Vergleich mit Russland: Warum werden die Opferzahlen von Corona im Westen künstlich erhöht? | Anti-Spiegel

vergleich-mit-russland:-warum-werden-die-opferzahlen-von-corona-im-westen-kunstlich-erhoht?-|-anti-spiegel

27-07-20 08:37:00,

Auch wenn ich es nicht gerne tue: Ich schreibe heute zu COVID-19, denn mir ist aufgefallen, dass es ganz erhebliche Fragezeichen bei der Ermittlung der Todeszahlen gibt. Noch deutlicher ist der Unterschied, wenn man sich anschaut, wie die Medien in Russland und im Westen mit dem Thema umgehen.

Ich sage es immer wieder: Ich verstehe Corona nicht. Zuerst wird ein Lockdown verhängt, dann bleibt die große Katastrophe aus, aber die Panikmache in den Medien geht weiter. Besonders absurd ist in meinen Augen der Hype zum Beispiel um die Corona-App. Zuerst wurde versprochen, wie sicher sie garantiert ist und jeder sollte sie herunterladen. Dass die Daten dort sicher sind, lässt sich zumindest bezweifeln. Zu wertvoll sind die Daten, die die App liefern soll.

Meta-Daten und die Corona-App

Aus Meta-Daten, also großen Datenmengen, lassen sich unglaubliche Informationen herauslesen. Auf unterhaltsame Weise wird das in diesem Vortrag am Beispiel des Spiegel aufgezeigt (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Leser, die mich immer wieder auf diese Video hinweisen, ich kenne es schon seit es herausgekommen ist, und ja: Es ist wirklich gut!)

SpiegelMining – Reverse Engineering von Spiegel-Online (33c3)

SpiegelMining – Reverse Engineering von Spiegel-Online (33c3)
Dieses Video auf YouTube ansehen

Wer sich den Vortrag anschaut, der weiß, was aus völlig anonymen Daten alles herausgelesen werden kann. Und bei der Corona-App sind die Daten ja keineswegs anonym.

Stellen wir uns einmal vor, wir wären ein Geheimdienst, dessen Aufgabe es per Definition ist, so viele Informationen wie möglich über möglichst viele Menschen zu sammeln. Mit den GPS-Daten, die heute jedes Handy liefert und die so mies gesichert sind, dass so ziemlich jeder Interessierte daran kommen kann, lässt sich viel erfahren. Aber die GPS-Daten haben Grenzen.

Ein Beispiel: Wir können an den GPS-Daten zwar sehen, dass zwei Leute sich im gleichen Haus befinden. Aber das Haus hat 10 Etagen, sind sie auch in der gleichen Wohnung und haben sie Kontakt zueinander? Das wissen wir nicht. Wenn die beiden aber so freundlich sind, über die Corona-App beobachten zu lassen, ob ihre Handys in Bluetooth-Reichweite sind, dann wissen wir, ob sie sogar im gleichen Zimmer sind.

Klar, wir alle haben nichts zu verbergen, aber deshalb wollen wir trotzdem nicht, dass alles über uns bekannt ist. Früher nannte man das „Privatsphäre“. Die scheint gerade furchtbar aus der Mode zu kommen,

 » Lees verder

Zahl der Corona-Toten im Vergleich zu einer schweren Influenza

zahl-der-corona-toten-im-vergleich-zu-einer-schweren-influenza

28-04-20 10:57:00,

Der genesene Boris Johnson kehrt am 27. April in sein Büro an der Downing Street zurück. © Downing Street Handout

Urs P. Gasche / 28. Apr 2020 –

Neuste Zahlen des BfS: Bisher mehr Verstorbene in TI, VD, GE als bei schwerer Grippe, doch in fast allen anderen Kantonen weniger.

Covid-19 kann bei wenigen, vor allem alten und sehr alten Menschen mit gesundheitlichen Vorerkrankungen zu schweren Krankheitsverläufen führen. Bei den Todesfällen unterscheidet man dann nicht, ob jemand «am» Coronavirus oder «mit» dem Coronavirus gestorben ist, erklärt das deutsche Robert Koch-Institut RKI.

Niemand Seriöser vergleicht die gegenwärtige Corona-Pandemie mit einer normalen Influenza-Grippe-Welle. Doch mit einer der besonders schweren Influenza-Wellen wird die Corona-Pandemie zuweilen verglichen. Die Schweiz erlebte die letzte schwere Influenza-Welle im Winter 2014/2015. Den Höhepunkt erreichte diese Welle Anfang 2015 zwischen den Wochen 6 bis 14, je nach Region etwas verschoben.

