Vom Westen geschaffene Wirtschaftskrise: US-Sanktionen kosteten Venezuela 130 Mrd. seit 2015 | Anti-Spiegel

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21-05-19 01:45:00,

Venezuela hält bisher trotz aller Schwierigkeiten gegen den wirtschaftlichen Druck der USA und ihrer Vasallen stand.

Die völkerrechtswidrigen Sanktionen der USA haben das Land ins wirtschaftliche Chaos gestürzt. Das Wort „völkerrechtswidrig“ ist nicht zufällig gewählt, denn wirtschaftliche Sanktionen sind gemäß Völkerrecht nur dann zulässig, wenn sie vom Sicherheitsrat der UN beschlossen werden. Das ist im Fall von Venezuela nicht der Fall.

Auch ist die Anerkennung Guaidos als Übergangspräsident völkerrechtswidrig, wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages mitgeteilt hat. Und wenn die deutschen Medien melden, dass 50 Länder Guaido anerkannt haben, dann soll das so klingen, als würde diese völkerrechtswidrige Anerkennung von vielen Ländern geteilt. Tatsächlich bedeutet es aber, dass nur die Vasallen der USA Guaido anerkannt haben, während die über 140 anderen Länder der Welt dies ablehnen. Das liest man jedoch nie in deutschen Medien.

Dass die USA gleichzeitig vorgeben, sich um die leidenden Menschen in dem Land zu sorgen, ist reiner Zynismus, schließlich leiden die Menschen wegen der Sanktionen. Nicht nur Handelbeschränkungen würgen das Land ab, auch seine Goldreserven, die in London gelagert sind, wurden eingefroren, außerdem wurde sogar die Lieferung von Medikamenten nach Venezuela durch Sanktionen verboten.

Wenn also die westlichen Medien über Schicksale in venezolanischen Krankenhäusern berichten und dass dort Medikamente fehlen, sollte man im Hinterkopf haben, dass das eine direkte Folge der Sanktionen ist, denn in den Artikeln der westlichen Medien über Kranke in Venezuela findet sich diese Information nie.

Heute gab der venezolanische Botschafter in Moskau eine Pressekonferenz, in der er einige interessante Dinge verkündete. So teilte er mit, dass das Land Wege gefunden hat, im Land gefördertes Gold trotz der US-Sanktionen zu verkaufen und so Geld in die klamme Staatskasse zu bringen. Die Rede ist von neun Tonnen Gold im Wert von 400 Millionen Dollar.

Außerdem teilte der Botschafter mit, dass die Sanktionen der USA das arme Land seit 2015 über 130 Milliarden Dollar gekostet haben. Derartige Verluste hätten auch ein wirtschaftlich starkes Land wie Deutschland in arge Schwierigkeiten gebracht, der Effekt auf ein armes Land ist kaum vorstellbar. Ohne die Sanktionen könnte es Venezuela also gut gehen, nur liest man das nie in der deutschen Presse. Dort wird Maduro die Schuld gegeben.

Aber wozu dann Sanktionen,

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Der Westen bezahlt über eine Milliarde Euro jährlich für politische Einflussnahme in Russland | Anti-Spiegel

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21-05-19 09:45:00,

Über eine Milliarde Euro bezahlen westliche Staaten für NGOs in Russland, damit sie sich in die russische Politik einmischen und Unruhe im Land schüren.

Einmischungen in Wahlen und innere Angelegenheit anderer Länder sind völkerrechtlich untersagt, das sagt die UN-Charta in Artikel 2 Absatz 4 unmissverständlich. Das hindert aber westliche Staaten nicht daran, dagegen ständig zu verstoßen. Sei es in Syrien, wo sie bewaffnete Islamisten gegen die Regierung bewaffnet haben, sei es der Umsturz in der Ukraine 2014, sei es in Venezuela, wo die USA einen anderen Präsidenten haben möchten und so weiter. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und auch Russland gehört natürlich auf diese Liste der Länder, in denen der Westen dagegen verstößt.

Dabei versteht der Westen keinen Spaß, wenn man das in seinen Ländern tut. Macron war stinksauer und hat seinen Botschafter aus Italien zurückgerufen, als der italienische Innenminister Sympathie für die Gelbwesten bekundet hat. Als die USA behaupteten, Russland habe sich in die Wahlen mit Hilfe von Facebook-Anzeigen im Wert von 100.000 Dollar eingemischt, folgte eine über zwei Jahre andauernde Hysterie, die auch nicht nachgelassen hat, nachdem die Geschichte längst wiederlegt wurde.

In Russland ist die Summe, die westliche Staaten für die Einmischung in die russische Politik ausgeben, um 20% gestiegen und liegt aktuell bei 85 Mrd. Rubel, also ca. 1,2 Mrd. Euro. Zur Erinnerung: 100.000 Dollar, die angeblich aus Russland gekommen sind, um die Wahl 2016 in den USA zu beeinflussen, werden im Westen zu einem Riesenskandal aufgebauscht, dabei ist nichts erwiesen. Die russischen Zahlen hingegen sind erwiesen und kommen aus den Rechenschaftsberichten von NGOs in Russland. Die Summen, mit denen sich der Westen in Russland einmischt sind also 12.000 Mal höher, als alles, was der Westen Russland vorwirft.

