Die wahre Seuche

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06-11-20 11:16:00,

Es ist immer der gleiche Trick: Eine Krankheit wird unter der medialen Lupe vergrößert und als möglichst schreckliche Gefahr präsentiert. Das mögen Medien ja gern. Durch solches Agenda-Setting merken die meisten Menschen erstmalig, dass es die angeblich gefährliche Krankheit überhaupt gibt. Das war früher bei Seuchen anders. Den Rest erledigen korrupte Politiker und Wissenschaftler. Und wenn die Angst groß genug ist, müssen Regierungen natürlich reagieren. Bisher haben sie bei „Pandemien“ immer nur Impfstoffe finanziert, aufgekauft und für Impfungen die Werbung übernommen. Jetzt helfen sie sogar selbst mit, die Angst vor der „Seuche“ zu organisieren.

Es gibt auch genügend Weißkittel, die sich immer wieder dafür hergeben. Schließlich locken Popularität und Forschungsgelder. Die roten Lichter bei Ärzten und Patienten müssten spätestens jetzt angehen, wo die Kanzlerin versucht, nach den nicht für Diagnosen zugelassenen und ungeeigneten PCR-Tests auch noch unausgereifte gentechnische „Massenimpfungen“ durchzusetzen. Sie plant das unter dem absurden Deckmantel einer epidemiologischen Notlage nationalen Ausmaßes, und zwar flächendeckend und an den behandelnden Ärztinnen und Ärzten vorbei.

Die gemeinsame Panikmache von Drosten, Lauterbach, Söder oder Merkel entbehrt jeder medizinisch-wissenschaftlichen Grundlage. Lauterbach läuft jetzt zum Beispiel wieder Amok mit einer peinlich schlechten Studie, Marke „Imperial College“. Diese Panikschmiede hat schon bei Vogel- und Schweinegrippe unter Mitwirkung des berüchtigten Neil Ferguson die unverschämtesten Angstszenarien aus ihren Rechnern gezaubert. Jetzt soll uns Covid-19 also auch noch langfristig die Verstandesleistung mindern. Ob der politische Wahnsinn damit zu tun hat?

Da halte ich mich — wie schon viele Jahre — lieber an die sauberen Epidemiologen des Robert Koch-Instituts (RKI), die uns gerade jetzt, Ende Oktober 2020, während des Test-Tsunamis und vor dem zweiten Lockdown berichten:

„Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2020 in insgesamt elf (39 Prozent) der 28 eingesandten Sentinelproben ausschließlich Rhinoviren identifiziert. In keiner der untersuchten Sentinelproben wurden Influenzaviren oder SARS-CoV-2 identifiziert. Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist keine robuste Einschätzung zu den derzeit eventuell noch zirkulierenden Viren möglich.“

Da die Virus-Proben sonst in Grippewellen tausendfach bei Menschen mit Atemwegserkrankungen genommen werden, fragt man sich: Weshalb werden jetzt so wenige reguläre Proben genommen? Ist denn keiner mehr krank?

Das Auseinanderdriften von hohen PCR-Testzahlen mit den entsprechend höheren falsch positiven Testergebnissen einerseits und von amtlichen Dokumentationen einer milde verlaufenden Herbstsaison andererseits beweist selbst für medizinische Laien,

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Die wahre Querfront | Von Michael Ewert | KenFM.de

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13-10-20 05:58:00,

Linke kuscheln in der Corona-Frage mit neoliberalen und autoritären Kräften — und werfen der Freiheitsbewegung Querfrontaktivitäten vor.

Ein Standpunkt von Michael Ewert.

Als erstes sollten wir klarstellen, worüber wir reden. Historisch gesehen verweist die aktuelle Diskussion auf Überlegungen des Reichskanzlers General Kurt von Schleicher aus dem Jahr 1932, mangels Unterstützung im Parlament ein Spektrum gesellschaftlicher Gruppierungen zu bündeln. Ausgangspunkt war nicht die Idee eines Bündnisses von ganz links bis ganz rechts, sondern die realistische Einschätzung von Etiketten, denen in der Praxis keine Bedeutung zukam.

