, selbst verschuldet habe. Das Spiegel-Machwerk endet so:

„Denn eines steht jetzt schon fest: Kein US-Präsident, selbst wenn er Joe Biden heißen mag, wird es den Deutschen durchgehen lassen, wenn sie ihre Bündnisverpflichtungen auf Dauer vernachlässigen.“

Der Spiegel fühlt sich eben wohl in seiner Rolle als Pressesprecher der Nato. Und wenn der Spiegel beklagt, dass nun einige Regionen wirtschaftliche Nachteile erleiden, weil die US-Soldaten mit ihrer Kaufkraft abziehen, dann ist das eine sehr schwache Argumentation, wie ich hier vorgerechnet habe.

Der Spiegel möchte gerne, dass Deutschland seinen Militärhaushalt um ca. 20 Milliarden erhöht, so viel ist nämlich nötig, um das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu erfüllen. Kleiner Tipp von mir: Man könnte einen Bruchteil dieser Summe als Strukturhilfen an die betroffenen Regionen geben und der Abzug der US-Soldaten hätte keinerlei wirtschaftlichen Auswirkungen auf diese Regionen. Und billiger, als das Zwei-Prozent-Ziel zu erfüllen, wäre es auch noch.

Warum dieser Schritt die Kriegsgefahr in Europa erhöht

Aber leider hat die Nachricht auch eine sehr wichtige Schattenseite. Von den knapp 12.000 US-Soldaten,

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ISIS tötet US-Soldaten (Teil 2) | KenFM.de

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25-01-19 02:05:00,

von Jochen Mitschka.

Verschwörungstheorien

Jene, die Thesen als Verschwörungstheorien wegfegen, erkennen das klassische Vorgehen eines Kriminalrechercheurs nicht an, der zunächst nach dem Motiv fragt und wem die Tat nutzt (Cui bono). Eine solche Nachfrage wird heute als „rechtsesotherisch“ verleumdet, denn sie stört oft, wenn Thesen als Verschwörungstheorien einfach von der Diskussion ausgeschlossen werden sollen. Am 17. Januar veröffentlichte KenFM einen Artikel (17), in dem ein tödlicher Anschlag in Syrien gegen die dortigen Besatzungstruppen der USA, aus einem anderen Blickwinkel als dem der Massenmedien, betrachtet wurde. Ich behauptete nicht, dass es sich um einen False-Flag der Kurden handelte, sondern wies nur darauf hin, dass eine solche Möglichkeit auf Grund der Erfahrungen in der Vergangenheit zumindest in Betracht gezogen werden sollte. Nun sind neue Fakten aufgetaucht, die ebenfalls nicht in den Massenmedien erwähnt werden, und die noch mehr Grund zum Nachdenken geben.

In einem Twitter-Thread ab Nr. 139 (1) sammelte Filomena Rocha interessante Details, die weitgehend unbekannt sein dürften. Bevor Rocha darauf eingeht, warum sie von einem False Flag ausgeht, definiert sie, welche Gruppen für einen solchen in Frage kämen. Sie nennt die Kurden, die USA, genauer gesagt Teile der CIA, und Israel. In dem gleichen Tweet zeigt sie ein Video, das den genauen Moment des Anschlags zeigt. Es ist unbekannt, wie sie in den Besitz der Aufnahme gelangte.

Im Tweet Nr. 140 schreibt sie dann: „Wenn Sie das Video genau betrachten, werden Sie sehen, dass die Bombe nicht außerhalb des Cafés explodierte, sondern in seinem Inneren. Schauen Sie auf die Menschen, die dort vorbei gehen und dann zu Boden fallen, als die Bombe explodiert. Sie stehen dann auf und gehen weg. Wenn die Bombe vor dem Café gewesen wäre, wären diese Menschen jetzt tot.“(2).

Zur Untermauerung ihrer These zeigt sie in Tweet 154, dass Fahrzeuge, die vor dem Café bzw. Restaurant geparkt hatten, nur wenige Beschädigungen aufwiesen. (7)

Im nächsten Tweet berichtet sie, dass Zeugen vor Ort einen grauen S-92-Hubschrauber sahen, der die Opfer evakuierte. Es handelte sich ihren Angaben zufolge um einen ähnlichen Hubschrauber, wie früher schon in Gebieten beobachtet worden waren, in denen die US-geführte Koalition operiert – was nicht besonders verdächtig erscheinen muss.

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ISIS tötet US-Soldaten | KenFM.de

isis-totet-us-soldaten-kenfm.de

17-01-19 05:18:00,

In einem Gebiet, in dem es seit Jahren nicht aktiv war

Von Jochen Mitschka

Am 16. Januar machte die Nachricht die Runde, dass ISIS Kämpfer, vermutlich mit einem Selbstmordanschlag, eine Gruppe von 18 Menschen in Manbij getötet hätten. Darunter befanden sich vier oder fünf US-Soldaten. Angeblich waren es zwei Soldaten, die zwei CIA-Agenten begleiteten, die mit den Kurden über den Abzug verhandeln sollten, die Nachrichten sprechen von einer Patrouille. Der Anschlag erfolgte in einem Gebiet, der weit entfernt von ISIS-Stellungen war, und zu einem Zeitpunkt, da ISIS eigentlich froh sein sollte, dass die USA das Gebiet verlassen wollen. War es überhaupt ISIS? Wie wir wissen, nehmen Sie jeden Verkehrsunfall für sich in Anspruch. Käme denn jemand für einen False-Flag Angriff in Frage?

Der Angriff hat als wahrscheinlichstes Ergebnis zur Folge, dass die USA den Abzug aus Syrien zurückstellen. Auch wenn Trump behauptet, dass das ein Sieg von Daesh/ISIS wäre. Wir werden sehen, wie sich die Diskussion innerhalb der USA entwickelt, ob er den Abzug weiter durchsetzen kann. Der Anschlag war andererseits zu klein, um wirklich einen Abzug zu erzwingen. Er müsste wohl das Ausmaß des Anschlages von Beirut 1983 haben, bei dem 241 US-Soldaten getötet worden waren, um die öffentliche Meinung zu einem Abzug zu bewegen. Deshalb ist eher davon auszugehen, dass der Anschlag das Gegenteil beabsichtigte: Den Abbruch des US-Abzuges.

Dies kann durchaus im Interesse von ISIS sein. Denn es gibt kaum ein Gebiet in Syrien, in dem sie sich so lange und standhaft halten konnten, als in dem von den USA kontrollierten Gegenden östlich des Euphrat. Und immer wieder war auch berichtet worden, wie Hubschrauber ohne Kennung ISIS-Kommandeure aus prekären Situationen ausflogen, mehrmals. Und ISIS-Präsenz in Syrien, die droht auf den Irak auszustrahlen, ist der einzige Grund, mit dem die USA noch ihre Präsenz im Irak begründet.

Russland hat sicher kein Interesse, US-Soldaten zu töten, so sehr auch die tödlichen Angriffe auf russische Kräfte, sowohl auf ein Feldlazarett, als auch einen Führungsoffizier, die nur durch US-Aufklärung möglich gewesen sein konnten, schmerzen. Aber Russland hat kein Interesse daran, dass die USA den Abzug unterbrechen oder abbrechen.

Auch die Türkei hat sicher kein Interesse daran, aus den gleichen Gründen.

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