Dass all diese politischen NGOs mit wohlklingenden Namen keineswegs das Beste für die Menschen wollen, kann man leicht sehen, wenn man sich die Länder anschaut, in denen sie Erfolg hatten. Auch sind Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) keine NGOs, wenn sie vollständig von Regierungen finanziert und gesteuert werden. Beispiele dafür gibt es mehr, als man vermutet, wie ich zum Beispiel an Reporter ohne Grenzen festgestellt habe, die ebenfalls ein Teil der westlichen Propaganda sind und keineswegs eine edle und neutrale Organisation. Sie werden zu 95% staatlich finanziert und liefern zuverlässig die bestellten Einschätzungen,

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Wird der Westen die Eisenbahn zwischen dem Golf und dem Mittelmeer bauen lassen?, von Thierry Meyssan

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18-04-19 02:05:00,

Während die USA und ihre Verbündeten absichtlich die Bedingungen der Hungersnot in Nordkorea geschaffen haben, später im Sudan, in Tunesien und heute im Jemen, beginnen sie auch Syrien dahin zu bringen. Der einzige Weg um das zu verhindern, ist, die regionale Wirtschaft, die während der Kriege in Irak und Syrien zusammengebrochen ist, wieder zu beleben. Zwei Eisenbahnprojekte machen sich Konkurrenz: eines um die Region zu entwickeln, das andere um sie zu spalten. Werden sich die Westmächte wie wirkliche Menschen verhalten oder werden sie ihren Herrschaftstraum weiter verfolgen?

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Für seinen Wiederaufbau kann sich Syrien nur auf sich selbst verlassen, weil keiner von denen, die Hunderte von Milliarden Dollar für seine Zerstörung ausgegeben haben, bereit ist, einen Cent auszugeben, um es wieder aufzubauen.

Unter diesen Bedingungen besteht die Zukunft des Landes darin, wieder an seine Vergangenheit anzuknüpfen: als Syrien das unumgängliche Durchgangsland zwischen dem indischen Ozean und dem Mittelmeer war. In der Antike ging die “Seidenstraße” von der alten chinesischen Hauptstadt Xi’an bis Antiochia und Tyrus.

Diese Straße war nicht nur ein Durchgang, der den Warenaustausch von Stadt zu Stadt erlaubte, sie war auch ein Kulturweg über den die chinesische Philosophie sich in Asien verbreitete und die Islamische Religion in China; eine Route, deren gemeinsame Sprache nicht die Mandarinsprache war, sondern die persische Sprache. Anschließend blieb Syrien die Passage zwischen dem indischen Ozean und dem Mittelmeer, die Syrien den Wohlstand bis zum Bau des Suez-Kanals sicherte.

Das Projekt einer Eisenbahn, die den iranischen Hafen Khorramshahr, an der irakischen Grenze, über Bagdad, mit dem syrischen Hafen Basra verbindet, ist nicht neu. Es wurde bereits vor dem Krieg geplant, zur Zeit des gemeinsamen türkisch-iranisch-syrischen Marktes. Seine Wege wurden durch pro-westliche Söldner systematisch sabotiert, indem man Züge entgleisen liess, und die Reisenden und das Zug-Personal getötet wurden.

So verstanden sich seit Jahresbeginn die Kriegshetzer – mit dem Vereinigten Königreich an der Spitze -, die Wirtschaftstätigkeit von Syrien zu verhindern. Es ist ein charakteristisches Verhalten des britischen Kolonialismus: sicherzustellen, dass die kolonisierten Völker immer abhängig bleiben.

Zum Beispiel gewährleistete London die Baumwollproduktion Indiens, als Indien der größte Baumwolle-Produzent war, aber verbot Indien die Baumwolle zu spinnen, so dass der Stoff nur in England produziert werden konnte. Das war der Grund, warum Mahatma Gandhi als Auflehnungsakt die Baumwolle am Spinnrad spinnte.

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Im Westen Londons nicht Neues – Julian Assange und seine Unterstützer geben nicht auf

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25-01-19 09:57:00,

Bei Julian Assange ist dies wohl gezwungenermaßen der Fall. Denn seine Aussichten beim Verlassen seiner jetzigen Unterkunft wären nicht rosig. Mehr dazu später. Bei seinen Sympathisanten scheint es, neben den humanitären Gründen, der Überzeugung geschuldet, dass mit den Symbolen Assange und Wikileaks die Presse- und Meinungsfreiheit steht und fällt. Vergangene Woche habe ich mich nochmals auf den Weg ins Noch-EU-Land Großbritannien gemacht, um mich etwas eingehender umzusehen und mit dem berühmten Mann/Frau von der Straße zu sprechen. Von Moritz Müller.

Bei unserer Ankunft an der ecuadorianischen Botschaft, die vom für diese Jahreszeit typischen Schmuddelwetter begleitet wurde, empfing uns die Mahnwache, die sich nun schon seit Juli 2012 an drei Tagen in der Woche dort versammelt. Manchmal sind es zwei Personen, diesmal waren es 8 und in den Anfangstagen von Julian Assanges Botschaftsasyl waren es auch bedeutend mehr. Hier einige der Akteure, leider nur in der Landessprache. Leider lässt über die Zeit das Interesse an gewissen Situationen nach, vor allem, wenn nach außen sichtbar nichts Dramatisches passiert.

