Corona-Impfstofftest wegen schwerer Nebenwirkungen gestoppt – Was der Spiegel verschweigt | Anti-Spiegel

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09-09-20 08:24:00,

Der Spiegel hat heute berichtet, dass die Erprobung eines als vielversprechend geltenden Corona-Impfstoffs wegen schwerer Nebenwirkungen gestoppt wurde. Interessanter ist aber, was der Spiegel seinen Lesern verschwiegen hat.

Der Spiegel brachte heute unter der Überschrift „Testperson erkrankt – Pharmakonzern muss Studie zu Corona-Impfstoff stoppen“ einen Artikel, in dem ein wichtiges Detail verschwiegen hat, über das der Anti-Spiegel vor zehn Tagen berichtet hat. Der Spiegel schrieb:

„Rückschlag bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus: Die Firma AstraZeneca muss ihren Testlauf aussetzen, weil bei einer Person offenbar ernste Nebenwirkungen aufgetreten sind.“

Der Spiegel-Artikel ist ausgesprochen sachlich gehalten, der Spiegel erwähnt auch die vermutete Erkrankung eines Test-Teilnehmers. Da der Hersteller dazu keine Angaben gemacht hat, berief sich der Spiegel dabei auf einen Artikel der New York Times, die meldete, es handle sich um eine Transverse Myelitis. Was das ist, erklärt der Spiegel nicht im Detail, er erwähnt nur, es handle sich um:

„eine Entzündung, die das Rückenmark treffe und von Vireninfektionen ausgelöst werden könne.“

Dass diese sehr seltene Krankheit zu einer Querschnittslähmung führen kann, erfährt der Spiegel-Leser nicht.

Und noch etwas verschweigt der Spiegel: Ich habe vor zehn Tagen darüber berichtet, dass die EU-Kommission mit einem Hersteller einen Vertrag über die Lieferung von 400 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs abgeschlossen hat, in dem der Hersteller praktischer weise auch gleich von der Haftung für Impfschäden befreit wurde, den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Und nun raten Sie mal, wer dieser Hersteller ist – Richtig geraten, es ist AstraZeneca. Aber das erfährt der Spiegel-Leser in dem Artikel genauso wenig, wie die Tatsache der Haftungsbefreiung und des geschlossenen Vertrages der EU-Kommission.

Nachtrag: Es ist niedlich zu beobachten, wie der Spiegel damit umgeht. Kurz nach dem genannten Artikel hat er einen zweiten Artikel veröffentlicht, in dem er die Leser beruhigen möchte. Völlig zu Recht schreibt der Spiegel, dass es sich bei einem solchen Abbruch der Testphase um einen ganz normalen Vorgang handelt. Außerdem schreibt der Spiegel:

„Dabei werden für den Menschen harmlose Viren mithilfe von Gentechnik als das neuartige Coronavirus „verkleidet“. Dafür tauschen Forscher bestimmte Eiweiße an deren Oberfläche gegen typische Bestandteile des Krankmachers aus. Diese sollen dem Körper eine Infektion vorgaukeln, aber nicht krank machen. Wer mit solchen Vektorviren geimpft ist, so die Theorie,

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Kritik wegen fehlender Schutzmaske: 53-Jähriger vor Berliner Supermarkt niedergeschlagen

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24-05-20 10:35:00,

Panorama

22:46 23.05.2020(aktualisiert 22:49 23.05.2020)

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Sputnik Deutschland

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Sputnik

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Ein Kunde hat in einem Berliner Supermarkt den fehlenden Mund-Nase-Schutz eines Mannes und seiner Begleiterin bemängelt. Die Kritik kam bei dem Paar aber gar nicht gut an: Es hat den 53-Jährigen vor dem Supermarkt niedergeschlagen und mit Tritten an den Kopf verletzt.

Der Kunde soll zuvor eine Kassiererin auf den fehlenden Mundschutz des Mannes und dessen Begleiterin aufmerksam gemacht haben, teilte die Polizei am Samstagabend mit.

©
REUTERS / Joachim Herrmann

Nachdem der 53-Jährige das Geschäft verlassen habe, soll der kritisierte Mann auf ihn zugegangen sein und mit ihm diskutiert haben. Kurz darauf habe er unvermittelt auf den 53-Jährigen eingeschlagen, der zu Boden gegangen sei. Während die Begleiterin des Schlägers sich dann auf den liegenden Mann gesetzt haben soll, trat ihr Partner den Angaben zufolge gegen den Kopf des Opfers. Der 53-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen.

