Die vergessene Hochfrequenzmedizin nach Tesla und Lakovsky

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06-05-20 08:05:00,

Die Hochfrequenzmedizin (bzw. Hochfrequenztechnologie) ist seit einigen Jahrzehnten ausgestorben… Doch wie konnte es soweit kommen?

Wir beschäftigen uns mit der Erfolgsgeschichte der Hochfrequenz basierend auf den Forschungen von Tesla und stellen die Frage, wieso sie nicht weitergeführt wurde… Und vor Allem gibt es eine neue Hochzeit der Hochfrequenz?

Die unzähligen elektrischen Ströme innerhalb des Körpers produzieren ein unsichtbares, elektromagnetisches Feld um jedes Lebewesen herum. Was heute nur noch wenige Menschen wissen: Die auf diesen Erkenntnissen basierende Elektromedizin war bereits vor 100 Jahren sehr weit entwickelt.

Forscher wie unter anderem Nikola Tesla oder Georges Lakhovsky hatten zahlreiche Therapiegeräte entwickelt, die über Frequenzen die Energie des menschlichen Körpers aktivierten und damit die Zellen belebten. So konnten sie bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern eindrucksvolle Heilerfolge erzielen.

Energie Befeldung

Mit der Energie-Befeldung werden aber auch zusätzlich die Mitochondrien (unsere wichtigsten Organellen / Trillionen von bakterienähnlichen Kraftwerken in all unseren Zellen) so stark aktiviert, dass damit lokal künstliches Fieber erzeugt wird. Dies bewirkt, dass Krankheitserreger wie Parasiten, Pilze, Viren und Bakterien absterben.

Gleichzeitig wird die elektrische Zellmembranspannung wieder auf den optimalen Wert von wenigstens (-)70 Millivolt angehoben. Das ist von entscheidender Bedeutung, da kranke, entzündete, verletzte, alte oder degenerierte Zellen lediglich eine Zellmembranspannung von (-)50 Millivolt oder weniger haben und die wichtigsten Steuersignale des Körpers nicht mehr erkennen.

Beweis hierfür sind z.B. Krebs-, oder Tumorzellen die lediglich eine Zellmembranspannung von (-)15 Millivolt aufweisen. Demgegenüber braucht das Herz als „elektrisches Organ“ für seine Funktion immer eine optimale elektrische Zellmembranspannung, was in der Konsequenz sogar dazu führt, dass es keinen „Herzkrebs“ gibt.

Unser Credo:

Die Natur ist ein Wunder Die Natur macht keine Fehler

Mehr Wissen über die Hochfrequenz Technologie:

Den Autor Arthur Tränkle direkt kontaktieren: 0151-58887220

Mehr über das Tesla Gerät und die verbotenen Bücher erfahren:

Quelle:

Wassermatrix
QS24.tv
quantisana

Siehe auch:

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Depressionen,

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Jemen: Die vergessene Hölle

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29-03-20 10:15:00,

Sana’a, Jemen, März 2016. Bild: Fahd Sadi/CC BY 3.0

Krieg, Hungersnot, Cholera, eine Heuschreckenplage und Krankenhäuser ohne Strom: Die Rüstungsunternehmen verdienen

Während ein großer Teil der Welt gegenwärtig mit dem Coronavirus kämpft und dazu gezwungen ist, den sozialen Kontakt einzudämmen und zu Hause zu bleiben, tobt im Jemen weiterhin ein gnadenloser Krieg.

Nicht die Spur einer intakten Infrastruktur

Es ist bereits fünf Jahre her, dass Saudi-Arabien den illegalen Angriffskrieg gegen seinen südlichen Nachbarn startete, wobei das Königreich auch durch die NATO-Länder USA, Frankreich und Großbritannien unterstützt wird.

Deutschlandfunk Kultur berichtet von über 200.000 Toten seit 2015. Die Dunkelziffer dürfte weitaus größer sein. Es gibt nicht die Spur einer intakten Infrastruktur im Jemen, das schon vor dem Krieg eines der ärmsten Länder der Welt war.