Das dürfte sich für Julian Assange in der Botschaft anders anfühlen, denn er ist dort seit dem Regierungswechsel in Ecuador weitestgehend isoliert. Er hat seine Katze in gute Hände gegeben, damit sie ihm nicht weggenommen wird. Anstatt eines Bettes hat er nur noch eine Yogamatte, und auch die Heizung läuft nur sporadisch. Bis vor kurzem war der kleine Küchenbereich noch ohne Kamera, doch auch hier wird Julian Assange nun von seinen Gastgebern beobachtet. Diese Kameras passen natürlich gut zur Umgebung im Zentrum von London, aber die restliche menschenunwürdige Behandlung in einem Land, das sich als eine der ältesten Demokratien der Welt sieht, ist eigentlich vollkommen unverständlich.

Dass Julian Assange sich überhaupt noch dort aufhalten muss, obwohl ein UN- Gremium vor nun drei Jahren zu seinen Gunsten entschied, ist schwer zu fassen. Besonders, nachdem die Untersuchungen gegen ihn in Schweden im Jahre 2017 zum zweiten Mal eingestellt wurden.

Man kann hier leider sehen, wie gut eine Schmutzkampagne funktioniert. Bei vielen, die sich nicht eingehend mit dieser Geschichte befasst haben, sind diffuse negative Assoziationen zu Wikileaks und Assange vorhanden. Deshalb an dieser Stelle die vielen Verweise, damit sich die Leser vielleicht selbst ein Bild machen können.

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Nach den «Gelben Westen» kommen die «Roten Stifte»

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17-01-19 09:05:00,

Die Lehrkräfte von Frankreich haben genug: Sie vernetzen sich und bemängeln ihre Arbeitsbedingungen

Tobias Tscherrig / 17. Jan 2019 –

Über 60’000 französische Lehrpersonen vernetzen sich in der Gruppe der «Roten Stifte» und verleihen ihren Forderungen Gewicht.

Die Bewegung der «Gelben Westen» ist – trotz ihrer Pluralität und der damit einhergehenden Uneinigkeit, Führungskämpfen, Gewaltausbrüchen auf den Strassen und Unterwanderungsversuchen von Ultra-Rechten – eine Erfolgsgeschichte: Sie wuchs im Internet und schaffte es, unzählige Französinnen und Franzosen zu vereinen. Die «Gelben Westen» wurden schon bald zur Massenbewegung, sie zwangen Präsident Emmanuel Macron zu verschiedenen Zugeständnissen. Dass die Proteste nicht von Parteien oder Gewerkschaften ausgingen, sondern quer über jegliche Grenzen hinweg zu mobilisieren vermochte, ist eine weitere Besonderheit.

Dieses Erfolgsmodell wird seit fast einem Monat von Frankreichs Lehrkräften kopiert. Unter dem Namen «Rote Stifte» haben sich auf Facebook bereits über 60’000 der total 881’000 Lehrpersonen zusammengeschlossen. Wie die «Gelben Westen» geht es den «Roten Stiften» um ihre Kaufkraft. Weiter fordern sie von ihrem Arbeitgeber, dem französischen Staat, besseren Schutz und die Berücksichtigung ihrer Probleme. Denn die Lehrer sehen rot: Sie alle geben an, ihren Beruf zu lieben, allerdings verspüren sie auch ein «anhaltendes Unbehagen».

Lehrer wollen mehr Kaufkraft

Die Bewegung der «Roten Stifte» wurde am 12. Dezember von Cyrill, einem Professor für Geschichte und Geographie, ins Leben gerufen – nachdem er sich im Internet von den «Gelben Westen» hatte inspirieren lassen. Wie der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer wolle man die «Schule von morgen» schreiben, sagt Cyrill gegenüber «mediapart». Dazu seien aber Korrekturen notwendig.

Obwohl die verschiedenen Mitglieder der «Roten Stifte» komplett unterschiedliche Laufbahnen und Werdegänge hinter sich hätten, würden sie alle die gleichen Beobachtungen und Erfahrungen machen. Auf «mediapart» fasst Cyrill die wichtigsten Forderungen in groben Zügen zusammen: «Wir wollen die Dinge ändern, wir haben unsere Arbeitsbedingungen satt.» Die Lehrpersonen fordern unter anderem eine Lohnerhöhung in Höhe ihrer tatsächlichen Arbeitszeit und die Erhöhung ihrer Kaufkraft. Nicht nur für die Lehrpersonen, sondern auch für Schulassistenten, Schulpsychologen und für Begleitpersonen von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen.

In Frankreich gelten Lehrpersonen als die am schlechtesten bezahlten Beamten. Zum einen würden die Ausgaben stetig steigen,

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«Gelbe Westen»: Vielfältige Protestbewegung mit Problemen

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09-12-18 09:02:00,

In der Protestbewegung der «Gelben Westen» gibt es Streit über die Besetzung der Sprecher und Führer

Tobias Tscherrig / 09. Dez 2018 –

Seit Wochen protestieren die «Gelben Westen» in Frankreich gegen die Reformpolitik von Macron. Aber die Bewegung ist zerstritten.

Die Bewegung der «Gelben Westen» gründete sich auf Facebook: Befeuert von Videos und Bildern wuchs sie stetig und wurde zum echten Problem für Macron, der in der Zwischenzeit bereits Zugeständnisse machen musste.

