Weltwirtschaft: Das Jahr 2020 fängt alles andere als gut an | www.konjunktion.info

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13-01-20 10:03:00,

Rezession - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseRezession - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Rezession – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Aktuell beherrscht der Iran (Flugzeugabschuss, Raketenangriff auf US-Basen, Ermordung des Generalmajors Soleimani) die Schlagzeilen. Auch das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump findet man auf den ersten Seiten des Blätterwaldes. Wenig bis nichts liest man dagegen über die derzeitige Wirtschaftslage und deren Entwicklung. Dabei belegen nicht nur die offiziellen Zahlen, dass sich die Lage weiter verschlechtert. Dass die Aktienmärkte nach wie vor auf Höchstständen stehen, ist den Repo-Ankäufen der Fed geschuldet; nicht weil es der Wirtschaft per se gut geht.

Daher möchte ich im Folgenden ein paar Meldungen bringen, die aufzeigen, dass das Wirtschaftsjahr 2020 alles andere als gut begonnen hat:

  • #1: Der US-amerikanische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist seit 5 Monaten in Folge rückläufig und befindet sich nun auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2009.
  • #2: Im vergangenen Monat ging die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe in einer Geschwindigkeit zurück, die zuletzt im August 2009 feststellbar war.
  • #3: Im vergangenen Monat gingen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe in einer Geschwindigkeit zurück, wie seit April 2009 nicht mehr.
  • #4: Der Chicago Purchasing Manager Index (Einkaufsindex) ist den vierten Monat in Folge gefallen
  • #5: Der europäische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ging im Dezember erneut zurück.
  • #6: Borden Dairy, eine der größten Molkereien der Welt, hat vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet.
  • #7: Anfang dieses Monats verzeichnete der Baltic Dry Index den schlechtesten Tag seit 6 Jahren.
  • #8: Insgesamt ist der Rückgang beim Baltic Dry Index in diesem Monat der größte, den wir seit 2008 gesehen haben.
  • #9: Die Rezession bei den Autoherstellern nimmt an Schärfe zu. Aufgrund der erheblichen Abschwächung in der zweiten Jahreshälfte 2019 lag die Gesamtzahl der in den Vereinigten Staaten im gesamten Jahr 2019 verkauften Pkws und Lkws tatsächlich unter dem Niveau, das in den USA im Jahr 2000, als die Bevölkerung erheblich kleiner war, verzeichnet hatten.
  • #10: Die Preise für gebrauchte LKWs sind um “bis zu 50%” gefallen.
  • #11: Macys hat gerade angekündigt, 28 seiner Kaufhäuser zu schließen.
  • #12: Zu Beginn des Jahres entlässt AT&T Tausende von Arbeitnehmern,

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Weltwirtschaft: Einbrechende Exportzahlen und der Handelskrieg | www.konjunktion.info

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09-12-19 05:05:00,

Börse - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative CommonsBörse - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Börse – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Wollen wir den “Gesundheitszustand einer Wirtschaft” bewerten, dann müssen wir uns die Fundamentaldaten ansehen und nicht nur beispielsweise die Aktienindices. Leider sind aber gerade die Fundamentaldaten oftmals durchmanipuliert (Stichwort Arbeitslosenzahlen, Inflation, usw.) und werden in einem Nebel aus Verschleierung und Desinformation präsentiert.

Zwar gibt es in bestimmten Bereichen akkurate Informationen und Daten, aber diese sind auf wenige Bereiche der (Welt-)Wirtschaft beschränkt. Und diese Daten besagen, dass sich unser Wirtschaftssystem in Auflösung befindet. Darüber hinaus fallen sogar die manipulierten Daten langsam aber sicher in den negativen Bereich ab.

Aber was bedeutet das für den Rest von 2019 und für das neue Jahr 2020?

Da wir in einer “globalisierten Wirtschaft” leben, ist alles miteinander verwoben und “in Abhängigkeit zu bewerten”. Dies hilft uns bei einer Bewertung insbesondere der Exportzahlen. Die USA exportieren eigentlich außer landwirtschaftlicher Produkte nichts mehr mit Wert. Aber die globalen Märkte sehen die USA immer noch als Absatzmarkt Nummer 1 an. Ein fallender Export in die USA indiziert daher eine sich verschlechternde globale Wirtschaft und insbesondere einen wegbrechenden US-Konsum.

