„Zeigt ihn an wegen Körperverletzung“ – Musiker Hans Söllner macht mobil gegen Jens Spahn

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08-05-19 12:58:00,

Der bayerische Musiker Hans Söllner outet sich dieser Tage als vehementer Impfgegner und macht auf seiner Facebook-Seite Stimmung gegen Gesundheitsminister Jens Spahn und dessen Pläne für eine Impfpflicht.

„Extrem gefährlich“ sei es, was Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit der Einführung der Impfpflicht vorhabe, wettert der Musiker in einem seiner zahlreichen Facebook-Beiträge zu dem Thema. Und alle, die die Pläne des Ministers unterstützen, seien „Schlachtschafe und Nichtwisser“, so Söllner.

Spahn habe nicht die Gesundheit der Bürger im Sinn, sondern die Interessen der Pharmaindustrie. Eine Impfung sei nicht bloß ein harmloser Pikser, vielmehr würde dabei „eine Flüssigkeit aus verschiedenen Giften und Viren“ gespritzt, „die zu schlimmsten Schäden oder Krankheiten führen können“. Außerdem stelle sie keinen umfänglichen Schutz dar, ist sich der Musiker sicher. Er selbst habe alle Kinderkrankheiten gehabt, seine Kinder hingegen hätten einen „natürlichen Impfschutz durch Stillen“.

Söllners Appell:

„Tut euch zusammen und zeigt ihn an wegen fahrlässiger und versuchter Körperverletzung, in manchen Fällen mit Todesfolge.“

Auch für die Medien, die über Spahns Pläne berichten, hat der bayerische Liedermacher eine Botschaft: Sie sollten sich gut überlegen, ob sie den „Größenwahn“ des Gesundheitsministers weiter verbreiten wollten. Zudem fragt sich Söllner, welche Konsequenzen das Durchsetzen der Impfpflicht haben könnte. Von gesellschaftlicher Ächtung der Ungeimpften bis zur Zwangsabtreibung bei Behinderten und Alkoholkranken – offenbar sind der Phantasie des Musikers in puncto Horrorszenarien keine Grenzen gesetzt.

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KenFM zeigt: Heckenschütze aus Wikipedia enttart – Wer ist Feliks? | KenFM.de

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13-04-19 03:55:00,

Markus Fiedler und Dirk Pohlmann dürfen den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ nun öffentlich mit seinem Klarnamen nennen. Ein Hamburger Gericht entschied damit kürzlich gegen die Täter bei Wikipedia.

Aus diesem Anlass zeigt KenFM in einer überarbeiteten Fassung die 10. Folge von Geschichten aus Wikihausen, ein Beitrag von Gruppe42.

Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann.

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich …. „

Wir haben uns zur öffentlichen Enttarnung des Wikipedia-Benutzers Feliks entschieden, weil hier in dieser Sache ein klares öffentliches Interesse besteht. Besondern die Verknüpfung des realen Lebens und des anonymen Lebens des Autors Feliks zeigen einige bemerkenswerte Dinge auf.

Die zehnte Jubilumsfolge von „Geschichten aus Wikihausen“ ist also eine Art Staffelfinale mit epischer Relevanz, ähnlich den politischen Intrigen bei „Game of Thrones“. Markus Fiedler und Dirk Pohlmann berichten über ihre Recherchen zu den Manipulationen auf Wikipedia und wie sie einem speziellen Typen auf die Schliche kamen, der seine Verantwortung als Wikipedia-Autor zu einem Machtinstrument missbraucht, um seine politische Agenda, auch innerhalb der Partei „Die Linke“ umsetzen zu können.

Dem Autor „Feliks“ selbst wünscht man angesichts der vielen Zuschriften von Geschädigten einen sehr guten Rechtsanwalt.

Zu Gast: Ken Jebsen

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Veröffentlicht am: 13. April 2019

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VIDEO zeigt offenbar US-Werk zur Produktion von verbotenen Mittelstreckenraketen

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03-02-19 05:19:00,

Panorama

17:00 03.02.2019(aktualisiert 17:50 03.02.2019) Zum Kurzlink

In den USA ist ein Video aufgetaucht, das offenbar einen Ort zeigt, wo möglicherweise vom INF-Vertrag verbotene Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite gebaut werden. Das Video wurde am Sonntag auf der Webseite des TV-Senders RT veröffentlicht.