Laut den Vereinten Nationen handelt es sich bei dem Konflikt um die schlimmste humanitäre Krise der Welt. Umso erstaunlicher ist es, dass vergleichsweise wenig im Westen darüber berichtet wird, obgleich die westlichen NATO-Länder USA, Frankreich und Großbritannien maßgeblich an den dortigen Verhältnissen die Mitschuld tragen.

So führten die Luftangriffe, die mit Eurofighter und Mk-80-Bomben durchgeführt wurden, zur Tötung zahlreicher unschuldiger Zivilisten und zur Zerstörung von Schulen und Krankenhäusern. The Guardian berichtet, dass Krankenhäuser und Ärzte im Jemen von den Kriegsparteien des Konflikts mindestens 120 Mal (zwischen März 2015 und Dezember 2018) angegriffen wurden.

Es sind also auch europäische Rüstungskonzerne, die von dem Krieg profitieren. Dennoch ist die westliche Berichterstattung über die Lage des Landes mangelhaft. Das humanitäre Völkerrecht wird von allen Kriegsparteien auf erschreckende Art und Weise weitgehend ignoriert.

Epidemien, Plagen und Hungersnot

Der Klimawandel schuf ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Heuschrecken im Horn von Afrika, weshalb zahlreiche afrikanische Länder seit 2019 mit massiven Heuschreckenplagen zu kämpfen haben. Die Insekten konnten sich auch auf der arabischen Halbinsel ausbreiten, wodurch der Jemen von einer weiteren Krise betroffen ist. Die Schwärme der Wüstenheuschrecken unter den gegenwärtigen Kriegsbedingungen unter Kontrolle zu bringen, dürfte eine Sache der Unmöglichkeit sein.

Hierdurch nimmt die Hungersnot noch weiter zu, da die Insekten die Erntegebiete befallen, die ohnehin mangelhaft im Wüstenland sind. Zuvor verhängte Saudi-Arabien bereits eine umfassende Seeblockade, was ebenfalls dazu geführt hat, dass die Bevölkerung an Hunger leidet.

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Das vergessene Menschenrecht

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25-02-20 07:24:00,

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Darin enthalten ist das Diskriminierungsverbot aufgrund verschiedener Merkmale — jedoch bedauerlicherweise nicht aufgrund des Alters. Das lag unter anderem daran, dass die Altersdiskriminierung (im Englischen „Ageism“) noch gar nicht definiert, geschweige denn gesamtgesellschaftlich als Problem anerkannt war.

Erst Ende der sechziger Jahre prägte der US-amerikanische Dozent und Gerontologe Robert Neil Butler (1927 bis 2010) diesen Begriff. Bis heute ist die Altersdiskriminierung jedoch, im Vergleich zu anderen Formen der Diskriminierung in sozialen Kategorien, die am wenigsten erforschte. Dabei nimmt die Altersdiskriminierung seit den Achtzigerjahren — als die neoliberale Wende in den westlichen Ländern an Fahrt gewann — immer mehr zu.

Die von den medialen, politischen und wirtschaftlichen Eliten gepredigte Ellenbogenmentalität führt dazu, dass immer mehr Gruppen an den gesellschaftlichen Rand gedrängt werden. Ältere Menschen gehörten dabei zu einer der ersten Opfergruppen des verschärften innergesellschaftlichen Konkurrenzdenkens. Der „ideale“ neoliberale Mensch ist jung und hip. Und irgendwie imprägniert er sich gegen Alter, wehrt sich gegen Rentner als lästige Last. Das An-den-Rand-Drängen äußert sich durch Vorurteile am Arbeitsplatz, durch Marginalisierung in Medien und Politik sowie in einer unsozialen Pflege- und Rentenpolitik.

Trotz der Lücken in der bisherigen Forschung zur Altersdiskriminierung sind die verschiedenen Formen eben jener in unserer Gesellschaft für alle sichtbar. Im Arbeitsleben sind viele ältere Arbeiterinnen und Arbeiter dem Vorurteil ausgesetzt, dass sie nicht so gut arbeiten würden wie junge Kolleginnen und Kollegen. Dieses weit verbreitete Vorurteil lässt sich statistisch jedoch nicht belegen. Jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zwar in manchen Bereichen — wie beispielsweise Computeraufgaben — schneller, jedoch dafür statistisch gesehen oft unpräziser (1). In diesen Fällen müssen die Jungen dann vielleicht ihre Arbeit noch einmal machen.