Die anvisierten Kräfte einte zwar die Ablehnung einer liberal-kapitalistischen Konkurrenz- und Klassengesellschaft mit ihrer Herrschaft anonym auftretender Gewalten und beklagten Wucherung divergierender Interessen. Diese Ablehnung teilten viele, nicht aber die in von Schleichers Querfront herrschenden Vorstellungen, wie ein Gemeinwesen zu gestalten sei: Es sollte eine Art Volksgemeinschaft sein, in der das Individuum wohlaufgehoben sei — zum Preise seiner Einordnung in eine „natürliche“, autoritär vorgegebene Ordnung.

Die vorgesehene Teilnahme rechtsgerichteter Sozialdemokraten kann nicht überraschen. Sie haben die Querfront erfunden, auch wenn ihr Pakt mit Militär und Freikorps 1918/19 nicht so bezeichnet wird. Der Pakt gilt als so natürlich wie die Luft, die wir atmen.

Nicht nur Gustav Noske oder Wolfgang Heine, sondern der ganze Justiz-, Verwaltungs- und Militärapparat deckte, was Reichswehr, Freikorps und Bürgerwehr verbrachen. Auch die Massenerschießungen 1920 im Zuge der Niederschlagung des gegen den Kapp-Putsch gerichteten Ruhraufstands sind nie geschehen, wie Harold Pinter in seiner Nobelpreisrede bezüglich unermesslicher Verbrechen zu „unserem Wohle“ höhnte.

Für ihren Beitrag zum Scheitern des Versuches, die deutsche Gesellschaft auf den Kopf zu stellen, wird die Sozialdemokratie bis heute mit Dankesadressen zugeschüttet. Es ist noch mal gut gegangen und die Dominanz autoritärer Strebungen konnte gerettet werden. Ein genialer Schachzug. Das Ergebnis war ein Klima, in dem sich die Ausrichtung der Nazis kaum von den Programmen der Rechten unterschied, wie Saul Padover beim Überschreiten der Reichsgrenzen durch die U.S.-Armee 1944 registrierte (1).

Schleichers Überlegungen fielen nicht vom Himmel. Sie entsprachen dominanten Strömungen der Weimarer Republik mit ihrem fatalen Geburtsfehler. Einer der verheerendsten Akteure sollte als zentrale Stütze in Schleichers Querfront fungieren: die Reichswehr, wichtiger Machtfaktor eines als militärisch-industrieller Komplex fungierenden reaktionären Blocks. Die Vernachlässigung ihrer desaströsen Rolle zeigt sich bereits bei der Bagatellisierung ihrer Mordaktionen nach dem Ersten Weltkrieg, exemplarisch an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

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Die wahre Querfront

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10-10-20 12:05:00,

Als erstes sollten wir klarstellen, worüber wir reden. Historisch gesehen verweist die aktuelle Diskussion auf Überlegungen des Reichskanzlers General Kurt von Schleicher aus dem Jahr 1932, mangels Unterstützung im Parlament ein Spektrum gesellschaftlicher Gruppierungen zu bündeln. Ausgangspunkt war nicht die Idee eines Bündnisses von ganz links bis ganz rechts, sondern die realistische Einschätzung von Etiketten, denen in der Praxis keine Bedeutung zukam.

Die anvisierten Kräfte einte zwar die Ablehnung einer liberal-kapitalistischen Konkurrenz- und Klassengesellschaft mit ihrer Herrschaft anonym auftretender Gewalten und beklagten Wucherung divergierender Interessen. Diese Ablehnung teilten viele, nicht aber die in von Schleichers Querfront herrschenden Vorstellungen, wie ein Gemeinwesen zu gestalten sei: Es sollte eine Art Volksgemeinschaft sein, in der das Individuum wohlaufgehoben sei — zum Preise seiner Einordnung in eine „natürliche“, autoritär vorgegebene Ordnung.