Aber das grosse Mobilisierungspotenzial der «Gelben Westen» ist gleichzeitig auch ihre grösste Herausforderung. Seit drei Wochen schwankt die Protestbewegung zwischen zwei Positionen: Repräsentiert sie das Volk und nur das Volk – oder legt sie sich offizielle Vertreter und Anführer zu und riskiert dabei, einen Teil der Protestierenden zu verärgern?

Politik und Gewerkschaften in der Krise

Bis heute vermochten die «Gelben Westen» diese Frage nicht zu klären. So tauchen immer wieder Sprecherinnen und Sprecher auf und verschwinden kurz danach wieder von der Bildfläche. Vertreter werden ernannt, nur um anschliessend angezweifelt und angefeindet zu werden. Und auf den sozialen Netzwerken tummeln sich selbsternannte Anführer, deren Erfolg vor allem davon abhängt, wie gut sie sich selber inszenieren können.

Die Vielfalt der Protestbewegung ist das Ergebnis einer atypischen Mobilisierung. Die Proteste wurden nicht von den französischen Gewerkschaften ausgelöst, sondern per Facebook, durch den «normalen Bürger». Das französische Online-Portal «mediapart» verortet darin eine Krise der Politik und der Gewerkschaften, die bereits bei den letzten Wahlen ausgebrochen sei.

Kopflose Strategie mit Vor- und Nachteilen

Für die Bewegung ist es von Vorteil, keine klaren Führer zu haben. Wenn die Proteste eskalieren, kann niemand verantwortlich gemacht werden. Die Regierung kann niemandem den Schwarzen Peter zuschieben: keiner Organisation, keinen Einzelpersonen – nur der grossen, leuchtend gelben Masse. Und auch die Selbst-Ettiketierung der «Gelben Westen» als unpolitische Protestbewegung, die aus normalen Bürgerinnen und Bürgern besteht, bringt Vorteile. Sie hat es ermöglicht, die breite Masse anzusprechen: vom Arbeitnehmenden bis zum Chef oder der Chefin, vom selbstständig Erwerbenden bis zum Langzeitarbeitslosen.

Mit dieser Strategie machen es die «Gelben Westen» der französischen Regierung aber auch einfach. Als diese am zweiten Tag nach der Mobilisierung versuchte, einen Dialog einzuleiten, fand sie keine Ansprechpersonen. In der Folge wurde die Regierung nicht müde,

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Wie der Westen seine Kinder verschlingt, von Thierry Meyssan

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04-12-18 09:32:00,

Für Thierry Meyssan sind die auf die Straßen gehenden Franzosen das erste westliche Volk, das ein persönliches Risiko eingeht, um sich der Finanz-Globalisierung zu widersetzen. Obwohl sie sich dessen nicht bewusst sind, und immer noch denken, dass ihre Probleme ausschließlich national seien, ist ihr Feind der gleiche, der die Region der afrikanischen Großen Seen und einen Teil des Erweiterten Nahen Ostens zermalmt hat. Nur jene Völker, die die Logik verstehen werden, die sie zerstört, und die diese Logik zurückweisen werden, werden die existenzielle Krise des Westens überleben können.

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Aufstand in Paris (1. Dezember 2018).

Die Ursache der westlichen Rezession

Die internationalen Beziehungen haben sich im Jahr 1986 tiefgreifend verändert, als sich die UdSSR als ohnmächtig und unfähig erwies, den Unfall in der Kernkraftanlage von Tschernobyl zu meistern [1], dann mit dem Rückzug des Warschauer Paktes im Jahr 1989, als die ostdeutsche Kommunistische Partei [2] die Berliner Mauer abriss und schließlich mit der Auflösung der UdSSR im Jahre 1991.

Zu diesem Zeitpunkt hat der Präsident der Vereinigten Staaten, George Bush Sr., beschlossen, eine Million Soldaten zu demobilisieren und die Anstrengungen seines Landes dem Wohlstand zu gute kommen zu lassen. Er wollte die US-Hegemonie in ihrem Einflussbereich in eine weltweite Führungsrolle und in einen Bürgen der Stabilität verwandeln. Damit hat er den Grundstein für eine “neue Weltordnung” gelegt, zuerst in seiner Rede neben Premierministerin Margaret Thatcher am Aspen-Institut (2. August 1990), und dann während seiner Rede vor dem Kongress (11. September 1990), wo er die Operation „Wüstensturm“ bekanntgab. [3].

Nach dem Ende der Sowjetunion ist die Welt eine des freien Verkehrs, nicht nur der Waren, sondern auch des globalen Kapitals, unter der alleinigen Kontrolle der Vereinigten Staaten. Das bedeutet den Übergang vom Kapitalismus zur Finanzialisierung; nicht die Vollendung des freien Handels, sondern eine Form der kolonialen weltweiten Ausbeutung, auch des Westens. In einem Vierteljahrhundert werden sich die großen US-Vermögen mehrere Male verdoppeln und der gesamte Reichtum der Welt wird sich vervielfachen.

Indem er dem Kapitalismus freien Lauf ließ, hoffte Präsident Bush Sr. den Wohlstand auf die Welt auszudehnen. Aber der Kapitalismus ist kein politisches Projekt, er ist nur eine Logik, um Profit zu machen. Nun war aber die Logik der US-Konzerne, durch die Verlagerung ihrer Produktion nach China,

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Ukraine-Wahlkampf. Westen macht Kriegs-Reklame | KenFM.de

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03-12-18 10:53:00,

Von Ulrich Gellermann.