Eine reine Messung von Arbeit nach Schnelligkeit bringt keinen weiter. Vorurteile gegen ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind oft unbegründet und zu einer solidarischen Arbeitsumgebung, für die sich die Linke einsetzt, gehört es auch, Menschen aller Altersstufen nach ihren Fähigkeiten einzubinden.

Auch in den Medien kommen die Älteren weniger vor. Statistische Untersuchungen in den USA haben bereits in den Neunzigerjahren ergeben, dass ältere Menschen in der Werbung beispielsweise unterrepräsentiert waren. Während die Älteren in der Bevölkerung knapp 16 Prozent stellten, tauchten sie in der TV-Werbung der Hauptsender in gerade einmal sieben Prozent der Spots auf (2).

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Vergessene Helden

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07-11-19 11:37:00,

Helge Timm, Kommandeur eines Leopard-2-Panzers, gibt seinem Richtschützen den Befehl: „Den Turm nach links schwenken. Genau dort ist der Sowjetski Hill.“ Die an der Übung beteiligten Panzer auf dem Truppenübungsplatz Sagan in Westpolen beginnen zu schießen, mit scharfer Munition. Es donnert und raucht.

Das ZDF war bei der Übung „Noble Jump“, bei der deutsche, niederländische, norwegische und polnische Soldaten im Juni dieses Jahres die Abwehr eines Feinds übten, dabei. Aufnahmen von der Übung hat das ZDF in dem Film „Alte Bündnisse — neue Bedrohungen“ verarbeitet.

In dem dramatisch aufgemachten Film hört man aus dem Off: „Der mögliche Feind — Russland“. Und an anderer Stelle: „Bündnis- und Landesverteidigung sind nicht mehr nur ein theoretisches Konstrukt, sondern 74 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch für deutsche Soldaten wieder ein denkbares Szenario.“ Erschreckend diese Worte. Der Überfall auf die Sowjetunion war doch ein Angriffs-, und kein Verteidigungskrieg!

Fast zur gleichen Zeit, als in Polen der Kampf gegen „die russische Bedrohung“ geübt wird, bin ich auf einem ehemaligen Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges 220 Kilometer südwestlich von Moskau unterwegs. Vor der Stadt Wasmja begleite ich 50 Angehörige von damaligen Freiwilligen durch Wiesen und Wälder. Die Väter, Großväter und Urgroßväter der Moskauer, mit denen ich auf Spurensuche bin, haben in dieser Gegend von Juli bis Oktober 1941 zur Unterstützung der Roten Armee gegen die deutsche Wehrmacht gekämpft.

In einem Tannenwald stoßen wir auf verrostete Anti-Panzer-Granaten und Behälter für Gewehrmunition. Auf einer Wiese finden wir die Stelle, an der die Freiwilligen am 12. Oktober 1941 aus dem Kessel auszubrechen versuchten.

Bild

Bild 1: Suche nach den Spuren der Väter und Großväter auf dem Schlachtfeld von Wjasma, Foto: Ulrich Heyden

Die Väter und Großväter der Moskauer, die ich begleite, kämpften als Freiwillige in der 13. Freiwilligen-Division. Der Großteil der Division kam im Kessel von Wjasma um. Die Division wurde im Rostokinski-Bezirk im Norden von Moskau gebildet. Die Freiwilligen waren zwischen 16 und 60 Jahre alt. Viele hatten zuvor in der Fabrik Kalibr gearbeitet, die Messgeräte herstellte.

Am 7. Oktober 1941 war es der 4. und 9. Armee der deutschen Heeresgruppe Mitte von Süden und Norden kommend gelungen, die Stadt Wjasma zu besetzen. Damit schloss sich ein Kessel um große Teile der Roten Armee,

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Die vergessene Gefahr: Wie wir mit Klima und Migration von der Kriegsvorbereitung in Europa abgelenkt werden | Anti-Spiegel

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08-10-19 08:28:00,

Auf der Seite des russischen Fernsehens wurde ein Artikel veröffentlicht, der sehr nachdenklich macht, denn er zeigt ausführlich, aber in einfachen Worten, wie wir mit Klima, Migration und anderen Themen von der größten Gefahr für die Menschheit abgelenkt werden sollen: Dem erneut drohenden Atomkrieg.

