The Wolff of Wall Street: Internationaler Währungsfonds (IWF) | KenFM.de

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05-07-19 01:53:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Internationaler Währungsfonds (IWF)“.

Beim IWF handelt es sich um die mächtigste Finanzorganisation der Welt. Ihm gehören fast alle Länder der Erde an, er verfügt über eine eigene Währung und kann in Krisensituationen das Schicksal ganzer Staaten entscheiden.

Der IWF ist nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden, hat seinen Sitz in Washington und kann keine Entscheidung ohne die Zustimmung der USA treffen, die über den größten Stimmenanteil verfügen.

Im Grunde funktioniert der IWF wie eine länderübergreifende Bank, deren Ziel es ist, das bestehende globale Finanzsystem funktionsfähig zu erhalten. Das Prinzip: Die Mitgliedsländer zahlen entsprechend ihrer Wirtschaftskraft ein, und wenn eines von ihnen in Schwierigkeiten gerät, kann es sich vom IWF einen Kredit geben lassen.

Auf den ersten Blick sieht das nach einem fairen Arrangement aus. Der Eindruck ändert sich allerdings, wenn man genauer hinsieht.

Zum einen wird das bestehende globale Finanzsystem von einer einzigen Währung, dem US-Dollar beherrscht. Die Stabilisierung des Systems durch den IWF bedeutet also auch immer eine Festigung dieser Vorherrschaft.

Zum anderen knüpft der IWF die Kredite, die er vergibt, an Bedingungen. Diese Bedingungen hat er Ende der siebziger Jahre unter dem Oberbegriff „Strukturanpassungsprogramme“ zusammengefasst. Ihre vier wichtigsten Punkte sind die Liberalisierung, die Deregulierung, die Stabilisierung und die Privatisierung.

Durch die Liberalisierung des Welthandels – also die Beseitigung von Zöllen und Tarifen und die Öffnung der Märkte für ausländische Produkte – konnten vor allem US-amerikanische, aber auch europäische Großkonzerne die Märkte von Entwicklungsländern mit ihren Waren überschwemmen und deren einheimische Produktion weitgehend zerstören.

Die Deregulierung hat dazu beigetragen, die Finanzsysteme und die Wirtschaften von Entwicklungs- und Schwellenländern für Großbanken und Hedgefonds der Industriestaaten zu öffnen und sie deren Interessen zu unterwerfen.

Durch die Stabilisierung sind zahlreiche diktatorische Regimes,

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The Wolff of Wall Street: Rating-Agenturen | KenFM.de

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28-06-19 09:36:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Rating-Agenturen“.

Der größte Teil des globalen Kapitals fließt heute nicht mehr über Investitionen in die Realwirtschaft, sondern zu Spekulationszwecken in die Finanzmärkte.

Spekulation aber birgt Risiken. Um sie einzugrenzen, muss man sie einschätzen und bewerten. Genau diese Arbeit verrichten die Rating-Agenturen. Sie tragen alle verfügbaren Informationen über Unternehmen oder auch Staaten zusammen und kategorisieren diese dann in einem Schema, das von AAA = sehr sicher bis zu D = zahlungsunfähig reicht.

Mit der Explosion des Finanzsektors in den vergangenen 30 Jahren haben der Einfluss und die Bedeutung der Rating-Agenturen gewaltig zugenommen. Das hat zu einem heftigen Konkurrenzkampf geführt, aus dem drei US-Agenturen als Sieger hervorgegangen sind: Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. Die drei beschäftigen zusammen etwa 20.000 Mitarbeiter und beherrschen mehr als 95 Prozent des globalen Rating-Marktes.

Seit der Krise von 2007/2008 hat ihr Geschäft einen kräftigen Schub erhalten: Da die Zinsen immer weiter gesenkt wurden, ist es heute nicht mehr möglich, sein Geld einfach anzulegen, sich zurückzulehnen und die Zinszahlungen abzuwarten. Niedrig-Zinsen, Null-Zinsen und Negativ-Zinsen zwingen immer mehr Anleger in die Spekulation.