Noch kein Krieg mit internationaler Beteiligung in der Ukraine. Noch keine NATO-Waffenhilfe für den Wahlkämpfer Poroschenko, den Noch-Präsidenten der Ukraine. Aber es steht schlecht um den Kiewer Oligarchen. Wenn Wahlen wären, sagen die Umfragen, wäre der Mann nicht mehr Präsident. Und pünktlich zu Beginn des Wahlkampfes sendet Poroschenko seine Marine zur Kampftour durch die Meerenge von Kertsch, und die russische Marine reagiert prompt: Denn die Kriegsmarine der Ukraine hatte nicht die Güte, ihre Flotille so anzumelden, wie es im 2003 abgeschlossenen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland zur Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch vorgesehen ist. Ein schöner Krieg könnte Stimmen gewinnen. Und da der militärische Zwerg Poroschenko nur geringe Chancen gegen den militärischen Riesen Russland hat, versucht der Ukrainer auf die Schultern der NATO zu klettern und aus dieser scheinbar sicheren Position in den Kampf zu ziehen. Dass es da eine Weltkriegsschwelle gibt, bei ihrer Überschreitung gar ein atomares Risiko? Kümmert doch den Gefährder aus Kiew nicht.

Leider ist der größenwahnsinnige Präsident nicht allein. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine schon mal die Unterstützung der Militärallianz im jüngsten Konflikt mit Russland zugesagt. Der deutsche Draussen-Minister, Heiko Maas, twittert lauthals: „Eine russische Blockade der Durchfahrt ins Asowsche Meer ist nicht akzeptabel“. Von der deutschen Verantwortung für den wildgewordenen Zwerg aus dem Oblast Odessa kein Wort. Denn nur mit deutscher Hilfe wurde der installiert und nur mit deutscher Hilfe hält er sich im Amt. Auf seinen Zehenspitzen steht auch Omid Nouripour, Außenpolitiker der Grünen – aus dieser kühnen Höhe kann er weit gucken und erkennt, dass es sich im vorliegenden Fall um einen „eindeutigen Rechtsbruch Russlands“ handelt. Über so viel Fernsicht verfügt auch die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, die „illegale Handlungen“ Russlands behauptet. Und wenn die USA was behaupten, dann behaupten deutsche Medien tapfer mit. Zwar gibt es noch keinen Krieg mit Russland, aber sicherheitshalber bereiten die vorauseilenden deutschen Redakteure ihn schon mal vor.

Eilfertig meldet sich die „Tagesschau“ mit ihrem Redakteur Kai Küstner zur Stelle und schreibt mit einer „Chronik der Krimkrise – Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts“ schnell mal die Geschichte neu. Begonnen habe alles, als „Präsident Viktor Janukowitsch es im November 2013 auf russischen Druck hin ablehnte,

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Tagesdosis 21.11.2018 – Im Westen nichts Neues: Der Gestank der Verwesung | KenFM.de

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21-11-18 11:31:00,

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Ein Kommentar von Gunther Sosna.

Der Kapitalismus, und da hilft nicht einmal mehr die wohlwollenste Betrachtung, zerstört die Welt. Er verdaut sie in seinem Magen-Darm-Trakt aus entarteter Profitgier und Wachstumswahn.

Die Übelkeit verursachenden Ausscheidungen bestehen aus sozialer Spaltung, Massenarbeitslosigkeit, explodierender Armut, Fremdenfeindlichkeit, Umweltzerstörung und dem Elend zahlloser Kriege, deren gegenwärtige Höhepunkte auf den Killing Fields im Nahen Osten zu finden sind. Jeder, egal in welchem Winkel der Welt, hat den Gestank der Verwesung bereits in der Nase.

Auf welche Seite der Barrikade gehört der aufgeklärte Mensch? Auf die Seite der Vernunft sollte man annehmen. Doch dem ist nicht so. Die Anpassung, die Verbeugung vor der Funktionalität in einer immer weniger funktionierenden Gesellschaft treibt große Teile der ökonomisch abgehängten Schichten in die Gleichgültigkeit.

Die Kleinbürger, die sich als Mittelstand verstehen und sich an der Bio-Fleischtheke der Discounter innerlich wegen ihrer Fortschrittlichkeit abfeiern, schmiegen sich durch Jubelgeschrei oder durch Tuschelei hinter vorgehaltener Hand an die Zerstörer der Erde an, statt ihnen in den Arm zu fallen.

Die Hand der Kriegstreiber zu beißen, sie auszugrenzen und ihnen die Rote Karte ins Gesicht zu halten, ist zugegeben schwerer, als Nein zu sagen. Nein! Nein! Nein! Der angepasste Charakter sagt … Nichts sagt er. Der Verantwortung ist spätestens Genüge getan mit der Versendung elektronischer Bittbriefe an seine Herren.

Jenen Funktionsträgern des Kapitalismus, die Heimatministerien eröffnen, ihre feuchten Tagträume von geschlossenen Grenzen in einer globalisierten Welt verbalisieren und schmutziges Kriegshandwerk als brauchbares Lösungsmittel für die Beilegung von Konflikten ansehen.

