Bill Gates: “Wir werden eine tödlichere Pandemie haben.” | www.konjunktion.info

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14-07-20 11:02:00,

Bill and Melinda Gates Foundation - Bildquelle: www.konjunktion.info - Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Bill and Melinda Gates Foundation – Bildquelle: http://www.konjunktion.info – Wikipedia / Bill & Melinda Gates Foundation; Wikipedia / Kjetil Ree (CC 3.0); Pixabay / qimono (Pixabay License)

Bill Gates. Apologe der Bevölkerungsreduktion und wohl einer der zukünftigen Profiteure bei der Einführung eines mRNA-Impfstoffs mRNA-Genmalipulators. Jener Bill Gates hat dieser Tage die Menschen “gewarnt” und lässt uns damit die Pläne der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) für die Zukunft wissen:

Wir werden eine tödlichere Pandemie haben.

(We’ll have a deadlier pandemic.)

Der Microsoft-Gründer sagte am Samstag, dass die Covid-19-Medikamente und künftige Impfstoffe an die Menschen verteilt werden sollten, die sie am meisten brauchen, und nicht an “den Meistbietenden”. Das bedeutet, er schlägt vor, den Impfstoff an diejenigen zu verteilen, die sich den Impfstoff nicht leisten können. Und Sie sollten Gates “vertrauen”, schließlich setzt er sich seit Jahrzehnten “für eine besser Welt ein”. “Wir brauchen Führungspersönlichkeiten, die diese harten Entscheidungen über die Verteilung auf der Grundlage von Gerechtigkeit und nicht nur von marktgesteuerten Faktoren treffen (We need leaders to make these hard decisions about distributing based on equity, not just on market-driven factors)”, sagte Gates laut einem Bericht von CNBC während einer Online-Covid-19-Konferenz, die von der Internationalen AIDS-Gesellschaft veranstaltet wurde.

Aber viele in der herrschenden Klasse sind besorgt darüber, dass eine große Anzahl von Menschen die Empfehlung Anordnung, sich impfen zu lassen, nicht einhalten wird, ob sie nun verpflichtend vorgeschrieben ist oder nicht, und unabhängig von den Kosten. D.h. selbst wenn die Impfung kostenlos ist, werden die Menschen nicht in absehbarer Zeit Schlange stehen, um einen Impfstoff nach Bill Gates Gusto in der “Operation Warp Speed” zu erhalten.

So teilt der FDA-Kommissar die “Besorgnis von Bill Gates”, dass die Menschen den Coronavirus-Impfstoff ablehnen könnten.

Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilte, befinden sich derzeit 21 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien, die an menschlichen Freiwilligen getestet werden, von denen sich drei in der dritten Phase dieser Studien befinden. Dieser Impfstoff könnte noch vor dem Winter zur Verfügung stehen,

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Bewegung gegen Rassismus: Bilder werden gestürmt, Systeme werden verschont

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18-06-20 09:47:00,

Filme und Bücher werden verdammt, Denkmäler gestürzt, das Grundgesetz wird von der „Rasse“ befreit: Es scheint, als solle in einem „Kampf gegen die Sprache“ alles fallen, außer dem zugrundeliegenden Wirtschafts- und Rechtssystem. Die Wut über aktuelle Polizeigewalt und die Fixierung auf Symbolik und Historie sind nachvollziehbar – aber auch ablenkend und oberflächlich. Von Tobias Riegel.

Die aktuellen Proteste gegen Rassismus richten sich zum einen gegen akute Polizeigewalt. Eine weitere starke Strömung richtet den Blick auf die Vergangenheit und deren Spuren in Filmen, Büchern, Statuen und Gesetzestexten. Beide Sichtweisen sind einerseits sehr nachvollziehbar. Andererseits arbeiten sich aber beide an Symptomen ab, nicht an Ursachen, und verharren damit an der Oberfläche. Außerdem kann der Überschwang der historischen Korrekturen zum Teil auch als Zensur empfunden werden.

Denkmäler, Bücher, Filme auf dem Prüfstand

Es werden dieser Tage in den USA umstrittene Denkmäler angegriffen, wie Medien berichten, und die Diskussion darüber läuft auch in Deutschland. Hierzulande kommt noch die Debatte dazu, ob der Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz gestrichen werden sollte. Die Bewegung gegen Rassismus hat auch den Kultur- und Unterhaltungsbetrieb erfasst: So nimmt laut Medienberichten der US-Streamingdienst HBO den Film “Vom Winde verweht” aus dem Programm und möchte ihn künftig mit kritischen Hinweisen versehen. Der britische Sender BBC nahm demnach die Comedy-Serie “Little Britain” aus ihrer Mediathek, weil weiße Darsteller als Asiaten oder Schwarze auftraten. Der Streaming-Dienst Netflix hat die BBC-Produktionen „The Mighty Boosh“ und „The League of Gentlemen“ aus dem Programm genommen, weil darin “blackfacing” vorkommt, bei dem sich Personen schwarz anmalen. In den Hinweisen des Tages hat Jens Berger kürzlich kritisch auf die Entfernung einer Episode der Serie „Fawlty Towers“ bei einem britischen Streaming-Dienst hingewiesen. Und auch Hollywood simuliert aktuell zumindest nach außen Betriebsamkeit in der Überprüfung der eigenen, teils rassistisch geprägten Geschichte.

Polizeigewalt stößt Kulturdebatte an

Da sich auch diese Kulturdebatte indirekt durch Polizeigewalt und den Fall George Floyd verschärft hat, hier noch einige Worte zur Debatte um die Rolle und die Verfassheit der Polizei. Das wohl infamste aktuelle Beispiel für eine prinzipielle Dämonisierung der Polizei und der dort arbeitenden einzelnen Personen findet sich in Form eines viel diskutierten Kommentars in der taz.

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Auch Billionen werden die schlimmste Rezession des Jahrhunderts nicht verhindern

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15-06-20 09:04:00,

Bild: Elliot Alderson/Pixabay License

  1. Auch Billionen werden die schlimmste Rezession des Jahrhunderts nicht verhindern

  2. Der “Wiederaufbau”-Plan der EU: Notmaßnahmen mutieren zum Normalzustand?


  3. Auf einer Seite lesen

Der Streit um den “Wiederaufbaufonds” der EU geht in die nächste Runde, vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs bestehen weiter “große Meinungsverschiedenheiten”

Inzwischen hat sich bis zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) herumgesprochen, dass ihre bisherigen Prognosen schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehr als überholt waren. Im März hatte die Organisation, in der 36 Industriestaaten zusammengeschlossen sind, zwar schon vom “größten Wirtschaftsrisiko seit der Finanzkrise” gesprochen, aber nicht einmal im Entferntesten die Schlüsse aus der sich abzeichnenden Katastrophe gezogen. Im schlimmsten Szenario wurde vor drei Monaten davon fabuliert, dass sich das “Wachstum” der Weltwirtschaft auf 1,5% verringern könnte.

Nun stellte die OECD deutliche realistischere Einschätzungen vor, in dem das Wort “Wachstum” in diesem Jahr nicht mehr vorkommt und optimistisch in das nächste Jahr verbannt wurde. Die OECD-Chefvolkswirtin spricht nun von der “schwersten Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg”. Laurence Boone warnt Bürger, Unternehmen und Staaten vor der “schlimmsten Rezession in den letzten 100 Jahren außerhalb von Kriegszeiten”.

In ihrem positiven Szenario für die Entwicklung der Weltwirtschaft stellt die Organisation als Bedingungen, dass eine zweite Infektionswelle mit dem Coronavirus verhindert werden könne:

Kann eine zweite Infektionswelle verhindert werden, so dürfte die globale Wirtschaftsleistung um sechs Prozent in 2020 schrumpfen.

Laurence Boone, OECD-Chefvolkswirtin

Etwas anders sähe das aus, wenn es zu einer erneuten Infektionswelle und in diesem Rahmen zu einem weiteren “Lockdown” kommt. Dann soll die globale Wirtschaftsleistung (BIP) “unseren Berechnungen zufolge 2020 um 7,6 Prozent einbrechen”. Allerdings ist der Umgang mit dem Begriff “Lockdown” sehr ungenau, da es den real in vielen Ländern nie gab.

Zeitlich eng begrenzt gab es ihn nur in Italien, Spanien und Frankreich. In vielen Ländern gab es zwar zum Teil auch massive Einschränkungen, aber von einem Lockdown kann tatsächlich nur gesprochen werden, wenn die Aktivität auf die Grundversorgung reduziert wird, wie zum Beispiel –

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Wir werden auch die Corona-Schulden nicht zurückzahlen!

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24-05-20 03:06:00,

Bild: Annette Fischer/unsplash

  1. Wir werden auch die Corona-Schulden nicht zurückzahlen!

  2. Die letzte Krise war nie vorbei

  3. Besser Steuererhöhungen statt – senkungen?


  4. Auf einer Seite lesen

Nun dringt in immer breitere Kreise vor, dass die mit den Coronavirus-Rettungsmaßnahmen explodierenden Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden. Ein Kommentar

Wie in einem früheren Beitrag schon ausgeführt, ist mit der Coronavirus-Krise das Wort “Billion” zum neuen Zauberwort in der lange vorhersehbaren Weltwirtschaftskrise geworden und das hat eine entscheidende Bedeutung für die Schulden, die darüber nun angehäuft werden.

Hatte man nach der Finanzkrise ab 2008 noch mit Milliarden um sich geworfen, sind es nun schon Billionen, die weltweit zur Bekämpfung der “Coronaviruskrise” ausgereicht werden. Die Bundesbank rechnet damit, dass die Folgen der Coronavirus-Pandemie allein den deutschen Staat bis zu 1,9 Billionen Euro kosten könnten.

Solche Prognosen sind allerdings mit großer Vorsicht zu genießen, denn der Verlauf ist nicht berechenbar. Es könnte deshalb noch sehr viel teurer werden. Prognosen von derlei Institutionen sind oft schon mit der Veröffentlichung überholt.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rechnet aber schon einmal vor, dass “1900.000.000.000 Euro” in etwa der Betrag sei, der für die deutsche Wiedervereinigung aufgewendet wurde. Das ist “mehr als fünfmal so viel wie der gesamte Bundeshaushalt des vergangenen Jahres”. Nach Angaben des Finanzministeriums hätten die Nothilfen schon bisher einen Umfang von etwa einer halben Billion Euro.

Rechnet man aber dazu, dass über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) weitere 600 Milliarden zur Verfügung stehen, allein 400 Milliarden Euro an Staatsgarantien für Verbindlichkeiten, 100 Milliarden Euro für direkte staatliche Beteiligungen und weitere 100 Milliarden Euro für Refinanzierung von Sonderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dann ist klar, dass allein damit die Billion schon überschritten ist.

Gerettet werden damit natürlich auch wieder Großunternehmen wie die Lufthansa. Das sollte ebenfalls besonders zu denken geben. Denn der ehemalige Staatsbetrieb wurde einst privatisiert und damit auch die bisherigen Gewinne. Die Verluste sollen nun dagegen sozialisiert werden.

Nach glaubwürdigen Berichten sollen neun Milliarden Euro in eine Airline gepumpt werden,

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“Die Kinder werden zum Problem erklärt”

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13-05-20 08:31:00,

Die Entwicklungspsychologin Laura Batstra fordert ein Umdenken über ADHS

Laura Batstra ist Assoziierte Professorin für Heilpädagogik an der Universität Groningen in den Niederlanden. Nach ihrer Promotion über die Auswirkungen schwerer Geburten auf die Lebensqualität (2004) arbeitete sie mehrere Jahre in der Kinderpsychiatrie. Seit 2010 forscht sie an der Universität Groningen, wo sie inzwischen mit mehreren Preisen für ihre Lehre ausgezeichnet wurde.

