Ärzte warnen vor Asthma, Krebs und Herzinfarkt: Ist Biomasse als alternative Energiequelle viel zu riskant?

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04-02-20 01:34:00,

Lesezeit: 3 min

04.02.2020 13:08  Aktualisiert: 04.02.2020 13:08

Der Einsatz von Biomasse ist diversen Gesundheitsorganisationen zufolge eine gefährliche Energiequelle, die zu Asthma, Krebs und sogar zum Tod von Menschen führen kann.

Ärzte warnen vor Asthma, Krebs und Herzinfarkt: Ist Biomasse als alternative Energiequelle viel zu riskant?

Riesige Holzvorräte auf einem Gelände nahe eines Biomasse Heiz-Kraftwerks in Frankfurt. (Foto: dpa)

Foto: Frank Rumpenhorst

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Ist das der Plan? Britische Ärzte warnen, Assange könnte die Haft in London nicht überleben | Anti-Spiegel

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25-11-19 01:19:00,

Wie dreist und geplant Julian Assange in die Falle gelockt wurde und wie das „Problem Assange“ gelöst werden soll, wird deutlich, wenn man sich die Meldungen der letzten Wochen zu dem Thema anschaut.

Die USA wollen Assange ausschalten, weil er mit Wikileaks ihre Verbrechen öffentlich macht. Ohne Wikileaks wüssten wir nichts von den Kriegsverbrechen der USA im Irak und in Afghanistan. Ohne Wikileaks wäre Snowden nicht mehr in Freiheit, denn es war Wikileaks, die seinerzeit seine Flucht aus Hongkong organisiert haben. Ohne Wikileaks wüssten wir auch nicht, wie die Demokraten in den USA 2015 und 2016 im Vorwahlkampf mit unlauteren Mitteln Clinton gefördert und Sanders behindert haben. Und noch vieles mehr. Die Liste ist lang.

Wikileaks macht also genau das, was Journalismus tun sollte: Es schaut den Mächtigen auf die Finger und deckt ihre Verbrechen auf. Und genau das passt den USA nicht, sie wollen Assange mundtot machen und am liebsten würde man ihn auch tot im wahrsten Sinne des Wortes sehen. Nur wie lässt sich das anstellen?

Offiziell wollen die USA ihm den Prozess machen, es läuft ein Auslieferungsantrag. Aber ich habe immer gezweifelt, dass die USA eine Gerichtsverhandlung anstreben. Die Medien würden wochenlang berichten und all die alten Skandale, die man vergessen machen will, würden wieder aufgewärmt. Und es wäre schwierig, dabei Assange wie einen Bösewicht aussehen zu lassen. Es ist also zu erwarten, dass Assange vorher stirbt und ähnlich wie im Fall Epstein die peinlichen Details nicht in einem Prozess öffentlich werden.

Die Frage war also, wie man seiner habhaft werden konnten. Um hier einen Weg zu finden, der in der Öffentlichkeit keine Proteste auslöst, tauchten gegen Assange Vergewaltigungsvorwürfe auf. Angeblich hatte er 2010 in Schweden zwei Frauen vergewaltigt, die gegen ihn Anzeige erstattet haben. Vergewaltigung ist böse und und dass sich die Öffentlichkeit mit einem Vergewaltiger solidarisiert, ist eher unwahrscheinlich. Die Medien haben ausführlich berichtet, es ging darum, Assange in ein schlechtes Licht zu rücken.

Dabei gab es gar keine Vergewaltigung. Assange hatte einvernehmlichen Sex mit zwei Frauen, die sich danach betrogen fühlten und Angst hatten, sich bei ihm eine Geschlechtskrankheit geholt zu haben. Parallel mit zwei Frauen Sex zu haben, mag moralisch verwerflich von Assange sein, aber es ist keine Vergewaltigung.

Auf diese Weise kam es zu einem Haftbefehl in Schweden.

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Experten warnen vor vollautonomen Waffen

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19-10-19 09:04:00,

Daniela Gschweng / 19. Okt 2019 –

Würden Waffensysteme voll autonom, könnten selbstlernende «Killerroboter» selbständig entscheiden, wen sie töten.