Auf der Aufnahme sind Begrenzungsschilder, Zäune mit Stacheldraht, Industriebauten und Lagerräume zu sehen. 

„Bilder eines Werkes der Korporation ‚Raytheon‘ in den USA, bei der laut dem russischen Verteidigungsministerium die verbotenen Raketen hergestellt werden“, heißt es in der Aufschrift zum Video.  

Nach Angaben der russischen Behörde hatten die USA ihre Entscheidung, sich aus dem INF-Vertrag zurückzuziehen, schon vor zwei Jahren getroffen, bevor sie unbegründete Vorwürfe gegen Russland erhoben.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsamtes wurde im Juni 2017 bei einem Betrieb der Militär-Industrie-Korporation „Raytheon“ in der Stadt Tucson (im US-Bundesstaat Arizona) ein Programm zum Ausbau und zur Modernisierung von Produktionskapazitäten gestartet. Ziel sei es gewesen, gemäß dem Vertrag verbotene Raketen mit kürzerer und mittlerer Reichweite zu bauen.

Satellitenaufnahme des Produktionswerkes, veröffentlicht vom russischen Verteidigungsministerium:

​Laut dem Verteidigungsamt hat sich die Fläche der erwähnten Produktionsstätte in den vergangenen zwei Jahren um 44 Prozent von 55.000 auf 79.000 Quadratmeter vergrößert. Zudem soll die Personalstärke des Betriebs um fast 2.000 Menschen aufgestockt worden sein.  

Der russische Präsident Wladimir Putin

hatte am Samstag angekündigt, dass Russland seine Teilnahme am INF-Vertrag aussetze – als Antwort auf das Vorgehen der USA.

Washington hat die Einhaltung der Verpflichtungen zum INF-Vertrag ab dem 2. Februar ausgesetzt und als Grund dafür angegeben, Russland verletzte systematisch die Vertragsbedingungen.

verbietet den Besitz von bodengestützten ballistischen Raketen und Marschflugkörpern mit Reichweiten von 500 bis 5.500 Kilometern. Moskau und Washington beschuldigen einander immer wieder, gegen die Vertragsbedingungen zu verstoßen.

Die USA haben Russland unter anderem vorgeworfen, die echten Möglichkeiten des Marschflugkörpers 9M729 des Iskander-M-Komplexes zu verheimlichen. Wie das Pentagon vermutet, soll diese landgestützte Mittelstreckenrakete eine Reichweite über 500 Kilometern haben. Moskau weist diese Behauptung zurück.

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China zeigt weltweit erstes Quanten-Radar — FOTO

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07-11-18 04:13:00,

Technik

15:55 07.11.2018Zum Kurzlink

Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Zhuhai hat das chinesische Staatsunternehmen China Electronics Technology Group Corporation (CETC) ein Modell des Quanten-Radars aus eigener Produktion präsentiert. Das berichtet das Militärportal „Russkoje Oruschije“ (dt. „Russische Waffen“) am Mittwoch.

Die entsprechenden Arbeiten würden seit langem von dem 14. wissenschaftlichen Forschungsinstitut durchgeführt, so die Vertreter von CETC gegenüber dem US-Fachmagazin „Aviation Week“. Der Prototyp des Quanten-Radars sei erstmals im Jahr 2015 getestet worden. Das Radar sei in der Lage, mühelos unauffälligen Ziele zu orten. Zudem werde es in Bezug auf die Systeme für elektronische Kampfführung abwehrfähig sein.    

​Kurz gesagt, das Quanten-Radar funktioniere so:  Der Lichtstrahl werde halbiert, ein Teil der Photonen werde in die Welt hinausgeschossen, damit sie nach Zielen suchen, der andere Teil bleibe im Gerät als ein Richtmaß. Das vom Ziel reflektierte Photon komme ins Radar zurück, verbinde sich mit seinem Paar und werde dann durch ein Datenverarbeitungssystem bewertet.            