2012 erschien ihr erstes Buch mit dem provokanten Titel (auf Niederländisch): “Wie beugt man ADHS vor? Indem man es nicht diagnostiziert.” 2017 folgte “ADHS: Macht und Missverständnisse.” In verschiedenen Projekten informiert Sie Eltern und Lehrer über ADHS oder unterstützt sie Feiern für Kinder, die sonst ausgegrenzt werden. Batstra ist außerdem Mutter von sechs Kindern.

Frau Batstra, wie lange beschäftigen Sie sich jetzt eigentlich schon wissenschaftlich mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Anm. S. Schleim)?

Laura Batstra: Seit ich hier an der Universität arbeite, also seit 2010.

Warum interessierte Sie das Thema so sehr?

Laura Batstra: Nach meiner Promotion dachte ich, jetzt muss ich erst einmal Praxiserfahrung sammeln. So kam ich in die Kinderpsychiatrie, wo ich fünf Jahre lang als behandelnde Psychologin arbeitete.

Was ich dort sah, überraschte mich aber sehr. Mir begegneten viele Kinder, von denen ich dachte: Die sind doch ziemlich normal! Ich fand sie jedenfalls nicht sehr abweichend. Anfangs dachte ich, dass mir die Probleme vielleicht noch nicht auffallen, dass ich das erst lernen muss.

Die meisten meiner Kollegen kamen direkt von der Ausbildung und lernten dann in der Psychiatrie, die Kinder durch eine medizinische Brille zu betrachten. So wurden Verhaltensweisen schnell zu “Symptomen”.

Sie meinen, dass Ihre Kollegen einen anderen Ausgangspunkt hatten?

Laura Batstra: Ich war promoviert. Und was lernt man in der Wissenschaft? Kritische Fragen zu stellen und sich bei allem zu überlegen: Was machen wir hier eigentlich? Von welchen Annahmen gehen wir aus und stimmen die überhaupt? Die meisten anderen kamen direkt aus dem Studium der Psychologie, Pädagogik oder Heilpädagogik in die Klinik und hatten das nicht so ausgeprägt gelernt.

Meine Fragen wurden im Laufe der Zeit immer größer. Müssen wir immer gleich psychiatrische Diagnosen stellen? Und damals, also 2005-2010, galt für die Diagnose ADHS noch die Richtlinie, dass man gleich Medikamente verschreiben soll. Nur wenn die Eltern das nicht wollten oder die Medikamente nicht halfen,

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Wir werden von Zauberern regiert

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19-04-20 01:06:00,

Die Menschen hatten lange Zeit eine allgemeine Intuition davon, dass der Sprache eine Macht innewohnt, die das, wofür gewöhnliche Sterbliche sie benutzen, weit übersteigt, insbesondere seit dem Aufkommen des geschriebenen Wortes, welches lange Zeit für alle bis auf eine höchst elitäre Klasse einer Gesellschaft ein Mysterium darstellte. Diese Intuition traf absolut ins Schwarze, wenngleich nicht ganz so, wie sich antike Mythen dies vorstellten. Wenn ich sage: „Die Wirklichkeit zu verbiegen ist so einfach wie die Wahrnehmung der Menschen von der Wirklichkeit zu verbiegen“, so behaupte ich damit nichts irgendwie Mystisches oder Jenseitiges; ich drücke damit nur eine faktische Beobachtung hinsichtlich des Einflusses, den narrative Kontrolle über große und kleine Ereignisse, die in unserer Welt geschehen, hat. Viele Menschen, deren Gehirnen ein gesundes Empathiezentrum fehlt — das heißt, Soziopathen, Psychopathen und andere Narzissten — verstehen dies bis zu einem gewissen Grad bereits.

Menschen sind Geschichten erzählende Kreaturen; unser gesamtes Weltverständnis besteht aus Narrativen, die aus Sprache gebildet sind. „Mein Name ist Alice und ich wurde in Detroit geboren“ ist ein Narrativ. „Das Universum ist 13,772 Milliarden Jahre alt“ ist ein Narrativ. „Wenn ich diese Flasche Bleichmittel trinke, werde ich wahrscheinlich sterben“ ist ein Narrativ.

Narrative brauchen überhaupt nicht auf objektiven Fakten zu beruhen. „Ich kann fliegen, indem ich mit meinen Armen flattere“ ist ein Narrativ. „Gott sagt, Sie sollen mir zehn Prozent Ihres Einkommens schicken“ ist ein Narrativ. „Sie leben in einer freien Demokratie und alles, was Sie in der New York Times lesen, ist ein genaues Abbild der Wirklichkeit“ ist ein Narrativ.

Gewöhnliche Leute benutzen Narrative, um zu verstehen und um Verbindungen untereinander aufzubauen, daher neigen sie eher zu wahren Narrativen. Menschen, denen ein gesundes Empathiezentrum fehlt, interessieren sich nur in dem Maße für Verständnis oder Verbindungen, wie sie ihnen das verschaffen, was sie wollen, daher werden sie mit Freuden Lügen, Halbwahrheiten, Verzerrungen und Unterlassungslügen verwenden, um Macht, Kontrolle, Geld, Sex oder wonach immer sie streben zu erlangen. Sie haben eine völlig andere Beziehung zu Sprache und Narrativen als Menschen mit gesundem Empathiezentrum und sie lernen, sich diesen Unterschied zunutze zu machen.

Jeder, der aus einer Beziehung mit einem Manipulator entronnen ist, wird aus der Erfahrung verstehen, worüber ich hier spreche. Du gehst zunächst von dem falschen Eindruck aus, dass der missbrauchende Partner Sprache genauso verwende wie du selbst,

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Wann werden Corona-Einschränkungen aufgehoben? Ein EU-Dokument gibt Antworten | Anti-Spiegel

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15-04-20 01:22:00,

Eine Frage, die die Medien immer mehr umtreibt, ist die Frage nach der Lockerung der Corona-Einschränkungen. Nun gibt es erste belastbare Aussagen aus Brüssel dazu, wie die Einschränkungen in der EU aufgehoben werden könnten.

Ein Hinweis vorweg: Viele Menschen zweifeln an dem Coronavirus oder an seiner Gefährlichkeit. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen, aber jeder soll dazu seine Meinung haben. Das ist mir sogar sehr wichtig, auch wenn Menschen nicht meiner Meinung sind, denn mein höchstes Anliegen ist es, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt zu kämpfen. Und dazu gehört natürlich, dass wir nicht alle bei allen Themen einer Meinung sind.

Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit der Frage, ob es das Virus gibt oder wie gefährlich es ist. Unabhängig davon, ob Sie das Virus für ein Fake oder für relativ ungefährlich halten, oder ob Sie die Maßnahmen gerechtfertigt finden: Wir alle sind von den Einschränkungen betroffen, die beschlossen wurden. Und um nur diese Einschränkungen und die Frage, wann sie wieder aufgehoben werden, geht es in diesem Artikel.

Wenn man ein Wiederaufflammen einer Epidemie verhindern will, muss man in Regionen, in denen sich Menschen frei bewegen können, koordiniert vorgehen. Es nützt nichts, wenn beispielsweise eine Stadt strenge Maßnahmen verhängt, die Nachbarstadt aber nicht. Egal, für welche Art von Maßnahmen man sich ausspricht, wichtig ist, dass sie koordiniert erlassen und wieder aufgehoben werden.

Und das gilt nun einmal auch für die EU, in der sich die Menschen im Schengen-Raum frei zwischen den Ländern bewegen können. Zumindest konnten sie das vor der Coronakrise und wenn man den Verkündungen der Politiker glaubt, dass soll das irgendwann auch wieder so sein. Die Frage ist nur wann.

Viele haben es schon reichlich satt, zu Hause zu sitzen und warten auf eine Lockerung der Corona-Einschränkungen. Daher ist das Thema in den Medien omnipräsent, aber meist werden nur alle möglichen Studien diskutiert oder die Meinungen irgendwelcher Politiker diskutiert, die sich oft auch widersprechen. Daher gab es zu dem Thema bisher wenig wirklich Belastbares. Das hat sich nun geändert.

Die EU-Kommission hat einen „europäischen Fahrplan“ auf dem „Weg zur gemeinsamen Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen“ vorgestellt und es spricht vieles dafür, dass dieser Fahrplan die Richtschnur für die EU-Staaten wird.

Vorweg sei gesagt, dass der Fahrplan keine konkreten Zeitpunkte nennt,

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Ganz Mensch werden

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14-01-20 10:57:00,

In sehr deutlichen und allgemeinverständlichen Worten versuchen Autoren und Wissenschaftler an vielen Orten der Welt, den überlebenswichtigen, gesellschaftlichen Wandel in unseren Gesellschaften voranzutreiben und mitzugestalten. Ihre Worte klingen wissenschaftlich, informativ, überzeugend und eindringlich warnend. Sie übermitteln dabei unterschwellig jenes Gefühl, von dem wir ohnehin bereits mehr als genug haben in unserer Gesellschaft: Angst. Was also tun?

Wenn wir uns der Angst nicht entziehen können, flüchten wir in der Regel. Wenn möglich im Außen, notfalls im Innern. Im Innern äußert sich dies in Verdrängungstechniken. Das ist verständlich, weil menschlich. Denn neben der Grundangst um unsere Existenz müssen wir uns nun auch noch eine noch größere Angst aufladen: Die Angst um das Fortbestehen unserer Spezies. Dies scheint zu viel zu sein für das einzelne Gehirn und die einzelne Psyche.

Auch die zweite Möglichkeit, auf Angst zu reagieren, ist nicht gesund und macht nicht glücklich. Es ist die Möglichkeit des äußeren Angriffs. Diese wählen jene, die wissenschaftliche Fakten und Aufrufe von den besorgten Mutigen infrage stellen, ignorieren, vielfältig denunzieren oder mit anderen Methoden angreifen.

Was tun also mit dieser Angst? Wie mit ihr umgehen, um nicht aggressiv, depressiv, wahnsinnig oder körperlich krank zu werden und damit handlungsunfähig?

Ja, verändern wollen wir eine Menge — müssen wir wohl — und inzwischen eher schnell als langsam, wenn wir überleben wollen. Wir können auch nicht mehr warten, bis unsere Kinder erwachsen sind und das tun, was wir, während wir im Hamsterrad unseres Lebens stecken, grundlegend verschlafen.

Ach ja, wir schlafen ja nicht immer! Ab und zu, vielleicht am Frühstückstisch oder bei der Fahrt von der existenz-notwendigen Erwerbstätigkeit nach Hause, fragen wir uns gelegentlich und immer häufiger:

Was kann ich tun? Und wo anfangen? Warum überhaupt ich? Können nicht erst die anderen…? Andererseits … Vielleicht mal den Fernseher ausschalten? Freitags mit den Kindern demonstrieren gehen? Zivilen Ungehorsam in unserer Funktionsgesellschaft wagen? Sozial anecken? Ausgegrenzt werden? Den sinnlosen Job wechseln? Und dann …?

So weit so gut. Über den äußeren Weg scheinen wir derzeit noch nicht ganz einig, oder? Er erscheint uns zu komplex, und auch er ist angstbesetzt. Die Hemmschwelle in jedem Einzelnen von uns, in dieser Minute den Schalter im Handeln umzulegen und sichtbar zu werden, ist enorm.