Die Polizei sucht nun den Schläger und dessen Begleiterin.

ta/gs/dpa

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Demenzkranke wegen Corona isoliert und an Stuhl gefesselt

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07-05-20 09:54:00,

Urs P. Gasche / 07. Mai 2020 –

Brigitte B. ist selber nicht von Sars-CoV-2 angesteckt. Doch ihr Ehemann dürfe sie nicht mehr betreuen, verordnet ein Pflegeheim.

Seit vielen Jahren betreut Paul Bossert, 82, zusammen mit seinem Freund Rainer Hoffmann seine an Alzheimer erkrankte Ehefrau Brigitte, 72. Jeweils von Dienstag bis Samstag haben die beiden Männer die heute schwer demente Frau in den jeweiligen Pflegeheimen als «Hilfspfleger» jahrelang betreut, ihr das Essen eingelöffelt und sie spazieren geführt. An den Samstagen holte Bossert seine Frau nach Hause und pflegte sie bis am Dienstag rund um die Uhr.

Doch seit dem 16. März, als der Bundesrat Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen anordnete, ist alles anders. Paul Bossert durfte seine Ehefrau im Alters- und Pflegeheim Schlossacker in Binningen BL nicht mehr besuchen und betreuen.

Als er sie drei Wochen später, am 4. April, entgegen dem Willen des Pflegeheims, in die gemeinsame Wohnung in Basel holte, um sie während zehn Tagen bis nach Ostern zu Hause zu pflegen und zu betreuen, fand er eine Frau vor, die «mit meiner Frau nicht mehr viel Gemeinsames» hatte. Den traurigen Anblick werde er nicht so schnell vergessen (siehe sein Bild).

Brigitte Bossert «bestand praktisch nur noch aus Haut und Knochen, war dehydriert, hatte 5 Kilo abgenommen und wog noch 49,9 Kilo». Am 25. März hatte sie bei einem Sturz ein Hämatom erlitten, am 2. April war sie um 21.45 Uhr erneut gestürzt, wurde aber erst nach ein Uhr nachts verarztet.

An den Rollstuhl gefesselt

Paul Bossert musste feststellen, dass seine Frau Brigitte im Pflegeheim Schlossacker mehrfach an den Rollstuhl gefesselt worden war. Sie machte zuweilen einen sedierten Eindruck.«Ich weiss, dass diese Massnahme nur dazu dient, die Betreuung zu minimieren», berichtet Bossert aus früheren Erfahrungen mit seiner Ehefrau. Es werde zwar immer behauptet, dass das Klemmbrett, sprich der Schwedenstuhl, nur zur Sicherheit der Bewohner angewendet werde, ohne zu bedenken, dass damit das kognitive Verhalten der Bewohner gemindert werde.

Die sogenannte «Fixierung» von Patientinnen und Patienten wird in Deutschland als strafbare Freiheitsberaubung geahndet, sofern die Fixierung nicht von einem Gericht angeordnet wird.

In der Schweiz erlaubt das Zivilrecht «Einschränkungen der Bewegungsfreiheit» von Erwachsenen nur dann, wenn sie

  • eine «ernsthafte Gefahr für das Leben oder die körperliche Integrität der betroffenen Person oder Dritter abwenden»;

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Mit oder wegen Corona – einige schwierige Korrekturen durchführen. Toll.

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08-04-20 01:59:00,

“You never let a serious crisis to go to waste. And what I mean by that it’s an opportunity to do things you think you could not do before.“ Das sagte der amerikanische Politiker Rahm Emanuel in einem Interview mit dem Wall Street Journal 2008. Ist die Corona-Pandemie eine solche Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, um einige schwierige Korrekturen durchführen zu können? Von Florian Linse[*].

Es stellt sich die Frage, ist die Gesellschaft dazu bereit? Die Rahmenbedingungen müssen passen. Viel ist im Zuge des neoliberalen Umbaus der Gesellschaft sowieso schon auf „Linie“ gebracht. Die Politik (Parteien), die Medien (Mainstream mit seinem Personal), internationale Organisationen wie die WHO (man denke an die Umdefinierung, ab wann eine Epidemie eine Pandemie ist).

Mit der Ausbreitung einer Krankheit macht man den Menschen Angst. Dass ihre Gesundheit in Gefahr ist. Zumindest mit so einem Virus funktioniert das. Es funktioniert ja scheinbar nicht mit Luftverschmutzung, Umweltgiften, nuklearer Strahlung und dergleichen, obwohl das auch alles krank macht und Menschenleben kostet. Aber es kommt wohl auch darauf an, wie die Angstmache organisiert wird.

