Zensur: YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche! | Anti-Spiegel

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18-10-20 10:21:00,

Frank Höfer, der Chef von NuoViso-TV, hat dazu einen kurzen Podcast mit den Einzelheiten eingesprochen, dem nichts hinzuzufügen ist. Daher: Einfach anhören!

YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!
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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. Zeige alle Beiträge von Anti-Spiegel

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Zensur für den guten Zweck?

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03-07-20 08:50:00,

Die Zivilgesellschaft applaudiert, wenn Großkonzerne wie Coca Cola eine Werbepause für Facebook und Co. ankündigen, weil ihnen angeblich die Inhalte nicht passen

Man stelle sich vor, große Player wie Unilever, Coca-Cola und Co. hätten vor 30 Jahren einen Werbeboykott gegen verschiedene Zeitungen geplant, weil sie mit deren Berichterstattung unzufrieden waren. Es wäre eine große Empörung in der kritischen Öffentlichkeit zu hören gewesen über die versuchte Einflussnahme von großen Konzernen auf die Pressefreiheit.

Noch 1978 sorgte die Entlassung des stellvertretenden Chefredakteurs der Illustrierten Stern, Manfred Bissinger, für einen wochenlangen politischen Skandal in der BRD. Hinter den Sozialdemokraten Bissinger, der manchen Stern-Werbekunden zu kritisch war, sammelte sich eine Menge linksliberaler Unterstützer.

Doch wenn heute Coca-Cola, Unilever und Co. einen Boykott von Werbung in den sozialen Netzwerken offiziell mit deren Inhalten begründen, bekommen sie von Teilen der Zivilgesellschaft Lob. Denn die Konzerne haben ihren Boykott als Unterstützung der von der Anti Deformation League (ADL) initiierten Kampagne Stopp Hate for Profit bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen der in den letzten Jahren zunehmenden Versuche, die freie Rede mit moralischen Floskeln einzuschränken.

Eine Verteidigung des Hasses

Dazu trägt der inflationär gebrauchte Begriff des “Hasses” bei, der dazu führen kann, dass jede Kritik zunächst disqualifiziert und dann sogar verboten wird. Unbestritten ist, dass darunter viele antisemitische und rassistische Äußerungen fallen. Aber dann soll man sie auch so benennen und genau unter diesen Begriffen bekämpfen und nicht mit den dehnbaren Gummibegriff “Hass” zu einer Entpolitisierung beizutragen.

Hass ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die ganz unterschiedliche Ursachen hat. Es ist politisch äußerst kontraproduktiv, die unterschiedlichsten Beweggründe von Hass mit diesem Begriff einebnen zu wollen. Da gibt es die Überlebenden des NS-Systems, die viele ihrer Angehörigen in diesem Terrorsystem verloren haben. Sie hassen die Protagonisten des NS-Systems und vielleicht auch Deutschland insgesamt, das sie nicht ohne Grund mit diesen NS-System verbunden haben.

Da gibt es, um in die Gegenwart zu kommen, den Hass von Schwarzen in den USA, wenn sie sehen, dass noch immer Menschen wegen ihrer Hautfarbe besonderen Polizeischikanen, nicht selten mit Todesfolge, ausgeliefert sind. Und dann gibt es die Frau, die einen Mann, der ihr sexuelle Gewalt angetan hat, hasst. Dass sind alles legitime Reaktionen,

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Zensur in der Corona-Debatte

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16-06-20 09:22:00,

Der freie Meinungsaustausch wird beim Thema Corona stark behindert, das belegen zahlreiche aktuelle Beispiele. Dadurch wird eine wichtige Debatte abgewürgt – gleichzeitig werden weiterhin die Phrasen von der „westlichen“ Freiheit des Wortes als Abgrenzung zu „Autokratien“ genutzt. Von Tobias Riegel.

