Wissenschaft im Pandemie-Modus: Der seltsame Fall der Swiss National COVID-19 Science Task Force

22-02-21 02:52:00, Analyse und Kommentar
Catherine Riva, Serena Tinari – Re-Check.ch
19. Februar 2021

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Die Swiss National COVID-19 Science Task Force, eine Expertengruppe, die eigentlich Entscheidungsträger über die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Coronavirus-Krise informieren sollte, geniesst weiterhin eine ausserordentliche Stellung und beeinflusst das tägliche Leben der Schweizer in einer noch nie dagewesenen Weise. Eine Debatte über ihre Legitimität und Rolle ist notwendiger denn je. Vor allem ist es höchste Zeit, die Qualität ihrer wissenschaftlichen Arbeit kritisch zu überprüfen.

Ihre Bekannheit erstaunt nicht: in weniger als einem Jahr haben die Schweizer Medien gewisse Forscher in den Rang von VIPs erhoben. Während im Januar 2020 die Namen von Marcel Salathé, Jacques Fellay, Christian Althaus, Didier Trono, Samia Hurst-Majno, Richard Neher, Nicola Low, Martin Ackermann und Matthias Egger in der Öffentlichkeit kaum bekannt waren, weiss heute fast jeder in der Schweiz, wer diese Experten der Task Force sind.

Laut dem Magazin Horizonte des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) weist die Schweizer Mediendatenbank SMD allein für den Zeitraum von Januar bis Juni 2020 beispielsweise mehr als 1400 Einträge für Marcel Salathé und rund 700 Einträge für Christian Althaus (der im Januar 2021 aus der Task Force ausschied) auf. Diese Rekordzahlen verdeutlichen die Ergebnisse des Berichts «Qualität der Medien, Jahrbuch 2020», herausgegeben vom Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (fög): seit Februar 2020 sind die Medien in hohem Masse auf Experten angewiesen. Und die ersten, die rund um das Thema SARS-CoV-2 angefragt wurden, sind die Task Force Mitglieder.

Die offizielle Aufgabe dieser Forscher ist es, den Bundesrat, die Kantone und die Bundesverwaltung in der COVID19-Krise durch Empfehlungen zu beraten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollen. Die Task Force beschränkt sich jedoch selten auf die Beratung. Seit Februar 2020 vergeht kein Monat, in dem nicht eines der Mitglieder oder sogar das gesamte Kollektiv aktiv in den Medien zu Wort kommt  (wie zum Beispiel hier im Juni, hier im Juli , hier im August, hier im September, hier im Oktober, hier im November und hier im Dezember 2020).

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Meistens geht es darum, ein bedrohliches Bild der Situation zu zeichnen,

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Corona und gekaufte Wissenschaft – Wie falsche Wissenschaft die Welt in einen Abgrund stürzt

29-10-20 01:31:00,

Als im Frühjahr in Europa Lockdowns verhängt wurden, galten dramatische Berechnungen des Londoner Imperial College als Begründung. Heute ist klar, dass die Rechenmodelle falsch und die Prognosen maßlos übertrieben waren. Der Ökonom und Autor der Bücher „Gekaufte Forschung“ und „Gekaufte Wissenschaft“, Christian Kreiß, hat sich für die NachDenkSeiten die Hintergründe dieses Wissenschaftsskandals und die Verbindungen der Studienautoren zur Wirtschaft näher angeschaut und auch einen Blick auf die Prognosen des deutschen Wissenschaftsstars Christian Drosten geworfen.

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Der „report 9“ des Imperial College London vom 16.3.2020

Am 16. März 2020 veröffentlichte der britische Epidemiologe und Professor für mathematische Biologie, Neil Ferguson vom angesehenen Imperial College London, zusammen mit 30 anderen Forschern einen wissenschaftlichen Bericht, der dramatische Auswirkungen auf die angelsächsische Welt und kurz darauf auf fast die ganze übrige Welt hatte. Der „report 9“ vom Imperial College COVID-19 Response Team, wie das wissenschaftliche Paper offiziell genannt wurde [1], baute auf einem mathematischen epidemiologischen Modell auf. Es sprach von der größten Gesundheitsbedrohung durch ein Atemwegsvirus seit der Grippewelle von 1918. Falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen würden, sagte der Report 550.000 Tote für Großbritannien und 2,2 Millionen Tote für die USA voraus sowie eine 30-fache Überlastung der Krankenhausbetten. [2]

Der Bericht empfahl daher einen harten Lockdown aus einer Kombination von Fallisolierung, Social Distancing für die gesamte Bevölkerung und entweder eine generelle Haushaltsquarantäne oder Schul- und Universitätsschließungen. Nur dadurch könne eine Überlastung des Gesundheitssystems und ein Mangel an Krankenhausbetten vermieden werden, solange kein Impfstoff zur Verfügung stände. Der harte Lockdown müsse, auch wenn zwischenzeitliche Lockerungen möglich wären, „möglicherweise 18 Monate oder mehr“ [3], bis ein Impfstoff zur Verfügung stände, aufrechterhalten werden. Für das Paper wurde ein harter Lockdown von zunächst fünf Monaten modelliert. [4]

Der report 9 diskutierte auch eine mildere Strategie der Eindämmung statt eines harten Lockdowns, bei der nur Fallisolierungen, Quarantäne und Social Distancing für die hauptsächlich gefährdete Zielgruppe der über 70-Jährigen eingeführt würde. Die Anwendung dieser milderen, zielgruppenspezifischen Strategie würde aber lediglich zu einer Halbierung der Anzahl an Toten, also 275.000 Toten in Großbritannien und 1,1 Millionen in den USA sowie zu einer 8-fachen Überbelegung der Krankenhausbetten führen.