Wegen der Risiken, die das mit sich bringt, greifen vor allem institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Rentenfonds, die eher konservativ handeln, auf Rating-Agenturen zurück und lassen sich von ihnen beraten. Meist sichern sie das angelegte Geld auch noch über Versicherungen ab, wobei die Höhe der Prämien sich auch nach der Einstufung der jeweiligen Anlageklasse durch die Agenturen richtet.

Die Arbeit der Rating-Agenturen hat also für die gesamte Finanzbranche eine immense Bedeutung. Deshalb sollte man doch annehmen, dass dafür gesorgt ist, dass es sich bei ihnen um seriöse, kompetente und vor allem unabhängige Organisationen handelt. Schauen wir, um das zu überprüfen, einmal auf die vergangenen fünf Jahre und beginnen wir mit der Seriosität.

Die Rating-Agentur Fitch ist im Juli 2016 von der Europäischen Börsen- und Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA wegen unlauterer Geschäftspraktiken zu einer Strafzahlung von 1,4 Mio.

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The Wolff of Wall Street: Federal Reserve System | KenFM.de

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21-06-19 10:02:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Federal Reserve System“.

Beim Federal Reserve System, auch FED genannt, handelt es sich um die US-amerikanische Noten- oder Zentralbank. Sie wurde 1913 gegründet und besteht aus 12 regionalen Federal-Reserve-Banken und einer Vielzahl weiterer Mitgliedsbanken.

Das wichtigste Gremium der FED ist der Offenmarktausschuss, der über die Geld- und Währungspolitik der USA, also über das Schicksal des US-Dollars, entscheidet. Diese Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Welt, weil die Zentralbanken rund um den Globus zurzeit etwa 2/3 ihrer Fremdwährungsbestände in US-Dollar halten, es sich beim Dollar also um die bedeutendste Reservewährung der Welt handelt.

Das F im Wort FED steht für federal, zu deutsch: föderativ oder bundesstaatlich. Es erweckt den Eindruck, dass es sich bei der FED um eine staatliche Einrichtung handelt. Das aber entspricht nicht den Tatsachen. Die FED wurde nicht vom Staat, sondern von einer Handvoll Wall-Street-Banker unter Mithilfe einiger Politiker ins Leben gerufen. Die FED gehört auch nicht dem amerikanischen Staat, sondern mehrheitlich den Besitzern ihrer Mitgliedsbanken. Sie ist ein mit dem Staat verschmolzenes Bankenkartell in der Hand zumeist privater Eigentümer.

Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Banken begann bereits 3 Jahre vor der Gründung der FED: 1910 traf sich eine Gruppe führender Wall-Street-Banker heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit einigen US-Spitzenpolitikern. Die Absicht der Banker war es, eine Zentralbank nach dem Vorbild der Bank of England zu schaffen und ihr vom amerikanischen Staat das Geldschöpfungsmonopol übertragen zu lassen.

Der Plan wurde ins US-Parlament eingebracht, scheiterte dort aber. Der Grund: Die Abgeordneten fürchteten die Reaktion des Volkes, das damals sehr stark gegen die Banken eingestellt war und die Gründung eines Bankenkartells wahrscheinlich nicht ohne weiteres hingenommen hätte.

Die Banker ließen sich jedoch nicht entmutigen und verfolgten ihren Plan weiter. Sie änderten ihr Konzept leicht ab und griffen dann zu einem überaus raffinierten Trick: Sie wiesen die von ihnen kontrollierten Zeitungen an,

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The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung | KenFM.de

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14-06-19 12:58:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Steuervermeidung“.

Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Diese Steueroasen bieten sehr wohlhabenden Privatpersonen an, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen und entweder sehr geringe oder gar keine Steuern zu zahlen, und sie bieten finanzstarken Konzernen an, dort Zweigniederlassungen in Form von Briefkastenfirmen zu gründen und so Steuerzahlungen auf Gewinne in den Ländern, in denen sie erzielt werden, zu vermeiden.