Alle anderen elektromagnetischen Teilchen, die in den Empfänger geraten sind, unter anderem auch das Tageslicht, die vom Gegner erzeugten Störungen, falsche Ziele usw., hätten keine als Richtmaß geltendes Paar und würden daher abgestoßen. Neben der Störstabilität, die das Quanten-Radar aufweise, ermögliche es auch, nicht bloß den Zielzacken, sondern dessen Gestalt zu sehen. Dadurch könne das Objekt klassifiziert und das beste Mittel für dessen Abfangen gewählt werden.  

In Russland werde ebenfalls an der Entwicklung von Quanten-Radaren gearbeitet und zwar an dem Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Funkfernortung.

Andere Sputnik-Artikel: USA entwickeln Analogon zu russischem Raketenabwehrkomplex S-400

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Fed: September-Protokoll zeigt, dass die US-Notenbank weiterhin die Zinsen erhöhen will | www.konjunktion.info

Fed: September-Protokoll zeigt, dass die US-Notenbank weiterhin die Zinsen erhöhen will | www.konjunktion.info

18-10-18 12:42:00,

Donald Trump - Wikipedia / Michael VadonDonald Trump - Wikipedia / Michael Vadon

Donald Trump – Wikipedia / Michael Vadon

Im letzten Artikel Trump vs. Federal Reserve: Wer wird der Schuldige sein, wenn die Märkte zusammenbrechen? schrieb ich über den plötzlichen Meinungswechsel Donald Trumps bzgl. der Fed-Politik. Im US-Wahlkampf 2016 hatte er noch die US-Notenbank scharf kritisiert, weil diese die Aktienpreise inflationieren würde. Jetzt scheint es so zu sein als WOLLE Trump, dass genau diese Aktienpreise inflationiert werden.

Wie ich vorhergesagt habe, treibt die Fed – trotz einer nach den Fundamentaldaten immer schwächer werdenden US-Wirtschaft – ihr Programm der Zinserhöhung fort:

Eine Mehrheit der führenden US-Notenbankchefs glaubt, dass die Zinssätze weiter steigen müssen, bis sich die Wirtschaft von den steigenden Kreditkosten langsam erholt, so das Protokoll der Zentralbank vom September, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Wie lange die Politik restriktiv sein müsse, sei eine offene Frage, hieß es in den Protokollen. Ein “paar” Offizielle dachten, die Politik müsse “eine zeitlang bescheiden restriktiv bleiben”, während eine weitere “Anzahl” glaubt, dass die Politik nur “vorübergehend” restriktiv sein müsste.

Auf der anderen Seite gaben nur ein “Paar” Offizielle an, dass sie sich gegen eine restriktive politische Haltung “in Ermangelung klarer Anzeichen einer überhitzten Wirtschaft und steigender Inflation” aussprechen würden.

(A majority of top Federal Reserve officials believe that interest rates will have to continue to increase until the economy slows down from the rising cost of borrowing, according to minutes of the central bank’s September meeting released on Wednesday.

Just how long policy would have to be restrictive was an open question, the minutes showed. A “few” officials thought policy would have to remain “modestly restrictive for a time” while an additional “number” thought policy would need to be restrictive only “temporarily.”

On the other hand, just a “couple” of officials indicated they would oppose a restrictive policy stance “in the absence of clear signs of an overheating economy and rising inflation.”)

Dass Trump sich immer der Aktiengewinne in der Vergangenheit brüstete, lässt ihn jetzt wie einen Idioten dastehen – ein Mem, dass jetzt immer häufiger in der Hochleistungspresse transportiert wird.

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Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Grünen nutzt – www.NachDenkSeiten.de

Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Grünen nutzt – www.NachDenkSeiten.de

15-10-18 01:29:00,

15. Oktober 2018 um 11:30 Uhr | Verantwortlich:

Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Grünen nutzt

Veröffentlicht in: AfD, Demoskopie/Umfragen, Grüne, Strategien der Meinungsmache, Wahlen

Die großen Gewinner der Bayernwahl sind die AfD und die Grünen. Wenn die Wahlforscher nicht komplett danebenliegen, wird sich dieses Ergebnis in zwei Wochen in Hessen wiederholen. Und auch im Bund haben Grüne und AfD die SPD bereits in einigen Umfragen überholt und sind – zumindest demoskopisch – zur Zeit die zweit- und drittstärkste politische Kraft im Lande. Dass ausgerechnet diese beiden Parteien so sehr im Trend liegen, ist nicht sonderlich überraschend, befindet sich die AfD doch seit gut drei Jahren im Dauerfokus der Medien. Und die Grünen haben es erfolgreich geschafft, sich als Gegenspieler zur AfD zu positionieren. Dieser „Zweikampf“ hinter der Union führt jedoch vor allem dazu, dass sich die Macht der Wirtschaftsliberalen verfestigt und dringend nötige Alternativen mittlerweile ferner denn je sind. Von Jens Berger.

