„Glaube wenig. … Denke selbst“ auf Platz 2 der Bestsellerliste. Trotz der Blockade durch die etablierten Medien. Ein Beleg für die Wirkung der NachDenkSeiten.

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03-12-19 05:03:00,

In dieser Woche ist ein weiterer Sprung nach oben in der Spiegel-Paperback-Sachbuch-Liste gelungen. Und dies ohne eine einzige Rezension in einem etablierten Medium. Und ohne ein Interview mit dem Autor. Es ist nämlich so gekommen, wie am 16. September nach Erscheinen des Streiflichts der Süddeutschen Zeitung vorhergesagt. Die Polemik der SZ hatte offensichtlich eine abschreckende Wirkung für die Journalisten-Kolleginnen und -Kollegen.. Ein trauriges Zeichen des Niedergangs. Alleine den NDS-Leserinnen und -Lesern und dem Weitersagen unter den Lesern des Buches selbst ist die gute Platzierung zu verdanken. Zumindest unter den Menschen, die noch Bücher lesen, haben die etablierten Medien also nicht mehr alleine das Sagen. Das animiert dazu, weiterzumachen und auch signierte Bücher anzubieten. Siehe unten. Albrecht Müller.

Eine der wesentlichen Botschaften des Buches lautet: Die meisten großen politischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte sind durch Meinungsmache bestimmt worden. Und diese befindet sich in den Händen finanziell gut bis super ausgestatteter Personen, Medien und Gruppen. Deshalb haben die Interessen der Mehrheit keine Bedeutung. Und deshalb wird eine Verbesserung der Situation nur möglich sein, wenn die Mehrheit jener Menschen wächst, die wenig glauben und selbst denken.

Als ich im Mai dieses Jahres damit begann, dieses Buch zu konzipieren, konnte ich nicht ahnen, dass es so erfolgreich werden würde und dabei hilft, eine andere als die etablierte Öffentlichkeit aufzubauen. Offenbar funktioniert das. Offenbar hilft das Buch, den Kreis jener zu erweitern, die nicht einfach sagen: „Das habe ich doch in der Tagesschau gesehen“. Oder: „Das habe ich doch im Spiegel gelesen.“

Der Kreis der skeptisch Hinterfragenden wächst. Das ist gut so und mein Buch hilft dabei. Deshalb werbe ich freimütig dafür, „Glaube wenig …“ weiterzugeben und weiterzuempfehlen und als Weihnachtsgeschenk zu nutzen – auch für Menschen, die das Internet nicht nutzen und für solche, die wichtige Dinge gedruckt auf Papier lesen wollen.

„Glaube wenig … Denke selbst“ hat noch nicht die Verbreitung von Hessels „Empört euch“. Aber es könnte zusammen mit den NachDenkSeiten, anderen kritischen Medien und unseren Jahrbüchern eine nachhaltigere Wirkung entfalten – weil es konkret Hilfen dafür bietet, die gängigen Manipulationen zu durchschauen.

Informationen zum Buch finden Sie hier.

Zu beziehen ist „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“

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“Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst” – Albrecht Müller bei den BUCHKOMPLIZEN | KenFM.de

“glaube-wenig,-hinterfrage-alles,-denke-selbst”-–-albrecht-muller-bei-den-buchkomplizen-|-kenfm.de

20-10-19 10:11:00,

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Albrecht Müller ist der Herausgeber der Medienplattform NachDenkSeiten. Vor über 10 Jahren bereits sah Müller die Notwendigkeit eines Portals im Internet, das die mediale Berichterstattung in Deutschland kritisch unter die Lupe nimmt. Wie kam es dazu? Was war der Auslöser für die Gründung der NachDenkSeiten? Und was hat Müller in seinem aktuellen Buch niedergeschrieben, das in seinen bisherigen Bestsellern „Meinungsmache“ oder „Machtwahn“ nicht schon längst erzählt worden ist?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich Albrecht Müller im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 2019.

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Veröffentlicht am: 20. Oktober 2019

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Interessant, aber wenig überraschend: Studie zur Russland-Berichterstattung westlicher Medien | Anti-Spiegel

interessant,-aber-wenig-uberraschend:-studie-zur-russland-berichterstattung-westlicher-medien-|-anti-spiegel

14-10-19 08:44:00,

Am Montag hat des russische Fernsehen einen Bericht über eine Studie veröffentlicht, die analysiert hat, wie die westliche Presse über Russland berichtet. Überraschend war weniger, dass die negative Berichterstattung überwiegt, überraschend waren eher die deutlichen Zahlen.

Ich habe mir die in dem Artikel verlinkte Studie angeschaut und werde darauf auch eingehen. Zunächst übersetze ich den kurzen Artikel über die Studie, anschließend gehe ich auf ein paar Zahlen genauer ein, die ich sehr interessant fand.

Beginn der Übersetzung:

Die russische staatliche Medienholding „Russia Today“ hat eine groß angelegte Studie durchgeführt, um zu analysieren, wie die ausländische Presse über Russland berichtet.