Nur wenige Menschen in unserem Kulturkreis wissen,

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Werden wir von Kanaillen regiert?

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01-12-19 07:52:00,

„Kanaillenkapitalismus. Eine literarische Reise durch die Geschichte der freien Marktwirtschaft“ – so heißt das neue Buch des spanischen Soziologen César Rendueles. Eine nicht nur lohnenswerte, sondern auch unterhaltsame Lektüre, meint Udo Brandes, der das Buch für die NachDenkSeiten gelesen hat.

„Der Neoliberalismus: eine groß angelegte Zerstörung des Sozialen“

Eine Rezension von Udo Brandes

Das Wort „Kanaille“ kommt aus dem Französischen. Laut Duden ist eine Kanaille jemand, „der als böse, schurkisch“ angesehen wird. Man bezeichnet damit auch eine Gruppe von Menschen, die als asozial, verbrecherisch oder ähnlich betrachtet wird. Mit anderen Worten: Schon der Titel von Rendueles’ Buch zeugt davon, dass von ihm keine nüchterne, sachlich-wissenschaftliche Analyse zu erwarten ist, sondern ein subjektiver und emotionaler Blick auf unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.

Sein Anliegen ist es, den neoliberalen Kapitalismus als eine Form von Wahnsinn und Verbrechen anzuklagen. Das, was bei uns von Parteien wie der FDP als „freie Marktwirtschaft“ angepriesen wird, ist für ihn nichts weiter als ein „Kanaillenkapitalismus“. In dieser ironisierenden Gleichsetzung der Begriffe wird schon deutlich, dass für Rendueles der Begriff „freie Marktwirtschaft“ nichts weiter als ein ideologisches Konstrukt ist, das nichts mit der Realität zu tun hat.

Dementsprechend fällt auch sein Urteil über die Machteliten in der freien Marktwirtschaft aus:

„Neoliberale Globalisierung ist der historische Prozess, in dem 99 Prozent von uns freiwillig die Kontrolle über unser Leben an Fanatiker abgegeben haben, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realität unterliegen. Wir haben Menschen, die eigentlich auf eine vom FBI umstellte Ranch in Waco, Texas gehören, mit Führungspositionen in der Wirtschaft, mit Spitzengehältern, Steuerprivilegien und hohen sozialem Renommee belohnt“ (S. 231-232).

Ein sehr hartes Urteil, das auf den ersten Blick überzogen wirkt. Sind Leute wie Angelika Merkel und Olaf Scholz Leute, die einer wahnhaften Wahrnehmung der sozialen Realität unterliegen? Und sind sie so gefährlich, dass sie eigentlich eingesperrt gehörten? Bei Donald Trump und charakterlich ähnlich strukturierten Politikern möchte man diesem Eindruck spontan zustimmen. Denn sie können einem wirklich Angst machen. Aber kann man das auch von unseren „normalen“ Politikern sagen? Sicher, man kann ihnen eine schlechte Politik vorwerfen. Aber „wahnhafte Wahrnehmung der Realität“? Und so gefährlich, dass sie eigentlich eingesperrt gehörten?

Selbstverständlichkeiten zementieren Herrschaft

Mir fällt dazu ein, dass der französische Soziologen Pierre Bourdieu sich einmal fragte,

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We werden allemaal gelogen! EU-document bewijst: het ging nooit over “vluchtelingen”, maar over “hervestiging” – INDIGNATIE

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17-11-19 04:39:00,

De auteur Matthias Matussek heeft explosieve documenten ontdekt, waaruit blijkt dat we vanaf het begin zijn gelogen door de politici en de media. Het ging nooit over hulp aan oorlogsvluchtelingen, maar over een hervestiging en dus over de volledige verandering van het Europese continent. De EU-strategen willen de achteruitgang van de bevolking tegengaan door veroudering en dalende geboortecijfers. Daarom verwelkomen ze elke zogenaamde vluchteling plus gezinshereniging, die hen helpt hun plannen te realiseren. Matussek vat dit enorme schandaal samen met de volgende woorden:

1.) Elke Literate kan de VN over de oorspronkelijke site te lezen dat het de VN-position paper “vervangingsmigratie” (vervanging migratie) zijn, natuurlijk, dat spreekt niet van zoekers tijdelijke bescherming.

2.) Verder leest elke lezer op de originele website van de Europese Commissie, dus lees zeker wat de EU-commissaris voor migratie, binnenlandse zaken en burgerschap zei, Dimitris Avramopoulos en ook geenszins veronderstelde tijdelijke bescherming, maar openlijk dus daarom permanent Hervestigingsverplichtingen spreken:

“Door het creëren van een permanent kader met uniforme procedures, kunnen we zorgen voor een snellere procedures, waardoor we op zijn beurt, geleidelijk aan onze gezamenlijke hervestiging te verhogen .”

3.) Op basis van de bovengenoemde aantoonbaar verifieerbare oorspronkelijke bronnen van de Verenigde Naties en de Europese Commissie, is bewezen dat we nu – meerderheid – geen migraties zijn van mensen die naar verluidt “tijdelijke beschermingzoekers” zijn, maar meestal meer gerichte permanente EU “nieuwe nederzettingen” als indirecte implementatie van de UNO scriptie paper “replicaement migratie” (vervangende migratie) ervaring.

4.) Deze openbaar verifieerbare feiten worden ons grotendeels onthouden door de – vermoedelijk op meerderheid op kwaliteit gerichte traditionele uitgevers en de publieke omroepen, ondanks de vrijheid van meningsuiting beschermde vrijheid van meningsuiting en hun basisvereiste van een meerderheid op kwaliteit gerichte journalistiek. Het document is beschikbaar voor iedereen op de website van de Europese Unie en wordt hier reproduceerbaar gereproduceerd in ongewijzigde vorm:

Persbericht van de Europese Commissie van 13 juli 2016: Verbetering van legale migratiekanalen – Commissie stelt EU-hervestigingskader voor

De Europese Commissie stelt vandaag een EU-hervestigingskader voor. Het doel is een gemeenschappelijk Europees hervestigingsbeleid vast te stellen dat ervoor zorgt dat mensen die internationale bescherming nodig hebben toegang hebben tot goed geordende en veilige routes naar Europa.

De Europese Commissie stelt vandaag een EU-hervestigingskader voor. 

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Handke-Debatte: „Hier werden Behauptungen aufgestellt, die im Zirkelschluss bewiesen werden“

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28-10-19 11:04:00,

Die Recherchen des in der Schweiz lebenden Historikers Kurt Gritsch zu dem Schriftsteller Peter Handke sind in prominente Hände gelangt: Ein Jury-Mitglied des Nobelpreis-Komitees hatte die Arbeit von Gritsch genutzt und in den Entscheidungsprozess einfließen lassen. Im NachDenkSeiten-Interview wirft Gritsch, der den Lesern der NDS für seine kritische Arbeit zum Kosovo-Krieg bekannt sein dürfte, einen Blick auf die Medien und ihren Umgang mit Handke. Darüber hatten auch die NachDenkSeiten kürzlich berichtet. Journalisten rät Gritsch, das Werk von Handke „zu lesen“ und zwar mit der „zugegebenermaßen schwierigen Annahme, der Andere könnte Recht haben.“ Ein Interview über einen Literaturnobelpreisträger, mit dem Medien scharf ins Gericht gegangen sind und eine Berichterstattung, die auch nach vielen Jahren nicht bereit ist, ihre Schwarz-Weiß-Erzählung zum Kosovo-Krieg zu überdenken. Von Marcus Klöckner.

Herr Gritsch, viele Medien haben an dem Literaturnobelpreisträger Peter Handke kein gutes Haar gelassen. Können Sie das nachvollziehen?

Peter Handke hat durch seine proserbische Sichtweise auf die jugoslawischen Zerfallskriege die gängige Erzählung vieler westlicher Leitmedien, wonach Belgrad der Aggressor und die anderen Konfliktparteien die Angegriffenen waren, herausgefordert. Zugleich hat er zahlreiche Leitmedien, Journalisten und Intellektuelle für ihre einseitige antiserbische Parteinahme in den jugoslawischen Zerfallskriegen kritisiert. Das haben ihm viele nicht vergessen. Interessant ist, dass kaum ein Medium, das nun Handke angreift, neue Argumente bringt.

Sondern?

Im Wesentlichen werden die alten Positionen und Inhalte der 1990er Jahre wiederholt, die Positionen wirken festgefahren, eine echte Auseinandersetzung, ein Nachdenken über Peter Handkes Literatur, aber auch über die Konfliktberichterstattung von damals, findet nicht statt. Das ist schade, denn hier bleibt eine Chance ungenutzt, die Darstellung der jugoslawischen Zerfallskriege kritisch zu reflektieren.

Was viele wahrscheinlich nicht wissen: Ihre Recherchen zu Peter Handke wurden von einem Jury-Mitglied des Nobelpreis-Komitees genutzt und mit in den Entscheidungsprozess einbezogen. Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie sich so intensiv mit Handke auseinandergesetzt haben?

Wir haben Ende der 1990er Jahre an der Universität Innsbruck darüber diskutiert, ob es nun richtig oder falsch sei, militärisch in den Kosovo-Konflikt einzugreifen. Das Hauptargument der Befürworter war ja, dass man einen drohenden Genozid an der albanischen Bevölkerung verhindern wolle. Das leuchtete ja auch ein. Ich wollte aber nicht akzeptieren, dass ich deshalb nun für einen Angriffskrieg und für Bombardierungen sein musste. Es musste doch noch einen anderen Weg geben.

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Die Gelbwesten werden ein Jahr alt

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28-10-19 10:38:00,

Die französische Protestbewegung der Gelbwesten hat viele Menschen gepackt und zum aktiven Engagement animiert. Das ist positiv zu bewerten. Auf der anderen Seite behindern organisatorische Defizite und das Fehlen einer theoretischen Grundlage den Erfolg der sozialen Bewegung. Von Marco Wenzel.

Vorgeschichte

Der Vorgänger des französischen Präsidenten Emanuel Macron, der Sozialdemokrat François Hollande, wollte in Frankreich ein Arbeitsrecht nach Schröder‘schem Vorbild durchsetzen, eine Art französische Agenda 2010. Es sollte das „Herzstück“ seiner Präsidentschaft werden, so er selber. Dagegen protestierten die französischen Arbeiter von März bis Juni 2016 jede Nacht in den „nuits debout“. Die traditionellen Parteien der Arbeiterschaft, insbesondere die Sozialdemokratie in „Regierungsverantwortung“, betrieben eine neoliberale Politik gegen ihre eigene Klientel.

War Hollande 2012 noch mit 51% der Stimmen Präsident Frankreichs geworden, so bekam sein sozialdemokratischer Nachfolge-Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen 2017, Hamon, gerade noch 6% der Stimmen. Hollande war gar nicht erst wieder angetreten, wohlwissend, dass die Wahlen für ihn ein Fiasko werden würden. Die Sozialdemokraten versanken bei der anschließenden Parlamentswahl mit 7% der Stimmen in der Bedeutungslosigkeit. Der neoliberale Bewerber Macron erreichte bei der Stichwahl im Mai 2017 mit seiner neugegründeten Partei LREM 66% der Stimmen und übernahm die Nachfolge von Hollande.

