Deutsche Bank: Wenn sie fällt, war’s das mit… | www.konjunktion.info

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07-11-19 11:53:00,

Deutsche Bank - Bildquelle: Pixabay / sheadquarters; Pixabay LicenseDeutsche Bank - Bildquelle: Pixabay / sheadquarters; Pixabay License

Deutsche Bank – Bildquelle: Pixabay / sheadquarters; Pixabay License

Steht die größte Bank Europas kurz vor der Implosion? Zahlreiche Gerüchte besagen, dass dies eher früher als später erfolgen könnte.

Der Wert der Deutschen Bank ist in den letzten Monaten rapide gefallen; 1.000te wurden und werden entlassen und mittels mehrerer Wechsel an der Führungsspitze hat man verzweifelt versucht das Ruder noch herum zu reißen. Bislang erfolglos. Scheinbar ist es für das größte deutsche Bankhaus bereits zu spät. Und wenn die Deutsche Bank fällt, werden wir eine Phase erleben, die 2008 und die Lehman-Krise wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen wird. Da Deutschland die EU per Scheckbuch zusammenhält, würde ein Kollaps der Deutschen Bank auch alle anderen Dominosteine zu Fall bringen.

In den letzten Tagen gab es zahlreiche Gerüchte bzw. Kommentierungen zur Deutschen Bank, die man mehr im angelsächsischen als im deutschsprachigen Raum findet. Zufall? Schauen wir uns ein paar dieser Meldungen an:

Die Deutsche Bank verzeichnete am Mittwoch einen Nettoverlust, der die Markterwartungen verfehlte, da ein umfangreicher Restrukturierungsplan die deutschen Kreditgeber weiterhin belastet.

Für das dritte Quartal 2019 wurde ein Nettoverlust von 832 Millionen Euro (924 Millionen US-Dollar) ausgewiesen. Analysten erwarteten nach Angaben von Refinitiv einen Verlust von 778 Millionen Euro. Sie [die Deutsche Bank; Anmerkung www.konjunktion.info] hatte im dritten Quartal 2018 einen Nettogewinn von 229 Millionen Euro ausgewiesen, im zweiten Quartal dieses Jahres jedoch einen Verlust von 3,15 Milliarden Euro.

(Deutsche Bank reported a net loss that missed market expectations on Wednesday as a major restructuring plan continues to weigh on the German lender.

It reported a net loss of 832 million euros ($924 million) for the third quarter of 2019. Analysts were expecting a loss of 778 million euros, according to data from Refinitiv. It had reported a net profit of 229 million euros in the third quarter of 2018, but a loss of 3.15 billion euros in the second quarter of this year.)

Rechnet man die Verluste des zweiten und dritten Quartals für 2019 zusammen, dann summiert sich dieser auf 4 Milliarden Euro. Wie kann die Deutsche Bank innerhalb eines halben Jahres eine solche Summe verlieren?

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Das war’s, Facebook!

das-war’s,-facebook!

02-11-19 10:31:00,

Mit unserem Abtritt von Facebook sind wir keineswegs Pioniere — bereits letztes Jahr löschte KenFM seine Facebook-Seite mit über 250.000 Likes. Und das mit einer „Hasta la vista (per strada)“-Lässigkeit, ohne dies dramatisch in Szene zu setzen.

Was für den einen oder anderen völlig bescheuert erscheinen mag, ist wahrlich nur das Erkennen der Zeichen der Zeit, aus zweierlei Gründen. Erstens: Facebook ist nicht „unser Freund“ — weder von Rubikon, noch von KenFM, noch von irgendeiner Gruppierung, die den Systemwandel und eine bessere Welt anstrebt. Mit unseren Beiträgen dort tanzen wir auf einem Dancefloor des Systems, welches wirklich jeden Rausschmeißersong anwirft, um uns aus dem Takt zu bringen. Sei es nun Shadowbanning oder die Verlangsamung der Interaktion auf Facebook durch absichtlich eingebaute Bugs. Und bevor wir weiterhin das Risiko eingehen, endgültig rausgeworfen zu werden, gehen wir lieber selbst!

