US-Wahlkampf: Wie der Spiegel seinen Lesern ungerührt längst widerlegte Lügen von Clinton auftischt | Anti-Spiegel

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18-07-20 01:08:00,

Das Hauptthema beim Anti-Spiegel sind derzeit die „BidenLeaks“. Bei all den Telefonaten und Kontoauszügen, die in der Ukraine bekannt geworden sind, sollte man meinen, die „Qualitätsmedien“ würden irgendwie reagieren. Tun sie auch, mit noch mehr Lügen, wie ein heutiger Spiegel-Artikel zeigt.

Leser des Anti-Spiegel wissen, dass mich die Vorgänge in der Ukraine sehr interessieren und dass ich viel darüber berichte. Alleine über die Ukraine-Krise 2014 habe ich ein fast 700 Seiten dickes Buch geschrieben. Daher war es für mich natürlich ein Highlight, dass ich mit Aleksander Onischenko einen Mann interviewen konnte, der bei all dem nicht nur Zuschauer war, sondern als Vertrauter von Poroschenko und Klitschko als handelnde Person in der ersten Reihe gestanden hat.

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Viele haben mich nach der Veröffentlichung des Interviews gefragt, wie wohl die „Qualitätsmedien“ reagieren werden. Meine Antwort war, dass sie es weiterhin verschweigen werden. Es handelt sich ja bei dem, was Onischenko erzählt, nicht um seine Fantasie, sondern es wird durch Kontoauszüge und mit geschnittene Telefonate bestätigt, deren Echtheit niemand ernsthaft bestreitet. Daher haben die „Qualitätsmedien“ gar keine andere Wahl, als das Thema totzuschweigen, denn bestreiten hat keinen Sinn.

Dass es tatsächlich so gekommen ist, sehen wir aktuell. Es gibt keinerlei Berichte über das Interview, das nun seit drei Tagen online ist. Dafür hat der Spiegel heute einen Artikel veröffentlicht, der ungerührt die bisherigen Lügen weiter erzählt. Der Artikel erschien unter der Überschrift „Acht Milliarden – Der Auslands-Podcast – Der Mann, der Donald Trump erfand“ und wiederholt eine Menge Lügen, die längst als solche entlarvt sind. Den Spiegel scheint das nicht zu stören.

Die alten Lügen in einem neuen Spiegel-Artikel

In dem Artikel geht es um Roger Stone, eine graue Eminenz in Washington, der eng mit Trump verbunden war und im Zuge der angeblichen russischen Wahleinmischung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde und den Trump nun begnadigt hat:

„Stone geriet damit ins Visier von Sonderermittler Robert Mueller; ein Gericht verurteilte ihn später wegen Falschaussage, Zeugenbeeinflussung und Justizbehinderung zu 40 Monaten Haft. Stone hätte die Strafe fast angetreten – dann aber, am vergangenen Freitag, boxte Donald Trump seinen alten Kumpel frei und erließ ihm die Strafe.“

Das ist alles richtig,

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US-Wahlkampf: Anti-China-Handbuch aufgetaucht

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25-04-20 12:20:00,

Ein Dokument der Republikaner empfiehlt, wie China in aller Schärfe bloß gestellt werden kann – und soll

Die USA erhoben bislang schwere Vorwürfe gegen China und machten es sich einfach: Ob US-Präsident Donald Trump, der China zum primären Sündenbock für sein Versagen gemacht hat, oder US-Außenminister Mike Pompeo, der eine gemeinsame Erklärung der G7-Staaten zur Pandemie verhinderte, da er unbedingt darauf bestand hatte, dass die Erklärung den Begriff “Wuhan-Virus” enthalten soll, oder republikanische Senatoren wie Lindsey Graham, der von China Reparationszahlungen fordert, oder Jim Cotton, der für die Ausbreitung des Virus das “Biowaffen”-Labor in Wuhan verdächtigte, sie alle schlagen in gleiche Kerbe: China ist schuld an der Pandemie und an allem, was sie mit sich brachte.