Nehmen wir das wohl bedeutendste Beispiel: China. Chinas Exportzahlen sind in den letzten drei Monaten gefallen. Wobei viele verargumentieren, dass dies mit den Strafzöllen und dem Handelskrieg zu tun habe. Jedoch ist es nicht nur China, das mit einbrechenden Exporten zu kämpfen hat.

Süd-Korea ist der fünft größte Exporteur der Welt und dessen Exporte sind in 11 aufeinander folgenden Monaten gefallen. Süd-Koreas Frachtschifffahrt hat im November Alarm geschlagen und die dortigen Medien machen (wenn wundert’s?) den Handelskrieg zwischen den USA und China dafür verantwortlich, da sie unter anderem Zwischengüter nach China bringen. Das macht aber wenig Sinn. Strafzölle betreffen bestimmte Unternehmen (Huawei) und bestimmte Güter (Autos) und die USA haben bislang Süd-Korea außer bei Autos mit keinen Strafzöllen belegt. Auch ist die neue KORUS-Vereinbarung zwischen Washington und Seoul nur von kosmetischer Natur, um die bestehende Handelsvereinbarung auf zu hübschen, während die Exporte Süd-Koreas weiter wegbrechen.

Die gleiche Situation ist in Japan feststellbar. Japanische Exporte sind im Jahresvergleich (Oktober 2018 zu Oktober 2019) um 9,2% gefallen. Der größte Einbruch seit drei Jahren und Tokyo musste drei aufeinander folgende Monate sinkende Exportzahlen bekannt geben.

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Weltwirtschaft: Umfragen belegen, “schwere Zeiten stehen bevor” | www.konjunktion.info

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15-11-19 09:59:00,

Zwei aktuell Umfragen zeigen, dass das Geschäftsklima (und die Erwartungen) so tief wie seit 10 Jahren nicht mehr sind. Beide wurden am vergangenem Montag veröffentlicht und belegen vielmehr, dass wir als Exportnation keineswegs – wie uns das Flaggschiff der Propaganda in Deutschland weismachen will – “einer Rezession knapp entgehen”.

Deutschland Rezession - Bildquelle: Schreenshot-Ausschnitt www.tagesschau.deDeutschland Rezession - Bildquelle: Schreenshot-Ausschnitt www.tagesschau.de

Deutschland Rezession – Bildquelle: Schreenshot-Ausschnitt www.tagesschau.de

Zahlreiche Berichte zeigen, dass sich insbesondere die normalen Bürger nicht von der letzten Rezession 2008 ff. (Stichwort Reallohnverlust, Enteignung durch Zinssenkung, Mietenexplosion usw.) erholt haben. Letztlich wird dadurch die schon seit längerem in den Fundamentaldaten feststellbare neue Rezession für den Einzelnen nicht einfacher.

Die globalen Geschäftsaussichten von IHS Markit, bei denen dreimal im Jahr 12.000 Unternehmen befragt werden, fielen auf das schlechteste Niveau seit 2009, als die Daten erstmals erhoben wurden.

Der ifo Weltwirtschaftsausblick, der 1.230 Menschen in 117 Ländern befragt, fiel im vierten Quartal auf das schlechteste Niveau seit dem zweiten Quartal 2009.

Markits Umfrage ergab, dass der Optimismus in Bezug auf Aktivität, Beschäftigung und Gewinne im kommenden Jahr auf dem niedrigsten Stand seit der Finanzkrise lag. Markit meldete auch einen Rückgang der geplanten Investitionsausgaben mit Inflationserwartungen auf einem Dreijahrestief.

(The IHS Markit global business outlook—which surveys 12,000 companies three times a year—fell to the worst level since 2009, when data was first collected.

The Ifo world economic outlook, which surveys 1,230 people in 117 countries, fell in the fourth quarter to the worst level since the second quarter of 2009.

Markit’s poll found optimism for activity, employment and profits in the year ahead were all at the lowest level since the financial crisis. Markit also reported a decline in planned investment spending, with inflation expectations at a three-year low.)

ifo Chart - Bildquelle: www.shtfplan.comifo Chart - Bildquelle: www.shtfplan.com

ifo Chart – Bildquelle: www.shtfplan.com

Laut Market Watch beurteilte das ifo Institut die aktuelle Situation und Entwicklung insbesondere in den Schwellenländern als ungünstig. In den Volkswirtschaften der Industrienationen sind vor allem die Annahmen für die kommenden Monate rückläufig. In den Emerging Markets war der Abwärtstrend vor allem in Asien zu verzeichnen, während sich bei den Industrieländern der Einbruch auf die USA konzentrierte.

