Geoengineering: Der Vatikan und das Neue Manhattan Projekt | www.konjunktion.info

10-06-20 06:47:00,

Wolkenhimmel - Bildquelle: Pixabay / danfador; Pixabay LicenseWolkenhimmel - Bildquelle: Pixabay / danfador; Pixabay License

Wolkenhimmel – Bildquelle: Pixabay / danfador; Pixabay License

Mitte 2011 engagierte sich der Vatikan unter Papst Benedikt XVI. erstmals öffentlich in der Klimafrage, indem er eine von der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften des Vatikans in Auftrag gegebene Studie befürwortete. Die Studie trägt den Titel “Schicksal der Gebirgsgletscher im Anthropozän” und plädiert für eine starke politische Antwort auf die Bedrohung durch den vom Menschen verursachten Klimawandel. In dem Bericht wird das Thema Geoengineering diskutiert. In den Podiumsdiskussionen, die dem Bericht vorausgingen, wurde zudem das Solar Radiation Management Geoengineering (Chemtrails) besprochen.

Geoengineering The good the MAD and the sensible

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Im Juni 2015 verfasste Papst Franziskus eine Enzyklika mit dem Titel Laudato si’, in der er seine Position zum vom Menschen verursachten Klimawandel darlegte.

Ende 2017 wurde ein Geoengineering-Seminar für das neue Dikasterium von Papst Franziskus zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung abgehalten. Das Seminar wurde von der Carnegie Climate Geoengineering Governance Initiative organisiert und beinhaltete Präsentationen von Vertretern des Institute for Advanced Sustainability Studies, Climate Interactive und des Red Cross Red Crescent Climate Centre. Die von Carnegie finanzierten Organisationen können auf eine lange Geschichte der Förderung des Solar Radiation Management (SRM) Geoengineerings zurückblicken.

SRM-Geoengineering ist das Codewort für den aktuellen Stand der größten wissenschaftlichen Bemühungen in der Geschichte, was Autoren wie Peter Kirby als das New Manhattan Project (Neue Manhattan Projekt) bezeichnet. Interessanterweise findet man, wenn man in der Geschichte zurückblickt, viele weitere Verbindungen des Vatikans zum New Manhattan Project.

Der Vatikan und die Nazis

Die im Buch Chemtrails Exposed: A New Manhattan Project des Autors Peter Kirby vorgestellten Beweise zeigen umfangreiche Verbindungen zwischen dem Naziregime des Zweiten Weltkriegs und dem New Manhattan Project. Es überrascht nicht, dass die Aufzeichnungen auch zeigen, dass der Vatikan sich mit den Nazis verbündete und sie vor, während und nach ihrer Herrschaft unterstützt hat.

Um die Jahrhundertwende begann man, die Gesetze der Kirche so umzuformulieren, dass die Macht im Vatikan zentralisiert werden konnte. Diese Gesetze wurden 1917 veröffentlicht und in Kraft gesetzt.

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Missbrauchsakten aus dem Vatikan zurückholen

24-03-20 04:56:00,

Missbrauchsakten aus dem Vatikan zurückholen

“Sorgen Sie endlich für Transparenz und Gerechtigkeit!“

Kriminologe Pfeiffer fordert die Rückholung der Missbrauchsakten und umfassenden Schadensersatz

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Kriminologe Professor Christian Pfeiffer hat von der Bundesregierung die Rückholung der Missbrauchsakten aus dem Vatikan, von der Bischofskonferenz Schadensersatz auch für lebenslange Verdienstausfälle der Missbrauchsopfer sowie die Zulassung von unabhängiger Forschung unter Beteiligung von 5.000 aktiven Priestern gefordert. Dies sagte Pfeiffer am 8. März 2020 auf einer Veranstaltung zum Thema “Religion und Gewalt” des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) im Haus Weitblick in Oberwesel.

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Professor Christian Pfeiffer (Buchautor “Gegen die Gewalt – Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind“, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen a.D. und niedersächsischer SPD-Justizminister a.D.) äußerte sich damit zu den umstrittenen Ergebnissen der  Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe von Anfang März. Betroffene hatten geklagt, dass die Kirche lediglich Schmerzensgeld zahlen will, orientiert an den zivilrechtlichen Schmerzensgeld-Tabellen. Für sexuellen Missbrauch entstünde ein Schadensersatz zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Die Betroffenen vom Eckigen Tisch hatten zuletzt kritisiert, dass Aspekte des “Vertuschens und Verschweigens” durch die Täterorganisation Kirche damit ignoriert würden.

► Schadensersatz auch für lebenslange Verdienstausfälle

Die ausschließliche Zahlung von Schmerzensgeld ist aus Sicht von Pfeiffer zu wenig:

“Der Opferschutz und die Opferversorgung müssen nachgebessert werden. Die Bischöfe dürfen sich einer zivilgerichtlichen Aufarbeitung nicht verschließen. Ein Anspruch auf Schadensersatz umfasst nicht nur Schmerzensgeld. Wenn sich die Bischöfe an zivilrechtlichen Regelungen orientieren, dann sollten sie auch die Verdienstausfälle der Missbrauchsopfer entschädigen.“

Kirchenkriminalitaet-Sexualstraftaeter-katholische-Kirche-Kindesmissbrauch-Unzucht-Kinderschutz-sexueller-Missbrauch-Kritisches-Netzwerk-Kinderficker-Kinderrechte In der Debatte mit Juristen des ifw kam die Idee auf, Musterprozesse in ausgewählten Diözesen zu führen und staatliche Gerichte über die Höhe der materiellen und immateriellen Schadensersatzansprüche entscheiden zu lassen. Zu erwarten stünde im Rahmen dessen u.a. die Anerkennung eines Verdienstausfalles. Wenn man 1.000 Euro pro Monat ansetzt, ergäbe das auf 30 Berufsjahre einen Betrag in Höhe von 360.000 Euro. Damit seien die öffentlich erhobenen Forderungen der Betroffenen für Entschädigungszahlungen pro Opfer zwischen 300.000 Euro und 400.000 Euro ohne Zweifel gerechtfertigt. Eine Auswertung der Jahresabschlüsse aller Bistümer hatte zudem Anfang März 2020 ergeben, dass ein Entschädigungsvolumen in der Größenordnung von einer Milliarde Euro geleistet werden könne.

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