Nur wenige der damals an Influenza schwer Erkrankten und Gestorbenen – ebenfalls vorwiegend Alte und sehr Alte mit gesundheitlichen Vorerkrankungen – waren auf Influenza getestet worden.

  • Aus diesem Grund wurden damals nicht täglich Zahlen der jeweils neuen Influenza-Fälle und Influenza-Verstorbenen verkündet, wie dies heute bei der Corona-Epidemie der Fall ist.

Erst im Nachhinein stellte man statistisch fest, dass im Januar 2015 deutlich mehr Menschen gestorben waren als aufgrund der durchschnittlichen Sterblichkeit in den ersten Monaten eines Jahres zu erwarten war. Aufgrund dieser «Übersterblichkeit» wird nachträglich geschätzt, zu wie vielen vorzeitigen Todesfällen es infolge einer Influenza-Grippe-Welle jeweils kommt. Laut Behörden starben damals als Folge der starken Grippe-Welle in der Schweiz rund 2500 Personen mehr als in anderen Jahren. In Deutschland waren es im Winter 2017/18, als dort eine besonders schwere Grippe-Welle wütete, laut RKI rund 25’000 Personen. Zum Vergleich: Dank dem Verbot grosser Menschenansammlungen, Appellen zu Hygiene und Abstandhalten sowie einem Lockdown starben an Covid-19 bisher in der Schweiz «nur» 1650 und in Deutschland 6000 Personen.

 » Lees verder

Vergleich Deutschland und Russland: Warum es in Russland bisher so wenig Corona-Fälle gibt | Anti-Spiegel

vergleich-deutschland-und-russland:-warum-es-in-russland-bisher-so-wenig-corona-falle-gibt-|-anti-spiegel

17-03-20 10:00:00,

Russland ist das bisher vom Coronavirus am wenigsten betroffene Land der Welt. Die EU-Länder sind heute die heftigsten getroffenen Länder der Welt. Was hat Russland richtig gemacht und was hat die EU falsch gemacht?

Vorweg sei gesagt, dass sich die Situation natürlich noch ändern kann. In Russland gibt es bisher – im Verhältnis zur Bevölkerung – die wenigsten Infizierten auf der Welt, die EU hingegen belegt einen Spitzenplatz. Da ist die Frage berechtigt, was Russland besser gemacht hat, als die EU.

Die Antwort ist einfach: Russland am schnellsten auf die aufziehende Gefahr reagiert. Trotz der betont freundschaftlichen Beziehungen zu China hat Russland als erstes Land die Grenze zu China komplett geschlossen. Das war bereits am 30. Januar. Damals hatte China gerade erst die Quarantänemaßnahmen beschlossen.

Russland hat im Fernen Osten eine lange Grenze mit China und normalerweise einen sehr regen Grenzverkehr. Die wirtschaftlichen Verbindungen sind dort eng und die Maßnahmen war keineswegs populär. Aber Russland hatte es damit geschafft, dass aus China nur zwei Infizierte ins Land gekommen waren und die waren sofort in Kliniken unter Quarantäne gestellt worden.

Russland hat auch auf den Ausbruch in Europa am schnellsten reagiert und schon ab dem 6. März angefangen, alle Einreisenden aus gefährdeten Ländern der EU zwangsweise nach der Einreise nach Russland unter Quarantäne zu stellen. Zur Erinnerung: Am 6. März war es in Europa noch recht ruhig im Vergleich zu jetzt. In Deutschland gab es ca. 400 Infizierte. Heute, elf Tage später, sind es fast 9.000.

Russland hat also diese Entwicklungen kommen sehen und sehr schnell reagiert. Ob das einen unkontrollierten Ausbruch in Russland verhindern kann, werden wir sehen. Aktuell gibt es in Russland 114 Infizierte, davon sind 5 bereits geheilt, aber es wurden 116.061 Tests gemacht.

Die allermeisten der Infizierten haben die Krankheit aus dem Ausland, vor allem aus Italien, nach Russland gebracht. Allerdings gab es in den letzten Tagen auch die ersten Fälle, in denen sich Menschen bereits in Russland angesteckt haben. Russland isoliert diese Menschen sofort und auch ihre drei „Kontaktkreise“. Das bedeutet, dass alle in Quarantäne müssen, die mit dem Infizierten Kontakt hatten (1. Kontaktkreis). Außerdem müssen alle in Quarantäne, die mit dem 1. Kontaktkreis in Kontakt waren (2. Kontaktkreis) und Sie ahnen es schon: Auch alle, die mit dem 2.