Die technische Entwicklung könnte dazu führen, dass Krieg irgendwann heisst, dass Maschinen gegen Maschinen kämpfen. Das klingt sehr nach Science-Fiction, ist aber durchaus möglich. Meist drängt sich aber ein anderes Science-Fiction-Szenario auf: wer in den Fokus eines «Killerroboters» gerät, hat sein Leben verwirkt. Es könnte in wenigen Jahren Wirklichkeit werden.

Autonome Waffen könnten nach Meinung von Fachleuten die Welt so verändern wie die Einführung von Atomwaffen. Die USA, China und Russland sowie Grossbritannien, Südkorea und Israel sind in der Entwicklung autonomer Waffensysteme bereits weit fortgeschritten. Mehrere Dutzend verschiedene Staaten sowie mehrere staatliche und nichtstaatliche Organisationen setzen sich für ein Verbot ein. Besonders deutlich hat UN-Generalsekretär António Guterres seine Position gemacht: «Autonome Maschinen, die ohne menschliches Zutun Ziele auswählen und Leben vernichten, sind politisch inakzeptabel (und) moralisch abstossend.»

Automatisch, teilautonom, vollautonom

KI – Künstliche Intelligenz – ist längst ein Bestandteil militärischer Technik. Die meisten militärischen Systeme, die heute im Einsatz sind, gelten als automatisch oder teilautonom. Aufklärungsdrohnen beispielsweise werden von Menschen ferngesteuert oder fliegen ein Gebiet selbständig ab. Sie starten und landen selbständig, wenn sie dafür programmiert werden. Die Drohnen, die im September 2019 saudi-arabische Ölanlagen zerstört haben, gelten allenfalls als teilautonom. Sie finden zwar ihr Ziel selbst und zerstören es, dafür müssen sie vor dem Start aber programmiert werden.

Künstliche Intelligenz schiesst nicht nur, sondern hilft auch bei der Lagebeurteilung. So sollen Situationen früher und besser erfasst werden. Abwehrsysteme wie jene in Israel können Raketenangriffe schneller feststellen als ein Mensch und selbst einen Gegenangriff starten. Wirklich vollautonome Waffen gibt es bisher nur wenige. Das «Stockholm International Peace Institute» (Sipri) zählte vor zwei Jahren 381 davon (PDF). Südkorea beispielsweise stellte bereits vor Jahren einen Roboter vor, der die Grenze zu Nordkorea gegen Angreifer verteidigen könnte.

Sieht nicht nach «Terminator» aus, ist aber tödlich: «Super aEgis II», konstruiert in Südkorea, wirkt eher unspektakulär.

Geht es um menschliche Ziele, warten Waffen noch auf eine Bestätigung eines Menschen, um das identifizierte Ziel zu zerstören – ein im Programmablauf kleiner, aber ethisch immens wichtiger Unterschied. Selbst die koreanische Selbstschussanlage «Super aEgis II» ist nach Angabe der Hersteller bei allen Kunden so konfiguriert,

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Sicherheitsexperten warnen Whatsapp-User vor neuer Betrugsmasche: Sensible Daten im Visier

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17-06-19 10:19:00,

Technik

11:17 17.06.2019(aktualisiert 11:18 17.06.2019)

Zum Kurzlink

Whatsapp ist einer der am meisten benutzten Messenger weltweit und auch in Deutschland. Millionen Bundesbürger verschicken damit täglich Nachrichten, Fotos und Videos. Allerdings gibt es immer wieder Sicherheitsbedenken. Jetzt warnen Sicherheitsexperten erneut.

Kriminelle haben es offenbar auf WhatsApp-Nutzer abgesehen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell in diesem Zusammenhang vor Betrugsversuchen durch gefälschte E-Mails. So sollen Betrüger mit vermeintlich von WhatsApp stammenden E-Mails ein angebliches Abo-Ende des Messengers vorgaukeln. Dabei handelt es sich jedoch um Spam-Mails, die Nutzer unbedingt ignorieren sollten.

