US-Staatsanleihen: China wirft im September 14 Milliarden auf den Markt | www.konjunktion.info

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20-11-18 07:25:00,

Chart - Bildquelle: Pixabay / Pexels; CC0 Creative CommonsChart - Bildquelle: Pixabay / Pexels; CC0 Creative Commons

Chart – Bildquelle: Pixabay / Pexels; CC0 Creative Commons

Wie jetzt veröffentlichte Zahlen zeigen, hat China im September eine der größten Monatstranchen an US-Staatsanleihen auf den Markt geworfen. Pekings Depot an US-Papieren hat damit den stärksten Abverkauf seit Januar 2018 erlebt. Der Verkauf muss als Reaktion auf den Handelskrieg mit den USA bewertet werden, um damit die eigene Währung gegenüber dem US-Dollar stabilisieren zu können.

Trotz dieser Verkäufe um fast 14 Milliarden US-Dollar bleibt China der größte Gläubiger der USA und hält jetzt noch US-Papiere im Wert von derzeit 1,15 Billionen US-Dollar wie die aktuellen Daten des US-Finanzministeriums zeigen. Laut einem Bericht von RT reiht sich der September in die letzten vier aufeinander folgende Monate von hohen Verkäufen ein. China folgt damit Japan, das ebenfalls seine Bestände an US-Staatsanleihen reduziert. So verringerte Tokyo seinen Bestand auf nunmehr 1,03 Billionen US-Dollar, was dem niedrigsten Stand seit Oktober 2011 entspricht.

Auch andere Staaten kehren dem US-Dollar den Rücken zu, was zur Folge hat, dass die USA verstärkt Schwierigkeiten haben, ihre Schulden an die anderen Länder abzuverkaufen. Mit der neuen Sitzverteilung im US-Kongress scheint eine Reduzierung des US-Defizits in den nächsten Monaten mehr als unwahrscheinlich, während eine Verschärfung des Handelskrieges mit China an Wahrscheinlichkeit zunimmt.

Die Vorwürfe Washingtons, dass Peking seine Märkte für US-Produkte abschotte, dass China US-Technologien kopiere bzw. stehle und dass ein Handelsungleichgewicht zwischen den USA und China bestehe, haben zu Strafzöllen auf chinesische Produkte in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar geführt. Die Antwort Pekings waren ebenfalls Strafzölle in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar auf US-Waren sowie das Ende US-amerikanischer Erdölkäufe. Sollten beide Seiten zu keiner Einigung bis Ende des Jahres kommen (wovon ich ausgehe), werden die US-Strafzölle automatisch im Januar um 25% angehoben.

Die weiter zunehmende US-Verschuldung, die steigende US-Inflation und die Folgen des Handelskrieges erzeugen weiteren Druck auf die bereits schwächelnde US-Wirtschaft. Ein Fakt der aktuell von der Hochleistungsgpresse gerne “übersehen” wird.

Am Freitag letzter Woche hat Donald Trump seine Bereitschaft signalisiert, “4 von 5″ Punkten bzgl. der Verhandlungen mit China fallen zu lassen. Gleichzeitig ließ er die versammelte Hochleistungspresse wissen, dass auch China an einem Ende des Handelskrieges interessiert sei:

China will einen Handel machen. Sie haben eine Liste mit Dingen geschickt,

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