Lächelnd fast, den Tod für andere Menschen zu fordern, aber selbst zu feige, in die Schützengräben zu steigen, wohl dennoch innerlich fähig, in die Rolle des von Schuld befreiten Schlächters zu schlüpfen, der einen Knüppel in die Hand nimmt, um einem Kind in Afghanistan, einer Schwangeren im Jemen oder einem Greis in Syrien persönlich den Schädel einzuschlagen.

„Je primitiver das menschliche Wesen ist, desto mehr glaubt es an sich selbst“, soll Erich Maria Remarque geschrieben haben.

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1989 ff.: Den Polen hat der Westen geholfen, Russland sollte zerstört werden. Mit den kriegstreibenden Folgen sind wir jetzt konfrontiert. – www.NachDenkSeiten.de

1989 ff.: Den Polen hat der Westen geholfen, Russland sollte zerstört werden. Mit den kriegstreibenden Folgen sind wir jetzt konfrontiert. – www.NachDenkSeiten.de

24-07-18 01:20:00,

24. Juli 2018 um 12:30 Uhr | Verantwortlich:

1989 ff.: Den Polen hat der Westen geholfen, Russland sollte zerstört werden. Mit den kriegstreibenden Folgen sind wir jetzt konfrontiert.

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Das ist der Kern eines BBC-Beitrages von Jeffrey Sachs. Er stammt aus dem Jahr 2014 und ist trotzdem hochaktuell. Der britische Ökonom Sachs war 1989 und in den Folgejahren als Berater für Polen und Russland – namentlich Gorbatschow und Jelzin – tätig. Diesen BBC-Beitrag nachzulesen, lohnt sich auch heute noch, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, was Jeffrey Sachs sagt und beraten und getan hat. Das am 16.12.2014 erschienene Interview findet sich hier. Josefa Zimmermann hat es für die NachDenkSeiten übersetzt. Herzlichen Dank dafür. Aus meiner Sicht besonders wichtige Passagen sind gefettet. Albrecht Müller.

Standpunkt: Warum das Weltgeschehen vom Ersten Weltkrieg und den Ereignissen von 1989 überschattet ist

Viele der heutigen globalen Probleme sind die Folgen schlechter und kleinlicher Entscheidungen, die am Ende früherer Konflikte getroffen wurden, schreibt Jeffrey Sachs.

Dies war ein Jahr großer weltpolitischer Jubiläen. Der Beginn des Ersten Weltkriegs jährt sich zum hundertsten Mal, ein Ereignis, das mehr als jedes andere die Weltgeschichte des letzten Jahrhunderts bestimmte. Wir feiern den 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, der das Ende des Sowjetimperiums und des Kalten Krieges eingeleitet hat. Doch dabei nehmen wir etwas wahr, das weit mehr ist als nur eine schmerzliche Erinnerung.

Wie William Faulkner bemerkte, ist die Vergangenheit niemals tot. Sie ist nicht einmal vergangen. Der erste Weltkrieg und der Fall der Mauer prägen bis heute unsere Realität. Die Kriege in Syrien und im Irak sind das Erbe des Ersten Weltkriegs und die dramatischen Ereignisse in der Ukraine finden im Schatten von 1989 statt.

1914 und 1989 sind Schlüsselmomente, entscheidende Wendepunkte der Geschichte, auf denen die nachfolgenden Ereignisse aufbauen. Wie sich große und kleine Nationen in solchen Schlüsselmomenten verhalten, ist maßgebend für die künftige Entwicklung von Krieg und Frieden.

Ich war direkt und persönlich bei den Ereignissen von 1989 anwesend und habe die Entwicklungen beobachtet – eine positive im Fall Polen und eine negative im Fall Russland. Und ich kann Ihnen sagen, dass ich während meiner Tätigkeit als Wirtschaftsberater in den Jahren 1989-92 immer mit Sorge das Jahr 1914 im Blick hatte.

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Assad: “Der Westen ist verantwortlich”

Assad: “Der Westen ist verantwortlich”

14-06-18 04:04:00,

Flüchtlingslager in der Türkei, Screenshot aus einem Video von 2012. Quelle: Voice of America/Youtube. Gemeinfrei

  1. Assad: “Der Westen ist verantwortlich”

  2. Abweichende Ansichten


  3. Auf einer Seite lesen

Syrien: Der Wiederaufbau, die “wirtschaftliche Waffe” des Westens und die Flüchtlinge

Wäre die Einmischung von Außen nicht, könnte er den Konflikt in Syrien in einem Jahr lösen, weil er dann nicht so kompliziert wäre, sagte Baschar al-Assad in einem Interview mit der Journalistin Hala Jaber.

Der Satz erscheint trivial, wird es aber schon etwas weniger, wenn sich vor Augen hält, was daraus folgt, dass die oppositionellen Milizen, eingeschlossen IS-Kämpfer, einen Krieg gegen die Regierung fortsetzen, obwohl sie keine Aussichten mehr haben, ihre militärischen und politischen Ziele zu erreichen. Genährt und am Leben gehalten wird der Krieg durch die USA und ihre Partner, die versuchen, die Macht von Baschar al-Assad zu beschränken und damit auch die Stellung des großen Rivalen Russland und Irans.

Eine Konsequenz aus der Unterstützung des “syrischen Dschihad” ist, dass seit Kriegsbeginn Millionen von Syrern aus ihrer jeweiligen Höllenkreisen geflohen sind – innerhalb des Landes, in Nachbarländer und nach Europa. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten ist zu einem dominierenden politischen Streitthema geworden.