Die Steueroasen helfen also, den Ländern Steuern vorzuenthalten, in denen das Geld verdient und deren Infrastruktur, deren Ressourcen und deren Arbeitskräfte dabei genutzt werden. Vor allem aber schaden sie den schwächsten Teilen der Gesellschaft, und zwar aus folgendem Grund: Der größte Posten in allen Staatshaushalten sind die Sozialausgaben, und wann immer gespart werden muss, wird bei ihnen angesetzt, und zwar bei dem Teil der Bevölkerung, von dem am wenigsten Widerstand zu erwarten ist – und das sind – die Armen,

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The Wolff of Wall Street: Kryptowährungen | KenFM.de

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07-06-19 07:07:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Kryptowährungen“.

Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist für uns alle seit langem eine Selbstverständlichkeit. Wir überweisen Geld, wir zahlen mit der Karte oder mit dem Handy – und das in ständig zunehmendem Ausmaß.

Seit einiger Zeit hat sich nun das Kryptogeld zu diesen bargeldlosen Zahlungs-Möglichkeiten hinzugesellt. Allerdings als Außenseiter: Die Zahlung mit Kryptogeld unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von den herkömmlichen Methoden.

Zuerst einmal wird das Kryptogeld nicht in der vorherrschenden Währung, bei uns also dem Euro, gehandelt, sondern in seiner eigenen Einheit. Beim bekanntesten Kryptogeld ist das der Bitcoin.

Beim Bitcoin und den anderen Krypto-Einheiten handelt es sich um digitale Datensätze, die eine besondere Eigenschaft aufweisen: Sie sind fälschungssicher und können vom Absender direkt an den Empfänger übermittelt werden. Damit sind wir auch schon beim wichtigsten Unterschied zwischen der Zahlung mit Kryptogeld und sämtlichen herkömmlichen bargeldlosen Zahlungsweisen:

Beim Kryptogeld sind nämlich nur 2 Parteien am Zahlungsvorgang beteiligt: Der Absender und der Empfänger. Bei allen anderen bargeldlosen Geld-Transfers ist immer noch ein Dritter im Spiel, nämlich ein Finanzdienstleister – also eine Bank, ein Kreditkarten-Konzern oder ein Bezahldienst.

Dieser Dritte ist über jeden Zahlungsvorgang informiert und kann diese Informationen natürlich auch weitergeben. Beim Kryptogeld ist das ausgeschlossen. Kryptogeld ermöglicht also etwas, das bisher dem Bargeld vorbehalten war: einen anonymen Zahlungsvorgang.

Das hat viele Kritiker des gegenwärtigen Geldsystems veranlasst, im Kryptogeld DIE demokratische Währung der Zukunft zu sehen. Das aber ist ein Trugschluss, und zwar aus folgendem Grund:

Bis vor etwa 300 Jahren hatten Banken in Europa das Recht, ihr eigenes Geld herauszugeben. Mit dem Aufkommen der Nationalstaaten wurde dieses Recht abgeschafft, es wurden nationale Währungen eingeführt.

Wie die Herkunft des Wortes besagt, handelte es sich hierbei um eine Gewährleistung. Die Bank garantierte den Besitzern von Geldnoten und Münzen bei Bedarf deren Umtausch in einen Sachwert – zum Beispiel eine bestimmte Menge eines Edelmetalls.

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The Wolff of Wall Street: Bargeldabschaffung | KenFM.de

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31-05-19 04:09:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Bargeldabschaffung“.

Geld gibt es weltweit in zwei verschiedenen Formen: Zum einen als Bargeld, also in Form von Münzen und Banknoten, und zum anderen als Buchgeld oder Giralgeld, heute fast ausschließlich in elektronischer Form.

Beide Geldformen existieren gleichberechtigt nebeneinander. Das heißt: Ob ich etwas bar kaufe oder bargeldlos zahle – also per Überweisung, mit der Kreditkarte oder über das Handy – der Betrag, den ich zahlen muss, ist immer der gleiche.