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Die Wissenschaft des Sohnes | Mieke Mosmuller

26-09-20 08:47:00,

Vortrag in Arnheim vom 20. November 2018

Teil 4

Das ist eine Entwicklung, die wir durchmachen müssen. Aber nach diesem Untertauchen in die Wissenschaft und die Sehnsucht nach der verlorenen Spiritualität, besteht der nächste Schritt darin, die Intelligenz zu vergeistigen, die uns als Menschen gegeben wurde. Dann kehrt man auf rationale Weise zur okkulten Wissenschaft, okkulten Philosophie, okkulten Physiologie, okkulten Chemie und Physik zurück.

Es ist klar, dass es eine starke Gegenmacht gibt, die alles tut, um diese Vergeistigung zu verhindern und die Intelligenz zu materialisieren und zu mechanisieren.

Wir sehen, wie im Laufe der Geschichte im Christentum selbst die Gegenmächte am Werk sind. Dies bewirkt eine Trennung zwischen exoterischem und esoterischem Christentum. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Kräfte, die von außerhalb des Christentums kommen und das, was eigentlich das Wesen des Christentums ist, aller seiner Werte berauben wollen, so dass es nicht mehr fortbestehen kann.

Die Natur ist das Reich des Vaters, das Reich der Notwendigkeit. Wir sind im Reich des Vaters geboren und finden dort die Notwendigkeit, dort finden wir unser Schicksal. Wir finden unsere Familie, unsere Umgebung. Alles, was wir dort vorfinden, gehört in erster Linie zur Notwendigkeit unserer irdischen Existenz. Wir haben keine Macht, uns dem zu widersetzen. Man könnte also sagen, dass das, was man von der erblichen DNA-Linie erhält, dasjenige ist, womit man es zu tun hat.

Es ist natürlich bekannt, dass bestimmte Umstände die DNA verändern können. Daran arbeitet auch die Medizin, um zu lernen, die DNA so zu manipulieren, dass man dadurch Heilungen bewirken kann, indem man ein Gen, das Krankheitswirkungen hat, gegen ein gesundes Gen austauscht. Aber das sind Manipulationen. Tatsächlich ist das Reich der Natur das Reich des Vaters, und wir müssen uns vorstellen, dass die DNA dorthin gehört, in die ausgedehnte horizontale Ebene der Existenz der Erde; obwohl es, wie alles andere auch, kosmischen Ursprungs sein muss. Aber die Konfiguration wird natürlich weitgehend durch das bestimmt, was aus der erblichen Linie kommt. Und es wird wirklich so weit kommen, dass man das sehr genau darstellen kann und damit auch die Prozesse, die bei der Vererbung bestimmter Krankheiten von den Eltern an die Kinder auftreten und wie man sie vermeiden kann und was zu erwarten ist. Dies wird in der kommenden Zeit immer bekannter werden und damit auch nützlich werden – mit allen damit verbundenen Gefahren.

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Gekaufte Wissenschaft

28-08-20 06:46:00,

Nur noch ein Sechstel der Forschung ist frei, der allergrößte Teil findet im Dienste der Gewinnmaximierung statt. Die Fehlentwicklung wäre leicht zu ändern, wenn der politische Wille vorhanden ist

In Deutschland ist momentan etwa ein Sechstel der gesamten Forschung frei, fünf Sechstel sind weisungsgebundene Forschung, der größte Teil davon im Dienste der Industrie, ein kleinerer Teil durch detaillierte staatsbürokratische Vorgaben. Anders ausgedrückt: Von den gut 700.000 Menschen, die in Deutschland forschen (Vollzeitäquivalente) können weit über 500.000 NICHT ihren eigenen Forschungsfragen nachgehen, sondern bekommen Vorgaben von der Konzernleitung oder anderen Stabsstellen, worüber sie zu forschen haben.

In den allermeisten Fällen geht es dabei um die Frage, wie die Gewinne maximiert werden können, und nicht darum, was gut für Land und Leute ist. Selbst an den staatlichen Hochschulen steht nur mehr etwa jeder zweite Forschungseuro für freie Forschung zur Verfügung, die andere Hälfte wird über Drittmittelgeber vorgeschrieben. Also selbst an den Universitäten und Fachhochschulen kann nur mehr etwa jeder zweite Professor frei forschen, und jeder zweite forscht über das, was mit dem Drittmittelgeber vereinbart wurde. Die freie Forschung hat in den letzten etwa 30 Jahren in Deutschland stark abgenommen.