Aber Macron war weit davon entfernt, die Austeritätspolitik von Hollande rückgängig zu machen. Im Gegenteil. Und so gingen die Proteste der Arbeiterschaft auch unter Macron weiter, hauptsächlich von den Gewerkschaften in den Betrieben getragen. Anfang 2018 begann ein dreimonatiger Streik der Eisenbahner gegen eine geplante Bahnreform. Die Regierung blieb hart, der Streik verlor mit der Zeit an Kraft und endete erfolglos. Auch im Gesundheitswesen kam und kommt es immer wieder zu Arbeitskämpfen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und Löhne. Unmut gegen Rentenkürzungen und eine Hochschulreform heizten die Gemüter in Frankreich weiter an, derweil die Regierung Macron immer arroganter wurde und auf Repression setzte. Die Gelbwestenbewegung entstand also keineswegs urplötzlich wie aus dem Nichts.

Beginn der Gelbwestenbewegung

Nachdem Eric Drouet, ein französischer Fernfahrer, zusammen mit Freunden beschlossen hatte, zu einer Versammlung von Autofahrern auf der Pariser Ringstraße 2 aufzurufen, um gegen die Erhöhung der Kraftstoffsteuern zu protestieren, begannen am Samstag, 17. November letzten Jahres die Proteste der Gelbwesten. Die Protestler zogen sich gelbe Warnwesten an und blockierten Verkehrskreisel und Mautstellen an den Autobahnen um auf ihre Forderungen gegen die geplante Benzinpreiserhöhung aufmerksam zu machen.

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Kurden werden arbeitsteilig vertrieben

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15-10-19 05:32:00,

Andreas Zumach, Genf

Andreas Zumach, Genf / 15. Okt 2019 –

Statt über eine Beistandspflicht der NATO reden, sollte sich die EU mit den dramatischen Folgen der Türkei-Invasion befassen.

Als „ausserirdisch“ hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn beim Brüsseler Treffen mit seinen EU-AmtskollegInnen selber die Vorstellung bezeichnet, die NATO könnte über den Beistandsartikel 5 ihres Vertrages in einen Krieg ihres Mitglieds Türkei mit Syrien hineingezogen werden.

Warum Asselborn über ein solches Szenario überhaupt öffentlich spekuliert, bleibt sein Geheimnis. Denn es ist in der Tat nicht nur ausserirdisch sondern völlig unrealistisch. Die Türkei verstösst mit ihrem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die kurdischen StaatsbürgerInnen Syriens auf syrischem Territorium nicht nur gegen die UNO-Charta sondern auch gegen den NATO-Vertrag. Die syrische Regierung von Präsident Assad darf zur Abwehr der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei und zum Schutz ihrer kurdischen StaatsbürgerInnen unter Berufung auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UNO-Charta legitimerweise militärische Mittel einsetzen. Sie dürfte sogar andere Länder um militärischen Beistand bitten. Das wäre – außer vielleicht in der wilden Phantasie des türkischen Präsidenten Erdogan – kein bewaffneter Angriff Syriens auf das NATO-Mitglied Türkei, der die Voraussetzungen der Beistandspflicht nach Artikel 5 des NATO-Vertrages erfüllen würde. Selbst dann nicht, wenn die syrischen Streitkräfte bei der Abwehr der Invasion militärische Ziele auf türkischem Territorium beschießen oder dieses Territorium zeitweise betreten würden. Nach einer ersten Phase der militärischen Selbstverteidigung müsste die Regierung Assad nach den Regeln des Völkerrechts dann allerdings den UNO-Sicherheitsrat um Beistand anrufen.

So weit wird es allerdings mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nicht kommen. Die syrischen Streitkräfte werden voraussichtlich nicht einmal aktiv gegen die hoch überlegenen türkischen Invasionstruppen vorgehen, um diese in die Türkei zurückzudrängen, sondern sich auf den Versuch beschränken, den weiteren Vormarsch dieser Truppen zu stoppen. Zudem werden Assads Soldaten bestrebt sein, zunächst diejenigen Gebiete unter ihre Kontrolle bringen, aus denen die Kurden seit Beginn der türkischen Invasion bereits vertrieben wurden oder geflohen sind. Es würde nicht überraschen, wenn die türkischen Invasionstruppen weitere, derzeit von ihnen besetzte Gebiete zu einem späteren Zeitpunkt an die syrischen Streitkräfte übergeben würden.

Auf diese Weise sorgen Erdogan und Assad – ob abgesprochen oder nicht – arbeitsteilig für die weitgehende Vertreibung der kurdischen Bevölkerung aus Nordsyrien und für das Ende ihrer demokratischen Selbstverwaltung. Das wird die extremistischen Kräfte unter den KurdInnen in der Türkei,

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Finanzsystem: Am Ende werden die “Populisten” für die Menschen die Schuldigen sein – Nicht die Notenbanken und die dahinter agierenden Strippenzieher | www.konjunktion.info

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08-08-19 10:02:00,

Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Der Weg – Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Die Ereignisse in den letzten Wochen haben die Weltwirtschaft ins Trudeln gebracht. Die Mainstreamanalysten waren sich so sicher, dass die Federal Reserve bei ihrem Juli-Treffen, die Zinsen nicht nur marginal um 0,25 Punkte, sondern deutlich stärker senken und/oder dass es konkrete Versprechen gäben würde, dass die US-Notenbank alsbald ein QE4-Programm auflegen wird. All diese Mainstreamanalysten nahmen dies als gegeben an.

Aber sie bekamen nicht das, was sie sich erhofft hatten. Ich denke, dass viele Menschen auch nicht verstehen können, warum die Fed genau das getan hat, was sie getan hat.

Ich schreibe seit langem, dass die Fed aus meiner Sicht keine Intentionen verfolgt, einen Crash zu verhindern, und dass die Straffungspolitik der Fed zum Ziel hat, die Liquidität in eine wirtschaftliche Schwächephase hinein zu verringern, um den Kollaps der “Blase aller Blasen” bewerkstelligen zu können. Ich habe seit zwei Jahren vorhergesagt, dass die Fed diese Straffungspolitik durchziehen wird, bis kurz vor bzw. kurz nach dem Zeitpunkt eines sich beschleunigenden Einbruchs bei den Fundamentaldaten und an den Märkten. Der Einbruch bei den Fundamentaldaten hat bereits im letzten Jahr begonnen und auch die Aussichten beim Aktienmarkt haben sich deutlich verschlechtert.

Auch wenn ich immer davon ausging, dass die Fed die Zinsen im Juli nicht verändern würde (und ich damit falsch lag), war die öffentliche Bekanntmachung Jerome Powells über die Senkung der Zinsen um 0,25% sogar für die Märkte schlimmer als ein Beibehalten des bisherigen Zinssatzes – was letztlich wieder meine ursprüngliche Position stützt, dass die Fed als Saboteur der US-Wirtschaft fungiert. Powells Behauptung, dass die Senkung nur eine “Anpassung in der Mitte des Jahres” ist und nicht der Beginn eines neuen Unterstützungszykluses darstellt, hat die Investmentwelt in Schockstarre verfallen lassen. Powell hat den Märkten ziemlich offen gesagt, dass die Zeit des billigen Geldes nicht so bald zurück kommen wird. Zudem hat es der Präsident der St. Louis Fed, James Bullard, abgelehnt, sich für weitere Zinsanpassungen (aka Senkungen) in diesem Jahr auszusprechen. Vielmehr will er “abwarten und dann weitersehen”. Noch einmal: die Offiziellen der Fed haben es aus meiner Sicht mehr als deutlich gemacht,

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„Werden Sie kein Friedensaktivist!“

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03-08-19 11:25:00,

Frieden empfindet jeder als etwas Erfreuliches und Erstrebenswertes. Wer wünscht sich nicht den Frieden, am besten auf der ganzen Welt? Selten hören wir jedoch etwas über die Gefahren, die sich hinter diesem Wunsch und vor allem einem Engagement dafür verbergen.

Jens Lehrich setzt sich seit einiger Zeit aktiv für den Frieden ein und entdeckte die hässliche Fratze hinter dem schönen Bild von einer Menschheit in Harmonie. Lange Zeit hat er geschwiegen und still gelitten. Jetzt bricht er das Tabu und richtet sich in einem verzweifelten Werbespot gegen den Eintritt in die Friedensbewegung an die breite Öffentlichkeit. In seinem Video warnt er junge Menschen davor, nicht in die Falle jener Bauernfänger zu geraten, die nur eines im Sinn haben: eine gerechte Gesellschaft zu errichten, in der Wahrheit, Authentizität und Lebensfreude die höchsten Werte sind.

Fazit: Wenn Sie einmal in der Schlinge des Friedensaktivismus hängen, kommen Sie so leicht nicht wieder hinaus und müssen die Konsequenzen ertragen — alleine, ohne die bisherigen, schnellen Helfer, die der Neoliberalismus Ihnen so großzügig zur Verfügung stellt.

Elisa  Gratias

Elisa Gratias, Jahrgang 1983, wuchs in Sachsen-Anhalt auf. 2005 wanderte sie nach Frankreich aus, wo sie ihr Studium zur Übersetzerin abschloss. 2014 zog sie nach Mallorca und arbeitet dort seitdem als freiberufliche Übersetzerin. Ihre Auswandererfahrungen und ihr Hang zum Grübeln bescherten ihr viele Erkenntnisse zum Thema Glück, Erfüllung und Gesellschaft. Darüber schreibt sie auf ihrem Blog flohbair.com.

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AKK: “Wir werden die Sichtbarkeit der Bundeswehr in unserer Gesellschaft erhöhen”

akk:-“wir-werden-die-sichtbarkeit-der-bundeswehr-in-unserer-gesellschaft-erhohen”

25-07-19 07:18:00,

AKK bei der Vereidigung als Verteidigungsministerin. Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde

Die Regierungserklärung der neuen Verteidigungsministerin lässt wenig außer Anpassung an Vorgaben von Washington erwarten – Ein Kommentar

Gestern wurde die schnell und überraschend ins Amt der Verteidigungsministerin gehievte CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) in einer Sondersitzung des Parlaments vereidigt. Die außen- und militärpolitisch unerfahrene Ex-Ministerpräsidentin des Saarlands bewies, dass sie kaum eigene Vorstellungen zur Rüstungspolitik hat. Sie ist schon zuvor damit hervorgetreten, dass sie eine schrittweise Erhöhung des Rüstungsetats auf 2 Prozent des BIP forderte. Derzeit sind es 1,25 Prozent oder 43,2 Milliarden Euro.

Zugesagt hatte Ex-Verteidigungsministerin von der Leyen noch im Juni gegenüber der Nato eine Erhöhung auf 1,5 Prozent bis 2024 auf 1,5 Prozent, wodurch der Rüstungsetat auf über 60 Milliarden anwachsen würde, sollte die Wirtschaft nicht einkrachen. AKK hatte sich mit ihrer Ankündigung gleich als besonders devot gegenüber Trumps Forderungen und die der Nato gezeigt, was auch darin zum Ausdruck kam, dass sie die europäische Verteidigungsziele denen der Nato unterordnete.