Trotzdem besteht zwischen beiden Vorgängen ein grundlegender Unterschied: An einer Barzahlung sind nämlich nur zwei Parteien beteiligt – der Käufer und der Verkäufer. Sonst niemand.

Bei der bargeldlosen Zahlung ist das anders: Da ist außer dem Käufer und dem Verkäufer immer auch ein Dritter beteiligt, nämlich ein Finanzdienstleister – also eine Bank oder ein Kreditkarteninstitut oder ein Bezahldienst.

Dieser Dritte weiß nicht nur über alle Zahlungsvorgänge Bescheid, er kann diese Informationen auch an andere weitergeben – zum Beispiel an interessierte Unternehmen oder an staatliche Einrichtungen.

Aus diesem Grund hat das bargeldlose Zahlen in den vergangenen Jahren ganz erheblich zugenommen: IT-Industrie, Finanzdienstleister und Datenhändler haben es zu einem lukrativen Geschäftsfeld entwickelt, und auch der Staat unterstützt die Entwicklung, weil er seine Bürger anhand der Aufzeichnung ihrer Geldströme besser kontrollieren und überwachen kann.

Vor einigen Jahren hat die Zurückdrängung des Bargeldes einen neuen Schub bekommen: 2010 sind die G 20 – also die 20 wirtschaftsstärksten Länder der Welt – ein Bündnis eingegangen, das sich „Globale Partnerschaft zur finanziellen Inklusion“ nennt.

Das Wort „Inklusion“ bedeutet „Einbeziehung“. Es soll nahelegen, dass derjenige, der mit Bargeld bezahlt, ein finanziell Ausgeschlossener ist. Um diese vermeintlich Ausgeschlossenen ins System zu integrieren, wurde zur Umsetzung der G-20- Ziele 2012 die „Better Than Cash Alliance“ (auf deutsch: Besser-als-Bargeld-Allianz“) gegründet.

Dieser weitgehend unbekannten,

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The Wolff of Wall Street: Deregulierung | KenFM.de

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24-05-19 01:33:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Deregulierung“.

Es gibt im gesamten 20. Jahrhundert keinen anderen von der Politik und der Wirtschaft in Gang gesetzten Prozess, der das Leben so grundlegend und so nachhaltig verändert hat und es heute so sehr prägt wie die Deregulierung, die Mitte der siebziger Jahre begonnen hat.

Zuvor hatte die Welt den „Nachkriegsboom“ erlebt, in dem die Weltwirtschaft von 1948 an etwa ein Vierteljahrhundert lang ununterbrochen wuchs. Der größte Nutznießer dieser Entwicklung waren die Banken, die dieses Wachstum vor allem durch die Vergabe von Krediten anheizten, kräftig daran verdienten und dadurch von Jahr zu Jahr mächtiger wurden.

Als dann in den siebziger Jahren die Wirtschaft abkühlte, ging auch das Geschäft der Banken zurück. Das gefiel ihnen natürlich nicht, und deshalb nutzten sie ihre Machtstellung aus und drängten die Politik, ihnen mehr Spielraum zum Geldverdienen zu geben. Zu diesem Zweck forderten sie, die Regeln, denen sie unterlagen, zu lockern, also zu deregulieren.

Besonders aktiv waren in den siebziger und achtziger Jahren die amerikanischen und die britischen Banken, also die Wall Street und die City of London. Sie bekamen Hilfe von zwei Politikern, nämlich von US-Präsident Ronald Reagan und der britischen Premierministerin Margaret Thatcher.

Die beiden räumten den Banken immer mehr rechtliche Hindernisse aus dem Weg, bis Margaret Thatcher im Oktober 1986 mit dem sogenannten „Big Bang“ – also dem „Urknall“, den Höhepunkt setzte, indem sie in der City of London unter anderem die Trennung zwischen normalen Banken und Investmentbanken aufheben ließ.

Diese Trennung war einmal eingeführt worden, um Bankkunden zu schützen. Sie verbot normalen Geschäftsbanken nämlich, mit den Einlagen ihrer Kunden zu spekulieren. Mit dieser – für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sehr wichtigen – Sicherheit ist es seit dem Big Bang vorbei.

