70 Jahre NATO – (K)ein Grund zum Feiern? | Daniele Ganser, Uli Gellermann, Diether Dehm, Lucas Wirl

Das größte und mächtigste Militärbündnis der Geschichte feiert am 4. April 2019 sein 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud weltnetz.tv Daniele Ganser, Uli Gellermann, Diether Dehm und Lucas Wirl zu einer Diskussion über die NATO ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich die westlichen Siegermächte und die UdSSR in ihrer Gegensätzlichkeit gegenüber. Am 4. April 1949 wurde daraufhin die NATO gegründet. Erst am 15. Mai 1955 folgte wegen des Beitritts der Bundesrepublik Deutschlands zur NATO der Warschauer Pakt. Nach Jahrzehnten der Blockkonfrontation zwischen Ost und West, löste sich der Warschauer Pakt mit dem Ende des Ostblocks 1989 auf. Die NATO, mit dem Anspruch eines Verteidigungsbündnisses, löste sich nicht etwa auf, sondern suchte händeringend nach neuen Aufgaben und Gegnern. Es folgten „Out-of-Area“-Einsätze, eine weltweite terroristische Bedrohung, Einsätze außerhalb des Bündnisfalls und eine massive Ausweitung der Mitgliedsländer. Mittlerweile ist auch wieder Russland als Feind aus dem Osten ausgemacht.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der NATO, welches am 4. April in Washington groß gefeiert wird, lud weltnetz.tv zu einer Gesprächsrunde mit Daniele Ganser (Historiker und Friedensforscher), Uli Gellermann (Journalist und Filmemacher), Diether Dehm (MdB DIE LINKE) und Lucas Wirl (Ko-Vorsitzender des Netzwerkes „No to war-no to NATO“).

Warum hat sich die NATO nicht aufgelöst? Warum ist die NATO kein Verteidigungsbündnis? Was plant die Friedensbewegung zum NATO-Jubiläum? Steht uns mit dem Ende des INF-Vertrages und dem 2-Prozent-Ziel ein neues Wettrüsten bevor? Mit welchen Widerständen muss man rechnen, wenn man sich gegen die NATO einsetzt? Wie werden wir von der NATO manipuliert? Ist Deutschland ein Vasall der USA?
Diese und andere Fragen diskutierte Pascal Luig von weltnetz.tv am 11.03.19 mit seinen Gästen.

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Wagenknecht: Warum kann der US-Botschafter hier jedem drohen – Leben wir etwa in einer US-Kolonie?

Auf der Veranstaltung zum politischen Jahresauftakt 2019 der Partei der Linken unter dem Motto “Für einen starken Sozialstaat und konsequente Abrüstung“ sind führende Vertreter der Partei Die Linke am Sonntag im Berliner Kino Kosmos zusammengetroffen. Für Standing Ovation sorgte die Rede der Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht, die sich gegen die zunehmende soziale Ungerechtigkeit und das de facto koloniale Auftreten der USA in Deutschland aussprach.

Wagenknecht fragte während ihrer Rede, ob wir in Deutschland eigentlich in einer US-Kolonie leben, oder warum es sein kann, dass der US-Botschafter Richard Grenell in Deutschland Unternehmer bedrohen kann, dass sie das Pipeline-Projekt mir Russland Nord Stream 2 nicht unterstützen sollten, ohne Konsequenzen zu befürchten. Zynisch in Richtung Abschiebe-Populismus durch Innenminister Horst Seehofer bemerkte sie, dass man lieber den US-Botschafter abschieben soll, da er tatsächlich das Grundgesetz missachtet.

Grenell hatte unlängst Briefe an deutsche Unternehmen gesandt, in denen er ihnen mit Sanktionen drohte, falls diese das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 mit Russland weiter unterstützen sollten.

Wagenknecht dazu: “Ich frag’ mich wirklich, was die Bundesregierung sich noch alles bieten lassen will. Ich mein’, die USA haben ja sowieso die Attitüde, dass sie offenbar die halbe Welt für ihre Besatzungszone halten. […] Wo sind wir hier eigentlich? Sind wir hier in einer Kolonie der USA, in der der US-Botschafter befehligen kann, welche Firmen in Deutschland welche Geschäfte machen?”

Sie nutzte ihre Rede an eben jenem Tag des Gedenkens Linker an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 100 Jahren, um an deren Kampf gegen Krieg und für Entmilitarisierung zu erinnern. “All das, wofür sie gekämpft haben, ist noch nicht eingelöst […], denn auch heute werden die dicksten Gewinne mit Aufrüstung und Krieg gemacht.” Deshalb sei auch eine EU, die permanent aufrüstet und selber auch Kriege führen will, eben kein Friedensprojekt. “Was wir allerdings brauchen, ist eine eigenständige europäische Politik, die sich eben nicht im Schlepptau der USA in Kriege zerren lässt”, betonte sie.

Sie bekräftigte noch einmal, dass die Linke den Protest der Gelbwesten in Frankreich unterstützt und begrüßte, dass diese wieder mit neuer Stärke auf die Straßen ziehen werden.

Nutzungsrechte: Die LINKE https://youtu.be/uPhdjqh4C7o

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Yanis Varoufakis – Finanzpolitisches Waterboarding, Militarisierung & Bernie Sanders

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In diesem Video geht Yanis Varoufakis auf verschiedene Fragen ein, die acTVism Munich aus der Öffentlichkeit erhalten hat. Themen sind finanzpolitisches Waterboarding, die Auswirkungen von Aktivismus und sozialen Bewegungen auf die Politik, die Militarisierung der USA, Bernie Sanders und die Auswirkungen auf die Gesellschaft, wenn Menschen aus der Armut befreit werden.

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Sind die USA ein Imperium? Mit Dr. phil. Daniele Ganser

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In diesem Video erklärt der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, weshalb es sich bei den USA um ein Imperium handelt und das man sich dessen bewusst sein sollte.

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Scahill & Greenwald: Warum erhalten Kriegsopfer nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie Terror-Opfer?

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In diesem Video, das am 25. Mai 2017 von Democracy Now! produziert und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzt wurde, sprechen Glenn Greenwald & Jeremy Scahill darüber, wie westliche Mainstream-Medien über zivile Opfer zuhause und im Ausland berichten.

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2017-06-16 11:24:38

Geschichte Überdenken mit Noam Chomsky: Die Neue Weltordnung und Grand Area Planning

Dies ist der zweite Teil unserer Serie mit dem Titel „Geschichte Überdenken“, in dem wir die Geschichte untersuchen und Fakten hervorbringen, die in der Regel vom Mainstream sowie der historischen Literatur vorenthalten und/oder ignoriert werden. Um Teil 1 zu sehen, klicken Sie hier.

Im folgenden Video spricht Noam Chomsky über die Pläne der USA vor Ende des zweiten Weltkrieges und wie diese implementiert wurden.

Diese Fragen werden in diesem Video behandelt:

– Welche geopolitischen Pläne entwickelten die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg für den Globus?
– Was ist die „Grand Area“ und wie hat sie die Sicherheit der Welt und die Weltwirtschaft beeinflusst?
– Welche Rolle spielten Länder wie Deutschland, Italien und Griechenland und warum wurden antifaschistische Bewegung in Europa bekämpft?