In ihrer kurzen Regierungserklärung machte sie aber schon wieder einen Rückzug. Sie wolle zwar an dem Ziel festhalten, aber bis 2024, wo eigentlich die 2 Prozent nach dem Nato-Beschluss 2014 erreicht werden sollten, wenigstens auf 1,5 Prozent zu kommen. Mit Trump oder mit “Wünschen von außen” habe das nichts zu tun. Was die Nato und damit die USA betrifft, scheint sie eine Abkehr von einer stärkeren europäischen Rüstungsgemeinschaft anzustreben und hebt die Unterordnung unter die von den USA dominierte Nato hervor: “Deutschland bleibt fest verankert im transatlantischen Bündnis, ist und bleibt fest verankert in der NATO. Die NATO ist der Garant unserer Sicherheit. Sie vereint als politische und militärische Allianz die Werte und die Interessen aller ihrer Mitglieder. Die historischen und kulturellen Erfahrungen und unsere politischen Überzeugungen binden uns dabei zusammen.”

Das passt freilich gar nicht damit zusammen, dass sie gleichzeitig Europa in “militärischen Fähigkeiten” stark machen und die europäische Verteidigungsunion ausbauen will, was ja auch eine größere Unabhängigkeit von der Nato bedeuten müsste. Die Versuche, eine stärkere europäische Autonomie aufzubauen, waren vor allem eine Antwort auf die Politik von Donald Trump.

AKK versucht sich hier bereits im ersten Ansatz durchzulavieren, allerdings mit der Schlagseite zum transatlantischen Bündnis. Das verspricht nichts Gutes angesichts der fortwährenden aggressiven Politik des Weißen Hauses,

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USA und Israel werden das Erdöl des besetzten Syrien plündern

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18-07-19 09:59:00,

Die Vereinigten Staaten haben ihren im Norden von Syrien präsenten kurdischen Söldnern erlaubt, das Öl dort auszubeuten und es an Israel zu verkaufen.

Die libanesische Tageszeitung Al-Akhbar hat den Missionsbrief des israelischen Geschäftsmannes Mordechai Kahana veröffentlicht. Anfänglich haben die Sprecher der Marionettenregierung von “Rojava” die Nachricht geleugnet. Dann hat sie Herr Kahana in der israelischen (und nicht in der US) Presse bestätigt, und erklärt, er handle nicht als Israeli, sondern als US-Amerikaner. Falls das aber tatsächlich der Fall wäre, würde das Pentagon gegen die Genfer Konvention verstoßen, die einer Besatzungsmacht verbietet, die Bodenschätze des besetzten Landes zu plündern (was Daesch und die Türkei vorher gemacht hatten).

Wenn auch in ganz Syrien Erdöl- und Erdgasvorkommen entdeckt wurden, befinden sich 90% der funktionierenden Ölfelder in dem von amerikanischen und französischen Truppen besetzten Gebiet.

“Rojava” ist ein auf syrischem Gebiet befindliches Pseudo-Kurdistan, außerhalb des von der Kommission King-Crane 1919 zugestandenen und von dem Sèvres-Vertrag 1920 genehmigten Raumes. Während der westlichen Aggression gegen Syrien haben die Vereinigten Staaten ethnische Säuberungen durchgeführt, christliche und arabische Bevölkerungen vertrieben und die kurdische Einwanderung aus der Türkei und dem Irak gefördert.

Mordechai Kahana hat sich an der Auswanderung der syrischen Juden während der westlichen Aggression von 2011 beteiligt. Er hat die Reisen von Senator John McCain nach Syrien finanziert und Synagogen in dem Land [Rojava AdÜ] restauriert.

Der libanesischen Presse zufolge, war er einer der Verantwortlichen des israelischen Programms der Schaffung einer Pufferzone an der israelisch-syrischen Grenze. Es galt, ein “Druzistan” zu schaffen, rund um den syrischen Major Khaldun Zainuddin, nach dem Vorbild des “Kurdistans” im Norden des Landes. Aber dieses Projekt hat aus Mangel an Kollaborateuren nie wirklich funktioniert.

Übersetzung
Horst Frohlich

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„Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen!“

„wir-werden-nicht-schweigend-in-der-nacht-untergehen!“

15-07-19 08:02:00,

Eine Sache gleich vorab: Dass, nach all den Jahren der Mainstream-Kampagne gegen NuoViso, ausgerechnet ein Video des Autors der offenbare Anlass für die Abschaltung sein würde — damit hätte dieser im Leben nicht gerechnet. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, wie ernst die Lage ist und wie die Zukunft aussehen könnte.

Es ist Donnerstag, der 11. Juli, mittags. Für die Sendung „NuoViso News“, die über aktuelle Videos berichtet, sitze ich mit Frank Höfer vor zwei Kameras. Es ist eine Aufzeichnung wie unzählbare zuvor, doch in uns beiden regt sich fast unmerklich eine Mischung aus ehrlicher Vorfreude und unbestimmbarer Sorge. Dieses Mal geht es um was Großes. Wir haben unser Heimatland für seine verlogene Friedenspolitik auf offener Weltbühne kritisiert. Wir wissen, dass NuoViso wieder einmal zum Politikum werden könnte, wie jedes Mal zuvor. Waren es eine Preisverleihung, ein politisch unkorrektes Video oder auch nur die Teilnahme an einem Musikfestival: Immer dann, wenn in der Filterblase des Mainstreams der Name NuoViso auftaucht, gibt es hinterher Ärger. Meistens sind es Zeitungsartikel oder tagelang hektische Korrespondenz mit unseren Rechtsanwälten. Was dieses Mal passieren würde, ahnen wir nicht. Als wir uns nach dem Dreh verabschieden, scherzen wir noch darüber.

Sechs Stunden später, Frank hat erst 45 Minuten zuvor die Sendung mit meinem Auftritt bei den Vereinten Nationen hochgeladen, ploppt auf meinem Monitor plötzlich ein Skype-Fenster auf. Nur vier Worte. „Jetzt ist es passiert“, schreibt Frank um 20.52 Uhr. Um was „es“ dabei geht, braucht er nicht zu schreiben, denn ich verstehe den Satz sofort. Über „es“ haben wir bei NuoViso in den vergangenen Monaten immer wieder gesprochen. Es war unser wichtigstes Thema, in den Sendungen, im Studio, in den Büros, auf den Gängen davor.

„Es“, das ist für uns der Tag X, von Youtubes immer schärfer werdenden Nutzungsbestimmungen akribisch vorbereitet, vorgeblich, um dem Markt der Werbekunden weiter zu gefallen. „Es“ ist der Zeitpunkt, an dem wir beginnen müssen, um unser wirtschaftliches Überleben zu kämpfen. Sofort versuche ich, den NuoViso-Kanal bei dem Portal aufzurufen. „Dieser Kanal ist nicht vorhanden“, teilt mir Youtube lakonisch mit. Die Gewissheit fühlt sich an, als wäre ich mit einem riesigen Boxhandschuh k.o. geschlagen worden. So müssen Hinterbliebene sich fühlen, wenn plötzlich die Polizei vor der Tür steht und eine Todesnachricht überbringt.

Für eine Viertelstunde sind wir wie gelähmt.

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„Aus Worten werden Schüsse: Wie gefährlich ist rechter Hass?“

„aus-worten-werden-schusse:-wie-gefahrlich-ist-rechter-hass?“

03-07-19 12:04:00,

Wenn die Einladung eines AfD-Mannes von etwas ganz Anderem ablenkt. Am 1. Juli 2019 hatte „Hart aber fairzu diesem Thema eingeladen – mit Blick auf den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Nach der Sendung konzentrierte sich die Kritik auf die Einladung des AfD-Mannes und auf die wachsweiche Behandlung durch den Moderator Frank Plasberg. Von Wolf Wetzel.

Gäste dieser Sendung waren:

  • Herbert Reul, Innenminister (CDU) des Landes NRW
  • Georg Mascolo, Journalist und Leiter des Investigativ-Rechercheteams von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung
  • Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz
  • Irene Mihalic, Innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion und ehemalige Polizistin
  • Mehmet Daimagüler, Strafverteidiger

Die Anordnung legte es nahe und es kam auch genauso: Leicht erkennbar sollte es darum gehen, öffentlich zu demonstrieren, dass der „Rechtspopulismus“ die Worte liefert, die dann zu Patronen umgeschmolzen werden, die dann zum Beispiel den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke tödlich treffen. Mit „Rechtspopulismus“ ist in Deutschland, in dieser Debatte die AfD (Alternative für Deutschland) gemeint. Damit sind alle anderen fein raus, also all die Parteien, die sich in der Mitte tummeln und wähnen, ganz gleich, wie sehr sie nach rechts rücken.

Dankbar nahmen also alle Gäste diesen geschenkten Freistoß an und machten die AfD für das Hassklima verantwortlich, das dann – ganz logisch – zu Morden führt. Dass der eingeladene AfD-Mann, Uwe Junge, den man irgendwo zwischen Preußentum und wilhelminischer Ära verorten darf, sich selbst entlarven durfte, mag ja noch einen gewissen Erkenntniswert haben, wenn man Wiederholungen für eine Art des Lernens hält. Ob man also zum x-ten Mal einen AfD-Mann für diesen Lerneffekt braucht, muss man bezweifeln, zumal damit eine ganz andere Funktion verschleiert werden soll: Die AfD ist für Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Hass- und Gewaltklima verantwortlich und alle anderen haben damit mal sowas von gar nichts zu tun.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die AfD für die Art der Aufklärung verantwortlich ist, die ein gutes Jahrzehnt rassistische Morde in „Dönermorde“ umetikettiert hat. Mir ist nicht bekannt, dass die AfD dafür verantwortlich ist, dass der NSU aus exakt drei Mitgliedern besteht und dass das, was damit geleugnet und vertuscht werden soll, im Mordfall Lübcke um die Ohren fliegt: Ein aktives und wachsendes Netz aus neofaschistischen Gruppierungen,

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Frankreich: Kühe werden durch Löcher im Bauch ernährt – Tierschützer entsetzt – Video

frankreich:-kuhe-werden-durch-locher-im-bauch-ernahrt-–-tierschutzer-entsetzt-–-video

22-06-19 05:21:00,

Panorama

15:57 22.06.2019(aktualisiert 16:17 22.06.2019)

Zum Kurzlink

Eine Tierschutzgruppe in Frankreich hat wegen verstörender Aufnahmen, die eine umstrittene Praxis bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung ans Licht gebracht haben, Alarm geschlagen. So werden Kühen Löcher in ihre Bäuche gemacht, die dann direkt in den größten ihrer vier Mägen führen.

Diese Praxis ist laut dem Sender „France 24“ schon seit Jahrzehnten in der Tierhaltung gängig, sei aber der breiten Öffentlichkeit eher nicht bekannt.

Das Ziel dieser Löcher sei, die Ernährung des Tiers zu „optimieren und regulieren“, damit es mehr Milch gebe. Außerdem soll die Gesundheit der Kuh verbessert, der Einsatz von Antibiotika verringert und die Produktion von Nitraten und Methangasen gesenkt werden. 

Kuh

©
Sputnik / Erika and friends

Die Aktivisten der Tierschutzgruppe L214 veröffentlichten Videoaufnahmen, die heimlich zwischen Februar und Mai in „experimentellen Forschungsställen“ im Nordwesten Frankreichs gemacht worden seien. Die Ställe werden von der Firma Sanders unterhalten – einem der größten französischen Futterhersteller.