Da Margaret Thatcher außerdem verfügte, dass für ausländische Banken fortan dieselben Bestimmungen wie für britische Banken gelten sollten,

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The Wolff of Wall Street: Neoliberalismus | KenFM.de

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17-05-19 11:40:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Neoliberalismus“.

Beim „Neoliberalismus“ handelt es sich um eine Strömung innerhalb der Wirtschaftswissenschaft, die vor allem auf die „Kräfte des Marktes“ setzt und die in den vergangenen 50 Jahren erheblichen Einfluss auf die Politik gewonnen hat. Am besten lässt sich der Neoliberalismus verstehen, wenn man ihn seinem Gegenspieler im bürgerlichen Lager, nämlich dem Keynesianismus, gegenüberstellt.

Der Keynesianismus, der auf den britischen Ökonomen und Politiker John Maynard Keynes zurückgeht, verlangt, dass der Staat in Zeiten wirtschaftlicher Krisen helfend in das Geschehen eingreifen solle. Regierungen sollten die Wirtschaft zum Beispiel mit Hilfe großer Infrastrukturprojekte – wie dem Bau von Straßen, Brücken oder öffentlichen Gebäuden – ankurbeln. Auf diese Weise würden Arbeitsplätze geschaffen, die Menschen könnten das verdiente Geld wieder ausgeben und so die Wirtschaft über die erhöhte Nachfrage wieder in Gang bringen.

Der Neoliberalismus dagegen, der auf den österreichischen Ökonomen Friedrich von Hayek zurückgeht, lehnt staatliche Eingriffe in die Wirtschaft rigoros ab. Er steht auf dem Standpunkt, der Markt müsse entstehende Probleme ohne Eingriffe von außen regeln. Der Neoliberalismus kritisiert die in seinen Augen zu hohen Ausgaben des Sozialstaates und die ausufernde staatliche Bürokratie. Er fordert eine Politik der Austerität, also eine Sparpolitik des Staates, und setzt auf die Deregulierung, also die Abschaffung staatlicher Vorschriften, die die Wirtschaft einengen. Außerdem verlangt er die Privatisierung von Staatsbetrieben und die Liberalisierung des Welthandels, das heißt den Abbau von Handelshindernissen wie zum Beispiel Zöllen.

Der Neoliberalismus begründet seine Forderungen damit, dass der Staat seine Bürger nicht bevormunden dürfe, man auf die Initiative des Einzelnen setzen und vor allem den Wettbewerb ermutigen solle, da der ja dafür sorge, dass der Bessere sich durchsetzt und am Ende gewinnt.

Theoretisch hat das alles einen Hauch von Freiheit, Fairness und Chancengleichheit. Aber praktisch sieht das anders aus: Das erkennt man schon daran,

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The Wolff of Wall Street: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) | KenFM.de

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10-05-19 03:21:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)“.

Als „graue Eminenz“ bezeichnet man in der Politik Personen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, nach außen aber kaum in Erscheinung treten – deren wahre Macht der Öffentlichkeit also weitgehend verborgen bleibt.

Auch im internationalen Finanzwesen gibt es eine solche „graue Eminenz“. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Person, sondern um eine Bank, nämlich die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ. Kaum jemand weiß etwas über sie, kaum jemand kennt ihr Führungspersonal oder versteht ihre Funktion – und das, obwohl es sich bei der BIZ um eines der mächtigsten Finanzinstitute der Welt handelt.

Was also verbirgt sich hinter dieser in Basel in der Schweiz angesiedelten Bank? Zunächst einmal eine sehr exklusive und elitäre Einrichtung. Die BIZ hat nämlich nur ganze 120 Kunden. Allerdings gehören zu ihnen die 60 größten Zentralbanken der Welt, darunter die der USA, Englands, Japans, Chinas und der Europäischen Union.