Doch Schuldzuweisungen und Anti-China-Rhetoriken, die nicht zuletzt von eigenen Verfehlungen ablenken sollen, werden wohl auch die nächsten Monate virulent bleiben und stärker werden: Ein Dokument des National Republican Senatorial Committee (NRSC), das gestern von Politico veröffentlicht wurde, gibt detaillierte Empfehlungen, wie die Coronavirus-Krise durch einen aggressiven Angriff auf China zum eigenen Vorteil genutzt werden kann.

Das “Handbuch” richtet sich an alle republikanischer Vertreter im Wahlkampf. Schritt für Schritt werden Argumentationslinien und Formulierungen der wichtigsten Botschaften im “Corona Big Book” ausgebreitet. Dabei werden alle Register einer Hetzkampagne gezogen. Das Handbuch wurde von der politischen Beratungsfirma O’Donnell & Associates verfasst, dessen Geschäftsführer, der republikanische Stratege Brett O’Donnell, auch Außenminister Mike Pompeo und Senator Tom Cotton berät.

China ist der größte Feind

Die drei wichtigsten Botschaften für den Wahlkampf lauten in Kurzform:

– “China hat die Pandemie verursacht, da China die Ausbreitung vertuscht hat und die weltweite Versorgung mit medizinischer Ausrüstung hortet. China ist ein Feind, der Millionen von amerikanischen Arbeitsplätzen gestohlen hat, der Fentanyl in die Vereinigten Staaten schickt und religiöse Minderheiten in Konzentrationslager steckt.”

– “Mein Gegner [aus dem demokratischen Lager] ist nachgiebig gegenüber China, kann der Kommunistischen Partei Chinas nicht die Stirn bieten und man kann sich nicht darauf verlassen, dass er es mit ihnen aufnehmen wird.”

– “Ich werde China die Stirn bieten, unsere Arbeitsplätze der Industrie wieder nach Hause bringen und auf Sanktionen gegen China wegen seiner Rolle bei der Verbreitung dieser Pandemie drängen.”

Die Botschaften sollen untermauert werden durch “Fakten” wie: “97% der US-amerikanischen Antibiotika kommen aus China;

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US-Wahlkampf: Blommbergs “Wahleinmischung” mit 500 Millionen Dollar und kein Erfolg | Anti-Spiegel

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09-03-20 10:26:00,

Traditionell hat das russische Fernsehen am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ wieder einen Blick über den großen Teich geworfen. Dieses Mal ging es um den Super-Tuesday und seine Folgen. Ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Trump, der bisher noch keinen einzigen Krieg begonnen hat, gibt sich als Friedensstifter und bereitet sich auf den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen im Herbst vor. Wie ist die Lage in dem Rennen und was ist der „Super Tuesday“?

Je weiter es geht, desto schlimmer wird der Weg Trumps in eine zweite Amtszeit. Er hat die russische Einmischung abgeschüttelt, mit dem Amtsenthebungsverfahren ist er klar gekommen, jetzt kommt die Epidemie. Mitten im Wahlkampf springt der Virus von Küste zu Küste. Die Börsen sind zusammengebrochen, Zeitungen schreiben über die Annullierung von Flügen und der Präsident liest zwischen den Zeilen:

„Die Leute bleiben in den USA, sie geben ihr Geld hier aus und ich mag das. Ich setze mich schon lange dafür ein. Ich habe dazu aufgerufen: Bleiben Sie zu Hause, geben Sie hier Ihr Geld aus. Und sie tun es, wenn auch gezwungenermaßen“, sagte Donald Trump.

Einige Mitglieder der Wahlausschüsse haben beschlossen, zu Hause zu bleiben. Sie hatten Angst, sich bei den Wahlurnen anzustecken und zu niesen, obwohl der „Super Tuesday“ der wichtigste Tag des Vorwahlkampfes ist. In 14 Bundesstaaten entschieden die Parteien, wen sie für das Präsidentenamt kandidieren lassen.