Lesen Sie dazu auch Albrecht Müllers Wahlbetrachtung „Bayern-Wahl stülpt einiges um

Für die Grünen hätte das Wochenende kaum besser verlaufen können. Zunächst versammelten sich am Samstag in Berlin mehr als 200.000 Menschen, um unter dem Motto „#unteilbar“ für ein tolerantes und weltoffenes Deutschland zu demonstrieren, in dem Rassismus und Menschenverachtung nicht mehr gesellschaftsfähig sein sollen. Dies richtet sich natürlich vor allem gegen die AfD. Man darf aber nicht vergessen, dass die AfD selbst in ihren besten Umfragen „nur“ bei 18% steht und ungemein polarisiert – wer nicht mit der AfD sympathisiert, lehnt sie meist rigoros ab und dies trifft dann wohl auf rund 80% der Bevölkerung zu. Und wenn die Frage, wie man es mit der AfD hält, zur Gretchenfrage bei der Wahl wird, profitiert – neben der AfD selbst – freilich auch die Partei, die es schafft, sich in der Öffentlichkeit als Gegenspieler der AfD zu inszenieren. Und dies sind die Grünen, die sich auf zahlreichen Themenfeldern, wie dem AfD-Themenpotpourri „Islam, Migration, Asyl“, oder den Identitätsthemen ja in der Tat als die exakte Antithese zur AfD darstellen. Die Versuche, vor allem von der Linken,

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Das Monopoly-Experiment zeigt, dass Reichtum die Menschen unsozial und gierig macht

Das Monopoly-Experiment zeigt, dass Reichtum die Menschen unsozial und gierig macht

03-09-18 12:27:00,

Was machen große Vermögen aus Menschen? Wie wirken sich Reichtum und Privilegien auf unseren Charakter aus? Um das herauszufinden, hat der Sozialpsychologe Paul Pfiff 2013 ein Experiment durchgeführt: Er ließ Menschen Monopoly spielen, aber unter unterschiedlichen Bedingungen. Das Ergebnis: „Reiche“ Spieler haben schnell eine gehässige und gierige Seite nach außen gekehrt.

2013 haben Paul Piff und sein Team 100 Paare per Zufall ausgewählt und an die Universität Berkely geladen. Er ließ sie gegeneinander Monopoly spielen. In einem Vortrag hat er die Regeln für das Experiment erklärt:

Die reichen Spieler haben doppelt so viel Geld bekommen. Beim Zug über ‚Los!’ haben sie das doppelte Gehalt erhalten und sie durften anstatt einem alle beide Würfel nutzen, so dass sie viel mehr Spielzüge machen konnten.“ (Paul Piff über die Spielregeln des Monopoly-Experiments)

Somit haben sich zwei ungleiche Ausgangspositionen ergeben: arm und reich. Für den Spielerfolg waren Fähigkeit, Talent und Glück irrelevant. Die armen Spieler hatten keine Chance aufzuholen und annähernd so viel Geld zu machen, unabhängig davon, wie gut ihre Spielzüge waren. Während des Spiels haben Piff und sein Team das Verhalten der Spieler beobachtet.

Spieler stellen ihren Reichtum zur Schau

Zu Beginn waren die reichen Spieler noch zurückhaltend. Doch schon nach kurzer Zeit fühlten sie sich beflügelt. Sie hatten scheinbar vergessen, dass ihre Spiel-Privilegien sie zu Gewinnern machten und nicht ihre Spiel-Leistung.