Die Gebäude der BIZ dürfen von der Schweizer Polizei nicht betreten werden, ihre Einlagen und Guthaben sind ebenfalls dem Zugriff der Behörden entzogen. Ihre Mitarbeiter genießen Steuerfreiheit und diplomatische Immunität. Das 18köpfige Direktorium besteht aus den Chefs der wichtigsten Zentralbanken der Welt, die alle eines gemeinsam haben: Sie werden von niemandem gewählt und sind niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig.

In Bankerkreisen wird die BIZ auch Zentralbank der Zentralbanken genannt, denn ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die Geldpolitik der Zentralbanken zu koordinieren, das globale Finanzsystem für sie zu überwachen und das Bankwesen in ihrem Sinne zu ordnen. Einer ihrer Ausschüsse hat zum Beispiel mit Basel 1, 2 und 3 die zurzeit geltenden Eigenkapital-Regeln für Banken festgelegt.

In kritischen Situationen wie z.B. 2008 nach dem Zusammenbruch der US-Großbank Lehman Brothers oder während der Eurokrise verwandelt sich die BIZ in ein internationales Krisenzentrum,

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The Wolff of Wall Street: Weltfinanzkrise | KenFM.de

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03-05-19 04:03:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Weltfinanzkrise“.

In den Jahren 2007 und 2008 hat die Welt ihre bisher größte und folgenreichste Finanzkrise erlebt. Das gesamte System stand damals kurz vor dem Aus, hat es aber trotzdem geschafft zu überleben. Deshalb stellen sich folgende Fragen:

1. Wie konnte es zu der Krise kommen?
2. Wie wurde das System gerettet?
3. Welche Folgen hat diese Rettung?

Beginnen wir mit der 1. Frage: Wie konnte es zu der Krise kommen?

Auslöser der dramatischen Entwicklungen war ein rein amerikanisches Problem, nämlich die Subprime-Hypothekenkrise. Dazu erst einmal eine Erklärung:

In der US-Mittelschicht ist es Tradition, sich in relativ jungem Alter ein Haus zu kaufen, es irgendwann mit Gewinn zu verkaufen und dann ein größeres Haus zu erwerben. Das Ganze funktioniert allerdings nur so lange, wie die Preise steigen – und das wiederum ist nur der Fall, so lange eine kontinuierliche Nachfrage nach Häusern besteht, der Markt also nicht gesättigt ist.

Genau dieses Problem aber bestand um die Jahrtausendwende: Immer weniger zahlungskräftige Menschen suchten damals nach Häusern. Deshalb haben Wohnungsmakler und Banken versucht, Kunden mit geringer Bonität – also Menschen, die den Banken die von ihnen geforderten Sicherheiten nicht bieten können – anzulocken, und zwar mit Krediten, die so gestaffelt waren, dass in der Anfangsphase kaum etwas gezahlt werden musste.

Da den Banken von Beginn an klar war, dass diese als subprime – also minderwertig -eingestuften Kredite hochriskant waren, haben sie die Schulden auf die betroffenen Häuser, also die Subprime-Hypotheken, gebündelt, mit etwas besser abgesicherten Hypotheken gemischt und als Wertpapiere in alle Welt verkauft – das Risiko also auf diese Weise weitergegeben und zu einem erheblichen Teil ins Ausland verlagert.

Als dann Anfang der Zweitausender Jahre die Hauspreise sanken und durch die Krise von 2007/2008 zahlreiche Hausbesitzer arbeitslos wurden,

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The Wolff of Wall Street: Inflation & Deflation | KenFM.de

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26-04-19 01:20:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Inflation & Deflation“.

Bei einer Inflation steigen die Preise auf breiter Front. Das führt dazu, dass die Kaufkraft sinkt, das Geld also an Wert verliert. Die Ursache hierfür verrät uns der Begriff selbst: Das Wort Inflation kommt vom lateinischen Verb inflare = aufblasen. Ausgelöst wird eine Inflation durch ein Aufblasen der Geldmenge. Zuständig für diese Geldmenge ist – die Zentralbank.

