Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist wieder dabei – es feiert seinen 50. – Global Research

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28-01-20 09:10:00,

Übersetzung mit Genehmigung aus dem Englischen Original.

Freunde, dieses Jahr feiert der WEF sein 50-jähriges Jubiläum. Neununundvierzig (49) der wahnsinnig aufgeblasenen – und das jedes Jahr mehr – WEF-Veranstaltungen fanden in Davos, Schweiz, statt. Nur eine davon wurde 2002, nach dem 11. September, nach New York City verlegt, paradoxerweise aus “Sicherheitsgründen”, wie sie sagten – die Logik eines solchen Umzugs war ebenso lächerlich wie das WEF selbst.

Freunde, Sie sollten zum WEF, dem berüchtigten Weltwirtschaftsforum in Davos (21.-24. Januar) gehen, wo ein 12 Quadratmeter großes Hotelzimmer 10.000 US-Dollar pro Nacht kostet (wenn Sie es nicht glauben, schauen Sie im Internet nach), und wo es völlig normal ist, dass sich bei Minusgraden überall Scharfschützen auf den Dächern befinden, natürlich zum Schutz der rund 3000 der oberen Ränge – und dass ein riesiger Teil des Zürcher Flughafens für die Privatflugzeuge der “umweltbewussten Elite” abgesperrt wurde – und wo Trump Dienstag Morgen, den 21. Januar, ankam; und wo die “Flugzeugbeobachter” mit ihren hochentwickelten Ferngläsern und Teleskopen praktisch auf dem Flughafengelände campieren – um beim Öffnen der Flughafentore die Ersten zu sein, die die Flughafenterrassen betreten, um die ankommenden VIP-/CEO-/Prominenz-Privatflugzeuge zu “entdecken” (Sie haben das Bild verstanden, es ist eine Art Schwarzer Freitag, mit den Campern vor den Toren des Walmart). Hunderte von Privatjets werden erwartet – die Normalität der erbärmlichen Nutzlosigkeit und Dekadenz der Reichen – und ihre Akzeptanz und sogar Verherrlichung durch die Bevölkerung, ist viel mehr, als George Orwell sich jemals vorstellen konnte, als er 1948 sein Buch 1984 schrieb.

In diesem Jahr werden etwa 130 hochrangige Gäste erwartet, die unter dem Schutz des Völkerrechts stehen – wer auch immer sie sein mögen – außerdem werden 5 Adelige, 22 Präsidenten und 23 Premierminister erwartet. Sie werden von insgesamt etwa 5000 Schweizer Polizisten und dem Militär abgeschirmt. Präsident Trump wird zusätzlich zu seinem eigenen Sicherheitskontingent etwa 300 spezielle Schweizer Sicherheitspolizisten sowie einen privaten Helikopter erhalten, der als militärische Fracht aus den USA herbeigeschafft wird. Seine zwei Tage in der Schweiz werden den US-Steuerzahler mehr als 3,4 Millionen US-Dollar kosten, Sicherheitspersonal nicht eingeschlossen; Kleinkram im Vergleich zum gesamten Aufwand für etwa 3.000 “hochrangige” VIPs und Prominente oder einfach die “Ich-will-gesehen-werden”, welche sich mit den “wirklich wichtigen” Leuten die Ellbogen wund reiben wollen.

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Teilnehmer am Weltwirtschaftsforum sind wieder reicher geworden

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21-01-19 02:03:00,

Bild: WEF/CC BY-NC-SA-2.0

Die Ungleichheit hat zugenommen, besonders in Deutschland, das WEF sieht nach einer Umfrage die Globalisierung gegen den Populismus von der Mehrheit der Menschen gestärkt

In Davos versammelt sich wieder einmal unter dem Titel Globalization 4.0 die politische und wirtschaftliche Elite, zumindest diejenigen, die meinen, sich hier zeigen zu müssen und zu demonstrieren, dass man dazu gehört. Man umgibt sich mit dem Nimbus, sich Gedanken um die Zukunft der Welt zu machen, dabei geht es den Reichen vor allem darum, den Status quo zu behalten, der ihnen weiterhin ein wachsendes Vermögen garantiert. Da kann man dann schon mal auf steigende Ungleichheit oder bedenkliche Folgen der KI hinweisen, aber nicht, um das Wirtschafts- und Eigentumssystem zu ändern, sondern um Maßnahmen zu fordern, die das Schlimmste verhindern, also den Reichtum und den Einfluss, den dieser garantiert, gefährden.

Selbst ein Medium wie Bloomberg macht darauf aufmerksam, dass sich bei Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos dieses Mal wieder die Menschen treffen, die noch einmal reicher geworden sind, während die Lebensverhältnisse des Großteils der Menschen stagnieren und die Kluft zwischen Arm und Reich in vielen Ländern weiter angestiegen ist. Bloomberg hat sich die Vermögen von einem Dutzend der Besucher von Zuckerberg und Gates über Soros, Murdoch und Schwarzmann bis Mukesh Ambani angeschaut, das sich in einem Jahr um 175 Milliarden vermehrt hat. Seit 2009 ist das Vermögen der Milliardäre von 3,4 Billionen auf 8,9 Billionen US-Dollar in 2017 angewachsen. Entsprechend auch der Einfluss, den die Superreichen oder globalen Oligarchen auf die Politik ausüben können. Bloomberg: “It means the Davos Man—the conference remains overwhelmingly male—exerts more authority and visibility than ever.”

In den USA ist der Anteil der 20 Prozent reichsten Amerikaner am nationalen Einkommen angestiegen, das der Mittelschicht und der unteren Einkommensschicht ist jedoch eingebrochen. Kaum verwunderlich, dass die Ungleichheit zugenommen hat, die irgendwann für Unruhe sorgen könnte. Der Gini-Koeffizient hat für die USA, Japan, China und Großbritannien seit 2010 zugenommen, am stärksten in Deutschland, das unter Führung der Großen Koalition, also unter Mitwirkung der Sozialdemokraten, Japan, Großbritannien und China überholt und mit 81,6 schon nahe an die amerikanischen Werte kommt.

Natürlich gut, dass das WEF sich durch eine Umfrage bestätigt hat lassen,

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