Assads Vorwurf…

Syrien liegt auf einer tektonischen Bruch- oder Spannungslinie in vieler Hinsicht, sagt der syrische Präsident im englisch-sprachigen Interview (transkribierte Langfassung auf Sana; Kurzfassung für die britische Mail in Sunday auf YouTube): geografisch, politisch, sozial und ideologisch; das löse Rückwirkungen aus, zum Beispiel terroristische Anschläge in Europa.

Dem Westen wirft er an mehreren Stellen vor, dass er die Terroristen in Syrien unterstützt habe, namentlich al-Qaida, aber auch der IS würde von den USA unterstützt, wenn es darum geht, Vorstöße der syrischen Armee aufzuhalten. So etwas sei erst die letzten Tage passiert. “The West is responsible first of all”, laut Baschar al-Assads Fazit.

… und der blinde Fleck der Selbstwahrnehmung

Der Vorwurf ist bekannt. Gleichwohl wird die Mitverantwortung der USA (mindestens eine Milliarde Dollar für ein Programm zur Unterstützung der militanten Opposition) und Großbritanniens (wo z.B. man regierungsamtlich 38,5 Millionen Pfund!

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Der Westen auf die Couch!

Der Westen auf die Couch!

20-05-18 04:11:00,

Der Westen hat eine sadistische Persönlichkeitsstörung
von Andre Vltchek

Man kann schlafen, mit wem man will (vorausgesetzt, die geltende „Etikette“ wird befolgt). Homosexualität und Bisexualität sind erlaubt. Das ist aber auch alles; weiter erstreckt sich die „Freiheit“ normalerweise auch nicht.

Von Widerstand wird nicht nur dringend abgeraten – er wird auch brutal bekämpft. Für das kleinste Vergehen oder den kleinsten Fehler landen Menschen hinter Gittern. In der Folge haben die USA pro Kopf mehr Gefängnisinsassen als jedes andere Land der Welt außer den Seychellen.

Eine weitere Folge ist, dass fast alle Gespräche, vor allem aber der öffentliche Diskurs, von der so genannten „political correctness“ und ihren Varianten bestimmt werden.

Aber zurück zur Kultur der Angst und Bestrafung.

Sehen wir uns die Schlagzeilen westlicher Zeitungen an, zum Beispiel der New York Times vom 12. April 2018: „Bestrafung Syriens könnte diesmal härter ausfallen.“

Wir sind schon so an diese vom Imperium benutzte perverse Sprache gewöhnt, dass wir gar nicht mehr merken, wie verdreht, bizarr und pathologisch sie ist.

Das erinnert an einen sadomasochistischen Trickfilm oder das Stereotyp eines grausamen Englischlehrers, der ein Lineal über die ausgestreckten Hände eines Kindes hält und schreit: „Soll ich?“

Carl Gustav Jung beschrieb die westliche Kultur verschiedentlich als eine „Pathologie“. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg äußerte er sich dementsprechend, sagte aber, dass der Westen in allen Teilen der Welt und über Jahrhunderte hinweg schreckliche Verbrechen begangen habe. Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Grund dafür, dass die westlichen Mainstream-Psychiater und -Psychologen den egozentrischen und im Großen und Ganzen unpolitischen Sigmund Freud glorifizierten, während sie Carl Gustav Jung ignorierten, wenn nicht gar diffamierten.

Die extreme Form des Sadismus ist ein medizinischer Zustand, eine Krankheit. Und der Westen hat über Jahrhunderte hinweg ganz deutlich verstörende und gefährliche Verhaltensmuster gezeigt.

Sehen wir uns die Definition des Sadismus – oder laut Fachsprache, der Sadistischen Persönlichkeitsstörung (SPS) – an, mit der sowohl die USA als auch Europa ganz leicht diagnostiziert werden könnten.

Es folgt der Ausschnitt einer gebräuchlichen Definition der SPS, die auf medigoo.com und vielen anderen Online–Portalen aufgeführt wird:

„… Die sadistische Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch ein Muster unbegründeter Grausamkeit, Aggression und erniedrigender Verhaltensweisen aus, die auf eine tiefsitzende Verachtung für andere Menschen sowie einen vollkommenen Mangel an Einfühlungsvermögen schließen lassen.

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De oorlogstaal van het westen en oorlogsdaden in het midden-oosten zullen nu beantwoord worden!

De oorlogstaal van het westen en oorlogsdaden in het midden-oosten zullen nu beantwoord worden!

11-04-18 02:25:00,

DONEER EN STEUN ONS WERK

DONATE AND SUPPORT US:

IBAN: NL10 SNSB 0902 6349 33

Foto: Professor Tim Anderson – Australië

 

Jarenlang konden de VS en haar” partners in crime”, de Europese landen zoals, het VK, Frankrijk, Duitsland, Nederland, Israël en België er mee weg komen, maar nu is het tij gekeerd! Ze zijn letterlijk over hun eigen “rode lijn” gestapt en dreigen nu met bombarden van heel Syrië, het meeste is al verwoest, speciaal Raqqa door de VS en haar “zogenaamde colaitie”. Maar nu is de Russiche beer kwaad echt kwaad, ook China en Iran hebben genoeg van deze psychopaten, die alleen op oorlog uit zijn..helaas als het echt doorgaat, zullen we allemaal getroffen worden, laten we hopen dat er nog enig gezond verstand in deze psychopaten, die de VS, Israël en Europese regeringen beheersen.