Weitere Sputnik-Artikel: Huawei im US-Visier: Facebook untersagt Vorinstallation seiner Apps auf neuen SmartphonesWeitere Sputnik-Artikel: Telegram- und VK-Gründer Durow kritisiert Sicherheitsschwäche von Whatsapp

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Internetpioniere warnen vor Uploadfiltern im Kampf gegen Terror

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03-04-19 12:19:00,

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verordnung gegen terroristische Inhalte im Netz werde das Internet in Europa beschädigen, ohne bedeutsam zum Kampf gegen den Terror beizutragen. Das schreiben ein Dutzend Internetpioniere und Innovatoren, darunter WWW-Erfinder Tim Berners-Lee, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und netzpolitik.org-Chefredakteur Markus Beckedahl, in einem offenen Brief an führende EU-Abgeordnete.

Gegen Terrorismus vorzugehen sei ein notwendiges politisches Ziel und das Internet spiele eine wichtige Rolle dabei, heißt es in dem Brief. Gleichzeitig müssten die unternommenen Schritte evidenz-basiert, angemessen und wohl begründet sein, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Aus Sicht der Unterzeichner ist der Gesetzentwurf der Kommission jedoch nicht dazu geeignet, stattdessen werde er Grundrechte europäischer Internetnutzer beschneiden.

Uploadfilter und kurze Löschfristen

Der im Herbst vorgestellte Entwurf der EU-Kommission zielt darauf ab, mutmaßlich terroristische Inhalte aus dem Netz zu entfernen. Dies soll die Radikalisierung von Nutzern eindämmen und in einem weiteren Schritt dazu führen, dass weniger Terroranschläge verübt werden, führte jüngst die Justizkommissarin Věra Jourová gegenüber netzpolitik.org aus.

Umsetzen will die Kommission das mit einer engmaschigen Zensurinfrastruktur, die für alle in Europa tätigen Online-Dienste gelten soll. Innerhalb von nur einer Stunde müssten sie auf einen Hinweis von Behörden reagieren und mutmaßlich terroristische Inhalte auf ihren Plattformen sperren oder löschen.

Zudem sieht der Entwurf „proaktive Maßnahmen“ vor, also Uploadfilter, mit denen die Anbieter solche Inhalte direkt nach dem Hochladen erkennen, einschätzen und gegebenenfalls entfernen sollen. Im Falle von Verstößen kann der Einsatz von Uploadfiltern angeordnet werden, hohe Geldstrafen sollen für Abschreckung sorgen.

Gesetz schießt übers Ziel hinaus

Mit vier Punkten gehen die Unterzeichner besonders hart ins Gericht. Ein ungenaue Definition von „terroristischen Inhalten“ würde durch ihre „extreme Bandbreite“ dazu führen, dass im Zweifel zu viel als zu wenig gelöscht würde, auch journalistische oder wissenschaftliche Inhalte. Da die Verordnung für alle Anbieter gelten soll, also auch für Plattformen, die von solchen Inhalten nicht betroffen sind, sei sie unverhältnismäßig und würde weit übers Ziel hinausschießen.

Die kaum umsetzbare Löschfrist würde zudem insbesondere kleinere Anbieter hart treffen und neben befürchteten „Overblocking“-Effekten auch „große multinationale Plattformen“ stärken, die sich den Aufwand leisten könnten. Erst recht gelte dies für die „proaktiven Maßnahmen“, welche bestenfalls eine Handvoll von Anbietern selbst umsetzen und an kleinere lizenzieren könnten.

„Der Vorschlag legt die Latte so hoch,

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USA: Forscher warnen vor biologischer Kriegsführung mit Insekten

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13-11-18 08:40:00,

Unter dem Namen „Insect Allies“ erforscht das US-Verteidigungsministerium, wie man mit Hilfe von Insekten Pflanzenviren transportieren kann. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Plön sowie der Universitäten Freiburg und Montpellier warnen, dass ein solches System relativ leicht manipuliert und als biologische Waffe eingesetzt werden kann.

Die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums, fördert Projekte im Umfang von insgesamt 27 Millionen US-Dollar mit dem Ziel, genetisch veränderte Viren freizusetzen, die das Erbgut von Nutzpflanzen im Freiland verändern können, schreiben die Experten in einer Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts.