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Weltwirtschaft: Nissan entlässt weltweit 12.500 Mitarbeiter | www.konjunktion.info

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30-07-19 10:23:00,

Autos - Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay LicenseAutos - Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay License

Autos – Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay License

Nissan hat dieser Tage bekannt gegeben, dass das japanische Unternehmen weltweit 12.500 Mitarbeiter entlassen wird, nachdem die Profite um 98,5% eingebrochen sind. Der Autohersteller wird zudem bis 2022 seine Produktionskapazitäten um 10% abbauen, weil die Verkaufszahlen in den Hauptabsatzmärkten weiterhin fallen.

Die 12.500 Mitarbeiter entsprechen 9% der Gesamtbelegschaft Nissans und die Bekanntgabe erfolgt bereits vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Der am vergangenen Donnerstag bekannt gegebene Stellenabbau trifft vornehmlich die klassische Autoproduktion, so will Nissan auch 10% seiner Modellpalette eindampfen.

Unsere derzeitige Situation ist äußerst ernst. Unsere Haltung, die Branche anzuführen, ist unveränderlich. – Nissan-Chef Hiroto Saikawa

(Our situation right now is extremely severe. Our stance to lead the industry is unchanging. – Nissan Chief Executive Hiroto Saikawa)

Der Gewinn Nissan fiel um 12,7% auf 2,3 Milliarden Yen, mit einem Einbruch in Europa, wo 536.00 (17,8%) weniger Fahrzeuge verkauft wurden als zuvor, und einem von 9,8% in den USA (1,4 Millionen Fahrzeuge weniger).

Laut des Independent durchlebt Nissan seit längerem eine Schwächephase mit vielen Turbulenzen, in der unter anderem der frühere Firmenchef Carlos Ghosn seinen Hut nehmen musste und sogar von Nissan wegen Verfehlungen verklagt wurde. Zudem setzt Nissan die weltweite Wirtschaftsabschwächung zu:

Die konjunkturelle Abkühlung, die wichtige Märkte wie die USA und China getroffen hat, die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit und der Wettlauf um die Einführung neuer Technologien im Zuge des anhaltenden Vorgehens gegen Diesel haben allesamt zu Nissans Umsatzrückgang beigetragen und werden dies auch weiterhin tun. – Christian Stadler, Professor für strategisches Management an der Warwick Business School

(The economic slowdown, which hit key markets such as the U.S. and China, the uncertainty surrounding Brexit, and the race to embrace new technology as the crackdown on diesel continues, all contributed to Nissan’s fall in sales and will continue to do so. – Christian Stadler, professor of strategic management at Warwick Business School)

Nissan ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession abgeglitten ist.

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Weltwirtschaft: Die sich beschleunigende Verschlechterung der Fundamentaldaten | www.konjunktion.info

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03-05-19 08:37:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Will man die Stabilität und den Zustand eines ökonomischen Systems beurteilen, darf man nicht nur zwei oder drei Indikatoren betrachten, um Wachstum oder Produktion zu beleuchten. Das Problem ist, dass Zentralbanken und Regierungen genau in diese Richtung tendieren. Tatsächlich ist es so, dass Notenbanken und Regierungen offensichtlich nur wenige Indikatoren als wichtig erachten auf die wir als Bürger achten sollten, während sie gleichzeitig eine ganze Reihe anderer Fundamentaldaten ignorieren, damit es dem propagierten Narrativ einer “Erholung” nicht widerspricht. Wenn diese wenigen Indikatoren dann auch nicht “passend in ihrer Ausprägung” sind, dann werden diese Daten zudem in die gewünschte Richtung manipuliert und/oder interpretiert.