Eine Inflation ist also nichts anderes als die Folge einer Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank.

Bei einer Deflation handelt es sich um den entgegengesetzten Prozess: Hierbei fallen die Preise auf breiter Front, so dass die Kaufkraft steigt, man also für die gleiche Menge Geld mehr Waren erhält. Ursache ist in diesem Fall eine Abnahme der umlaufenden Geldmenge.

Diese Abnahme kann verschiedene Ursachen haben. Es kann an einer Überproduktion liegen, durch die das Angebot die Nachfrage übersteigt – mit der Folge, dass die Anbieter, um ihre Waren loszuwerden, die Preise senken müssen. Es kann aber auch an sinkender Kaufkraft liegen, zum Beispiel bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit oder bei stagnierenden oder fallenden Reallöhnen. Es kann aber auch an einer Rezession liegen, also einem deutlich Rückgang des Wirtschaftswachstums, was einerseits zu Massenentlassungen und andererseits zu vermehrtem Sparen führt, weil die Menschen aus Zukunftsangst zögern, ihr Geld auszugeben.

Das Grundproblem in unserem Wirtschaftssystem besteht darin, dass der Fortschritt der Technik und die ständige Rationalisierung der Massenproduktion die Herstellungskosten von Waren unablässig senken, wir es also mit einer tendenziellen Deflation zu tun haben. Andererseits aber ist das System kreditgetrieben und es gibt niemanden, der eine solche Deflation mehr fürchtet als diejenigen, die Schulden haben.

Warum? Bei einer Deflation sinken nicht nur die Preise, sondern auch die Einnahmen sowohl der Unternehmen als auch des Staates. Was aber nicht sinkt, ist der Schuldenstand,

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The Wolff of Wall Street: Die Deutsche Bank | KenFM.de

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19-04-19 08:03:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Deutsche Bank“.

Die Deutsche Bank ist seit Jahrzehnten die größte Bank Deutschlands und zählt weltweit zu den „systemisch relevanten Finanzinstituten“. Das heißt: Ihr Zusammenbruch würde das gesamte globale Finanzsystem gefährden. Aus diesem Grund gilt sie als „too big to fail“, muss also unter allen Umständen am Leben erhalten werden.

Genau diesen Prozess erleben wir seit einigen Jahren, denn die Deutsche Bank ist aus eigener Kraft schon länger nicht mehr lebensfähig. Der ständige Wechsel im Management, der Absturz ihres Aktienkurses, die Schließung von Filialen und die Entlassung von tausenden Mitarbeitern sind dabei nur äußere Zeichen des Verfalls.

Das größte Problem der Deutschen Bank liegt in den Risiken, die sie eingegangen ist, um einen ehrgeizigen Plan zu verfolgen – nämlich zur größten Bank der Welt zu werden.

Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Ende des Nachkriegsbooms in der Mitte der siebziger Jahre. Davor war die Deutsche Bank über mehr als ein Vierteljahrhundert zum wichtigsten Kreditgeber der deutschen Wirtschaft aufgestiegen, hatte sich mehrere hundert Aufsichtsrats- und Vorstandsposten gesichert und war dadurch zum Zentrum dessen geworden, was man damals als „Deutschland AG“ bezeichnete.

Als der Nachkriegsboom dann endete, nutzte die Deutsche Bank diese Macht auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Geldverdienens und drängte die Politik, ihr mehr und mehr rechtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, also zu deregulieren.

Der Prozess begann zunächst zaghaft, nahm aber in den achtziger Jahren durch die internationale Entwicklung an Fahrt auf. 1989 nutzte die Deutsche Bank die massive Deregulierung in Großbritannien, um die Investmentbank Morgan Grenfell aufzukaufen und vor allem im Derivate-Bereich, also im Bereich der damals explodierenden Finanzwetten, aktiv zu werden.

Zehn Jahre später übernahm die Deutsche Bank das amerikanische Investmentinstitut Bankers Trust und erreichte ihr Ziel: Sie wurde zur größten Bank der Welt.