Der Artikel ist recht lang, aber schon als ich ihn nur zur Hälfte gelesen hatte, war mir klar, dass ich ihn übersetzen will. Daher spare ich mir eine lange Einleitung und gebe Ihnen etwas zum Nachdenken.

Beginn der Übersetzung:

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen: Was sind die wirklichen Bedrohungen für Europa und die Welt? Denn wenn sich die Welt schnell verändert (so ein banaler Gedanke), ist es sehr schwierig, das wirklich Wichtige zu erkennen, was die Existenz der Welt in Frage stellt und wie uns die alten Bindungen und Beziehungen, Verpflichtungen und Versprechen buchstäblich aus den Händen gleiten.

Vielleicht sind die wichtigsten Probleme die Umweltprobleme, wie Umweltaktivisten sagen, also die Überbevölkerung des Planeten oder die Treibhausgasemissionen. Wir können das Offensichtliche nicht abstreiten: Der Zustand der Umwelt ist sicherlich sehr beunruhigend, aber er kann kaum durch Reden bei der UNO oder das Verbot von Transatlantikflügen verändert werden.

Vielleicht ist das wichtigste Problem die Ausbreitung des Terrorismus, denn zum ersten Mal in der Geschichte haben wir das Entstehen ganzer terroristischer „Staaten“ und eine nie gekannte Zunahme extremistischer Gruppen erlebt, die sogar zu einem Faktor der großen Politik geworden sind. Aber mit den richtigen militärischen Fähigkeiten und guter Arbeit der Geheimdienste ist das ein lösbares Problem, wie die Erfahrungen der russischen Streitkräfte in Syrien und der Anti-Terror-Koalition im Irak zeigen.

Vielleicht sind die wichtigste Probleme die Fragen der Migration, bei der zehntausende Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit dunkler Vergangenheit und von denen niemand weiß, wer sie sind, in Europa untergetaucht sind. Aber im Prinzip hat Europa auch schon größere Invasionen verdaut. Die Migrationsströme überdecken die eigentlichen Probleme der Überbevölkerung, des Mangels an Ressourcen und der Kriege. Aber war das jemals anders?

Die Kritiker Russlands, die jetzt mit neuer Kraft in den Medien zu sehen sind, versuchen, die Welt davon zu überzeugen, dass ihr Hauptproblem in Wirklichkeit Russland ist: In unserem Bestreben, unsere Landsleute vor den russophoben Eliten anderer Länder zu schützen, sind wir angeblich zu weit gegangen,

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Jemenkrieg – die vergessene Katastrophe: Friedenspolitisches Informationsheft 2019

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22-07-19 07:42:00,

Jemenkrieg – die vergessene Katastrophe

Friedenspolitisches Informationsheft 2019

von Initiative Jemen

Jemenkrieg-die-vergessene-Katastrophe-Jemen-Yemen-Kritisches-Netzwerk-Bab-al-Mandab-Tor-der-Traenen-Gate-of-Tears-humanitaere-Katastrophe-Huthi-Hegemonie-VoelkermordIm Jemen – der einstigen Drehscheibe des Fernhandels zwischen Ostafrika, Indien und dem Mittelmeerraum tobt seit März 2015 ein unverbittert geführter Krieg zwischen der saudisch geführten Kriegskoalition und den jemenitischen Huthi-Rebellen.

Von den herrschenden Medien weitgehend ignoriert bestehen in der Öffentlichkeit so gut wie keine Informationen darüber, dass der Jemenkrieg eine humanitäre Katastrophe ausgelöst hat, die nach den Worten von Henrietta Fore, UNICEF Executive Director (UNO, Mai 2019), eine Prüfung unserer Menschlichkeit sei, deren Test wir derzeit nicht bestehen.

Mit vielen Fakten versehen beleuchtet eine aktuelle Dokumentation der Initiative für Jemen, München die aktuellen Auswirkungen der Krieges auf die not- und hungerleidende Bevölkerung sowie die ökonomischen Hintergründe und die vielschichtigen Interessengruppen im Jemen und der beteiligten Staaten.

