TEIL 2: Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

TEIL 2: In diesem von Democracy Now! produzierten und von acTVism Munich ins Deutsche übertragene Video setzen Amy Goodman und Juan González das Gespräch mit John Nixon fort, dem CIA-Analysten, der Saddam Hussein nach seiner Gefangennahme vor rund 15 Jahren als Erster verhört hat. Nixon offenbart, dass vieles von dem, was die CIA zum Zeitpunkt des Einmarsches über Saddam Hussein zu wissen glaubte, falsch war. Unter anderem ergab Nixons Vernehmung von Hussein, dass Hussein bis 2003 die Macht weitgehend an seine Berater übergeben hatte, so dass er sich auf das Schreiben eines Buches konzentrieren konnte, und auch, dass es kein Programm für Massenvernichtungswaffen gab. Hussein warnte auch vor dem Aufstieg eines „sunnitischen Extremismus“ in der Region, verursacht durch den Einmarsch der USA. Diese Warnungen, so Nixon, wurden von den höchsten Stellen in Washington ignoriert.

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Dieses Video wurde ursprünglich von Democracy Now am 29.12.2016 veröffentlicht.

Video: Jürgen Todenhöfer spricht über den IS

Dem Journalisten und Autor, ehemaligen Manager und Politiker, Jürgen Todenhöfer, war es als erstem westlichen und nichtmuslimischen Journalisten gelungen, eine Genehmigung des IS zum Besuch des sogenannten Islamischen Staates zu erhalten. Todenhöfer bereiste mit seinem Sohn Frédéric, einem Freund der Familie und unter ständiger Begleitung von IS-Kämpfern, darunter auch deutsche Islamisten, die eroberten Gebiete der sunnitischen Terrormiliz. Die Vorbereitung und Durchführung der Reise veröffentlichte er in seinem Werk „Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat“. Das Honorar des Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge sowie an Kinder in Gaza. Dem Buch soll noch eine Dokumentation folgen.

„Wir machen das völlig falsch“

Im März 2015 sprach er im Münchner Muffatwerk über die Entstehung der Organisation, über seine Erfahrungen mit dem IS, wie er die Terrormiliz einschätzt, was sie so erfolgreich macht, über die Rückkehrer aus dem IS und über die einzige Lösung, die sunnitischen Islamisten wieder loszuwerden. Bomben werden dafür nicht benötigt, so Todenhöfer, denn diese würden den IS nur stärken. Er plädiert für eine politische Lösung und verweist auf den jüngsten Erfolg in den Verhandlungen mit dem Iran.

Jürgen Todenhöfer spricht über die Zukunft von Afghanistan

Der deutsche Publizist, promovierte Jurist, ehemalige Medienmanager und Politiker Jürgen Todenhöfer weiß, dass man, um der Wahrheit näher zu kommen, mit allen Seiten sprechen muss. Er reiste in den Islamischen Staat, sprach mit Baschar al-Assad oder Großajatollahs im Iran und war während der Operation Protective Edge, einer Militäroperation der israelischen Armee, in Gaza. Er kennt auch die andere Seite und eckt deshalb mit seiner Meinung öfters in den Leitmedien an.

Nach der Lesung seines Buches ‘Du sollst nicht töten: Mein Traum vom Frieden’, die Lesung fand im März 2015 im Muffatwerk in München statt, spricht er über Afghanistan und erzählt, wie er mit den Kindern von Kundus Fußball spielt, wenn er mal spielt. Jürgen Todenhöfer redet über den Westen und über unterschiedliche Gesellschaftsformen, die es zu akzeptieren gilt. Er spricht über die Mängel der parlamentarischen Demokratie, über junge Frauen und das Kopftuch.