Die am häufigsten erwähnten und mit wenigen Ausnahmen am stärksten manipulierten Indikatoren sind das Bruttoinlandprodukt (BIP), die Arbeitslosenzahlen und die Inflation. Eigentlich muss man auch den Aktienmarkt dazu zählen, aber für mich sind Aktien ein nachlaufender Indikator, der uns nicht auf einen aktuell bereits stattfindenden Einbruch hinweist. Wenn überhaupt sind und waren Aktien nur ein Placebo für die Massen, eine psychologische Stütze, die uns in Sicherheit wiegen soll, während der Crash bereits vonstatten geht. Aktien besitzen keine Aussagekraft, wenn es darum geht den Gesundheitszustand eines Systems zu bewerten. Als ein nachlaufender Indikator gehe ich daher auch nur kurz am Ende dieser Analyse auf sie ein.

Die Manipulation des BIP ist fast ausschließlich eine Angelegenheit der Regierung, da ein gewichtiger Teil des BIP heute durch Staatsausgaben generiert wird. Obwohl der Staat Einkommen, Güter usw. besteuert, um diese Einnahmen dann als Staatsausgaben einzusetzen, werden diese Ausgaben als “Produktion” gewertet und fließen damit in das BIP mit ein. Dies beinhaltet auch Programme für die Infrastruktur oder Unterstützungsleistungen für das Gesundheitssystem (z.B. Obamacare in den USA). Man geht davon aus, dass etwa 20% des US-GDP (BIP) staatlich induziert sind. Andere Analysen, die alle Ausgaben beleuchten, sprechen sogar von ca. 35% des US-GDP, das durch Washington “erwirtschaftet” wird. Wenn ein Drittel durch Staatsausgaben “entsteht”, muss man dann nicht von manipulierten Daten sprechen?

Die meisten meiner regulären Leser wissen sehr genau, wie die Arbeitslosenzahlen “aufbereitet” werden, damit der Anschein einer Erholung entsteht. Allein in den USA sind etwa 95 Millionen US-Amerikaner im arbeitsfähigen Alter arbeitslos,

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Weltwirtschaft: Mit Blick gen Süden… (Teil 2) | www.konjunktion.info

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02-05-19 10:37:00,

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Erst vor kurzem schrieb ich zu 3M und Intel einen kurzen Artikel und über deren Gewinnwarnungen und meinte, dass wir alsbald eine Vielzahl an solchen oder ähnlichen Meldungen in der Hochleistungspresse finden werden. Da die Fed weiterhin an ihrer Straffungspolitik (Stichwort Bilanzrückführung) festhält, werden wir aus den Unternehmen weitere solcher Meldungen lesen. Ohne den konstanten Stimulistrom der Notenbanken können insbesondere die Großkonzerne ihre Schuldenberge nicht mehr stemmen und sie haben keine Möglichkeit mehr diese auszugleichen oder die inzwischen erhöhten Zinszahlungen nach hinten zu schieben. Dabei ist die Ergebnisberichtssaison in den USA noch nicht vorbei.

Selbst ein Unternehmen wie Alphabet (Google), das sicherlich nicht an Geldmangel leidet und nicht auf Stimulimaßnahmen angewiesen ist, gab jetzt bekannt, dass seine Werbeeinnahmen bzw. die Anzahl der Werbetreibenden eingebrochen ist, was letztlich zeigt, dass sich die wirtschaftliche Gesamtsituation verschlechtert.

Ich gehe davon aus, dass wir in der nahen Zukunft weit mehr solcher Nachrichten lesen müssen:

Alphabet hat gerade den schlimmsten Tag seit April 2010 durchlebt, nachdem Google von abnehmenden Werbezahlen berichtet hatte.

Die Aktie fiel am Dienstag um 7,5% und reduzierte ihre Marktkapitalisierung, die jetzt bei 833,5 Mrd. USD liegt, um mehr als 67 Mrd. USD. Der Rückgang war für Alphabet oder Google der stärkste Verlust seit Oktober 2012, als die Aktie um 8,01% fiel. (Im Jahr 2015 änderte Google seinen Firmennamen nach einer Umstrukturierung in Alphabet um.)

Die Aktien von Alphabet begannen am Montagabend zu sinken, aus Angst, dass sich das Wachstum der Werbeeinnahmen von Google verlangsamt. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2019 ein Umsatzwachstum von 15% gegenüber 24% im Vorjahr. In den dem Bericht folgenden Anmerkungen beschwerten sich die Analysten über die mangelnde Transparenz des Unternehmens hinsichtlich der Verlangsamung.