Nur mehr ein Sechstel freie Forschung in unserem Land. Das ist nicht gerade viel. Wo ist das Problem? Das Problem ist, dass der allergrößte (und in den letzten Jahren immer weiter steigende) Teil der Forschung im Dienste der Gewinnmaximierung steht. Gewinnmaximierung und Wahrheit haben aber nichts miteinander zu tun, im Gegenteil. Je stärker die Gewinnorientierung der Forschung, umso schlimmer die Ergebnisse für Land und Leute, wie das Beispiel Dieselskandal beeindruckend zeigt (aber auch viele Dutzend weitere Beispiele).

Wenn es in der Großindustrie zu einem Zielkonflikt zwischen Gewinn und Wahrheit kommt, siegt praktisch immer der Gewinn. Konkret: Wenn die Wahrheit gesagt wird, dass Dieselemissionen ungesund sind und nicht unter ein gewisses Mindestmaß reduziert werden können, dann führt man eine Lügensoftware ein, die scheinbar das Gegenteil zeigt. Der Dieselskandal hat Zigtausende Menschenleben gekostet – aber die Gewinne der Autokonzerne dramatisch erhöht. Wenn dieses Industrieprinzip – Gewinn vor Wahrheit – in unsere Universitäts- und Fachhochschulforschung einzieht, was es seit mehreren Jahrzehnten ganz massiv tut, dann ist das in größtmöglichem Maße schädlich für Mensch, Tier und Umwelt.

Ein anderer Klassiker ist die Zigarettenindustrie, die jahrzehntelang über (stillschweigend) gekaufte und gefälschte,

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Die „Wissenschaft“ vom Virus, das einfach nicht nachzuweisen ist

16-07-20 07:34:00,

Eine wissenschaftliche Tatsache ist die
Übereinkunft, mit dem Denken aufzuhören.“
(Prof. Harald Walach)

Die Welt wird immer wieder mit Meldungen von hochgefährlichen Viren in Angst und Schrecken versetzt, die sich epidemisch ausbreiten und die Ursache schwerer Infektionskrankheiten sein sollen. Doch ist den Menschen gewöhnlich nicht bekannt, und es wird ihnen auch verborgen gehalten, dass die Existenz und krankmachende oder gar tödliche Wirkung dieser angeblichen Erreger nach Aussagen vieler Wissenschaftler nie wirklich nachgewiesen wurden. Es ist eigentlich ungeheuerlich. Sicher ist, dass Pharma-Industrie und Top-Forscher prächtig daran verdienen.

Dem auf den Grund zu gehen, ist von fundamentaler Bedeutung, nicht nur für den einzelnen Patienten, sondern auch für die Gesellschaft, wie die totalitären staatlichen Maßnahmen in der „Corona-Krise“ mit ihren noch längst nicht absehbaren ungeheuren Folgen zeigen. Ein  psychologisches Hindernis dafür ist bei den allermeisten Menschen der große Autoritätsstatus, der insbesondere den medizinisch-wissenschaftlichen Forschern und Ärzten eingeräumt wird. Sie sind in den Augen der Menschen selbstlose höhere Wissende  – „Götter in Weiß“.
„Dass der aufgeklärte Zivilisationsmensch so fest an die Allmacht der Wissenschaftler glaubt, hat jedoch dazu geführt, dass nach Beweisen für bestimmte Hypothesen oder nach deren Sinnhaftigkeit gar nicht mehr gefragt wird“, schreiben Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein in ihrem Buch „Virus-Wahn“ 1, mit dem sie eine grundlegende wissenschaftsmethodische Kritik der etablierten Virus-Forschung vorgelegt haben.

Dabei gibt es genügend Aufsehen erregende Fälle von Wissenschaftsbetrug und Verquickung führender Forscher mit den Profitinteressen der Pharmakonzerne, mit denen auch vielfach Politiker und Gesundheitsbehörden verbandelt sind, um wach und kritisch zu werden.
Genau wie in der Politik und Wirtschaft so werden wir auch in der Forschung mit Betrug bombardiert, getränkt und gepeinigt“, zitieren die Autoren den renommierten Wissenschaftshistoriker Horace Judson und anschließend die Korruptionsschutz-Organisation „Transparency International“ in ihrem Jahresbericht 2006: „Global gesehen gibt es Korruption auf allen Ebenen des Gesundheitswesens vom Gesundheitsministerium bis zum Patienten – und der kriminellen Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.“ (Engelbr./Köhnl. S. 11,12)

Man muss kein Mediziner sein, um solche Dinge, sowie die Solidität der wissenschaftlichen Methode medizinischer Forschung beurteilen zu können. Für die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen in einem freiheitlichen Gemeinwesen ist es unbedingt notwendig, jeden ungesunden, blinden Autoritätsglauben abzulegen, was die Anerkennung begründeter Autorität nicht ausschließt.

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