Die vorgesehene Teilnahme rechtsgerichteter Sozialdemokraten kann nicht überraschen. Sie haben die Querfront erfunden, auch wenn ihr Pakt mit Militär und Freikorps 1918/19 nicht so bezeichnet wird. Der Pakt gilt als so natürlich wie die Luft, die wir atmen.

Nicht nur Gustav Noske oder Wolfgang Heine, sondern der ganze Justiz-, Verwaltungs- und Militärapparat deckte, was Reichswehr, Freikorps und Bürgerwehr verbrachen. Auch die Massenerschießungen 1920 im Zuge der Niederschlagung des gegen den Kapp-Putsch gerichteten Ruhraufstands sind nie geschehen, wie Harold Pinter in seiner Nobelpreisrede bezüglich unermesslicher Verbrechen zu „unserem Wohle“ höhnte.

Für ihren Beitrag zum Scheitern des Versuches, die deutsche Gesellschaft auf den Kopf zu stellen, wird die Sozialdemokratie bis heute mit Dankesadressen zugeschüttet. Es ist noch mal gut gegangen und die Dominanz autoritärer Strebungen konnte gerettet werden. Ein genialer Schachzug. Das Ergebnis war ein Klima, in dem sich die Ausrichtung der Nazis kaum von den Programmen der Rechten unterschied, wie Saul Padover beim Überschreiten der Reichsgrenzen durch die U.S.-Armee 1944 registrierte (1).

Schleichers Überlegungen fielen nicht vom Himmel. Sie entsprachen dominanten Strömungen der Weimarer Republik mit ihrem fatalen Geburtsfehler. Einer der verheerendsten Akteure sollte als zentrale Stütze in Schleichers Querfront fungieren: die Reichswehr, wichtiger Machtfaktor eines als militärisch-industrieller Komplex fungierenden reaktionären Blocks. Die Vernachlässigung ihrer desaströsen Rolle zeigt sich bereits bei der Bagatellisierung ihrer Mordaktionen nach dem Ersten Weltkrieg, exemplarisch an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Nachsicht von Terror und Gewalt werden wir immer begegnen, wenn die bürgerlich-kapitalistische Ordnung auf dem Spiel steht.

Mit der Machtergreifung der Nazis erwies sich die „unpolitische Haltung“ der Reichswehr als das,

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Das wahre Wesen des Kapitalismus: Teil 2 | Von Norbert Häring | KenFM.de

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26-09-20 02:19:00,

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Anmerkung der Redaktion: Teil 1 dieses Beitrags kann hier nachgelesen werden.

Leistungslose Einkommen durch Monopole und Privilegien

Ein Standpunkt von Norbert Häring.

Der Wert der Unternehmen und der Grundstücke, also das Kapital der Kapitalisten, besteht zum größten Teil aus staatlich geschützten Monopolrechten. Kapital dient dadurch nicht der Produktion und der Bedürfnisbefriedigung, sondern der Umverteilung von Arbeitenden und Konsumenten zu den Besitzern dieser Rechte.

In Teil 1 wurde die These aufgestellt, dass Kapital kein Produktionsfaktor ist, der hilft, Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen, sondern das Recht, einen Teil der Produktion für sich zu reklamieren. Diese These wollen wir nun mit Daten unterfüttern.

Am deutlichsten ist das bei Grund und Boden, ohne den kein Wohnen und keine Produktion möglich ist. Das ist kein Nebenaspekt. Der Kapitalstock der deutschen Volkswirtschaft, von 20 Billionen Euro, wie er vom Statistischen Bundesamt ausgewiesen wird, besteht nur zu 2 Billionen Euro, also einem Zehntel, aus “Fahrzeugen, Maschinen und sonstigen Ausrüstungen”. 9,3 Billionen Euro entfallen auf Wohn- und Gewerbeimmobilien, überwiegend Wohnimmobilien (Inlandsproduktberechnung S.60). Der große Rest besteht im Wesentlichen aus geistigem Eigentum und militärischen Waffensystemen.

