Regierung und Virologen als Junta: Ausnahmezustand mindestens bis 2022 › Jouwatch

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30-06-20 01:15:00,

Foto: Collage

Der Versuch, aus der Corona-Pandemie langsam aber sicher eine Dauersituation zu machen, die nicht nur die Lebensgewohnheiten, sondern auch die Rechts- und Verfassungswirklichkeit im Land nachhaltig beeinflusst, tritt immer deutlicher zutage – mit der Verlängerung der gesetzlichen Grundlagen und der Schaffung einer virologischen Dauerkeule.

Inzwischen hat sich auch die Opposition damit arrangiert, dass all die Bestimmungen, die Jens Spahn aufgrund des Corona-Ausnahmezustands durch Rechtsverordnungen erlassen hatte und die normalerweise auslaufen würden, in dauerhaftes Recht überführt werden. Die Lösung soll ein „Gesetz zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der

Covid-19-Pandemie“  (Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz) bringen – und wie immer dieses in seiner Ausgestaltung schließlich ausfallen wird, klar ist: Es bietet die rechtliche Grundlage für den Fortbestand eines Krisenfalls, der praktisch nur noch in den Köpfen derer weiterbesteht, die ihn längst instrumentalisiert haben. Das Infektionsschutzgesetz hat auf Basis einer festgestellten, aber aus dem Alltag verschwundene Pandemie das Grundgesetz ausgehebelt.

Und damit die Deutschen mitspielen, ist es umso wichtiger, die Panik weiter zu befeuern – und so nicht nur nachträglich die weit überzogenen Maßnahmen gerechtfertigt erscheinen lassen, sondern auch deren jederzeitige Reaktivierbarkeit legitimieren zu können. Und dazu gehört folgerichtig auch, selbst mittlerweile noch so fundierte Zweifel an praktisch allen der Corona-Politik zugrundegelegten Daten und Tatbeständen zu zerstreuen und bekämpfen, sondern auch jene zu diskreditieren, deren Strategie sich rückschauend als die Sinnvollere erwiesen hat. So ist das „Schweden-Bashing“ weiter liebster Dauersport von Haltungs- und Durchhalte-Medien der Öffentlich-Rechtlichen – und der Nomenklatura handverlesener Talkshowgäste, die ihre Dauerbesorgnis in die Ohren eines weichgekochten Volks träufeln.

Schweden-Bashing wider besseres Wissen

Dazu gehört das Narrativ der „viel höheren Todeszahlen“ in Schweden. Deren Berechnung stellt zwar weiterhin eine manipulative Massenverdummung dar: Einmal wegen der abstrusen Gleichsetzung von zum Zeitpunkt ihres Todes (oder danach) positiv Getesteten und wirklich ursächlich an Covid-19 Verstorbenen, zum anderen aber wegen der unwissenschaftlichen Methode, die Mortalitätsrate aus dem Quotient von Verstorbenen und positiv Getesteten zu bestimmen – deren Menge von Beginn an allein durch die Zahl durchgeführter Tests und nicht auf Basis repräsentativer Stichproben „ermittelt“ wurde. Und weil Schweden weniger testete und dann auch vor allem in den Hotspots betroffener Risikogruppen – Pflegeheimen etc. -, fiel diese Quote höher aus – und wurde hierzulande voller Genugtuung als Beleg eines „Scheiterns“ gewertet.

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Umfrage: Virologen haben Angst öffentlich Meinung zu äußern

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13-05-20 01:08:00,

Eine Umfrage unter Virologen, Immunologen und anderen in der Corona-Krise gefragten Medizinern hat ergeben, dass viele Angst haben, öffentlich Ihre Meinung zu äußern. Außerdem sehen die Experten einige Maßnahmen der Regierung skeptisch.

Der wohl bekannteste Virologe, Christian Drosten, warnt immer wieder davor, auf die Meinung anderer Ärzte zu hören, die nicht kompetent genug wären, die Gefahren durch das neuartige Coronavirus einzuschätzen. So sagte Drosten bereits vor einem Monat in einem Videoclip des Bundesgesundheitsministeriums: „Verlassen Sie sich nicht auf irgendwelche Professoren oder Doktoren, die nur, weil sie Mediziner sind, für sich beanspruchen, Ahnung von diesen Dingen zu haben.“

An diesem Dienstag legte der Star-Virologe von der Berliner Charité in seinem Podcast für den NDR nach, als er kritisierte, dass Ärzte und Professoren in Videos „irgendeinen Quatsch in die Welt setzen“. Möglicherweise sind es auch solche Äußerungen, die andere Virologen und Mediziner derzeit einschüchtern, obwohl sie selbst oft über jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Virenforschung und -bekämpfung verfügen.