 » Lees verder

Tiergarten-Mord: Ein Vergleich mit Khashoggi zeigt die Verlogenheit von Politik und Medien auf | Anti-Spiegel

tiergarten-mord:-ein-vergleich-mit-khashoggi-zeigt-die-verlogenheit-von-politik-und-medien-auf-|-anti-spiegel

25-12-19 06:47:00,

Wenn man sich die Reaktionen von Politik und Medien auf den Mord an dem Journalisten Khashoggi und dem Tiergarten-Mord anschaut, wird deutlich, wie doppelzüngig und verlogen Medien und Politik in Deutschland sind.

Es gibt zwischen den Morden an Khashoggi und Changoschwili nicht viele Parallelen, denn in dem einen Fall (Khashoggi) ist fast alles klar und in dem anderen Fall (Changoschwili) ist fast gar nichts bekannt.

Khashoggi war ein angesehener Journalist, der von Mitgliedern des saudischen Geheimdienstes bestialisch ermordet wurde, als er in einem saudischen Konsulat ein Dokument abholen wollte. Saudi-Arabien hat den Mord lange dementiert und immer nur so viel zugegeben, wie ohnehin schon erwiesen war. Am Ende hat Saudi-Arabien die Version präsentiert, eine „Befragung“ sei aus dem Ruder gelaufen. Die westliche Wertegemeinschaft hat diese Version recht klaglos akzeptiert. Die westlichen Reaktionen fielen recht harmlos aus, obwohl ein UNO-Bericht auf knapp 100 Seiten zu dem Schluss kommt, es habe sich um einen geplanten und befohlenen Mord gehandelt und dass auch der saudische Kronprinz Mohamed Bin Salman in die Sache verstrickt sei.

Die Bundesregierung wollte sich zuerst wochenlang gar nicht zu dem Mord äußern und hat dann später wegen dem Mord einen Exportstopp für Rüstungsgüter angekündigt, aber trotzdem werden weiterhin Waffen nach Saudi-Arabien exportiert, so als sei nichts gewesen.

Ganz anders im Fall Changoschwili. Bei dem handelt es sich nicht um einen Journalisten oder politisch verfolgten Oppositionellen, sondern um einen islamistischen Terroristen, der hunderte Unschuldige ermordet hat. Obwohl das den deutschen Behörden bekannt war, lief er in Berlin frei herum.

Als er dann ermordet wurde, gab es sofort Anschuldigungen gegen Russland, freilich ohne irgendwelche Belege vorzulegen. Und als dann am 4. Dezember der Generalbundesanwalt den Fall übernahm, hat die Bundesregierung sofort zwei russische Diplomaten ausgewiesen, weil Russland angeblich nicht bei der Aufklärung des Mordes kooperiert habe.

Gerade die deutschen Vorwürfe sind interessant, ich habe sie mir genauer angeschaut. In dem Artikel vom 4. Dezember habe ich bereits darauf hingewiesen, dass da einiges im Unklaren ist bei der deutschen Position. Es sieht sehr nach einer koordinierten Aktion aus, bei der die Regierung beschlossen hat, den Generalbundesanwalt einzuschalten und gleichzeitig russische Diplomaten auszuweisen, es war wohl eine koordinierte Aktion und nicht etwa das Ergebnis von Ermittlungen des Staatsanwälte.

 » Lees verder

Peinlicher Vergleich mit dem BER: China weiht riesigen Hauptstadt-Flughafen ein

peinlicher-vergleich-mit-dem-ber:-china-weiht-riesigen-hauptstadt-flughafen-ein

25-09-19 08:16:00,

Lesezeit: 2 min

25.09.2019 09:12  Aktualisiert: 25.09.2019 09:17

Nach nur vier Jahren Bauzeit wird nahe Chinas Hauptstadt Peking der neue Hauptstadtflughafen eröffnet. Peinlich für Deutschland ist der Vergleich mit dem unvollendeten BER in Berlin, auf den auch chinesische Medien eingehen.

Peinlicher Vergleich mit dem BER: China weiht riesigen Hauptstadt-Flughafen ein

Foto: –

Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar


Lesen Sie die DWN online schon ab 11,99 monatlich

Jederzeit kündbar

Unbegrenzter Zugriff auf sämtliche Online Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten

Inklusive unserem täglichen Newsletter für Abonnenten, dem DWN Telegramm

X

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

 » Lees verder