Das bestätigt noch einmal, was wir in Teil 1 gesehen hatten, dass die Produktionsmittel, an die wir denken sollen, wenn von Kapital die Rede ist, einen ganz geringen Anteil an dem ausmachen, was den Reichtum und die Macht der (großen) Kapitalbesitzer ausmacht.

Pacht als Monopolpreis

Boden als eine Fläche mit einer bestimmten Lage wird nicht produziert, sondern ist einfach da. Er nutzt sich nicht ab und wird nicht abgeschrieben wie Maschinen und Anlagen. Boden wird vielmehr immer teurer, weil er im Zuge des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums immer knapper und wertvoller wird. „Ein besseres Verständnis der Besonderheiten von Boden kann uns helfen, drängendste gesellschaftliche Probleme anzugehen, wie überhöhte Immobilienpreise, Ungleichheit und stagnierende Produktivität“, verspricht Ryan-Collins und hat dafür mit Toby Lloyd und Laurie Macfarlane das Buch “Rethinking the Economics of Land and Housing” geschrieben.

Der klassische Ökonom Adam Smith kommt in dem Buch mit der Erläuterung zu Wort:

Die Grundrente ist natürlicherweise ein Monopolpreis.

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KenFM-Spotlight: Karl Ess über wahre Freundschaft trotz Reichtum | KenFM.de

kenfm-spotlight:-karl-ess-uber-wahre-freundschaft-trotz-reichtum-|-kenfm.de

25-08-20 07:01:00,

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Karl Ess – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/karl-ess/

Gesunder Geist – gesunder Körper.

Karl Ess hat es als Fitnesscoach über den eigenen Youtube-Kanal zu beachtlichen Reichweiten gebracht. Er ist ein Genie, wenn es um Selbstvermarktung geht. Er fährt gerne tiefe Sportwagen, hat ein eigenes Modelabel, ist Gastronom, aber vor allem ist er authentisch und originell.

Während in der klassischen Body-Building-Szene jede Menge Substanzen helfen sollen auszusehen wie Superman, geht es Karl Ess vor allem darum, seinen Followern dabei zu helfen, sich über die tägliche Nahrungsaufnahme im allgemeinen Gedanken zu machen.

Muss es z. B. Fleisch sein? Oder kann man auch, als jemand der täglich Gewichte stemmt, Veganer werden? Man kann! Karl Ess zeigt, wie es geht und wird immer häufiger auch von Firmen geladen, um deren Kantinenessen umzustellen. Wer am Schreibtisch sitzt, sich wenig bewegt, muss nicht essen wie eine Bauarbeiter.

Wir trafen Karl Ess in München in der Yuicery, seiner neuesten Idee. Die Yuicery ist eine Art Saftladen Deluxe. Hier werden täglich unterschiedlichste Säfte, aber eben auch ganze Saftkuren, frisch produziert und im Laden verkauft oder per Kurier versendet. Immer mehr Menschen wollen ihr Leben nachhaltig ändern und fangen bei der Ernährung an.

KenFM sprach mit Karl Ess natürlich nicht nur über dessen Kerngeschäft Fitness und Ernährung, sondern vor allem über Gott und die Welt. Aus gutem Grund. In seinen Videos hat Karl Ess längst begonnen, sich nicht nur auf den Körper seiner Kunden zu konzentrieren, sondern auch an deren Geist zu appellieren. Karl Ess hält sich mit seiner Sicht auf die politische Welt nicht zurück. Damit passte er perfekt ins Konzept der KenFM-Reihe BLVD, in der zuletzt Detlef Soost und J.P. Performance interviewt wurden.

Das Gespräch mit dem Fitnesspapst dauerte fast drei Stunden!

Wir thematisierten u. a. die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Zustand unseres Systems, politische Parteien, Youtube als Sucht, Putin, Obama, Trump! Israel und die Palästinenser, das Leben als öffentliche Person, Religion, den 11. September 2001 und natürlich über gesunde Ernährung!

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