Russland wirft Großbritannien Unterstützung von Terroristen vor | Anti-Spiegel

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09-11-19 09:10:00,

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums hat auf ihrer Pressekonferenz am Donnerstag auch über die Syrien gesprochen. Konkret ging es dabei um die Weißhelme.

Dass die Weißhelme keine humanitäre Organisation sind, sondern ein Instrument der Islamisten in Syrien, ist jedem bekannt, der auch nur ein wenig zu dem Thema recherchiert hat. Die Weißhelme werden auch ganz offiziell von westlichen Staaten finanziert und gefördert, sie sind also keineswegs eine neutrale Hilfsorganisation, sondern ein Propagandainstrument.

Dass es sich bei den Weißhelmen nicht um freundliche Ersthelfer handelt, hat der Westen im letzten Jahr selbst indirekt zugegeben. Wir erinnern uns: Letzten Sommer sind hunderte Weißhelme nach Jordanien evakuiert worden und die Medien berichteten über den bösen Assad, der diese Hilfsorganisation jagt. Was dann nicht mehr so groß berichtet wurde war, dass die Europäer Jordanien zugesagt hatten, die Weißhelme aufzunehmen, denn Jordanien hatte die Islamisten nur unter der Bedingung ins Land gelassen, dass sie von dort wieder verschwinden. Aber die Europäer haben sich dann sehr schwer getan, diese hochgefährlichen Terroristen in die EU zu lassen. Aber inzwischen sind sie angekommen und nach allem, was man hört, werden sie rund um die Uhr überwacht, damit sie ihre „humanitäre Mission“ nicht in Europa fortsetzen können.

In diesen Tagen hat Großbritannien das alles als „Desínformationskampagne aus Russland“ bezeichnet, was die Außenamtssprecherin nicht auf sich sitzen ließ. Ich habe die offizielle russische Erklärung übersetzt, weil sie eine Reihe interessanter Fakten enthält, die jeder mit ein wenig Recherche selbst überprüfen kann.

Beginn der Übersetzung:

Nun zu einem weiteren Thema, zu dem wir ständig zurückkehren müssen. Ich bin auf die Erklärung des stellvertretenden britischen Außenministers für den Nahen Osten, Marrison, aufmerksam geworden. Er behauptete, dass die Nichtregierungsorganisation „Syrische Zivilverteidigung“, besser bekannt als „Weißhelme“, das Ziel einer Desinformationskampagne der syrischen und russischen Regierungen geworden sei. Wie in der Mitteilung des Foreign Office vermerkt ist, sagte er dies am Dienstag bei einem Treffen mit dem Führer der Organisation, Saleh, bei dem die Situation im syrischen Idlib diskutiert wurde.

„Die Freiwilligen der Weißhelme sind weiterhin einer Desinformationskampagne des syrischen Regimes und der russischen Regierung ausgesetzt“, behauptete Marrison. „Diese irreführenden Schritte sind ein unverhohlener Versuch, die Aufmerksamkeit von einer Flut schockierender Angriffe auf das syrische Volk abzulenken, zu denen auch der Einsatz chemischer Waffen gehörte.“ Marrison bekräftigte auch „die unerschütterliche Unterstützung des Vereinigten Königreichs für die Organisation“.

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NATO wirft Putin Unsportlichkeit vor!

NATO wirft Putin Unsportlichkeit vor!

14-03-18 10:14:00,

Unterdessen spitzt sich ein weiteres Spionage-Drama zu, in dem die britische Premierministerin May nun erklärte, dass sie dem russischen Präsidenten immerhin Pi mal Daumen nachweisen könne, ein neu entwickeltes Nervengift bei eBay über den Account „Russenpeitsche 08/15“ verscherbelt zu haben. Bei der hochgiftigen Substanz handelt es sich nach Expertenaussagen um das neue 8×4-Deo-Spray „Urban Spirit“, dessen Duft eine unmittelbar tödliche Wirkung hat.

Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Laien (Namensschreibweise vom Satire-Quickie voll beabsichtigt) soll bereits mehrere hundert Einheiten des tödlichen Deo-Sprays über den betreffenden eBay-Account bei einem gewissen Vladimir bestellt haben und wurde somit von Theresa May als weitere Duft-Zeugin angeführt. Von der Laien erklärte, sie sei begeistert, endlich einmal eine Waffe ersteigert zu haben, die auch funktioniere.

Die NATO selbst kann den Boykott Russlands nicht nachvollziehen. Es sei ein unsportliches Verhalten der ganzen Welt gegenüber, seinen Verpflichtungen als Feind nicht nachzukommen, so ein wütender NATO-Vertreter, der sich gerade vor dem NATO-Hauptquartier die Füße vertreten hatte und dabei in einen — höchstwahrscheinlich — russischen Hundehaufen getreten war.

Die britische Premierministerin jedenfalls, die laut Beobachtern nicht mehr alle Teetassen im Schrank haben soll, sagte bei der BBC in einem exklusiven Interview mit Mr. Bean, wenn schon ganz bald auf diesem Planeten kein Mensch mehr existiere, könne es auch keinen Krieg mehr geben. Zu diesem erfreulichen Ergebnis komme nämlich auch das traditionelle NATO-Frühlingsgutachten, weshalb sie auch die ganze Aufregung um das bisschen Russen-Provokation nicht verstehe, so May weiter.

Hoffen wir also ganz stark, dass es bei May und der NATO auch dieses Mal lediglich beim berühmten „Sockenschuss“ bleibt.

Jens  Lehrich

Jens Lehrich, Jahrgang 1970, ist gelernter Hörfunk-Journalist und freier Autor aus Hamburg. Seit über 25 Jahren produziert, spricht und textet er Comedyserien für den privaten Hörfunk. Als sein Sohn im Jahr 2010 an Typ 1-Diabetes erkrankte, begann für den dreifachen Familienvater der Blick hinter die Kulissen der Pharmaindustrie. Lehrich gründete den Blog ahundredmonkeys.de, auf dem er Menschen präsentiert, die abseits vom Mainstream für eine bessere, gerechtere und gesündere Gesellschaft eintreten. Darüber hinaus gehören das Klavierspielen und Schreiben von Satire zu seinen Leidenschaften.

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