Für die Studie, genannt „Octopus-1“ (weil die meisten ausländischen Medien in Karikaturen Russland als Kraken darstellen), wurden mehr als 81.000 Artikel und Meldungen untersucht, die in gedruckten und Online-Medien in Großbritannien, Deutschland, Italien, Kanada, USA, Frankreich und Japan im ersten Halbjahr 2019 veröffentlicht wurden.

Es stellte sich heraus, dass nur 2 Prozent der Berichte über Russland positiv waren, etwas mehr als 48 Prozent waren neutral und 49,81 Prozent waren negativ.

Spitzenreiter bei der negativen Berichterstattung über unser Land waren die amerikanischen Medien mit 90,8 Prozent. Das bedeutete darüber hinaus einen großen Vorsprung von den anderen Ländern, die negativste Berichterstattung über Russland kam von CNN.

Gleichzeitig waren 8,9 Prozent der Nachrichten in der US-Presse neutral im Ton und nur 0,2 Prozent positiv.

Die Presse in Kanada, Deutschland, Japan und Großbritannien gab Russland etwas mehr positive Berichte, aber auch nur zwischen 0,5 bis 1,1 Prozent.

Die positivsten Berichte über Russland wurden in Italien veröffentlicht, dort waren immer hin 13,2 Prozent der Berichte positiv. Gleichzeitig waren dort 63 Prozent neutral und 23,9 Prozent negativ.

Zu den „russischen“ Themen, die am häufigsten von der ausländischen Presse angesprochen wurden, gehörten der Konflikt in Syrien, die Lage in der Ukraine und die Krise in Venezuela, die Vergiftung der Skripals, der Vertrag über das Verbot für Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) und der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2.“

Ende der Übersetzung

So weit kaum Überraschungen. Dass in den USA eine anti-russische Hysterie herrscht, kann man auch in den deutschen Medien verfolgen.

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Darf ich Euch bitte ein wenig bombardieren? – Trumps “Angebot” an den Iran | KenFM.de

darf-ich-euch-bitte-ein-wenig-bombardieren?-–-trumps-“angebot”-an-den-iran-|-kenfm.de

15-07-19 11:05:00,

von Rainer Rupp

Am 20. Juni hatte der Iran über seinem Hoheitsgebiet eine US-amerikanische Spionagedrohne abgeschossen (1). Dieser Abschuss enthielt zuallererst die Botschaft an Washington: Der Iran ist sich dessen bewusst, dass sich der US-Präsident mit seiner Iran-Politik selbst in eine Sackgasse manövriert hat. Der für Trump sehr peinliche Drohnenabschuss kam eine Woche nach dem Start seiner Kampagne für eine mögliche Wiederwahl.

Die zweite Botschaft darin war, dass der Iran nicht vom militärischen Aufmarsch der Amerikaner beeindruckt ist und sich für einen umfassenden Krieg vorbereitet sieht, unabhängig von den Konsequenzen.

US-Präsident Trump entschied, nicht gegen Iran militärisch zurückzuschlagen. Stattdessen wurde vom Weißen Haus eine herzerweichende Geschichte verbreitet, wonach der angeblich bereits befohlene Raketenangriff gegen den Iran buchstäblich zehn Minuten vor dessen Ausführung von Trump gestoppt worden sei (2). Der angebliche Grund sei gewesen: Der US-Präsident wollte nicht das Leben von 150 iranischen Menschen gefährden, die andernfalls dabei höchstwahrscheinlich umgekommen wären. Und wenn eine Geschichte zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist sie in der Regel auch nicht wahr.

Tatsächlich haben sich seither Hinweise verdichtet, dass die ganze Story ein Fake war, um im Fahrwasser des iranischen Drohnenabschusses einen Gesichtsverlust des US-Präsidenten zu verhindern. Tatsächlich soll sich im Hintergrund eine auf den ersten Blick noch verrücktere Story abgespielt haben, die inzwischen jedoch von etlichen seriösen Quellen bestätigt wurde.

Tatsächlich habe Trump gar nicht ernsthaft daran gedacht, den Iran zu bombardieren. Mit den unübersehbaren schweren Folgen habe er nicht seine Präsidentschaft aufs Spiel setzen wollen. Vielmehr habe er doch tatsächlich – so sagen jetzt übereinstimmend unterschiedliche Quellen – bei der Regierung in Teheran um Einverständnis nachgesucht, einen symbolischen „Angriff“ gegen einen leeren Wüstenort auf iranischem Territorium durchführen zu können. Damit hätte er öffentlich sein Gesicht als US-Präsident und als „harter Kerl“, mit dem nicht zu spaßen ist, sowohl zu Hause als auch vor der Welt wahren können. Wie inzwischen bekannt wurde, hatte der Iran diesem Angebot nicht zugestimmt.

Eine der Depeschen des ehemaligen britischen Botschafters in den USA, Sir Kim Darroch, an das britische Außenamt in London, deren Inhalte Anfang dieser Woche an die Presse durchgestochen wurden,

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