Insektenboten verteilen Pflanzenvieren

Bei dem Projekt namens Insect Allies („Alliierte/Verbündete Insekten“) sollen Insekten als Transportmittel für Pflanzenviren dienen und diese auf landwirtschaftliche Nutzpflanzen übertragen. Die Viren können das Erbgut der betroffenen Pflanzen mittels sogenannter Genomeditierung verändern. Die für das Programm ausgewählten Institutionen erforschen, ob sie die Viren mithilfe von Grashüpfern, Blattläusen und Weißen Fliegen auf Mais und Tomaten übertragen können. Bis zum Ende des Programms soll die Technik in großem Stil in Gewächshäusern einsetzbar sein. Auf diese Weise ließen sich auch bereits auf den Feldern wachsende Pflanzen schnell und in großem Stil genetisch verändern.

Einerseits könnte Pflanzen durch die Genomeditierung beispielsweise ertragreicher oder unempfindlicher gegenüber Schädlingen und Trockenheit werden, jedoch warnen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön sowie der Universitäten Freiburg und Montpellier im Fachmagazin Science, dass ein solches System relativ leicht manipuliert und als biologische Waffe eingesetzt werden kann.

Andere Sputnik-Artikel: Sammeln USA Bioproben russischer Bürger? Moskau spricht von Gefahr für Sicherheit

Was haltet ihr von den neuen Biotechnologien wie “Insect Allies” die von der Technologiesparte des US-Verteidigungsministeriums entwickelt werden? Einfach zu missbrauchen, offensichtlich nicht nur zivil gebraucht, da vom Verteidigungsministerium entwickelt oder? #moinmoin

— Hans Spelleken (@HansSpelleken) 6. November 2018

Biologische Kriegsforschung?

In dem Artikel fordern die Forscher eine öffentliche Debatte. Die Fehle allerdings. Ihrer Meinung nach gibt es keine plausiblen Gründe, Insekten zur Verbreitung von Genmaterial einzusetzen. Die Forscher sehen vor allem den Einsatz von Insekten zur Verbreitung von Genmaterial kritisch, denn die Erkenntnisse aus dem Insect Allies-Programm können relativ leicht abgewandelt werden und so für die biologische Kriegsführung angepasst werden. Guy Reeves vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie sagt:

„So könnten Gene beispielsweise funktionsuntüchtig gemacht werden – was in der Regel leichter ist als ihre Optimierung.

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USA warnen vor iranischen Mord-Anschlägen in Europa

USA warnen vor iranischen Mord-Anschlägen in Europa

26-05-18 10:34:00,

US-Außenminister Mike Pompeo am 21.05.2018 bei der Heritage Foundation. (Foto: dpa)

US-Außenminister Mike Pompeo am 21.05.2018 bei der Heritage Foundation. (Foto: dpa)

Am vergangenen Montag hat US-Außenminister Mike Pompeo vor möglichen Attentaten in Europa durch die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) gewarnt. Pompeos Aussage vor Journalisten in Washington (Video ab Minute 9:00), dass die IRGC „Mordaktionen im Herzen Europas” verüben will, haben Sicherheitsexperten und iranische Exilanten mit Interesse zur Kenntnis genommen. Experten meinen, dass ihnen keine Beweise für die Anschuldigung bekannt seien, berichtet der Guardian. Pompeo sagte: „Heute führt die iranische Quds-Truppe verdeckte Mordanschläge im Herzen Europas durch”.

Die Sprecherin des US-Außenministerium, Heather Nauert, sagte dazu: „Der Außenminister hat Informationen und Zugang zu Informationen, die ich nicht habe. Ich kann dazu nichts sagen, aber ich kann sagen, der Außenminister hat mir versichert, dass es in seiner Rede eine Grundlage für diesen Punkt gibt – und er steht fest dahinter.” Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob sich Pompeo auf nicht öffentliche Geheimdienstinformationen beziehe, ging Nauert nicht ein.

Pompeo führte die angeblichen Mordanschläge des Iran an, um den Europäern klarzumachen, dass der Iran eine Bedrohung sei, die auch in Europa akut werden könnte. Vor dem Syrien-Krieg war quasi aus dem Nichts der „Islamische Staat“ aufgetaucht, dessen „Bekämpfung“ zum offiziellen Grund für eine multilateralen Kriegseinsatz in Syrien angeführt wurde. Wer wirklich hinter dem IS steckt ist bis heute unbekannt.