Der Jemenkrieg ist kein Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Er ist auch kein Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten. Es geht vielmehr um die Vorherrschaft in dieser Region.

Der Jemen ist abgeriegelt, umzingelt und vermint. Flughäfen zerstört und Hafenstädte belagert.

Die relevante Meeresstraße im Jemenkonflikt ist Bab al-Mandab; für die Schifffahrt hat er dieselbe Bedeutung wie der Sueskanal. Es ist der Zugang von der Südseite zum Roten Meer. 32 Prozent der weltweit transportierten Waren werden durch die Meerenge Bab al-Mandab befördert. Die sensible Meerenge liegt zwischen Jemen und Djibouti.

Bab al-Mandab, das „Tor der Tränen“ (Gate of Tears) ist für die Weltwirtschaft so wichtig, dass demokratische Entwicklungen im Jemen zweitrangig sind. Ziele der als Völkermord zu bezeichnenden Militärintervention im Jemen ist offensichtlich die Sicherung jener rund 27 Kilometer breiten Meeresstraße.

Arabisches_Rotes_Meer_Arabian_Red_Sea_Persischer_Golf_von_Aden_Oman_Strasse_von_Hormus_Strait_of_Hormuz_Iran_United_Arab_Emirates_VAE_Irak_Kritisches_Netzwerk_MeereIm kleinen Land Djibouti, auf der gegenüberliegenden Seite der Meeresenge Bab al-Mandab, gibt es gleich sieben ausländische Militärbasen. Vertreten sind, die USA, Frankreich, Italien, Japan, Saudi-Arabien, China und erwartungsgemäß auch Deutschland.

Die USA unterhalten in Dschibuti einen Stützpunkt mit 3.500 bis 4.000 Soldaten – das Camp Lemonnier. Von dort aus starten auch die Drohnen für gezielte Tötungen im Jemen.

Initiative Jemen

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Die Initiative für Jemen hat es sich zur Aufgabe gemacht,

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Die vergessene Egalité. Gleichheit ist ein wichtiger Wert.

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17-12-18 04:54:00,

Die Bewegung der Gelben Westen erinnert daran, dass in unseren Gesellschaften insgesamt ein wichtiger Wert aus der öffentlichen Diskussion und aus der praktischen Politik hinauskomplimentiert worden ist. Was hat es nicht alles für Verrenkungen gegeben, um ja nicht bekennen zu müssen: die Gleichheit aller Menschen ist ein wichtiger Wert. Es wurde von “Chancengleichheit” und von “mehr sozialer Gerechtigkeit” philosophiert. Von den Werten der französischen Revolution “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” – Liberté, Égalité, Fraternité – blieb gerade mal noch die Freiheit übrig. Wir sollten jetzt die Chance nutzen, den Gedanken substantieller Gleichheit aller Menschen wieder hoffähig zu machen. Albrecht Müller.

In der praktischen Politik spielt Gleichheit keine Rolle. Im Gegenteil. In vielfältiger Weise wurde dafür gesorgt, dass Vermögen, Einkommen und als Konsequenz auch die Chancen skandalös ungleich verteilt sind.

Die Umverteilung nach oben hat viele Facetten und prägt die Wirklichkeit. Zur Erinnerung:

  • Ein Teil hat feste Arbeitsverhältnisse und einen sicheren Arbeitsplatz. Andere, junge Leute und Ältere über 50 hangeln sich von einem befristeten Vertrag oder gar von einer Leiharbeit zur nächsten. Damit sind die Chancen im Leben grundlegend verschieden verteilt, übrigens auch die Chance, Partnerschaft und Familie planen zu können.
  • Wer hat, dem wird gegeben. Oder “der Teufel macht immer auf den größeren Haufen”. Wer Vermögen hat, kann warten, kann sich die besten Chancen aussuchen.
  • Wer viel Vermögen hat, bekommt auch in diesen Zeiten mithilfe von Vermögensberatern und großen Kapitalsammelstellen immer noch zwischen fünf und 15 % Rendite. Wer wenig Angespartes hat, geht mit einem Nominalzins von null und damit mit Wertverlust nach Hause.
  • Wir lassen heute Monopolrenten und Oligopolrenten zu. Ohne mit der Wimper zu zucken. Die großen Unternehmen wie Amazon, Facebook, Microsoft, und viele mehr profitieren von mangelndem Wettbewerb. Man muss nicht einmal Befürworter des Wertes Gleichheit sein, um dagegen anzugehen. Bekennender Marktwirtschaftler mit der Einsicht, dass Wettbewerb geschützt und geschaffen werden muss, zu sein, würde reichen.
  • Heute erreichen die Besitzer von Immobilien wegen Knappheit und wegen der mangelnden Anlegemöglichkeit der kleinen Sparguthaben zu einem realen positiven Zinssatz besondere Monopolrenten. Ein ständiger Fluss der Vermögensumverteilung.
  • Die Vermögenssteuer ist abgeschafft worden. Die Gewerbekapitalsteuer ist abgeschafft worden. Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen sind zum 1.1.2002 steuerfrei gestellt worden. Dies alles fördert die Vermögenden und belastet die Besitzlosen.