Gestoord en gek zijn ze, gevaarlijk gek, zelf hebben ze het waarschijnlijk niet in de gaten en proberen het of te negeren of gaan gewoon vrolijk verder, met hun oorlogsmisdaden, bovenstaande “collage” geeft wel aan hoe erg ze hebben het gemaakt en het kan alleen maar tot een climax leiden, waar er een totale oorlog komt, of zoals wij mensen met gezond verstand hopen een echte oplossing en boete doening ! Alle andere wegen zijn dicht!

De Misdaden door de Internationale Coalitie in Syrië
door Bashar Ja’afari

Bashar Ja’afri is de Ambassadeur bij de VN voor Syrië en ligt constant onder vuur, zoals je, je wel kan voorstellen!

Het volgende heeft hij te zeggen, een boodschap aan Europa en de VS, misschien wel één van de laatste, maar we gaan nog steeds van het “gezond verstand”uit, anders is de mensheid verloren!

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We hebben aan de leden van de Security Council tientallen brieven gestuurd, waarvan zoals die van 21 februari 2018 (S / 2018/152), http://www.voltairenet.org/article199959.html over de moordpartijen op de Syrische bevolking, die de zogenaamde internationale coalitie heeft gepleegd.

In aansluiting op deze brieven zou ik u willen meedelen dat deze coalitie, geleid door de Verenigde Staten van Amerika, op zondag 25 februari 2018 twee bloedbaden aangericht heeft onder de Syrische burgers  toen zij met gevechtsvliegtuigen burgers gedood hebben  in de dorpen van Sha’fah en Zahrat Alluni op het oostelijke platteland van het gouvernement Dayr al-Zawr,

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Der Westen tötet im Orient 329 Menschen. Jeden Tag. Seit 27 Jahren. – JusticeNow!

Der Westen tötet im Orient 329 Menschen. Jeden Tag. Seit 27 Jahren. – JusticeNow!

07-02-18 03:38:00,

Durch Krieg und genozidale Sanktionen tötete der Westen im Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia, Jemen und Pakistan in den letzten 27 Jahren 3.303.287 Menschen – im Schnitt 329 jeden Tag.

Das ist der deprimierendste Artikel, den ich je geschrieben habe. Als Naturwissenschaftler ist es meine Aufgabe, Dinge auszurechnen. An der Uni lernte ich, dies auf professionelle Weise zu tun. Doch die Reaktionskinetik enzymatischer Prozesse zu berechnen, ist das Eine – tote Menschen bis in den Himmel hochzuaddieren, das Andere. Dieser Text soll dazu beitragen, die Blasen, in denen wir leben, zum Platzen zu bringen. Er soll die fest zugekniffenen Augen für das Leid anderer Menschen öffnen.

Im Iran-Irak-Krieg (Erster Golfkrieg) zwischen 1980 und 1988 war Saddam Hussein ein enger Verbündeter des Westens, auch noch nach seinem Genozid an den Kurden im Nordirak mit Giftgas made in Germany. Als er im Anschluss jedoch das ölreiche Kuwait überfiel, wurde er zur Persona non grata und provozierte eine massive Bombenkampagne der USA, die in 43 Tagen insgesamt 110.000 Luftschläge gegen den Irak flog und im großen Stile zivile Infrastruktur vernichtete: die Operation Desert Storm, der Zweite Golfkrieg. Im opferreichsten Einzelangriff der modernen Luftkriegsführung warfen in der Nacht zum 13. Februar 1991 US-Tarnkappenbomber zwei lasergelenkte ‘smart bombs‘ auf einen Schutzbunker in Bagdad ab und töteten 408 Zivilisten, die im Flammeninferno verbrannten.

Die US-Regierung weigerte sich, die Opferstatistiken des Golfkriegs zu recherchieren. „Wir haben keine Möglichkeit, die genauen Opferzahlen zu ermitteln,“ erklärte der damalige Verteidigungsminister Dick Cheney nach dem Krieg, „wir werden es vielleicht nie erfahren.“ Die junge Bevölkerungswissenschaftlerin Beth Osborne Daponte von der University of Chicago erarbeitete für die US-Zensusbehörde jedoch ebendiese Zahlen – und wurde für ihre Ergebnisse schließlich aus dem Staatsdienst gefeuert. In ihrer soliden wissenschaftlichen Studie wertete Daponte unter anderem Daten von UNICEF, des US-Außenministeriums und der Harvard University aus und kam zu dem Ergebnis, dass durch direkte und indirekte Kriegsfolgen des US-Bombardements 205.500 Menschen getötet wurden, 74.000 Kinder darunter. Der UK Medical Educational Trust errechnete nahezu dieselbe Zahl.

Als Strafmaßnahme für Saddams Überfall auf Kuwait wurde gegen den Irak ein nahezu absolutes Finanz- und Handelsembargo erlassen, welches in seiner Brutalität ungekannt in der modernen Geschichtsschreibung war und von August 1990 bis zum Sturze Saddams im Mai 2003 das Land buchstäblich ausbluten ließ und Hunderttausende Menschen tötete.

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