Die USA wollen die EU-Staaten hinter ihre Initiative gegen den Iran bringen und in diesem Zusammenhang alle wirtschaftlichen Aktivitäten der Europäer im Iran stoppen. Sie drohen unter anderem Bank-Managern, die im Swift-System nicht gegen den Iran auftreten, mit Sanktionen.

Bisher hat es Europa keine Morde gegeben, die offiziell dem iranischen islamischen Staat zugeschrieben wurden. Irans letzter Premierminister unter dem Schah, Shapour Bakhtiar, wurde 1991 in Frankreich ermordet. Vier iranisch-kurdische Dissidenten wurden im folgenden Jahr in einem griechischen Restaurant namens Mykonos in Berlin erschossen.

Das Gericht im Fall Mykonos erließ 1997 einen internationalen Haftbefehl gegen den iranischen Geheimdienstminister Hojjat al-Islam Ali Fallahian. Teheran bestritt die Beteiligung.

Für die Bombardierung eines Busses, der israelische Touristen in Burgas (Bulgarien) beförderte, wurde von der bulgarischen Regierung die libanesische Miliz Hisbollah verantwortlich gemacht.

Die jüngste Tötung eines iranischen Dissidenten fand im November 2017 in Den Haag statt, als ein Schütze Ahmad Mola Nissi,

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Geheimdienstveteranen warnen vor wachsendem Risiko von Feindseligkeiten zwischen USA und Iran auf der Basis von Falschmeldungen – www.NachDenkSeiten.de

Geheimdienstveteranen warnen vor wachsendem Risiko von Feindseligkeiten zwischen USA und Iran auf der Basis von Falschmeldungen – www.NachDenkSeiten.de

06-03-18 10:20:00,

5. März 2018 um 13:13 Uhr | Verantwortlich:

Geheimdienstveteranen warnen vor wachsendem Risiko von Feindseligkeiten zwischen USA und Iran auf der Basis von Falschmeldungen

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech

Während Präsident Donald Trump sich auf einen Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu vorbereitet, stellt eine Gruppe von US-Geheimdienstveteranen eine Reihe falscher Anschuldigungen gegen den Iran richtig. Das aktuelle VIPS-Memo, aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Podcast: Play in new window | Download

MEMORANDUM AN: Den Präsidenten

VON: Veterans Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

BETREFF: Krieg gegen den Iran

EINFÜHRUNG

In unserem an Sie gerichteten Memorandum vom 21. Dezember (dt. Übersetzung) warnten wir, dass die Behauptung, der Iran sei derzeit der weltweit größte Sponsor des Terrorismus, nicht durch Beweise untermauert sei. Zwischenzeitlich sind die falschen Anschuldigungen gegen den Iran intensiver geworden. Deshalb fühlen wir uns verpflichtet, Sie auf die praktisch unvermeidlichen Folgen eines Krieges gegen den Iran aufmerksam zu machen, so wie wir vor 15 Jahren Präsident George W. Bush sechs Wochen vor dem Angriff der USA auf den Irak warnten.

In unserem ersten Memorandum dieser Art teilten wir Präsident Bush mit, dass wir “keinen zwingenden Grund” sahen, den Irak anzugreifen, und warnten, dass “die unbeabsichtigten Konsequenzen… wahrscheinlich katastrophal” sein würden. Noch viel schlimmer werden die Konsequenzen sein, wenn die USA in einen Krieg gegen den Iran hineingezogen werden. Wir befürchten, dass Ihre Geheimdienste und die NSA Ihnen dazu nicht die ganze Wahrheit sagen.

Nachdem wir “Krieg gegen den Iran” als Thema für dieses Memorandum gewählt hatten, fiel uns auf, dass wir das schon einmal getan hatten, nämlich bei einem Memorandum an Präsident Obama am 3. August 2010 unter ähnlichen Umständen. Vielleicht können Sie Ihren Stab bitten, Ihnen dieses Memo vorzulegen, damit Sie es lesen und beurteilen können. Es enthielt ein erstaunliches Zitat des damaligen Vorsitzenden des Intelligence Advisory Board (und ehemaligen nationalen Sicherheitsberaters von Bush Sen.), General Brent Scowcroft, der der Financial Times am 14. Oktober 2004 mitteilte, der israelische Premierminister Ariel Sharon habe George W. Bush “hypnotisiert”: “Sharon hat ihn einfach um den Finger gewickelt”.

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