So sehen die Stimmzettel aus, die im Bundesstaat Texas ausgegeben werden. Riesige Leinwände, sowohl bei den Republikanern, als auch bei den Demokraten. Selbst Amerikaner werden diese Namen nicht kennen. Es gibt nämlich auch lokale Vorwahlen am „Super Tuesday“. Am Eingang ist viel Wahlwerbung. Der Staat wählt die Richter. Dieser Mann will Texas im Senat vertreten. Sogar über die Kandidaten für das Amt des Sheriffs wird heute parteiintern abgestimmt.

Stärker als jede lokale Behörde beeinflusst der Präsident das Leben von Grenzstädten in Texas. Trump will sich mit einer Mauer vom benachbarten Mexiko abgeschotten. Das Geld für die Mauer wurde bereits aus dem US-Verteidigungshaushalt zugewiesen. Hier ist noch keine Mauer, aber im Gebiet patrouillieren Grenzschützer auf Quads, nachts werden Flutlichter eingeschaltet. Es gibt Kameras, die jeden sehen, aber niemand aufhalten können.

„So viele Kriminelle kommen über die offene Grenze hierher,

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US-Wahlkampf und Impeachment – Lassen die Demokraten Joe Biden fallen? | Anti-Spiegel

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05-12-19 08:31:00,

Seit die Anhörungen zum möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump im US-Kongress am 21. November beendet wurden, ist es in den Medien ruhiger darum geworden. Trotzdem gab es in den knapp zwei Wochen einige sehr interessante Meldungen zu dem Thema, die ich hier zusammenfasse.

Die Anhörungen im Kongress haben wenig greifbares erbracht, trotzdem sehen sich die Demokraten in ihrer Meinung, Trump habe sein Amt für seine eigenen Ziele missbraucht und Druck auf den ukrainischen Präsidenten Selensky ausgeübt, bestätigt. Wenig überraschend sehen die Republikaner das völlig anders. Eine Zusammenfassung der Anhörungen vor dem Kongress und die Hintergründe des Verfahrens finden Sie hier.

Es geht um die Frage, ob Trump Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten habe, um die Ukraine dazu zu drängen, wegen der Aktivitäten von Joe Bidens Sohn, Hunter Biden, zu ermitteln. Es geht um Korruptionsvorwürfe. Die Kernfrage ist, ob Trump Selensky erpresst hat und eine Gegenleistung, ein sogenanntes Quidproquo, für die US-Hilfe gefordert hat. Aus dem Telefonat zwischen Trump und Selensky vom 25. Juli geht das nicht hervor, Trump hat das Thema zwar angesprochen, aber keinerlei Druck gemacht. Brauchte er auch nicht, denn Selensky hat selbst ein innenpolitisches Interesse daran, die Korruption unter seinem Vorgänger Poroschenko aufzuklären.

Es herrschte eine Art „Kampfpause“ in Washington, während der Bericht über die Anhörung verfasst wurde. Danach sollte entschieden werden, ob der nächste Schritt kommt: Anhörungen im Justizausschuss des Kongresses. Und erst danach wird das Verfahren an den Senat weitergegeben, wo eine endgültige Entscheidung über eine Amtsenthebung getroffen wird. Dazu gleich mehr.

Am 26. November hat CNN gemeldet, dass die Anweisung, die Militärhilfe zurückzuhalten, am Tag des Telefonates, nur Stunden danach, unterschrieben wurde. Wenn es einen Zusammenhang mit dem Telefonat gegeben haben sollte, wäre das merkwürdig, denn Selensky hat Trumps Wunsch nach Ermittlungen nicht widersprochen, im Gegenteil.

Der ukrainische Präsident Selensky hat in einem Interview, das im Spiegel veröffentlicht wurde, jeden Druck von Seiten Trumps abgestritten. Auf die Frage, ob Selensky „gespürt“ habe, dass es einen Zusammenhang zwischen der Militärhilfe und den von Trump gewünschten Ermittlungen gegeben hat, antwortete Selensky:

„Ich habe mit US-Präsident Trump gar nicht in dieser Haltung gesprochen – ich geb‘ dir dies, du gibst mir das. So etwas geht mir völlig ab.

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