Im Sog der Pandemie, mit der eigenen, daraus entstehenden Logik, entstehen Maßnahmen. Eine der Hauptmaßnahmen ist das Anhalten weiter Teile der Wirtschaft (eingeschlossen Dienstleistungen, im großen Stil z.B. der Tourismus). Ausgenommen sind Nahrungsmittel und wichtige Dinge des täglichen Lebens, sozusagen Verbrauchsmaterial. Also haben Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken und Tankstellen offen. Der Bau z.B. ist ein großer Wirtschaftszweig, der weiterläuft. Aber wohl auch nicht mit dem gleichen Schwung.

Hinter der Überflussgesellschaft steht eine Produktion, die alles im Überfluss produzieren kann. Glaubt man den Zahlen der letzten Jahrzehnte, dann könnte auch noch mehr produziert werden. Die großen Konzerne hätten lieber mehr Wachstum und höhere Steigerungsraten. Aber die Abnehmer fehlen oder deren Kaufkraft ist nicht ausreichend.

Viele große Industrien produzieren auf „Kante“. Gerade so viel, dass die Lager nicht zu voll werden. Manchmal werden die Lager trotzdem zu voll, Ware steht auf Halde oder wird dem Handel in die Lager gedrückt. Es wird geschoben, was geht, bis alle Puffer ausgeschöpft sind. Können die Umsätze nicht gehalten werden, kommt der deflationäre Schock. Die Preise brechen ein, Angestellte müssen im großen Stil entlassen werden. Was könnte man tun, wenn man sieht, dass eine solche Situation bevorsteht?

Wie wäre es,

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Von wegen Killervirus

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18-03-20 10:08:00,

Eine amerikanisch-japanische Forschergruppe hat jetzt neue, umfangreiche Daten zur Infektion in China mit dem Coronavirus (Covid-19) erhoben (Bericht), die einigermaßen realistisch sind.

Der Bericht ist eine Vorabveröffentlichung, die noch nicht einem Peer-Review unterzogen wurde. Da solche Reviews sich oft über Monate hinziehen und am Ende die Befunde niemanden mehr interessieren, müssen wir damit vorliebnehmen und den Daten bereits jetzt vertrauen.

Nach den Befunden der Forscher ist die Infektionsrate sehr, sehr viel höher, als bislang bekannt war. Offenbar beruhten die bisherigen mathematischen Modelle auf falschen Zahlen.

Demnach ist auch die Sterblichkeitsrate um ein Vielfaches niedriger, als die Forscher bisher errechneten. Statt, wie vielfach berichtet, bei 4,19 Prozent, liegt sie tatsächlich bei nur 0,04 Prozent. Sie ist also um das 100-fache niedriger als bisher berichtet wird.

Die Forscher haben keine Analyse nach Altersgruppen gemacht. Aber aufgrund ihrer Zahlen kann man die Raten von Risikogruppen neu berechnen.

Wenn, wie der Berliner Kurier berichtet, aufgrund bisheriger Zahlen für Menschen in Deutschland im Alter zwischen 55 und 70 Jahren ein Risiko von 4,0 Prozent und für Menschen ab 80 Jahren ein Risiko von 14,8 Prozent errechnet wurde, dann müssen wir diese Zahlen jetzt durch 100 teilen.

Demnach haben

  • 55 bis 79-jährige Menschen ein Sterberisiko von 0,04 Prozent und
  • über 80-jährige Menschen ein Sterberisiko von 0,15 Prozent (1,5 Promille).

Jeder Tote ist zu viel. Aber bei der Influenza sterben deutlich mehr. Dort liegt die Sterblichkeit bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Und vor allem: Diese Menschen müssen überhaupt nicht sterben, wenn man den Schutz auf sie abstellt, statt die ganze Nation unter Hausarrest zu stellen.

„Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza“, schrieb das Magazin „Focus“ vor kurzem. Chefarzt Clemens Wendtner von der Schwabinger Klinik für Infektiologie schrieb in der gleichen Focus-Ausgabe:

„Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich.“

Er hat recht behalten. Die Sterblichkeit ist sogar noch geringer.

Der Forscher John P. A. Ioannidis von der renommierten Stanford-Universität warnt davor, die Zahlen, die wir haben, einfach hochzurechnen.

Er schreibt, wir laufen sonst Gefahr, dass die Regierungsmaßnahmen in einem Fiasko enden,

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