Der zweite Grund:

Facebook ist ein sterbender Internet-Gigant!

Wäre das Unternehmen kein milliardenschwerer Mega-Konzern in Kalifornien, der über die Jahre Milliarden Nutzer für sich gewinnen konnte, würde es von der Bedeutung und Relevanz her bald auf einer Ebene mit dem Microsoft-Webportal MSN oder dem Messenger-Dienst icq rangieren. Zumindest, wenn man die Nutzer unter 25 betrachtet. Für die junge Generation ab Jahrgang 1995 ist Facebook mittlerweile vollkommen irrelevant — auf Instagram und YouTube spielt nun die Musik!

Warum also sollen wir uns länger auf einer Plattform bewegen, die uns zunehmend Steine in den Weg legt, und die gleichzeitig auch immer weniger Relevanz aufweist? Natürlich fangen wir bei Human Connection nun zunächst sehr klein an. Das beginnt schon damit, dass wir keine „Seite“ in dem Sinne haben, sondern „nur“ ein normales Nutzerprofil, das „Rubikon“ heißt. Aber Facebook hat ebenso klein angefangen. In der Transformationsphase von 2008 bis 2010 erlangte Facebook dann in Deutschland ein Monopol im Bereich der sozialen Medien und der bis dahin breit aufgestellte Markt an Plattformen wie MSN, icq, SchülerVZ, MySpace oder Lokalisten wurde regelrecht ausgetrocknet. Von 2010 bis 2014 führte fast kein Weg an Facebook vorbei. Und jetzt nagt an dem einstigen Monopol der gleiche Zahn der Zeit wie einst bei MSN und Konsorten.

Zum anstehenden Jahrzehntwechsel könnte der Zeitpunkt nicht besser sein, den digitalen Umzug zu wagen. Wir werden von jetzt an unsere Beiträge auf Human Connection teilen. Gleichzeitig erhoffen wir uns von Human Connection,

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Das war’s, Mördersystem!

das-war’s,-mordersystem!

02-11-19 10:30:00,

Seit anderthalb Jahren nehme ich kein Blatt mehr vor den Mund. Freundlich, aber bestimmt gebe ich zu verstehen — wenn das Gespräch auf die Weltlage kommt — dass die Sache mit Reformen nicht mehr ins Lot zu bringen, sondern eine grundlegende Umwälzung nötig sei. Diese Feststellung erhält fast durchwegs Zustimmung, selbst von Menschen wie zum Beispiel Bankern, für die eine Fortsetzung des Status quo essenziell ist.

Aber wenn selbst Wissenschaftler Endzeitstimmung verbreiten, die sich im Grunde auf Erfahrung berufen müssten, dann ist tatsächlich Feuer im Dach. Dabei sind es nicht nur die Klimatologen und Spezialisten für Biodiversität, die Alarm schlagen. Probleme historischer Dimension bereiten uns unter anderem die Digitalisierung und Roboterisierung, die gemäß einer Studie der OECD mittelfristig 46 Prozent aller Arbeitsplätze gefährden. Die Militarisierung und die Erosion des Völkerrechts stimmen auch nicht gerade zuversichtlich für eine friedliche Lösung der multiplen Krise, die den Globus im Griff hält. Zu all dem steigt die Verschuldung mit exponentieller Geschwindigkeit.

Der Versuch, die Probleme des Geldes mit noch mehr Geld zu lösen, wird aller Voraussicht nach scheitern — „mit einem großen Knall“, wie viele Menschen intuitiv ahnen.

All die Reformen, die uns wieder auf Kurs bringen könnten, werden verwässert, verzögert oder verhindert. Kleine, aber gut organisierte Lobbys sind mehr als doppelt so erfolgreich in der Durchsetzung ihrer Interessen als die Bevölkerungsmehrheit — und das in einer Staatsform, die sich als Demokratie, also „Volksherrschaft“ bezeichnet.