(Alphabet just closed its worst day since April 2010 after reporting slowing advertising numbers for Google.

The stock dropped 7.5% Tuesday, shaving more than $67 billion from its market cap, which now sits at $833.5 billion. The slide was the worst for Alphabet or Google since October 2012 when the stock dropped 8.01%.

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Weltwirtschaft: Mit Blick gen Süden… | www.konjunktion.info

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27-04-19 09:33:00,

3M Co. stürzt in Richtung des schlimmsten Kursrückgangs seit dem Schwarzen Montag 1987 ab, nachdem [das Unternehmen] bei einer Reihe von Schlüsselgeschäften tiefe Probleme bekannt gab.

Der Hersteller von Haftnotizen und Touchscreen-Displays reduzierte seine Jahresprognose, als berichtet wurde, dass das Betriebsergebnis in allen fünf Geschäftseinheiten zurückging und der Gewinn im ersten Quartal unter den Erwartungen der Wall Street lag. 3M sagte, es würde 2.000 Stellen abbauen und sich mit den schwachen Automobil- und Elektronikmärkten sowie dem Gegenwind in China herumschlagen.

“Das erste Quartal war ein enttäuschender Start in das Jahr”, sagte der Geschäftsführer Mike Roman am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. “Unsere operative Umsetzung blieb hinter unseren Erwartungen zurück.”

Das Ergebnis von 3M blieb um den bisher höchsten Margenwert hinter dem Erwartungen zurück.

(3M Co. is plummeting toward its worst loss since Black Monday in 1987 after revealing deep troubles in a number of key businesses.

The maker of Post-it notes and touchscreen displays slashed its annual profit forecast as it reported that operating income dropped in all five business units and posted first-quarter profit that fell short of Wall Street’s expectations. 3M said it would cut 2,000 jobs while grappling with weak automotive and electronics markets as well as headwinds in China.

“The first quarter was a disappointing start to the year,” Chief Executive Officer Mike Roman said Thursday on a conference call with analysts. “Our operational execution fell short of the expectations we have for ourselves.”

3M’s earnings fell short of the consensus by the largest margin on record.)

Es häufen sich die Zeichen, dass die Rezession in den USA immer mehr durchschlägt. Neben 3M Co. kämpft auch Intel als weltweit bekanntes und wichtiges US-Unternehmen mit schwachen Absatzzahlen und blickt eher skeptisch in die Zukunft:

“Mit Blick auf die Zukunft erachten wir das Jahr als schwierig, auch wenn wir davon ausgehen, dass sich die Marktbedingungen in der zweiten Jahreshälfte verbessern werden”, sagte Bob Swan, Vorstandsvositzender von Intel.

(“Looking ahead,

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So teilt sich die Weltwirtschaft in Billionen Dollar auf

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03-12-18 11:10:00,

Red. / 03. Dez 2018 –

Globales BSP: Für Güter, Dienste, Abfall, Überfischung oder Atommüll werden weltweit jährlich 80 Billionen Dollar bezahlt.

Beim weltweiten Bruttosozialprodukt (BSP) handelt es sich um die Summe aller Bruttoinlandprodukte (BIP) respektive Bruttosozialprodukte aller Staaten, ausgedrückt in Geldeinheit. Dieses globale BSP, sozusagen der Umsatz der monetären Weltwirtschaft, belief sich im Jahr 2017 auf 80 Billionen Dollar oder zum aktuellen Wechselkurs umgerechnet 80 Billionen oder rund 80’000 Milliarden Schweizer Franken.

Auf der folgenden Infografik hat Jeff Desjardins von «Visual Capitalist» die Verteilung des weltweiten Bruttosozialprodukts zusammengestellt:

«Trillions» entsprechen auf deutsch Billionen. Quelle: Weltbank. Grafik «Visual Capital». Grössere Auflösung der Grafik hier

Beim globalen BSP spielt es wie auch beim nationalen BIP keine Rolle, ob diese Wirtschaftsleistungen nützlich oder schädlich sind. Beispiel: Die Wertschöpfung in der Nahrungsproduktion oder beim Wohnungsbau findet ebenso Eingang ins globale BSP wie etwa die Folgekosten von Unfällen oder Plünderung von natürlichen Ressourcen, Böden oder Fischgründen oder das Beseitigen des ganzen Abfalls.