Ein Drittel sieht freie Meinungsäußerung bedroht

So ergab nun eine Umfrage unter Virologen, Mikrobiologen, Immunologen, Intensivmedizinern und anderen Experten, deren Meinung eigentlich in der Corona-Pandemie gefragt sein sollte, dass viele Mediziner sich inzwischen eher zurückhalten. Aus der Umfrage des Universitätsklinikums Eppendorf in Hamburg (UKE), der Gesellschaft für Virologie (GfV) und der Universität Tübingen geht hervor, dass rund ein Drittel der befragten Experten die freie Meinungsäußerung in der Wissenschaft aktuell bedroht sehen.

Keine Diskussion – immer dieselben Interviewpartner

Die Rolle der Medien wird von den befragten Medizinern und Wissenschaftlern zunehmend kritisch eingestuft und nur noch von 59 Prozent als sachlich empfunden. Bei einer ähnlichen Umfrage Anfang April unter damals 197 Medizinern empfanden noch 79,7 Prozent die Berichterstattung als sachlich. Die Experten vermissen inzwischen eine ausgewogene Berichterstattung (82,6 Prozent) – zu oft würden die gleichen befragt. Außerdem, so die Aussage von 62,9 Prozent, fehle eine konstruktive Fachdiskussion mit unterschiedlichen Positionen der Experten. Jeder zehnte Befragte beklagte sich zudem über eine sehr restriktive Informationspolitik einiger Universitäten, sogar ein Drittel aller Expertinnen und Experten sieht die freie Meinungsäußerung in der Wissenschaft als bedroht. Professor Michael Schindler, Leiter der Molekularen Virologie an der Uni Tübingen, erklärt hierzu: „Ein aus unserer Sicht bedenkliches Ergebnis. Wenn sich ein Drittel der Fachkolleginnen und Kollegen in Ihrer freien Meinungsäußerung bedroht sieht, sollten wir unsere Diskussionskultur grundsätzlich hinterfragen.“

Zweifel an Kitas- und Schulschließungen und Mund-Nasen-Schutz

Die Umfrage unter 178 Medizinern brachte noch andere erstaunliche Ergebnisse.

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Virologen. Heute so und morgen so. So Merkel über Drosten. Warum nicht auch Wodarg lesen?

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02-05-20 11:11:00,

Unsere Bundeskanzlerin „motzt“ über Drosten, so die Bild-Zeitung, weil er ständig seine Meinung ändert. Einer der Gegenspieler, Dr. Wolfgang Wodarg, hat gerade einen längeren Essay geschrieben. Diesen publizieren wir im Folgenden. Wir tun dies, weil wir es für unsere Pflicht halten, die verschiedenen Sichten auf den Virus und die daraus folgenden Maßnahmen der Bundesregierung und der Länderregierungen zur Sprache zu bringen. Am 7. April 2020 hatten wir hiermit – Das schweigende Gesundheitsministerium: Wie in Frankreich eine effektive Therapie gegen Covid-19 unterdrückt wird (mit Update). – eine erkennbar widersprechende Position veröffentlicht. Albrecht Müller

Covid-19 – ein Fall für Medical Detectives

Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt, deren Familien aus Regionen stammen, wo Malaria endemisch war oder ist. Sie werden derzeit mit Hydroxychloroquin, einem für sie unverträglichen Medikament behandelt, das jetzt überall auf der Welt im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt wird. Wenn dies nicht rasch aufhört, droht ein Massensterben, vor allem in Afrika.

WOLFGANG WODARG, 2. Mai 2020,

Bevor ich meine Recherchen zu diesen mich sehr beunruhigenden Befunden schildere, zunächst ein paar Worte zur Einschätzung der Corona-Krise, zur Verlässlichkeit des SARS-CoV-2 PCR-Tests sowie zur allgegenwärtigen Angst und dazu, wie diese politisch benutzt wird.

Bei meinen Untersuchungen zu den Ereignissen nach Wuhan, welche die Welt seit Anfang 2020 völlig verändert haben, bin ich mir schnell sicher gewesen, dass wir zwar eine neue Coronavirus-Variante erleben, dass diese sich angesichts der deutschen Daten zur Mortalität (Sterblichkeit) und Morbidität (Krankheitshäufigkeit) allerdings nicht wesentlich von dem unterscheidet, was in den vergangenen Jahren beobachtet wurde oder hätte beobachtet werden können.

Coronaviren standen bisher weltweit nicht im Mittelpunkt epidemiologischer Beobachtung, da sie, außer kurzfristig in China (SARS 2002/2003) und in den arabischen Ländern (MERS ab 2012), nicht wesentlich zu den globalisierten virusbedingten saisonalen Atemwegserkrankungen beitrugen. Auch gab es gegen sie keine jährlich neu kombinierbaren Impfstoffe, wie sie gegen Influenza verkauft werden.

Die normalen weltumkreisenden Krankheitsepisoden werden bekanntlich seit der Schweinegrippe 2009 in inflationärer Weise und jeweils auf einzelne Erreger fokussierend mit dem Begriff „Pandemie“ bezeichnet. In diesem Zusammenhang ist schon lange Wachsamkeit und historisch berechtigtes Misstrauen geboten.

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