Laut den Aktivisten stehen diese künstlichen Löcher sinnbildlich für den Umgang mit Tieren als seelenlosen Maschinen, die uns zur Verfügung stehen. Die Tierschutzgruppe hat nach eigenen Angaben eine Anzeige bei der örtlichen Staatsanwaltschaft wegen „illegaler Experimente und ernsthaftem Tiermissbrauch“ eingereicht. Auch eine Online-Kampagne wurde gestartet.

at/gs

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“Wir werden verarscht was das Zeug hält“

“wir-werden-verarscht-was-das-zeug-halt“

25-05-19 12:46:00,

Ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft? Ja, meint Autor Timm Koch. Im NachDenkSeiten-Interview führt Koch aus, warum Wasserstoff als Energiespender eine echte Alternative sein kann und geht zugleich scharf mit der aktuellen Klimapolitik ins Gericht. Einer Politik, die sich tatsächlich an den Interessen der Umwelt und dem Wohl der Menschen orientiere, finde nicht statt, weil tatsächlicher Umweltschutz den Interessen „äußerst mächtige Institutionen“ entgegenstehe.

Von Marcus Klöckner.

Herr Koch, Bundeskanzlerin Merkel wurde lange als Kanzlerin gefeiert, die etwas für das Klima tut. Zu Recht?

Merkel wurde in den Medien als Klimakanzlerin Bezeichnet. So tituliere ich sie auch – allerdings mit Gänsefüßchen, denn die sind angebracht. Wäre die Lage nicht so ernst, könnte man in lautes Lachen ausbrechen.

Wie ist das zu verstehen?

Ich erinnere an Merkels Reise nach Brasilien im Jahre 2015 und ihre Ethanol-Deals zum Wohle des E10 Kraftstoffs.

Und?

Da fällt am Amazonas der Regenwald, damit bei uns die Autos Alkohol tanken, der aus Zuckerrohr destilliert wird. Das freut die Mineralölkartelle, die das Geschäft kontrollieren ebenso wie die Agrokartelle à la Bayer-Monsanto, welche die Pestizide beisteuern. Ganz sicher profitiert nicht unser Klima und noch weniger die Artenvielfalt oder die Umwelt. Bei „Bio“-Sprit, „Bio“-Diesel und „Bio“-Gas sind wir ganz schnell beim Thema Wasserstoff angekommen. Den braucht man nämlich für die sogenannte Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch Verfahren.

Das klingt kompliziert.

Ja, Zeit für etwas Chemieunterricht, aber das, was ich jetzt anführe, ist wichtig, man muss es verstehen.

Gut, klären Sie uns auf.

Bei der Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch Verfahren verbindet sich Wasserstoff mit dem atmosphärischen Stickstoff, der knapp achtzig Prozent unserer Luft ausmacht. Aus Ammoniak wird Kunstdünger gewonnen. Den kippt man dann auf die Felder, damit die Monokulturen sprießen können. Etwa die Hälfte des weltweit produzierten Wasserstoffs wird für die Ammoniaksynthese verbraucht.

Wo ist jetzt das Problem?

Bei dem Wasserstoff handelt es sich keinesfalls um den sogenannten „grünen“ Wasserstoff, der per Elektrolyse aus regenerativen Energiequellen wie etwa Wind, Sonne oder Wasserkraft gewonnen wird. Vielmehr entsteht er zum allergrößten Teil per Kohle-, Erdgas- oder Erdölreformation. Man zwackt ihn also diesen Kohlenwasserstoffen ab und erzeugt dabei Unmengen an CO2.

Die Förderung von Energiepflanzen…

…, sei es nun heimischer Mais oder Raps oder indonesische Ölpalmen oder brasilianisches Zuckerrohr ist daher klimatechnisch ein absoluter Irrsinn,

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Werden die USA sozialistisch?

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21-05-19 01:43:00,

Unter dem Rechtspopulisten Trump werden linke Ideen attraktiver, 40 Prozent befürworten nach einer Gallup-Umfrage “eine Art des Sozialismus”

Der Milliardär Donald Trump, der sich als Mann des Volkes und gleichzeitig als außergewöhnlicher Geschäftsmann darstellt, hat schon mal die Losung ausgegeben: “Freiheit oder Sozialismus”. Als wäre man noch im alten Kalten Krieg und nicht unter veränderten Bedingungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im neuen Kalten Krieg, der allmählich heiß läuft, will der US-Präsident im anlaufenden Wahlkampf eine Alternativenlosigkeit vorgaukeln. Entweder Kapitalismus mit entsprechender Steuerentlastung für die Reichen, was für Freiheit steht, oder Sozialismus, was wirtschaftlichen Niedergang wie in Kuba und Venezuela, beide stranguliert durch US-Sanktionen, bedeuten würde.

Viele Präsidentschaftsbewerber der Demokratischen Partei pflegen hingegen im Land Gottes und des Kapitalismus ungewöhnliche Ideen und treffen dabei auf Resonanz. So fordern die demokratischen Politikerinnen Elisabeth Warren, Ilhan Omar und Alexandria Ocasio-Cortez höhere Steuern für Reiche, um die sich verstärkende Ungleichheit in der Gesellschaft zu mindern. Und in Umfragen wurden diese Forderungen von einer Mehrheit der Amerikaner befürwortet (Höhere Besteuerung der Reichen ist plötzlich mehrheitsfähig).

Die Zustimmung zum Kapitalismus sinkt, die zum Sozialismus steigt, konstatierte auch Tomasz Konicz im Februar: Socialist States of America?. Neben der Steuerpolitik und dem Kampf gegen die Oligarchie geht es wieder um den Ausbau der Krankenversicherung, aber auch um den Umbau der Gesellschaft in einem “Green Deal”.

Allerdings hat der Linke Bernie Sanders, der zunächst unter den Demokraten die größten Chancen zu haben schien, inzwischen gegen “Middle-Class Joe” eine Niederlage erlitten. Das weiterhin konservative Establishment der Demokratischen Partei hatte den Ex-Vizepräsident Joe Biden ins Rennen geschickt, um die linken Ideen und Politiker in den Hintergrund zu drängen (Der weiße, alte Mann als Speerspitze der Demokraten gegen Trump).

Ob sich das wirklich erfolgreich sein wird, ist die Frage. Wie die aktuelle Gallup-Umfrage zeigt, sagt zwar noch eine knappe Mehrheit von 51 Prozent, Sozialismus (“some form of socialism”) sei schlecht für die USA, aber 43 Prozent sehen in einer Form des Sozialismus etwas Gutes. Dabei kommt es noch gar nicht darauf an, was die Menschen sich so unter Sozialismus näher vorstellen, es ist in den USA schon bemerkenswert, dass dieser verpönte Begriff für zunehmend mehr Menschen nicht mehr zur Abschreckung dient,

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Fast 200000 Zyprioten werden bei den Europäischen Wahlen nicht wählen können

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20-05-19 08:20:00,

Die Republik Zypern ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. Allerdings sind zwei Teile der Insel (bekannt als die “Britischen Zonen“) seit der Unabhängigkeit im Jahr 1959 durch das Vereinigte Königreich besetzt und ein anderer Teil (die sogenannte “Türkische Republik Nordzypern“) seit 1974 durch die türkische Armee besetzt.

Die Europäische Union kümmert sich nicht um diese militärischen Besetzungen. Sie denkt nicht daran Zypern zu befreien, sondern wartet auf eine “friedliche” Lösung der zwei Probleme, die aber nicht kommt.

Bei den Wahlen für das Europäische Parlament am 25. und 26. Mai sollten alle Personen wählen, die vor der türkischen Invasion von 1974 (“Operation Attila“) registriert wurden, d.h. fast 50 000 Rentner, die derzeit unter türkischem Joch leben.

Die Republik Zypern öffnet 50 Wahllokale für ihre Bürgerinnen und Bürger des Nordens im Gebiet, das sie nahe der Demarkationslinie kontrolliert. Die Zyprioten, die nach 1974 geboren wurden und die in der besetzten Zone wohnhaft sind, werden jedoch nicht stimmen können, weil sie nicht von der einzigen souveränen Republik registriert wurden.

Seit dem Beitritt Zyperns zur Europäischen Union hat die Türkei ihre territoriale Expansion weitergetrieben. Sie besetzt derzeit einen Teil von Irak und einen anderen von Syrien. Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich öffentlich verpflichtet, die türkische militärische Besetzung im Nordosten Griechenlands (West-Thrakien und die Dodekanes), auf ganz Zypern, im Norden von Syrien (einschließlich Aleppo, Idlib und Hassakeh) und im Nordirak (einschließlich Mosul) voranzutreiben. Am 17. Februar 2018 erklärte er, die Invasion Griechenlands vorzubereiten.

Brüssel behauptet seinerseits, den Frieden im Westen und in der Mitte des Kontinents durch die Weiterführung der Beitritts-Verhandlungen mit der Türkei als Mitglied der Europäischen Union zu garantieren.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Finanzsystem: USA werden den Handelskrieg gegen China verlieren, weil es das Establishment so will | www.konjunktion.info

finanzsystem:-usa-werden-den-handelskrieg-gegen-china-verlieren,-weil-es-das-establishment-so-will-|-wwwkonjunktion.info

17-05-19 08:16:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Große politische und soziale Krisen kann man fast immer auf einen gemeinsamen Grund zurückführen: falsche Paradigmen. Es gibt leider sehr viele Menschen, die nicht wissen, was unter diesen falschen Paradigmen zu verstehen ist. Genauso wie sie nicht wissen, was der Begriff “kontrollierte Opposition” besagt. Einige dieser Menschen beschäftigen sich zwar mit Geopolitik und dem Finanzwesen, weil sie durch die Wahlkampfkampagne Trumps “darauf gestoßen wurden”. Diese Menschen denken, dass die Welt der Souveränität und des Nationalismus mit Trump verbunden ist, weil sie eben auf diese falschen (und oftmals auch eigenen) Paradigmen herein gefallen sind.

Falsche Paradigmen sind eine wichtige Taktik, die Teil der 4. Generation der Kriegsführung sind. Der Zweck der 4. Generation der Kriegsführung wird im Dokument From Psyop To Mindwar – The Psychology of Victory (Von psychlogischen Operationen zum Gedankenkrieg – Die Psychologie des Siegens) beschrieben. Ein Dokument, dass innerhalb des US-Kriegsministeriums zirkuliert und von der 7th Psychological Operations Group in Person des ehemaligen Generals Paul Vallely (im Dokument falsch als Valley geschrieben) bzw. Lt. Colonel Michael Aquino verfasst wurde. Ich empfehle jeden Leser, sich dieses Dokument zu Gemüte zu führen, um zu verstehen, wie die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) denken, wie sie nach dem Prinzip des Teile und Herrsche die Gesellschaften spalten, und wie sie zu Themen wie Moral, Ethik und Empathie stehen.

From PSYOP to MindWar – The Psychology of Victory (1980)

(Download PDF)

Das Dokument beschreibt – ganz im Sinne der 4. Generation der Kriegsführung – eine Methode der psychologischen Manipulation und Propaganda, die von den Regierungen und Militärs genutzt wird, um eine Gesellschaft zu teilen und sie dazu zu bringen, dass sie sich gegen sich selbst wendet. Das Ziel ist einen Krieg gegen eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, in dem man sie dazu verleitet sich gegenseitig an den Hals zu gehen, so dass die Regierungen nicht direkt gegen sie vorgehen müssen (vgl. hierzu auch die aktuelle gesellschaftliche Situation in Deutschland).