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The Wolff of Wall Street: Die Eurokrise | KenFM.de

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12-04-19 07:35:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Eurokrise“.

Das globale Finanzsystem war nach der Weltfinanzkrise von 2007/2008 eigentlich am Ende. Dass es trotzdem weiter existiert hat, verdankt es in erster Linie dem Eingreifen von Regierungen: Sie haben damals zahlreiche Finanzinstitute mit Hilfe von Steuergeldern am Leben erhalten.

Die Rettungsaktion hatte allerdings Folgen: Die Haushalte der betroffenen Staaten wiesen anschließend gewaltige Löcher auf. Deshalb dauerte es nicht lang, bis es in einigen Ländern der Eurozone zu ersten Zahlungsausfällen kam.

Diese Ausfälle zogen sehr schnell ein noch viel größeres Problem nach sich: Die betroffenen Länder waren nämlich bei europäischen und US-amerikanischen Banken hoch verschuldet. Da diese Schulden auch noch über Kreditausfallversicherungen bei weiteren Banken abgesichert waren, hätte der Staatsbankrott dieser Länder einige dieser Banken in große Schwierigkeiten bringen können. Das hätte möglicherweise einen Domino-Effekt ausgelöst und das globale Finanzgefüge ins Wanken gebracht.

Was also tun?

Zunächst wurde der Vorschlag gemacht, einzelne Länder aus dem Euro zu entlassen. Das aber wurde umgehend verworfen, denn eine solche Maßnahme hätte das Vertrauen der gesamten Finanzwelt in den Euro erschüttert. Kein Investor der Welt wäre bereit gewesen, einem Land der Eurozone weiterhin Geld zu leihen, wenn es sich bei Zahlungsproblemen einfach aus seiner Währung verabschieden konnte.

Damit aber war klar: Der Euro musste gerettet, die Löcher in den Haushalten der betroffenen Länder mussten irgendwie gestopft werden. Also wurden umgehend Notmaßnahmen ergriffen. Diese wurden in ihrer Gesamtheit als „Euro-Rettungsschirm“ bezeichnet und sahen folgendermaßen aus:

Es wurde eine Troika gebildet, die aus Vertretern der Europäischen Zentralbank EZB, der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfonds IWF bestand. Dann wurden die betroffenen Länder unter die Zwangsverwaltung dieser Troika gestellt. Das heißt: Gewählte Regierungen mussten die Ordnung ihrer Staatsfinanzen den nicht gewählten Technokraten von EU, EZB und IWF überlassen.

Zudem wurden die provisorische Europäische Finanz-Stabilisierungs-Fazilität EFSF und dann der provisorische Europäische Finanz-Stabilisierungs-Mechanismus EFSM gegründet,

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The Wolff of Wall Street: Bail-out / Bail-in | KenFM.de

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05-04-19 12:31:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Bail-out / Bail-in“.

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

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Veröffentlicht am: 5. April 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Hedgefonds | KenFM.de

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29-03-19 12:50:00,

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Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Die Hedgefonds“.

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Veröffentlicht am: 29. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Geldschöpfung | KenFM.de

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22-03-19 01:55:00,

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Veröffentlicht am: 22. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Das System von Bretton Woods | KenFM.de

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15-03-19 12:55:00,

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Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Das System von Bretton Woods“.

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Veröffentlicht am: 15. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Der Petrodollar | KenFM.de

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08-03-19 01:06:00,

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Veröffentlicht am: 8. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Kreditausfall-Versicherung | KenFM.de

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01-03-19 11:17:00,

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Veröffentlicht am: 1. März 2019

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The Wolff of Wall Street: Derivate | KenFM.de

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22-02-19 11:08:00,

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Veröffentlicht am: 22. Februar 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Zentralbanken | KenFM.de

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15-02-19 07:20:00,

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Veröffentlicht am: 15. Februar 2019

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The Wolff of Wall Street: Die Finanzmärkte | KenFM.de

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08-02-19 01:28:00,

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Veröffentlicht am: 8. Februar 2019

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