Die Ungleichheit, historisch die bedeutendste Ursache gewaltsamer Konflikte, wächst ungebremst. Gleichzeitig sinkt in der Kakophonie von Fake und Halbwahrheiten die Fähigkeit zum klaren Denken.

Wenn wir Zukunft haben wollen, wie wir sie uns wünschen — friedlich, gerecht und nachhaltig — dann sind eine Neubeurteilung der Lage und die Entwicklung einer Strategie das Gebot der Stunde. Es geht darum, den Gegner zu identifizieren und den Weg frei zu machen für eine Welt, in der Mensch und Natur in Harmonie leben können. Die Erde könnte zwölf Milliarden Menschen ernähren; die Technologien sind da; alle könnten in Fülle leben. Wenn da nur nicht eine Kraft wirken würde, die den Überfluss in einen Mangel verwandelt, der den Menschen in einen ständigen Kampf ums Überleben zwingt!

Geld regiert bekanntlich die Welt. Es empfiehlt sich deshalb, die Natur des Geldes zu entschlüsseln, um seine Wirkung auf das Kollektiv und das Individuum zu verstehen und verändern zu können.

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Der Russe war’s!

Der Russe war’s!

01-08-18 10:42:00,

Damit es zu keinen Ausschreitungen kommt, sorgte der Russe rechtzeitig für das Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft — mein lang ersehnter Traum wurde erfüllt) Szenen, wie 1998 in Frankreich wo der Gendarm Daniel Nivel von deutschen Fußball-Freunden fast zu Tode geprügelt wurde, wollte man nicht erleben (1).

Die deutsche Fußball-Mannschaft durfte deshalb frühzeitig nach Hause fahren. Der Russe muss es gewesen sein, denn bis heute sind deutsche Verantwortliche für das frühe Ausscheiden nicht gefunden.

Natürlich war die deutsche Politik nicht begeistert, da es so nicht möglich war, nützliche politische Entscheidungen, die der Bürger aber nicht versteht, hinter der WM-Aufmerksamkeit zu verstecken.

Auch nach dem Ende der WM setzte der Russe sein perfides Spiel fort. Da die US-Nationalmannschaft nicht in Russland dabei war, musste ein anderer Weg gefunden werden, um Schaden zu erzeugen. Wie man weiß, ist größtmögliche Öffentlichkeit das beste Versteck.

Deshalb überreichte Vladimir Putin im Verlauf einer Pressekonferenz Donald Trump bei ihrem Treffen in Finnland einen Weltmeisterschafts-Fußball als Geschenk für dessen Sohn.

Da Trump die Wahl zum Präsidenten nur durch massive Beeinflussung der US-Amerikanischen Wähler durch Russland gewinnen konnte, ist das natürlich den aufmerksamen Wächtern über die US-Demokratie nicht entgangen:

„Der republikanische Senator Lindsey Graham schrieb auf Twitter sogar, ‚Ich würde den Fußball auf Abhörgeräte überprüfen lassen und ihn niemals im Weißen Haus erlauben‘“ (2).

Und tatsächlich: es handelt sich um einen Spionage-Fußball. Der Ball enthält nämlich einen sogenannten RFID-Chip, mit dem aus der Ferne auf den Ball beispielsweise mit einem Smartphone zugegriffen werden kann; und damit kann der arme Sohn von Donald Trump, so er den Ball denn erhalten sollte, vollständig ausspioniert werden; und vermutlich alle, die sich in seiner Nähe aufhalten.

Allerdings sind für Leute, die keine Russland-Paranoia haben, noch Fragen offen:

Hergestellt wurde der Ball von der deutschen Firma Adidas, die auch offen zugibt, dass in den Ball ein RFID-Chip eingebaut und er deshalb mit einem entsprechenden Logo versehen ist.

Es soll damit möglich sein, dass Fußball-Fans Inhalte zu vergangenen Weltmeisterschaften oder anderen Fußball-Ereignissen über ihr Smartphone abrufen können, wenn sie es nah genug an den Ball halten. Laut Adidas enthält der Chip keine Spionagefunktionen und ist auch nicht von außen veränderbar.

Zudem ist es auch nicht klar,

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