Falsche Paradigmen sind eines der Hauptwerkzeuge dieses Ergebnis zu erreichen. Sie werden eingesetzt, um eine Gesellschaft mittels falscher Anführer zu teilen,

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KenFM-Tipp! Zwei HAMBÜRGER werden salonfähig. | KenFM.de

kenfm-tipp!-zwei-hamburger-werden-salonfahig-|-kenfm.de

16-05-19 10:34:00,

HAMBÜRGER: Dirk C.Fleck & Jens Lehrich im etwas anderen Gespräch über das Leben und die Welt. (Pilotfolge)

Menschen sind soziale Wesen. Nur über den Kontakt zu anderen Menschen entwickeln wir uns weiter und bauen freundschaftliche Verbindungen auf, die uns auch schwere Krisen überwinden lassen.

In diesem neuen Format „vergessen“ der Hamburger Erfolgsautor Dirk C. Fleck und der Hamburger Comedyproduzent Jens Lehrich, dass die Kamera läuft und lassen den Zuschauer an ihrer neu gewonnenen Freundschaft teilhaben. Es geht hierbei nicht um Geopolitik und die Krisen dieser Welt, es geht darum auf der Welle des Lebens zu reiten und den Zuschauer zu animieren, zu erkennen, dass das Leben vor allem diesen Sinn hat: es soll Freude machen.

Alle vier Wochen gibt es ab sofort eine neue Ausgabe der HAMBÜRGER auf dem YouTube-Kanal ahundredmonkeys. Die beiden Gesprächpartner freuen sich über Eure konstruktiven Kommentare und natürlich gerne auch persönlichen Geschichten.

Weitere interessante Beitrage mit Jens Lehrich findet Ihr auf der Homepage www.ahundredmonkeys.de.

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Veröffentlicht am: 16. Mai 2019

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Social Bots: Was nicht erkannt werden kann, sollte nicht reguliert werden

social-bots:-was-nicht-erkannt-werden-kann,-sollte-nicht-reguliert-werden

09-05-19 01:31:00,

Spätestens seit Donald Trump 2016 die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen hat, grassiert die Angst vor dem Einfluss der Meinungsroboter. Im US-Wahlkampf sollen automatisierte Accounts in sozialen Netzwerken Stimmung gemacht haben. Sehr viele für Donald Trump, deutlich weniger für Hillary Clinton. Die Befürchtung hinsichtlich von Social Bots ist: Wenn automatisierte Accounts einen Kandidaten oder eine Partei bejubeln, dann wird dieser politische Einfluss nicht von dem mit den besten Argumenten und den meisten Anhängern ausgeübt, sondern von dem Akteur, der am meisten Geld in Technik und Know-How stecken kann. Das könnte eine demokratische Auseinandersetzung verzerren – und ist deshalb nicht wünschenswert. Doch haben Bots wirklich so viel Einfluss, wie man angesichts nervöser Debatten immer wieder meinen könnte? Was sind überhaupt Bots?

Das Wort „Bot“ ist die Kurzform des englischen Wortes Robot (Roboter). Im Zusammenhang mit sozialen Medien ist ein Bot ein maschinell gesteuerter Account, der automatisiert Aufgaben erfüllt. Dabei können Bots sehr praktisch und völlig legitim sein. Die Netzpolitik-Redaktion hat zum Beispiel einen Bot, der in regelmäßigen Abständen überprüft, ob auf netzpolitik.org neue Artikel veröffentlicht wurden. Dann postet er Überschrift, den Link und das Artikelbild auf Twitter. Ganz von allein, ohne dass die Redaktion jeden Artikel von Hand rausschicken müsste. Dass hinter diesem Twitter-Roboter kein Mensch steht, wird dabei direkt im Account transparent gemacht.

Guter Bot, böser Bot

Will jemand im größeren Stil Bots einsetzen, benötigt er viele Accounts. Solche Accounts können automatisiert erstellt werden und sind im Internet in Tausenderpaketen gegen Geld erhältlich. Für den Preis der falschen Accounts gilt: Je menschlicher der Bot wirkt, desto teurer wird es. Vier Jahre alte Bots mit Profilbild, Biografie-Text und zahlreichen Freunden sind also mehr wert als der gerade erstellte Bot ohne Bild, ohne Text, ohne Follower und mit einem kryptischen Kontonamen wie „@xrg92120208383“ bei Twitter. Die Aktionen von Social-Media-Accounts lassen sich über eine Software steuern. So wird ein Social Bot daraus. Diese können Freundschaftsanfragen bei Facebook stellen, anderen Accounts folgen, Tweets bei Twitter retweeten oder einen Facebook-Post liken.

Einfache Social Bots dienen der künstlichen, maschinellen Relevanzzuweisung. Sie können beispielsweise bestimmte Themen oder Hashtags automatisiert verstärken. Diese künstliche Relevanzerhöhung kann durch die Berichterstattung von Medien („Auf Twitter ‚trendete‘ Kandidat XY“ oder „Politikerin XY hat 100.000 Follower“) noch einmal multipliziert werden. Wie oft ein Video auf YouTube angeschaut wurde, lässt sich mit Geld und Know-How genauso manipulieren wie die Menge von Freunden auf Facebook,

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Werden „wir“ durch den Immobilienboom wirklich reicher?

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16-04-19 01:56:00,

Die Bundesbank hat eine neue Ausgabe ihrer PHF-Studie zur wirtschaftlichen Lage privater Haushalte herausgegeben und die Medien übertreffen sich einmal mehr in fragwürdigen Auslegungen. Besonders angetan sind die Kollegen von SPIEGEL, FAZ und Co. von den Zahlen zum Immobilienvermögen. Passend zur emotional geführten „Enteignungsdebatte“ wird nun gar suggeriert, dass der „Immobilienboom“ das durchschnittliche Vermögen der Deutschen anheben und „uns“ so alle reicher machen würde. Doch das ist falsch, da das Immobilienvermögen extrem ungleich verteilt ist und steigende Immobilienpreise sogar die Umverteilung von unten nach oben befördern und die breite Masse ärmer machen. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Große Mythen sterben langsam. Der Mythos, der besagt, dass Immobilien das Rückgrat unseres Volksvermögens darstellen, gehört zweifelsohne dazu. Dabei gehört Deutschland neben der Schweiz und Österreich im internationalen Vergleich zu den Ländern mit dem niedrigsten Anteil an Immobilienbesitzern. Während die „Wohneigentumsquote“ beispielsweise in Spanien bei mehr als drei Viertel liegt, verfügt in Deutschland nicht einmal jeder zweite Haushalt über selbst genutztes Wohneigentum und der Anteil der Haushalte, die Wohnraum vermieten, liegt bei gerade einmal zehn Prozent. Diese zehn Prozent besitzen allerdings auch ganze 15 Millionen Wohnungen. Hinzu kommt der immer stärker steigende Anteil von Wohnungen, die von Kapitalgesellschaften und Fonds gehalten werden, deren Besitzverhältnisse gar nicht zum Immobilienvermögen, sondern zum Finanzvermögen der privaten Haushalte zählt, das noch ungleicher verteilt ist.

Für mein Buch „Wem gehört Deutschland“ hatte ich die Daten der letzten PHF-Studie der Bundesbank sorgfältig ausgewählt und bin zu folgenden Kernergebnissen gekommen:

  • Mehr die Hälfte aller Haushalte besitzt gar keine Immobilien
  • Nur 10% der Bevölkerung haben ein Nettoimmobilienvermögen – inklusive selbstgenutzter Immobilien – von mehr als 250.000 Euro
  • Die Hälfte des privaten Immobilienvermögens des Landes gehört den wohlhabendsten 5 Prozent der Bevölkerung

Es gehört also wenig Phantasie dazu, sich auszumalen, wer von den steigenden Immobilienpreisen profitiert. Man kann die Gruppe der Profiteure sogar noch weiter einengen – leider jedoch ohne konkrete Zahlen, da diese nicht in einer brauchbaren Qualität vorliegen. Besonders betroffen von den steigenden Immobilienpreisen sind bestimmte Ballungszentren. Genau in diesen Ballungszentren ist die Wohneigentumsquote jedoch besonders niedrig.

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Spitzenpolitiker werden heute gemacht: Professionelle PR bei Macron, Guaidó und auch bei Kühnert?

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07-03-19 02:40:00,

Manche Leser reagieren skeptisch, wenn die NachDenkSeiten darüber berichten, wie heutzutage politische Entscheidungen immer wieder von außen mitbestimmt und geprägt werden. Wir beschreiben des Öfteren, wie vielfältig das geschieht: durch Lobbyarbeit, durch gezielte Propaganda und durch direkten Einfluss auf die Parteien, ihre Programmatik und ihre Personalauswahl. Wir nennen das Fremdbestimmung. Ob Sie nun zu den Skeptikern gehören oder zu jenen, die diese Beobachtungen für richtig halten, in jedem Fall wird es sinnvoll sein, konkrete Fälle zu verfolgen und seinen Blick daran zu schärfen. Als praktischen Fall möchten wir Ihnen den Fall Kevin Kühnert empfehlen. Am Verlauf und den Umständen seiner weiteren Karriere können Sie testen, ob meine Diagnosen stimmen oder Ihre Skepsis berechtigt ist. Albrecht Müller.

Der Juso Vorsitzende Kühnert wird systematisch zu einer Führungsperson aufgebaut. In den meisten Medien gab es im Laufe des Jahres 2018 Reportagen, Features, Gespräche. So zum Beispiel hier und hier.

In vielen dieser Publikationen wurde der Juso Vorsitzende wie in der abgebildeten Ausgabe der Bild-Zeitung zum potentiellen Kanzler hochstilisiert. “Schon in der Schule zeigte er Kanzler-Qualitäten” heißt es in der Bild-Zeitung. “Als Kanzler musst du Krawatte tragen” – so ist ein doppelseitiges Gespräch mit dem Schlagersänger Roland Kaiser überschrieben, das am vergangenen Sonntag auf den prominenten Seiten 10 und 11 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen ist.

Dieses großflächige Interview wurde dann auch noch auf der ersten Seite angekündigt. Ähnlich wie jetzt in der FAS läuft es seit Monaten in anderen Medien. Einhellig. Und mit der Zueignung der Kanzleifähigkeit weit überzogen.

Wenn Kevin Kühnert diese erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit selbst oder wenn die Jusos oder die PR-Leute des SPD-Parteivorstandes dies gemanagt und geschafft haben sollten, dann wäre das rundum bewundernswert. Meine These: PR Leute von außerhalb haben den Aufbau dieser Person innerhalb der SPD geplant, möglicherweise stecken dahinter sogar politische und/oder wirtschaftliche Interessen von außerhalb unseres Landes.

Bevor Sie das alles für unrealistisch halten, sollten Sie vielleicht ein paar neuerliche Erfahrungen Revue passieren lassen:

  • Macron war plötzlich da, wie Zieten aus dem Busch, aus eigenen Stücken?
  • Von Guaidó ist bekannt, dass er auch von außen aufgebaut, von den USA und den Limastaaten getragen ist;
  • der Kosovo Krieg von vor 20 Jahren wurde umfassend publizistisch vorbereitet,

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So werden im Westjordanland Wasserleitungen zerstört

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03-03-19 09:45:00,


Amira Hass / 03. Mär 2019 –

Mit Geld aus Europa konnte in der Region Masafer Yatta eine Wasserleitung erstellt werden. Israelische Soldaten haben sie zerstört.

Red. Dieser Bericht von Amira Hass erschien zuerst in der israelischen Tageszeitung Haaretz. Siehe genaue Angaben unten.

Sie sind palästinensische Schafhirten und leben in Dörfern, die in einem Landstück im Westjordanland liegen, das Israel als eigenen, abgesperrten militärischen Schiessplatz betrachtet. Sechs Monate lang sahen diese Menschen ihren Traum, über fliessendes Wasser zu verfügen, wahr werden. Doch diesem Traum hat die israelische Zivilverwaltung am 13. Februar gewaltsam ein Ende gesetzt.