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Die Freiheit des Wortes wird hierzulande sehr hochgehalten: Zumindest in der Theorie wird diese Freiheit des offenen Meinungsaustauschs als wichtiges Abgrenzungsmerkmal „des Westens“ gegenüber „den Autokratien“ dieser Welt genutzt. Die Corona-Episode ist ein harter Praxistest für diese permanent beschworene Philosophie. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Noch immer verbunden mit den Phrasen von der hierzulande praktizierten Meinungsfreiheit erhielten in den vergangenen Wochen zahlreiche unbequeme Stimmen entweder keinen angemessenen Raum oder sie wurden im Nachhinein verunglimpft.

Die NachDenkSeiten haben in zahlreichen Artikeln auf diese Praktiken hingewiesen: So wird in diesem Artikel und in diesem Artikel die aktuelle Nutzung des Kampfbegriffs „Verschwörungstheoretiker“ gegen kritische Personen beschrieben. In diesem Artikel und in diesem Artikel werden die Diffamierungen der Lockdown-Kritiker durch Medien und Politik erklärt. Und in diesem Artikel wird der unterschiedliche Umgang von Medien und Politik mit den Demos für Grundrechte einerseits und den Demos gegen Rassismus andererseits infrage gestellt.

Grundsatz der Gleichbehandlung wird massiv verletzt

In diesem Text geht es nicht darum, bestimmte Positionen als richtig darzustellen. Eine Forderung nach einer Gleichbehandlung der Lockdown-Kritiker mit ihren medial hofierten Gegenparts bedeutet noch keine Übernahme der jeweiligen Inhalte. Gefordert werden gleiche Ausgangsbedingungen im Wettstreit der Deutungen. Denn der Grundsatz der Gleichbehandlung wird in der Corona-Debatte von Medien und Politik massiv verletzt.

Hier folgen einige weitere Beispiele dafür, wie unbequeme Stimmen behindert werden, während gleichzeitig verbal für eine angebliche Meinungsfreiheit „eingestanden“ wird. Dazu gehört die Verweigerung einer kritischen Anzeige in der FAZ, dazu gehört die Verzögerung der E-Book-Variante des aktuellen Buches von Sucharit Bhakdi, dazu gehören fragwürdige Praktiken bei lockdown-kritischen Petitionen, dazu gehört die fortgesetzte Diffamierung und Ungleichbehandlung von Demonstranten und vieles mehr.

Kritische Bücher und Anzeigen werden behindert

Laut dem Blog „Blauer Bote“ und anderen Medien sollte das Buch „Corona – Fehlalarm?“ von Karina Reiß und Sucharit Bhakdi eigentlich am 1.

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Iran vs. USA: Von Zensur und Doppelstandards | www.konjunktion.info

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15-01-20 09:30:00,

Zensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative CommonsZensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Zensur – Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Doppelstandards und Heuchelei. Beides heute “Standardwerkzeuge” in Politik und Hochleistungspresse – wie auch das neueste Beispiel des Irans zeigt.

Um den Sanktionsrichtlinien der USA “gerecht zu werden”, hat Facebook auf Wunsch des US-Regimes Posts in Folge der Ermordung des iranischen Generalmajors Soleimani zensiert. Während gleichzeitig der US-Präsident Donald Trump die Mullahs in Teheran warnte, keine Zensur einzusetzen. Auf der einen Seite wird also die Meinungs- und Redefreiheit eingeschränkt und auf der anderen von den gleichen Personen vor einer Zensur gewarnt. Die Doppelstandards werden immer offensichtlicher und die Internetgiganten Facebook, Google und Co. durch die herrschende Klasse dazu benutzt, einen offenen Krieg zu propagieren:

Tweet Ben Norton - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt TwitterTweet Ben Norton - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Ben Norton – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Die International Federation of Journalists verurteilte die Zensurmaßnahmen als “beispiellos in der Geschichte der sozialen Netzwerke und im Konflikt mit der natürlichen Aktualität der Medien (unprecedented in the history of social networks and in conflict with the very innate actuality of media)”. In einem Brief gegenüber Instagram schreibt AoIJ Teheran, dass zahlreiche Accounts iranischer Staatsmedien geschlossen und 15 Journalisten zensiert wurden, was mit dem Recht auf Meinungs- und Redefreiheit unvereinbar ist.