Laut Piff haben die reichen Spieler begonnen, ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Sie haben laut ihr Geld gezählt oder haben betont langsam ihre Züge gespielt:

Der reiche Spieler begann sich lauter auf dem Brett zu bewegen und während der Züge regelrecht mit seiner Spielfigur auf das Spielbrett einzuhämmern. Unter den reichen Spielern war dominantes Verhalten häufiger, sie legten Machtgehabe an den Tag und jubelten öfter.“ (Paul Piff, Sozialpsychologe)

Auf dem Tisch hatten die Wissenschaftler eine Schüssel mit Salzbrezeln platziert. Ihre Beobachtung: Die reichen Spieler haben sich großzügig bedient während sich die anderen zurückgehalten haben.

Bei den Reichen wird der Ton rauer

Im weiteren Spielverlauf wurden die reichen Spieler sogar unhöflicher gegenüber ihren Spielpartnern. Sie haben sich über die schlechtere Situation des anderen lustig gemacht und mit ihren Reichtum angegeben. „Bald geht dir das Geld aus! Ich bin an diesem Punkt fast unantastbar“,

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BILD zeigt einmal mehr, wie hauchdünn die Decke unserer Zivilisation doch ist – www.NachDenkSeiten.de

BILD zeigt einmal mehr, wie hauchdünn die Decke unserer Zivilisation doch ist – www.NachDenkSeiten.de

09-08-18 11:05:00,

9. August 2018 um 13:01 Uhr | Verantwortlich:

BILD zeigt einmal mehr, wie hauchdünn die Decke unserer Zivilisation doch ist

Veröffentlicht in: Medienkritik, Wertedebatte

“Darf man sich freuen, dass Syriens mörderische Mutter Krebs hat?”. Mit diesem infamen Gedankenspiel kommentiert heute der BILD-Redakteur Daniel Böcking die Meldungen der Krebserkrankung der syrischen Präsidentengattin Asma al-Assad. Man darf, dies ist nur all zu menschlich, aber christlich sei dies nicht, so Böcking sinngemäß, der ansonsten vor allem als frisch bekehrter Christ und Autor christlicher Erweckungsliteratur von sich reden macht. Nun sollte selbst für die letzten Zweifler klar sein, dass BILD nicht nur keinen Anstand hat, sondern in puncto Verkommenheit und Niedertracht mittlerweile jeden Maßstab sprengt. Die Tatsache, dass die BILD immer noch die meistgelesene Tageszeitung des Landes ist und bild.de zu den reichweitenstärksten deutschen Internetseiten gehört, wirft ein dunkles Licht auf uns und unsere Mitbürger. Ein Kommentar von Jens Berger.

Manchmal fragt man sich, wo eigentlich heutzutage die Grenzen unserer Zivilisation verlaufen. Sicher – wenn wir uns heute auf unseren Marktplätzen versammeln, bejubeln wir nicht mehr das Erhängen, Köpfen, Pfählen oder Vierteilen anderer Menschen und brutale Gewalt gilt heute als Verbrechen und ist weitestgehend zivilisatorisch geächtet. Doch vielleicht trügt der Schein. Immer wieder gibt es „Grenzsituationen“, die zeigen, wie dünn die Decke unserer Zivilisation doch eigentlich ist. An dieser Stelle sollte man sich aber davor hüten, zu verallgemeinern. Im Mittelalter war nicht jeder Mensch ein brutaler Folterknecht, genau so wenig wie heute jeder Mensch ein niederträchtiges ********* ist, das sich zwischen den Zeilen über die Krebserkrankung einer jungen dreifachen Mutter freut – und sei sie die Ehefrau des Leibhaftigen höchstpersönlich. Menschen, die den Mantel der Zivilisation abgelegt haben, eint vielmehr über die Jahrhunderte hinweg eine bestimmte moralische Verrohung und das komplette Fehlen jeglicher Empathie, was wohl nötig ist, um solche Berufe überhaupt ohne seelischen Schaden ausüben zu können.

Doch was tun? Wahrscheinlich wird BILD für diese Schlagzeile einmal mehr eine Rüge des Presserats bekommen, mit denen BILD-Chef Julian Reichelt mittlerweile schon sein Büro tapezieren kann. So what? Warum sollte die BILD den Pressekodex anerkennen, wenn sie generell die Regeln unserer Zivilisation nicht anerkennt? Es ist hoffnungslos, sich über BILD aufzuregen oder gar an die Moral der BILD-Macher zu appellieren.

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