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Vergessene Pionierin der Quantenphysik

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18-11-18 05:17:00,

Illustration des Gedankenexperiments Schrödingers Katze. Katze.jpg:Bild: Sloyment/CC0

Die Mathematikerin und Philosophin Grete Hermann

Wer sich näher mit der Entwicklung der Quantentheorie beschäftigt, wird schnell den Eindruck gewinnen, bei den Pionieren der modernen Physik handele es sich um einen reinen Männerclub: Max Planck, Albert Einstein, Niels Bohr, Erwin Schrödinger, Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli, Max Born, Paul Dirac, Enrico Fermi, später Richard Feynman oder Freeman Dyson, um nur die bekanntesten von ihnen zu nennen. Die ganze moderne Physik ist von Männern besetzt. Die ganze moderne Physik? Nein, eine einzige Frau schaffte es, die Männerbesatzung zu durchbrechen: Grete Hermann.

“Grete wer?”, werden die meisten Leser fragen. Tatsächlich ist Grete Hermann (2.2.1901 – 15.4.1984) selbst den meisten Physikern heute gänzlich unbekannt. Doch es lohnt sich, dem Wirken dieser beeindruckenden Frau ein wenig nachzugehen. Denn mit ihr eröffnen sich faszinierende Perspektiven auf die Gedanken der Pioniere der Quantentheorie. Dazu war Grete Hermann mit ihrem philosophischen und politischen Engagement ein großartiges Beispiel für das gesellschaftliche Wirken einer tiefen Denkerin.

Die Entwicklung der Quantentheorie war eine der bedeutendsten intellektuellen Herausforderungen des 20. Jahrhunderts. Sie stellte Jahrtausende alte philosophische Paradigmen und Annahmen in Frage. Im Jahr 1932 schienen sich die Wogen der Auseinandersetzung um ihre Deutung etwas gelegt zu haben. Der große Mathematiker John von Neumann hatte einen mathematischen Beweis vorgelegt, wonach es in der Quantenphysik keine so genannten “verborgenen Variablen” geben kann. Was wie eine esoterische Randfrage für Mathematiker klingt, behandelte eines der Grundprobleme in der Deutung der Quantentheorie bis heute: Wie verhält es sich in der Quantenwelt mit der Realität? Gibt es überhaupt eine objektive physikalische Wirklichkeit im Mikrokosmos, in der Ereignisse deterministisch ablaufen, wie wir das in unserer Welt kennen, und in der der lokale Charakter der Physik (es gibt keine instantane Fernwirkung, d.h. nur raum-zeitlich benachbarte Ereignisse können aufeinander wirken) aufrecht erhalten bleibt?

Schrödingers Katze

Dies waren genau die Punkte, die in der Quantentheorie hinterfragt worden waren. Und das ganz zum Leidwesen insbesondere Albert Einsteins, dessen Auseinandersetzungen mit seinem Kollegen Niels Bohr um die Deutung der neuen Quantenphysik zu den bedeutendsten philosophischen Diskussion des 20. Jahrhunderts zählten, und in denen Einstein sich zunächst geschlagen geben musste. Doch 1935 nahm er den intellektuellen Kampf noch einmal auf und veröffentlichten mit zwei seiner Kollegen das so genannte “EPR-Paradoxon”,

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