“Diese großen Big-Tech-Konzerne agieren als Gedankenpolizei für die US-Regierung: Facebook und Instagram entfernen Beiträge, die die Unterstützung des iranischen Generalobersten Soleimani zum Ausdruck bringen”, twitterte der Journalist Ben Norton. “Sie sagen, dass es notwendig ist, die US-Sanktionen einzuhalten, aber wie verletzen Posts die Sanktionen?”

(“These massive Big Tech corporations are Thought Police for the US government: Facebook and Instagram are removing posts expressing support for Iran’s top general Soleimani,” journalist Ben Norton tweeted. “They say it’s to comply with US sanctions, but how do posts violate sanctions?”)

Natürlich verletzten solche Posts nicht die Sanktionen gegen den Iran. Das Problem ist, dass via soziale Medien (ähnlich wie es im Fall Vietnams war, als die Hochleistungspresse noch ihrer Aufgabe nachkam und frei und ehrlich berichtete, was am Ende im Irak zu den gesteuerten “embedded journalists” geführt hat) eine Gegenbewegung zu einem möglichen Krieg entstehen könnte,

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Das US-Magazin und die Zensur

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20-12-19 11:58:00,

Unterdrückung von Informationen wirft ein Ex-Mitarbeiter dem US-Medium „Newsweek“ vor – er begründet den Vorwurf mit einem detaillierten internen Bericht über die Gepflogenheiten in der Redaktion. Wenn die Aussagen stimmen, dann bieten sie wichtige Einblicke in die Welt der westlichen „Pressefreiheit“. Von Tobias Riegel.

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Einblicke in das Innenleben eines großen privaten US-Mediums wurden dieser Tage bekannt: Der britische Journalist Tareq Haddad hat seine Stelle bei „Newsweek“ gekündigt – nach eigener Darstellung, weil sich das US-Nachrichtenmagazin geweigert habe, seine Informationen über eine geleakte E-Mail aus den Reihen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu veröffentlichen. Über den Vorgang bei dem Medium hat er nun einen detaillierten Artikel geschrieben.

Informationen unterdrückt?

Inhaltlicher Hintergrund des Konfliktes zwischen Haddad und „Newsweek“ ist der mutmaßliche/angebliche Giftgaseinsatz vom 7. April 2018 im syrischen Duma, wie etwa RT berichtet. Für diesen mutmaßlichen Angriff hatten westliche Staaten und Medien in unseriöser Weise umgehend die syrische Regierung verantwortlich gemacht – woraufhin Syrien eine Woche später von den USA, Frankreich und Großbritannien mit Marschflugkörpern angegriffen wurde. Der im März 2019 veröffentlichte Abschlussbericht der OPCW stützt diese Schuldzuweisung. In der von Haddad thematisierten E-Mail zeigten sich deren Verfasser dagegen “erstaunt” darüber, dass die OPCW in ihrem Bericht “die Fakten falsch darstellt”. Über diesen Vorgang wollte Haddad berichten – er wurde aber massiv daran gehindert, wie er nun sagt. Auf der Homepage von „Newsweek“ war bis dato keine Erklärung zu dem Vorgang zu finden.

Als Reaktion auf die (angebliche) Informations-Unterdrückung durch „Newsweek“ hat Haddad nicht nur seine Stelle aufgegeben und dies in einer Reihe von Twitterbotschaften öffentlich gemacht:

Yesterday I resigned from Newsweek after my attempts to publish newsworthy revelations about the leaked OPCW letter were refused for no valid reason.

— Tareq Haddad (@Tareq_Haddad) 7. Dezember 2019

Er hat, wie gesagt, noch nachgelegt und vor einigen Tagen einen langen Bericht zu seinen Erfahrungen bei „Newsweek“ verfasst (auf Englisch). Unter diesem Link finden sich Haddads zuvor bei „Newsweek“ veröffentlichte Beiträge. Haddad hat nach einer Ausbildung bei „Press Association“ bei der „Hull Daily Mail“ und der „ITB Times UK“ und schließlich bei „Newsweek“ gearbeitet.

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