Der Traum, der in Form eines Wasserrohres mit 5 cm Durchmesser in Erfüllung ging, war zu gut, um wahr zu sein. Sechs Monate lang genossen zwölf palästinensische Dörfer in den südlichen Hebron-Hügeln fliessendes Trinkwasser – bis zum 13. Februar, als Beamte der israelischen Zivilverwaltung eintrafen, begleitet von Soldaten und der Grenzpolizei, und auch mit ein paar Bulldozern.

Die Soldaten gruben die Rohre aus, schnitten und sägten sie auseinander und beobachteten das Wasser, das da heraussprudelte. Etwa 350 Kubikmeter Wasser wurden so verschwendet. Von einem 20 Kilometer messenden Röhrensystem beschlagnahmten die israelischen Beamten einige Abschnitte und Rohr-Überreste in der Länge von etwa 6 Kilometern. Sie luden die Rohre auf vier Müllwagen, die mit dem Namen des Tel Aviver Vorortes Ramat Gan geschmückt waren.

Sechseinhalb Stunden nur dauerten die Abbrucharbeiten – der Bau des Wasserleitungsnetzes hatte gute vier Monate gedauert. Der Aufbau des Netzes war ein klarer Akt des gewaltfreien Widerstandes im Geiste von Mahatma Gandhi und Martin Luther King gegen eines der brutalsten Verbote, das Israel den palästinensischen Gemeinschaften in den Zonen C auferlegt, in jenen Teilen des Westjordanlandes, die unter voller israelischer Kontrolle stehen. Die israelischen Behörden verbieten den Palästinensern hier, sich an die bestehende Wasser-Infrastruktur anzuschliessen.

Blick in die Landschaft von Masafer Yatta (alle Fotos im Text von Beatrice Guarrera)

Die Wohnhöhlen in der Region Masafer Yatta südlich von Hebron und die alten Zisternen zum Sammeln von Regenwasser bestätigen die Aussagen der Dorfbewohner, wonach ihre Dörfer schon seit vielen Jahrzehnten bestehen; sie bestanden schon lange vor der Gründung des Staates Israel. In den 1970er Jahren aber erklärte Israel etwa 30 Quadratkilometer Land in diesem Gebiet zum militärischen Schiessplatz 918.

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Wir werden verkohlt!

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08-02-19 01:25:00,

Felix Feistel: Wir haben uns bei einer Demonstration am Hambacher Forst kennen gelernt. Du warst dort mit einem ganz bestimmten Anliegen und in einer bestimmten Funktion. Erzähle doch einmal, in welcher Funktion und mit welchem Anliegen du auf der Kundgebung deine Rede gehalten hast.

Stephanie Sebastiampillai: Ich bin Medizinstudentin und Teil der Aktionsgruppe „Gesundes Klima“. Wir sind Menschen aus dem Gesundheitssektor, die für den Klimaschutz kämpfen, weil die Klimakrise die größte Gefahr für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert darstellt. Es geht bei der Bekämpfung von Emissionen schon lange nicht „nur“ um aussterbende Eisbären, sondern auch um eine tödliche Gefahr für die gesamte Menschheit — überall auf der Welt. Das Ausmaß, welches diese Klimakrise auf unsere Gesundheit hat, ist vielen nicht bekannt — doch die Auswirkungen davon sind schon zu spüren.

Die Themen der Aktionsgruppe Gesundes Klima der Kritischen Medizinerinnen Deutschland sind, wie der Name schon andeutet, die Folgen des Klimawandels auf die Gesundheit der Menschen. Bei deiner Rede hast du dich auf die Folgen von Braunkohle für die Gesundheit der Menschen konzentriert. Welche sind diese Folgen?

Braunkohle gilt schon lange als die dreckigste und gesundheitsschädlichste Energiequelle, die es gibt. Die direkten Folgen der Braunkohleverstromung sind durch die Luftverschmutzung spürbar. Bei dem Abbau und der Verbrennung von Kohle entsteht Feinstaub, der bestehende Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, wie Schlaganfälle, Herzinfarkte, Asthma und Lungenkrebs verstärken beziehungsweise diese sogar auslösen kann. So sind mehr als ein Drittel, etwa 36 Prozent, aller Lungenkrebsdiagnosen auf die Luftverschmutzung zurückzuführen. Vor allem Kinder und alte Menschen sind davon betroffen.

Dafür muss man nicht mal neben einem Tagebau wohnen — diese Feinstäube sind noch in einem Radius von 1000 Kilometern um die Braunkohleabbaustätten nachgewiesen worden. Bereits eine kurze Exposition reicht schon aus, um eine Betroffenheit festzustellen, dauerhaftes Einatmen führt sogar zu einer deutlichen Verminderung der Lebenserwartung. Neben dem Feinstaub werden bei der Verbrennung auch Schwermetalle und Quecksilber frei und gelangen in Boden und Meere. Über unsere Nahrung reichern sie sich in unserem Körper an und führen so nachweislich zu chronischen Vergiftungen oder der Zerstörung von Gehirnzellen, vor allem bei Kindern. Das Schlimmste finde ich persönlich jedoch, dass diese ganzen Prozesse sogar Ungeborenen schaden. Die Feinstäube passieren die Plazentaschranke und sorgen unter anderem für ein vermindertes Geburtengewicht und zu einer vermehrten Häufigkeit von Asthma.

Welche anderen Folgen hat der Klimawandel,

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So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

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06-02-19 11:04:00,

Christian Müller / 06. Feb 2019 –

Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach, der u.a. regelmässig für Infosperber schreibt.

Der Vortrag «Israels wahre und falsche Freunde» war am 15. Mai 2018 abgesprochen und vertraglich festgehalten worden:
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe (EEB Karlsruhe)
Referent: Andreas Zumach
Datum: 6. Dezember 2018

Elf Tage vor dem Vortrag, am 26. November, ging folgende E-Mail an den EEB Karlsruhe:

Von: Solange Rosenberg
Gesendet: Montag, 26. November 2018 17:26
An: Joachim Faber (Evang. Erwachsenenbildung)
Betreff: Vortrag von Herrn Andreas Zumach in Durlach

Lieber Herr Faber,

ich schreibe Ihnen heute in meiner Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe. Mein Anliegen betrifft den Vortrag von Herrn Andreas Zumach angekündigt im Programmheft von “junge alte, Programm 2018/2” für den 6. Dezember 2018, 10.00 -11.30 Uhr, Gemeindehaus, Am Zwinger 5, in Durlach.

Verschiedene Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe haben mich angesprochen und darum gebeten mich mit Zuständigen Personen in Verbindung zu setzen, um auf die Bedenklichkeit des Vortrags “POLITIK Israel – seine wahren und falschen Freunde” aufmerksam machen.

Herr Zumach ist Besuchern aus unserer Gemeinde bereits bei einer anderen Veranstaltung von “junge alte” mit israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen (u.A. Israel sei am Zunami schuld gewesen). Darüber hinaus sind die Aktivitäten von Herrn Zumach im Rahmen der BDS- und BIB Kampagnen, die eindeutig auf die Delegitimierung des Staates Israel hinaus laufen, bekannt. Die BDS- und BIB- Kampagnen gelten als eindeutig antisemitisch (links-antisemitisch).

Grundsätzlich ist an der Kritik der Politik Israels nichts einzuwenden – vorausgesetzt, sie ist ausgewogen und wird nicht dazu benutzt antisemitische Gefühle zu fördern. Die Politik Israels ist im Vergleich zu etlichen Konfliktherden in der Welt, mit sehr großen Menschenrechtsverletzungen (siehe Jemen, Pakistan, Süd-Süden usw.), merkwürdigerweise immer ein Thema und eine gute Gelegenheit Juden, in irgendeiner Form, anzugreifen.

Die enormen Erfolge, die Israel in allen Gebieten der Wissenschaft, von denen die ganze Welt profitiert, kommt bei manchen Referenten nicht vor. Auch dass Israel das einzige demokratische Land im ganzen Nahen Osten ist, in dem die Religionen nicht unterdrückt werden und Gleichberechtigung der verschiedenen Glaubensrichtungen und zwischen Mann und Frau herrscht, verschwindet hinter der Kritik an der Politik Israels.

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Opfer werden durch Gewalt – ein stiller Alptraum!

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05-02-19 11:34:00,

Ein Appell von Rudolf Hänsel. Der Erziehungswissenschaftler und Psychologe mahnt schon seit längerem an, sich um die Gewalt an Schulen zu kümmern. Seine Mahnungen wurden durch den Selbstmord einer Elfjährigen noch einmal besonders dringlich.

Liebe Eltern und Lehrkräfte, wie lange noch tolerieren Sie die Gewalt an Schulen?

Wie viele Kinder- bzw. Schüler-Selbstmorde verträgt eine Gesellschaft, bevor sich betroffene Eltern und Lehrkräfte dazu aufraffen, das Opferwerden durch Gewalt – diesen „stillen Alptraum“ – nicht mehr zu tolerieren, sondern zu stoppen? Wissen sie nicht, dass von der Politik, den vorgesetzten Schulbehörden wie auch von Eltern- und Lehrerorganisationen keinerlei Unterstützung zu erwarten ist? In Nordnorwegen führten Anfang der 1980er-Jahre drei Schüler-Selbstmorde als Folge schwerer Gewalttätigkeiten durch Gleichaltrige dazu, dass der Psychologe Dan Olweus im Auftrag des norwegischen Erziehungsministeriums im ganzen Land eine Anti-Tyrannisierungs-Kampagne („Antibullying Campaign“) durchführte. Im Laufe von nur zwei Jahren verringerte dieses Interventionsprogramm die unmittelbaren und mittelbaren Gewaltausübungen um 50 Prozent.

Zunehmende Angst und Aggressivität an deutschen Schulen

In meinem Offenen Brief „J‘accuse…!“ an den Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier vor genau einem Jahr, in dem ich ihn (ohne Erfolg!) um Unterstützung bat, schrieb ich:

„Die Gewalt in unserem Land nimmt epidemische Ausmaße an. Es vergeht kein Tag, an dem die Medien nicht über Gewalttaten an Schulen berichten. Schwere körperliche Übergriffe, Messer und andere Waffen spielen dabei eine immer größere Rolle. Die Brutalität nimmt zu und zugleich nehmen Hemmschwellen für aggressives Verhalten ab. An vielen Schulen herrscht ein Klima der Angst und Aggressivität. (…).

Die Not der Lehrerinnen und Lehrer ist inzwischen so groß, dass sie für ihre Schulen Sicherheitsdienste einstellen und sich in Brand-Briefen Hilfe suchend an die Öffentlichkeit wenden. Doch sie werden in der Regel im Stich gelassen. Wenn es uns nicht gelingt, diese Gewalt zu stoppen, wird sie sich weiter ausbreiten und nur noch schwer einzudämmen sein.“  [1]

Am 18. Dezember 2018 befasste sich auch die ARD-Sendung „Report Mainz“ mit dem Thema „Kinder brutal: die zunehmende Gewalt von Minderjährigen überfordert Schule“. Berichtet wurde vom „Tatort Schule“, von einer „beunruhigenden Statistik“ sowie von einem „dramatischen Anstieg“ und einem „neuen Ausmaß schwerer und gefährlicher Körperverletzungen“ unter Schulkindern.

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