Nicht berücksichtigt in diesem weltweiten Bruttosozialprodukt sind hingegen alle nicht mit Geld entschädigten Tätigkeiten, also etwa die unbezahlte Arbeit von Hausfrauen und Hausmännern oder die Selbstversorgung mit Nahrungsmittel in ländlichen Gegenden vieler armen Länder.

Darum ist es zum Beispiel nicht sicher, ob es einem Land besser geht, wenn zwar das BIP pro Kopf über zwei Dollar pro Tag steigt, aber die Selbstversorgung durch Agrobusiness ersetzt wird.

Bei der Beurteilung des globalen und nationalen BSP gilt es immer auch die Grösse und Bevölkerung eines Landes zu berücksichtigen. China zum Beispiel steht in der Rangliste des BSP respektive englisch GDP (Gross Domestic Product) zwar an zweiter Stelle. Doch pro Kopf der Bevölkerung ist das GDP in China immer noch viel kleiner als in weniger bevölkerungsreichen Staaten Europas (Deutschland, Frankreich, Schweiz, etc.), in Nordamerika oder in den Ölstaaten im Nahen Osten.

Und hier die Rangliste der Länder in einer Tabelle:

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

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Weltwirtschaft: Es geht ans Eingemachte | www.konjunktion.info

Weltwirtschaft: Es geht ans Eingemachte | www.konjunktion.info

10-07-18 06:20:00,

Wie der Nikkei Asian Review vor Kurzem berichtete, ist die Bank of Japan (BoJ) inzwischen im Besitz von 40% der Aktienanteile der im Index gelisteten Unternehmen. Damit befindet sich die BoJ unter den Top-10-Shareholdern. In den letzten acht Jahren hat die BoJ 25 Billionen Yen (ca. 192 Milliarden Euro) für Aktien ausgegeben. Japans Zentralbank ist aktuell bei 1.446 von 3.735 an der Japan Stock Exchange gelisteten Firmen Anteilseigner.

Inzwischen ist aber selbst den Zentralbankern in Tokyo die Angelegenheit nicht mehr geheuer, wie der Governor der BoJ, Kurado, öffentlich zugab. So sieht er ernsthafte “Nebenwirkungen” aufkommen, die den gesamten Finanzsektor belasten könnten, wenn weiterhin Zentralbankgeld in die Märkte gepumpt wird. Das Board-Mitlied der BoJ, Yutake Harada, unterstrich das Ganze und führte aus, dass die Banker die Flut eigentlich nicht mehr eindämmen und die Zinsen erhöhen können, weil “die Anleihe- und Aktienpreise einbrechen würden und der Yen darunter leiden müsste”, obwohl er ursprünglich einmal Meldungen über diese Aufkäufe durch die japanische Zentralbank vollkommen negiert hatte.

Letztlich ist auch die BoJ auf den ersten Blick “in einer neuen Form des Finanzsozialismus” gefangen, aus dem “es keinen sauberen Ausweg mehr gibt”.

Weiter gefasst ist das “Eingeständnis der BoJ” aber nur eine “Kleinigkeit”, wenn man sich das weltweite Dilemma der Weltwirtschaft ansieht. Gefangen zwischen der Liquiditätsfalle aufgrund der niedrigen Zinsen und der Schuldenfalle, die keine höheren Zinsen zulässt. Gefangen zwischen dem von Globalisten propagierten “Freihandel” und dem aufkommenden Handelskrieg. Gefangen zwischen dem Expansionszwang eines unerbittlichen Systems, das darauf ausgelegt ist den Durchschnittsarbeiter auszubeuten, und dem Kollaps desselben Systems, das bei seinem Fall eine noch größere Umverteilung nach oben mit sich bringen wird.

Die Umschiffung von Scylla und Charybdis sieht dagegen wie ein einfaches Kinderspiel aus.

Um jeden das größere Bild zu verdeutlichen, dass ich damit transportieren möchte: es geht nicht nur um Zinsen und Anleihepreise. Es geht auch nicht darum, wie hoch die Indices stehen oder wie hoch der Ölpreis aktuell ist und ob dieser in US-Dollar oder Euro fakturiert wird. Es geht darum, dass Ökonomie nicht einfach Ökonomie ist. Unser globales Wirtschaftssystem beruht auf einem monetären Paradigma,

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